Induktionskochplatte

Die 7 besten Induktionskochplatten im Vergleich

Durchmesser Platten
Anzahl Kochzonen
Leistung
Maße
Temperatur maximal
Anzahl Temperaturstufen
Anzahl Leistungsstufen
√úberhitzungsschutz
Timer-Funktion
Kindersicherung
Gewicht
Vorteile

Induktionskochplatten-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Mobile Induktionskochplatten zeichnen sich durch eine kompakte Bauweise aus.
  • Dank des einfachen Stromanschlusses lassen sie sich nahezu √ľberall verwenden. Bei Campingausf√ľgen sind Induktionskochplatten besonders beliebt.
  • Wer gr√∂√üere T√∂pfe und Pfannen auf der Induktionskochplatte verwenden m√∂chte, sollte auf den Durchmesser der Kochzonen achten.
  • F√ľr den h√§ufigen Transport sind kleine Ausf√ľhrungen mit Einzelkochfeldern sinnvoll.
  • Zum Einstellen des Temperaturbereich stehen mehrere Stufen zur Verf√ľgung. Je mehr Stufen verf√ľgbar sind, desto genauer l√§sst sich die Temperatur einstellen.

Modern und mobil zugleich

Bei der Wahl einer neuen K√ľche oder eines neuen Herdes sind Varianten mit Induktionskochfeldern besonders beliebt. Das Kochen mit Induktion ist die modernste Art, Speisen zuzubereiten, und die Kochfelder sind mit verschiedenen Komfortfeatures ausgestattet. Sie erhitzen die Speisen schneller als andere Herdarten und sparen dabei Energie.

Wer Induktionskochfelder kennenlernen m√∂chte, muss nicht ein hochpreisiges Einbau-Kochfeld kaufen. Praktischer und g√ľnstiger sind kleine, mobile Induktionskochplatten mit ein oder zwei Kochfeldern. Sie eignen sich nicht nur als Erg√§nzung zum Glaskeramik- oder Gaskochfeld, sondern lassen sich auch unabh√§ngig von Herd und Ofen verwenden. Verbraucher k√∂nnen die Ger√§te zum Camping mitnehmen oder w√§hrend des Urlaubs im Hotelzimmer platzieren. Der Anwendungsbereich mobiler Induktionskochplatten ist dank der Bauweise sowie dem Funktionsprinzip vielf√§ltig und effizient.

Wie funktioniert das Kochen mit Induktion?

Zwar funktionieren auch Induktionskochfelder mit Strom, in ihrer Art, Speisen zu erhitzen, unterscheiden sie sich jedoch g√§nzlich von anderen Herdarten. Anstelle von Heizelementen befinden sich unter den Glaskeramikplatten flache Induktionsspulen aus Kupfer. Der Strom, der durch die Spulen flie√üt, erzeugt ein elektromagnetisches Wechselfeld. Sobald das Kochgeschirr auf der Kochzone steht, erzeugt das elektromagnetische Feld einen Induktionsstrom im Boden. Dadurch erw√§rmt sich nur das Kochgeschirr und dessen Inhalt. Sobald Anwender den Topf oder die Pfanne von der Platte nehmen, stoppt das Erw√§rmen. Das Kochfeld bleibt bis auf die r√ľckwirkende W√§rme des Geschirrs durchgehend k√ľhl. Aufgrund der direkten Erhitzung des Kochgeschirrs ist die Aufheizzeit geringer als bei anderen Kochfeldern. Allerdings sind nicht alle T√∂pfe und Pfannen f√ľr Induktion geeignet, da der Boden magnetisierbar sein muss.

Gr√ľnde f√ľr und gegen Induktionskochplatten

Da sich die Induktionskochplatte nicht selbst erw√§rmt, sondern nur die R√ľckw√§rme des Topfs oder der Pfanne aufnimmt, ist die Verbrennungsgefahr gering. Die Restw√§rmeanzeige vermindert die Gefahr zus√§tzlich. Das Kochen mit Induktion ist also besonders sicher. Zudem spart das ausschlie√üliche Erw√§rmen des Kochgeschirrs Energie, gleichzeitig erreicht das Innere schneller die passende Temperatur. Das An- und Nachkochen der Speisen geschieht deshalb schneller als bei anderen Herdplatten. Das erfordert eine Eingew√∂hnung: Das √Ėl ist beispielsweise schon erhitzt, bevor der Anwender alle Zutaten beisammen hat.

Fettspritzer oder So√üen k√∂nnen auf der Platte nicht einbrennen, was die Reinigung erleichtert. Induktionskochfelder verursachen aber neben den Ger√§uschen des K√ľhlers im Inneren weitere T√∂ne in Form von Brummen, Pfeifen oder Klicken. Vor allem ger√§uschempfindliche Personen nehmen diese als st√∂rend wahr. F√ľr alle, die auf einen Herzschrittmacher angewiesen sind, ist es ratsam, mit einem Arzt R√ľcksprache zu halten, da das elektromagnetische Feld St√∂rungen verursachen kann.

Induktionskochplatten erlauben eine sehr feine Anpassung der Temperatur, sodass sich Speisen mit etwas √úbung punktgenau zubereiten lassen. Die mobilen Kochplatten sind platzsparender als fest verbaute Induktionskochfelder. Daher eignen sie sich besonders f√ľr kleine Haushalte. Zudem ist kein Einbau n√∂tig: Induktionskochplatten lassen sich √ľberall hin mitnehmen und einfach anschalten. Daher kommen sie h√§ufig beim Camping zum Einsatz. Im Studentenwohnheim ersetzen mobile Kochplatten die K√ľchenzeile. Bei einem kaputten Herd oder nach einem Umzug stellen sie eine Notl√∂sung dar, bis neue Kochfelder vorhanden sind.

Zwar ist zur Anwendung von Induktionskochplatten geeignetes Kochgeschirr erforderlich, aber viele moderne T√∂pfe und Pfannen sind inzwischen mit einem ‚ÄěAllherdboden‚Äú ausgestattet und somit induktionsgeeignet.

Im Gegensatz zu einem Induktionskochfeld ist die mobile Variante deutlich preiswerter in der Anschaffung. Daher eignet sie sich f√ľr alle, die das Kochen mit Induktion erst testen m√∂chten, bevor sie die gro√üe Einbau-Variante w√§hlen. Im Vergleich zu anderen Kochplatten ist der Preis aber hoch. Mobile Kochplatten sind zudem kleiner, sodass nicht alle Komponenten einer umfangreichen Mahlzeit parallel zubereitet werden k√∂nnen.

Vorteile
  • Schnelles Aufheizen und Kochen
  • Geringe Verbrennungsgefahr
  • Energiesparend
  • Einfache Reinigung
  • Feine Temperaturjustierung
  • Platzsparend
  • Mobil
  • Preiswerter als Induktionskochfelder
Nachteile
  • Geeignetes Kochgeschirr n√∂tig
  • Eingew√∂hnungszeit
  • Teuerste mobile Kochplattenart
  • Weniger Kochzonen
  • Ger√§uschentwicklung
  • Mitunter Beeintr√§chtigung von Herzschrittmachern

Die ideale Kochplatte f√ľr jeden Bedarf

Induktionskochplatten sind die mobile und kompakte Ausf√ľhrung von Induktionskochfeldern und besitzen daher √§hnliche Eigenschaften. Aufgrund ihrer Bauweise ist der Funktionsumfang zwar geringer. Trotzdem verf√ľgen mobile Induktionskochplatten √ľber alle wichtigen Features, die das Kochen mit Induktion ausmachen und sind nahezu √ľberall einsetzbar. Die Sicherheit garantieren dabei Merkmale wie eine Topferkennung oder eine Kindersicherung. Die folgenden Kriterien helfen beim Kauf der passenden Kochplatte.

Bekannte Marken

Aobosi |Arendo | Caso | Klarstein | Medion |Miji | ProfiCook | Rommelsbacher | Severin | Steba | Tefal | Unold | WMF

Einzel- oder Doppelkochplatten

Im Gegensatz zu Induktionskochfeldern mit teils mehr als vier Feldern besitzen Kochplatten nur ein oder zwei Kochfelder. Auf Einzelkochplatten ist Platz f√ľr einen Topf oder eine Pfanne: Ihr Durchmesser h√§ngt von den Ma√üen der Kochzone ab. Einzelkochplatten eignen sich vor allem als Erg√§nzung zum regul√§ren Kochfeld sowie f√ľr eine gelegentliche Nutzung. Zudem lassen sie sich leichter transportieren als Doppelkochplatten. Beim Campingausflug sorgen Einzelkochplatten f√ľr warme Mahlzeiten, ohne viel Platz im Gep√§ck zu beanspruchen.

Wer jedoch beispielsweise S√§ttigungsbeilage und Gem√ľse zugleich kochen m√∂chte, ist mit einer Doppelinduktionskochplatte besser bedient. Die zwei Platten lassen sich separat einstellen, sodass die Zubereitung weitaus effizienter ist, als alle Komponenten nacheinander auf einem Kochfeld zu garen.

Handhabung und Funktionen

Moderne Induktionskochplatten lassen sich anstelle von Kn√∂pfen oder Reglern mithilfe eines Touch-Feldes steuern. Sie verf√ľgen √ľber Bedienelemente zur Temperatureinstellung und h√§ufig einige Direktwahltasten sowie einen Timer. Die Direktwahlrasten sind meist voreingestellte Kochprogramme, beispielsweise zum Aufkochen von Milch, K√∂cheln, Braten oder Frittieren. Eine Warmhaltefunktion, welche die Speisen nach Ende der Kochzeit vom Erkalten abh√§lt, ist ebenfalls von Vorteil. Verf√ľgt das mobile Induktionskochfeld √ľber eine Power- oder Booster-Funktion, erw√§rmen sich Lebensmittel und Fl√ľssigkeiten noch schneller.

Das Regulieren der Temperatur erfolgt entweder mithilfe einer Plus- sowie Minustaste oder eines Schiebereglers. Auf einem kleinen LED-Display sind die Einstellungen zu sehen. Diese Anzeige sollte gut lesbar sein. Bei Doppelkochplatten ist ein separates Bedienungsfeld wichtig, sodass sich die Kochfelder problemlos unabhängig voneinander einstellen lassen.

Maße und Gewicht

Welche Ma√üe der Induktionskochplatte f√ľr Ihre Zwecke am besten geeignet sind, ist davon abh√§ngig, ob sie nur f√ľr die K√ľche gedacht ist oder auch in das Gep√§ck passen soll. F√ľr den Gebrauch in den eigenen vier W√§nden ist die Anzahl der Kochfelder sowie die Gr√∂√üe der Kochzonen wichtiger als die Gesamtma√üe oder das Gewicht. Das Ger√§t ist nach Bedarf zu w√§hlen: F√ľr gr√∂√üere Pfannen und T√∂pfe sind gr√∂√üere Kochzonen erforderlich. F√ľr Reisen hingegen empfiehlt sich ein kompaktes Modell, also √ľblicherweise eine Einzelkochplatte.

Während beispielsweise das Einzelinduktionskochfeld CT 2010/IN des Herstellers Rommelsbacher 30 Zentimeter lang und 38 Zentimeter breit ist, hat die die Variante mit zwei Feldern, die CT 3410, Maße von 60 x 36 Zentimetern. Auch das Gewicht ist etwa doppelt so hoch: Die Einzelkochplatte wiegt 2,68 und die Doppelkochplatte 5,44 Kilogramm. Die Doppelinduktionskochplatte von Clatronic hat die Maße 57,5 x 35,0 Zentimeter und ist mit einem Gewicht von etwa 5,0 Kilogramm kaum leichter.

Die Gr√∂√üe der Kochzonen bestimmt den maximalen Bodendurchmesser der T√∂pfe. Kommt die Induktionskochplatte in der Wohnung zum Einsatz, empfehlen sich m√∂glichst gro√üe Kochzonen, wohingegen ein 20-Zentimeter-Bodendurchmesser auf dem Campingplatz mitunter gen√ľgt. Beim Kauf einer Doppelkochplatte sollten Interessenten beachten, dass ein Kochfeld meist schmaler als das andere ist.

Aufbau und Material

Ceran und Glaskeramik ‚Äď unterschiedliche Materialien?

Im Zusammenhang mit Kochfeldern fallen meist die Begriffe ‚ÄěCeran‚Äú und ‚ÄěGlaskeramik‚Äú. Bei Ceran handelt es sich jedoch um einen Markennamen, nicht um ein spezifisches Material. Der Hersteller ist die Mainzer Schott AG. Dennoch hat sich der Name als eine allt√§gliche Bezeichnung f√ľr Glaskeramikfelder etabliert.

Hinsichtlich des Aufbaus und der verwendeten Materialien unterscheiden sich mobile Induktionskochplatten nur gering voneinander. Die Oberfl√§che besteht in der Regel aus Glaskeramik. W√§hrend viele mobile Kochplatten ‚Äď wie Kochfelder von Induktionsherden ‚Äď nicht umrandet sind, gibt es andere Varianten, bei denen die Kochfl√§che seitlich von einem Geh√§use umgeben ist. Dieses besteht aus Kunststoff oder Edelstahl. Es sch√ľtzt die fragile Glaskeramik vor Br√ľchen. F√ľr Camping und Reisen eignen sich diese Modelle besonders gut. Induktionskochplatten ohne Geh√§use lassen sich bei Bedarf auch in die K√ľche einbauen. Sie √ľbernehmen somit die Funktion eines autarken Einbauinduktionskochfelds, das unabh√§ngig vom Backofen arbeitet.

Leistung

Die Leistung einer Induktionskochplatte bestimmt zum einen, wie schnell sich ein Kochfeld erhitzt, zum anderen, wie hoch der Stromverbrauch ist. Der Wert, angegeben in Watt, ist bei Doppelkochplatten höher zu wählen als bei einer einzelnen. Arbeitet eine Einzelkochplatte etwa mit 2.000 Watt, kommt die Leistung der vorhandenen Kochzone zugute. Bei einer Doppelkochplatte teilt sich die Leistung auf beide Zonen auf. Bei gleichzeitiger Nutzung dauert das Erhitzen deutlich länger als bei einer einzelnen Platte.

Wichtig ist jedoch, dass die vorhandene Energie nicht zwangsläufig beide Kochfelder im selben Ausmaß versorgt. Beim Doppelinduktionskochfeld von Aobosi etwa hat die linke Seite eine maximale Leistung von 2.000 Watt, während sich die rechte mit höchstens 1.500 Watt erhitzt.

Wie laut sind Induktionskochplatten?

Bei Induktionskochplatten bezieht sich der angegebene Ger√§uschpegel nicht auf die gesamte Lautst√§rke. Er beschreibt die Ger√§usche, die durch den integrierten K√ľhler entstehen. Allerdings entstehen auch w√§hrend des Kochens unangenehme T√∂ne in Frequenzen, die der Ger√§uschmesser nur unzureichend registriert. Diese k√∂nnen je nach Ger√§t in Form von einem leisen Summen bis hin zu einem lauten Schnarren vertreten sein. Da einige Personen sehr empfindlich auf diese hochfrequenten Ger√§usche reagieren, empfiehlt sich ein Modell mit m√∂glichst dezenten Induktionst√∂nen. Vorteilhaft sind ger√§uscharme Produkte, bei denen der K√ľhler die Nebenger√§usche √ľberdeckt. Andernfalls kann auch eine Induktionskochplatte, deren L√ľfter mit weniger als 60 Dezibel leiser als ein normales Gespr√§ch ist, mit starken Nebenger√§uschen st√∂ren. Der Ger√§uschpegel in den Produktbeschreibungen dient daher als Richtwert.

Wichtige Features

Zwar sind mobile Induktionskochplatten im Gegensatz zu ihren gro√üen Geschwistern nicht mit einer Vielzahl von Komfortfeatures ausgestattet, aber dank einiger praktischer Einstellungsm√∂glichkeiten ist das Kochen mit der kompakten Ausf√ľhrung durchaus angenehm.

Einstellbarer Temperaturbereich
Einstellbarer Temperaturbereich

Induktionskochplatten erlauben im Vergleich zu anderen Kochfeldern eine spezifischere Temperatureinstellung. Meistens lassen sich Temperaturen zwischen 60 und 240 Grad Celsius w√§hlen. Zu diesem Zweck verf√ľgen die Ger√§te √ľber mehrere Leistungsstufen: Je mehr Stufen, desto mehr Temperaturen deckt die Kochplatte ab. F√ľr alle, die gern kochen, ist ein Modell mit mindestens zehn Stufen ratsam. F√ľr Kochplatte, die vorwiegend zum Camping gedacht sind, gen√ľgen mitunter weniger Stufen.

Timer
Timer

Die meisten Induktionskochplatten sind mit einem Timer ausgestattet. Zwar ist die maximal einstellbare Zeit vom Modell abh√§ngig, beim Gro√üteil handels√ľblicher mobiler Induktionskochpatten betr√§gt diese aber entweder 99 oder 180 Minuten. Bei einigen hochpreisigen Ausf√ľhrungen ist eine Auswahl von bis zu 24 Stunden m√∂glich. Die Einstellung kann je nach Ger√§t in Minutenschritten oder in gr√∂√üeren Abst√§nden, beispielweise alle f√ľnf Minuten, erfolgen. Dank der Abschaltautomatik schaltet sich die Kochplatte nach Ablauf der eingestellten Zeit ab.

Sicherheitsfeatures
Sicherheitsfeatures

Hochwertige Induktionskochplatten sind mit verschiedenen Sicherheitsfeatures ausgestattet, die das Verletzungs- sowie Schadensrisiko effektiv minimieren. Als √úberhitzungsschutz dient etwa die Abschaltautomatik des Timers, die auch bei Nichtbenutzung das Ger√§t ausschaltet. Dank der automatischen Topferkennung nimmt die Induktionsplatte den Betrieb bei Induktionskocht√∂pfen auf und stoppt ihn bei ungeeignetem Kochgeschirr. Die Tastensperre sorgt daf√ľr, dass Hobbyk√∂che oder ihre Haushaltsmitglieder die Einstellungen nicht versehentlich √§ndern. Verbunden mit einer Kindersicherung und einer Restw√§rmeanzeige sind die Kleinen vor Verletzungen gesch√ľtzt.

Welches Kochgeschirr eignet sich f√ľr Induktion?

Jedes Kochgeschirr mit einem magnetisierbaren Boden ist auf Induktionskochfeldern einsetzbar. T√∂pfe und Pfannen aus Eisen und Gusseisen eignen sich f√ľr diese Erhitzungsmethode. Das gilt auch, wenn sie emailliert sind. Geschirr, das ausschlie√ülich aus den Materialien Aluminium, Edelstahl und Kupfer besteht, ist hingegen nicht ferromagnetisch. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie Geschirr aus diesen Materialien beim Umstieg auf Induktion vollst√§ndig austauschen m√ľssen. Viele Hersteller statten Pfannen und T√∂pfe mit einer zus√§tzlichen ferromagnetischen Schicht aus und schaffen damit sogenannte ‚ÄěAllherdb√∂den‚Äú. Als Allherdboden gekennzeichnetes Kochgeschirr l√§sst sich auch auf Induktionskochplatten anwenden. Zur Kennzeichnung befindet sich auf der Unterseite h√§ufig ein Symbol mit drei Drahtwendeln. Wer sich bei √§lteren K√ľchenutensilien unsicher ist, kann die Eignung mit einem Magneten testen. Haftet dieser am Topf, ist er f√ľr Induktion geeignet.

Tipps zur Anwendung von Induktionskochplatten

Induktionsfelder bieten aufgrund ihrer kurzen Ankoch- und Reaktionszeit sowie der feinen Temperatureinstellung viele M√∂glichkeiten, sind jedoch in der Anfangszeit gew√∂hnungsbed√ľrftig. Wer bisher auf einem herk√∂mmlichen Elektroherd gekocht hat, sollte vor allem die k√ľrzere Ankochzeit beachten und die Vorbereitung diesbez√ľglich anpassen.

Dank der genaueren und schnell reagierenden Temperaturanpassung k√∂nnen Hobbyk√∂che auch temperaturempfindliche Speisen optimal zubereiten. Eine spezielle Garmethode ist das sogenannte Slow Cooking: Hier werden die Speisen bei niedrigen Temperaturen zwischen 60 und 120 Grad Celsius langsam gegart. Die Induktionskochplatte sorgt f√ľr eine konstante niedrige Temperatur und eine gleichm√§√üige W√§rmeverteilung im Topf.

Da Gerichte bei der Slow-Cooking-Methode oft √ľber mehrere Stunden garen, ist eine mobile Induktionskochplatte besonders praktisch: W√§hrend das Essen auf der Platte steht, kann das Einbaukochfeld anderweitig verwendet werden.

Wie erfolgt die Reinigung einer Induktionskochplatte?

Da Induktionskochfelder selbst nicht hei√ü werden und √ľberkochte Milch oder Essensreste nicht einbrennen k√∂nnen, ist die Reinigung in der Regel leicht. Nach der Nutzung gen√ľgt es meistens, mit einem feuchten Tuch √ľber die Kochfl√§che zu wischen. F√ľr leichte Verschmutzungen wie Fettflecken eignen sich ein feuchter Schwamm oder Lappen sowie etwas Sp√ľlmittel. Alternativ k√∂nnen Sie ein bisschen Zitronensaft oder Essig in warmem Wasser aufl√∂sen. Wer doch hartn√§ckige Flecken findet, kann diese mit einem Ceranfeldschaber sachte entfernen oder spezielles Reinigungsmittel f√ľr Induktions- und Glaskeramikkochplatten verwenden.

Weiterf√ľhrenden Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Induktionskochplatten-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Diverse Testmagazine und Verbraucherportale wie die Stiftung Warentest oder das ETM-Testmagazin beschäftigten sich bereits mit Induktionskochfeldern. Allerdings thematisieren diese in ihren Tests und Vergleichen vorwiegend große Einbauinduktionskochfelder anstelle mobiler Induktionskochplatten.

Eine Ausnahme bildet das Testmagazin Haus & Garten Test, dessen Redakteure eine Vielzahl von Induktionskochplatten testeten. Im Jahr 2019 etwa nahmen sie 13 mobile Induktionskochfelder unter die Lupe. Mit dabei waren sechs Doppel-Induktionskochfelder sowie sieben Einzelkochfelder bekannter Hersteller wie Caso, WMF, ProfiCook oder Steba. Die Testredakteure pr√ľfte die Ger√§te, aufgeteilt nach Anzahl der Kochfelder, der Funktionen, der Handhabung, der Verarbeitung, der Sicherheit sowie der √Ėkologie. Sie stellten fest, dass die Doppelinduktionskochplatten Wasser h√§ufig schneller erhitzten als die Einzelkochplatten. W√§hrend der Caso Pro Menu 3500 467 Sekunden ben√∂tigte, kochte das Wasser beim Caso Various 2000 nach 577 Sekunden.

Testsieger bei den Doppelinduktionskochpatten war der IK 750 vom Hersteller Steba, w√§hrend die Tester den Caso Comfort C2000 zum Testsieger unter den Einzelkochplatten kr√∂nten. Die Preis-Leistungs-Sieger waren das Kult X Doppel Induktionskochfeld von WMF sowie der PC-EKI 1062 von ProfiCook. Die Einzelkochplatte Star 3 Twist vom Hersteller Miji erhielt den Titel ‚ÄěMeisterklasse‚Äú. Die detaillierten Testergebnisse sind jedoch hinter einer Bezahlschranke verborgen.

Einen Aufschluss √ľber das K√∂nnen des Miji Star 3 Twists gab der Einzeltest von technikzuhause.de. Die Testkriterien waren die Funktion, die Bedienung, die Ausstattung sowie die Verarbeitung. Bis auf die als ‚Äěgut‚Äú bewertete Ausstattung . Jede der neun praktischen Leistungsstufen sorgt f√ľr eine schnelle und gleichm√§√üige Erw√§rmung der Speisen. Die vier Temperaturvorwahlen halten die Speisen konstant auf einer spezifischen Temperatur. Mit der Einstellung auf 60 Grad Celsius etwa lassen sich die Lebensmittel warmhalten. Da die Touch-Sensoren f√ľr eine problemlose Bedienung sorgen und die Reinigung besonders leicht ist, gab der Tester der Induktionskochplatte die Gesamtnote ‚Äěsehr gut‚Äú (1,2).