Einkochautomat

Die 7 besten Einkochautomaten im Vergleich

Material GehÀuse
Fassungsvermögen
Leistung
Timer-Funktion
Überhitzungsschutz
Einlegerost
Auslaufhahn
ErhÀltliche Farben
Gewicht

Einkochautomat-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Ein Einkochautomat ist eine Allround-KĂŒchenmaschine, die fĂŒr verschiedene Anwendungen praktisch ist.
  • Einkochautomaten konservieren Lebensmittel durch Erhitzen, die Nahrung ist nach dem Wecken absolut keimfrei.
  • KĂ€ufer sollten darauf achten, dass der Einkochautomat mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet ist.
  • Mit manchen Modellen können Nutzer auch entsaften und maischen.
  • Einkochautomaten kommen das ganze Jahr zum Einsatz.

Das ist ein Einkochautomat

Do-it-yourself-Themen liegen total im Trend. Zu den beliebtesten Selbermach-Topics gehören auch das Anbauen von Lebensmitteln im eigenen Garten oder auf dem Balkon sowie das Zubereiten von gesunden Speisen. Dank dieser Trend-Entwicklungen erfreuen sich die praktischen Einkochautomaten sehr großer Beliebtheit. Schon die eigenen Urgroßeltern verwendeten Einkochtöpfe, um Lebensmittel ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum haltbar zu machen. Zu damaligen Zeiten war das Einkochen von GemĂŒsen, Obst und Fleisch gang und gĂ€be, da es in den Wintermonaten kaum Zugang zu frischen Lebensmitteln gab.

Heutzutage hat die Beliebtheit von Einkochautomaten weniger damit zu tun, dass wir die Lebensmittel nicht kaufen könnten, sondern mehr damit, dass Leute wieder hĂ€ufiger selbst kochen wollen. Moderne Einkochautomaten verfĂŒgen außerdem ĂŒber weitere Funktionen, die ĂŒbers Einkochen hinausgehen. Im Gegensatz zu damals funktionieren die Produkte heute elektrisch. Ein Herd wird nicht benötigt, Nutzer benötigen lediglich eine funktionierende Steckdose.

Einkochen nennt man ĂŒbrigens auch einwecken, weil der Ă€lteste und bekannteste Hersteller dieser Produkte den Namen Weck trĂ€gt. Rund um die 1890er Jahre meldete Johann Carl Weck erstmals ein Patent an. Das Prinzip des Einkochens funktioniert bis heute genauso wie damals.

Bekannte Marken: Weck | Rommelsbacher | Bielmeier | Kochstar | Klarstein | Severin | Steba 

Diese Vorteile bietet ein Einkochautomat

Moderne Einkochautomaten sind vielseitig einsetzbar. Da die Anwendung relativ einfach ist, profitieren sowohl Profi-Köche als auch Koch-Neulinge von der Nutzung nachhaltig. 

  • Sie wissen immer genau, was Sie essen.
  • Alles ist selbstgemacht und somit frei von Konservierungsstoffen.
  • Sie profitieren monatelang oder sogar mehrjĂ€hrig von der eigenen Ernte.
  • Auch bereits gekochtes Essen kann mit dem Einwecken lĂ€nger haltbar gemacht werden.
  • Einkochautomaten eignen sich auch zum einfachen Warmhalten von Speisen.
  • Einkochen funktioniert mit GemĂŒse, Obst und Fleisch.
  • Sie schonen die Umwelt, da alle EinweckglĂ€ser mehrfache Anwendung finden.
  • Das bedeutet: weniger MĂŒllproduktion.
  • Sie sparen somit bares Geld.
  • Saisonale Produkte sind jederzeit genießbar.
  • Manche Modelle sind auch als Entsafter nutzbar.
  • Andere GerĂ€te können zusĂ€tzlich Bier brauen.

 

Diese genannten Vorteile zeigen, warum das Einkochen von Lebensmitteln nicht mehr nur bei den Großeltern beliebt ist. Einkochtöpfe eignen sich damals wie heute fĂŒr jeden Haushalt.

Das sind die wesentlichen Funktionen

FrĂŒher stellten die Köche ihre Einkochautomaten oder -töpfe auf den Herd oder in den Ofen. Im Wesentlichen funktionierte dieses Vorgehen auch gut, jedoch nahm das Einkochen sehr viel Zeit in Anspruch. Moderne, elektrische GerĂ€te sind um einiges komfortabler in der Anwendung. Ist der Automat an eine Steckdose angeschlossen, heizt sich die im Topfboden installierte Heizspirale oder der Heizboden auf und sorgt fĂŒr gleichmĂ€ĂŸige Hitze im gesamten GerĂ€t. Die Inhalte der zuvor eingestellten GlĂ€ser werden sterilisiert, Mikroorganismen abgetötet. Manche Produkte verfĂŒgen ĂŒber unterschiedliche Einstellungs- sowie Anwendungsmöglichkeiten. Folgende Aufgaben können Verbraucher mit einem Einkochtopf erledigen.

Einkochen

Mit diesem Produkt machen Sie Lebensmittel haltbar. Nutzer befĂŒllen vorher bereitgestellte WeckglĂ€ser mit den gewĂŒnschten Lebensmitteln. Diese werden dicht verschlossen und anschließend in den Einkochautomat gestellt. Stapeln ist hierbei erlaubt. Jedoch sollten Anwender darauf achten, dass es fĂŒr manche GerĂ€te sinnvoll ist, einen Rost ĂŒber die Heizspirale zu legen, damit die GlĂ€ser richtig stehen. Ein Einlegerost ist jedoch nicht fĂŒr alle Automaten notwendig. Als nĂ€chstes befĂŒllen Nutzer den Einkocher mit Wasser, so dass die oberen GlĂ€ser fast vollstĂ€ndig bedeckt sind. Achten Sie auf Zeit- und Temperatureinstellungsmöglichkeiten.

Kann ich mit einem Einkochautomat auch richtig kochen?

Ein Einkochtopf eignet sich nicht zum Kochen und Braten von Gerichten. Beim Versuch, etwas anzubraten, wĂŒrde der Boden verkleben. Das könnte eventuell dazu fĂŒhren, dass der Automat unbenutzbar wird. Einkochautomaten sind nur zum Einkochen beziehungsweise zum Erhitzen von Lebensmitteln konzipiert. Das AufwĂ€rmen von fertigen Suppen ist dennoch jederzeit möglich. Allerdings sollten Verbraucher auch hier darauf achten, dass die Temperatur nicht zu heiß wird und die Suppe am Boden ansetzt.

Warmhalten

Einkochautomaten eignen sich nicht nur zum Einkochen, sondern auch zum schlichten Warmhalten. Sie sind daher zur Winterzeit bei GlĂŒhwein- oder Teetrinkern Ă€ußerst beliebt. Auch andere Speisen wie Suppen oder Eintöpfe behalten ihre Hitze darin. Besitzt ein Einkocher zudem einen Auslaufhahn, ist das Entnehmen der FlĂŒssigkeit besonders praktisch. Einfach einen Becher darunter halten und den Hahn betĂ€tigen.

Entsaften

Einige Einkocher lassen sich in einen Entsafter umwandeln. DafĂŒr benötigen Sie jedoch spezielles Entsafter-Zubehör, den Entsafter-Aufsatz (oder Einsatz). Dieses kann entweder spĂ€ter gekauft werden oder ist bereits im Lieferumfang mit dabei. Nutzer werfen das ausgewĂ€hlte Obst oder GemĂŒse ins GerĂ€t, woraufhin die Zutaten mit Dampf entsaftet werden. Ein Auslaufhahn hilft bei der Portionierung des frischen GetrĂ€nkes.

Maischen

Auch Bier-Liebhaber kommen auf ihre Kosten. Manche Einkochautomaten eignen sich ebenso zum Maischen, wenn Sie mittels eines PrÀzisionsthermostats die genauen Zeit- und Hitzeeinstellungen vornehmen. Aber Achtung: Sie benötigen zusÀtzlich einen LÀuterbottich.

Diese verschiedenen Modelle gibt es

WĂ€hrend sich die einen GerĂ€te mehr fĂŒrs gemĂŒtliche Einkochen von Marmelade eignen, sind andere Produkte wahre Multitalente. Letztere punkten mit zusĂ€tzlichen Funktionen wie beispielsweise die des Entsaftens. Einige Modelle verfĂŒgen ĂŒber einen Timer fĂŒr die Zeiteinstellung. Wieder andere sind empfehlenswert fĂŒr den Gastronomie-Betrieb, weil sie literweise FlĂŒssigkeiten fassen können. Schnell wird klar, welche GerĂ€te fĂŒr welche Zwecke geeignet sind. FĂŒr ein gelegentliches Einkochen in Einzelhaushalten sind die Einkocher ohne Zusatzfunktion vollkommen ausreichend.

Wer zusĂ€tzlich entsaften möchte, informiert sich ĂŒber die GerĂ€te mit integrierter Entsafter-Funktion. Geht es jedoch darum, regelmĂ€ĂŸig geraume Mengen warmzuhalten, lohnt sich die Anschaffung eines Einkochers mit Gar-Funktion. Das sind die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Einkochautomaten-Modelle im Überblick:

Einkochautomat ohne Zusatzfunktion

Rund 40 Euro bis hin zu circa 180 Euro mĂŒssen KĂ€ufer ausgeben, wenn sie einen Einkochautomaten ohne Zusatzfunktion erwerben. Mit diesen GerĂ€ten ist es in der Regel nicht möglich, Obst und GemĂŒse zu entsaften. Viele der sehr preiswerten Produkte verfĂŒgen auch nicht ĂŒber eine integrierte Zeitschaltuhr. Diese GerĂ€te besitzen nur einen großen Innenraum. Ein Ablasshahn fĂŒr das Zapfen von FlĂŒssigkeiten ist ebenso nicht vorhanden.

Vorteile
  • GĂŒnstige Anschaffung
  • Platzsparend im Schrank
  • Kein Zubehör notwendig
Nachteile
  • Kein Entsaften möglich
  • Meist keine Schaltzeituhr
  • Kein Ablasshahn fĂŒr GetrĂ€nke

Einkochautomat mit Entsafter-Funktion

FĂŒr GerĂ€te mit einer Entsafter-Funktion greifen KĂ€ufer etwas tiefer in die Geldbörse. Die Preise variieren zwischen circa 60 Euro und 200 Euro. Die Anschaffung lohnt sich, wenn Nutzer SĂ€fte produzieren oder GlĂŒhwein beziehungsweise Tees warmhalten möchten. Ein integrierter Ablasshahn hilft beim Abzapfen. Diese Modelle verfĂŒgen ĂŒber zwei RĂ€ume im Inneren, einer fĂŒr das Wasser, einer fĂŒr die Entsafter-Lebensmittel. KĂ€ufer sollten beachten, dass der Entsafter-Teil bei einigen GerĂ€ten extra gekauft werden muss.

Vorteile
  • Entsaften möglich
  • Ablasshahn vorhanden
  • VielfĂ€ltige Nutzung
Nachteile
  • Teuer in der Anschaffung
  • Nimmt viel Platz im Schrank weg
  • Zubehör muss potenziell hinzugekauft werden
  • Aufwendige Reinigung

Einkochautomat mit Gar-Funktion

Die Gar-Funktion in Einkochautomaten nutzen vor allem Catering-Betriebe und Restaurant-Betreiber. FĂŒr Einzelhaushalte und kleinere Familiengruppen lohnt sich diese Anschaffung eher nicht. Diese Einkochautomaten besitzen ein sehr großes Fassungsvermögen und wĂ€rmen mithilfe eines PrĂ€zisionsthermostatszuverlĂ€ssig sehr große Mengen auf oder halten sie warm. Sie nehmen durch ihre GrĂ¶ĂŸe viel Platz ein. Die Preisspanne liegt zwischen circa 150 Euro und rund 400 Euro. Einkochautomaten mit Gar-Funktion liegen somit preislich im obersten Segment.

Vorteile
  • ErwĂ€rmen große Mengen
  • FĂŒr viele Personen geeignet
  • Komfortables Ausschenken
Nachteile
  • Teuer in der Anschaffung
  • Verbraucht viel Platz
  • Aufwendige Reinigung

Alternativen zu Einkochautomaten

Normale Kochtöpfe, die ĂŒber ein großes Volumen verfĂŒgen, eignen sich auch zum Einwecken von Lebensmitteln. Stapeln Sie die EinweckglĂ€ser darin und fĂŒllen Sie den Topf mit Wasser. Das obere Glas sollte zu drei Vierteln mit Wasser bedeckt sein. Stellen Sie den Topf auf den Herd und schalten Sie die Platte ein. Hierbei besteht der Nachteil, dass Sie stĂ€ndig den Herd im Blick haben mĂŒssen. Kontrollieren Sie gegebenenfalls die Temperatur mit einem Thermometer. Achten Sie auch auf die Zeit, indem Sie sich einen Timer stellen.

TatsĂ€chlich funktioniert das Einkoch-Verfahren auch im Backofen, wird aber deutlich seltener angewendet. HierfĂŒr benötigen Sie ein tiefes Backblech, auf das Sie die GlĂ€ser positionieren. BefĂŒllen Sie das Backblech mit Wasser. Anschließend stellen Sie den Ofen an und setzen einen Timer.

Es gibt ebenso Einkochtöpfe, die dem Einkochautomaten sehr Ă€hnlich sind. Der große Unterschied liegt darin, dass diese GerĂ€te keinen Anschluss fĂŒr den Strom besitzen. Einkochtöpfe kommen daher auf den Herd. Sie verfĂŒgen allerdings, im Gegensatz zu normalen Kochtöpfen, ĂŒber eine Platzierungsmöglichkeit fĂŒr das Thermometer. Die befindet sich am Topfdeckel. Dort setzen Nutzer das Thermometer ein, um die Temperatur wĂ€hrend des Einkochens im Auge zu behalten.

Welche Kaufkriterien sind am wichtigsten?

Potenzielle KĂ€ufer ĂŒberlegen sich vor der Kaufentscheidung, fĂŒr welche Zwecke sie einen Kochautomaten nutzen möchten. Überlegen Sie, wie hĂ€ufig, fĂŒr wie viele Personen und was genau Sie vorhaben, einzukochen. Wer beispielsweise oft fĂŒr sehr viele Personen einkocht, fĂŒr den ist ein Einkocher mit einem hohen Fassungsvermögen sinnvoll. FĂŒr Nutzer, die in einem kleinen Haushalt leben und nur gelegentlich einkochen, ist ein Einkochautomat ohne Zusatzfunktionen empfehlenswert. Oder möchten Sie beispielsweise vorwiegend Marmelade herstellen – und das möglicherweise fĂŒr einen großen Personenkreis – benötigen Sie ein GerĂ€t mit großem Volumen und bestenfalls einer Entsafter-Funktion. 

Fassungsvermögen

Das Fassungsvolumen spielt insbesondere dann eine Rolle, wenn hĂ€ufig große Mengen eingekocht oder erwĂ€rmt werden sollen. Normalerweise besitzen die Produkte mindestens ein Volumen von 25 bis 30 Litern. In diese Einkochautomaten passen in etwa zwölf WeckglĂ€ser. Es gibt aber auch sehr kleine Einkocher mit zehn Litern Fassungsvermögen. Hier wĂŒrden circa fĂŒnf WeckglĂ€ser Platz finden. Diese eignen sich zum Beispiel gut fĂŒr Einzelhaushalte.

Leistung

Die Leistung von Einkochautomaten wird immer in Watt angegeben und betrĂ€gt bei qualitativ guten Modellen zwischen 1.800 und 2.000 Watt. Je höher die Leistung, desto schneller erwĂ€rmt das GerĂ€t. Besitzt das Produkt ein sehr großes Volumen, ergibt auch eine hohe Leistung Sinn. Sonst nimmt das Erhitzen viel Zeit in Anspruch.

Material

Die meisten Einkocher bestehen aus Edelstahl. Einige sind aus Kunststoff gefertigt. Eine Schicht aus Emaille macht das GerĂ€t zwar teurer, bringt aber einige Vorteile mit sich. Die Emaillierung sorgt fĂŒr eine verlĂ€ngerte Haltbarkeit und verhindert eine Bakterienablagerung. Außerdem schĂŒtzt sie das GerĂ€t vor Rost und ist leicht zu reinigen.

Doppelte Emailleschicht ratsam

Eine Emaillebeschichtung ist nicht kratzfest und kann sich ablösen. KĂ€ufer sollten darauf achten, ein GerĂ€t mit doppelter Emaillierung auszuwĂ€hlen. FĂŒr das Reinigen keine harten SchwĂ€mme verwenden.

Was bedeutet das KĂŒrzel „BPA“?

Die AbkĂŒrzung „BPA“ steht fĂŒr „Bisphenol A“. Wenn Hersteller die Angabe machen, dass das Produkt BPA-frei ist, bedeutet dies, dass bei der Herstellung auf diesen Grundstoff, der hĂ€ufig zur Anfertigung von Kunststoffen verwendet wird, verzichtet wurde. BPA macht Kunststoff-Materialien stabiler und leichter. Allerdings besteht der Verdacht, dass das Material die Gesundheit schĂ€digt. Bei starker Erhitzung kann BPA möglicherweise in die Lebensmittel ĂŒbergehen. Also sind GerĂ€te, die eine BPA-frei-Markierung aufweisen, eher empfehlenswert.

Sicherheit geht vor

Um das Einkochen fĂŒr alle Nutzer – egal ob Einsteiger oder Einweck-Profi – möglichst ungefĂ€hrlich zu gestalten, achten Sie auf folgende drei Sicherheitsfunktionen:

  • Der Überhitzungsschutz dient dazu, den Einkocher bei zu hoher Temperatur abzuschalten. So besteht die Garantie, dass das GerĂ€t keinen Schaden durch Überhitzung bekommt.
  • Ein Trockengehschutz verhindert die Aktivierung des GerĂ€tes, wenn zu wenig oder gar kein Wasser eingefĂŒllt wurde.
  • Die meisten guten Einkochautomaten verfĂŒgen zudem ĂŒber wĂ€rmeisolierte Griffe, damit Anwender sich nicht die HĂ€nde verbrĂŒhen oder kompliziert mit Kochlappen hantieren mĂŒssen.

Mehr Komfort

Wer hĂ€ufig Lebensmittel einkocht, fĂŒr viele Leute Speisen warmhĂ€lt oder das Bierbrauen ausprobieren möchte, fĂŒr den sind diese vier Features interessant:

Ablaufhahn

Ein Ablauf- beziehungsweise Auslaufhahn hilft beim Zapfen von FlĂŒssigkeiten. Diese Funktion sollte sinnvollerweise dann integriert sein, wenn Sie hĂ€ufig heiße GetrĂ€nke ausschenken möchten.  

Zeitschaltuhr

Um nicht lĂ€nger zu warten als unbedingt nötig, verbauen viele Hersteller eine Zeitschaltuhr. Sie erleichtert das Einkochen oder Erhitzen erheblich, da Nutzer nicht stĂ€ndig auf die eigene Uhr schauen mĂŒssen, ob die gewĂŒnschte Einkochzeit erreicht ist. Das ist vor allem beim AufwĂ€rmen von Suppen hilfreich, damit diese nicht aus Versehen am Boden ansetzt.

Einlegerost

Ein Einlegerost kann verschiedene Hilfestellungen leisten. Erstens erleichtert der Rost das Stapeln von EinweckglÀsern. Zweitens macht das Einlegen eines Rosts auch dann Sinn, wenn Sie Bier brauen möchten. Drittens erhitzt sich der Inhalt des Einkochers schneller, wenn zwischen Boden und Rost ein gewisser Abstand besteht, weil sich dann die WÀrme besser ausbreitet.

Temperaturregelung

Mit einer Temperaturreglung kontrollieren Nutzer ganz genau, welche Lebensmittel mit welcher Temperatur eingekocht werden. Das ist vor allem fĂŒrs Bierbrauen nĂŒtzlich. Die meisten Automaten erreichen Temperaturen von 30 bis 100 Grad Celsius. FĂŒrs Brauen brauchen Anwender in jedem Fall ein GerĂ€t, das 100 Grad Celsius heiß wird.

Anwendungstipps und die richtige Pflege

Um optimale Ergebnisse beim Einkochen und Entsaften zu erhalten, sollten Nutzer auf folgende vier wichtige Punkte achten:

  • Richtige Vorgehensweise beim Einkochen
  • Richtige Vorgehensweise beim Entsaften
  • Aufbewahrung der eingekochten Lebensmittel
  • Reinigung des Einkochautomaten

Im Folgenden sind diese AblÀufe genau beschrieben. Lesen Sie immer zusÀtzlich auch die mitgelieferte Gebrauchsanweisung des Einkochautomaten. So kann garantiert nichts schief gehen.

Was gibt es beim Einkochen zu beachten?

Bevor Verbraucher mit dem Einkochen beginnen, sĂ€ubern sie die Lebensmittel und schneiden diese in kleine StĂŒcke, damit sie in Schichten in die EinmachglĂ€ser passen. Als nĂ€chstes fĂŒllen Sie die GlĂ€ser mit einer Mischung aus Wasser und etwas Zucker bei FrĂŒchten – oder Wasser mit Salz bei GemĂŒse. Bevorzugen Sie weitere GewĂŒrze, verwenden Sie diese. Nun werden die Weck-GlĂ€ser verschlossen. Es ist besonders wichtig, darauf zu achten, dass sie absolut dicht sind. Ansonsten funktioniert das Einkochen nicht richtig. EinweckglĂ€ser, die ĂŒber eine Gummidichtung am Rand verfĂŒgen, sind am besten geeignet. Nun stellen Sie die befĂŒllten GlĂ€ser in den Einkochautomaten, stapeln ist möglich, um den Platz optimal auszunutzen. Als nĂ€chstes kommt so viel Wasser in den Topf, bis die oberen EinweckglĂ€ser zu drei Vierteln im Wasser stehen. Deckel drauf, Temperatur und Zeit einstellen, fertig.

Diese GlÀser sind am besten geeignet

Prinzipiell können Sie alle GlĂ€ser benutzen, die sich absolut dicht verschließen lassen. Es gilt, zwischen GlĂ€sern mit Schraubverschluss und GlĂ€sern mit Gummiverschluss zu unterscheiden. Das Gummi befindet sich auf dem Glasrand. Manche verfĂŒgen auch ĂŒber einen Verschluss aus Metall. Am beliebtesten sind immer noch die typischen EinweckglĂ€ser mit Gummiabdichtung, weil sie am sichersten abschließen. Der große Vorteil von EinmachglĂ€sern ist, dass Sie sie jederzeit wiederverwenden können. 

Wie funktioniert das Entsaften mit einem Einkochautomaten?

Wie beim normalen Einkochen fĂŒllen Sie den Automaten mit Wasser. Setzen Sie, wenn nötig, einen Passring auf den Einkochautomaten. Im Anschluss setzen Sie das Entsafter-Sieb oder den Entsafter-Aufsatz und den FruchtbehĂ€lter in den Topf und geben die in kleine Teile geschnittenen Obst- oder GemĂŒsestĂŒcke hinein. Das Sieb befindet sich im oberen Teil des Einkochers. Als nĂ€chstes aktivieren Sie die Entsafter-Funktion – und schon kann es losgehen. Durch Löcher im Fruchtkorb gelangt der Wasserdampf hinein, die FrĂŒchte entsaften und der Saft lĂ€uft durch die Löcher hinaus ins AuffanggefĂ€ĂŸ. Ein Auslaufhahn beziehungsweise Zapfhahn hilft beim Zapfen des GetrĂ€nkes. Verschließen Sie die Flaschen oder GefĂ€ĂŸe direkt nach dem BefĂŒllen. Befolgen Sie gegebenenfalls die Schritte, die in der Gebrauchsanleitung aufgefĂŒhrt sind. Um möglichst schmackhafte Ergebnisse zu erhalten, ist die Verwendung von sehr reifen FrĂŒchten oder GemĂŒsestĂŒcken empfehlenswert.

Dampfzeit

Verschiedene Fruchtsorten benötigen auch unterschiedliche Dampfzeiten. Nachdem der Einkochtopf aufgeheizt ist, was in der Regel circa 25 Minuten dauert, beginnt die eigentliche Dampfzeit. Äpfel und Birnen brauchen beispielsweise eine Zeit von circa 90 Minuten, Heidelbeeren nur circa 60 Minuten. Brombeeren und Erdbeeren benötigen rund 45 Minuten. Pflaumen und Pfirsiche sind in etwa 75 Minuten fertig. Die unterschiedlichen Zeiten hĂ€ngen mit der jeweiligen Beschaffenheit der FrĂŒchte zusammen. 

Die richtige Aufbewahrung der Lebensmittel

Die Lebensmittel sind nach dem Einkochen beziehungsweise nach dem Entsaften keimfrei. Solange Nutzer die zuvor eingekochten WeckglĂ€ser nicht öffnen, bleiben sie aufgrund des luftdichten Verschlusses haltbar. Lagern Sie die GlĂ€ser an einem kĂŒhlen, möglichst dunklen Ort wie beispielsweise:

  • Im Kellerregal
  • In einer Speisekammer ohne Fenster
  • In den unteren KĂŒchenregalen mit wenig Lichteinfall

Unbedenkliche VerfÀrbung bei Lichteinfall möglich

Halten Sie die GlĂ€ser von Feuchtigkeit und hoher Lichteinstrahlung fern. Werden sie dennoch stĂ€ndig in sehr heller Umgebung aufbewahrt, kann es passieren, dass sich die Lebensmittel im Glas verfĂ€rben und blasser werden. Allerdings hat dies keinen Einfluss auf die Haltbarkeit, die Nahrung könnte lediglich weniger appetitlich aussehen. In der Regel sind eingemachte Lebensmittel ein Jahr haltbar – je nach Zuckergehalt sogar lĂ€nger. Sobald die GlĂ€ser geöffnet werden, mĂŒssen sie in den KĂŒhlschrank und sollten innerhalb kurzer Zeit aufgebraucht werden.

FĂŒr das Lagern von entsafteten Lebensmitteln ist zu beachten, dass die FlĂŒssigkeit abgefĂŒllt und verschlossen werden muss, solange sie noch heiß ist, genauer gesagt bei 75 Grad Celsius oder heißer. Nur dann ist es gewĂ€hrleistet, dass das Produkt noch keimfrei ist. FĂŒr die Lagerung gilt dasselbe wie fĂŒr eingekochte WeckglĂ€ser.

Pflege und Reinigung

Damit Verbraucher auch lange von ihrem Einkochautomaten profitieren, gibt es in Sachen Pflege und Reinigung einige Punkte zu berĂŒcksichtigen.

  • Wie fast jedes KĂŒchengerĂ€t, das mit Lebensmitteln in BerĂŒhrung kommt, sollten Sie auch einen neuen Kochautomaten vor der ersten Anwendung reinigen.
  • Nach jeder einzelnen Nutzung muss das GerĂ€t von innen und außen gesĂ€ubert werden.
  • Falls das Modell einen Ablaufhahn beziehungsweise Zapfhahn besitzt, reinigen Sie diesen separat.
  • FĂŒr die Reinigung verwenden Nutzer Wasser und ein sanftes SpĂŒlmittel. Ätzende Mittel sind tabu. Vor allem GerĂ€te mit Emailleschicht sind empfindlich.
  • WĂ€hlen Sie einen weichen Schwamm, um das Material nicht zu zerkratzen.
  • Bei Kalkentstehung greifen Nutzer zu ZitronensĂ€ure oder speziellen Entkalker-Mitteln.
  • Lassen Sie den Automaten vor dem Wegstellen trocknen. So wird Schimmelbildung vorgebeugt.
  • Manche Teile von Einkochautomaten sind spĂŒlmaschinenfest. Lesen Sie dazu die Gebrauchsanleitung.
  • Tauchen Sie niemals den gesamten Automaten ins Wasser! Es könnte zum Kurzschluss kommen.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Einkochautomaten nicht selbst getestet.

Weder die Stiftung Warentest noch ÖKO-TEST haben bislang einen Einkochautomat Test veröffentlicht.

Das Magazin Haus & Garten Test unterzog 2019 insgesamt drei Produkte einem Test. Unter den Test-GerÀten befanden sich diese Produkte: Rommelsbacher KA 2004/E, Silvercrest SEAD 1800 A1 und Team Kalorik TKG SC GW 900.

Als Testsieger ging der Kochautomat der Marke Silvercrest hervor. Im Allgemeinen bezeichnen die Tester Einkochautomaten als „kleine Multitalente“, die in „großem Gewand“ daherkommen. Der Testbericht sagt außerdem, dass Einkochautomaten einem herkömmlichen Kochtopf, den Nutzer theoretisch auch zum Einkochen verwenden können, vorzuziehen sind. Die Anwendung sei viel flexibler, weil Verbraucher das Einkochen auch außerhalb der KĂŒche einrichten können, so die Tester. Sie empfehlen also, dass Nutzer sich zum Einkochen von Lebensmitteln einen richtigen Einkochautomaten anschaffen, und nicht auf normale Kochtöpfe zurĂŒckgreifen sollten.