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Webhosting

Die besten Hoster im Vergleich

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Hilfe & Support

Webseiten bequem hosten lassen

Das Wichtigste in Kürze:
  • Mit einem gelungenen Webhosting-Paket kann sogar ein Laie problemlos eine Internetseite erstellen.
  • Nutzer sollten das Webhosting-Paket an die Anforderungen ihrer Webseite anpassen.
  • Je nach Hosting-Paket lassen sich Blogs, Galerien, Foren und selbst Business-Seiten für kleinere Unternehmen problemlos realisieren.
  • Unabhängig von der Webseite ist in der Bundesrepublik ein rechtsgültiges Impressum Pflicht.

1. Was ist Webhosting?

Der Traum von der eigenen Internetpräsenz liegt dank moderner Technik und niedriger Preise selbst für den ominösen Otto Normalverbraucher nicht mehr in unerreichbaren Sphären. Sogar Nutzer ohne Vorwissen oder tiefergehende Programmierkenntnisse können mittlerweile problemlos eine private Homepage oder einen fachmännischen Online-Shop erstellen. Praktische Content-Management-Systeme oder Homepage-Baukästen gewähren häufig sogar eine kinderleichte Bedienung per Drag & Drop.

Web Hosting
Webhosting muss kein Buch mit sieben Siegeln sein - unser Webhosting-Vergleich zeigt, worauf es ankommt.

Was versteckt sich hinter dem Begriff?

Der Begriff „Webhosting“ ist bisher allerdings noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen – viele stellen zwar einen Zusammenhang mit dem Internet her, jedoch mag sich keine einheitliche Definition einstellen.

Vereinfacht ausgedrückt liefert das Webhosting Privatpersonen oder Unternehmen den notwendigen Raum, um ihre Webseite zu veröffentlichen. Der Hosting-Provider stellt dementsprechend eine Serveranlage zur Verfügung, welche über den nötigen Speicherplatz und die dauerhafte Anbindung an das Internet verfügt. Auf eine solche Anlage können Kunden die unterschiedlichen Dateien ihrer Webseite hochladen und dort abspeichern – HTML-Befehle, Texte, Bilder und Videos ergeben miteinander vernetzt schließlich das Bild einer aufrufbaren Webpräsenz. Die dauerhafte Internetverbindung gewährleistet zudem, dass Nutzer die Website jederzeit aufrufen und mit dieser Dateien austauschen können.

Selbst hosten oder hosten lassen?

Das Webhosting basiert also auf einem Server, welcher vom Webhosting-Anbieter dazu genutzt wird, die Website eines Kunden online zu bringen. Nun könnten sich Kunden die Frage stellen, ob es nicht sinnvoller wäre, eine solche Serveranlage selbstständig zu betreiben.
Prinzipiell steht es jedem frei, dies zu tun. Allerdings hängt hier die Sinnhaftigkeit des Ganzen vom Vorhaben, den vorhandenen Kenntnissen und den verfügbaren finanziellen Mitteln ab. Wer also noch nicht über die notwendige Erfahrung verfügt, einen Server selbstständig einzurichten, die dauerhafte Anbindung an das Internet zu bewerkstelligen oder die Anlage regelmäßig zu warten, sollte lieber auf die Dienste eines professionellen Providers vertrauen. Eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches eigenständiges Hosting stellen somit weitreichende Programmierkenntnisse dar.

Selber hosten
  • Flexibilität
  • Unabhängigkeit
  • Hoher finanzieller Aufwand
  • Weitreichende Programmierkenntnisse
  • Hochwertige Infrastruktur relevant

Laien sollten aber auf die unterschiedlichen Server-Konstellationen der Provider zurückgreifen – hierzu zählen unter anderem:

  • V-Server
  • Managed-Server
  • Root-Server
  • Gaming-Server

Warum Webhosting?

Webhosting Projekte
Mittlerweile lassen sich beim Webhosting die unterschiedlichsten Projekte verwirklichen.

Webhosting bietet sich vor allem für all diejenigen an, die ihre Websites und Online-Shops ohne höchste Anforderungen der Öffentlichkeit zugänglich machen möchten. Kunden, die sich nicht mit Fachliteratur und Weiterbildungsseminaren herumschlagen möchten, profitieren zudem von der Erstellung, Wartung und Administration der Homepage aus einer Hand. Hierdurch sparen sie nicht nur Geld, sondern halten auch den organisatorischen Aufwand gering. Meist bieten Hosting-Provider auch einen Homepage-Baukasten an, womit Nutzer ganze Internetseiten mit wenigen Mausklicks erstellen können. Der eigene Blog mit einer ausgefeilten Bildergalerie oder aber die seriöse Business-Seite für kleine Unternehmen und Firmen ist mit der passenden Hosting-Lösung nur noch einen Katzensprung entfernt.

2. Arten von Webhosting

Wer bereits einen Blick auf das Portfolio von Hosting-Providern geworfen hat, wird schnell erkennen, dass sich hier unterschiedliche Angebote tummeln. Generell lassen sich vier Varianten unterscheiden:

  • Shared Hosting
  • Virtual Server
  • Dedicated Server
  • Cloud Hosting

Während alle Varianten in einem Serverzentrum des Providers gehostet werden, liegen die Unterschiede vor allem in der vorhandenen Speicherkapazität, der Flexibilität und Kontrolle, den relevanten Vorkenntnissen sowie der verfügbaren Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Folgende Tabelle erklärt die jeweiligen Optionen und stellt mögliche Provider vor:

Name Beschreibung Vorschlag
Shared Hosting Hierbei handelt es sich um die gängigste und günstigste Form des Webhostings. Das Projekt eines Nutzers befindet sich mit vielen weiteren Websites auf einem Server und teilt sich mit diesen die Leistung und die Ressourcen. Bis zu 100 Nutzer sind hier keine Seltenheit, wodurch sich jedoch auch die sehr günstigen Preise erklären.

Auf der anderen Seite müssen Kunden auf einen Root-Zugriff verzichten und mit einer eingeschränkten Handlungsfreiheit auskommen. In Ausnahmesituationen können die verfügbaren Ressourcen hohe Besuchermengen nur schlecht kompensieren, was schließlich zu spürbaren Performance-Einbußen führt. Vor allem Projekte mit moderaten Besucherzahlen sollten auf diese Lösung vertrauen.
Alfahosting All-Inkl WebGo
Shared Webhosting
Virtual Server Auch bei dem virtuellen Hosting teilen sich mehrere Kunden eine physische Serveranlage. Allerdings sind die einzelnen Websites strikter voneinander getrennt, weshalb fehlerhafte Konfigurationen anderer Projekte keine negative Auswirkung auf die Leistung haben. Jeder Webmaster erhält vielmehr einen festen Ressourcenanteil zugesprochen.

Diese Form des Webhostings fällt etwas kostenintensiver aus. Kunden tragen zudem die volle Verantwortung, weshalb falsche Einstellungen die korrekte Ausführung der Website verhindern können.
Wer also ein Mindestmaß an Leistung verlangt und dennoch nicht allzu tief in die Tasche greifen möchte, entscheidet sich für einen virtuellen Server.
Strato Host Europe Alfahosting
Virtual Server Webhosting
Dedicated Server Dedizierte Server garantieren die vollumfängliche Kontrolle über die Serveranlage. Kunden mieten dabei eine komplette Einheit für ihre eigenen Zwecke, weshalb sämtliche Ressourcen und die komplette Leistungskraft zu jedem Zeitpunkt zur Verfügung stehen.

Diese Freiheit hat allerdings auch ihren Preis und ist daher vor allem denjenigen zu empfehlen, die die maximale Kontrolle über die Server sowie die größtmögliche Serverleistung benötigen.
Strato one.com 1und1
Dedicated Server Webhosting
Cloud Hosting Provider bewerben das Cloud-Hosting mit der unbegrenzten Verfügbarkeit an Ressourcen, wodurch selbst extreme Besuchermengen und Traffic-Spitzen problemlos abgefangen werden können.
Eine einzige Website greift dabei gleich auf mehrere Serveranlagen zu, die in Reihe geschaltet sind. Hierdurch stehen je nach aktuellem Anforderungsprofil immer ausreichend Ressourcen zur Verfügung.

Kunden müssen allerdings auf einen Root-Zugriff verzichten, während die Kosten über denen vergleichbarer Shared-Hosting-Angebote liegen. Wer also Perfomance-Einbußen bei moderaten Preisen vermeiden will, greift zu einem Cloud-Hosting-Angebot.
1und1 Host Europe Strato
Cloud Webhosting
Erklärung der Hosting-Varianten mit dazugehörigen Angeboten.

3. Was ist eine Domain?

Ein zuverlässiger Hosting-Provider sowie ausreichend Webspace sind die Grundvoraussetzungen für eine Internetseite – doch auch die Domain ist ein nicht zu unterschätzender Faktor.
Stellt das Webhosting im übertragenen Sinne ein Haus oder einen leeren Raum dar, welcher mit Inhalten gefüllt wird, so entspricht der Domainname der Adresse des Hauses.

Webhosting erklärt Chart
Das Webhosting einfach und anschaulich erklärt.

Der Weg zur eigenen Domain

Ein Domainname ist einmalig und wird daher nur ein einziges Mal vergeben, weshalb jede Domain einen Eintrag bei einer offiziellen Registrierungsstelle erhält. Bevor sich Nutzer jedoch mit einer solchen Einrichtung in Verbindung setzen, sollten sie sich bereits darüber im Klaren sein, wie die neue Wunschdomain heißen soll. Jede Domain darf aus Buchstaben, Zahlen oder Bindestrichen bestehen – die Groß- und Kleinschreibung ist dagegen vernachlässigbar.

Die Wahl der künftigen Domain sollte sehr gewissenhaft erfolgen, so dass Besucher und Kunden direkt an der Adresse erahnen können, was die neue Internetpräsenz zu bieten hat – schließlich soll diese auch Professionalität und Vertrauenswürdigkeit vermitteln.
Hat sich der Nutzer auf eine Domain festgelegt, gilt es nun, deren Verfügbarkeit zu überprüfen. Viele Registrierungsstellen bieten hierzu einen Domain-Check an, der in Sekundenschnelle die Verfügbarkeit der Wunschdomain ermittelt. Jene Überprüfung erfolgt dabei in Abhängigkeit zu einer bestimmten Domainendung oder als Multicheck. Wer sich für den Multicheck entscheidet, bekommt die freien Domains mit der jeweiligen Endung angezeigt.

Die Vielfalt der Domainendungen

Neben dem eigentlichen Namen müssen sich Nutzer auch für eine Domainendung entscheiden. Hierbei handelt es sich um den Bestandteil einer Internetadresse hinter dem letzten Punkt, der auch als Top-Level-Domain bezeichnet wird. Im Gegensatz dazu trägt die Zeichenfolge vor diesem Punkt die Bezeichnung Second-Level-Domain – im Falle von www.netzsieger.de/k/webhosting ergibt sich also folgendes Bild:

Aufbau URL
Der Aufbau einer Internetadresse.

Der Top-Level-Domain wird eine größere Bedeutung zugemessen, da ein Computer die Adresse von hinten nach vorne liest. Analog zum Vorsortieren in einer Poststelle werden auch Internetadressen zunächst nach Land/Stadt/Zweck klassifiziert und erst hierauf nach dem eigentlichen Namen aufgelöst.

Internet Corporation for Assigned Names and Numbers
Die Behörde koordiniert die Vergabe von einmaligen Namen und Adressen im Internet. Bestimmte Namen und Adressen dürfen weltweit nur einmal vergeben sein, weshalb ICANN diese entweder direkt an anfragende Personen und Organisationen vergibt oder in größeren Blöcken an regionale Organisationen.

Die klassischen Top-Level-Domains lösen sich nach dem jeweiligen Länderkürzel auf, wobei jedes Land das Recht hat, eigene Vergaberichtlinien festzulegen. So sieht beispielsweise das französische Recht vor, dass der Domain-Inhaber seinen Wohn- und Unternehmenssitz in Frankreich unterhalten muss. In der Bundesrepublik Deutschland ist es dagegen erst seit dem 23. Oktober 2009 möglich, ein- und zweistellige sowie nur aus Ziffern bestehende Domains zu beantragen.

Neben den Länderdomains stehen auch noch viele weitere Endungen zur Verfügung. Außerdem hat die ICANN, die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers, im Jahre 2014 beschlossen, bis zu 1.400 neue Endungen zuzulassen. Diese beschreiben etwa ein bestimmtes Thema oder ein landschaftliches Gebiet und eröffnen völlig neue Wege. Aus folgenden Bereichen können die neuen Top Level Domains künftig stammen:

  • Web / E-Business (.app, .hosting, .webcam)
  • Community / Gemeinschaft (.academy, .forum, .tattoo)
  • Freizeit (.bike, .ninja, .soccer)
  • E-Commerce (.blackfriday, .kaufen, .store)
  • Gastronomie / Tourismus (.beer, .pizza, .vodka)
  • Städte & Regionen (.berlin, .ruhr, . town)
  • Business (.businnes, .money, .taxi)

Die eigene Domain registrieren

Sub-Domains
Während eine Domain einzigartig und als solche registriert sein muss, können Subdomains sich in mehrfacher Form an die bestehende Domain anhängen. Suchmaschinen behandeln Subdomains als eine vollkommen neue Domain.
Generell dienen Subdomains dem Zweck, die Inhalte einer Seite in verschiedene Kategorien zu unterteilen.

Ist die Wunschdomain noch verfügbar, können Nutzer diese umgehend bei einer offiziellen Behörde oder bei einem der zahlreichen Service-Provider registrieren. Ist die Adresse jedoch bereits vergeben, müssen Nutzer auch nicht verzweifeln. Mit der Hilfe einer speziellen Domain-Suche findet sich mitunter der entsprechende Domain-Anbieter, über den Kunden gegen eine Sonderzahlung die Domain kaufen können.

In der Regel erfolgt die Registrierung über E-Mail, Fax oder auf dem postalischen Weg. In diesem Zuge müssen Nutzer zahlreiche persönliche Daten sowie die Anschrift des technischen und administrativen Ansprechpartners hinterlegen. Weiterhin gilt es zu beachten, dass keine Domain dauerhaft vergeben wird, sondern stets auf eine bestimmte Laufzeit begrenzt ist. Meist beträgt die Laufzeit einer Erstregistrierung ein Jahr, wobei sich diese häufig automatisch verlängert.

4. Der Webhoster

Die Suche nach dem passenden Provider

In dem vielseitigen Angebot der Webhosting-Provider die passende Lösung zu finden, gleicht der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Mithilfe der Beantwortung einiger präziser Fragen findet sich in dem Dschungel aber zügig ein passender Anbieter:

Weitere interessante Fragen
In welchem Land wird der Server betrieben?
Existieren Einschränkungen zur Anzahl der installierten Programme?
Bietet der Provider eine unverbindliche und kostenfreie Testphase an?
Wie verhält es sich mit den Kündigungsmodalitäten?
Ist es möglich, den gebuchten Tarif zu einem späteren Zeitpunkt aufzustocken?
Welche E-Commerce-Leistungen sind im Paket inbegriffen?
Welche Zahlungsmethoden unterstützt der Anbieter?
  1. Wie viele Besucher werden das neue Projekt realistisch regelmäßig aufsuchen?
    Hierbei handelt es sich um die zentrale Frage bei der Suche nach dem passenden Hosting-Paket, da sich hieran die Leistungsfähigkeit des Servers knüpft. Privatkunden, die etwa mit einem Blog, ihr Hobby mit der mit der Weltöffentlichkeit teilen wollen, können erwartungsgemäß auf günstigere Shared-Hosting-Lösungen vertrauen.
    Wer dagegen mit dem Gedanken spielt, eine professionelle Seite samt Online-Shop aufzuziehen, sollte vielmehr nach umfangreicheren Angeboten Ausschau halten.
  2. Wie hoch fällt die Serververfügbarkeit aus?
    Ganz ähnlich verhält es sich mit der Serververfügbarkeit. Webhosting-Provider knüpfen an eine höhere und stabile Uptime auch ein gewisses Entgelt. Nutzer die nicht an eine 99,99 prozentige Verfügbarkeit gebunden sind, können hier getrost den einen oder anderen Euro einsparen.
    Wer dagegen ein eigenes E-Commerce betreiben möchte, der kann sich kaum eine regelmäßige Ausfallzeit erlauben. Schließlich könnte mit jeder Minute oder Stunde, in der die Internetseite nicht aufrufbar ist, auch ein potentieller Kunde durch das Netz schlüpfen.
  3. Wie verhält es sich mit dem Umfang und der Erreichbarkeit des Supports?
    Auch der Umfang und die Verfügbarkeit des Kundendienstes kann einen starken Einfluss auf die Ausrichtung des eigenen Webprojektes haben. Ausfälle und Probleme sind immer ärgerlich, allerdings haben diese bei einer privaten oder Hobby-Seite meist keine existentielle Bedeutung. Ein bis zwei Werktage zur Bearbeitungszeit sind hier leichter verkraftbar, als für eine Business-Seite. Hier kommt es eindeutig auf eine große Auswahl an Hilfsdienstleistungen sowie mehrere Kanäle für eine persönliche Kontaktaufnahme.

Je nach Konzeptionierung der eigenen Webpräsenz ergeben sich unterschiedliche Ausgangsbedingungen. Wer beispielsweise vor allem Texte der Weltöffentlichkeit präsentieren möchte, benötigt hierfür vergleichsweise weniger Webspace und Traffic. Zählen allerdings Medieninhalte wie Bilder oder Videos dazu, vergrößern sich diese Anforderungen wiederum.
Um Nutzern die Folgen einer unüberlegten Entscheidung zu ersparen, haben wir folgende Mindestanforderungen zusammengetragen, die ein Webhosting-Paket mindestens liefern sollte:

  • 1 Gigabyte Speicher
  • Eine Inklusivdomain
  • PHP-fähig
  • Mindestens eine MySQL-Datenbank
  • Mindestens 99,9-prozentige Serververfügbarkeit
  • Traffic-Flatrate
  • FTP-Zugang

Jeder Hoster wirbt mit einer jährlichen Serververfügbarkeit von nahezu 100 Prozent. Diese Angabe mag für den unerfahrenen Nutzer zunächst überzeugend wirken, allerdings bedeutet bereits eine Uptime von 99,99 Prozent auch eine Ausfallzeit von 1,01 Minuten pro Woche. Je nach Hosting-Projekt ergibt sich hieraus natürlich eine ganz neue Brisanz. Folgende Tabelle führt die Ausfallzeiten deutlich vor Augen:

Serververfügbarkeit Downtime im Jahr Downtime pro Monat Downtime pro Woche
99,99 % 52,56 Minuten 4,32 Minuten 1,01 Minuten
99,95 % 4,38 Stunden 21,56 Minuten 5,04 Minuten
99,9 % 8,76 Stunden 43,2 Minuten 10,1 Minuten
99,5 % 1,83 Tage 3,60 Stunden 50,4 Minuten
99 % 3,65 Tage 7,20 Stunden 1,68 Stunden
95 % 18,25 Tage 36 Stunden 8,4 Stunden
90 % 36,5 Tage 72 Stunden 16,8 Stunden
Je nach Serververfügbarkeit drohen diese Ausfallzeiten.

Der Standort des Webhosters

Sowohl der Unternehmenssitz als auch der Serverstandort bestimmen die Rechtsgrundlage für die geltenden Datenschutzbestimmungen. Sollten sich beide innerhalb der Bundesrepublik Deutschland befinden, ergibt sich hieraus die einfachste Lösung. Liegt der Unternehmenssitz dagegen innerhalb der Europäischen Union, müssen deutsche Kunden mit dem geltenden Recht des jeweiligen Sitzlandes Vorlieb nehmen.
Natürlich ist es auch denkbar, dass Unternehmenssitz und Serverstandort voneinander getrennt liegen. Befinden sich lediglich die Serveranlagen außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, herrscht dennoch das deutsche Bundesdatenschutzgesetz. Wird allerdings zusätzlich zum Serverraum auch noch eine Zweitniederlassung unterhalten, verändert dies den Sachverhalt, da in diesem Fall das jeweilige Landesrecht zutrifft.

Datenschutzbestimmungen
Vor allem der Unternehmenssitz bestimmt, welche Datenschutzbestimmungen zutreffen.

Wer nun zu einem Angebot eines nicht-europäischen Anbieters greift, dessen Server dennoch in Deutschland aufgestellt sind, kann sich ebenso über das deutsche Datenschutzrecht freuen. Eine Ausnahme stellen hier allerdings US-amerikanische Unternehmen dar, die in jedem Fall auf Anfrage der NSA entsprechende Datensätze herausgeben müssen.

Die Vorteile des Webhosting-Standorts Deutschland

Kunden, die gerne die Kontrolle über ihre Daten behalten möchten, sollten einen Anbieter wählen, dessen Unternehmenssitz und Serveranlagen innerhalb Deutschlands liegen. Auf diese Weise müssen sie auf keine Ausnahmen achten und sind immer auf der sicheren Seite. Außerdem profitieren Kunden von der Möglichkeit, dass das Unternehmen schnell und unbürokratisch auf Anfragen und Störfälle reagieren kann. Sobald nur einer von beiden Komplexen im Ausland liegt, müssen Hilfesuchende längere Kommunikations- und Reaktionswege in Kauf nehmen. Außerdem gilt es, stets auf jedwede Veränderung der Datenschutzrechte im betroffenen Land zu achten. Dementsprechend können sich Überwachungsmaßnahmen sowie staatliche Anordnungen zur Herausgabe von Daten zügig ändern.

Das Webhosting-Angebot ist riesig und äußerst vielseitig – neben vielen internationalen Providern finden sich allerdings auch einige Anbieter aus der Bundesrepublik Deutschland. Hierzu zählen unter anderem:

1&1
Das Unternehmen mit Sitz in Montabaur bietet seinen Kunden Webhosting in vier Varianten an. Mit einer Preisspanne von 0,99 Euro bis 9,99 Euro in den ersten zwölf Monaten findet sich für jedes Projekt die passende Lösung.
STRATO
Der Internetdienstleister aus Berlin bietet ebenfalls vier Hosting-Pakete an. Das grundständige Webhosting-Angebot liegt bei 1,50 Euro, aber auch die High-End-Lösung fällt mit 8,00 Euro überaus günstig aus.
Alfahosting
Dieser Hoster aus Halle unterteilt sein Angebot in Starter-, Multi- und Business-Tarife. Bereits ab 6,49 Euro erhalten Kunden hier gute Business-Lösungen.
1blu
1blu unterteilt sein Webhosting in Homepage-Pakete und Performance-Pakete. Je nach Projekt finden sich hier garantiert die passende Hardware-Zusammenstellung.
DomainFactory
Der Hosting-Provider mit Sitz in Ismaning bietet seinen Kunden ganze fünf 5 Webhosting-Pakete. Kunden können hier zwischen Starter- und High-End-Lösungen wählen – dementsprechend erreichen die Preise aber auch eine Höhe von 39,99 Euro im Monat.
Host Europe
Auch der Internetdienstleister aus Köln hat sich für ein Portfolio aus 4 unterschiedlichen Webhosting-Paketen entschieden, die eine Preisspanne von 3,99 Euro bis maximal 14,99 Euro abdecken.

5. Content-Management-Systeme

MySQL
Um korrekt zu funktionieren, benötigt jede Website ein spezielles Programm, welches die Auswertung und Bearbeitung der unterschiedlichen Dateitypen ermöglicht. MySQL ist das bekannteste und verbreitetste Datenbanksystem und unterstützt die gängigen Content-Management-Systeme.

Nutzer, die nicht auf einen Homepage-Baukasten zurückgreifen, aber ebenso wenig ausschließlich mit SQL-Datenbanken operieren möchten, können auf dem gemieteten Server ein Content-Management-System installieren.
Ein Content-Management-System – auch Inhaltsverwaltungssystem oder CMS genannt, ist eine Anwendung, die der gemeinschaftlichen Organisation, Bearbeitung und Erstellung von webbasierten Inhalten dient. Die Arbeitsgrundlage kann dabei auf Text- oder multimedialen Inhalten basieren.

Der größte Vorteil von Content-Management-Systemen liegt darin, dass selbst Nutzer ohne weitreichende Programmier- oder HTML-Kenntnisse sämtliche Inhalte bearbeiten können. Zusätzlich verfügen viele CMS-Anwendungen über eine grafische Benutzeroberfläche, die eine intuitive Bedienung garantiert. Weiterhin dürfen sich Laien über die sogenannte 1-Klick-Installation freuen. Normalerweise ist das Aufspielen eines Content-Management-Systems mit weitreichenden IT-Kenntnissen verbunden – mit der Hilfe einer 1-Klick-Installation ist das gewünschte Programm im Handumdrehen einsatzbereit.

Zu den bekanntesten Content-Management-Systemen zählen WordPress, Joomla!, Drupal und Typo3. Die folgende Tabelle zeigt die Mindestanforderungen der jeweiligen Inhaltsverwaltungssysteme an den Webspace auf:

WordPress Joomla! Typo 3 Drupal
Wordpress Logo Joomla Logo Typo 3 Logo Drupal Logo
ab PHP-Version 5.6 ab PHP-Version 5.6 ab PHP-Version 5.5 ab PHP-Version 5.5.9
Ab MySQL-Version 5.6 Ab MySQL-Version 5.5.3 Ab MySQL-Version 5.5 Ab MySQL-Version 5.3
Apache mod_rewrite Modul Apache 2.4 mit mod_mysql, mod_xml und mod_zlib Apache mit mod_rewrite Modul Apache 2.x mod_rewrite Modul
  Microsoft ISS 7 Microsoft ISS 7 Microsoft ISS 7
  Nginx 1.8 Nginx Nginx
Je nach Content-Management-System variieren die Anforderungen an das CMS-Hosting.

6. Diese Zusatzfunktionen sollten nicht fehlen

Vernünftiger Webspace sowie eine aussagekräftige Domain bilden das Grundgerüst für ein erfolgreiches Webhosting-Projekt. Mit Hilfe vieler zusätzlicher Produkte und Funktionen lässt sich der kreative Spielraum einer Internetseite ungemein erweitern.
Eine eigene Domain eröffnet beispielsweise die Möglichkeit, personalisierte E-Mail-Adressen anzulegen. Ein praktischer Homepage-Baukasten bietet vollkommen neue Gestaltungsmöglichkeiten, während ein Online-Shop-System den erfolgreichen Start in den E-Commerce erlaubt.

Mit E-Mail-Hosting zu mehr Professionalität

Website Gestaltung vereinfachen
Content-Management-Systeme und Homepage-Baukästen vereinfachen die Gestaltung einer Website ungemein.

Wer im Besitz einer eigenen Domain ist, kann in der Regel auch personalisierte E-Mail-Adressen anlegen. Hier kommt der Mail-Hoster ins Spiel, welcher das Bereitstellen von Speicherplatz für E-Mails beschreibt. Ohne einen eigenständigen E-Mail-Server kann somit auch keine Nachrichtenverarbeitung oder -weiterleitung über eine registrierte Domain stattfinden – kurzum: Ohne E-Mail-Server auch keine eigenständige E-Mail-Adresse.

Das Anlegen personalisierter E-Mail-Adressen dürfte vor allem für Betreiber eines Online-Shops von essentieller Bedeutung sein. Dies wirkt auf Kunden seriöser und professioneller – zumal personalisierte Adressen ein größeres Vertrauen erwecken als die generischen Ergebnisse kostenloser Anbieter.

Mit Leichtigkeit zu mehr Professionalität

Webspace und eine Domain sind nur die halbe Miete – erst vernünftige Inhalte und kreative Konzepte verhelfen einer Internetseite zu großen Erfolgen. Homepage-Baukästen bieten eine intuitive und unkomplizierte Oberfläche, um der Kreativität freien Lauf zu lassen. Diese stellen dabei eine Sonderform von Web-Content-Management-Systemen dar, die auch Laien die Erstellung einer Webpräsenz ermöglichen.
Meist müssen Nutzer lediglich eine Designvorlage für ihre Website wählen sowie sich auf ein Layout für die Seitennavigation festlegen, und schon kann die neue Internetseite mit Bildern, Texten, Videos oder anderen Inhalten befüllt werden. Zwar verfügen diese Baukästen nur über einen eingeschränkten Funktionsumfang, dies kommt allerdings Anwendern mit geringen Computer- und Internetkenntnissen zugute.
Generell lassen sich Homepage-Baukästen in Online- und Offline-Versionen unterteilen:

Online-Homepage-Baukästen:

Diese Vertreter laufen vollständig auf den Servern des jeweiligen Anbieters, weshalb eine anwenderseitige Installation hier nicht notwendig ist. Anwender müssen lediglich ein Benutzerkonto einrichten, um mit der Bearbeitung zu starten – diese findet ebenfalls vollständig über den Webbrowser statt. In der Regel stellen die Anbieter von Online-Homepage-Baukästen auch den relevanten Webspace sowie die Domain bereit.

Online Homepage Baukästen
  • Unkomplizierte Bedienung
  • Zugriff kann von nahezu jedem Computer mit Internet erfolgen
  • Im Ernstfall muss nur ein einziger Anwender kontaktiert werden
  • Abhängigkeit vom gewählten Hoster
Offline-Homepage-Baukästen:

Im Gegensatz zu Online-Homepage-Baukästen müssen diese Anwendungen zunächst auf dem Rechner des Nutzers installiert werden. Auch stellt der Anbieter häufig ausschließlich das Programm zu Verfügung – um das relevante Webseiten-Hosting-Angebot sowie die Domain müssen sich die Kunden separat kümmern. Dafür profitieren User von einem höheren Maß an Flexibilität, da beispielsweise ein eigener FTP-Zugang das Hochladen von Dateien in den Webspace ungemein erleichtert.

Offline-Homepage-Baukästen
  • Größere Flexibilität
  • Bearbeitung nicht auf ständigen Internetzugang angewiesen
  • Höhere technische Vorkenntnisse notwendig

Der Wegbereiter zum E-Commerce

Im Grunde genommen unterscheidet sich ein Online-Shop-System nur geringfügig von den herkömmlichen Homepage-Baukästen. Meist wird deren Funktionsumfang nur um einige typische Shop-Funktionen erweitert – hierzu zählen unter anderem:

  • Anlegen von Produkten und Preisen
  • Warenkorb
  • Einrichten von Versandkosten
  • Verschiedene Zahlungsmöglichkeiten
  • Such- und Filterfunktion für Produkte

Die Vorteile eines Online-Shops sind vielfältig. Selbstverständlich ist eine digitale Ladentheke an keine gesetzlichen Öffnungszeiten gebunden, auch spielt die Entfernung zum Kunden nur eine untergeordnete Rolle, da zahlreiche Logistikunternehmen die Auslieferung der Ware bereits in wenigen Werktagen garantieren. Auch lassen sich die laufenden Kosten gering halten, da durch den Verzicht auf ein physisches Ladengeschäft etwa Mietkosten wegfallen.
Über die Auswertung von Webstatistiken und anderen Analysen lassen sich oftmals nicht nur der Online-Shop verbessern, sondern auch die Besucheranzahl über Suchmaschinenoptimierung und Werbung in den Suchmaschinen optimieren. Zu den bekanntesten Online-Shop-Systemen zählen etwa Magento oder die Produkte von STRATO, 1&1 und HostEurope.

Mittlerweile bieten viele Provider auch gelungene Homepage-Baukästen an. Das folgende Video von One.com zeigt, wie leicht mit der Hilfe des Web-Editors jeder Kunde seine eigene Internetseite gestalten kann:

 

Der direkte Weg für Ihre Daten: FTP-Programme

Hinter dem Kürzel FTP versteckt sich der englische Begriff File Transfer Protocol. Hierbei handelt es sich um ein Netzwerkprotokoll, welches der Übertragung von Dateien über IP-Netzwerke dient. Für die tatsächliche Übertragung wird allerdings ein eigenständiger FTP-Client benötigt, wobei viele gängige Internet-Browser bereits über einen solchen verfügen. Der Vorteil einer eigenständigen FTP-Software gegenüber der integrierten Variante ist dessen optimiertes User-Interface, welches in der Regel den browserbasierten Clients fehlt.

Traffic
Das englische Wort „traffic“ kann in Bezug auf das Webhosting wörtlich verstanden werden. Es beschreibt den Datenverkehr, der über eine Website beziehungsweise über den Server läuft, der diese hostet. Vor Abschluss einer Webhosting-Option sollten sich Kunden über mögliche Einschränkungen informieren, um Folgekosten zu vermeiden.

Im Zusammenhang mit dem Webhosting kommt dem File Transfer Protocol eine ganz besondere Bedeutung zu, da hiermit Dateien auf einen FTP-Server kostenlos hochgeladen, heruntergeladen, umbenannt oder sogar gelöscht werden können.
Nutzer mit einem eigenen FTP-Zugang profitieren somit von einer sehr schnellen und unkomplizierten Datenübertragung zwischen dem Eingabegerät und dem Webserver. Außerdem ist auch die Einordnung und Verwaltung von Dateien in die bestehende Verzeichnisstruktur schnell und denkbar einfach.

7. Ratgeber

Webspace kostenlos?

Für Privatpersonen lohnt sich ein eigener Server nur in den seltensten Fällen. Die regelmäßigen Wartungen sowie das ununterbrochene Betreiben der Anlage kosten nicht nur sehr viel Geld, sondern auch viel Zeit. Die Angebotsspanne von Webhosting-Providern deckt dabei ein unglaubliches Spektrum ab – doch wie bei so vielen Tools und Angeboten aus dem Internet finden sich auch hier etliche scheinbar kostenlose Offerten.

Für viele Kunden liegen die Vorteile eines kostenfreien Webspace‘ selbstverständlich auf der Hand. Allein schon die Aussicht, einen Service ohne eine eigene Gegenleistung zu erhalten, überzeugt viele Nutzer. Weiterhin werben kostenlose Webhoster meist auch mit einer passablen Benutzeroberfläche, mit Hilfe derer sich viele Vorhaben realisieren lassen sollen. Je nach Provider profitieren Nutzer sogar von bereits vorhandenen starken Backlinks. Natürlich klingen diese Vorzüge zunächst einmal verlockend, allerdings existiert kaum ein Anbieter, der tatsächlich etwas aus freien Stücken zu verschenken hat – aus diesem Grund sollten Nutzer vor allem einen Blick auf das Kleingedruckte der Vereinbarungen mit dem Provider werfen.

Kostenloser Webspace
Anbieter von kostenlosem Speicherplatz bieten meist keine eigenständige Domain an.

Meist behalten es sich die Anbieter vor, die Webseiten übermäßig mit Werbebannern zu bestücken – Kunden ist es dabei nicht einmal möglich, eigene und vor allem sinnvolle Werbung einzubinden. In der Regel ist auch Google AdWords durch den Anbieter blockiert, weshalb nutzerdefinierte Banner gar nicht erst angezeigt werden können. Auch lässt der Webspace häufig sehr zu wünschen übrig, da dessen Speicherkapazität meist nur wenige Megabyte umfasst. Wer also seine Webpräsenz neben Texten auch mit Bildern und Videomaterial aufpolieren möchte, wird schnell an die Grenzen stoßen. Selbst die Einschränkung gewisser Dateitypen ist keine Seltenheit.

Auch greifen Provider von kostenfreiem Speicherplatz mitunter auf die Limitierung des Traffics zurück. Während meist maximal 100 Gigabyte endgeltlos zur freien Verfügung stehen, greift danach irgendeine Form der Reglementierung ein, die sich meist nur im Kleingedruckten des Vertrages findet. Eine solche Einschränkung kann lediglich eine Drosselung der Seiten-Ladegeschwindigkeit nach sich ziehen, oder aber auch pro angefangenem Gigabyte sehr viel Geld kosten.

Weiterhin müssen Kunden oftmals auf einen kompetenten und gut erreichbaren Support verzichten. Bei Fragen und Problemen sind Nutzer daher auf die Selbsthilfe angewiesen. Da Betreiber kostenfreier Webhosting-Angebote häufig nur eine kurze Halbwertszeit aufweisen, leben die Anwender in der ständigen Gefahr, dass ihre Seite plötzlich nicht mehr aufrufbar ist oder gar vollständig gelöscht wurde. Der schwerwiegendste Nachteil dürfte für viele Nutzer allerdings sein, dass kostenlose Webhosting-Provider keine richtigen Domains herausgeben – vielmehr erhalten Nutzer eine Subdomain des Anbieters. Dies stellt vor allem für die Sichtbarkeit in Suchmaschinen einen enormen Nachteil dar. Wer also einen seriösen Online-Auftritt etablieren möchte, für den stellen kostenfreie Angebote keine sinnvolle Option dar, zumal seriöse Angebote bereits für wenige Euro erhältlich sind.

Kostenloser Webspace
  • Kostenlos
  • Starke Backlinks
  • Viele Werbebanner
  • Keine Nutzer-definierten Banner
  • Geringe Speicherkapazität
  • Einschränkung von Dateitypen
  • Limitierung des Traffics
  • Kein Support
  • Kurze Lebensdauer des Unternehmens
  • Keine richtige Domain

Wer auf einen kostenpflichtigen Webhosting-Provider vertraut, sollte bei diesen vor allem auf die Größe des Webspace, die Regelmäßigkeit von Updates sowie die Verfügbarkeit und Kompatibilität von Content-Management-Systemen, Homepage-Baukästen, Blogging-Software oder Foren achten. Auch lohnt sich immer ein Blick in die allgemeinen Geschäftsbedingungen – hier finden sich beispielsweise interessante Hinweise zur Limitierung des Traffics sowie den vorhandenen Bezahlungsmöglichkeiten.

So wechseln Sie ihren Provider samt Domainumzug

Ob nun das Angebot der Konkurrenz billiger ist, ein anderer Anbieter eine spezielle Lösung liefert oder aber die Unzufriedenheit mit dem bisherigen Provider zunimmt – die Gründe für einen Hosting-Wechsel fallen naturgemäß sehr unterschiedlich aus.

Häufig registrieren Nutzer ihre Domain gemeinsam mit dem Abschluss eines Hosting-Produktes – viele User wissen dabei allerdings nicht, dass Domain und Hosting-Lösung nicht untrennbar miteinander verbunden sind. Es handelt sich vielmehr um zwei unterschiedliche Ebenen:

  • Die Domain gleicht dabei eher einem lesbaren Namensschild für eine IP-Adresse.
  • Über die Hosting-Lösung können der jeweiligen Domain dagegen Inhalte zugewiesen werden.

Domaininhaber dürfen den Provider ihrer Domain ohne Rücksicht auf Vertragslaufzeiten wechseln. Allerdings beschränkt sich dieses Vorrecht ausschließlich auf die Domain – Fristen und Mindestvertragslaufzeiten für die Hosting-Pakete sind hiervon gänzlich unbetroffen.

Voraussetzungen für einen Domainumzug
Laut einer ICANN-Richtlinie dürfen neu registrierte Domains (.com, .com.de, .org, .info, .biz, .mobi, .cc, .tv) erst nach einer Frist von 60 Tagen den Provider wechseln.

Bevor Kunden einen Domainumzug in Betracht ziehen, sollten diese zuvor sicherstellen, dass sie die uneingeschränkten Nutzungsrechte an der Domain halten – hierzu muss der User mit seinem Namen, der aktuellen Anschrift und gegebenenfalls seiner Firma eingetragen sein. Je nach Domainendung sollten Nutzer auch auf die Umzugsmodalitäten achten, da hier unterschiedliche Bestimmungen gelten:

Das AuthCode-Verfahren

Inhaber einer der folgenden Domainendungen nutzen bei einem Providerwechsel das AuthCode-Verfahren: .de, .eu, .ch, .com, .com.de, .net, .org, .info, .biz, .asia, .mobi, .me, .cc, .be, .at, .nl.

Tipp
Ein Providerwechsel bietet sich an, um ungenutzte Domains zu kündigen – Aber: Bevor diese einfach zurückgegeben werden, sollte deren Wert geprüft und gegebenenfalls bei einem Domainhändler nach einem Domain-Preisvergleich angeboten werden.

Das Herzstück eines jeden Domainumzug stellt der Konnektivitäts-Koordinations-Antrag dar, welcher ausschließlich vom Inhaber der Domain gestellt werden darf. Dieser Antrag schützt vor dem sogenannten Domain-Grabbing, der missbräuchlichen Registrierung freiwerdender Domains. Nutzer informieren ihren bisherigen Provider schriftlich darüber, dass sie die Domain kündigen und zum Transfer freigeben sowie die Zusendung des Auth-Codes einfordern möchten. Sobald dieser Code eingetroffen ist, sollten Nutzer ihn umgehend an den neuen Provider weiterleiten, so dass dieser die Übernahme und den Umzug in die Wege leiten kann. Je nach Domain-Endung gilt es, zusätzliche oder vollkommen andere Regularien zu beachten, die von der entsprechenden NIC-Verwaltung (Network Information Center) festgelegt werden. Bei dem Wechsel einer Top-Level-Domain erhält der Inhaber beispielsweise eine sogenannte FOA-Mail (Form of Authorization) mit einem Link, worüber der Transfer per Auth-Code autorisiert wird.

8. So vergleichen wir

Webhosting liefert zahlreiche Möglichkeiten, der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen. Allerdings ist der Markt recht unübersichtlich und unterliegt stetigen Veränderungen. Kunden können oft aus unterschiedlichsten Angeboten wählen, die sich hinsichtlich der Anzahl angebotener Web-Tools, der Sicherheits-Optionen, der Serverhardware und des Preises sehr stark voneinander unterscheiden. Unser Webhoster-Vergleich gibt darüber Auskunft, worauf bei den verschiedenen Domain-Hostern zu achten ist. Hierzu beleuchten wir jedes Angebot in fünf verschiedenen Bewertungskategorien, in denen jeweils zwischen 0.00 und 5.00 Punkte erreichbar sind. Aus der Benotung der einzelnen Kategorien errechnen wir schließlich eine Gesamtnote für den Webhoster-Test.

Jegliche Bewertungspunkte sind zudem gleich stark gewichtet, da jeder Käufer unterschiedliche Aspekte eines Webhosters bevorzugt und auf diese Weise ein objektiver Vergleich möglich ist. So mag ein Nutzer beispielsweise höheren Wert auf eine High-End-Hardware der Server legen, oder aber auf ein möglichst günstiges Angebot; für den nächsten Kunden geht dafür nichts über größtmögliche Sicherheit der eigenen Daten, einen jederzeit erreichbaren Support-Bereich oder aber eine große Auswahl an Web-Tools.

Leser mit wenig Zeit finden am Ende eines jeden Webhosting-Tests noch einmal den Gesamteindruck, Stolperfallen sowie die wichtigsten positiven und negativen Aspekte eines Produkts zusammengefasst.

Performance

Diese Bewertungskategorie gibt Auskunft darüber, welche Tarife der Webhoster anbietet und welche Leistungen diese jeweils beinhalten. Hierzu zählen beispielsweise die Größe des Webspace, die Anzahl der Domains oder der E-Mail-Postfächer. Neben dem Preis der einzelnen Pakete werden hier auch die Kosten einer .de-Domain, die Einrichtungsgebühr und etwaige Ermäßigungen sowie Sonderangebote berücksichtigt. Ein weiterer zentraler Punkt ist das Betriebssystem, auf das Nutzer bei ihrem künftigen Webhoster vertrauen können.

Produktumfang

Mittlerweile zählt es zum Standard eines jeden Hosting-Pakets, dem Kunden neben dem physischen Server, der Domain und dem Webspace auch eine breite Palette an Web-Tools zu bieten.

Mit diesen meist CMS-basierten Softwares kann ein Anwender auch ohne weitreichende Programmierkenntnisse leicht Inhalte erstellen, mit denen sich der Webspace der eigenen Website sinnvoll füllen lässt. Ein solches Tool ist beispielsweise der Homepage-Baukasten, mit dem sich jeder Nutzer selbst an die Gestaltung der eigenen Website wagen kann. Doch nicht jeder Provider bietet eine solche Software an und nicht immer ist diese kostenlos. Wie verhält es sich mit E-Mail-Postfächern? Wie viele stehen dem Kunden maximal zur Verfügung und welche Übertragungsprotokolle unterstützen diese?

Die Leistungen der angebotenen Software-Pakete variieren teils sehr stark und werden darum in diesem Abschnitt des Tests von uns genau unter die Lupe genommen.

Sicherheit

In dieser Kategorie widmen wir uns dem essenziellen Thema, welches von allen Webhostern durchweg sehr ernst genommen wird. Egal, ob es um die Sicherheit der eigenen oder fremder Daten (etwa bei einem Online-Shop oder diversen Reseller-Angeboten) auf der Website geht – ein Mangel in diesem Bereich ist für die allermeisten Kunden ein direktes Ausschlusskriterium. Besonders in den Fokus rücken wir den Virenschutz, die Anti-Spam-Funktion, das Vorhandensein einer Backup-Funktion und den Passwortschutz.

Handling

Beim Handling dreht sich alles um die Bedienbarkeit und die Benutzerfreundlichkeit des Angebots. Punkten können hier Dienstleister, deren Firmenhomepage übersichtlich gestaltet ist und die eine klare Preispolitik verfolgen. Führen vielleicht sogar Tutorial-Videos in die angebotenen Dienstleistungen ein und verschaffen einen guten Überblick. Auch das Admin-Dashboard für Kunden sollte die Übersicht über die eigene Website schnell und einfach ermöglichen. Außerdem klären unsere Autoren an dieser Stelle auch die weiteren tariflichen Modalitäten, wie etwa die Dauer der Mindestvertragslaufzeit, die möglichen Zahlungsmethoden und die Kündigungsfrist.

Hilfe und Support

Nicht zuletzt ist Netzsieger auch der Kundenservice eine eigene Testkategorie wert. Denn selbst das beste Angebot ist am Ende wenig hilfreich, wenn im Falle eines Problems der Support nicht erreichbar oder gar inkompetent ist. Im Ernstfall muss sich der Kunde auf eine schnelle Hilfe seitens der Anbieter verlassen können, da ansonsten mit massiven Imageverlusten bei den Besuchern der lahmgelegten Seite zu rechnen ist. Da helfen in den meisten Fällen auch kein noch so umfangreicher FAQ-Bereich, ein informativer Firmenblog oder ein übersichtlich strukturiertes Forum. Ein rund um die Uhr schnell reagierender E-Mail-Support oder eine ganztägig erreichbare Kundenhotline stellen in diesem Bereich daher die wichtigsten Aspekte dar.

badgeFazit der Redaktion

In unserem Hosting-Vergleich konnte sich One.com als bester Webhoster an die Spitze unserer Rangliste setzen. Vor allem die konstant hohe Qualität in Sachen Produktumfang, Leistung, Sicherheit und Handling verhelfen One.com zum Prädikat bestes Webhosting-Angebot. Auch das Website-Hosting von STRATO schneidet in unserem Hosting-Vergleich sehr gut ab. Als einziger Anbieter in Europa bietet STRATO die gesamte Bandbreite an Hosting-Leistungen unter einem Dach an – so ist beispielsweise mit diesem Anbieter auch das Wordpress-Hosting problemlos möglich. Auch Host Europe kann mit einer breiten Produktpalette und flexiblen Tarifoptionen überzeugen – neben dem Magento-Hosting bietet Host Europe noch viele weitere interessante Web-Tools an.