Kühlschränke

Die 7 besten Kühlschränke im Test & Vergleich

Technische Merkmale
Hersteller
Typ
Bauart
Farbe
Gefrierfach
Maße
Gewicht
Fassungsvermögen
Nutzinhalt Kühlfach
Nutzinhalt Gefrierfach
Jahresstromverbrauch
Energieeffizienzklasse
Lautstärke
Grundausstattung
Anzahl Einschubebenen
Dynamische Kühlung
Mehr-Zonen-Temperatur
Super-Kühlen
Super-Frieren
Abtauautomatik
Extras
Anzahl Eierablagen
Anzahl Eiswürfelschalen
Flaschengitter
SmartCool
BioCare
Türalarm
Urlaubschaltfunktion
Bedienung & Support
Temperaturmonitor
LED-Beleuchtung
Anti-Fingerprint
Online-Anleitung
Online-Datenblatt
Herstellergarantie

Kühlschrank-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Kühlschrank hält verderbliche Lebensmittel bei niedrigen Temperaturen für mehrere Tage frisch und genießbar.
  • Je nach Ausstattung lassen sich mit einem Kühlschrank Lebensmittel kühlen, einfrieren und für mehrere Monate tiefgefroren aufbewahren.
  • Kühlschränke sind in vielen verschiedenen Größen als einfacher Kühlschrank, Kühlschrank mit Gefrierfach, Kühl-Gefrierkombination oder als Getränkekühlschrank erhältlich.

Der Kühlschrank: Das Herzstück der Küche

Bei einem Kühlschrank handelt es sich im Prinzip um einen isolierten Schrank, dessen Innenraum gekühlt wird, sodass darin verderbliche Lebensmittel bei niedrigen Temperaturen für einige Tage aufbewahrt werden können.

Bereits im Jahr 1748 wurde der erste Schrank mit künstlicher Kühlung vorgestellt. In den folgenden Jahrzehnten wurden Kühlschränke kontinuierlich weiterentwickelt. Insbesondere Carl von Linde leistete Ende des 19. Jahrhunderts einen wesentlichen Beitrag dazu, dass Kühlschränke in den USA seit den 1930er Jahren und in Deutschland seit den 1950er Jahren zur Standardausrüstung in privaten Haushalten gehören. Moderne Kühlschränke arbeiten energieeffizient und sind wesentlich günstiger als ihre damaligen Vorläufer.

Wie funktioniert ein Kühlschrank?

Der Innenraum eines Kühlschranks ist von einer effektiven Isolierung umgeben, die verhindert, dass die warme Raumluft den Innenraum erwärmt. Die Kühlung des Innenraums erfolgt bei modernen Kühlschränken mit drei unterschiedlichen technischen Verfahren. Kühlschränke sind erhältlich als sogenannte

  • Absorberkühlschränke,
  • Kompressorkühlschränke oder
  • thermoelektrische Kühlschränke.

Die überwiegende Mehrzahl der heute in Haushalten benutzten Kühlschränke sind sogenannte Kompressorkühlschränke. Sie sind an dem typischen Betriebsgeräusch des Kompressors und den Vibrationen bei der Abschaltung des Kompressors erkennbar.

Sogenannte Absorberkühlschränke werden mit unterschiedlichen Energiequellen betrieben. Neben elektrischem Strom kommt bei diesen Kühlschränken beispielsweise Gas als Energiequelle zum Einsatz. Absorberkühlschränke finden häufig für Caravans und Wohnmobile Verwendung, falls eine von einem Stromnetz unabhängige Kühlung erforderlich ist. Absorberkühlschränke arbeiten fast geräuschlos, sodass sie auch in Hotelzimmern als Minibar zum Einsatz kommen.

Thermoelektrische Kühlschränke sind meist kleine Kühlschränke oder Kühlboxen, die mit 12 Volt beispielsweise aus dem Bordnetz eines Autos betrieben werden können. Sie arbeiten ebenfalls praktisch ohne jegliches Betriebsgeräusch. Dafür ist die Kühlleistung geringer als bei den anderen Technologien.

Die verschiedenen Typen

Kühlschränke sind nicht nur in unterschiedlichen Größen und mit Kühlaggregaten erhältlich, sondern erfüllen auch unterschiedliche Anforderungen. Zu den wichtigsten Varianten gehören folgende:

  • Vollraumkühlschränke
  • Kühlschränke mit Gefrierfach
  • Kühl-Gefrierkombinationen
  • Getränkekühlschränke

Vollraumkühlschränke

Wenn von Kühlschranken die Rede ist, dann sind in den meisten Fällen die sogenannten Vollraumkühlschränke gemeint. Sie haben einen geräumigen Innenraum, verfügen aber über kein Gefrierfach oder ein separates Tiefkühlabteil. Das heißt, der gesamte Kühlschrank kann nur zum Kühlen und nicht zum Einfrieren von Lebensmitteln verwendet werden. Vollraumkühlschränke sind in vielen unterschiedlichen Größen mit Nutzinhalten von bis zu über 300 Litern erhältlich. Je nach Ausführung kommen sie als freistehende Kühlschränke, Unterbaukühlschränke oder Einbaukühlschränke zum Einsatz.

Vollraumkühlschränke sind vergleichsweise günstig in der Anschaffung und verbrauchen relativ wenig Strom. Sie sind ideal für alle, die keine Lebensmittel einfrieren wollen oder bereits einen Gefrierschrank beziehungsweise eine Gefriertruhe besitzen. Günstige Modelle sind schon für weniger als 100 Euro erhältlich.

Vorteile
  • Günstige Anschaffungskosten
  • In vielen Größen erhältlich
  • Flexible Innenraumaufteilung
  • Relativ geringer Stromverbrauch
Nachteile
  • Nur zum Kühlen geeignet

Kühlschränke mit Gefrierfach

Kühlschränke mit einem Gefrierfach bieten gegenüber den einfachen Vollraumkühlschränken den Vorteil, dass ein kleiner, mit einer eigenen Isolierung abgetrennter Bereich des Innenraumes zum Einfrieren von Lebensmitteln oder für die Herstellung von Eiswürfeln verwendet werden kann. Die Gefrierfächer sind mit einem Volumen von etwa 10 bis 15 Litern relativ klein. In den meisten Fällen reicht diese Größe jedoch vollkommen aus. Wie Vollraumkühlschränke sind auch Kühlschränke mit Gefrierfach als freistehende Modelle, Unterbaukühlschränke oder Einbaukühlschränke erhältlich.

Kühlschränke mit Gefrierfach eignen sich für alle Haushalte, in denen beispielsweise im Sommer Speiseeis aufbewahrt werden soll, Reste von Mahlzeiten eingefroren oder gelegentlich Eiswürfel benötigt werden. Diese Ausführungen sind ebenfalls ab etwa 100 Euro erhältlich.

Vorteile
  • Günstige Anschaffungskosten
  • In vielen Größen erhältlich
  • Flexible Innenraumaufteilung
  • Gefrierfach zum Einfrieren von Lebensmitteln
  • Relativ geringer Stromverbrauch
Nachteile
  • Kleines Volumen der Gefrierfächer

Kühl-Gefrierkombinationen

Kühl-Gefrierkombinationen sind Kühlschränke mit einem separaten Tiefkühlabteil. Kühlschrank und Tiefkühlabteil verfügen bei den meisten Modellen über eine eigene Tür. Das Tiefkühlabteil ist hier wesentlich größer ein Gefrierfach. Die Aufteilung des Innenraums gliedert sich bei vielen Geräten etwa in ein Drittel für das Tiefkühlabteil und zwei Drittel für den Kühlraum.

Kühl-Gefrierkombinationen sind ideal für Haushalte, in denen verderbliche Lebensmittel für die Bevorratung eingefroren werden sollen, aber kein Platz für einen Gefrierschrank oder eine Gefriertruhe vorhanden ist. Die Anschaffungskosten liegen bei etwa 150 Euro aufwärts. Je nach Nutzinhalt und Hersteller können diese Geräte aber auch mit bis zu über 2.000 Euro zu Buche schlagen.

Vorteile
  • Kombination von Kühlschrank und Gefrierschrank
  • Ideal, wenn kein Platz für einen Gefrierschrank vorhanden ist
Nachteile
  • Benötigen viel Platz in der Höhe
  • Relativ hohe Anschaffungskosten

Getränkekühlschränke

Getränkekühlschränke erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Viele kennen diese Kühlschränke aus der Gastronomie und teilweise auch aus Supermärkten. Mittlerweile sind Getränkekühlschränke zu attraktiven Preisen für den privaten Haushalt erhältlich. Ihre Ausstattung die Lagerung und Kühlung zahlreicher Getränkedosen und Flaschen. Häufig finden diese Kühlschrank-Typen im Keller Platz, um beispielsweise Getränke für eine Party zu kühlen. Getränkekühlschränke sind meist mit Glastüren ausgestattet und mit verschiedenen Nutzinhalten erhältlich.

Diese Varianten eignen sich insbesondere, wenn immer gekühlte Getränke zur Verfügung stehen sollen und der Kühlschrank in der Küche mit Lebensmitteln gefüllt ist. Getränkekühlschränke sind ab etwa 90 Euro in der kleinsten Ausführung im Handel. Großvolumige Modelle können bis zu über 1.200 Euro kosten.

Vorteile
  • Viel Platz für Getränkeflaschen und -dosen
  • Günstige Anschaffungskosten
  • Geringer Stromverbrauch
Nachteile
  • Nur eingeschränkt zum Kühlen von Lebensmitteln geeignet

Mini-Kühlschränke – die kleinsten in jeder Kategorie

Bis auf Kühl-Gefrierkombinationen sind alle aufgeführten Kühlschrank-Typen als sogenannte Mini Kühlschränke erhältlich. Ein Mini-Kühlschrank hat in der Regel einen Nutzinhalt von etwa 30 bis 40 Liter. Die kleinsten Modelle dieser Art bieten einen Nutzinhalt von nur drei Litern und lassen sich beispielsweise im Auto mitnehmen. Manche Hersteller bezeichnen selbst Kühlschränke mit einem Nutzinhalt von 60 Litern noch als Mini-Kühlschrank. Bis zu welchem Nutzinhalt ein Kühlschrank als Mini-Kühlschrank gilt, ist allerdings nicht verbindlich festgelegt.

Amerikanische Kühlschränke

Amerikanische Kühlschränke sind auch unter den Namen Side-by-side Kühlschranke bekannt. Dabei handelt es sich um große Kühl-Gefrierkombinationen mit rund 500 Litern Nutzinhalt. Kennzeichen sind zwei hohe nebeneinander liegende Türen. Oft sind diese Kühlgeräte mit einem Wasserspender und einem Eiswürfelbereiter in einer Tür ausgestattet.

Smarte Kühlschränke – die Zukunft der Kühlschränke

Seit ein paar Jahren werden auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin und anderen Fachmessen immer neue intelligente Kühlschränke der Öffentlichkeit präsentiert. Sie verfügen über eine Kamera im Inneren, die mit einer App über das Smartphone einen Blick von unterwegs in den Kühlschrank ermöglicht.

Manche moderne Kühlschränke sind mit einem großen, in die Außenseite der Kühlschranktür eingelassenen Farbdisplay ausgestattet. Das Display zeigt ebenfalls den Kühlschrankinhalt oder Informationen wie zum Beispiel die Kühltemperatur an. Andere smarte Kühlschränke erkennen, welche Lebensmittel sich im Kühlschrank befinden, und erstellen anhand dessen eine Einkaufsliste oder machen Rezeptvorschläge. Bei der Ausstattung mit moderner, digitaler Technik existieren scheinbar kaum Grenzen. Ob diese Funktionen wirklich erforderlich oder nützlich sind und den hohen Mehrpreis rechtfertigen, muss allerdings jeder für sich selbst entscheiden.

Darauf kommt es beim Kauf an

Soll der Kühlschrank Lebensmittel nur kühlen, eine Möglichkeit zum Lagern von Speiseeis oder die Herstellung von Eiswürfeln bieten? Sollen größere Mengen Lebensmittel auf Vorrat eingefroren werden oder soll der Kühlschrank in erster Linie zum Kühlen von Getränken genutzt werden? Bei der Auswahl eines Kühlschranks sind zunächst zwei Fragen zu klären. Die wichtigsten Auswahlkriterien sind die folgenden:

  • Nutzinhalt
  • Energieeffizienz
  • Ausstattung
  • Komfort-Funktionen
  • Sicherheits-Funktionen
  • Einbaumaße

Der Nutzinhalt

Der Nutzinhalt eines Kühlschranks ist in erster Linie von der Zahl der im Haushalt lebenden Personen abhängig. Für einen Single- und Zwei-Personen-Haushalt sind Kühlschränke mit einem Nutzinhalt von bis zu 60 Litern in der Regel ausreichend. Sollen Lebensmittel eingefroren und bevorratet werden, sind Kühl-Gefrierkombinationen mit einem Tiefkühl-Abteil von etwa 30 bis 40 Litern Volumen und einer Kühlschrankgröße von 60 Litern empfehlenswert. Für jede weitere Person im Haushalt sind bei Kühlschränken etwa 30 bis 40 Liter Nutzinhalt hinzuzurechnen.

Das Tiefkühlabteil muss nicht im gleichen Maß größer werden. Für einen Fünf-Personen-Haushalt genügt ein Kühlschrank mit einem Nutzinhalt von etwa 150 bis 180 Litern.

Die Energieeffizienz

Elektro-Haushaltsgeräte sind seit Anfang der 1990er Jahre mit einem sogenannten Energielabel zu kennzeichnen. Das Energielabel gibt an, wie effizient das Gerät beim Energieverbrauch ist. Zusätzlich finden sich auf dem Label Angaben zum durchschnittlichen Jahresstromverbrauch. Die Energieeffizienzklassen sind mit den Buchstaben A bis G versehen, wobei A die energiesparsamen und G die stromfressenden Geräte beschreibt. Da die Geräte in den vergangenen Jahren hinsichtlich ihrer Energiebilanz immer besser geworden sind, wurde die oberste Klasse um die Stufen A+ bis A + + + ergänzt. Geräte in der Klasse A+ + + verbrauchen demnach sehr wenig Energie.

In welche Energieeffizienzklasse das bevorzugte Gerät eingruppiert wurde, spielt also eine sehr wichtige Rolle dabei, wie hoch die durch einen Kühlschrank im Laufe eines Jahres verursachten Stromkosten sein werden. Voraussichtlich ab 2020 werden die Stufen A+ bis A + + + allerdings aufgrund einer EU-Verordnung aus dem Jahr 2017 wieder abgeschafft. Bis dahin sollte ein Kühlschrank nicht schlechter als in der Energieeffizienzklasse A+ eingeordnet sein.

Große Kühlschränke sind sparsamer als kleine

Prinzipiell gilt, dass großvolumige Kühlschränke energieeffizienter arbeiten. Das liegt daran, dass für große Nutzinhalte die Oberfläche des Kühlschrankes im Verhältnis zum Nutzinhalt kleiner ist als bei kleinen Kühlschränken. Das heißt, es geht weniger Wärme verloren. In absoluten Zahlen verbraucht ein großer Kühlschrank natürlich mehr Strom als ein kleiner Kühlschrank.

Die Ausstattung

Die Ausstattung von Kühlschränken ist sehr unterschiedlich. Normalerweise bietet jeder Kühlschrank zumindest ein Ablagefach aus pflegeleichtem Sicherheitsglas. Bei größeren Kühlschränken sind entsprechend mehr Ablagefächer vorhanden. Weiteres Ausstattungsdetails sind die herausnehmbaren Schubfächer im unteren Bereich des Kühlschranks. Auch in der Tür finden sich unterschiedliche Ablagen, etwa für die Aufbewahrung von Eiern, höhere Stellbereiche für Getränkekartons und Flaschen sowie kleine, abgedeckte Fächer für Butter oder Käse.

Die Komfortfunktionen

Zu den Komfortfunktionen zählt eine Abtauautomatik, die das Eisfach oder das Tiefkühlabteil regelmäßig abtaut und so hilft, Energie zu sparen. Ebenfalls dazu gehören ein Eiswürfelbereiter oder ein Wasserspender, die in die Tür großer Kühlschränke verbaut sind. Die sogenannte „NoFrost“-Funktion ist ebenfalls ein Komfort-Feature. Besitzt der Kühlschrank ebendiese Funktion, ist er in der Regel mit einem Ventilator ausgestattet, der überschüssige Feuchtigkeit aus dem Innenraum des Kühlschranks nach außen abführt. Die Reduzierung der Feuchtigkeit vermindert oder verhindert gar die Eisbildung im Inneren.

Die Sicherheitsfunktionen

Zu Sicherheitsfunktion eines Kühlschrankes zählt ein Türalarm, der aktiviert wird, wenn die Tür des Kühlschrankes nicht vollständig geschlossen ist. Eine weitere Sicherheitsfunktion ist die Kindersicherung. Wenn der Kühlschrank mit einer Kindersicherung ausgestattet ist, können Kinder den Kühlschrank nicht versehentlich abschalten. In der Regel warnen Kühlschränke mit Signalleuchten über Störungen oder einen starken Temperaturabfall.

Die Einbaumaße

Die Einbaumaße eines Kühlschrankes sind ein wichtiges Kriterium, wenn der Kühlschrank in einer Einbauküche Platz finden soll. Im Gegensatz zu freistehenden Kühlschränken, deren Abmessungen fast beliebig wählbar sind, müssen die Maße von Einbaukühlschränken gewissen Standards entsprechen. So beträgt das Standardmaß für die Stellfläche eines Einbaukühlschranks 60 x 60 Zentimeter. Ebenfalls relevant ist die Einbauhöhe: Soll der Kühlschrank unter einer Arbeitsplatte Platz finden, so darf er maximal 82 bis 87 Zentimeter hoch sein. Exemplare mit einer Höhe von circa 122 bis 123 Zentimetern passen in spezielle Einbauschränke für Kühlschränke und bieten einen Nutzinhalt von rund 200 Litern.

Tipps zur Reinigung und Pflege

Durch die gelagerten Lebensmittel ist in einem Kühlschrank immer viel Feuchtigkeit vorhanden. Diese ist ein Nährboden für Bakterien und Schimmelpilze. Kühlschränke sind daher regelmäßig, im Idealfall einmal im Monat, gründlich zu reinigen.

Für die Innenreinigung eines Kühlschranks sollten keine Scheuermittel oder Scheuerschwämme zum Einsatz kommen, da sie die empfindlichen Kunststoffoberflächen zerkratzen. Als Folge nisten in diesen Kratzern noch mehr Bakterien. Für die Reinigung sind vielmehr Haushaltstücher oder weiche Schwämme sowie Haushalts- und Essigreiniger empfehlenswert. Hier gilt es zu beachten, insbesondere die Ecken, die Führungsschienen für Einlegeböden sowie die Türdichtung von innen gründlich zu säubern. Kleine Verschmutzungen entfernen Nutzer bestenfalls sofort, bevor sie eintrocknen und zum Problem werden. Die Türfront und die übrigen Außenseiten eines Kühlschranks können ebenfalls mit jedem Haushaltsreiniger und einem leicht feuchten Tuch abgewischt werden.

Falls der Kühlschrank über ein Eisfach oder ein Tiefkühlabteil verfügt, sollten diese spätestens dann abgetaut werden, wenn sich ein Eispanzer auf den Innenseiten bildet. Je dicker das Eis ist, desto mehr Energie verbraucht der Kühlschrank, um die Lebensmittel eingefroren zu halten. Vorteilhaft sind hier Kühlschränke, die über eine „NoFrost“-Technik verfügen.

Tests von Kühlschränken

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Kühlschränken.

Das wohl bekannteste deutsche Testinstitut, die Stiftung Warentest, testete in den vergangenen Jahren insgesamt 183 Kühlgeräte. Zuletzt untersuchten die Tester 41 Kühlschränke und Kühl-Gefrierkombinationen auf ihre Fähigkeiten. Zu den Testkriterien zählten die Kühlleistung, der Energieverbrauch und die Lautstärke im Betrieb. Testsieger wurde, wie auch in den vergangenen Jahren, die Kühl-Gefrierkombination Siemens KI81RAD30 mit einem sehr guten Gesamtergebnis und der Testnote 1,2. Den zweiten Platz belegte der Vollraumkühlschrank Bauknecht KRIE2124 mit einem ebenfalls sehr guten Gesamtergebnis und der Testnote 1,3. Dritter im Test der Stiftung Warentest wurde der Vollraumkühlschrank AEG SKE81436ZC mit einem sehr guten Gesamtergebnis und der Testnote 1,5.

Auch das ETM Testmagazin führte einen Kühlschrank-Test durch. Getestet wurden insgesamt neun maximal 90 Zentimeter hohe Kühlschränke der Energieeffizienzklassen A+ bis A + + +. Haupttestkriterien waren die Kühlleistung und der Energieverbrauch sowie das Betriebsgeräusch der getesteten Geräte. Testsieger im Kühlschrank-Test des ETM Testmagazins wurde mit einem sehr guten Gesamtergebnis der KR 1883 A2+ von Bauknecht. Auf dem zweiten Platz des Tests landete der AEG SANTO SKS98800S2 mit einem ebenfalls sehr guten Testergebnis. Den dritten Platz belegte in diesem Test der R 6093 AW von Gorenje mit einem knappen sehr guten Testergebnis.