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Webhosting

Test und Vergleich
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Performance

Produktumfang

Sicherheit

Handling

Hilfe & Support

Die besten Webhosting Anbieter 2016 im Test

Auf einen Blick
  • Das Webhosting sollte den Anforderungen der eigenen Webseite entsprechen. Ein kleiner Blog braucht nicht die gleichen Leistungen wie ein großer Online-Shop. Nicht jede Homepage benötigt zum Beispiel einen Dedicated Server, gleichzeitig ist Shared Hosting für große Projekte nicht praktikabel.
  • Ganz gleich, welche Art von Seite Kunden eines Webhosters anbieten wollen: Ein rechtsgültiges Impressum ist in Deutschland Pflicht. Jeder Betreiber einer Seite haftet für die Inhalte, die dort bereitgestellt werden, und ist für die Sicherheit haftbar. Sicherheitspakete können beim Webhoster ausgewählt werden. Vorlagen für ein rechtskräftiges Impressum gibt es im Internet kostenlos. Interessenten, die eine Webseite eröffnen wollen, sollten sich zuerst umfassend informieren, welche gesetzlichen Grundlagen im Einzelnen gelten.

Webhosting: eine kurze Definition

Der Traum von der eigenen Internetpräsenz wird dank modernster Technik und niedriger Preise auf dem hart umkämpften Markt für immer mehr Kunden zur Realität – selbst ohne Vorwissen oder Programmierkenntnisse. Möglich wird dies durch von den Providern bereitgestellten Web-Tools, wie etwa auf Content-Management-Systemen (CMS) basierende Website-Baukästen. Mit deren Hilfe lassen sich kinderleicht per Drag & Drop professionelle Webinhalte erstellen. Auch für die Sicherheit der eigenen Homepage ist bei den meisten Internetanbietern, die auf die Bereitstellung von Webspace spezialisiert sind, gesorgt. Kaum ein Angebot kommt heute noch ohne eine Anti-Virus-Software oder einen Spam-Filter für die gehosteten E-Mail-Konten aus.

Werbesprache transparent gemacht

Leser, die mehr zum Thema Webhosting erfahren möchten, können sich im großen Netzsieger-Vergleichstest eingehend über die großen Unterschiede der führenden Webhoster informieren. In den Testberichten gehen unsere Experten zudem ausführlich darauf ein, was es beim Kauf zu beachten gilt und welche Kriterien dabei entscheidend sind. Wer sich mit Webhosting beschäftigt, trifft allerdings auch auf eine ganze Reihe von Fachbegriffen, welche jeder Webmaster bei der Suche nach dem passenden Webhoster zu berücksichtigen hat. In diesem umfassenden Glossar erklärt die Netzsieger-Redaktion die wichtigsten von ihnen, damit die Orientierung auf dem unübersichtlichen Markt leichter fällt.

was bedeutet das

Das Netzsieger-Glossar zum Webhosting

Domain

Stark vereinfacht ausgedrückt beschreibt die Domain die Adresse einer Webseite. Durch sie ist eine eindeutige Zuordnung möglich, da jede Adresse im World-Wide-Web nur einmal vergeben werden kann. Webhosting-Anbieter verwenden häufig den Begriff „Top-Level-Domain“ (TLD). Dieser beschreibt die Endung hinter dem Namen der Seite. Dabei unterscheidet man zwei Typen von Top-Level-Domains:
  • geographische Top-Level-Domains (Country Code)
  • generische Top-Level-Domains
Beispiele für geografische Top-Level-Domains sind die üblichen Länder-Endungen wie ".de", ".fr", oder ".us". Zu den generischen Top-Level-Domains gehören beispielsweise die Endungen ".info", ".net" und ".org". Top-Level heißen sie, weil sie die erste Ebene im Aufbau des Domain-Name-Systems (DNS) darstellen. Die zweite Ebene, welche auch als "Second-Level-Domain" bezeichnet wird, bildet der Hostname – etwa "netzsieger". Für Webmaster, die zugleich verschiedene Webseiten eröffnen und verwalten möchten, bieten viele Webhoster inklusiv in ihren Paketen die Registrierung mehrerer Domains an. Für den Fall, dass der Hoster diesen speziellen Service nicht gewährt, kann der Kunde für wenig Geld seine Web-Adresse auch bei externen Anbietern einrichten lassen. Wichtig zu beachten: Nicht jedes Webhosting-Paket erlaubt den Erwerb von externen Domains. Für Anwender, die auf diese Möglichkeit nutzen wollen, empfiehlt es sich, die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Service-Anbieters genau zu lesen oder mit dem Support-Dienst in Kontakt zu treten.

Log Files

Log Files sind Dateien, die eine ähnliche Funktion wie Ereignisprotokolle erfüllen. Die Protokolldateien werden vom Webserver erstellt. Dieser zeichnet zum Beispiel aufgerufene Seiten und die Datenübertragung auf, registriert aber auch das Betriebssystem und den vom User verwendeten Browser. Alle Ereignisse werden mit einem eindeutigen Zeit- und Datumsstempel versehen. Log Files sind wichtige Informationsquellen bei der Analyse und Fehlersuche, zum Beispiel, wenn es zu einem Serverausfall gekommen ist.

MySQL

Um korrekt zu funktionieren, benötigt jede Webseite auch ein spezielles Programm, das die Auswertung und die Bearbeitung der verschiedenen Daten ermöglicht. MySQL ist das bekannteste und verbreitetste unter den Datenbankensystemen. Die Software unterstützt unter anderem die gängigsten Content Management Systems (CMS) und erlaubt die Verwaltung der mit diesen Programmen erstellten Inhalte. Die meisten Webhosting-Anbieter gewähren in ihrem Service auch die Bereitstellung mehrerer MySQL-Datenbanken, welche der Webmaster für seine verschiedenen Web-Projekte verwenden kann.

Server

Ein Server stellt die Grundlage für jedes Webhosting dar. Dabei handelt es sich um einen Speicherort, der ähnlich aufgebaut ist wie der eigene Rechner zu Hause. Auf dem Server ist das Betriebssystem gesichert, das die Grundlage für die Ausführung der unterschiedlichen Programme darstellt, die zum Betreiben einer Internetseite benötigt werden. Diese Betriebssysteme unterscheiden sich von denen, die auf privaten Computern installiert sind. Microsoft stellt beispielsweise eigene Server-Editionen von Windows zur Verfügung, viele Webhosting-Anbieter setzen jedoch auf Open-Source-Lösungen wie Linux. Kunden des Webhosting-Dienstes speichern auf dem Server ihre Webseite. Das bedeutet, dass auch jegliche Inhalte wie Videos, Bilder und Texte hier abgesichert werden. Über ein Content-Management-System (CMS), das entweder vom Webhosting-Anbieter oder vom Kunden selbst aufgespielt wird, können die Inhalte der Webseite verwaltet werden. Zum Server gehört natürlich auch der Speicherplatz, welcher der bekannten Festplatte auf dem eigenen Rechner gleichkommt. Hier sollte ausreichend Platz für das eigene Webprojekt vorhanden sein.

SSL

Secure-Socket-Layer (SSL) ist ein Protokoll zur Verschlüsselung des Datenverkehrs zwischen zwei kommunizierenden Nutzern. SSL ist eigentlich ein veralteter Begriff und mittlerweile durch das Protokoll „Transport-Socket-Layer“ (TLS) ersetzt worden. Trotzdem wird häufig immer noch von SSL gesprochen. Die meisten Anbieter setzten auf das TLS-Protokoll, einige aber auch auf SSLv3. Die Protokolle verwenden unterschiedliche Verschlüsselungsmechanismen. Im Zusammenhang mit Webhosting ist die Rede häufig von SSL-Zertifikaten. Dabei handelt es sich um einen Validierungsmechanismus, der den Seitenbesitzer eindeutig identifiziert. Das einzig standardisierte Verfahren ist dabei die Extended-Validation. Webseiten mit einem solchen Zertifikat werden von den gängigen Internetbrowsern besonders hervorgehoben. In der Adresszeile wird der Firmenname des Seitenbetreibers grün hinterlegt angezeigt. 

Traffic

Statistik
Das englische Wort "traffic" kann auch in Bezug auf Webhosting ganz wortwörtlich verstanden werden – es bezeichnet nichts anderes als Verkehr. Damit ist beim Webhosting der Datenverkehr gemeint, der über eine Seite beziehungsweise über den Server läuft, der diese hostet. Vor Abschluss einer Webhosting-Option sollten sich Kunden hier über mögliche Einschränkungen genau informieren, um Folgekosten zu vermeiden.

Web-Tools

Ein überzeugender Webhosting-Service besteht heutzutage nicht nur darin, dem Webmaster eine Plattform zur Verwaltung eines komplexen Web-Projektes und zur Speicherung seiner Webinhalte bereitzustellen. Im ständig wachsenden Wettbewerb sind Webhoster nämlich auch darauf angewiesen, ihre Kunden mit verschiedenen Zusatzprogrammen möglichst umfassend zu betreuen. Daher setzen gute Anbieter auf Web-Tools, die das Erstellen, Verwalten und Sichern der Webpräsenz erleichtern. Diese Zusatz-Softwares gestalten sich recht unterschiedlich. Die häufigsten und wichtigsten Komponenten sind folgende:

Homepage-Baukasten Statistik CMS
Der einfachste und schnellste Weg zur eigenen Webseite führt über ein Baukasten-System. Dabei handelt es sich um Editoren, mit denen einzelne Elemente einer Webseite einfach an beliebige Positionen verschoben, Texte, Bilder und Videos eingefügt und neue Unterseiten erstellt werden. Für die Gestaltung der Seite stehen dem Nutzer je nach System unterschiedlich viele Vorlagen zur Verfügung. Dabei handelt es sich sowohl um farbliche Designs als auch den Aufbau der Seitennavigation. Das ermöglicht unerfahrenen Nutzern auf der einen Seite einen schnellen Einstieg. Fortgeschrittenen bieten solche Systeme jedoch nur begrenzt Vorteile. Der Erfolg einer Webseite hängt zwar nicht immer maßgeblich davon ab, wie viele Besucher sie generieren kann. Dennoch ist das Wissen über das Nutzerverhalten für die Betreiber wichtig, um ihren Service entsprechend ihrer Strategie anpassen zu können. Im Internet gibt es daher zahlreiche Anbieter, die Tools für Webseiten-Statistiken zur Verfügung stellen. Diese Zusatzkosten können gespart werden, wenn nur die eigenen Traffic-Zahlen von Interesse sind. Denn viele Webhoster bieten Statistik-Tools in ihren Paketen mit an. Dadurch haben die Kunden die Möglichkeit, einen detaillierten Einblick in die Besucherzahlen und die Verweildauer der Besucher zu erhalten. Wer nicht auf einen Homepage-Baukasten zurückgreifen, aber auch nicht nur mit SQL-Datenbanken operieren möchte, kann auf dem angemieteten Server ein Content Management System installieren. Die bekanntesten sind WordPress, Joomla!, Drupal und Typo3. Zur Vereinfachung bieten viele Webhoster eine 1-Klick-Installation dieser Systeme an. Denn die normale Installation erfordert einige IT-Kenntnisse. Durch die Content-Management-Systeme lassen sich die Inhalte, die für eine Webseite benötigt werden, leicht verwalten und hinzufügen. Für die einzelnen CMS gibt es im Internet kostenlose sowie kostenpflichtige Design-Vorlagen. Diese können jedoch im Gegensatz zum Baukasten-System auch selbst generiert werden.

In diesem kurzen Video erklärt das Support-Team von STRATO, wie ein Homepage-Baukasten genau funktioniert.

Was kostet eine Website?

Wer mit dem Gedanken spielt, eine eigene Website zu betreiben, sollte sich vorher genau darüber im Klaren sein, welche Ziele er mit derselben erreichen möchte. Sind die Ziele hochgesteckt und wird Wert auf große Mengen an Webspace, den vollen Zugriff auf die Server und höchste Sicherheitsstandards gelegt, muss man teilweise tief in die Tasche greifen. Doch auch für weniger Geld bekommt der Kunde eines Webhosters heute bereits viel geboten. Die Vorstellung, dass man nur das bekommt, wofür man auch zahlt, ist somit etwas veraltet.

Zunächst muss eine Domain, also die Adresse, auf der die Inhalte im Internet gefunden werden sollen, erworben werden. Je nachdem, ob es sich hierbei um eine normale “.de-Domain“ oder eine der neuen Top-Level-Domains (TLDs) handelt und ob die Domain zunächst noch von ihrem Vorbesitzer abgekauft werden muss, kommen unterschiedlich hohe Kosten auf den Kunden zu. Jede Internetseite besitzt eine einzigartige Adresse. Nur der Eigentümer derselben darf auch eine Website unter diesem Namen einrichten. Im günstigsten Fall hat noch niemand diese Domain beansprucht. Wenn doch, kann es aber mitunter recht teuer für den Anwender werden, diese Rechte zu erwerben, wenn sie denn überhaupt zum Verkauf stehen.

Dann muss die Website auch noch auf einem Server gespeichert werden. Diese stellen in der Regel sogenannte Webhoster zur Verfügung. Bei der Wahl des Hosts entscheidet sich auch, welche Hardware auf dem Server installiert ist, ob man selbst Zugriff darauf hat und welche Software dem Kunden für die Gestaltung seiner Website bereitsteht. Schließlich sollte noch abgewogen werden, ob das Design der Website selbst erstellt wird oder ob man das doch lieber einem Profi überlassen möchte.

Die Antwort auf die Frage, was eine Website denn nun am Ende kostet, lässt sich daher auf zwei Weisen beantworten. Zum einen gibt es eine Mindestsumme, die der Kunde bereit sein muss zu zahlen, um eine Website betreiben zu können. Zum anderen ergibt sich ein (nach oben offener) Betrag, für den der Interessent in der Regel alles bekommt, was die Webhoster und Webdesigner anzubieten haben. Wie viele Features der Kunde wirklich benötigt, muss er letztendlich selbst entscheiden. Doch schon mit den günstigsten Angeboten sind für Endverbraucher meist ausreichende Funktionen enthalten. Mehr in die eigene Website zu investieren, lohnt sich meist nur für größere Unternehmen und anspruchsvolle Webdesigner.

Wer unsicher ist, welcher Online-Webdesign-Dienst der richtige ist, oder sich nicht im Dschungel der vielen Webhosting-Anbieter zurechtfindet, dem bieten die Netzsieger-Vergleichstests eine unverbindliche Orientierungshilfe.

Schritt für Schritt zum eigenen Webspace

Anhand des Testsiegers One.com zeigt die Netzsieger-Redaktion den Weg zum eigenen Webspace. Diese Schritte mögen bei jedem Anbieter in einigen Details variieren, im Grunde ist die Abfolge jedoch immer gleich, weshalb gerade Neulinge in dieser Branche sich hier einen ersten Überblick verschaffen und diesen Guide zur Orientierung nutzen können.

Schritt 1: Die Sicherung der Domain

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Bei der Erstellung einer Webseite soll der User zunächst prüfen, ob die gewünschte Domain verfügbar ist.

Zunächst gilt es zu prüfen, ob die gewünschte Website überhaupt noch frei verfügbar ist. Ist die Wunschadresse nämlich bereits vergeben, kann das gesamte Projekt der eigenen Website bereits hier scheitern. In einigen Fällen kann es natürlich immer noch möglich sein, solche Domains käuflich beim Besitzer zu erwerben, doch in der Regel werden die Besitzer bereits eigene Pläne mit den Adressen haben. Oft kommt es auch vor, dass gewiefte Geschäftsleute extra potentiell beliebte Domains aufkaufen, nur um sie dann später teurer als normale Webhoster privat weiterzuverkaufen. In solchen Fällen kann es ratsam sein, die rechtliche Grundlage dieses Kaufes zu checken.

Normalerweise gehen aber zum Verkauf stehende Domains für zirka 1.000 Euro über den Tresen. Eine der teuersten Seiten war dagegen „VacationRentals.com“, die seinerzeit für sagenhafte 35 Millionen US-Dollar verkauft wurde. Der Vorteil älterer Domains liegt dabei ganz klar darin, dass solche Seiten bereits über einen gewissen Trust seitens Suchmaschinen wie Google verfügen. Dieser Trust ist einer der vielen Indikatoren, der letztlich darüber entscheiden, wie gut eine Seite bei den Suchergebnissen rankt und letztendlich von den Nutzern gefunden wird.

Wichtig ist in diesem Schritt auch die Wahl der richtigen Top-Level-Domain (TLD). Damit ist die höchste Ebene der Namensauflösung einer Domain im Internet gemeint, die in der Adresse der Domain immer das Glied außen rechts stellt. Bei der Domain „www.deathtechno.de“ wäre dies also die Endung „.de“. Hierbei gilt es zu beachten, dass länderspezifische und allgemeine TLDs wie etwa: „.nl“ meist weniger kosten als die neuen TLDs, die seit den letzten Jahren mehr Möglichkeiten für die Individualisierung des eigenen Domainnamens eröffnen. Für die Möglichkeit etwa, die Internetpräsenz des eigenen Cafés nicht „www.hanf-bar.de“ nennen zu müssen, sondern „www.hanf.bar“ muss der Kunde jedoch deutlich tiefer in die Tasche greifen und normalerweise zwei- bis dreistellige Beträge im Jahr zahlen, anstatt einiger weniger Euro im Jahr für eine normale TLD. Ob sich die Investition in einer besser angenommenen Werbung oder einer erhöhten Sichtbarkeit im Internet bemerkbar macht, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Infolge der hohen Nachfrage nach solchen neuen TLDs sind diese eindeutig einer der ganz großen Trends unserer Zeit. Zudem besteht die Möglichkeit, so ohne eine sinnentfremdende Namensänderung eine bereits vergebene Domain doch noch, nur eben leicht verändert, selbst nutzen zu können.

Egal ob neue Domain oder käuflich erworbene alte Domain: Am Ende ist es ganz gleichgültig, wofür sich der Kunde entscheidet, die monatliche Gebühr für das Nutzungsrecht an der Domain wird immer beim entsprechenden Webhoster fällig.

Schritt 2: Die Wahl des richtigen Webspace-Pakets

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Gute Webhoster bieten in ihrem Angebot verschiedene Webspace-Packete.

Hat der User den ersten Schritt getan und sich eine eigene Domainadresse, quasi das ihm im Internet zugeschriebene „Grundstück“, gesichert, kann es an den nächsten Schritt gehen, und zwar die Wahl des richtigen Webspace-Pakets. Dieser geht oft mit dem ersten einher, denn die meisten Webhoster verkaufen zusätzlich zu der Domain auch alle weiteren Features wie die Server, auf denen der dem Käufer zustehende Webspace gespeichert wird, oder auch die Webtools, mit denen sich der eigene Webauftritt einrichten lässt. Aber eins nach dem anderen. Zunächst bleibt festzuhalten, dass es zwar möglich ist, den Webspace und die Domain bei unterschiedlichen Webhostern zu buchen, es aber nicht sonderlich ratsam ist und in den allermeisten Fällen nur unnötig Papierkram anhäuft. Die Wahl des richtigen Webhosters sollte also schon mit der Suche nach der Domain beginnen. Doch was gilt es, beim Webhoster allgemein zu beachten? Hier kommt es vor allem darauf an, welche Art von „Wohnung“ der Nutzer sich auf seinem virtuellen Grundstück einrichten möchte.

Dabei geht es in allerster Linie tatsächlich immer um das Einrichten der besagten Wohnung (Inhalte der Website) und nicht um die Errichtung des Hauses (Server), in der diese sich befindet. Denn diese hardwaretechnischen Strukturen werden meist von den Webhostern vorgegeben, die sich außerdem auch um die Wartung und Sicherung der Server kümmern.

kt server

Anders verhält es sich nur bei speziellen Dedicated-Hosting-Angeboten. Hier besitzt der Anwender dann den vollen administrativen Zugriff auf einen Server und übernimmt damit aber auch die Verantwortung für die Sicherheit und die Wartung desselben. Für die meisten Privatnutzer, aber auch Geschäftskunden wird dies jedoch keine Option sein, da hiermit ein enormer Zeitaufwand einhergeht.

Die gebräuchlichsten Webhosting-Angebote lassen sich als Shared-Webhosting deklarieren. Damit ist gemeint, dass mehrere Kunden des Webhosters sich die Ressourcen eines Servers teilen (also Webspace auf der Festplatte, CPU-Kerne und Arbeitsspeicher) und das auf Servern, die vom Webhoster gewartet werden, und einzig und allein seiner Obhut unterliegen. Hat sich der Kunde einmal für eine Hardware entschieden, besteht im Nachhinein ohne Vertragsänderung daher auch meist keine Flexibilität, wenn es um Upgrades der Hardware geht. Darum ist es so wichtig, sich vorher im Klaren darüber zu sein, was man als Kunde für Ressourcen benötigt, und genau zu vergleichen, welche Anbieter genau die Konfiguration anbieten, die am ehesten den eigenen Wünschen entspricht.

Allgemein gilt: Während Endverbraucher und kleinere Unternehmen mit Shared-Webhosting-Lösungen meist bestens bedient sind, stellen die teureren Pakete Businesslösungen für anspruchsvolle Internetseiten von Designern oder größeren Unternehmen dar, die erhöhten Wert auf Performance, Sicherheit und vollen Zugriff auf die Hardware legen.

Schritt 3: Bezahlung

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Hat der Kunde sich für das passende Webhosting-Paket entschieden (von dem auch die im nächsten Punkt besprochenen Webtools abhängen) und eine entsprechende freie Domain gefunden, geht es bei One.com branchenüblich auch direkt unkompliziert weiter zur Bestellübersicht. Ähnlich wie in einem Onlineshop hat der Kunde durch die Auswahl der bisherigen Produkte auf der Seite des Anbieters diese bereits automatisch in eine Art digitalen Warenkorb gelegt und kann das komplette Paket nun nach der Angabe seiner persönlichen Daten und je nach Zahlungsmethode (Kreditkarte, VISA, MasterCard, Dankort, PayPal, Lastschrift, Überweisung) wie auch der Kontodaten bequem und schnell online erwerben. Es folgt eine Bestätigung per E-Mail über den Kauf des Produkts, womit der Vertrag bindend ist. Die Freischaltung der soeben gekauften Domain und die Bereitstellung des Webspaces auf den Servern können jedoch ein bis zwei Werktage in Anspruch nehmen. Danach steht dem eigenen Webprojekt jedoch nichts mehr im Wege.

Schritt 4: Einrichtung der Website

Nun sind alle Voraussetzungen erfüllt, um mit der eigenen Website voll durchstarten zu können. Nun, da (um im Bild zu bleiben) die Adresse der „Wohnung“ und das „Haus“, in der sie sich befindet, klar sind, gilt es, sich an die „Inneneinrichtung“ zu machen. Denn eine weiße Seite ist selbstverständlich für niemanden ein besonders aussagekräftiges Aushängeschild. Eine Website ist nämlich wie die Visitenkarte einer Person oder eines Unternehmens und erfüllt meistens einen gewissen Zweck, wie etwa einen Webshop, einen Blog oder eine Rezeptsammlung online zu betreiben.

kt webtools

Wer seine „Wohnung“ gerne individualisieren und optisch aufwerten möchte, kommt also nicht um eine mehr oder weniger umfangreiche Gestaltung des Webdesigns herum. War es vor einiger Zeit noch üblich, eine Design-Agentur mit dieser Aufgabe zu betreuen, bei welcher der Kunde seine Vorstellungen genau mit dieser besprach und dann die gesamte Gestaltung für einen oftmals fünfstelligen Betrag komplett aus der Hand gab, ist das heute meist nicht mehr nötig. Durch die stete Entwicklung immer benutzerfreundlicherer und intuitiverer Gestaltungstools wie Content-Management-basierter Webeditoren, die von den meisten Webhostern oft kostenlos oder im Rahmen eines Webtool-Pakets angeboten werden, ist es heute auch Anwendern ohne entsprechende Programmier- oder HTML-Kenntnisse möglich, sehr gute Ergebnisse in Sachen Webdesign zu erzielen (WYSIWYG-Editoren). Wobei natürlich die Qualität von einer professionell erstellten Website immer noch um Längen besser sein wird, diese dann aber dafür auch sehr viel kostenintensiver ist.

Je nach Anbieter sind solche Tools bereits in den günstigsten Webhosting-Paketen enthalten. Oftmals wird aber auch hier die Anzahl der verfügbaren Tools anhand der unterschiedlich teuren Pakete gestaffelt. One.com hingegen geht mit einem guten Beispiel voran und bietet bereits in der Basisversion alle erdenklichen Features in vollem Umfang mit Geld-zurück-Garantie.

Schritt 5: Die Erstellung der eigenen Web-Inhalte

Für den Inhalt der Website gilt dabei natürlich das Gleiche wie für das Design. Selbsterstellter Content ist billiger und reicht für viele Nutzer sicherlich aus. Agenturen bieten dagegen qualitativ hochwertigere Texte an, die von ihrem festen Autorenstamm verfasst werden und dementsprechend mehr kosten.

Ein paar der gängigsten und beliebtesten Webtools stellt die Netzsieger-Redaktion an dieser Stelle zusammen, um sie im Detail vorzustellen:

  • Homepage-Baukasten mit graphischer Benutzeroberfläche

Mit Homepage-Baukästen können Kunden etwa Bilder, Diashows, Videos und Ähnliches auf der eigenen Website einfügen, das Design anhand verschiedener Templates und Vorlagen verändern und einzelne Elemente via Drag & Drop positionieren. Mit einem Homepage-Baukasten stehen Usern also quasi alle Möglichkeiten offen, die sich nur denken lassen. Eingeschränkter sieht die Handhabung allerdings bei großflächigen Animationen oder der Nutzung von Flash aus. Hierfür sollte eine professionelle Agentur herangezogen werden oder der Kunde selbst über umfangreiches Webdesign-Wissen verfügen.

  • Online-Galerien wie Coppermine

Solche Galerien sind ein Service von Webhostern wie One.com, welche den Kunden die Möglichkeit geben, ihre digitalen Bilder in Fotoalben auf der eigenen Domain zu lagern und mit anderen zu teilen. So lassen sich private und geschäftliche Bilder schnell und einfach in brillanter Auflösung hochladen und präsentieren.

  • Content-Management-Systeme und Blogger-Tools wie WordPress

Mit WordPress können User einen eigenen Blog oder aber auch eine ganze Website erstellen. WordPress ist ein wertvolles und dennoch kostenloses Werkzeug für Millionen von Nutzern in der ganzen Welt. Über sechzig Millionen Websites wurden bereits mit der Hilfe dieses vielseitigen Tools erstellt. Tausende von Plugins und Themes (Templates) stehen den Nutzern dabei völlig kostenlos zur Verfügung. Viele Menschen kennen WordPress jedoch nur als eine Plattform zum Bloggen. Das ist so aber nicht ganz richtig, denn dieses Programm ist viel mehr als nur das weltweit beliebteste Blogger-Tool. Es ist ebenfalls ein CMS (Content-Management-System), also ein Werkzeug zur Gestaltung des Inhaltes und Designs einer Webseite.

Ein Blog ist im Wesentlichen eine spezielle Webseite, welche die neuesten Inhalte (Posts) immer zuerst anzeigt. Dabei kann ein Blog auch ein Teil einer größeren Website mit einer sehr hohen Anzahl an Seiten sein. Kunden bei One.com können ihren Blog als Unterseite anlegen, wie in diesem Beispiel: „www.deathmetal.com/blog“. Kunden können einen solchen Blog natürlich auch im Dashboard als Titelseite festlegen. Letztendlich können Kunden sogar mehrere Blogs auf der gleichen Domain anlegen – so viele sie möchten. Der 1-Click-Installer von One.com vereinfacht die Nutzung von WordPress noch zusätzlich.

  • Online-Marketing mit Google AdWords

Weniger ein Tool als ein Feature diverser Webhoster, ist Google AdWords ein sehr effektives Mittel für gezieltes Online-Marketing. Ganz egal, ob für eine kommerzielle Webseite wie beispielsweise einen Webshop, eine Firmenseite, für eine Organisations- oder eine private persönliche Webseite – als Kunde von One.com erhalten User von Anfang an einen kostenlosen Google AdWords-Gutschein.

  • Kalender-App

Kalender-Apps haben in der Regel eine recht simple Benutzeroberfläche, in die Kunden sich leicht einarbeiten können. Bei One.com können User ihren Kalender auf Englisch oder eine der vielen anderen unterstützten Sprachen einrichten und ihre Website damit um ein nützliches Tool erweitern. Auch lassen sich hier die Kalender in unterschiedlichen Farben einrichten und so optimal an das jeweils gegebene Webdesign anpassen, so hat der Nutzer immer einen kompletten und übersichtlichen Überblick über seine Termine. Außerdem lässt sich zwischen einer Tages-, Wochen- oder Monatsansicht wählen.

  • Gästebuch

Zudem können Kunden mittels spezieller Webtools auch ein Gästebuch auf ihrer Webseite anbietet. Dank der verwendeten Templates lässt sich ein solches Gästebuch ideal an das Design des eigenen Internetauftritts und an die individuellen Bedürfnisse des Kunden anpassen. Die Funktionen sollten bei den meisten Anwendungen über das Menü jederzeit aktivier- und deaktivierbar sein. So ermöglicht der Kunde des Webhosters es den Besuchern der eigenen Website, einen Kommentar zu hinterlassen, und kann gleichzeitig genau mitverfolgen, welche User die Website besucht haben.

  • MediaWiki

MediaWikis sind kostenfreie Webanwendungen, die User bei der Erstellung eines Online-Wikis (einer freien Enzyklopädie im Stil des großen Vorbilds Wikipedia) unterstützen. Mit dem Gebrauch von Wikis offenbart sich jedem User die Möglichkeit, Inhalte oder Beitrage zu ändern oder anzupassen. Alles, was der Nutzer beachten muss, ist, das System zu verwalten. Denn ein Wiki ohne eine gewisse Mindestzahl an Beiträgen wirkt schlicht leer und unprofessionell.

Webspace – Die unendlichen Weiten des Webhosting-Marktes

Günstig wie nie

Eine .de-Domain kostet heute selten mehr als einige Euro im Jahr, genauso wie der dazugehörige Webspace. Vorher gilt es aber, gründlich zu überprüfen, ob Leistungen wie Shared-HostingSSL-Verschlüsselung oder Cloud-Hosting angeboten werden oder nicht. Bei der Wahl des Webhosters sollte mit Blick auf die Zukunft auch darauf geachtet werden, ob und zu welchen Konditionen die neuen Top-Level-Domains (nTLDs) angeboten werden, mit denen sich der eigene Webauftritt besser personalisieren lässt. Zu diesen nTLDs zählen Endungen wie ".shop", ".fun" oder ".berlin".

Ein riesiger Markt

Der Markt ist jedoch recht unübersichtlich und unterliegt ständigen Veränderungen. Kunden können oft aus verschiedensten Angeboten wählen, die sich hinsichtlich der Anzahl der angebotenen Web-ToolsSicherheits-OptionenHigh End-Serverhardware und des Preises sehr stark unterscheiden. Der große Netzsieger-Vergleichstest gibt Auskunft darüber, worauf bei den verschiedenen Webhostern zu achten ist und hilft, den Überblick zu bewahren. Zu den besten Anbietern zählen 1&1, One.com und STRATO.

Wie sich die Testwertung zusammensetzt

Handling

Die Testberichte, die von unseren Redakteuren zu den einzelnen Webhostern verfasst werden, beleuchten im Einzelnen fünf verschiedene Bewertungskategorien:

  • Performance
  • Produktumfang
  • Sicherheit
  • Handling
  • Hilfe & Support“.

Dabei können in jeder Kategorie zwischen null und fünf Punkten erreicht werden. Alle Bewertungspunkte sind zudem gleich stark gewichtet, da jeder Käufer Wert auf unterschiedliche Aspekte eines Webhosters legt. So mag ein Nutzer größten Wert auf eine High End-Hardware der Server legen oder auch auf ein möglichst günstiges Webspace-Angebot; für den nächsten Kunden geht dafür nichts über größtmögliche Sicherheit der eigenen Daten, einen jederzeit erreichbaren Support-Bereich oder aber eine große Auswahl an Web-Tools.

Für alle Leser mit wenig Zeit fassen die Netzsieger-Experten am Ende eines jeden Tests noch einmal den Gesamteindruck, Stolperfallen sowie die wichtigsten positiven und negativen Aspekte des Produkts in einem „Fazit“ zusammen.

 Performance

Diese Bewertungskategorie gibt Auskunft darüber, welche Tarife der Webhoster anbietet und welche Leistungen dem Käufer darin jeweils geboten werden (etwa die Größe des Webspace, Anzahl der Domains und E-Mail-Postfächer). Neben dem Preis der einzelnen Pakete werden hier auch die Kosten einer .de-Domain, die Einrichtungsgebühr und etwaige Ermäßigungen sowie Sonderangebote berücksichtig.

Produktumfang

In der heutigen Zeit zählt es zum Standard eines jeden Webhosting-Pakets, dem Kunden neben dem physikalischen Server, der Domain und dem Webspace auch eine breite Palette an Web-Tools zu bieten. Mit diesen meist CMS-basierten Softwares kann ein Anwender auch ohne vorherige Programmierkenntnisse leicht Inhalte erstellen, mit denen sich der Webspace der eigenen Website sinnvoll füllen lässt. Ein solches Tool ist beispielsweise der Homepage-Baukasten, mit dem sich jeder Nutzer selbst an die Gestaltung der eigenen Website wagen kann. Doch nicht jeder Provider bietet eine solche Software an und nicht immer ist diese kostenlos. Die Leistungen der angebotenen Software-Pakete variieren teils sehr stark und werden darum in diesem Abschnitt des Tests von den Netzsieger-Redakteuren genau unter die Lupe genommen.

 Sicherheit

Sicher

In dieser Kategorie widmen sich die Netzsieger-Tester dem essenziellen Thema der Sicherheit, welches von allen Webhostern durchweg sehr ernst genommen wird. Egal, ob es um die Sicherheit der eigenen oder fremder Daten (etwa bei einem Online-Shop oder diversen Reseller-Angeboten) auf der Website geht – ein Mangel in diesem Bereich ist für die allermeisten Kunden ein direktes Ausschlusskriterium. Besonders in den Fokus rücken die Redakteure den Virenschutz, die Anti-Spam-Funktion, das Vorhandensein einer Backup-Funktion und den Passwortschutz.

 Handling

Beim Handling dreht sich alles um die Bedienbarkeit und die Benutzerfreundlichkeit des Angebots. Punkten können hier Anbieter, deren Firmenhomepage übersichtlich gestaltet ist und die eine klare Preispolitik verfolgen. Führen vielleicht sogar Tutorial-Videos in die angebotenen Dienstleistungen ein und verschaffen einen guten Überblick? Auch das Admin-Dashboard für Kunden sollte die Übersicht über die eigene Website schnell und einfach ermöglichen.

Außerdem werden an dieser Stelle von unseren Autoren auch die weiteren tariflichen Modalitäten geklärt, wie etwa die Dauer der Mindestvertragslaufzeit, die Zahlungsmethoden und die Kündigungsfrist.

 Hilfe & Support

supp

Nicht zuletzt ist Netzsieger.de auch der Kundenservice eine eigene Testkategorie wert. Denn auch das beste Angebot ist am Ende wenig hilfreich, wenn im Falle eines Problems der Support nicht erreichbar oder gar inkompetent ist. Im Ernstfall muss sich der Kunde auf eine schnelle Hilfe seitens der Anbieter verlassen können, da ansonsten mit massiven Imageverlusten bei den Besuchern der lahmgelegten Seite zu rechnen ist. Da hilft in den meisten Fällen auch kein noch so gut strukturierter FAQ-Bereich, Firmenblog oder übersichtlich strukturiertes Forum. Ein rund um die Uhr schnell reagierender E-Mail-Support oder eine ganztägig erreichbare Kundenhotline stellen in diesem Bereich daher die wichtigsten Aspekte dar.

Ein Web-Editor ist für viele Anwender ein nützliches Mittel zur Erstellung einer Webseite. Das Tutorial-Video von dem Anbieter One.com gibt einen präzisen Überblick über die verschiedenen Funktionen dieses Tools.

11 Produktbeschreibungen aus dem Bereich Webhosting

1&1

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1&1

Bewertung
4,46/5

Geeignet für Anfänger und Profis

1&1 bietet drei bis vier Webhosting-Pakete an, die sich teilweise im Leistungsumfang und den für die Server angebotenen Betriebssystemen merklich unterscheiden. Für Server mit dem Betriebssystem Windows werden drei Pakete, für Linux-Server vier Pakete angeboten. Der Funktionsumfang des Starter Pakets ist entsprechend begrenzt, so gibt es zehn Gigabyte Speicherplatz, eine Inklusiv-Domain. Das Starter Paket kostet 3,99 Euro monatlich. Am umfangreichsten ist das Paket Unlimited Pro für 19,99 Euro monatlich. Der Webspace ist hier unbegrenzt, zudem sind vier Domains inklusive. Das umfangreiche Web-Tool-Angebot von 1&1 beinhaltet über 140 Apps, die teilweise kostenfrei zur Verfügung stehen. Dazu gehört unter anderem Drupal, WordPress und Joomla. Momentan sind alle Pakete für die ersten drei Monate kostenfrei zu haben. Für alle Leistungspakete muss allerdings eine Einrichtungsgebühr in Höhe von stattlichen 14,90 Euro gezahlt werden. In diesem letzten Punkt ist die Konkurrenz oft günstiger, die Vielzahl an Apps macht dieses Manko jedoch wieder mehr als wett.

Umfassende Sicherheitsmaßnahmen

1&1 verfügt über eine ganze Reihe von Schutzmaßnahmen. Die Daten der Kunden werden auf zwei verschiedenen Rechenzentren an verschiedenen Standorten in Europa abgespeichert (redundante Speichertechnik). Unabhängig vom jeweils individuell gewählten Leistungspaket führt 1&1 ein tägliches Backup durch und zusätzlich ist in den Paketen Unlimited Plus und Unlimited Pro eine kostenlose Wiederherstellung aller Dateien möglich. Ein SSL-Support steht dem Kunden ebenfalls zur Verfügung.

Übersichtlicher Webauftritt und überzeugender Support

Kunden treffen bei 1&1 auf eine übersichtlich und professionell gestaltete Webseite. Mit nur wenigen Klicks sind alle wesentlichen Detailinformationen auffindbar und abrufbar. Wer seine Webseite selbst bearbeiten möchte, stößt auch hier auf eine kinderleichte und übersichtliche Bedienung, dank der CMS-basierten Webeditor-Tools. Für Hilfestellung zu den verschiedensten Themen rund um das selbstgemachte Webdesign steht die große und immer wieder hilfreiche Webhosting-Community von 1&1 zur Verfügung. Im Hilfe-Center sind außerdem einige Anleitungsvideos zu finden.

Die kostenfreie Hotline ist rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche erreichbar, ebenso der Live-Chat. E-Mail-Anfragen werden ebenfalls rund um die Uhr beantwortet. Besser kann ein Support fast nicht aufgestellt sein. Die Laufzeit beträgt bei allen Paketen 12 Monate, wer sich nicht binden möchte, der wählt die monatliche Kündigungsmöglichkeit, muss dafür aber bereit sein, mehr zu bezahlen. Bei seinen verschiedenen Webspace-Angeboten bietet 1&1 eine faire 30-Tage-Geld-zurück-Garantie an. Die Bezahlung erfolgt standardmäßig per Überweisung oder Bankeinzug.

 

Pro / Umfangreiches Angebot mit Top-Service zu günstigen Preisen.

Kontra /Einrichtungsgebühr für alle Pakete ist nicht ganz zeitgemäß.

Fazit /Vielversprechende Webhosting-Pakete und Millionen zufriedene Kunden machen 1&1 zu einem der besten Anbieter Deutschlands.

one.com

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one.com

Bewertung
4,78/5

Perfekt für Einsteiger

One.com bietet seinen Kunden vier verschiedene Pakete an. Das Starterpaket ist das günstigste Paket im Angebot, die Kosten liegen bei 1,79 Euro im Monat. Zudem ist eine einmalige Bereitstellungsgebühr von 14,28 Euro fällig. Dem Kunden wird ein Speicherplatz von 15 Gigabyte zur Verfügung gestellt, das Paket ist in den ersten 12 Monaten komplett kostenfrei. Dies gilt allerdings nur für neu registrierte Webhosting-Pakete. Das Business-Paket, das größte Paket im Angebot, ist besonders für Profis geeignet. Für 12,48 Euro monatlich stehen dem User hier bis zu 500 Gigabyte Speichervolumen zur Verfügung. In den ersten 12 Monaten gibt es das Business-Paket zum halben Preis, zudem fällt keine Einrichtungsgebühr an. Für eine Top-Level-Domain (.de-Domain) muss der User aktuell 7,14 Euro im Jahr zahlen, wobei die ersten 6 Monate gratis sind.

Einfachste Bedienung und höchstmögliche Sicherheit

Die Benutzeroberfläche ist so einfach gestaltet, dass auch Anfänger sie kinderleicht bedienen können. Wird doch einmal Hilfe benötigt, so kann der Kunde sich im FAQ-Bereich ausführliche Tutorials zu verschiedenen Themen ansehen. Dieser Service ist überaus vorbildlich und durchaus nicht selbstverständlich.

Auch die Sicherheit steht bei One.com an erster Stelle, denn alle E-Mail-Adressen werden mit Virus- und Spamfiltern geschützt, welche stündlich aktualisiert werden. Bandbreite, Serverräume und Server werden rund um die Uhr überwacht, noch mehr Sicherheit liefert die kostenfreie Cloud-Lösung Bix, womit User ihre Daten zusätzlich sichern können. Alle Daten werden über das SSH-Protokoll verschlüsselt, wodurch ein sicherer Austausch zwischen Benutzer und Server möglich ist.

Diverse Zahlungsoptionen und umfangreicher Support

Bei One.com stehen alle gängigen Bezahlmöglichkeiten, wie beispielsweise die Zahlung per Kreditkarte oder PayPal zur Auswahl bereit. Kunden aus Deutschland und anderen europäischen Ländern können ebenfalls bequem per Banküberweisung bezahlen. Das Unternehmen bietet außerdem eine 15-tägige Geld-zurück-Garantie an. Der Support des Anbieters kann sich sehen lassen, so steht der Support per Live-Chat und E-Mail 24 Stunden am Tag zur Verfügung, auch ein kostenloser Telefon-Support steht bereit. Hier wird bei Fragen schnell und kompetent von speziell ausgebildeten Experten geholfen.

 

Pro / Das Starterpaket von one.com enthält bereits 15 Gigabyte Webspace und eine Domain. Im ersten Jahr ist das Paket kostenfrei.

Kontra /Bei allen Paketen gilt eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten.

Fazit /Schon mit dem Starterpaket bietet One.com seinen Usern ein gut geschnürtes Servicepaket an.

STRATO

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STRATO

Bewertung
4,70/5

Optimal für Einsteiger und Profis

Allein im Bereich Webhosting stehen vier Pakete zur Auswahl, dass günstigste ist das PowerWeb Starter Paket für günstige 3,90 Euro im Monat. Wählt der Kunde eine 12-monatige Laufzeit, gibt es das Paket ein halbes Jahr lang kostenfrei, dies gilt auch für alle anderen von STRATO angebotenen Produkte. Bereits das kleinste Basis-Paket enthält unter anderem eine Domain und 30 Gigabyte Webspace; mit dabei sind außerdem zwei Apps und 10 Gigabyte Speicherplatz für E-Mails. Das STRATO PowerWeb Pro Paket ist das größte und somit auch das kostenintensivste Paket für 17,90 Euro monatlich. Hier sind 200 Gigabyte Speicherplatz enthalten. Vier Domains, 75 Apps und 100 Gigabyte E-Mail-Speicherplatz runden dieses umfangreiche Paket ab.

Für alle Pakete gilt gleichermaßen: Apps wie das CMS-basierte Bloggertool WordPress, die Bildergalerie Coppermine oder die sehr beliebte MediaWiki lassen sich unkompliziert mithilfe des STRATO-AppWizard-Tools auf der Webseite installieren und verwalten.

Top abgesicherte Website

Vor allem die Sicherheit hat bei STRATO oberste Priorität. Alle Rechenzentren befinden sich in Deutschland und unterliegen somit den strengen Richtlinien des deutschen Datenschutzes sowie höchsten Sicherheitsauflagen für die Server. Zahlreiche Maßnahmen, wie beispielsweise Sicherheitsvorkehrungen für Stromausfälle und Schutzmaßnahmen gegen Hackerangriffe sind nur ein kleiner Teil der Schutzmaßnahmen, die STRATO hier ergreift. In jedem Paket sind Features wie Antispam-Filter und Virenschutz bereits integriert; ganz ohne Extrakosten. Außerdem werden mittels STRATO-BackupControl täglich Backups aller Hosting-Daten in den Rechenzentren vorgenommen. Diese können Kunden dann auf Wunsch für einen begrenzten Zeitraum einfordern.

Kinderleichte Bedienung und Support rund um die Uhr

Eine intuitive Bedienung ist gerade für Einsteiger besonders wichtig. Bei STRATO ist die Benutzeroberfläche so einfach gestaltet, dass Anfänger keine Probleme haben durften, diese zu bedienen. Umfangreiche Hilfestellung gibt es bei STRATO ungeachtet dessen selbstverständlich dennoch. Hierbei stehen zahlreiche Videoanleitungen zur Verfügung, welche die Funktionen punktgenau erklären. Zusätzlich gibt es den STRATO Erfolgstrainer, der als allgemeiner Ratgeber für sämtliche Themen fungiert und somit einen umfassenden Einblick in die Produktpalette von STRATO ermöglicht.

STRATO bietet seinen Kunden einen vorbildlichen Support, welcher 24 Stunden am Tag, an sieben Tage in der Woche erreichbar ist. Die Kundenhotline ist kostenfrei, auch per E-Mail, Twitter und Facebook können Kunden ihre Anfragen an die Kundenbetreuung richten. Für die Bezahlung der Produkte bietet STRATO außerdem alle gängigen Zahlungsmethoden an.

 

Pro / Große Produkt- und Serviceauswahl. Verschiedenste Sicherheitsoptionen zu günstigen Preiskonditionen runden das Angebot perfekt ab.

Kontra /Die günstigsten Preise gelten nur bei einer Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten.

Fazit /Schon mit dem günstigsten Paket lässt sich eine solide Webseite aufbauen. Der Webhosting-Experte STRATO wurde dafür bereits mehrfach als einer der besten Internet-Dienstleister auf dem Markt ausgezeichnet

Host Europe

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Host Europe

Bewertung
4,44/5

Breitgefächertes Webhosting-Angebot

Host Europe hat vier verschiedene Pakete im Repertoire. Das Basic-Paket richtet sich vor allem an Privatkunden, welche meist nur einen einfachen Webauftritt gestalten möchten. Für 3,99 Euro monatlich erhält der Kunde 25 Gigabyte Webspace und 10 Gigabyte Speicherplatz für E-Mails. Im Medium Paket für 6,99 Euro monatlich gibt es 50 Gigabyte Webspace und einen 20 Gigabyte großen Speicher für E-Mails. Für monatliche 9,99 Euro erhält der Kunde im Premium-Paket 100 Gigabyte Webspeicher, für E-Mails gibt es einen 30 Gigabyte großen Speicher und außerdem ist ein SSL-Zertifikat einbindbar, dies bietet auch das teuerste Supreme Paket für 14,99 Euro im Monat. Wer ohne Vertragsbindung bestellen möchte, muss zusätzlich zum Monatsbeitrag eine Setup-Gebühr von 14,99 Euro zahlen.

Das Webtool-Angebot fällt mit etwa 20 Anwendungen für Content-Management-Systeme, Blog und Onlineshop leider etwas knapp aus, alle Anwendungen sind dafür aber kostenfrei. Apps wie DokuWiki und Drupal sind erst ab dem Medium-Tarif verfügbar. Enthalten sind in den Paketen auch MySQL-Datenbanken, DirectPush und Skripte wie PHP. Der günstige Tarif und die eingeschränkte Auswahl machen das Angebot in diesem Bereich vorwiegend für Einsteiger interessant.

Sicherheit auf hohem Niveau

Die Postfächer werden von einem professionellen und vorkonfigurierten Spam- und Virenfilter geschützt. Alle Daten werden zudem nach höchsten Sicherheitsstandards und deutschen Datenschutzbestimmungen sicher abgespeichert. Täglich erfolgt eine Datensicherung, welche entweder automatisch durchgeführt wird oder manuell gesteuert werden kann. Vor unbefugten Zugriffen schützt außerdem der FTP-Lock, SSH sorgt zudem für eine sichere Verschlüsselung der Webspace-Daten.

Gutes Handling und hervorragender Support

Der Kundenbereich ist benutzerfreundlich gestaltet, Kundenbereich und Webspace-Verwaltung sind im übersichtlichen Admin-Dashboard vereint und sofort nach dem Login erreichbar. Mit einem Klick erhält der Kunde so eine Übersicht seiner Kontaktdaten, Rechnungen und Domains. Weiß der Kunde einmal nicht weiter, stehen ihm hier auch viele Video-Tutorials zur Verfügung.

Die kostenfreie Kunden-Hotline ist rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche erreichbar, weitere Kontaktmöglichkeiten wie E-Mail und das Kontaktformular stehen ebenfalls zur Verfügung. Die Produkte können per SEPA oder PayPal bezahlt werden, die Zahlung per Rechnung bleibt ausschließlich nicht-gewerblichen Organisationen, wie Vereinen oder NGOs, vorbehalten.

 

Pro /Der Vertrag ist jederzeit kündbar. Verschiedene Zertifikate zeugen von einer hervorragenden Datensicherheit.

Kontra /Vergleichsweise wenig Auswahl an Web-Applikationen.

Fazit / Das Angebot von Host Europe ist besonders für Einsteiger gut geeignet, Profis werden eventuell einige Web-Tools vermissen.

webgo

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webgo

Bewertung
4.42/5

Bei webgo stehen für jede Anforderung vier Webhosting-Angebote zur Auswahl. Der Starter-Tarif hat bereits alles integriert, was für den Einstieg notwendig ist. Im Vergleich zu den anderen, vollständigen Paketen des Anbieters fehlen nur einige Leistungen: Es gibt bei Starter nur einen FTP-Zugang, keine Cronjobs, die Einbindung externer SSL-Zertifikate ist nicht möglich, gleichfalls verhält es sich mit der Einbindung von Let’s Encrypt-Zertifikaten.

Davon abgesehen sind aber in allen Tarifen die Features enthalten: drei bis sechs Domains, 50 bis 1.000 Gigabyte Webspace, zwei bis unbegrenzt viele Datenbanken, viele Apps. Die Performance ist in den teureren Tarifen vielfach besser mit mehr Arbeitsspeicher und mehr zugesicherter Rechenzeit der Prozessoren. Die Preise beginnen bei 5,95 Euro und betragen im besten Tarif 26,95 Euro. Egal, welches der Pakete der Kunde auch wählt: Für die ersten drei Monate verlangt webgo kein Geld. Die Einrichtung schlägt mit 14,95 Euro zu Buche.

Die Anzahl der Anwendungen ist zwar begrenzt, aber für alle Bereiche sind genügend Programme vorhanden, die der Anwender mit einem Klick über das Dashboard installieren kann: Content-Management-Systeme (zum Beispiel Joomla, WordPress, Drupal), Foren, Blogs, Online-Shops und vieles mehr.

Die umfassend abgesicherte Hardware läuft komplett mit Ökostrom

Die Servertechnik befindet sich in Frankfurt am Main, direkt neben einem der größten Internet-Knotenpunkte der Welt. Sie ist dort aufs fortschrittlichste gegen Umwelteinflüsse, Unfälle und Hackerangriffe abgesichert. Zudem läuft die komplette Struktur umweltfreundlich ausschließlich mit Ökostrom.

Der Support und die Unterstützung bei der Erstellung von Webprojekten sind tadellos

Der Webhoster begleitet mit sehr gutem Informationsangebot und Tutorials seine Kunden von Anfang an bis zum fertigen Web-Projekt. Besonderes Augenmerk liegt auf der Zusatzoption des rankingCoachs, der mit Analysen und hilfreichen Tipps beim Erstellen von gut auffindbaren Seiten unterstützt. Im Hilfebereich überzeugt webgo erneut, besser wäre es nur mit einer Hotline für Notfälle, die rund um die Uhr besetzt wäre.

Pro / Solide Hardware, alle notwendigen Features sind vorhanden, Ökostrom.

Kontra / Etwas kleine App-Auswahl, nicht die günstigsten Preise.

Fazit / Es gibt fast nichts zu bemängeln beim Hamburger Webhoster webgo. Diese Alternative zu Strato und Co sollten Webspace-Suchende sich unbedingt einmal anschauen.

domainFACTORY

domain factory

domainFACTORY

Bewertung
3,92/5

Passende Webhosting-Pakete für Jedermann

Alle Produkte richten sich sowohl an Privat- als auch an Geschäftskunden. Zunächst wählt der Nutzer zwischen zwei Kategorien aus: MyHome Plus oder ManagedHosting, danach besteht die Möglichkeit, aus bereits vorkonfigurierten Angeboten auszuwählen oder sich ein individuelles Paket nach den eigenen Vorlieben zusammenzustellen. In der Kategorie MyHome Plus wird für alle Webhosting-Tarife eine Einrichtungsgebühr von 4,95 Euro fällig, in der ManagedHosting Kategorie fallen 9,99 Euro an. Das MyHome-Plus Basis-Paket kostet unschlagbare 1,15 Euro im Monat, hat dementsprechend aber nur wenig zu bieten, so gibt es beispielsweise nur 5 Gigabyte Webspace, MySQL Datenbanken und Apps sind erst gar nicht enthalten. Anders sieht es beim ManagedHosting Pro Wunschpaket aus: Hier gibt es bis zu 100 Gigabyte Web- und Mailspace, 30 Apps und 1.000 MySQL Datenbanken. Dieses Paket ist ab günstigen 9,95 Euro im Monat zu haben.

Insgesamt ist der Funktionsumfang gerade in der MyHome Plus Kategorie etwas dürftig, vor allem das Basis-Paket enthält nur wenige Funktionen. Zahlreiche Apps, wie beispielsweise Joomla und WordPress können jedoch gegen Aufpreis hinzugebucht werden. Zum Leistungsumfang gehört auch die Unterstützung aller gängigen Skripte wie PHP, Phython und Pearl.

Sicherheit und Handling

Die Server von domainFACTORY sind über mehrere Anbieter an das Internet angeschlossen, so wird eine bestmögliche Ausfallsicherheit garantiert. SSL-Zertifikate sorgen zusätzlich für eine sichere Übertragung der Daten.

Kunden finden bei domianFACTORY verhältnismäßig schnell passende Angebote, flexible Auswahloptionen und Videoanleitungen zu einzelnen Anwendungen sprechen ebenfalls für den Anbieter. Insgesamt ist der Webauftritt des Hosters aber relativ unübersichtlich, möchte der Kunde mehr über die angebotenen Leistungen erfahren, kann er schnell den Überblick verlieren. Für domainFACTORY spricht aber die großzügige 60-Tage-Geld-zurück-Garantie. Die Zahlungsmöglichkeiten sind hingegen sehr eingeschränkt, Kunden aus Deutschland können lediglich per Überweisung oder Bankeinzug zahlen.

Der Support kann nicht komplett überzeugen. Denn die kostenfreie Hotline ist nicht ganztägig, sondern nur Montag bis Freitag von 7.00 bis 22.00 Uhr und Samstag von 9.00 bis 17.00 Uhr erreichbar. Probleme, die am Wochenende oder nach den regulären Arbeitszeiten auftauchen, können auf diesem Wege also nicht geklärt werden. E-Mail-Kontakte sind ganztägig besetzt, zur Verfügung steht außerdem ein Live-Chat (nicht für technische Fragen) und ein Notfallsupport.

 

Pro / Günstige Paket-Preise und niedrige Einrichtungsgebühren.

Kontra /Kein Homepage-Baukasten, kleines App-Angebot.

Fazit /Das Angebot des Internet-Dienstleisters domainFACTORY überzeugt mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, weist jedoch im Vergleich mit anderen Anbietern auch einige Schwächen auf.

Alfahosting

alfahosting

Alfahosting

Bewertung
3,90/5

Große Auswahl an Webhosting-Paketen

Alfahosting bietet seinen Kunden insgesamt neun verschiedene Webhosting-Pakete an und bietet so verschiedensten Zielgruppen vorgefertigte Lösungen an. Die Starter Pakete L-XXL enthalten 0,25 bis 2 Gigabyte Webspace, 0 bis 4 MySQL Datenbanken, 0 bis 5 Gigabyte E-Mail-Space sowie eine Domain und kosten monatlich zwischen 0,99 und 2,19 Euro. Bei den Multi Paketen L-XXL sind 2 bis 3 Domains enthalten, außerdem gibt es 15 bis 30 Gigabyte Webspace, 6 bis 15 MySQL Datenbanken und 20 bis 60 Gigabyte E-Mail-Speicherplatz. Die Kosten liegen zwischen 2,99 und 3,99 Euro im Monat. In den Business Paketen L-XXL sind 3 bis 5 Domains inklusive, zudem gibt es 70 bis 300 Gigabyte Webspace, 20 bis 50 MySQL Datenbanken sowie 500 bis 1.000 GB E-Mail-Speicher. Die monatlichen Kosten liegen zwischen 7,99 und 16,99 Euro. Eine Einrichtungsgebühren gibt es bei Alfahosting erfreulicher Weise nicht. Das Angebot an Webtools ist vom gewählten Tarif abhängig. Joomla, WordPress, Drupal und einige weitere Programme lassen sich spielend leicht mit nur einem Klick auf der eigenen Website installieren. Optional kann der Kunde weitere kostenpflichtige Funktionen, wie beispielsweise die BoostingBox für eine perfekte Suchmaschinenoptimierung, hinzubuchen.

Innovative Schutzmaßnahmen und einfaches Handling für Profis

Ein dreistufiges Sicherheitskonzept schützt Kunden und dessen Website-Besucher vor Hacker-Angriffen, Spam-Mails, Schadsoftware und Datendiebstahl. Tägliche Backups, welche zehn Tage lang gespeichert werden, gehören ebenfalls zu den Schutzmaßnahmen. Eine SSL-Verschlüsselung muss kostenpflichtig hinzugebucht werden.

Da Einführungen oder Erklärungen, wie beispielsweise Video-Tutorials, auf der Webseite nicht zu finden sind, ist das Angebot von Alfahosting doch eher für Fortgeschrittene und Profis geeignet und leider nicht als sonderlich einsteigerfreundlich zu beschreiben. Die Mindestvertragslaufzeit ist mit 4-24 Monaten variabel wählbar. Zur Bezahlung werden alle gängigen Zahlungsmethoden akzeptiert, Kunden profitieren außerdem von einer 30-Tage-Geld-zurück-Garantie, bereits erworbene Domains sind davon jedoch ausgeschlossen.

Alfahosting bietet seinen Kunden einen 24/7-Support, die Kundenbetreuung ist also rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche erreichbar, per E-Mail ist eine Kontaktaufnahme ebenfalls möglich. Hilfesuchende können sich bei Problemen auch an das Forum wenden, in welchem sich die Nutzer gerne gegenseitig weiterhelfen.

 

Pro /Flexible Vertragsgestaltung und ein kompetenter Service sprechen für sich

Kontra /Unter den günstigen Preisen leidet der Leistungsumfang teilweise.

Fazit /Alfahosting überzeugt mit einer variablen Vertragsgestaltung und einem kompetenten Service. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hingegen nicht immer.

ALL-INKL.COM

all-inkl

ALL-INKL.COM

Bewertung
3,82/5

Umfangreiche Produktauswahl

Für 4,95 Euro im Monat erhält der Kunde im Privat-Paket, dem kleinsten Paket, 50 Gigabyte Webspace, 3 Domains, 5 MySQL Datenbanken und 500 E-Mail-Postfächer. Das PrivatPlus-Paket enthält fünf Domains, 100 GB Webspace, 25 MySQL Datenbanken sowie 1.000 E-Mail Postfächer für 7,95 Euro monatlich. Im Premium-Paket sind bereits 10 Domains inklusive, außerdem gibt es 250 Gigabyte Webspace, 50 MySQL Datenbanken und 2.000 E-Mail-Postfächer für monatliche 9,95 Euro. Mit dem größten Paket, dem Business Paket, erhalten Kunden 20 Domains, 500 Gigabyte Webspace, 100 MySQL Datenbanken sowie 5.000 E-Mail-Postfächer, die Kosten liegen bei 24,95 Euro im Monat.

Alle gängigen Apps sind in jedem der vier Pakete kostenlos enthalten. Mit dem hauseigenen Software-Installer lässt sich beispielsweise Joomla, TYPO3 oder ein WordPress-Blog kinderleicht einrichten. Auch Foren, Bildergalerien oder ein eigener Onlineshop stehen in jedem Paket kostenlos zur Verfügung.

Sicherheit und Bedienung

ALL-INKL.COM bietet seinen Kunden die grundlegenden Sicherheitsstandards, wie zum Beispiel einen Virenscanner und eine regelmäßige Datensicherung an. Alle Server des Anbieters befinden sich in Deutschland. Es sind zwar SSL- und TSL-Verschlüsselungen standardmäßig in allen Paketen integriert, eine erweiterte SSL-Verschlüsselung ist aber im Basis-Paket nicht enthalten.

Der Webauftritt des Webhosters wirkt übersichtlich, Kunden finden schnell die gesuchten Informationen. In der Vertragsgestaltung sind die Kunden gänzlich ungebunden, es gibt weder eine Mindestvertragslaufzeit noch eine Kündigungsfrist. Die Zahlungsmöglichkeiten sind jedoch dürftig, so wird lediglich das Lastschriftverfahren angeboten.

Support nicht für jeden Kunden gleich

Der Support ist eher negativ zu bewerten, denn ALL-INKL.COM bietet keinen einheitlichen Kundenservice an. So genießen die mehr zahlenden Geschäftskunden eine spezielle ganztägige Hotline, welche für weniger zahlende Kunden nicht erreichbar ist. Die Standard-Hotline ist werktags von 8.30 bis 24.00 Uhr und am Wochenende von 10.00 bis 22.00 Uhr erreichbar. Eine 24-stündige Kundenbetreuung gibt es nur per E-Mail. Kunden werden aber immerhin umfangreiche Anleitungen zu jeglichen Themen geboten, ein FAQ-Bereich und ein Glossar stehen ebenfalls zur Verfügung.

 

Pro /Übersichtlicher Webauftritt, keine Einrichtungsgebühren.

Kontra /Relativ hochpreisig, ganztägiger Support nicht für Kunden günstigerer Pakete.

Fazit /ALL-INKL.COM richtet sich mit seinen Angeboten eher an Geschäftskunden, da die Preise vergleichsweise teuer ausfallen.

GoDaddy

godaddy

GoDaddy

Bewertung
3,72/5

Webhosting mit Windows- und Linuxservern

GoDaddy hat drei verschiedene Pakete im Angebot, welche sowohl Server mit Windows- als auch Linux-Betriebssystemen zur Wahl stellen: Standard, Komfort und Ultimativ. Aktuell gibt es bei GoDaddy eine Rabattaktion von bis zu 44 Prozent auf Windowsserver und bis zu 46 Prozent auf Linuxserver. Außerhalb der Rabattaktion kostet das Standard-Paket für Windows- und Linuxserver monatlich 8,32 Euro, das Komfort-Paket 10,70 Euro und das Ultimativ-Paket 17,84 monatlich.

Der Leistungsumfang ist für beide Serverangebote gleich, so gibt es im Standard-Paket jeweils 100 Gigabyte Webspace, 100 E-Mail-Adressen, 10 MySQL Datenbanken und eine Domain inklusive. Im Komfort-Paket sind Domains und Webspace unbegrenzt, außerdem gibt es 500 E-Mail-Postfächer und 25 MySQL Datenbanken. Im teuersten Ultimativ-Paket sind Domains, Webspace und MySQL Datenbanken unbegrenzt verfügbar, außerdem sind 1.000 E-Mail-Adressen inklusive.

Mit jedem Paket können zusätzlich bis zu 150 kostenfreie Apps installiert werden. Wer ein CMS benötigt, kann sich Drupal oder Joomla installieren. Aber auch für fast alle anderen erdenklichen Gelegenheiten findet sich in dem reichhaltigen Angebot eine App für den Käufer der GoDaddy-Produkte.

Bedienung und Sicherheitsmaßnahmen

Der Webauftritt des Webhosters ist in der Navigation recht unübersichtlich, dies setzt sich auch in der Preispolitik fort. Die Preisübersicht ist undurchsichtig gehalten, selbst in den AGBs sind die angegebenen Informationen zu vage und sagen wenig aus. In Sachen Vertragslaufzeit kann der Kunde in der Regel einen Monats- oder einen Jahresvertrag wählen. GoDaddy akzeptiert alle gängigen Zahlungsmethoden, wie PayPal, Kreditkarte oder Lastschrift.

Bei der Sicherheit müssen die Kunden des Webhosters jedoch Abstriche machen, denn GoDaddy betreibt kein Rechenzentrum in Deutschland. So müssen Kunden beispielsweise auf Backups vor Ort verzichten. Immerhin gibt es aber auch bei GoDaddy weitreichende Sicherheitsstandards und die Server werden rund um die Uhr überwacht, um diese vor Hacker- und DDos-Angriffen zu schützen.

Hilfe und Support

Der Support kann bei GoDaddy leider nicht überzeugen, die Kundenhotline ist lediglich über eine kostenpflichtige Rufnummer erreichbar. Kunden erreichen den Kundenservice nur werktags von 9.00 bis 19.00 Uhr. Ganztags und kostenfrei ist die Kontaktaufnahme per E-Mail möglich, ein Live-Chat wird nicht angeboten. Auch Hilfestellungen in Form eines FAQ-Bereichs oder Forums suchen Kunden leider vergebens. Hier herrscht ganz eindeutig dringender Nachholbedarf beim Internet-Dienstleister.

 

Pro /Produktvielfalt und Leistung sind überzeugend.

Kontra /Die Preispolitik ist undurchsichtig und das Angebot verhältnismäßig teuer.

Fazit /Größere Stärken, aber auch Schwächen. Die deutsche Version kann dem amerikanischen Original nicht das Wasser reichen.

1blu

farmerama

1blu

Bewertung
3,64/5

Große Produktauswahl für Einsteiger und Profis

Im kleinsten Performance-Paket M sind bereits 2 Domains inklusive, außerdem 5 externe Domains. Kunden erhalten 80 GB SSD-Webspace, zusätzlich 75 GB Onlinespeicher, unbegrenzten Traffic und eine unbegrenzte Anzahl an MySQLn Datenbanken sowie 40 Gigabyte E-Mail-Speicher für monatlich 8,90 Euro, wobei dieses Paket derzeit im Rahmen einer Rabattaktion für 1,00 Euro monatlich und ohne Einrichtungsgebühr angeboten wird. Das teuerste Performance-Paket XXL für 29,90 Euro im Monat bietet dem Kunden 8 Inklusiv- und 8 externe Domains, 250 GB SSD-Webspace, unbegrenzten Traffic sowie unbegrenzte MySQL-Datenbanken und 80 Gigabyte E-Mail-Speicher. Eine Einrichtungsgebühr zwischen 4,90 Euro und 6,90 Euro fällt bei allen Paketen an, Ausnahme ist derzeit das kleine Performance-Paket M, für das 1blu aktuell eine Rabattaktion anbietet.

Nutzer profitieren von über 130 kostenlosen Webtools wie beispielsweise WordPress, Joomla und phpFreeChat, welche sich kinderleicht installieren lassen. Alle Pakete schließen einen Homepage-Baukasten generell aus, dieser muss kostenpflichtig hinzugebucht werden, immerhin sind die ersten drei Monate kostenfrei, danach fallen monatliche Kosten von 1,49 Euro an.

Hohe Sicherheit und übersichtliche Benutzeroberfläche

Da sich die Rechenzentren von 1blu in Deutschland befinden, können Kunden sicher sein, dass die hohen deutschen Sicherheitsanforderungen erfüllt werden. In den meisten Webhosting-Paketen ist ein SSL-Zertifikat bereits inklusive, weitere SSL-Zertifikate können hinzugebucht werden. Schade: Ein Virenschutz ist leider in keinem der angebotenen Pakete integriert. Diese Dienstleistung gehört mittlerweile bei den meisten anderen Anbietern zum Standard.

Die Internetpräsenz des Anbieters wirkt dafür sehr aufgeräumt und übersichtlich, die einzelnen Performance-Pakete können zudem in einer Kurzübersicht verglichen werden. Je nach Vertrag gilt eine Mindestvertragslaufzeit von 3 bis 12 Monaten und die Kündigungsfrist beträgt jeweils vier Wochen. Einen weiteren Minuspunkt fährt sich 1blu im Bereich der Zahlungsoptionen ein, denn hier wird lediglich eine Zahlung via Lastschriftverfahren angeboten.

Hilfestellung und Kundenbetreuung

Leider unterscheidet der Support dieses Webhosters zwischen mehr und weniger zahlenden Kunden. Nutzer, welche über ein günstiges Paket verfügen, steht eine kostenpflichtige Hotline (zum Ortstarif) zur Verfügung, aber nur von 8.00 bis 20.00 Uhr. Kunden von teureren Paketen bekommen hingegen 24 Stunden am Tag über eine spezielle Technik-Hotline entsprechende Hilfestellung. Kunden können sich auch per E-Mail an den Support wenden, außerdem steht ein umfangreicher FAQ-Bereich zur Verfügung.

 

Pro / Alle Pakete enthalten diverse Webtools, das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.

Kontra /Kein kostenfreier Homepage-Baukasten und relativ hohe Einrichtungsgebühren für alle Produkte.

Fazit /Gut geeignet für Einsteiger, auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

goneo

goneo

goneo

Bewertung
3,52/5

Für jeden das richtige Webhosting-Paket

In der Basis-Version, die sich insbesondere für Privatkunden eignet, werden verschiedene Pakete angeboten, der Monatspreis liegt hier zwischen 1,95 und 5,95 Euro. Enthalten sind 1-5 Domains und zwischen 10-50 Gigabyte Webspace, die Pakete L und XL verstehen sich außerdem inklusive diverser Skripte wie PHP und MySQL Datenbanken. Geschäftskunden werden 6 verschiedene Pakete angeboten, die Monatspreise liegen zwischen 13,95 und 89,00 Euro, geboten wird eine Inklusiv-Domain und eine unbegrenzte Anzahl an Subdomains, der Webspace variiert zwischen 100 und 200 Gigabyte, MySQL-Datenbanken sind unbegrenzt verfügbar, außerdem gibt es zwischen 25 und 100 Gigabyte E-Mail-Speicherplatz.

Zusätzlich hat der Kunde die Möglichkeit verschiedene Webtools kostenfrei zu installieren, welche erfreulicher Weise bereits im kleinsten Tarif-Paket enthalten sind. Leider fällt für jedes Paket eine relativ teure Einrichtungsgebühr an, diese liegt je nach gewähltem Paket zwischen 8,95 und 79,00 Euro.

Sicherheit und Handling

Die Sicherheit bei goneo ist auf einem modernen Niveau. So befindet sich das Rechenzentrum in Deutschland, wo sich ein gut geschultes Expertenteam um den Schutz der Kundenserver und um die Wartung sowie die regelmäßige Speicherung der Kundendaten kümmert. Mit hauseigener Anti-Virus und Anti-Spam-Software sind alle Kunden gut geschützt, denn diese Programme sind in jedem Tarif-Paket bereits integriert.

In Sachen Handling kann dagegen goneo leider nicht sonderlich gut punkten. Die Vertragslaufzeit beträgt normalerweise 12 Monate und der Vertrag verlängert sich in der Regel automatisch. Die Kündigungsfrist beträgt bei allen Paketen ganze zwei Monate. Kunden sollten sich bei Kündigungsabsicht also dieser ungewöhnlich langen Frist bewusst sein. Bei der Bezahlung ist goneo ebenfalls wenig flexibel, angeboten wird lediglich das Lastschriftverfahren.

Hervorragende Hilfestellung auf der Webseite

Der Hilfebereich ist bei goneo relativ gut aufgestellt, hilfreiche Informationen zu den verschiedenen Produkten finden die Kunden schnell im Bereich Onlinehilfe, aber auch im Forum lassen sich hilfreiche Tipps von Mitgliedern der netten Community finden. Im firmeneigenen Blog erfahren Kunden alle Neuigkeiten rund um goneo. Der Support hingegen ist ausbaufähig, die kostenpflichtige Hotline ist lediglich Montag bis Freitag von 9.00 bis 18.00 Uhr erreichbar, per E-Mail ist goneo aber ebenfalls zu erreichen, was den Gesamteindruck dann doch etwas positiver stimmt.

 

Pro /Guter Service, geeignet sowohl für Anfänger als auch erfahrene Nutzer.

Kontra /Kostspielige Setupgebühr, außerdem werden nur wenige Zahlungsoptionen angeboten.

Fazit /Die Auswahl an verschiedenen Webhosting-Paketen spricht für den Webhoster goneo und auch der Leistungsumfang ist weitgehend überzeugend.