Hochdruckreiniger

Die 7 besten Hochdruckreiniger im Test & Vergleich

Technische Merkmale
Hersteller
Maße
Gewicht
Maximale Fördermenge
Arbeitsdruck
Leistung
Spannung
Maximale Wassertemperatur
SchlauchlÀnge
Material PumpengehÀuse
Eigenschaften
Motortyp
Heißwasser
Kaltwasser
Reinigungsmittel erlaubt
Druck regulierbar
Zubehör im Lieferumfang
Terrassenreiniger
DreckfrÀser
ZusÀtzliche Lanze
SchaumsprĂŒher
Netzkabel
Verbindungsschlauch

Hochdruckreiniger-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Mit einem Hochdruckreiniger kann man selbst stĂ€rkere Verschmutzungen von harten UntergrĂŒnden lösen.
  • Da der hohe Wasserdruck das Benutzen von Reinigungsmitteln oft ersetzt, können Hochdruckreiniger umweltschonend sein.
  • Vor allem fĂŒr draußen, also fĂŒr das Reinigen von Terrassen, Wegen oder Holzpaneelen, werden Hochdruckreiniger genutzt.
  • Hochdruckreiniger werden fĂŒr den privaten und fĂŒr den professionellen Bereich angeboten.

Was macht ein Hochdruckreiniger?

Ein Hochdruckreiniger kommt immer dann zum Einsatz, wenn es um hartnĂ€ckige Verschmutzungen geht. Dabei beschreibt der Name bereits die primĂ€re Funktionsweise des GerĂ€ts. Denn die Reinigungskraft des Hochdruckreinigers basiert in erster Linie auf dem hohen Wasserdruck, mit dem Verschmutzungen und Dreck gelöst und weggespĂŒlt werden.

Hochdruckreiniger werden fĂŒr zahlreiche verschiedene Einsatzgebiete genutzt. Typischerweise kommen sie zur Reinigung von FlĂ€chen wie Terrassen oder Wegen und Einfahrten zum Einsatz. Dort werden die Reiniger bei Pilz- oder Algenbefall verwendet. Sogar Unkraut wird ohne Probleme von dem Hochdruckreiniger aus den Fugen gespritzt. Gartenmöbel können nach dem langen Winter ebenfalls mit dem Hochdruckreiniger von festsitzendem Schmutz befreit werden. Auch professionell werden die GerĂ€te genutzt, denn die Reinigung von BodenflĂ€chen ist lĂ€ngst nicht das einzige Einsatzgebiet fĂŒr Hochdruckreiniger. So lassen sich die GerĂ€te auch fĂŒr die Reinigung von Fahrzeugen verwenden, wo sie zum Beispiel zur Unterbodenreinigung gebraucht werden. MĂŒhelos spritzen sie sogar Teerreste fort. Allerdings sollte man hier besser den Profi beauftragen, damit man das Fahrzeug nicht versehentlich beschĂ€digt.

Wie kraftvoll ein Hochdruckreiniger arbeiten kann, zeigt sich auch daran, dass die GerĂ€te sogar Graffiti lösen können. Die verschiedenen Arbeiten, die man mit einem Hochdruckreiniger durchfĂŒhren kann, sind jedoch nicht alle mit demselben GerĂ€t zu erledigen. Es gibt verschiedene Arten von Hochdruckreinigern.

Hochdruckreiniger werden typischerweise fĂŒr Folgendes verwendet:

  • Reinigen von Terrassen und anderen BodenflĂ€chen
  • Graffiti-Entfernung
  • Reinigung von Gartenmöbeln nach der Winterpause
  • Entfernen von Moos und Unkraut in Fugen und auf Wegen
  • Entfernen von Kaugummi auf Wegen
  • Reinigung von Fahrzeugen und Motoren

Die verschiedenen Technologien und Arten von Hochdruckreinigern

Ein Hochdruckreiniger funktioniert in der Regel so, dass in dem GerĂ€t mithilfe von einer Kolbenpumpe Wasser unter Druck gebracht wird, damit es mit hoher Geschwindigkeit durch den Schlauch gepresst werden kann. An der DĂŒse wird ein kraftvoller Wasserstrahl erzeugt.

So sind Hochdruckreiniger aufgebaut

Die meisten Hochdruckreiniger werden mit einem Elektro- oder einem Benzinmotor betrieben. Allerdings gibt es auch Hochdruckreiniger, die mit einem Hydraulikmotor arbeiten. Seltener – und insbesondere bei sehr leistungsfĂ€higen Hochdruckreinigern, die im professionellen Bereich eingesetzt werden – kommen auch Motoren mit Zapfwellen-Antrieb vor.

Neben dem Antriebsmotor bestehen Hochdruckreiniger noch aus zahlreichen weiteren Komponenten, die fĂŒr die Funktionsweise des GerĂ€ts essenziell sind. Damit der Hochdruckreiniger bei der Reinigung nicht fest an einem Ort steht, sondern auch mobil durch die Gegend gefahren werden kann, verfĂŒgt er ĂŒber ein Gestell, das mit RĂ€dern ausgestattet ist. Die Hochdruckpumpe sorgt dafĂŒr, dass das Wasser mit dem entsprechenden Druck gepumpt wird. In den Reinigungsmitteltank kann man – sofern gewĂŒnscht – ein Reinigungsmittel einfĂŒllen. Einige Hochdruckreiniger verfĂŒgen zusĂ€tzlich ĂŒber eine Temperaturregulierung. Ein Heizkörper gestattet es dem Hochdruckreiniger in diesem Fall, auch mit höheren Temperaturen zu arbeiten, wodurch das Lösen von Schmutz zusĂ€tzlich vereinfacht wird.

Das Wasser wird durch einen speziellen Schlauch geleitet; fĂŒr das richtige Funktionieren des Reinigers und den entsprechenden Druck ist eine spezielle HochdruckdĂŒse nötig. Optional lĂ€sst sich bei den meisten Hochdruckreinigern auch noch eine sogenannte DreckfrĂ€se anschließen. Oft sind die GerĂ€te zur Regulierung mit einer Handpistole ausgestattet.

Der nötige Druck

Ein Hochdruckreiniger kann mit unterschiedlicher IntensitĂ€t arbeiten. So lassen sich einige Hochdruckreiniger auf eine minimale IntensitĂ€tsstufe von lediglich 15 bar einstellen. In der Regel reinigen die Reiniger jedoch mit deutlich höherem Druck. Einige GerĂ€te sind auf bis ĂŒber 2.000 bar einstellbar. Diese Modelle werden auch Höchstdruckreiniger genannt. Jedoch kann man mit einem solch hohen Druck schnell auch schwere SchĂ€den anrichten. Man sollte den Reiniger daher stets genau auf die entsprechende Verschmutzung und auf den jeweiligen Untergrund einstellen. FĂŒr empfindliche OberflĂ€chen wie Fahrzeugge oder auch Boote sollten 115 bar nicht ĂŒberschritten werden. HolzflĂ€chen können mit bis zu 200 bar gereinigt werden. Auch wenn man es mit nicht allzu starken Verschmutzungen zu tun hat, sind 200 bar durchaus ausreichend. Alles, was darĂŒber hinausgeht, gilt als besonders hoher Druck. Zu beachten ist, dass lĂ€ngst nicht alle OberflĂ€chen mit einem Druck von ĂŒber 200 bar behandelt werden dĂŒrfen.

Vorteile
  • Hohe Reinigungskraft
  • Bequemes Lösen von hartnĂ€ckigem Schmutz
  • Einsatz im professionellen Bereich (etwa in der Industrie) möglich
Nachteile
  • FĂŒr den privaten Gebrauch ungeeignet
  • Kann OberflĂ€chen beschĂ€digen

Hochdruckreiniger, die mit Reinigungsmitteln arbeiten

Einige Hockdruckreiniger verfĂŒgen ĂŒber einen BehĂ€lter, in den man Reinigungsmittel geben kann. FĂŒr besonders hartnĂ€ckige Verschmutzungen kann man diesen Hochdruckreinigern Reinigungsmittel zugeben. Hierbei handelt es sich normalerweise nicht um gewöhnliche Haushaltsreiniger, sondern um spezielle Putzmittel, die oft auch auf den Typ der Verunreinigung ausgerichtet sind. Hochdruckreiniger fĂŒr den privaten Gebrauch setzen in der Regel auf zusĂ€tzliche Reinigungskraft durch Putzmittel.

Vorteile
  • Arbeitet mit Wasserkraft und mit Reinigungsmitteln
  • Bessere Reinigungsergebnisse
Nachteile
  • Weniger umweltfreundlich

Hochdruckreiniger, die mit heißem Wasser arbeiten

Bei vielen Hochdruckreinigern, die mit heißem Wasser reinigen, kann das Wasser mithilfe einer Brennkammer erhitzt werden. Bei modernen GerĂ€ten werden diese ĂŒber ein Thermostat geregelt, das man ganz einfach auf die gewĂŒnschte Temperatur einstellen kann. Im kleineren Rahmen und bei der Reinigung von InnenrĂ€umen kommt hingegen keine Brennkammer, sondern eine Art Elektroheizung zum Einsatz. Zwar ist diese Art von Hochdruckreinigern nicht ganz so leistungsfĂ€hig wie die GerĂ€te mit einem Verbrennungsmotor, allerdings haben sie den Vorteil, dass sie keine Abgase ausstoßen.

Generell lassen sich zwischen Hochdruckreinigern, die mit heißem Wasser funktionieren und solchen, die nur kaltes Wasser verwenden, mehrere Unterschiede in Bezug auf ihre Wirkung feststellen. Denn Hochdruckreiniger mit kaltem Wasser nutzen in erster Linie den hohen Wasserdruck, um ihre Reinigungskraft zu entfalten. Bei Hochdruckreinigern, die mit heißem Wasser arbeiten, können zusĂ€tzlich die hohen Temperaturen einen schmutzlösenden Effekt haben. Auf diese Weise kann mit einem schonenderen Wasserdruck auch eine stĂ€rkere Verschmutzung gelöst werden. Außerdem kann man oft auf Reinigungsmittel verzichten, da die hohen Temperaturen in Kombination mit dem hohen Wasserdruck eine hohe schmutzlösende Kraft aufweisen.

Ein weiterer Vorteil von Hochdruckreinigern mit heißem Wasser ist, dass auch viele Keime wie Bakterien, Viren und Pilze die hohen Temperaturen nicht ĂŒberstehen. Insbesondere in Umgebungen, in denen Lebensmittel gelagert oder verarbeitet werden, sind Hochdruckreiniger, die mit hohen Temperaturen funktionieren, daher sinnvoll. Allerdings haben die Hochdruckreiniger mit Heißwasser bei ihren zahlreichen Vorteilen auch einen erheblichen Nachteil, der sich auf das Finanzielle bezieht: Die Heißwasser-GerĂ€te sind deutlich teurer als die GerĂ€te ohne warmes Wasser. Zudem besteht die Gefahr, dass man sich an dem austretenden Wasser verbrĂŒht.

Vorteile
  • Höhere Schmutzlösekraft
  • Weniger Reinigungsmittel
  • Tötet gefĂ€hrliche Keime ab
Nachteile
  • Hohe Anschaffungskosten
  • VerbrĂŒhungsgefahr

Worauf man beim Kauf eines Hochdruckreinigers achten sollte

Wenn Hochdruckreiniger gewerblich eingesetzt werden, unterliegen sie verschiedenen Sicherheitsbestimmungen. So wird zum Beispiel in Verordnungen festgehalten, dass man wĂ€hrend des Betriebs eine Schutzbrille und Schutzkleidung tragen sollte. Außerdem sollten die GerĂ€te im besten Fall ĂŒber Hauben zum Spritzschutz verfĂŒgen.

Der Wasserdruck

Anhand des Wasserdrucks lĂ€sst sich die Leistung des Hochdruckreinigers abschĂ€tzen. DarĂŒber hinaus sollte man aber auch noch einen zweiten Wert berĂŒcksichtigen: die Förderleistung. Ein Verbrauch von 350 Litern pro Stunde ist durchaus akzeptabel, leistungsfĂ€higere GerĂ€te verbrauchen allerdings 600 Liter und mehr pro Stunde.

Die EinsatzflÀche

Die Hochdruckreiniger sollen beim Putzen helfen, und das nicht nur bei schwer lösbaren Verschmutzungen, sondern auch im Falle von grĂ¶ĂŸeren FlĂ€chen. Aber wie groß ist die FlĂ€che, die sich mit dem jeweiligen Hochdruckreiniger mĂŒhelos reinigen lĂ€sst? Und wie lange benötigt man fĂŒr das Reinigen grĂ¶ĂŸerer FlĂ€chen? Wer etwa einen großen Garten hat, sollte darauf achten, dass das WunschgerĂ€t dafĂŒr geeignet ist.

Die Art des Antriebs

Die meisten GerĂ€te, die fĂŒr den heimischen Gebrauch konstruiert werden, setzen auf einen Elektromotor. Elektrisch betriebene Hochdruckreiniger erzielen mit einer Leistung von etwa 1.400 Watt bis 3.00 Watt gute Reinigungsergebnisse. DarĂŒber hinaus setzen sie im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren keine Abgase frei. Möchte man allerdings grĂ¶ĂŸere FlĂ€chen draußen fernab von einer Steckdose reinigen, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: Man kann auf einen Hochdruckreiniger mit Akkubetrieb zurĂŒckgreifen. Der Nachteil dieser GerĂ€te ist derzeit noch deren geringere LeistungsfĂ€higkeit. FĂŒr eine höhere Leistung mĂŒsste man auf einen benzinbetriebenen Hochdruckreiniger zurĂŒckgreifen, der allerdings Abgase erzeugt und fĂŒr InnenrĂ€ume ungeeignet ist.

Die LĂ€rmentwicklung

Auch wenn man zunĂ€chst nicht daran denken mag: Hochdruckreiniger können eine ziemliche LĂ€rmbelĂ€stigung verursachen. Insbesondere wer ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum oder hĂ€ufig mit einem Hochdruckreiniger arbeitet, sollte sich ein GerĂ€t anschaffen, das möglichst wenig LĂ€rm erzeugt. Auch das Benutzen von einem Gehörschutz ist anzuraten.

Der Umweltschutz

Der hohe Druck der Hochdruckreiniger kann oft einiges an scharfen Putzmitteln sparen, die die Umwelt mit ihrer chemischen Zusammensetzung belasten. Aber auch Hochdruckreiniger können bei unsachgemĂ€ĂŸem Gebrauch die Umwelt schĂ€digen. So muss man beispielsweise darauf achten, dass ein RĂŒckflussverhinderer zwischen dem Wasseranschluss und dem Hochdruckreiniger zwischengeschaltet ist.

Die Ergonomie

Wenn man ĂŒber lĂ€ngere Zeit mit einem Hochdruckreiniger arbeitet, sollte dieser selbstverstĂ€ndlich gut in der Hand liegen und den Körper möglichst wenig belasten. Die Form des GerĂ€ts und seine Griffe sollten ergonomisch sein; das Gewicht des Hochdruckreinigers sollte möglichst gering sein, denn schließlich wird das GerĂ€t mobil eingesetzt.

Zubehör: die verschiedenen AufsĂ€tze und DĂŒsen

Ein Hochdruckreiniger kommt mit Zubehör. Im Folgenden gehen wir auf diesen Aspekt ein.

RotationsdĂŒse

Mithilfe von RotationsdĂŒsen können pulsierende und bewegliche Druckstrahlen erzeugt werden, mit denen sich die Schmutzpartikel auch bei niedrigerem Druck leicht lösen lassen.

FlachstrahldĂŒse

Bei einer FlachstrahldĂŒse handelt es sich um eine DĂŒse, die speziell dafĂŒr entwickelt wurde, um grĂ¶ĂŸere FlĂ€chen zu sĂ€ubern. Mithilfe der DĂŒse können der Druck und das Wasser besser verteilt werden. Die FlachstrahldĂŒsen lassen sich normalerweise an allen gewöhnlichen Hochdruckreinigern anbringen.

DreckfrÀse

Auch bei einer DreckfrÀse wird das Prinzip des Rotierens genutzt. Allerdings wird mit einer DreckfrÀse rotierender Punktstrahl erzeugt, mit dem sich prÀzise und kraftvoll arbeiten lÀsst.

Pflegetipps: Darauf sollte man bei der Nutzung von einem Hochdruckreiniger achten

Hochdruckreiniger werden oft zur Pflege und Wartung anderer Maschinen und GerĂ€te genutzt. Dabei mag man fast vergessen, dass auch die Hochdruckreiniger selbst gepflegt werden mĂŒssen. Bekannte Hersteller von Hochdruckreinigern, wie zum Beispiel KĂ€rchner, bieten auch Produkte an, die auf die Pflege und Wartung von Hochdruckreinigern abgestimmt sind.

Insbesondere bei Heißwasser-Hochdruckreinigern sollte man darauf achten, dass diese nicht verkalken. So kann man dem Wasser beispielsweise ein besonderes Pflegeprodukt zugeben, das vor Kalkablagerungen schĂŒtzt. Sollte der Hochdruckreiniger doch einmal verkalken, dann kann man zu anderen Produkten greifen. So werden beispielsweise verschiedene Entkalker angeboten. Wenn es schnell gehen soll, wird vor allem im professionellen Bereich auf SalzsĂ€ure zurĂŒckgegriffen. Allerdings lassen sich auch schonendere Mittel finden.

Wie bei allen Motoren sollte man natĂŒrlich darauf achten, dass der Antrieb stets gut geschmiert ist. Dies gilt darĂŒber hinaus fĂŒr die Hochdruckpumpe, die bei Hochdruckreinigern ja zu Höchstleistungen angetrieben wird. Auch zum Schmieren lassen sich im Handel spezielle Produkte fĂŒr Hochdruckreiniger finden. Es sind auch Kombinations- oder Allround-Produkte erhĂ€ltlich, die nicht nur schmieren, sondern zusĂ€tzlich fĂŒr den notwendigen Schutz vor Kalkablagerungen sorgen.

Tests von Hochdruckreinigern

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die vorgestellten Hochdruckreiniger keinem Test unterzogen.

Die Stiftung Warentest hat Hochdruckreiniger getestet. Der letzte Test stammt aus dem Jahr 2014 und sagt bereits im Titel, was das Fazit ist: „Gute QualitĂ€t hat ihren Preis.“

Die Stiftung hat elf Hochdruckreiniger von insgesamt acht Herstellern einem Test unterzogen, wobei die getesteten Reiniger zum damaligen Zeitpunkt zwischen 70 und 555 Euro kosteten. Die Preisspanne war dementsprechend relativ hoch. 

Nur vier der elf getesteten GerĂ€te erhielten die Testnote „gut“, ein „sehr gut“ vergab die Stiftung Warentest ĂŒberhaupt nicht. Als Testsieger ging ein mit knapp 500 Euro relativ teures GerĂ€t der Marke KĂ€rchner hervor. Den zweiten Platz belegt ein mit ĂŒber 500 Euro noch teureres GerĂ€t von KrĂ€nzle. Beide teuren GerĂ€te konnten in einem Punkt nicht ganz ĂŒberzeugen: In puncto Umwelteigenschaften erhielten beide nur das TestprĂ€dikat „befriedigend“.

Zweimal musste die Testnote „mangelhaft“ vergeben werden, ebenfalls zweimal gab es nur ein „ausreichend“. Der Grund fĂŒr die schlechten Noten war die geringe Haltbarkeit. So entzĂŒndete sich ein Hochdruckreiniger der Marke Top Craft beim Haltbarkeitstest, nachdem er zuvor einen Kurzschluss ausgelöst hatte. Bei anderen Modellen waren die Pumpen undicht, was ebenfalls zu AbzĂŒgen bei der Haltbarkeit der GerĂ€te fĂŒhrte.

Bereits fĂŒnf Jahre zuvor – also im Jahr 2009 – hatte Öko-Test einen Test von Hochdruckreinigern durchgefĂŒhrt. Die Tester vergaben bei den neun getesteten Reinigern drei Mal die Testnote „gut“. Im Vergleich zu den Test-Reinigern der Stiftung Warentest hatte Öko-Test relativ gĂŒnstige Hochdruckreiniger unter die Lupe genommen: Um die 200 Euro kosteten die sechs teureren Maschinen, drei Hochdruckreiniger kosteten nur etwa 70 Euro. In einem Aspekt sind sich die Stiftung Warentest und Öko-Test einig: Auch Öko-Test kann nur die teureren Reiniger empfehlen. Problematisch war bei den gĂŒnstigen Varianten vor allem die DauerprĂŒfung, die keines der preiswerten GerĂ€te bestehen konnte. Die Testnote „gut“ erhielten die Hochdruckreinigern von Bosch, Nilfisk und Stihl.