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Staubsauger

Die besten Staubsauger im Vergleich

Lena Groeben
Platz Produkt Bewertung Preis
1 AEG VX9 4,65 189,99 €
2 Siemens VSQ8PET 4,60 360,90 €
3 Dyson DC33c 4,55 263,99 €
4 Miele S 8340 EcoLine 4,50 174,95 €
5 Dirt Devil DD5255-1 4,50 110,93 €
6 AEG ASPC7150 4,45 139,00 €
7 Bosch BGS6ALL 4,40 388,76 €
8 Philips FC8477/91 4,35 88,99 €
9 Rowenta RO5265 4,30 69,90 €
10 Siemens VSQ5X1230 4,25 135,95 €

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Ausstattung

Leistung

Bedienung

Zubehör

Den Staub schnell und komfortabel entfernen

    Das Wichtigste in Kürze
  • Klassische Bodenstaubsauger eignen sich gut für großflächige Haushalte.
  • Bewohner eng möblierter, kleinerer Wohnungen sind mit einem kompakten, wendigen Handstaubsauger besser beraten.
  • Für starke Allergiker gibt es Staubsauger mit Wasserfilter.
  • Hersteller bieten als praktisches Zubehör diverse Düsen und Bürsten zur gründlichen Reinigung verschiedener Oberflächen an.

1. Wozu benötige ich einen Staubsauger?

Fast jeder deutsche Haushalt besitzt mindestens einen Staubsauger. Allein im Jahr 2014 wurden weltweit rund 119 Millionen Geräte verkauft.

Gefährlicher Hausstaub?

Wie der Name bereits verrät, ist es die Aufgabe eines Staubsaugers, Staub einzusaugen und somit zu entfernen. Der sogenannte Hausstaub ist in jedem Haushalt anzutreffen und ist einer der häufigsten Allergieauslöser. Der Begriff Hausstaub steht für eine Mischung diverser anorganischer und organischer Stoffe wie etwa menschlicher und tierischer Hautschuppen und Haare, Fusseln, Ruß, Schadstoffe, Pflanzenpartikel sowie Hausstaubmilben und deren Ausscheidungen. Letztgenannte sind es auch, die gefährlich werden und zu allergischen Reaktionen wie tränenden Augen oder gar Atemnot führen können.

Leistungsstarke Staubsauger gegen störenden Hausstaub

Für Hausstauballergiker ist ein leistungsstarker Staubsauger, mit welchem sich die Partikel bestmöglich entfernen lassen, ohne diese dabei aufzuwirbeln, besonders wichtig. Einige Hersteller haben spezielle Staubsauger im Angebot, die sich ausdrücklich für diese Aufgabe eignen. Sie verfügen in der Regel über eine extrahohe Saugleistung, dank der keine allergenen Partikel zurückbleiben. Spezielle Polster- und Fugendüsen reinigen jede Ecke gründlich und ohne großen Aufwand. Bei Filterbeuteln ist es wichtig, dass sie über ein Verschlusssystem verfügen, sodass der eingesaugte Staub auch beim Wechseln des vollen Beutels sicher darin eingeschlossen bleibt. Äußerst gut für Allergiker geeignet sind antibakteriell beschichtete Staubsaugerbeutel. Darüber hinaus sollten empfindliche Menschen auf allzu viele Staubfänger wie Vorhänge und Teppiche verzichten und stattdessen auf Oberflächen und Materialien setzen, die sich einfach von Staub zu befreien sind.

Tierhaare effektiv entfernen

Neben Hausstauballergikern sind vor allem Tierhaarallergiker auf einen guten Staubsauger angewiesen, der die Haare und Hautpartikel des Haustieres zuverlässig entfernt. Allein in Deutschland leben knapp 30 Millionen Haustiere, Schätzungen des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) zum Großteil Hunde und Katzen. Einige Staubsaugerhersteller bieten für diese Haushalte spezielle Tierhaarstaubsauger an, die sich vor allem durch eine extrem saugstarke Bürste auszeichnen, welche die Tierhaare und Hautpartikel gut aus Teppichen und von Polstern entfernt. Von großem Vorteil ist es außerdem, wenn der Staubsauger möglichst leise arbeitet, damit die tierischen Mitbewohner davon nicht unnötig erschreckt und gestresst werden.

Tierhaarbürste
Während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst verlieren Hunde und Katzen meist viele Haare.

2. Welche unterschiedlichen Staubsaubertypen gibt es?

Prinzipiell funktionieren alle Staubsauger gleich oder zumindest ähnlich: Ein Gebläse sorgt für einen Unterdruck und erzeugt somit einen Luftstrom, der zusammen mit der Luft Staub und Schmutz durch eine Öffnung einsaugt. Die eingesaugte Luft durchläuft im Staubsaugerinneren den Filter, wo sie gereinigt wird. Anschließend fließt die Luft durch den Motor, kühlt diesen ab und gelangt sauber durch ein Abluftgitter wieder ins Freie.

Trotz ähnlicher oder gar identischer Funktionsweise unterscheiden sich einige Staubsaugertypen. Die gängigsten und beliebtesten davon mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen stellt unsere Redaktion im Folgenden vor.

Bodenstaubsauger

Der Klassiker unter den Staubsaugern ist der sogenannte Bodenstaubsauger, der bis heute auch am weitesten verbreitet ist. Er besteht aus einem Gehäuse, in dem sich der Motor, das Gebläse und der Filter befinden. Das Gehäuse sitzt auf Rollen, sodass Verbraucher es komfortabel über den Boden ziehen können, ohne schwer tragen oder heben zu müssen. Über einen Schlauch ist es mit dem Saugrohr und der Düse verbunden. Ein großer Vorteil der Bodenstaubsauger ist der, dass sie sich für die Reinigung diverser Böden, egal ob Teppich, Holz- oder Fliesenböden, eignen. Zudem sind sie in der Regel mit zusätzlichen Düsen zur Reinigung von Polstern, Möbeln oder Gardinen ausgestattet. Bodenstaubsauger sind sowohl mit Beutel als auch beutellos erhältlich, was jeweils seine Vor- und Nachteile hat. Während beutellose Staubsauger aufwendiger zu reinigen, dafür aber umweltfreundlicher sind, sind die Beutel zwar unkompliziert zu entsorgen, verursachen aber regelmäßig Müll und Kosten.

Dank eines üblicherweise großen Funktionsradius saugen Verbraucher damit auch komfortabel größere Zimmer, ohne die Steckdose wechseln oder ein Verlängerungskabel verwenden zu müssen. Allerdings besteht in engen, vollgestellten Wohnungen ein hohes Risiko, beim Saugen mit dem Gehäuse an Möbeln hängen zu bleiben. Für solche Fälle eignen sich platzsparendere Modelle wie etwa wendige Stab- oder kompakte Handstaubsauger besser.

  • Reinigt effektiv
  • Einfach in der Bedienung
  • Hauptgewicht liegt auf dem Boden
  • Eignet sich für alle Böden
  • Mit oder ohne Beutel erhältlich
  • Verfügt über großen Aktionsradius
  • Umständlich in eng möblierten Wohnungen

Standstaubsauger

Eine weniger verbreitete Alternative zum üblichen Staubsauger stellen die Standstaubsauger dar. Im Gegensatz zum klassischen Bodenstaubsauger ist das Gehäuse direkt mit dem Saugrohr und der Düse verbunden. Anwender schieben den Standstaubsauger in aufrechter, rückenschonender Körperhaltung vor sich her. Besonders praktisch: Aufgrund seiner vertikalen Bauweise ist dieser Staubsauger frei im Raum abstellbar und im Vergleich zum klassischen Bodenstaubsauger deutlich platzsparender. Wer viele Treppen im Haushalt zu bewältigen hat, ist allerdings mit einem klassischen Staubsauger besser beraten, da sich diese Aufgabe mit dem Standstaubsauger vergleichsweise umständlich gestaltet. Die meisten Modelle auf dem Markt handelt es sich um beutellose Staubsauger.

  • Rückenschonend
  • Einfach zu bedienen
  • Platzsparend
  • Frei im Raum abstellbar
  • Umständliches Treppensaugen
  • Vergleichsweise kleine Auswahl

Staubsauger-Roboter

Äußerst komfortabel sind die innovativen Staubsauger-Roboter, die dem Verbraucher die lästige Saugarbeit abnehmen und somit viel Zeit sparen. Bei vielen Modellen programmieren die Besitzer sogar Wochentage und Uhrzeiten für den Arbeitseinsatz der schlauen Staubsauger. Beutel verwenden die Saugroboter nicht, daher müssen Anwender darauf achten, ihre Staubsauger regelmäßig manuell zu entleeren.

Wer über die Anschaffung eines Staubsauger-Roboters nachdenkt, für den lohnt sich ein Blick in unseren Vergleich der besten Staubsauger-Roboter.

  • Arbeits- und Zeitersparnis
  • Keine Staubsaugerbeutel
  • Arbeitseinsatz programmierbar
  • In der Regel leiser als andere Staubsauger
  • Erreichen nicht jede Ecke
  • Akkus halten maximal 2 Stunden
  • Eigenen sich nicht für jeden Teppich
  • Vergleichsweise hochpreisig

Akku- und Handstaubsauger

Besonders kompakt sind die sogenannten Akku- und Handstaubsauger mit Stiel. Während die kleinen Akkusauger sich gut für das Beseitigen geringer Mengen Schmutzes wie etwa Brotkrümel im Haushalt oder im Auto-Innenraum eignen, kommen die klassischen Handstaubsauger mit Stiel auch für den Großeinsatz im Haushalt in Frage.

Die kleinen Akku-Handstaubsauger erhalten Verbraucher mit Staubbox und Dauerfilter oder ausschließlich mit Staubauffangbehälter. Für Großeinsätze eignen sie sich aufgrund des begrenzten Auffangvolumens und ihrer geringen Akkukapazität weniger gut. Nach etwa zehn Minuten Dauereinsatz müssen die Staubsauger in der Regel wieder zum Aufladen an den Strom. Dafür sind sie sehr handlich, schnell verfügbar und müssen zum Saugen nicht an die Steckdose gesteckt werden, sodass kein Kabelgewirr entsteht.

Handstaubsauger mit Stiel sind im Vergleich zu den Bodenstaubsaugern deutlich kompakter und damit wie geschaffen für die Reinigung enger , vollgestellter Wohnungen. Außerdem manövrieren sie aufgrund ihres geringen Gewichts und ihrer Wendigkeit besonders gut zwischen Möbeln hindurch. Ganz nach ihrer Vorliebe erhalten Anwender solche Staubsauger mit Stromkabel oder Akku.

  • Sehr leicht
  • Mit Akku kein Kabelgewirr, nicht auf Steckdose angewiesen
  • Ecken gut erreichbar
  • Platzsparend
  • Begrenzte Akku-Laufzeit
  • Kleiner Auffangbehälter
  • Begrenzte Saugkraft

Stabstaubsauger

Um eine spezielle Variante der Handstaubsauger mit Stiel handelt es sich bei den Stabstaubsaugern, die ebenfalls sehr kompakt gebaut sind und optisch einem Stab ähneln. Sie bieten eine leichte Alternative zum mitunter etwas unhandlichen Bodenstaubsauger und eignen sich gut für harte Böden wie Holz oder Fliesen. Das geringe Gewicht und die kompakte Bauweise erhöhen die Beweglichkeit, sodass Anwender mit solchen Staubsaugern auch schwer erreichbare und erhöhte Bereiche gut reinigen können. Aufgrund seiner geringen Größe und des leichten Gewichts fällt allerdings auch der Auffangbehälter vergleichsweise klein aus, sodass dieser häufiger zu entleeren ist. Die ergonomischen Stabstaubsauger sind sowohl mit Kabel als auch mit Akku erhältlich. Wer sich für den Akku entscheidet, sollte sich vor dem Kauf unbedingt versichern, dass dessen Leistung auch seinen Ansprüchen genügt.

  • Sehr leicht und kompakt
  • Mit Akku oder Kabel erhältlich
  • Rückenschonendes Arbeiten
  • Häufiges Entleeren des kleinen Auffangbehälters
  • Weniger gut für Teppichböden geeignet

Nass/Trockensauger

Nass/Trockensauger sind in der Lage, neben Staub und Schmutz auch Flüssigkeiten aufzunehmen und damit sogar den Wischmopp zu ersetzen. Typischerweise ist diese Art von Staubsauger sowohl mit einem gängigen Staubsaugerbeutel als auch mit einem speziellen Wasserauffangbehälter ausgestattet. Verbraucher wechseln dann nach Bedarf per Umschalttaste zwischen beiden Auffangbehältern. So beseitigen sie beispielsweise Missgeschicke wie ein umgekipptes Wasserglas schnell und einfach oder reinigen Polstermöbel mit Shampoo und saugen dieses nach der Einwirkzeit mit dem Nasssauger ab. Dank des Wasserauffangbehälters eignen sich Nass/Trockensauger außerdem hervorragend für die Reinigung des Balkons, der Terrasse oder – bei entsprechender Größe – als Industriestaubsauger.

Gängige Nass/Trockensauger verfügen über einen Staubauffangbehälter mit einem Fassungsvermögen zwischen 20 und 30 Litern, während spezielle Modelle für den gewerblichen Einsatz 40 Liter oder mehr aufnehmen. Damit ist diese Art von Staubsaugern aber auch vergleichsweise groß, unhandlich und schwer. Vor allem Allergiker profitieren jedoch davon, dass Nass/Trockensauger kleine Schmutzpartikel im Wasser binden und so für eine besonders saubere Luft und ein verbessertes Raumklima sorgen.

  • Gründliche Tiefenreinigung von Polstern
  • Problemloses Aufsaugen von Flüssigkeiten
  • Hohes Fassungsvermögen
  • Verbessertes Raumklima
  • Gut für Allergiker geeignet
  • Vergleichsweise groß
  • Hohes Gewicht

Bürstsauger

Während sich Stabstaubsauger eher für die Reinigung glatter Böden eignen, sind Teppichböden am Gründlichsten mit einem sogenannten Bürstsauger zu säubern. Mit einer effektiven Bürstwalze kämmen diese Staubsauger-Modelle tiefsitzenden Schmutz aus dem Teppich und befördern ihn zur Saugdüse. Damit entfernen sie auch zuverlässig Tierhaare aus Teppichböden.

Um damit unterschiedliche beschaffene Teppiche zu reinigen, lässt sich die Bürste im Normalfall verstellen und an die jeweilige Teppichhöhe anpassen. Um damit auch glatte Böden wie Holz oder Fließen zu reinigen, schalten Anwender die Bürstwalze einfach ab.

Typischerweise sind Bürstsauger als beutellose Modelle erhältlich und verfügen über ein höhenverstellbares Teleskoprohr. Bei vielen Bürstsaugern handelt es sich um Standstaubsauger, die freistehend und damit platzsparend aufzubewahren sind und ein rückenschonendes Saugen ermöglichen.

  • Verstellbare Bürste
  • Gründliches Reinigen von Teppichen
  • Auch Saugen glatter Böden
  • Ideal für Tierbesitzer & Allergiker
  • Umständliches Treppensaugen

3. Verschiedene Bauteile und Funktionen eines Staubsaugers

Die verschieden Staubsauger-Typen unterscheiden sich teilweise deutlich hinsichtlich ihrer Bauteile und Funktionen. Zwei Staubsauger-Typen sind üblicherweise in Haushalten vertreten: Der klassische Bodenstaubsauger und der kompakte Hand- oder auch Akku-Staubsauger. Daher nehmen diese beiden Arten im Vergleich mehr Raum ein.

Bodenstaubsauger – mit oder ohne Beutel?

Grundsätzlich besteht der Körper gängiger Staubsauger aus zwei Teilbereichen:

  • Motor
  • Schmutzsammelbereich

Hinsichtlich des Schmutzsammelbereichs unterteilen sich die Bodenstaubsauger in Geräte mit und ohne Beutel. Diese beiden Gruppen unterscheiden sich auch in ihrer Funktionsweise.

Der Beutelstaubsauger
Funktionsweise Beutelstaubsauger
Aufbau und Funktionsweise eines klassischen Bodenstaubsaugers mit Beutel.

Der Beutelstaubsauger ist der Klassiker unter den Staubsaugern, während beutellose Modelle als moderne Variante gelten. Der Beutel, der als Filter funktioniert, fängt den mit dem Luftstrom vom Staubsauger direkt in den Beutel geleiteten Staub und Schmutz auf. Anschließend fließt die von groben Verunreinigungen befreite Luft durch einen weiteren Filter. Mittlerweile sind moderne Staubbeutel so weit entwickelt, dass sie selbst kleinste Staubpartikel auffangen können.

Ist der Beutel vollständig mit Staub gefüllt, muss er vom Staubsauger gelöst, entsorgt und durch einen neuen Beutel ersetzt werden. Das bedeutet: Besitzer eines Beutelstaubsaugers kaufen regelmäßig Staubbeutel nach. Dafür sind diese Modelle in der Regel aber günstiger in der Anschaffung als die beutellosen Staubsauger.

Wie oft der Beutel gewechselt werden muss, hängt natürlich davon ab, wie oft gesaugt wird und wie verschmutzt die zu säubernden Flächen sind. Ein rechtzeitiger Wechsel des vollen Beutels ist wichtig, da die normalerweise kräftige Saugleistung ansonsten spürbar nachlässt, was zu einem schlechteren Ergebnis führt. Darüber hinaus können sich in einem vollen Beutel schnell Bakterien und Pilze bilden und vermehren, was zu einem unangenehmen Geruch führt. Viele Staubsauger mit Beutel verfügen über eine praktische Wechselanzeige, die meist rot aufleuchtet, sobald der eingesetzte Beutel voll ist. Das Wechseln des Beutels gestaltet sich in der Regel sehr einfach. Dennoch sollte man dabei vorsichtig sein und den Beutel nicht vorschnell irgendwo ablegen, da der eingesaugte Schmutz sonst leicht wieder aus der Beutelöffnung fallen kann.

Staubsaugerbeutel wechseln
Mit vollen Staubbeutel verringert sich die Saugleistung. Daher ist ein rechtzeitiger Wechsel unbedingt notwendig.
  • Sehr starke Saugleistung
  • Vergleichsweise günstiger Preis
  • Einfache Reinigung
  • Meist sehr leise
  • Wartungsarm
  • Regelmäßiges Nachkaufen von Beuteln
  • Laufende Kosten
  • Nicht sehr umweltfreundlich
  • Hohes Gewicht
  • Beutel kann unangenehm riechen
Der beutellose Staubsauger

Die moderne Alternative zum Staubsauger mit Beutel ist natürlich der Staubsauger ohne Beutel. Aufgrund der zumeist verwendeten Technik auch als Zyklon-Staubsauger bezeichnet. Dabei wird die Luft zusammen mit den Schmutzpartikeln eingesaugt und im Staubsaugerinneren in Rotation versetzt, sodass sich Staub und Schmutz mithilfe der Fliehkraft von der Luft trennen und im Auffangbehälter absetzen.

Funktionsweise Zyklonstaubsauger
Aufbau und Funktionsweise eines beutellosen Staubsaugers.

Grundsätzlich unterscheiden sich die Staubsauger-Modelle hier in zwei verschiedene Systeme:

Einfachzyklon-Staubsauger

Diese Staubsauger wirbeln die Luft auf, indem sie sie in einen kegelförmigen Behälter blasen. Vor allem für größere Staubpartikel funktioniert dieses System sehr gut. Feinere Teilchen fängt ein Zentralfilter aus Papier auf, der dadurch schnell verschmutzt und dementsprechend eine häufigere Säuberung benötigt, damit die Saugleistung nicht nachlässt.

Multizyklon-Staubsauger

Wie der Einfachzyklon-Staubsauger reinigt auch der Multizyklon-Staubsauger die Luft zunächst von den größeren Schmutzpartikeln, welche die Fliehkraft in den Auffangbehälter führt. Eine zweite Reinigungsphase führt die Luft dann durch mehrere kleine Zyklone und bringt sie so auf eine sehr hohe Rotationsgeschwindigkeit. Auf diese Weise werden auch sehr kleine Staub- und Schmutzpartikel aus der Luft gefiltert.

Während Einfachzyklon-Staubsauger die Luft gut von größeren Schmutzpartikeln reinigen, filtern Multizyklon-Staubsauger diese auch zuverlässig von feinsten Staubteilchen. Je mehr Zyklone die Luft durchläuft, umso sauberer verlässt sie am Ende den Staubsauger. Daher benötigen viele solcher Modelle im Gegensatz zum Einfachzyklon-Staubsauger keinen Zentralfilter, sodass dessen lästige Reinigung entfällt, ohne dass sich Verbraucher um ein Nachlassen der Saugkraft sorgen müssen.

Zwar sind beutellose Staubsauger in ihrer Anschaffung meist teurer als die Beutelsauger, dafür entfallen aber auch die laufenden Kosten für das regelmäßige Nachkaufen neuer Beutel. Damit sparen Verbraucher mit einem Zyklonenstaubsauger langfristig nicht nur bares Geld, sondern auch den Aufwand und die Zeit, die sie zum Suchen und Kaufen der passenden Beutel benötigen. Darüber hinaus vermeiden sie ohne Beutel Müll und tun damit der Umwelt etwas Gutes. Ein weiterer Vorteil beutelloser Staubsauger ist der, dass diese in der Regel geruchlos sind. Der Staubbehälter vieler Modelle ist praktischerweise transparent, sodass Verbraucher direkt sehen, wie voll dieser ist und ob sie ihn bereits entleeren müssen. Allerdings bedeuten die Reinigung des Staubbehälters und – falls vorhanden – des Filters in der Regel mehr Arbeit und Aufwand als das Wechseln eines Beutels.

Beutelloser Staubsauger
Dank des transparenten Auffangbehälters sehen Verbraucher direkt, ob sie ihn entleeren und säubern müssen.
  • Zuverlässige Filterung der Luft
  • Keine Beutel notwendig
  • Sehr umweltfreundlich
  • Häufig sehr leicht
  • In der Regel geruchlos
  • Füllstand einfach kontrollierbar
  • Teils aufwendige Reinigung
  • Hohe Anschaffungskosten
  • Vergleichsweise laut
Welcher Staubsauger ist für Allergiker geeignet?

Die Frage, ob sich nun Beutel- oder Zyklon-Staubsauger besser für Allergiker eignen, lässt sich nicht pauschal beantworten. Zwar reinigen beutellose Staubsauger mit Multizyklon-Technologie die Luft sehr gründlich und zuverlässig. Beim Leeren und Reinigen des Staubbehälters lässt sich der Kontakt mit dem Staub jedoch nicht vermeiden. Auf der anderen Seite verfügen Staubsauger mit Beutel mittlerweile über sehr hochwertige und zuverlässige Filter, sodass auch diese dazu in der Lage sind, Allergene aufzunehmen. Zudem bieten einige Hersteller spezielle Beutel mit antibakterieller Beschichtung, die das Vermehren von Milben, Schimmel und Bakterien verhindert. Allerdings kann es auch beim einfachen Beutelwechseln zu Kontakt mit Allergenen kommen. Dementsprechend sind ein leistungsstarkes Filtersystem und eine konstant starke Saugkraft des Geräts für Allergiker von größerer Bedeutung als die Frage, ob es sich um einen Beutel- oder einen Zyklon-Staubsauger handelt. Das Wechseln des Beutels beziehungsweise das Entleeren des Auffangbehälters sollten grundsätzlich lieber Verbraucher ohne Allergie übernehmen.

Wasser-Staubsauger

Eine beutellose Alternative zum Zyklon-Staubsauger stellen für Allergiker die als sehr hygienisch geltenden Staubsauger mit Wasserfilter dar. Diese nehmen sich die Natur zum Vorbild und reinigen – wie Regen – die Luft durch Wasser von kleinsten Staubpartikeln wie etwa Pollen.

Funktionsweise Wasserfilterstaubsauger
Aufbau und Funktionsweise eines Staubsaugers mit Wasserfilter.

Zu diesem Zweck verfügen diese speziellen Modelle üblicherweise über einen Auffangbehälter, der vor jedem Saugvorgang mit frischem Leitungswasser befüllt wird. Dank der hervorragenden Filterfunktion des Wassers ist normalerweise kein zusätzlicher Filter nötig. Zwar erfährt die Luft so eine gründlichere Reinigung, jedoch sind die Wartung und die Pflege des Staubsaugers sehr aufwendig. So muss etwa der Wassertank nach jedem Saugen geleert werden, damit sich dort kein Schimmel bildet.

Beutel ja oder nein – die wichtigsten Vorteile im Vergleich

Beide Modelle haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Ob sich ein beutelloser Staubsauger oder doch eher ein Staubsauger mit Beutel besser für individuelle Bedürfnisse eignet, muss jeder für sich entscheiden. Die folgende Tabelle zeigt die jeweiligen Vorteile der beiden Staubsauger-Systeme auf einen Blick.

Staubsauger mit Beutel
  • Häufig bessere Saugleistung
  • Günstiger in der Anschaffung
  • Einfacher Wechsel des Beutels
  • Meist geringere Betriebslautstärke
  • Weniger schadensanfällig
  • Wartungsärmer
Staubsauger ohne Beutel
  • Zuverlässigere Filterung der Luft
  • Kein lästiges & teures Nachkaufen von Beuteln
  • Umweltfreundlicher
  • Häufig geringeres Gewicht
  • In der Regel geruchlos
  • Füllstand einfach kontrollierbar

Hand/Akku-Staubsauger – die kompakte Alternative

Alternativ oder ergänzend zum klassischen Bodenstaubsauger – egal, ob mit oder ohne Beutel – findet sich in vielen Haushalten ein Hand- beziehungsweise Akku-Staubsauger. Diese Staubsauger-Art unterteilt sich in zwei verschiedene Typen:

  • Den kleinen, kompakten Akku-Staubsauger, der vor allem zum Beseitigen kleinerer Schmutzaufkommen wie etwa Brotkrümeln im Haushalt oder auch im Auto zum Einsatz kommt
  • Zwei-in-Eins-Kombimodelle aus Hand- und Akku-Staubsauger, die auch als Stielstaubsauger bezeichnet werden
Aufbau und Funktionsweise

Die Funktionsweise der beiden kompakten Staubsauger-Arten gleicht der des klassischen Bodenstaubsaugers. Der Akku-Sauger besteht aus einem länglichen Gehäuse, das den Motor, das Gebläse, den Akku und den Auffangbehälter enthält. An der Oberseite befindet sich in der Regel ein Handgriff, an der Unterseite geht das Gehäuse direkt in das Saugrohr über.

Die Zwei-in-Eins-Geräte bestehen aus einem handlichen Akkusauger, der in einem langen Griff befestigt wird. Unten befindet sich die Bodendüse, die mit der eines klassischen Bodenstaubsaugers identisch ist. Eine spezielle Untergruppe dieser Art von Staubsaugern sind die sogenannten Stabstaubsauger.

Die Vor- und Nachteile gegenüber dem Bodenstaubsauger

Der wohl größte Vorteil der Akku-Staubsauger gegenüber dem klassischen Staubsauger ist der Verzicht auf das lästige Stromkabel. So sparen sich Anwender in größeren oder verwinkelten Wohnungen nicht nur das Ein- und Umstecken in verschiedene Steckdosen, sondern müssen auch nicht darauf achten, wie weit das Kabel noch reicht oder ob es an einem Möbelstück festhängt. Damit sind Akku-Staubsauger deutlich flexibler. Da sie auch viel kleiner und leichter sind als andere Staubsauger, eignen sie sich zudem sehr gut dazu, schwer erreichbare Ecken oder eng möblierte Wohnungen zu saugen. Darüber hinaus sind sie um einiges platzsparender. Bestimmte Stabstaubsauger sind sogar in der Lage, Flüssigkeiten aufzusaugen.

Im Gegensatz zum Bodenstaubsauger eignen sich Akku-Staubsauger allerdings nicht für Großeinsätze. Die meisten Modelle müssen nach etwa zehn Minuten Saugen auf höchster Stufe zum Aufladen an die Steckdose. Die Ladezeit beträgt in der Regel mindestens fünf Stunden. Darüber hinaus können die kompakten Hand- und Akku-Staubsauger hinsichtlich ihrer Saugkraft nicht ganz mit strombetriebenen Staubsaugern mithalten.
Ein weiterer Nachteil ist das geringere Fassungsvermögen, das ein häufiges Entleeren des Auffangbehälters erfordert. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Vor- und Nachteile von Akku-Staubsaugern gegenüber dem Bodenstaubsauger auf einen Blick.

  • Geringes Gewicht
  • Platzsparend und wendig
  • Hohe Flexibilität
  • Gut geeignet für schwer erreichbare Ecken
  • Begrenzte Akku-Laufzeit
  • Kleiner Auffangbehälter
  • Begrenzte Saugkraft

Generell eignen sich die klassischen Akku-Staubsauger eher als Ergänzung zum gewöhnlichen Staubsauger, um beispielsweise zwischendurch schnell Krümel oder Katzenstreu wegzusaugen oder das Auto zu säubern. Stielstaubsauger können zwar hinsichtlich ihrer Saugkraft und ihres Fassungsvermögens nicht mit den großen Modellen mithalten. Für Verbraucher, die damit eine kleine, eng möblierte Wohnung reinigen möchten, sind diese Geräte in der Regel jedoch völlig ausreichend. Allergiker sollten aufgrund der höheren Saugkraft aber besser auf einen Bodenstaubsauger zurückgreifen.

4. Der richtige Filter im Staubsauger

Verschiedene Filter und ihre Aufgaben

Neben dem Beutel, der grobe Schmutz- und Staubpartikel auffängt, verfügen Staubsauger über zusätzliche Filtersysteme, welche die im Staubsauger aufgewirbelte Luft von feinen Staubteilchen und Allergenen befreit. Damit bestimmt die Qualität des Filtersystems, wie sauber die Abluft ist, die der Staubsauger wieder in den Raum abgibt.

Beutelstaubsauger sind zusätzlich mit zwei weiteren Filtern ausgestattet:

Motorfilter

Dieser sitzt zwischen dem Staubbeutel und dem Motor und dient dazu, Motor und Gebläse vor grobem Schmutz, harten Partikeln und scharfen Gegenständen zu schützen, falls der Beutel reißen sollte. Üblicherweise handelt es sich dabei um einen Grobfilter, den Verbraucher einmal jährlich wechseln sollten.

Abluftfilter

Dabei handelt es sich entweder um einen Mikro- oder einen HEPA-Filter, er befindet sich hinter dem Motor und befreit die Luft abschließend von Feinstaub-Resten und sonstigen Schadstoffen, bevor sie wieder in den Raum gelangt. Um eine gleichbleibend gute Filterwirkung zu gewährleisten, empfiehlt es sich, den Abluftfilter mindestens zweimal pro Jahr zu wechseln.

Beutellose Staubsauger beinhalten zwar keinen Staubbeutel, das bedeutet aber nicht automatisch, dass sie auch kein Filtersystem besitzen. Im Normalfall verfügen Staubsauger ohne Beutel über einen Abluftfilter, der wie beim Beutelstaubsauger die Abluft final von feinen Rest-Partikeln reinigt. Vor allem Einfachzyklon-Staubsauger sind zusätzlich mit einem Zentralfilter ausgestattet. Dabei handelt es sich um einen Lamellenfilter, der sich im Staubbehälter befindet und die eingesaugte Luft reinigt. Damit Saug- und Filterleistung nicht nachlassen, sollten Verbraucher den Zentralfilter regelmäßig säubern. Hersteller empfehlen häufig, diesen mindestens einmal pro Jahr zu wechseln.

Hinsichtlich des Abluftfilters haben Verbraucher die Wahl zwischen einem Mikro- und einem HEPA-Filter. Mikrofilter sind in der Regel etwas grobporiger als HEPA-Filter. Zusammen mit einer leistungsstarken Gesamtkonstruktion des Staubsaugers bieten Mikrofilter dennoch ein gutes Staubrückhaltevermögen. HEPA-Filter genießen allgemein den Ruf, für einen höheren Abscheidegrad kleinster Staub-, Schmutz- sowie Mikropartikel zu sorgen. Allerdings ist zu beachten, das HEPA-Filter nicht gleich HEPA-Filter ist, sondern sich dabei verschiedene Klassifizierungen unterscheiden lassen. Welche verschiedenen HEPA-Filter im Handel erhältlich sind und worin diese sich unterscheiden, erläutern wir im folgenden Abschnitt.

Staubsaugerfilter
Filtersysteme sorgen dafür, dass die im Staubsauger aufgewirbelte Luft diesen mindestens so sauber wie die Raumluft verlässt.

Die HEPA-Filter-Klassifizierung

Der Zusatz HEPA steht für die englische Bezeichnung „High Efficiency Particulate Air“ – auf Deutsch „hocheffizient gegen Teilchen in der Luft“, was bedeutet, dass der Filter auch sehr kleine Partikel wie Feinstaub, Pollen oder Milben abfangen kann. Während herkömmliche Filter wie ein sehr feines Küchensieb arbeiten und Objekte ab einer bestimmten Größe herausfiltern, setzen HEPA-Filter spezielle Effekte ein, durch die sie in der Lage sind, auch kleinste Objekte herauszufiltern. Allerdings gibt es unterschiedliche HEPA-Filterklassen, die sich in erster Linie in ihrem Abscheidegrad unterscheiden. Das heißt: Die verschiedenen Filter-Klassen sind in der Lage, unterschiedlich viel Feinstaub abzufangen. Dementsprechend lassen sich fünf HEPA-Filter-Klassifizierungen unterscheiden:

Filter-KlasseAbscheidegrad (in Prozent)Abscheidegrad (bei 1.000.000 Partikeln)
E10Höher als 85 %> 850.000 Partikel
E11Höher als 95 %> 950.000 Partikel
E12Höher als 99,95 %> 995.000 Partikel
E13Höher als 99,95 %> 999.500 Partikel
E14Höher als 99,995 %> 999.995 Partikel

Während HEPA-Filter der Klasse E10 immerhin mehr als 85 Prozent des im eingesaugten Staub enthaltenen Feinstaubs filtern können, sind es bei Filtern der höchsten Klasse H14 sogar mehr als 99,995 Prozent des Feinstaubs. Damit eignen sich letztere hervorragend für Personen, die zum Beispiel auf Hausstaub oder Pollen allergisch reagieren. Sie filtern Allergene fast zu 100 Prozent aus der Luft und sorgen so für ein verbessertes Raumklima.

Es gibt allerdings Filter, die in der Lage sind, noch feineren Staub zurückzuhalten als HEPA-Filter der Klasse H14. Diese werden unter anderem als Ultra HEPA-Filter oder auch als ULPA-Filter („Ultra Low Penetration Air Filter“) bezeichnet. Staubsauger mit solchen ULPA-Filtern kommen in erster Linie an Orten zum Einsatz, an denen besondere hygienische Anforderungen gelten. Hierzu zählen zum Beispiel Operationssäle, Forschungslabore oder Quarantänestationen.

5. Das Energielabel und die Leistung des Staubsaugers

Seit September des Jahres 2014 gilt eine neue EU-Verordnung für den Staubsauger-Verkauf. Diese setzt unter anderem Grenzen für den Stromverbrauch der Staubsauger im Handel. Dabei beschränkt die Verordnung die Nennleistungsaufnahme von Staubsaugern auf 1.600 Watt. Ab September 2017 darf diese nur noch 900 Watt betragen, um noch mehr Energie einzusparen.

Die neue Verordnung gilt allerdings nicht für alle Staubsauger-Typen. Genauso wie bereits im Haushalt vorhandene Geräte sind folgende Arten nicht von der EU-Verordnung betroffen:

  • Akku-Staubsauger
  • Staubsauger-Roboter
  • Nasssauger
  • Kombinierte Nass-/Trockensauger
  • Industriestaubsauger
  • Zentralstaubsauger
  • Bohnermaschinen
  • Staubsauger für den Außenbereich
Wussten Sie schon, …

… dass laut Aussage der EU mithilfe der Begrenzung des Stromverbrauchs der Staubsauger bis zum Jahr 2020 ganze 19 Milliarden Kilowattstunden Strom eingespart werden können? Davon ausgehend, dass eine Kilowattstunde Strom rund 29 Cent kostet, sind das 5,51 Milliarden Euro.

Betroffene Staubsauger – in erster Linie sind dies die klassischen Staubsauger – müssen seit Inkrafttreten der EU-Verordnung genauso wie unter anderem Kühlschränke und Waschmaschinen mit einem Energielabel gekennzeichnet werden. Was genau das Staubsauger-Energielabel verrät und welche Bedeutung die EU-Verordnung für die Leistung von Staubsaugern hat, erläutern wir im folgenden Abschnitt.

Bedeutet weniger Leistungsaufnahme weniger Saugkraft?

Die neue EU-Verordnung bezüglich der Energieeffizienz von Staubsaugern weckt bei vielen Menschen die Angst, dass Staubsauger in Zukunft zwar immer stromsparender werden, gleichzeitig jedoch an Leistung verlieren. Wer nun befürchtet, zukünftig mit einem lauen Lüftchen saugen zu müssen, darf sich aber entspannt zurücklehnen: Die Leistungsaufnahme in Watt, die sinken soll, um Strom zu sparen, hat nichts mit der Reinigungsleistung und der Saugkraft des Geräts zu tun. Im Gegenteil hat die EU-Verordnung neben dem Stromsparen das Ziel, für langlebigere und leistungsstärkere Staubsauger zu sorgen.

Stromzaehler
Eine hohe Wattleistung bedeutet nicht gleich eine hohe Saugkraft, sondern lediglich einen hohen Stromverbrauch.

Die Wattleistung des Geräts, die auf dessen Typenschild angegeben wird, bezieht sich auf den Motor des Staubsaugers und verrät lediglich, wieviel Strom der Staubsauger aus der Steckdose aufnimmt. Eine höhere Wattleistung bedeutet demnach einen höheren Stromverbrauch. Für die Saugkraft und die Reinigungsleistung des Staubsaugers ist die Wattleistung nicht entscheidend. Viel wichtiger sind hierfür die Technik des Motors, das Saugrohr sowie die Düsenkonstruktion des Geräts.

Das Energielabel im Überblick

Neben der Erfüllung der neuen EU-Verordnung dient das Energielabel dazu, Konsumenten den Vergleich verschiedener Modelle zu vereinfachen, indem es die wichtigsten technischen Daten wie etwa die Energieeffizienzklasse und die Betriebslautstärke des Staubsaugers auf einen Blick präsentiert. Die nachfolgende Grafik bietet einen anschaulichen Überblick über das Energielabel der Staubsauger.

Engergielabel
Das EU-Energielabel für Staubsauger im Überblick.

Die Energieeffizienz und der jährliche Stromverbrauch

Hinsichtlich ihrer Energieeffizienz werden die verschiedenen Staubsauger-Modelle in sieben Klassen von A bis G eingestuft, wobei A sehr effizient und G sehr ineffizient bedeutet. Für eine Einstufung in eine möglichst gute Klasse zählt in erster Linie eine geringe Leistungsaufnahme. Die Differenz von einer Klasse zur nächsten beträgt dabei jeweils sechs Kilowattstunden. Das heißt: Ein Modell, das mit der Energieeffizienzklasse A gekennzeichnet ist, verbraucht bei gleicher Nutzung jährlich 36 Kilowattstunden weniger als ein Staubsauger der Klasse G.

Zusätzlich zur Energieeffizienzklasse finden Konsumenten auf dem Energielabel den durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauch des Staubsaugers in Kilowattstunden pro Jahr. Diese Angabe basiert auf 50 Saugvorgängen im Jahr (etwa ein Saugvorgang pro Woche) bei einer durchschnittlichen Wohnfläche von 87 Quadratmetern. Dementsprechend ändert sich der Stromverbrauch je nach der zu saugenden Wohnfläche und der Anzahl der Reinigungsvorgänge. Nach der neuen EU-Verordnung ist der maximale jährliche Stromverbrauch auf 62 Kilowattstunden pro Staubsauger begrenzt. Ab September 2017 dürfen nur noch Staubsauger verkauft werden, die nicht mehr als 43 Kilowattstunden Strom im Jahr verbrauchen.

Staubsauger und Steckdose
Ziel der EU-Verordnung sind möglichst stromsparende und gleichzeitig leistungsstarke Staubsauger.

Zusätzlich zur Energieeffizienzklasse finden Konsumenten auf dem Energielabel den durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauch des Staubsaugers in Kilowattstunden pro Jahr. Diese Angabe basiert auf 50 Saugvorgängen im Jahr (etwa ein Saugvorgang pro Woche) bei einer durchschnittlichen Wohnfläche von 87 Quadratmetern. Dementsprechend ändert sich der Stromverbrauch je nach der zu saugenden Wohnfläche und der Anzahl der Reinigungsvorgänge. Nach der neuen EU-Verordnung ist der maximale jährliche Stromverbrauch auf 62 Kilowattstunden pro Staubsauger begrenzt. Ab September 2017 dürfen nur noch Staubsauger verkauft werden, die nicht mehr als 43 Kilowattstunden Strom im Jahr verbrauchen.

Die Staubemissionsklasse

Auf dem unteren Bereich des Energielabels müssen Hersteller unter anderem die Staubemissionsklasse des Geräts angeben. Diese bewertet die Qualität und Sauberkeit der Luft, die der Staubsauger in den Raum abgibt. Diese Information ist unter anderem für Hausstauballergiker besonders wichtig. Wie bei der Energieeffizienzklasse gilt auch für die Staubemissionsklasse eine siebenstufige Skala von A bis G. Dabei halten Staubsauger der Staubemissionsklasse A den Staub am besten zurück, während Staubsauger der Klasse G am schlechtesten abschneiden. Wie viele beziehungsweise wie wenige Staubpartikel mit der ausgeblasenen Luft wieder nach draußen gelangen, hängt maßgeblich von der Qualität des Filters ab.

Welcher Klasse ein Staubsauger zugeordnet wird, ergibt sich aus seinem sogenannten Staubemissionswert. Mit Klasse A werden Staubsauger gekennzeichnet, deren Staubemissionswert nicht mehr als 0,02 Prozent beträgt. Das heißt: Staubsauger der Emissionsklasse A geben weniger als beziehungsweise genau 0,02 Prozent des eingesaugten Staubs mit der Abluft wieder in den Raum ab. Wenn ein Staubsauger der Staubemissionsklasse A 100.000 Staubpartikel einsaugt, gelangen mit der Abluft weniger als 20 der eingesaugten Partikel wieder in den Raum. Die folgende Übersicht zeigt die erlaubten Staubemissionswerte für die sieben verschiedenen Klassen.

EmissionsklasseEmissionswerte
Aunter 0,02 %
B0,02 % - 0,08 %
C0,08 % - 0,20 %
D0,20 % - 0,35 %
E0,35 % - 0,60 %
F0,60 % - 1,00 %
Güber 1,00 %
Die sieben verschiedenen Staubemissionsklassen mit den entsprechenden Emissionswerten.

Ab September 2017 dürfen laut der EU-Verordnung nur noch Staubsauger verkauft werden, deren Staubemission unter einem Prozent liegt. Dementsprechend sind ab diesem Zeitpunkt keine Staubsauger mehr erlaubt, die aktuell mit der Staubemissionsklasse G gekennzeichnet sind.

Die Teppich- und die Hartbodenreinigungsklasse

Informationen zur Reinigungsleistung der verschiedenen Modelle erhalten Verbraucher ebenfalls auf dem unteren Bereich des Energielabels. Dort finden sich die Angaben zur Teppich- sowie zur Hartbodenreinigungsklasse. Beide unterteilen sich jeweils in sieben Klassen von A bis G, wobei A eine sehr gute und G eine sehr schwache Reinigungsleistung kennzeichnet.

Die Teppichreinigungsklasse gibt in Prozent an, wie viel Staub der jeweilige Sauger auf einem standardisierten Staubsauger-Test-Teppich bei leerem Beutel beziehungsweise Auffangbehälter maximal aufnimmt. Welcher Teppichreinigungsklasse ein Staubsauger dabei zugeordnet wird, ergibt sich aus seinem sogenannten Staubaufnahmewert. Um mit der Teppichreinigungsklasse A ausgezeichnet zu werden, muss dieser Wert bei 91 Prozent oder höher liegen. Das heißt: Ein Staubsauger der Teppichreinigungsklasse A muss mindestens 91 Prozent des Staubs vom Teppich aufnehmen. In der Klasse G landen hingegen Staubsauger, deren Staubaufnahmewert unter 71 Prozent liegt. Die EU-Verordnung schreibt vor, dass der Staubaufnahmewert mindestens 70 Prozent beträgt. Ab September 2017 müssen es sogar mindestens 75 Prozent sein.

Staubsauger und Teppich
Die Teppichreinigungsklasse gibt an, wie leistungsstark der jeweilige Sauger einen Teppichboden reinigt.

Anhand der Hartbodenreinigungsklasse erkennen Verbraucher, wie gut der Staubsauger harten Untergrund wie etwa Laminat, Parkett, Fliesen oder Holzdielen säubert. Wie bei der Teppichreinigungsklasse ergibt sich auch die Zuordnung der Hartbodenreinigungsklasse aus dem Staubaufnahmewert des Staubsaugers. Dieser wird durch das Saugen einer standardisierten Prüfplatte mit diagonaler Fuge bei maximaler Saugstufe und leerem Beutel beziehungsweise Auffangbehälter festgelegt. Da Hartböden in der Regel einfacher zu reinigen sind als Teppiche, gelten für Hartbodenreinigungsklassen andere Werte als für die entsprechenden Teppichreinigungsklassen. Seit September 2014 muss der Staubaufnahmewert auf Hartböden mindestens 95 Prozent betragen. Ab September 2017 müssen Staubsauger laut der EU-Verordnung sogar dazu in der Lage sein, auf Hartböden mindestens 98 Prozent des Staubs aufzunehmen.

Die Betriebslautstärke

Neben der Energieeffizienz, der Staubemission und der Reinigungsleistung des Geräts ist bei der Auswahl eines neuen Staubsaugers die Betriebslautstärke ein wichtiges Kriterium. Diese wird in Dezibel angeben. Der Wert auf dem Energielabel gibt die Lautstärke des Staubsaugers beim Saugen auf einem Normteppich und in direkter Nähe zum Gerät an. Je höher der Dezibel-Wert ausfällt, umso lauter ist der Staubsauger. Verbraucher, die sich ein möglichst stressfreies Staubsaugen wünschen, sollten daher auf einen niedrigen Dezibel-Wert achten.

Fliehender Hund
Tierbesitzer sollten einen leisen Staubsauger bevorzugen.

Entsprechend der EU-Verordnung dürfen neue Staubsauger ab September 2017 eine Maximallautstärke von 80 Dezibel nicht überschreiten. Dieser Wert entspricht in etwa der Lautstärke starken Straßenverkehrs. Bereits heute finden sich auf dem Markt sehr leise Staubsauger mit einer Betriebslautstärke von 70 Dezibel oder weniger. Das kommt ungefähr dem Geräuschpegel eines PKWs beziehungsweise einer normalen Unterhaltung gleich. Als leise Staubsauger-Art gelten übrigens Staubsauger-Roboter.

Aus Rücksicht auf ihre Nachbarn sollten jedoch auch Besitzer eines sehr leisen Staubsaugers während der allgemeinen Ruhezeiten werktags zwischen 22:00 Uhr und 07:00 Uhr und zwischen 13:00 Uhr und 15:00 Uhr sowie sonn- und feiertags ganztägig auf das Saugen verzichten.

6. Besonders praktisches Staubsauger-Zubehör

Viele Hersteller bieten zu ihren Staubsaugern nützliches Zubehör an. Teilweise ist dieses sogar im Lieferumfang enthalten. Hierzu zählen etwa spezielle Staubsaugerdüsen, -bürsten oder -beutel. Unter diesem Abschnitt sammeln wir einige Beispiele und zeigen, welches Zubehör unbedingt notwendig ist und welches das Staubsaugen vereinfacht.

Verschiedene Staubsaugerdüsen

Verschiedene Staubsaugerdüsen machen Staubsauger zu universellen Reinigungsgeräten für diverse Bodenbeläge und Anwendungsbereiche. Die folgenden drei Düsen zählen zu den gängigsten und sind bei vielen klassischen Staubsaugern im Lieferumfang enthalten:

Die Universaldüse

Die sogenannte Universaldüse eignet sich sowohl für Teppich- als auch für Hartböden. Hierfür verfügt sie über einen Borstenkranz, der sich über einen Tritthebel nach Bedarf ein- oder ausfahren lässt. So können Verbraucher beim Saugen eines Teppichs den Borstenkranz einfahren, damit sich die Düse leichter über den Teppich schieben lässt. Beim Saugen von Hartböden wie etwa Fliesen, Dielen oder Laminat fahren sie die Borsten dagegen aus, damit der Boden nicht durch die Düse zerkratzt wird.

Die Polsterdüse

Wie ihr Name verrät, dient die Polsterdüse dazu, Polster wie etwa Sofas, Sessel oder Matratzen gründlich und gleichzeitig materialschonend zu reinigen. Mit einer typischen Breite von etwa 15 Zentimetern ist sie üblicherweise schmaler als eine Universaldüse und eignet sich dadurch auch gut zum Absaugen von Armlehnen, Nackenstützen oder sonstigen gepolsterten Flächen, die mit einer größeren Düse schwer zu saugen sind. Zudem gelangen Anwender damit einfacher und besser in Ritzen und Ecken. In der Regel verfügen Polsterdüsen über abgerundete Kanten, sodass Verbraucher damit auch empfindliche Polster oder Matratzen saugen können, ohne diese dabei zu beschädigen. Viele Polsterdüsen sind darüber hinaus mit einem Borstenkranz oder einem Fadenheber ausgestattet.

Die Fugendüse

Ebenso wie die Universal- und die Polsterdüse gehört auch die Fugendüse zur Standard-Ausstattung eines guten Staubsaugers. Ihre Besonderheit ist ihre lange und schmale Form, die nach vorne hin noch weiter abflacht. An der Spitze beträgt der Durchmesser der Düse üblicherweise nur einen Zentimeter. Damit gelangen Verbraucher gut in Ecken, die mit größeren Düsen nur schwer oder gar nicht erreichbar sind, und können auch Fugen und Kanten gründlich säubern. Meist bestehen Fugendüsen allerdings aus hartem Kunststoff und eignen sich daher nicht zum Saugen empfindlicher Flächen.

Sonstige Spezial-Düsen

Neben den drei Standard-Düsen finden Verbraucher eine große Auswahl weiterer Spezial-Düsen für sämtliche Bedürfnisse. Hierzu zählen beispielsweise spezielle Softdüsen, die sich als bequeme und effiziente Alternative zum Staubwedel eignen und beispielsweise Regale oder sonstige Möbel gründlich und zugleich oberflächenschonend reinigen. Einige Hersteller bieten außerdem extra-schonende Düsen zum Reinigen von Parkett oder Laminat an, die mit einer Filzpolsterung ausgestattet sind, um die empfindlichen Oberflächen nicht zu beschädigen.

Turbo- und Elektrobürsten

Für starke, tiefsitzende Verunreinigungen in Teppichen bieten einige Hersteller als Extra-Zubehör besonders leistungsstarke Turbo- und Elektrobürsten an. Die Turbobürste, die auch als Turbinendüse bezeichnet wird, eignet sich vor allem zur gründlichen Säuberung von Teppichen, Autositzen und Polstern. Sie zeichnet sich durch vom Luftstrom angetriebene, rotierende Bürstenwalzen aus, die unter anderem den Flor des Teppichs aufrichten. Sogenannte Elektrobürsten verfügen ebenfalls über rotierende Bürstenwalzen. Wie der Name verrät, treibt diese allerdings ein Elektro-Motor an.

Turbobuerste
Mit einer Turbo- oder Elektrobürste reinigen Verbraucher ihren Teppich am Gründlichsten.

Elektrobürsten kommen sehr häufig bei der Reinigung von öffentlichen Räumen oder Hotelzimmern zum Einsatz, eigenen sich aber auch für Haustierbesitzer zur gründlichen Entfernung von Tierhaaren und Milben. Verbraucher, die sich für den Kauf einer Elektrobürste entscheiden, sollten darauf achten, dass die Bürsten in ihrer Höhe verstell- und so an die Florhöhe des Teppichs anpassbar sind.

Die passenden Staubsaugerbeutel

Zur Grundausstattung von Beutelstaubsaugern gehören die passenden Staubbeutel. Selbst, wenn im Lieferumfang Ersatzbeutel enthalten sind, müssen Verbraucher diese irgendwann nachkaufen und stehen vor der Frage, welcher Staubsaugerbeutel denn nun der richtige für ihr Modell ist.

Wussten Sie schon, …

…dass es etwa 1.120 verschiedene Staubsaugerbeutel für rund 42.000 Staubsauger-Modelle gibt?

Zwar finden sich im Handel sogenannte Universalbeutel, die versprechen, mit vielen verschiedenen Geräten kompatibel zu sein. Jedoch passen diese nur sehr selten wirklich genau auf den Anschluss des jeweiligen Modells, filtern infolge dessen die eingesaugte Luft weniger gut und sind somit nur eingeschränkt empfehlenswert. Ein deutlich besseres Saugergebnis erzielen Verbraucher mit genau passenden Staubsaugerbeuteln. Allerdings ist es bei der großen Vielfalt von Beuteln nicht gerade einfach, den richtigen für das jeweilige Modell zu finden. Das Deutsche Institut für Normierung (DIN) schlug daher bereits wiederholt die Einführung einer Norm für Staubsaugerbeutel vor, um Verbrauchern das Finden des passenden Beutels zu erleichtern. Allerdings lehnten Hersteller eine Normierung für Staubsaugerbeutel ab. Verbraucher, denen die Suche nach dem richtigen Staubsaugerbeutel zu lästig ist, müssen daher auf einen beutellosen Staubsauger zurückgreifen.

Staubsaugerbeutel aus Papier oder Vlies?

Neben ihren Formen und Größen unterscheiden sich Staubsaugerbeutel durch ihr Material. Klassische Staubbeutel bestehen aus Papier und verfügen über bis zu vier Lagen, um ein gutes Staubrückhaltevermögen zu bieten. Gegenüber Staubbeuteln aus Vlies haben Papier-Beutel den Vorteil, dass sie zumeist deutlich günstiger in der Anschaffung sind. Darüber hinaus sind Papiebeutel umweltfreundlich, da es sich um ein wiederverwertbares Material handelt.

Auf der anderen Seite sind Staubbeutel aus Vlies stabiler und reißfester als Papier-Beutel und punkten außerdem mit einer besseren Filterung von sehr feinen Partikeln. Zudem verlieren Staubsauger mit Vlies-Beuteln bei vollem Beutel weniger Saugkraft als Staubsauger mit Papier-Beuteln. Dementsprechend haben sowohl Papier- als auch Vlies-Beutel ihre eigenen Vor- und Nachteile, sodass jeder Verbraucher individuell entscheiden muss, welches Material eher seinen Ansprüchen gerecht wird. Als Orientierungshilfe zeigt die folgende Übersicht die Vorteile beider Materialien im Vergleich.

Staubsaugerbeutel
Wiederverwertbar und günstig: Staubsaugerbeutel aus Papier.
Staubbeutel aus Papier
  • Günstigerer Preis
  • Wiederverwertbares Material
Staubbeutel aus Vlies
  • Stabiler und reißfester
  • Bessere Feinstaub-Filterung
  • Weniger Saugkraftverlust bei vollem Beutel

7. Tipps für ein effektives Saugen

Auch wenn das Staubsaugen selbst das Gerät übernimmt, gibt es einige Punkte, die Verbraucher beachten können, um bequem ein sehr gutes Reinigungsergebnis zu erzielen. Im folgenden Absatz sammelt unsere Redaktion nützliche Tipps rund um den Umgang mit dem Staubsauger.

Regelmäßig den Staubsauger reinigen

Der Staubsauger ist nur dann in der Lage, mit voller Saugkraft zu arbeiten, wenn Anwender ihn regelmäßig reinigen. Hierzu gehören die folgenden Arbeitsschritte:

  • Die Bodendüse mit der Hand oder einem Kamm von Haaren und Fusseln befreien
  • Staubsaugerrohr und -schlauch in Wasser einweichen, ausspülen und trocknen lassen
  • Zentral- und Schwebstoff-Filter mit warmem Wasser auswaschen und vollständig trocknen
  • Abluft- und Motorfilter reinigen oder ersetzen (mindestens einmal pro Jahr).
  • Den Staubsaugerbeutel wechseln beziehungsweise Auffangbehälter entleeren
  • Das Gehäuse mit einem feuchten Tuch und gegebenenfalls etwas Spülmittel abwischen

Zu den häufigsten Gründen für das Nachlassen der Saugkraft zählen unter anderem ein voller Staubsaugerbeutel, eine verschmutzte Bürste, ein verstopftes Staubsaugerrohr oder ein verstopfter Schlauch sowie verstopfte Filter. Daher wirken Verbraucher einer nachlassenden Saugkraft am besten mit einer regelmäßigen und gründlichen Reinigung ihres Staubsaugers entgegen.

Tierhaare aus dem Staubsauger gründlich entfernen

Besitzer von Haustieren kämpfen häufig damit, alle Haare ihres tierischen Mitbewohners zu entfernen. Befinden sich im Haushalt hauptsächlich Hartböden, fällt dieses Unterfangen noch relativ leicht. Schwieriger lassen sich die Tierhaare aus Teppichböden oder von Polstern entfernen. Spezielle Turbo- und Elektrodüsen, die mit mindestens einer rotierenden Bürstwalze ausgestattet sind, lösen auch hartnäckige Tierhaare aus dem Teppich, indem sie diesen durchkämmen. Eine Alternative zu den Spezialdüsen sind sogenannte Bürstsauger, die standardmäßig über eine Elektrodüse verfügen. Polster befreien Verbraucher am besten schmalen Mini-Turbobürsten oder auch hochwertigen Polsterdüsen von Tierhaaren. Darüber hinaus bieten einige Hersteller spezielle Tierhaar-Entfernungsdüsen an, die meist mithilfe spezieller Microflor-Streifen Hunde- oder Katzenhaare gründlich von Teppichen sowie Hartböden entfernen.

Katze
Mit speziellen Düsen lassen sich Tierhaare gründlich entfernen.

8. So vergleichen wir

Wichtig: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. In dieser Kategorie war es uns aus Gründen der Verfüg- und Machbarkeit nicht möglich, vollumfänglich selbst zu testen, weshalb wir unsere Bewertung sowie das Ranking auf der Grundlage einer Analyse online recherchierter Informationen, Experteneinschätzungen, Berichten von Testinstitutionen, Online-Reviews und Kundenerfahrungen erstellten.

Es existiert ein riesiges Angebot verschiedenster Staubsauger von diversen Anbietern, die sich vor allem in ihrem Preis erheblich unterscheiden. Um einen besseren Überblick und eine Orientierungshilfe bei der Kaufentscheidung zu bieten, wurden im Vergleich einige der aktuell beliebtesten und besten Staubsauger bewertet. Als Grundlage hierfür dienen vier Bewertungspunkte:

Ausstattung

Im ersten Punkt wurde die Ausstattung der verschiedenen Staubsauger erfasst. Hierzu zählt unter anderem, ob das Gerät beutellos ist oder nicht. Bei der Wahl des neuen Staubsaugers ist außerdem das Fassungsvermögen entscheidend. Häufig haben die beutellosen Staubsauger ein geringeres Fassungsvermögen als die Variante mit Beutel und müssen daher öfter geleert werden. Darüber thematisiert der Staubsauger-Vergleich wie schwer die verschiedenen Geräte sind und über welchen Aktionsradius sie verfügen. Die meisten Staubsauger sind praktischerweise mit einem Teleskoprohr ausgestattet, durch welches sich der Aktionsradius bei Bedarf noch erweitern lässt. Allergiker profitieren von einem HEPA-Hygienefilter, der für eine besonders saubere Raumluft sorgt.

Leistung

Wie viel Strom verbrauchen die verschiedenen Staubsauger jährlich? Mit welcher Energieeffizienzklasse sind sie ausgezeichnet? Die Sparsamsten in unserem Staubsauger-Vergleich verbrauchen laut ihrem Energielabel weniger als 30 Kilowattstunden im Jahr. Zum anderen fließen die Staubemissions- sowie die Teppich- und die Hartbodenreinigungsklasse mit in diesen Bewertungspunkt ein. Allergiker sollten darauf achten, dass ihr Staubsauger mit der höchsten Staubemissionsklasse A ausgezeichnet ist, da dies eine saubere Ausblasluft gewährleistet.

Bedienung

Neben der Ausstattung und der Leistung des Staubsaugers ist eine einfache und anwenderfreundliche Bedienung ein wichtiges Kriterium. Hierunter fällt etwa die Betriebslautstärke des Geräts. Bei leisen Staubsaugern liegt diese unter 70 Dezibel und entspricht damit in etwa einer Lautstärke zwischen einem normalen Gespräch und einem vorbeifahrenden PKW. Lautere Staubsauger erreichen Geräuschpegel über 80 Dezibel und sind damit fast so laut wie ein vorbeifahrender LKW. Haustierbesitzer sollten zu einem leisen Staubsauger greifen, um ihre tierischen Mitbewohner nicht unnötig aufzuschrecken. Besonders anwenderfreundlich sind Staubsauger, die sich einfach entleeren und reinigen lassen und über einen auswaschbaren Filter verfügen. Staubsauger mit Beutel punkten im Vergleich außerdem mit einer Staubbeutelwechselanzeige, die dem Anwender signalisiert, wenn der Beutel voll ist. Besitzer von Bodenstaubsaugern profitieren von einem Parksystem, welches das Saugrohr und den Schlauch sicher am aufrechtstehenden Gehäuse befestigt, sodass auch ein größerer Staubsauger möglichst platzsparend aufbewahrt werden kann.

Zubehör

Im letzten Bewertungspunkt wird der Lieferumfang bewertet. Wie üppig fällt das jeweilig enthaltene Zubehör zu einem Staubsauger aus? Bei den meisten Staubsaugern gehört hierzu mindestens eine zusätzliche Düse. Mit einer aufsteckbaren Fugendüse erreichen Anwender gut enge Ecken und Fugen. Vor allem Besitzer von Haustieren profitieren von einer Polsterdüse zum effektiven Entfernen der Tierhaare vom Sofa. Personen, die hauptsächlich Hartböden reinigen möchten, sollten darauf achten, dass ihr Staubsauger über eine Parkettdüse oder eine Hartbodenbürste verfügt. Einige Modelle beinhalten außerdem einen Möbelpinsel, der sich besonders gut zum Abstauben größerer Flächen eignet.

Fazit der Redaktion

Um alle wichtigen Merkmale gleichermaßen zu berücksichtigen, fließen die vier Bewertungskriterien zu gleichen Teilen in das Gesamtergebnis ein, welches die Platzierung des jeweiligen Produkts im Staubsauger-Vergleich bestimmt. Hierbei kann jeder Staubsauger zwischen 0.00 und 5.00 Punkten erreichen. Selbstverständlich ist der Sieger nicht automatisch für jeden Verbraucher das beste Modell, da jeder andere Kriterien als besonders erachtet. Vielmehr soll der Vergleich eine Orientierungshilfe bei der Kaufentscheidung bieten.

Ein besonders gutes Gesamtergebnis im Staubsauger-Vergleich erreicht das Modell VX9-Öko des Herstellers AEG. Der vergleichsweise leichte Bodenstaubsauger mit Beutel verfügt über einen großen Aktionsradius, bringt alle benötigten Düsen mit, ist sehr energiesparsam und trotzdem saugstark. Zudem zählt er zu den leisesten Staubsaugern im Vergleich und punktet mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer nicht ganz so viel Wert auf eine besonders hohe Energieeffizienz legt, sondern viel mehr auf das effektive Beseitigen von Tierhaaren, findet in dem Staubsauger Siemens VSQ8PET ein sehr saugstarkes und gleichzeitiges leises Gerät, dass sich auch gut für Allergiker eignet. Für Verbraucher – vor allem Allergiker –, deren Staubsauger auch etwas lauter sein darf, lohnt sich außerdem ein Blick auf den beutellosen Bodenstaubsauger Dyson DC33c Allergy, der mit seiner hohen Energieeffizienz, dem geringen jährlichen Stromverbrauch und seiner hohen Saugkraft im Produktbericht überzeugt.

AEG VX9-Öko
Mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis und starker Saugkraft überzeugt der AEG VX9-Öko im Staubsauger-Vergleich