A3-Drucker

Die 7 besten A3-Drucker im Test & Vergleich

Charakteristika
Technologie
Gewicht
Maße
Energieverbrauch Betrieb
Herstellergarantie
Funktionen
Farbdruckfunktion
Druckgeschwindigkeit S/W
Druckgeschwindigkeit Farbe
Maximale Druckauflösung
Beidseitiger Druck
Fotodruck
Randlosdruck
Scanfunktion
Beidseitiger Scan
Kopierfunktion
Faxfunktion
Typ Display
Touchscreen
KapazitÀt
Maximales Papierformat
Automatischer Dokumenteinzug
Maximale PapierkapazitÀt
Anzahl PapierfÀcher
Anzahl Patronen/Toner
Schnittstellen
Wi-Fi-fÀhig
AirPrint-fÀhig
Steuerung per App
Cloud-Print
Vorteile

A3-Drucker-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • A3-Drucker ermöglichen es, grĂ¶ĂŸere Ausdrucke von Fotos und Grafiken zu erstellen.
  • GerĂ€te mit mehreren Papierkassetten können auch im A4-Format oder anderen kleineren Formaten drucken.
  • Multifunktionsdrucker dienen zugleich als Scanner, Kopierer und FaxgerĂ€t.
  • A3-Drucker sind als Laser- und als Tintenstrahldrucker erhĂ€ltlich.
  • Achten Sie beim Kauf unter anderem auf den Seiteneinzug und das Fassungsvermögen sowie die Druckgeschwindigkeit, -qualitĂ€t und -grĂ¶ĂŸe.

FĂŒr AuftrĂ€ge im Großformat

Ein Drucker gehört zu den PeripheriegerĂ€ten, die am hĂ€ufigsten im Zusammenhang mit einem Computer genutzt werden. Er ist unverzichtbar, um Dokumente, E-Mails und Tabellen auf Papier festzuhalten. Auch zum Herstellen von Fotos und Aufklebern sowie zum Beschriften von BriefumschlĂ€gen ist ein Drucker geeignet. WĂ€hrend in vielen Privathaushalten ein DIN-A4-Drucker zu finden ist, sind die grĂ¶ĂŸeren DIN-A3-Drucker hauptsĂ€chlich in BĂŒros anzutreffen. In Zeiten des Home-Offices erfreuen sie sich auch in Privathaushalten steigender Beliebtheit.

WofĂŒr kommen A3-Drucker zum Einsatz?

Wie es der Name bereits vermuten lĂ€sst, sind A3-Drucker darauf ausgelegt, grĂ¶ĂŸere Papierbögen zu bedrucken. Im professionellen Bereich, vor allem in Copyshops und BĂŒros, sind sie sehr beliebt, weil sie verschiedene Druckformate unterstĂŒtzen. Beispiele fĂŒr die Nutzung eines A3-Druckers sind Fotodrucke, BroschĂŒren und große Tabellen fĂŒr PrĂ€sentationen. Außerdem bieten die GerĂ€te mehr Stauraum, sodass Sie nicht so hĂ€ufig Papier nachlegen mĂŒssen.

Bekannte Marken

Epson | Brother | Ricoh | Canon | HP

Wer in der Freizeit gern fotografiert, kann mit einem A3-Drucker ebenfalls hochwertige Ausdrucke anfertigen. Auch um Vorlagen, etwa fĂŒr Zeichnungen oder GemĂ€lde, zu erstellen, sind diese Drucker deutlich besser geeignet als A4-AusfĂŒhrungen. Das grĂ¶ĂŸere Format bietet ferner die Möglichkeit, ĂŒbersichtliche Malvorlagen fĂŒr Kinder, dekoriertes Bastelmaterial oder anschauliche Haus- und RaumplĂ€ne zu erstellen.

1A dank A3

Technologisch gesehen gibt es keinen bedeutenden Unterschied zwischen A3- und A4-Druckern. Hinsichtlich des Funktionsumfanges mĂŒssen ebenfalls keine Einbußen hingekommen werden, eher im Gegenteil. Auch A3-Drucker sind als Multifunktionsvarianten erhĂ€ltlich, die neben dem Drucken auch das Scannen, Kopieren und Faxen erlauben. Viele Modelle sind WLAN-fĂ€hig, sodass Sie mehrere GerĂ€te in einem Netzwerk miteinander verbinden können. Einige Hersteller bieten Apps fĂŒr ihre Drucker an, sodass Sie diese auch von einem mobilen EndgerĂ€t aus steuern können.

Dank mehrerer Papierkassetten können Sie das Papier nicht nur nach verschiedenen Formaten, sondern auch nach unterschiedlichen Papierarten sortieren, sodass der Drucker je nach Druckeinstellungen auf die jeweilige Kassette zugreifen kann. Sonderformate kommen beispielsweise beim Beschriften von BriefumschlÀgen, Adressaufklebern oder CDs und DVDs zum Einsatz. Auch dekorative Aufkleber können Sie mittels eines A3-Druckers selbst gestalten.

Allerdings erkennt nicht jedes Modell die eingelegte PapiergrĂ¶ĂŸe automatisch; in diesem Fall mĂŒssen Sie die Einstellungen manuell ĂŒber das MenĂŒ vornehmen. A3 Plus und Super A3 sind Formate, die ĂŒber A3 hinausgehen, doch viele A3-Drucker bieten auch hierfĂŒr einen kompatiblen MenĂŒpunkt.

Die Drucktechnologien - Tintenstrahl oder Laser?

Genau wie bei den Druckern fĂŒr kleinere Formate haben Sie auch bei A3-Modellen die Wahl zwischen Tintenstrahl- und Laserdruckern.

Tintenstrahldrucker

Der Vorteil von Tintenstrahldruckern besteht neben ihrem geringeren Anschaffungspreis darin, dass sie in der Regel fĂŒr alle genannten Materialien geeignet sind. DarĂŒber hinaus sind sie im Betrieb deutlich leiser und bieten eine hohe FotoqualitĂ€t. Die Druckgeschwindigkeit ist allerdings vergleichsweise langsam. Zudem sind die Drucke nicht allzu langlebig, da die Tinte mit der Zeit verblasst. Bei unregelmĂ€ĂŸiger Nutzung trocknet sie sogar aus, weshalb Sie regelmĂ€ĂŸig Tintenpatronen nachkaufen mĂŒssen. Dementsprechend fĂ€llt der Preis pro Seite relativ hoch aus.

Vorteile
  • Niedrige Anschaffungskosten
  • Leiser Betrieb
  • Hohe FotoqualitĂ€t
Nachteile
  • Langsame Druckgeschwindigkeit
  • Druck oft nicht langlebig
  • Höherer Preis pro Seite

Laserdrucker

Da beim Laserdruckverfahren eine viel grĂ¶ĂŸere Hitzewirkung im Spiel ist, sind die Drucker in der Regel nur fĂŒr Papier geeignet. Sie bieten allerdings den Vorteil, dass der Druck langlebiger, qualitativ hochwertiger und wischfest ist. Dies ist beispielsweise dann von Vorteil, wenn Sie die Ausdrucke mit einem Textmarker bearbeiten möchten. FĂŒr Fotos ist das Laserdruckverfahren allerdings weniger geeignet. Laserdrucker sind in der Anschaffung teurer, sowohl der GerĂ€te- als auch der Tonerpreis sind vergleichsweise hoch. Dagegen ist der Preis einer ausgedruckten Seite gĂŒnstiger, weil Toner lĂ€nger haltbar ist als Tinte. WĂ€hrend des Drucks mĂŒssen Sie dafĂŒr mit einem höheren GerĂ€uschpegel und einer gewissen Staubbelastung rechnen.

Vorteile
  • Scharfe Texturdarstellung
  • GĂŒnstiger bei regelmĂ€ĂŸiger Nutzung
  • Drucke lĂ€nger haltbar
Nachteile
  • FĂŒr Fotos weniger gut geeignet
  • Hoher GerĂ€uschpegel
  • Staubbelastung

Darauf kommt es beim Kauf eines A3-Druckers an

FĂŒr die Kaufentscheidung spielen neben der Unterscheidung zwischen Tintenstrahl-, Laser- und Multifunktionsdruckern weitere Kriterien eine Rolle. Vorab sollten Sie auf jeden Fall wissen, fĂŒr welche Formate Sie den Drucker hauptsĂ€chlich nutzen und welche Zusatzfunktionen Ihnen wichtig sind. Auch die Ausstattung des Druckers kann ausschlaggebend sein. Beachten Sie nicht nur die Kosten fĂŒr den Drucker, sondern auch die Folgekosten fĂŒr Tintenpatronen beziehungsweise Toner.

Papierkassetten

Je mehr Papierkassetten der Drucker besitzt, desto seltener mĂŒssen Sie das Papier manuell einlegen, wenn Sie zwischen unterschiedlichen Formaten wechseln möchten. Hier sind mindestens zwei Kassetten empfehlenswert. Wenn Sie mehrere Optionen benötigen, beispielsweise fĂŒr unterschiedliche PapierstĂ€rken zum Drucken von Einladungskarten, sollte der Drucker ĂŒber mehr als zwei Papierkassetten verfĂŒgen.

Seiteneinzug

Ein Drucker mit Seiteneinzug erhöht den Bedienungskomfort ungemein. In Englischen findet sich fĂŒr diese Funktion meist die Bezeichnung „Automatic Document Feeder“, abgekĂŒrzt ADF. Beim Drucken oder Scannen einer mehrseitigen Vorlage zieht der Drucker die einzelnen BlĂ€tter nacheinander automatisch ein. Da es hĂ€ufig vorkommt, dass die Vorlagen beidseitig bedruckt sind, verfĂŒgen einige A3-Drucker ĂŒber einen beidseitigen Einzug. Hierbei entfĂ€llt das manuelle Wenden der Vorlage, da das GerĂ€t die RĂŒckseite automatisch mitkopiert.

Fassungsvermögen

Die meisten Modelle verfĂŒgen ĂŒber mehrere Kassetten, in denen Sie das Papier einlegen können. Diese Kassetten sind in der Regel auf 500-Blatt-Pakete ausgelegt. Im MenĂŒ des Druckers sind die Kassetten dann den verschiedenen Formaten zuzuordnen.

Wenn Ihr Druckpapierbedarf besonders hoch ist, lohnt sich die Anschaffung eines Druckers mit Magazin. Diese sind allerdings hĂ€ufig auf ein Papierformat beschrĂ€nkt, und zwar A4. DafĂŒr bieten sie den Vorteil, deutlich mehr Papier aufnehmen zu können; in einigen FĂ€llen sogar bis zu 4.000 Blatt. Magazine fĂŒr A3-Drucker sind meist den teureren Profi-GerĂ€ten vorbehalten.

Druckgeschwindigkeit

Die Druckgeschwindigkeit kann mit zwei verschiedenen Werten angegeben werden. FĂŒr handelsĂŒbliche Drucker, die ĂŒber einen Einzelblatteinzug verfĂŒgen, ist die Angabe Seiten pro Minute gĂ€ngig. Die meisten GerĂ€te drucken nicht mehr als zehn Seiten pro Minute. In einigen FĂ€llen werden Sie auch Angaben in Millimetern pro Sekunden finden. Hier bewegt sich der Wert in der Regel zwischen 20 und 25 Millimetern pro Sekunde. Eine solche Angabe findet sich ĂŒblicherweise bei Druckern mit einer sogenannten Endlosrolle an Papier.

DruckqualitÀt

Die DruckqualitĂ€t geben die Hersteller in „dots per inch“, kurz dpi, an. Der Wert ist mit der Pixelanzahl in der Digitalfotografie vergleichbar: Je mehr Bildpunkte vorhanden sind, desto schĂ€rfer fallen Bild und Schrift aus. Im MenĂŒ können Sie die DruckqualitĂ€t einstellen. FĂŒr das Drucken einfacher Grafiken und Textdokumente sind 600 x 600 dpi vollkommen ausreichend. Um qualitativ hochwertige Fotos zu drucken, sollten Sie die Einstellungen auf mindestens 1.200 x 600 dpi setzen. Aktuelle Drucker haben oft eine maximale Auflösung von 4.800 x 1.200 dpi. Je höher die QualitĂ€t ist, desto höher ist allerdings auch der Tinten- beziehungsweise Tonerverbrauch.

Druckkosten

Um die Druckkosten zu berechnen, mĂŒssen Sie lediglich den Preis der Druckerpatronen durch die Anzahl der Seiten dividieren, die mit ihnen gedruckt werden können, bis sie leer sind. Als Ergebnis erhalten Sie den Preis pro Blatt. Zu den Patronenkosten mĂŒssen Sie noch die Kosten fĂŒr das Papier hinzurechnen, um die Gesamtkosten fĂŒr das Verbrauchsmaterial zu erhalten. Die tatsĂ€chlichen Druckkosten variieren jedoch je nach Nutzung des Druckers.

Das Drucken von Texten in Schwarz-Weiß ist auf die Dauer deutlich gĂŒnstiger als das Drucken von Fotos oder farbigen Grafiken. Dies gilt sowohl fĂŒr Laser- als auch fĂŒr Tintenstrahldrucker. Hinsichtlich der Druckkosten unterscheiden sich Laserdrucker weniger voneinander als Tintenstrahldrucker. Unter den Tintenstrahldruckern gibt es zum einen sehr sparsame, zum anderen aber auch sehr verschwenderische GerĂ€te, die selbst bei einfachen Drucken viel Tinte verbrauchen.

Bei Laserdruckern betragen die Kosten fĂŒr Farbdrucke rund zehn Cent pro Seite. Die gleichen Drucke sind bei Tintenstrahldruckern zum Teil mehr doppelt so teuer. Beim Drucken in Schwarz-Weiß fallen bei einem Laserdrucker rund drei Cent pro Seite an, bei manchen Modellen sogar weniger als zwei Cent. Es gibt allerdings auch Tintenstrahldrucker, deren Kosten fĂŒr einen Schwarz-Weiß-Druck Ă€hnlich gering sind. Der Preis fĂŒr die Tonerkassette eines Laserdruckers ist deutlich höher als der Preis fĂŒr Tintenpatronen; allerdings sind Tonerkassetten lĂ€nger haltbar und trocknen im Gegensatz zu Tinte nicht aus.

AnschlĂŒsse und Schnittstellen

Mindestens ein USB-Port ist bei einem A3-Drucker Standard, um das GerĂ€t mit einem Laptop oder PC zu verbinden. Einige GerĂ€te können auch direkt Dateien von angeschlossenen USB-Sticks oder -Festplatten verarbeiten. Um von der Reichweite unabhĂ€ngig zu sein, sind viele Modelle mittlerweile WLAN-fĂ€hig. Dadurch können Sie den Drucker mit einem Laptop, PC oder mobilen EndgerĂ€t ĂŒber das Heimnetzwerk verbinden.

Manche Modelle sind zudem Bluetooth-fĂ€hig, sodass Sie den Drucker per Funk mit anderen GerĂ€ten koppeln können. Eine Bluetooth-Verbindung ist jedoch weniger stabil als eine Verbindung ĂŒber das gleiche Netzwerk. Auf jeden Fall haben Sie dank kabelloser Verbindungen die Möglichkeit, von diversen GerĂ€ten aus Druck-, Kopier- oder ScanauftrĂ€ge zu ĂŒbermitteln. DarĂŒber hinaus können Sie ĂŒber den LAN-Anschluss den Drucker per Kabel mit einem Netzwerk verbinden. Auf diese Weise kann das GerĂ€t automatisch Software-Updates aus dem Internet herunterladen.

GehĂ€usegrĂ¶ĂŸe

Die GrĂ¶ĂŸe des Druckers ist fĂŒr private Haushalte oft entscheidender als fĂŒr BĂŒros, in denen meist mehr Platz, wenn nicht gar ein eigener Kopierraum zur VerfĂŒgung steht. Reine Drucker sind dabei naturgemĂ€ĂŸ kleiner als MultifunktionsgerĂ€te. A3-Drucker sind im Vergleich zu A4-Druckern nur unwesentlich grĂ¶ĂŸer. Meist sind sie 30 bis 45 Zentimeter breit, 45 bis 60 Zentimeter tief und knapp 15 Zentimeter hoch.

Gewicht

Das Gewicht der meisten A3-Drucker betrÀgt zwischen 8 und 15 Kilogramm. Manche GerÀte, vor allem Multifunktionsdrucker, können mit 20 bis 25 Kilogramm auch mehr wiegen. Da Drucker jedoch in der Regel als stationÀre GerÀte dienen und nicht tÀglich umgestellt werden, ist das Gewicht eher unwichtig.

Tipps zu Pflege und Anwendung

Vor dem Kauf eines Druckers sollten Sie sich darĂŒber im Klaren sein, wie oft Sie das GerĂ€t nutzen. Ein Nachteil von Tintenstrahldruckern besteht nĂ€mlich darin, dass die Farbe eintrocknen kann, wenn Sie das GerĂ€t lĂ€ngere Zeit nicht in Gebrauch nehmen. Im schlimmsten Fall kann der Farbkopf durch die getrocknete Farbe Schaden nehmen und muss gereinigt oder gar gewechselt werden. Um dem vorzubeugen, ist es ratsam, alle zwei Wochen eine Testseite zu drucken. Wer weiß, dass er fĂŒr einen lĂ€ngeren Zeitraum verreist, sollte die Druckerpatrone vorab entfernen und in Frischhaltefolie verpackt kĂŒhl lagern.

Kann ich eine eingetrocknete Patrone noch retten?

Es besteht mitunter noch die Chance, eine eingetrocknete Patrone wieder zu reaktivieren. In einzelnen FĂ€llen hilft hier bereits das automatische Reinigungsprogramm, das Sie ĂŒber das Bedienpanel starten können. Voraussetzung dafĂŒr ist nur, dass in der Kassette ausreichend Papier vorhanden ist. WĂ€hrend des Starts wie auch beim Herunterfahren des Druckers lĂ€uft meist ein stark verkĂŒrztes Reinigungsprogramm ab. Aus diesem Grund sollten Sie den Drucker stets ordnungsgemĂ€ĂŸ herunterfahren und nicht einfach den Stecker ziehen. Solange der A3-Drucker eingeschaltet bleibt, erfolgt keine erneute Reinigung.

Wann muss ich die Patronen wechseln?

Wenn der Tintenvorrat des Druckers knapp wird, erkennen dies die meisten Modelle von selbst und zeigen im MenĂŒ eine entsprechende Meldung an. Daher haben Sie immer mit genĂŒgend Vorlaufzeit, wenn ein Wechsel der Tintenpatrone erforderlich ist. Beim Wechsel der Patrone ist das Tragen von Handschuhen ratsam, da sich des Öfteren Farbreste an der alten Kartusche oder dem GehĂ€useinneren befinden.

Wie gehe ich bei einer Fehlermeldung vor?

Beim Drucken mit einem Laserdrucker verteilen sich schnell Staub und Tonerpulver im GerĂ€t, weshalb die regelmĂ€ĂŸige Reinigung des Druckers wichtig ist. HĂ€ufige Papierstaus können ein Zeichen dafĂŒr sein, dass im Inneren des Druckers etwas nicht stimmt.

Ziehen Sie vorab den Netzstecker und lassen Sie den Drucker abkĂŒhlen, bevor Sie den Innenraum ĂŒberprĂŒfen. Nehmen Sie die betroffenen GerĂ€teteile heraus und wischen Sie die OberflĂ€chen mit einem trockenen, fusselfreien Tuch ab. An schwer zugĂ€nglichen Stellen, an denen sich Staub festgesetzt hat, schafft ein Luftdruckspray Abhilfe.

Wie halte ich die Druckkosten niedrig?

Achten Sie zunĂ€chst darauf, dass auf Ihrem Drucker die aktuelle Version des GerĂ€tetreibers installiert ist. ÜberprĂŒfen Sie vor jedem Druck die Druckeinstellungen und -ansicht, damit der Drucker keine Tinte fĂŒr ĂŒberflĂŒssige Seiten oder ungewĂŒnschte Farbbilder verschwendet. Um Papier zu sparen, können Sie einzelne Dokumente oder Ausschnitte daraus auf einer Seite zusammenfassen. Vor allem mit einem A3-Drucker haben Sie die Möglichkeit, mehrere Texte oder Bilder auf einer großen Papierseite zusammenzufassen. Im MenĂŒ des Druckers können Sie gegebenenfalls die QualitĂ€t des Drucks herabsetzen, um Tinte beziehungsweise Toner zu sparen. Dies ist vor allem bei Notizzetteln oder EntwĂŒrfen sinnvoll.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die A3-Drucker nicht selbst getestet

Die Stiftung Warentest widmet sich regelmĂ€ĂŸig dem Thema Drucker und veröffentlicht fortlaufend die aktualisierten Testergebnisse. Dabei achten die TesterInnen sorgfĂ€ltig darauf, fĂŒr jeden Einsatzzweck die am besten geeigneten Modelle zu finden. Dementsprechend gibt es Empfehlungen fĂŒr Drucker mit besonders geringen Tinten- oder Tonerkosten, solche mit besonders hochwertigem Foto- oder Textdruck, duplexfĂ€hige SchnelldruckgerĂ€te oder Drucker, die nicht oft genutzt werden und trotzdem zuverlĂ€ssig funktionieren sollen.

Im Test (Stand: MĂ€rz 2021) befand sich auch ein A3-Drucker, und zwar der Epson Expression Premium XP-900. Das Modell schnitt mit der Gesamtnote „gut“ (2,5) ab. Seine StĂ€rken liegen laut den TesterInnen in den Bereichen Drucken (1,9) und Scannen (2,2). Die Kopierleistung (2,7) fĂ€llt demgegenĂŒber etwas ab. Gute Noten attestierten die ExpertInneen dem Epson auch in puncto Handhabung (2,5), Vielseitigkeit und Umwelteigenschaften. Lediglich die Tinten- beziehungsweise Tonerkosten („ausreichend“ mit 3,6) verhinderten ein noch besseres Gesamtergebnis.

Das Magazin COMPUTER BILD stellt ebenfalls regelmĂ€ĂŸig Drucker auf den PrĂŒfstand, darunter auch solche fĂŒr das A3-Format. Ganz oben auf der Liste rangiert aktuell (Stand: MĂ€rz 2021) der Canon PIXMA TS9550. Dabei gehört er lĂ€ngst nicht zu den teuersten GerĂ€ten. Die Darstellung von Dokumenten und Grafiken war laut Urteil der Tester absolut detailgetreu. Zudem fielen die Ausdrucke sehr wischfest aus. In puncto Drucktempo war der Canon ganz vorn im Testfeld. Die geringen Druckkosten lobten die TesterInnen genauso wie die Ausstattung und Funktionen: Der Drucker von Canon besitzt einen Kartenleser, mehrere USB-Ports, einen LAN-Anschluss und ist WLAN- sowie Bluetooth-fĂ€hig.

Als Wermutstropfen machte die COMPUTER-BILD-Redaktion eine fehlende Fax-Funktion aus. Auch der nicht gerade leise Betrieb kann je nach Wohn- und Arbeitssituation als störend empfunden werden. Die Bedienung beschrieben die TesterInnen als etwas umstĂ€ndlich, in einigen FĂ€llen brauchte der Canon zudem vergleichsweise lang, um einen Text aus dem Standby-Modus heraus zu drucken. Dennoch steht er mit einer Gesamtnote „gut“ (2,0) an der Spitze des Testfeldes.


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