Internet schneller machen

Internet schneller machen Teaser

Viele Internetnutzer kennen das Problem bestens: Die Verbindung läuft wieder viel zu langsam: Das Herunterladen von Programmen oder Dokumenten nimmt eine Ewigkeit in Anspruch. Beim Streamen oder Musikhören bricht die Datenübertragung ständig ab, selbst das Verschicken einer E-Mail wird mitunter zu einer Nervenprobe.

Störungen, Verzögerungen und Verbindungsausfälle können mithilfe kleiner Anpassungen des WLAN-Routers wesentlich verringert werden. Wer regelmäßig mit seinem Router im Clinch liegt, findet hier einige Kniffe, um die Leistung der Internet-Geschwindigkeit zu verbessern und im Web flotter zu navigieren.

Fehlersuche bei langsamem Internet

Die Geschwindigkeit des Internetanschlusses hängt von vielen Faktoren ab. Ein häufiger Grund für Verlangsamungen oder Ausfälle liegt beispielsweise in der Auslastung des Netzwerkes. Nutzen zu viele Anwender zugleich dieselbe Internetverbindung, sind Störungen der Datenübertragung irgendwann unvermeidlich. Für Haushalte, in denen mehrere Verbraucher einen Internetzugang benötigen, empfiehlt es sich zunächst, den Internet-Anbieter zu kontaktieren und einen neuen DSL-Tarif zu vereinbaren. Ein umfangreicher ausgestattetes Internet-Paket mit einer höheren Download-Übertragungsrate bietet in solchen Fällen eine effektive Lösung.

Frau am PC
Langsames Internet kann nerven.

In Haushalten mit einer geringen Anzahl an Internet-Nutzern findet sich die Ursache für Verlangsamungen häufig in einer fehlerhaften Konfiguration des WLAN-Routers. Einen Techniker herbeizurufen, um den Fehler finden und beheben zu lassen, ist jedoch selten wirklich notwendig. Auch technisch weniger versierte Verbraucher können mithilfe einfacher Kniffe die Leistung ihrer Verbindung erhöhen:

  1. Kompatible Hardware: Für optimalen Internet-Empfang ist die passende, mit dem Anschluss kompatible Hardware erforderlich. Bei einem neuen Anschluss sollten sich Kunden über die Kompatibilität des Routers bei ihrem Provider informieren. Internet-Anbieter stellen auf ihrer Homepage für gewöhnlich eine Liste der mit passenden Geräte bereit.
  2. Optimierter Standort: Von besonderer Bedeutung ist der Standort des Routers. Die meisten Anwender positionieren das Gerät in der Nähe des Internet-Anschlusses. Mag diese Lösung praktische Vorteile haben, ist sie für die Datenübertragung nicht immer optimal. Ein Standort im Zentrum des Zimmers ermöglicht in der Regel eine direktere Signalausstrahlung und dementsprechend höhere Übertragungsraten.
  3. Ausrichtung der WLAN-Antennen: Viele WLAN-Router verfügen über eine oder mehrere Antennen für die Ausstrahlung der Signale an die Endgeräte. Vor allem in sehr großen Räumen, in denen das Endgerät einige Meter vom Router entfernt verwendet wird, bedeutet eine nicht perfekt ausgerichtete Positionierung der Stäbe schnell Verminderungen der Signalqualität.
  4. Einsatz von Repeatern: Je größer und verwinkelter die Wohnung ist und je dicker die Wände sind, desto wahrscheinlich sind „Blindspots“ bei der WLAN-Übertragung. Abhilfe schaffen hier WLAN-Repeater, die das Quell-Funksignal aufnehmen, verstärken und weiterleiten. WLAN-Repeater sind nicht besonders kostspielig. Bereits ab 20 Euro gewährleisten Geräte eine ordentliche Geschwindigkeit auch bei großen Entfernungen.