4K-Monitore

Die 7 besten 4K-Monitore im Vergleich

Bildeigenschaften
GrĂ¶ĂŸe Bildschirm
Auflösung
Helligkeit
Kontrast
Reaktionszeit
SeitenverhÀltnis
Blickwinkel
Aktualisierungsrate
Beschichtung
AnschlĂŒsse
VGA-Anschluss
DVI-Anschluss
HDMI-Anschluss
DisplayPort
Extras
Lautsprecher
Höhenverstellbar
Sonstiges
Maße
Gewicht
Vorteile

4K-Monitor-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • 4K-Monitore bieten durch ihre hohe Auflösung mehr Möglichkeiten, Fenster auf dem Desktop anzuordnen.
  • Sie eignen sich fĂŒr den multifunktionalen Einsatz als TV-GerĂ€t, sei es zum Fernsehen oder Streamen.
  • Sehr hohe Auflösungen sind vor allem fĂŒr Gamer interessant, aber nur mit entsprechender Grafikkarte sinnvoll.
  • Die StandardgrĂ¶ĂŸe betrĂ€gt 27 Zoll; kleinere Modelle sind meist nicht viel gĂŒnstiger.

Das Kino fĂŒr zu Hause

Computermonitore kommen heutzutage fĂŒr die unterschiedlichsten Anwendungen zum Einsatz. Die Zeiten, in denen Nutzer damit ausschließlich Tabellen- oder Textbearbeitungen vorgenommen haben, gehören endgĂŒltig der Vergangenheit an. Sei es das zum Fernsehen, Streamen, fĂŒr YouTube oder das Computerspiel – ein guter Monitor ist bei all dem von Vorteil.

4K-Monitore bieten eine gestochen scharfe Auflösung. Damit macht nicht nur das Anschauen von Videos, sondern auch das Bearbeiten von Grafiken und Tabellen Spaß. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie Fenster und Elemente auf dem Desktop ĂŒbersichtlicher anordnen können, weil der grĂ¶ĂŸere Bildschirm mehr Platz bietet. Mittlerweile sind 4K-Monitore zudem wesentlich erschwinglicher als noch zum Zeitpunkt ihrer MarkteinfĂŒhrung. Zwar mĂŒssen Sie mit einem etwas höheren Energiebedarf rechnen, allerdings sind schon viele sparsamere Modelle erhĂ€ltlich.

Woher kommt die Bezeichnung 4K?

Die Bezeichnung „4K“ leitet sich von der AbkĂŒrzung „K“ fĂŒr Kilo, also tausend her. „4K“ bedeutet demnach, dass der Bildschirm in der Breite circa 4.000 Pixel aufweist. Im Falle von 4K-Monitoren ist das ein NĂ€herungswert, die tatsĂ€chliche Anzahl betrĂ€gt 3.840. „Echtes“ 4K gibt es nur auf KinoleinwĂ€nden, bei denen diese Zahl dann 4.096 betrĂ€gt. Zwar ist es numerisch nicht ganz korrekt, doch die Bezeichnung „4K“ ist auch bei Fernsehern und Monitoren lĂ€ngst zum Standard geworden.

Welche Anforderungen bringt ein 4K-Monitor mit sich?

Beachten Sie unbedingt den höheren Platzbedarf. Verbunden mit einer grĂ¶ĂŸeren Bildschirmdiagonale steigt auch der optimale Sitzabstand. Daher sollten Sie vor dem Kauf Ihren Arbeitsplatz dahingehend prĂŒfen, ob der nötige Platz fĂŒr einen 4K-Monitor vorhanden ist. Ferner ist es wichtig, dass die Grafikkarte in der Lage ist, die hohe Auflösung an den Monitor zu ĂŒbertragen. Sollte die Grafikkarte nicht mit dem 4K-Monitor kompatibel sein, nĂŒtzt die hohe Auflösung wenig und ein ruckeliges Bild ist die Folge.

Bekannte Marken

LG | Dell | Samsung | BenQ | HP

Technische Kaufkriterien

Bei der Entscheidung fĂŒr einen passenden hochauflösenden 4K-Monitor ist zunĂ€chst eine Reihe technischer Kriterien zu berĂŒcksichtigen.

Paneltypen

Beim Panel handelt es sich um das wichtigste Element fĂŒr die Funktion des 4K-Monitors. Es gibt drei unterschiedliche Paneltypen, die sich im Hinblick auf die Anordnung der darin verbauten FlĂŒssigkristalle unterscheiden.

IPS-Panels

Diese Panels arbeiten nach dem In-Plane-Switching-Prinzip. Das Ergebnis ist ein Bild mit sehr guten Kontrastwerten. Dadurch, dass die MolekĂŒle parallel zur AnzeigeflĂ€che liegen, erreichen IPS-Panels auch dann eine hohe Lesbarkeit, wenn der Betrachter nicht frontal vor ihnen sitzt. Ein weiterer Vorteil ist die schnellere Reaktionszeit der Pixel. Unschöne Nachzieheffekte, wie sie bei anderen GerĂ€ten, etwa bei anspruchsvollen Spielen, entstehen können, bleiben aus. Das wissen auch Fotografen und Videocutter zu schĂ€tzen. Die Hintergrundbeleuchtung geht jedoch mit einem etwas höheren Energiebedarf einher.

Vorteile
  • Sehr gute Kontrastwerte
  • Blickwinkelstabil
  • Geringe Reaktionszeit
Nachteile
  • Etwas höherer Energiebedarf
TN-Panels

Bei Twisted-Nematic-Panels bestehen die Pixel aus stĂ€bchenförmigen FlĂŒssigkristallen. LEDs sorgen fĂŒr eine permanente Hintergrundbeleuchtung. Je höher die anliegende Spannung ist, desto stĂ€rker ist die senkrechte Ausrichtung zur MonitoroberflĂ€che. Das bedeutet weniger Licht und einen dunkleren Farbton. Allerdings werden die Pixel wegen der konstanten Hintergrundbeleuchtung nie komplett schwarz. Sie sind aufgrund ihres einfachen Konstruktionsprinzips kostengĂŒnstig und dementsprechend weit verbreitet. Gamer schwören auf TN-Panels, weil sie eine sehr schnelle Reaktionszeit bieten. Ein optimales Bild ist jedoch nur aus senkrechtem Blickwinkel möglich. Farb- und Kontrastdarstellung können zudem nicht mit den anderen Paneltypen mithalten.

Vorteile
  • GĂŒnstig in der Anschaffung
  • Sehr geringe Reaktionszeit
  • Hohe Bildwiederholungsrate
Nachteile
  • SchwĂ€chen bei Darstellung von Kontrasten und dunklen Farben
  • Nicht blickwinkelstabil
VA-Panels

VA-Panels arbeiten nach dem Vertical-Alignment-Prinzip. Die FlĂŒssigkeitskristalle bewegen sich nach dem Einschalten des Monitors in eine horizontale Anordnung. In puncto Kontrastwerte können die VA-Panels sogar die IPS-Panels ĂŒbertrumpfen. HierfĂŒr mĂŒssen Sie jedoch einen noch höheren Energieverbrauch in Kauf nehmen. Sie gelten ĂŒberdies als eher hitzeempfindlich. FĂŒr Touchscreens sind sie komplett ungeeignet, weil das Bild bei BerĂŒhrung eine dunklere Farbe annimmt.

Vorteile
  • Beste Kontrastdarstellung
Nachteile
  • Höchster Energieverbrauch
  • Hitzeempfindlich

Display-Technologien

Bei der Technik des Displays unterscheidet man zwischen LCD und LED, die in der Beleuchtung der FlĂŒssigkristalle voneinander abweichen.

LCD-Technik

Beim herkömmlichen „Liquid Crystal Display“ gibt es eine flĂ€chige Hintergrundbeleuchtung mittels Leuchtstoffröhren. Die einzelnen Bildpunkte bestehen aus FlĂŒssigkristallen. Ihre Farbe wird von einem Filter bestimmt. Ein Transistor sorgt dafĂŒr, dass die Kristalle je nach anliegender Spannung ausgerichtet werden und einen bestimmten Farbton aussenden. Aufgrund der verbauten Leuchtstoffröhren sind LCD-Monitore etwas grĂ¶ĂŸer.

LED-Technik

LED-Monitoren verzichten auf eine Bestrahlung durch Röhren. Bei diesen Modellen leuchten die Bildpunkte selbst. Folglich sind die Monitore deutlich flacher. Innerhalb jedes Pixels liegen drei Leuchtdioden in Rot, GrĂŒn und Blau. Durch die Mischung dieser Farben entsteht das Gesamtbild. Die meisten modernen Monitore funktionieren mit dem LED-Prinzip. Zum einen brauchen die GerĂ€te nicht so lange fĂŒr den Bildaufbau, zum anderen benötigen sie weniger Energie. Außerdem haben sie eine höhere Lebensdauer als herkömmliche LCD-Monitore.

Auflösung

Die Auflösung gibt die Zahl der einzelnen Punkte an, die das Gesamtbild darstellen. Je grĂ¶ĂŸer diese Zahl ist, desto schĂ€rfer nimmt der Betrachter das Bild wahr. 4K-Monitore verfĂŒgen ĂŒber eine auch Ultra High Definition (UHD) genannte Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln. Damit ist die Anzahl der Pixel rund viermal höher als bei Full HD mit 1.920 x 1.080 Pixeln. Full HD ist zudem die typische Auflösung von Videomaterial auf Blu-Ray-Discs. WĂ€hrend 4K-Monitore insgesamt also ĂŒber rund 8 Millionen Bildpunkte verfĂŒgen, sind es bei Full-HD-GerĂ€ten nur zwei Millionen.

Was ist der Unterschied zwischen UHD und 4K?

Der Unterschied zwischen der UHD- und der 4K-Auflösung liegt in der Anzahl der vertikalen Bildpunkte. UHD bezeichnet eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten, was exakt der vierfachen Pixelmenge von Full HD entspricht. Das SeitenverhĂ€ltnis ist wie bei Full HD 16:9. Der Begriff 4K kommt hingegen aus dem Kinobereich und beschreibt streng genommen eine Auflösung von 4.096 x 2.160 Pixeln. Diese Auflösung wird auch als 4K2K bezeichnet. Eine Abweichung zeigt sich ferner im verĂ€nderten SeitenverhĂ€ltnis von 17:9. 4K-Monitore mĂŒssten also eigentlich UHD-Monitore heißen. Allerdings hat sich eingebĂŒrgert, die Begriffe 4K und UHD synonym zu verwenden, sodass die Bezeichnung 4K heute eine Auflösung von 3.840 x 1.920 Pixeln beschreibt.

Die Auflösung des Eingabematerials entspricht nicht immer derjenigen des Monitors. Anders gesagt: Ein 4K-Monitor kann seine StĂ€rken nur dann voll ausspielen, wenn das Bildmaterial qualitativ der gebotenen UHD-Auflösung entspricht. Das ist bei normalem Fernsehprogramm wie auch den meisten Sendungen auf Streaming-Diensten nicht der Fall. Allerdings nimmt die Beliebtheit von 4K-GerĂ€ten derart zu, dass das Angebot von Filmen und Serien im 4K-Format ebenfalls wĂ€chst. Da diese Auflösung bei Kinofilmen ohnehin Standard ist, verfĂŒgen die Studios ĂŒber eine entsprechende Technik. Es ist aber zu beachten, dass die Videodateien umso mehr Speicherplatz beziehungsweise Datenvolumen verbrauchen, je höher sie aufgelöst sind.

Bildwiederholfrequenz

Diese in Hertz angegebene GrĂ¶ĂŸe bestimmt, wie oft pro Sekunde der Monitor das Bild neu aufbauen kann. Bei schnellen Actionspielen, SportĂŒbertragungen und Verfolgungsjagden ist dieser Parameter wichtig. Wer den Monitor eher fĂŒr BĂŒrotĂ€tigkeiten am PC nutzt, benötigt dagegen keine sehr hohen Werte. Der Standardwert fĂŒr FernsehĂŒbertragungen liegt bei 24 Hertz. 4K-Monitore bieten in der Regel eine Bildwiederholfrequenz von mindestens 60 Hertz. Diese ist fĂŒr die meisten Anwendungen absolut ausreichend.

FĂŒr Gamer ist insbesondere bei schnellen Spielen eine höhere Rate von 144 Hertz nötig. Mittlerweile gibt es sogar 4K-Monitore mit einer Bildwiederholungsrate von 240 Hertz. Einige Fachleute sind jedoch der Meinung, dass die menschliche Wahrnehmung ab 200 Hertz keine Unterschiede mehr wahrnehmen kann. Wichtig bei 4K-Monitoren mit hoher Bildwiederholfrequenz ist, dass die Grafikkarte des PCs auch so schnell takten kann. Andernfalls wird es unweigerlich zu einem ruckeligen Bild kommen. Bei Grafikkarten lautet die entsprechende GrĂ¶ĂŸe „fps“ (frames per second).

Oft sind die Angaben einiger Hersteller bezĂŒglich der Bildwiederholrate verwirrend. Hier tauchen manchmal viel höhere Zahlen auf, etwa 400 Hertz bei der Motionflow genannten Technik von Sony. ErklĂ€rt wird dies damit, dass der Monitor selbst weitere Bilder berechnet, die zwischen denjenigen der 50 Hertz-Wiedergabe liegen. Bei LG gibt es ein Ă€hnliches Prinzip, das Picture Mastering Index (PMI) heißt. Diese Werte sind allerdings herstellerĂŒbergreifend nicht miteinander vergleichbar, weil sie bei jedem Fabrikat anders definiert sind.

Pixeldichte

Zwar liegt die Vermutung nahe, dass die Auflösung das wichtigste Kriterium ist, um die BildqualitĂ€t zu bestimmten. Das ist aber nicht ganz richtig, denn mindestens genauso wichtig ist die Pixeldichte. Diese ist in dpi, also dots per inch (zu Deutsch: Punkte pro Zoll) angegeben. Sie sagt aus, wie viele Pixel auf einer bestimmten FlĂ€che des Monitors untergebracht sind. Je kleiner der Monitor bei gleicher Auflösung, desto höher die Pixeldichte. Insbesondere beim Einsatz eines 4K-Monitors als Computerbildschirm ist es wichtig, diese GrĂ¶ĂŸe zu kennen; schließlich ist jedes Betriebssystem auf eine bestimmte dpi-Anzahl optimiert.

Smartphones der neueren Generation haben fast immer höhere dpi-Werte als Monitore, weil die Auflösung im Vergleich zu den geringen Maßen des Displays sehr hoch ist. Die Hersteller tragen damit auch der Tatsache Rechnung, dass der Abstand der Augen zum Smartphone geringer ist als zu einem Computermonitor.

Es gibt aber auch 4K-Monitore, die in dieser Hinsicht mit Smartphones mithalten können. Wer darauf Wert legt, sollte beim Kauf auf die Bezeichnung „HiDPI“ achten. Der Computerhersteller Apple spricht hier von Retina-Display. Mit einem solchen Monitor soll vor allem das Arbeiten am PC vorteilhaft sein, weil die Augen nicht so schnell ermĂŒden.

Wie unterscheiden sich AMD Free Sync und NVIDIA G-Sync?

AMD und NVIDIA gelten als die Platzhirsche unter den Herstellern fĂŒr Grafikkarten. Beide bieten mit ihren Karten ein eigens entwickeltes Verfahren zur Bildoptimierung an. Das Ziel beider Verfahren ist es, die Taktung der Grafikkarte genau auf die Bildwiederholrate des Monitors abzustimmen. Synchronisationsfehler wie ruckelnde Bilder gehören damit der Vergangenheit an. Bei AMD ist dieses Verfahren in die Software integriert. Daher können Nutzer meist auf den Kauf eines speziellen Monitors verzichten. Um G-Sync von Nvidia zu nutzen, ist sowohl eine kompatible Grafikkarte als auch ein teurerer G-Sync-Monitor notwendig. Die Bildwiederholfrequenz gibt die Grafikkarte vor; der Monitor muss diese auch unterstĂŒtzen. Das G-Sync-System ist insgesamt zwar teurer, wird von vielen Nutzern jedoch als weniger fehleranfĂ€llig beschrieben.

Reaktionszeit

Die Reaktionszeit eines 4K-Monitors gibt die Zeitspanne an, die das GerĂ€t fĂŒr den Farbwechsel der Kristalle benötigt. Diese Angabe erfolgt in Millisekunden (ms). Werte von 10 Millisekunden sind fĂŒr so gut wie alle Anwendungen ausreichend. Nur Gamer halten nach schnelleren 4K-Monitoren Ausschau. Manche Modelle können den Wechsel innerhalb einer Millisekunde vollziehen. Es ist durchaus vorteilhaft, wenn der Monitor ĂŒber eine anpassbare Reaktionszeit verfĂŒgt. Damit leiden Farbwerte und Helligkeit nicht so sehr unter dem schnellen Wechsel.

AnschlĂŒsse und Schnittstellen

HDMI ist eine digitale Schnittstelle zur Bild- und TonĂŒbertragung. Zwei solcher AnschlĂŒsse sollten mindestens vorhanden sein. Etwas neuer ist die DisplayPort-Technik, die eine noch höhere Auflösung und Bildrate gewĂ€hrleistet. Da davon auszugehen ist, dass in Zukunft immer mehr PeripheriegerĂ€te ĂŒber einen DisplayPort verfĂŒgen werden, ist der Kauf eines 4K-Monitors mit diesem Ausstattungsmerkmal eine gute Entscheidung. Die Entwicklung der BildqualitĂ€t ist mit den Standards 4K oder 5K sicher noch nicht an ihrem Ende angekommen.

USB-AnschlĂŒsse gehören ebenfalls zur serienmĂ€ĂŸigen Ausstattung vieler 4K-Monitore. Sie eignen sich fĂŒr den Anschluss herkömmlicher PC-Peripherie. Dazu zĂ€hlen Tastatur, Maus und externe Festplatte beziehungsweise USB-Stick. Zudem stellen sie eine einfache Möglichkeit dar, das USB-Anschlussfeld des PCs zu erweitern. Der optische Digitalausgang TOSLINK dient nur der TonĂŒbertragung. Hiermit erhalten Nutzer die Möglichkeit, eine externe Soundbar anzuschließen, um die klanglichen Möglichkeiten zu verbessern.

Nur noch vereinzelt sind an 4K-Monitoren Ă€ltere AnschlĂŒsse wie VGA, SCART oder DVI zu finden. FĂŒr Nutzer, die im Besitz eines Beamers oder VHS-Videorekorders mit diesen AnschlĂŒssen sind, ist dieses Ausstattungsmerkmal jedoch interessant.

Gewicht und Wandhalterung

Das Gewicht des 4K-Monitors ist besonders dann von Interesse, wenn der Nutzer eine Befestigung an der Wand bevorzugt – beispielsweise, um Platz auf dem Schreibtisch zu sparen. Der VESA-Standard gibt an, welche Halterung mit welchem Monitor kompatibel ist. Die Halterungen weisen ein bestimmtes Lochmuster auf, etwa 100 x 100 oder 200 x 100 Millimeter. WĂ€hrend die kleineren Halterungen (VESA MIS-D genannt) Monitore bis zu einem Gewicht von 14,0 Kilogramm tragen können, sind es bei den grĂ¶ĂŸeren (VESA MIS-E) bis zu 22,7 Kilogramm. DarĂŒber hinaus gibt es die VESA-MIS-F-Kategorie bis 113,6 Kilogramm.

Weitere Faktoren beim Kauf eines 4K-Monitors

Neben den vielfĂ€ltigen, teilweise unĂŒbersichtlichen technischen Kaufkriterien gibt es weitere Fragen, die Sie sich vor dem Kauf eines Bildschirms stellen sollten, etwa nach einem gebogenen und entspiegelten Display sowie Verstellmöglichkeiten zugunsten der Ergonomie.

Welche Vorteile haben Curved Displays?

Viele Gamer schwören auf Curved Monitore, also Displays mit geschwungener OberflĂ€che. Sie ermöglichen eine stĂ€rkere Immersion, worunter man ein Eintauchen ins Spielgeschehen versteht. Auch bei Kinofilmen und TV-Sendungen kann ein solches Display von Vorteil sein. Der Kontrast ĂŒberzeugt ebenso am Bildrand, was bei anderer Bauart oft ein Nachteil ist. Allerdings kommen die Vorteile von Curved Displays nur aus einer mittigen Betrachterposition zur Geltung. FĂŒr Filmabende in großer Runde taugen sie also weniger. FĂŒr jemanden, der oft allein vor dem Bildschirm sitzt, ist die Anschaffung durchaus eine Überlegung wert, allerdings sollte die Bildschirmdiagonale mindestens 27 Zoll betragen.

Sind spiegelnde oder matte Displays bei einem 4K-Monitor besser?

Spiegelnde Displays wirken auf den ersten Blick zwar lebhafter und farbkrĂ€ftiger. Allerdings gibt es mittlerweile die eindeutige Empfehlung, Displays mit matter OberflĂ€che vorzuziehen. GlĂ€nzende Displaypanels lassen oft ungewĂŒnschte Reflexionen entstehen. Das ist vor allem bei Sonneneinstrahlung relevant und kann den Blick auf den Bildschirm deutlich erschweren. Außerdem wird der Betrachter dadurch dazu angehalten, den Kopf so zu bewegen, dass die Reflexionen verschwinden. Eine entspannte Haltung einzunehmen, ist damit schlicht nicht möglich, egal ob es um die Arbeit am PC oder das Anschauen von Videos geht. Zudem ist der Gesamteindruck des Bildes bei matten Displays viel natĂŒrlicher.

Anpassungsmöglichkeiten bezĂŒglich der Ergonomie

Damit das Arbeiten mit einem 4K-Monitor angenehm ist und den Körper nicht belastet, sind vor dem Kauf einige Überlegungen zur Ergonomie ratsam. Ein höhenverstellbarer Monitor ist leicht auf die Anforderungen unterschiedlicher Nutzer anzupassen. Auch ein nach vorn oder hinten neigbarer Fuß ist vorteilhaft, um ErmĂŒdungserscheinungen oder gar HaltungsschĂ€den vorzubeugen. Da an manchen ArbeitsplĂ€tzen auch im Stehen gearbeitet wird, ist ein möglichst flexibel einstellbarer Monitor immer von Vorteil. Der optimale Abstand betrĂ€gt bei herkömmlichen Monitoren 50 bis 60 Zentimeter. Bei grĂ¶ĂŸeren 4K-Monitoren mit einer Diagonale von 27 Zoll werden 80 bis 100 Zentimeter empfohlen.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die 4K-Monitore nicht selbst getestet.

Die Stiftung Warentest fĂŒhrte im August 2019 einen ausfĂŒhrlichen Test von PC-Monitoren durch. Insgesamt fĂŒnfzehn Modelle mit Bildschirmdiagonalen von bis zu 27 Zoll und unterschiedlichen Auflösungen kommen darin vor. Bei den 4K-Monitoren liegen zwei Modelle mit der Gesamtnote „gut“ (2,2) gleichauf. Der BenQ PD2700U punktet mit guter BildqualitĂ€t (2,4) und Handhabung (2,3). Auch die Umwelteigenschaften bewerteten die Tester als „gut“ (2,3), die Vielseitigkeit des Monitors sogar mit „sehr gut“ (1,0). Die gleiche Endnote von 2,2 erhielt der LG 27UK850-W. Seine BildqualitĂ€t bewerteten die Tester mit 2,1 noch ein wenig besser als beim Konkurrenten von BenQ. Bei Handhabung und Umwelteigenschaften erreichte der LG jedoch nur ein „befriedigend“ (2,7).

Als dritter Kandidat mit 4K-Auflösung ist der Iiyama Prolite XUB2792UHSU-B1 vertreten. Er erhielt die Gesamtnote „befriedigend“ (2,8). FĂŒr die BildqualitĂ€t vergaben die Tester zwar eine 1,9, auch die Vielseitigkeit (1,5) und die Umwelteigenschaften (2,5) ĂŒberzeugten die Experten. Als Achillesferse machten sie jedoch seine nur ausreichende (4,0) Handhabung aus.


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