Beamer

Die 7 besten Beamer im Vergleich

Allgemeine Merkmale
Hersteller
Beamer-Typ
Maße
Farbe
Gewicht
Leistung
Produktinformation
3D-Umwandlung
Auflösung
HDMI-Anschluss
VGA-Anschluss
LautstÀrke
Lichtleistung
Kontrast
Full-HD
Bluetooth
Fernbedienung
Batterien inklusive
Handbuch
Aufbewahrungstasche
Lautsprecher
Lebensdauer Lampe
Minimale Projektionsdiagonale
Maximale Projektionsdiagonale

Beamer-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Einen Beamer nutzen Verbraucher zur Darstellung von PrĂ€sentationen ebenso wie zum Genuss von Games, Kinofilmen oder Serien.
  • Je nach Anwendungsbereich gibt es verschiedene Beamer-Typen fĂŒr Cineasten, Gamer und Business-Leute.
  • In puncto Projektionstechnologie unterscheidet man DLS-, LCD-, LED- und LCoS-Beamer.
  • Je nach Pixelwert, Kontrast und Helligkeit erzeugen Beamer eine andere BildqualitĂ€t.

FĂŒr das Heimkino oder die ArbeitsprĂ€sentation

Ein Beamer ist ein spezieller Videoprojektor, der stehende oder bewegte Bilder von einem visuellen AusgabegerĂ€t wie dem DVD-Player empfĂ€ngt, bevor er sie fĂŒr das Publikum in vergrĂ¶ĂŸerte Form auf eine geeignete Bildwand projiziert. Entsprechende DigitalgerĂ€te gibt es bereits seit mehreren Jahren. Ein entsprechendes Verfahren fĂŒr elektronisch codierte Bilder erdachte ETHZ-Professor Fritz Fischer im Jahr 1939. Die ersten Modelle fĂŒr Verbraucher kamen allerdings erst in den 1960er Jahren auf den Markt. Mittlerweile gibt es digitale Beamer namhafter Hersteller in unterschiedlicher Bauweise.

Mit den ersten GerĂ€ten fĂŒr den Heimgebrauch haben die heutigen Beamer nur noch das grundsĂ€tzliche Projektionsverfahren gemein. Mittlerweile gibt es zeitgemĂ€ĂŸe Modelle, wobei sich die Produktionsspanne von kompakten PrĂ€sentationsprojektoren, die vor allem fĂŒr den mobilen Gebrauch geeignet sind, bis hin zu stationĂ€ren Hochleistungsmodellen fĂŒr das Heimkino oder die Konsole erstreckt.

Beamer-Typen und ihre Technologien

FĂŒr moderne Beamer nutzen die Hersteller unterschiedliche Projektionstechnologien. So gibt es derzeit LCD-, DLP-, LCoS- und LED-Projektoren. Die Technologien besitzen unterschiedliche StĂ€rken und SchwĂ€chen, sodass sich kĂŒnftige Nutzer unter anderem ĂŒber diese Grundlagen informieren sollten, um eine informierte Kaufentscheidung zu treffen. GerĂ€te mit DLP-Technik sind beispielsweise besonders hell und kontraststark, kosten allerdings etwas mehr. Projektoren, die mit LCD-Technologie arbeiten, sind wiederum recht preiswert. Viele GerĂ€te dieser Bauweise können jedoch kein tiefes Schwarz darstellen, was sich gerade bei Filmen oder Serien negativ bemerkbar macht.

Tests zeigen, dass die aktuellen Beamer im Hinblick auf ihre Leistung und Ausstattung stark auseinandergehen. Die Auflösung unterscheidet sich dahingehend, dass manche Varianten nur ein „pixeliges“ XGA-Bild und andere Modelle sehr scharfe 4k-QualitĂ€t generieren. Entsprechend erzeugen nicht alle Modelle ein zeitgemĂ€ĂŸes Bild. Wer den Beamer in das eigene Heimkino integrieren möchte, sollte aber nicht nur auf die BildqualitĂ€t, sondern auch auf weitere Ausstattungsmerkmale achten.

Im nachfolgenden GesamtĂŒberblick erlĂ€utern wir die unterschiedlichen Beamer-Typen. Dabei gehen wir auch auf die wichtigsten Ausstattungsmerkmale ein, die es beim Kauf zu berĂŒcksichtigen gibt, damit jeder den besten Beamer fĂŒr seine BedĂŒrfnisse findet.

DLP-Beamer

Im Inneren von DLP-Projektoren arbeitet ein sogenanntes Digital Micromirror Device (DMD). Dabei handelt es sich um eine integrierte Schaltung aus winzigen Spiegeln, die es fĂŒr jeden einzelnen Bildpunkt gibt. Durch einen elektronischen Impuls drehen sich diese Elemente separat. Die auf dieser Technologie basierende Bilddarstellung erfolgt ĂŒber das gezielte Ansteuern der Spiegel, die das Licht des Projektors in bestimmte Richtungen leiten oder ablenken. Schnelles Pulsieren sorgt fĂŒr die Helligkeitsabstufung. Daher schalten DLP-Modelle ihre Spiegel bis zu 5.000 Mal pro Sekunde.

Zur Generierung der Farben nutzen die meisten DLP-Beamer ein rasant rotierendes Rad, das zur Projektion der drei Grundfarben dient. Neuere DLP-GerĂ€te arbeiten sogar mit sechs bis sieben Farben, um bessere Resultate in Sachen der BildqualitĂ€t zu erzielen. Die DLP-Technologie punktet zudem durch einen hohen Kontrast, was fĂŒr bessere QualitĂ€t in der Darstellung von schwarzen Elementen sorgt. Außerdem sind DLP-Modelle nicht so staubanfĂ€llig wie die Beamer anderer Bauweisen.

FĂŒr die Darstellung von PrĂ€sentationen, Grafiken und Tabellen sind DLP-GerĂ€te fĂŒr gewöhnlich sehr gut geeignet. StĂ€rken besitzen die Modelle mit 3D-Funktion, da die DLP-Technologie vor allem fĂŒr die Darstellung von 3D-Inhalten einsetzbar ist. Im Vergleich zu anderen Beamern besitzen DLP-Modelle aber oftmals eine schlechtere Lichtleistung, weswegen sich gerade Ă€ltere und gĂŒnstige Varianten nicht so gut im Heimkino einsetzen lassen. Außerdem ist die Farbtreue nicht immer gegeben, was sich negativ auf den Film-, Spiel- oder Seriengenuss auswirkt.

Vorteile
  • Sehr hohe Geschwindigkeit in der Bilddarstellung
  • Ideal fĂŒr die 3D-Projektion
  • Kein Einbrennen von Bildern (etwa bei Games)
  • Oft perfekt fĂŒr PrĂ€sentationen nutzbar
Nachteile
  • Beste QualitĂ€t nur bei richtigem Eingangssignal
  • QualitĂ€tsmindernde Skalierungen möglich
  • Mitunter störendes Flimmern
  • Farbtreue nicht immer gegeben
  • GerĂ€uschentwicklung durch Farbrad und LĂŒfter

LCD-Beamer

LCD-Beamer nutzen ein Ă€hnliches Funktionsprinzip wie klassische Diaprojektoren. Statt mit zugefĂŒhrten Dias und Licht arbeiten diese GerĂ€te aber mit einer oder mit mehreren Aktivmatrix-FlĂŒssigkristallanzeigen. Aktuelle Varianten nutzen fĂŒr ihre Bilddarstellung daher mehrere LCD-Matrizen, die voneinander separiert sind. Die besten LCD-Modelle arbeiten mit mindestens vier separaten Matrizen fĂŒr die Darstellung von GrĂŒn, Rot, Blau und Gelb.

Außerdem verwenden LCD-Beamer dichroitische Spiegel, was eine ĂŒberlagernde Farbdarstellung ermöglicht. Im Vergleich zu anderen Beamern generieren LCD-Modelle, die meist etwas gĂŒnstiger sind, nicht so hohe Auflösungen wie andere Beamer. DafĂŒr punkten gĂŒnstige LCD-AusfĂŒhrungen oft im BĂŒro, da sie aufgrund der scharfen Abgrenzung der Bildpixel eine hohe Lesbarkeit von Grafiken und Texten bieten.

Vorteile
  • Niedrige Anschaffungskosten
  • Gute Lesbarkeit von Grafiken und Texten
  • Oftmals kompakte Bauweise
Nachteile
  • Relativ laute LĂŒfter
  • LCD-Einbrennen möglich
  • Recht empfindlich gegen Staub und Rauch

LED-Beamer

Als Lichtquelle nutzen Beamer dieser Bauart sogenannte Light Emitting Diodes (LEDs). FĂŒr die Bildgenerierung griffen sie ursprĂŒnglich auf eine DLP-Komponente zurĂŒck. Neuere Varianten setzen jedoch vielfach auf die LCD-Technologie. Aktuelle LED-Beamer zeichnen sich durch eine hohe Energieeffizienz aus, weil die LEDs im Betrieb weniger Energie fĂŒr die gleiche Lichtleistung benötigen. Dadurch sinkt zudem der KĂŒhlbedarf. Mittlerweile gibt es sogar LED-Beamer, die lediglich eine passive KĂŒhlung besitzen.

Die Hybride

Weil die Lichtleistung von LEDs vor allem bei den GrĂŒntönen nur zwischen 540 und 610 Nanometern liegt, reduziert sich die BildqualitĂ€t um ein Vielfaches. Die Hersteller von LED-Beamern bieten daher inzwischen Hybrid-Projektoren, die das grĂŒne Licht statt mit den LEDs durch eine Laserdiode generieren.

Ein großer Vorzug von LED-Projektoren ist die besonders kompakte Bauweise, die aufgrund des reduzierten KĂ€ltebedarfs möglich ist. So gibt es tragbare LED-Mini-Beamer, die fĂŒr den transportablen Gebrauch bestens geeignet sind. Vorteilhaft ist zudem die Langlebigkeit der LEDs, die meist mehr als 20.000 Stunden nutzbar sind, wohingegen klassische Projektorlampen hĂ€ufig nur bis zu 4.000 Stunden halten. Ein Nachteil der LED-Bauweise ist die geringere Lichtleistung, was sich bei der Nutzung in helleren RĂ€umen oft bemerkbar macht. Weitere SchwĂ€chen beeintrĂ€chtigen insbesondere den Genuss von Kinofilmen und Serien. So tritt bei manchen LED-Beamern ein störender Regenbogeneffekt auf.

Vorteile
  • Hohe Energieeffizienz
  • HĂ€ufig in kompakter Bauweise erhĂ€ltlich
  • Geringe GerĂ€uschentwicklung
  • Langlebige LED-Technologie
Nachteile
  • QualitĂ€tsmindernde Skalierung möglich
  • Reduzierte Lichtleistung
  • Mitunter Regenbogen-Effekt

LCoS-Beamer

LCoS ist die AbkĂŒrzung fĂŒr Liquid Crystal on Silicon. Dabei handelt es sich um FlĂŒssigkristalle (LCDs), die im Gegensatz zu den Kristallen der DLP-Technologie in einem reflexiven Modus zum Einsatz gelangen. LCoS-Kristalle finden sich auf den Reflektoren von aktuellen Beamern unterschiedlicher Hersteller, die abweichende Markennamen fĂŒr diese Technik nutzen. So spricht Sanyo beispielsweise von einer „D-ILA-Technologie“, wĂ€hrend Sony den Term „SXRD“ verwendet.

Der große Vorteil von LCoS-Chips fĂŒr Beamer besteht in den geringen AbstĂ€nden zwischen den einzelnen Bildelementen. Weil sich die Signalleitungen hinter diesen Komponenten verbergen, reduziert sich der bei anderen Beamern bekannte Fliegengittereffekt sehr stark. GrundsĂ€tzlich punkten LCoS-Beamer durch ihre hohen Kontrastwerte, was sich vor allem in schwarzen Bereichen bemerkbar macht. Im Dauerbetrieb lĂ€sst die BildqualitĂ€t aber hĂ€ufig nach, weil sich FarbsĂ€ttigung und Kontraste bis zur Deaktivierung reduzieren.

Vorteile
  • Kompakte Bauweise
  • Meist sehr gute Schwarzwerte
  • Oft nur geringe Helligkeitsverluste
Nachteile
  • QualitĂ€tsmindernde Skalierung möglich
  • Nachlassende BildqualitĂ€t bei zunehmender Betriebsdauer
  • Mitunter Nachziehen des Bildes

Welcher Beamer eignet sich fĂŒr welche Zwecke?

Bis vor einigen Jahre kosteten gute Beamer noch recht viel Geld. Hochwertige AusfĂŒhrungen, die Hersteller wie BenQ, Sony oder Phillips zu attraktiven Konditionen auf den Markt bringen, sind heute im Vergleich deutlich gĂŒnstiger. Dennoch sollten Interessierte nicht das erstbeste GerĂ€te erwerben, sondern einen Beamer kaufen, der ihren spezifischen Nutzungsvorstellungen entspricht.

GrundsĂ€tzlich lassen sich die gĂ€ngigen LCoS-, DLP-, LED- und LCD-Beamer in drei Kategorien, die fĂŒr bestimmte Zwecke optimiert sind, unterteilen:

  • PrĂ€sentationsbeamer fĂŒr die Arbeit
  • Gaming-Beamer fĂŒr Videospiele
  • Heimkino-Beamer fĂŒr Filmabende

Heimkino-Beamer

Beamer fĂŒr das Heimkino kommen meist in den heimischen vier WĂ€nden zum Einsatz. Die modernen Projektoren integrieren Nutzer in das Heimkino, indem sie AbspielgerĂ€te wie den Blu-Ray-Player oder DatentrĂ€ger wie eine externe Festplatte an das GerĂ€t anschließen. Hinzu kommt oftmals der Anschluss einer Anlage, damit der ĂŒppige Sound der großen Hollywood-Blockbuster auch zu Hause erklingt.

Gute Heimkino-Beamer gibt es in unterschiedlicher Bauweise, sodass Nutzer zum Beispiel LCoS- oder DLP-Varianten fĂŒr das heimische Kino erwerben können. Solche Modelle punkten oft durch ein ansprechendes Betriebssystem, das sich mit zusĂ€tzlichen Apps zum Streamen ausstatten lĂ€sst, sodass die Inhalte von Anbietern wie Netflix auf die Leinwand gelangen.

Über einen Antennenanschluss und mit einem manchmal integrierten Receiver werfen Beamer dieser Kategorie sogar das TV-Programm auf die Leinwand. So können Nutzer ihre Lieblings-Fernsehshows auch ĂŒber den Beamer genießen. Passende GerĂ€te besitzen USB-AnschlĂŒsse, ĂŒber die sich MKV-Dateien von Festplatten abspielen lassen. Ein weiterer Vorteil sind Netzwerkfunktionen, dank denen Sie Filme und Serien von weiteren Computern auf die Leinwand ĂŒbertragen.

Gaming-Beamer

Die Projektoren dieser Bauweise lassen sich zwar auch zum Abspielen von PrĂ€sentationen oder zum Genuss einer Serie nutzen, bedienen allerdings vor allem die spezifischen Interessen von Gamern. Nutzern von Konsolen wie der Xbox One, der Switch oder der PlayStation 4 entscheiden sich daher in der Regel fĂŒr einen Beamer dieser Kategorie. Die GerĂ€te lassen sich ganz einfach mit einer Konsole oder dem PC verbinden. Im Anschluss gelangen die Games in HD- oder sogar in 4K-Auflösung auf die LeinwĂ€nde der Spieler.

Gaming-Beamer arbeiten mit unterschiedlichen Technologien, sodass es LED-, LCD- oder auch LCoS-Varianten fĂŒr spielende Nutzer gibt. Diese GerĂ€te zeichnen sich vielfach durch besonders hohe Kontrastwerte aus. Außerdem lassen sich die Beamer fĂŒr Gamer hĂ€ufig auch gut in hellen LichtverhĂ€ltnissen einsetzen. Gamer mĂŒssen ihren Raum mit einem entsprechenden Projektoren also nicht unbedingt komplett abdunkeln.

Business-Beamer

FĂŒr geschĂ€ftlichen PrĂ€sentationen kommen meist spezifische Business- oder Office-Beamer zum Einsatz. Entsprechende GerĂ€te, die oftmals etwas gĂŒnstiger als die anderen AusfĂŒhrungen sind, stehen in BĂŒros, in Schulen und in UniversitĂ€ten. Sie besitzen zwar nicht die hohe Auflösung, die Beamer fĂŒr Gamer oder Cineasten erzeugen, punkten aber durch einen niedrigeren Preis. Zur Darstellung von Grafiken, Tabellen oder Bildern reicht die QualitĂ€t dieser Beamer aus. Seit Jahren ĂŒberzeugen diese AusfĂŒhrungen mit ihrer herausragenden LichtstĂ€rke. Daher lassen sie sich oftmals auch im Hellen nutzen. Wer jedoch Filme oder Serien ĂŒber einen Beamer fĂŒr das BĂŒro schaut, muss meist Abstriche in Kauf nehmen.

Mittlerweile gibt es ganz besonders leichte Office-Projektoren, die sich aufgrund ihrer kompakten Maße sehr einfach transportieren lassen. Bekannte Produzenten stellen derzeit entsprechende Mini-Beamer her, die sich im mobilen Außendienst oder im BĂŒroalltag einsetzen lassen.

Darauf kommt es beim Kauf an

GrundsĂ€tzlich entwickeln Hersteller ihre Beamer fĂŒr unterschiedliche BedĂŒrfnisse. Daher sollten Kaufinteressierte genau ĂŒberlegen, fĂŒr welchen primĂ€ren Verwendungszweck der Beamer in Zukunft zum Einsatz kommen soll:

  • Die AuflösungsqualitĂ€t: Beamer generieren ihr Bild in unterschiedlicher AuflösungsqualitĂ€t. Cineasten und Gamer sollten besonders auf diesen Wert achten. Schließlich arbeiten manche Varianten, die vor allem fĂŒr PrĂ€sentationen geeignet sind, lediglich mit einer XGA-Auflösung von 1.024 mal 768 Bildpunkten, was noch nicht einmal der DVD-QualitĂ€t entspricht. Bessere AusfĂŒhrungen erzeugen weitaus schĂ€rfere Bilder. Mittlerweile gibt es neben HD- sogar 4k-Beamer.
  • Die Helligkeit: Hersteller geben diesen Wert in ANSI-Lumen ein. Als Faustregel gilt: In RĂ€umlichkeiten mit Tageslicht muss das GerĂ€t mindestens 2.000 ANSI-Lumen liefern. FĂŒr ein Wohnzimmer reicht ein Wert von rund 700 ANSI-Lumen aus, wenn die ProjektionsflĂ€che rund einen Quadratmeter groß ist.
  • Die LautstĂ€rke: Achten Sie vor dem Kauf unbedingt auf die GerĂ€uschkulisse, die der jeweilige Beamer generiert. Meist geben die Hersteller einen groben Wert an, der sich auf das alleinige GerĂ€usch der im GerĂ€t befindlichen LĂŒfter bezieht. Ein Wert von einem Sone gilt als kaum hörbar. In großen RĂ€umen sind zwei Sone fast gar nicht zu registrieren. Drei Sonne sind dort allerdings nicht mehr zu tolerieren.
  • Der Sparmodus: Praktisch ist ein Sparmodus, durch den sich zudem die Lebensdauer der Beamerlampe verlĂ€ngert. Dieser Wert unterscheidet sich je nach Beamer-Technologie, Hersteller und Modell.
  • Der optische Zoom: Falls sich der Beamer nicht im optimalen Abstand zur AnzeigeflĂ€che befindet, sollten KĂ€ufer außerdem auf einen optischen Zoom achten. Wenn das GerĂ€t ĂŒber diese Funktion verfĂŒgt, können sie die Entfernung zur Leinwand ganz einfach korrigieren. Ein zweifacher Zoom reicht fĂŒr die meisten RĂ€umlichkeiten aus. Die QualitĂ€t des Objektivs ist von entscheidender Bedeutung. Bei schlechteren Varianten kann es schließlich zu Konvergenzfehlern oder auch Verzerrungen kommen.
  • Die Schnittstellen: Je nach Verwendungszweck ist es wichtig, auf die Schnittstellen zu achten. Zum Anschluss von Ă€lteren PCs oder Notebooks dient beispielsweise eine VGA-Schnittstelle. Besser ist jedoch ein HDMI-Port, ĂŒber den Nutzer neue Rechner wie Tablets oder Laptops sehr einfach mit dem Beamer verbinden. Manche Varianten besitzen zudem USB-EingĂ€nge, mit deren Hilfe Nutzer tragbare DatentrĂ€ger wie externe Festplatten integrieren, um Videos oder Bilder auf die Leinwand zu werfen. Nicht alle Beamer punkten mit einer oder mehreren USB-Schnittstellen, sodass sich DatentrĂ€ger wie Festplatten einbinden lassen. Wer den Beamer an eine Anlage anschließen möchte, sollte außerdem auf entsprechende Audio-Ports achten.
Streaming dank WLAN-Adapter

Praktisch ist eine LAN-Schnittstelle oder ein WLAN-Adapter, ĂŒber die Sie den Beamer ins heimische Netzwerk einbinden. Allerdings besitzen nur wenige AusfĂŒhrungen einen WLAN-Adapter beziehungsweise Anwendungen fĂŒr das Streamen von Serien und Filmen ĂŒber Dienste wie Amazon Video oder Netflix.

Tests von Beamern

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Beamern.

Ob ĂŒppiger Spielfilm oder epische Serie, ob Fußball oder Formel 1, manche Menschen genießen derartige Inhalte am liebsten mit einem Beamer. Daher testeten namhafte Institutionen wie Stiftung Warentest in den vergangenen Jahren gleich mehrfach entsprechende Projektoren. Zuletzt befassten sich die Tester der Stiftung mit 18 Beamern, die zwischen 500 und 3.000 Euro kosteten.

Bei diesem Test, der im Jahr 2018 stattfand, prĂŒfte das Testinstitut 15 AusfĂŒhrungen in klassischen Bauweisen. Außerdem testete sie drei Varianten fĂŒr kurze Distanzen. Unter den getesteten Beamern, die von Herstellern wie Acer und BenQ stammten, befand sich nach Angaben der Stiftung Warentest kein GerĂ€t, das sich fĂŒr sehr helle Umgebungen eignete. Dennoch schnitten im Test zehn GerĂ€te mit der Testnote „Gut“ ab. Die beste Note, 2,2, erzielte sowohl der Epson EH-TW 5400 als auch der Epson EH-TW 5650. Knapp darauf folgte der Acer 5530 mit der Testnote 2,3 sowie der Viewsonic PJD7720HD, der Epson EB-U05 und der BenQ W170 eine mit einem Testergebnis von 2,4. Zum Zeitpunkt des Tests kosteten diese Beamer zwischen 430 und 1.480 Euro.

Renommierte Fachzeitschriften wie COMPUTER BILD befassen sich gleichfalls mit aktuellen Beamern. In den Untersuchungen solcher Magazine analysieren die beauftragten Tester die Beamer sehr grĂŒndlich, bevor sie ein Testurteil verfassen sowie eine Testnote vergeben. Die Tester von COMPUTER BILD fĂŒhrten auch 2019 einen umfassenden Test von Beamern durch. Darunter befanden sich nicht nur stationĂ€re GerĂ€te fĂŒr das BĂŒro und das Heimkino, sondern auch kompakte Varianten fĂŒr den transportablen Gebrauch. So prĂŒften die Tester zum Beispiel gĂŒnstige Mini-Beamern wie den Viewsonic M1+, der nach Angaben der IT-Spezialisten eine der besten LED-Varianten fĂŒr den mobilen Einsatz ist.

Neben solchen AusfĂŒhrungen befassten sich die Tester auch mit stationĂ€ren Beamern. Ein Modell von Sony erreichte in diesem Segment des Tests den ersten Platz. Nach Angaben von COMPUTER BILD zeichnet sich der Sony VPL-VW260ES dank HDR gerade bei 4k-Filmen durch ein besonders plastisches Bild aus, was laut Testurteil fĂŒr „ganz großes Kino“ sorgt. Gute Ergebnisse erzielte aber nicht nur der Projektor von Sony. Zwei Varianten von Acer folgen dicht auf den nĂ€chsten PlĂ€tzen. Der Acer V7850 arbeitet mit DLP-Technologie. Im Test punktete der Beamer durch kompakte Maße und ein scharfes Bild. Mit vielen AnschlĂŒssen und guten Farben hob sich unterdessen der Acer 7500 im Test hervor, der nach Ansicht der Tester unter anderem „klasse XXL-Bilder“ generiert.