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Internet Security

Test und Vergleich
Gesamtbewertung
Bitdefender Internet Security
5
Sicherheit
4.85
Performance
4.8
Bedienung
4.8
Hilfe & Support
Sicherheit
Bitdefender Internet Security
 
Anti Spyware
Cloud Sicherheit
Rootkit Schutz
Anti Bot
Daten Vernichtung
Daten Verschlüsselung
Festplatte sicher löschen
Anti Tracking
Firewall
Anti Phishing
Anti Keylogger
Anti Trojaner
Browserschutz
Messenger Schutz
Social Network Schutz
Email Schutz
Speichermedien Scan
Echtzeitscan
Registry Cleaner
Performance
Bitdefender Internet Security
 
474,66 MB
1 GB
sehr gering
PC Optimierung
Windows kompatibel
Mac kompatibel
Downloadgröße
benötigter Speicher
Systembelastung
Bedienung
Bitdefender Internet Security
 
 
Deutsche Version
User Profil
Passwort Manager
Netzwerklaufwerk
Backup Funktion
Virtuelle Tastatur
Kinderschutz
Uninstaller
Löscht doppelte Daten
Android App
Statistiken
Spielmodus
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keine Werbung
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temporär deaktivierbar
Hilfe & Support
Bitdefender Internet Security
 
 
 
FAQ
E-Mail Support
Chat Support
Telefon Support
24h Support
Forum
Studentenrabatt
Campuslizenzen DACH

Bewertung

5
5
4.85
4.8
4.8

Sicherheit

Anti Spyware
Cloud Sicherheit
Rootkit Schutz
Anti Bot
Daten Vernichtung
Daten Verschlüsselung
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Anti Keylogger
Anti Trojaner
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Die beste Internet Security Software 2016 im Test

Überblick - Was ist Internet Security

Der Begriff Internet Security beschreibt den Zusammenschluss von mehreren Anwendungen, die Computer-Betriebssysteme vor Gefahren aus dem Internet schützen. Eine Internet Security, oft auch als Security Suite oder Security Pack benannt, beinhaltet in den meisten Fällen ein Antiviren-Programm und eine Firewall. Darüber hinaus verfügen viele dieser Programme über spezielle Anwendungen, die etwa den persönlichen E-Mail-Verkehr überwachen oder eine Kindersicherung für den heimischen Internetzugang bereitstellen. Dadurch lassen sich leicht jugendgefährdende Inhalte blockieren.

Mit dem richtigen Schutz für den Computer surft es sich unbeschwert.

Sicherheits-Software muss nicht in allen Fällen auf der eigenen Festplatte installiert werden. Einige Anbieter verkaufen ihre Internet Security ausschließlich als cloudbasierte Software. Das bedeutet, dass das Programm auf einem Server installiert ist und der Nutzer über das Internet Zugriff auf die Software hat. Für den Anwender liegt der Vorteil im ressourcensparenden Verhalten des Programms. Denn so werden weder Speicherplatz der eigenen Festplatte noch Arbeitsspeicher durch die Internet Security beansprucht. Ein klarer Nachteil besteht in der ausschließlichen Online-Nutzung der Software. Sollte der Rechner im Offline-Zustand nach Virenbefall oder ähnlichem gescannt werden, ist dies mit einer reinen Cloud-Version nicht durchzuführen. Die meisten Anbieter setzten jedoch immer noch auf Software, die lokal verwaltet wird. Diese lässt sich auch auf Geräten ausführen, die vom Internet getrennt sind. Bei einem massiven Befall durch Viren oder Malware ist das durchaus sinnvoll. Ein Cloud-Schutz ist dagegen in den meisten Internet Securitys vorhanden und auch sinnvoll. Durch ihn ist die Software stets auf dem neuesten Stand und kann so Gefahren aus dem Internet effektiv bekämpfen.

Malware für mobile Geräte ist immer verbreiteter

Relativ neu ist, dass die gängigen Internet Securitys auch mit den Betriebsprogrammen der Smartphones kompatibel sind. Nutzer des mobilen Internets übersehen häufig, dass ihr Telefon ebenso angreifbar ist wie ihr Computer zu Hause. Dabei wird zunehmend mehr Zeit beim mobilen als beim Surfen mit klassischen Desktop-PCs verbracht. Das haben auch Entwickler von schädlicher Software erkannt und nutzen die Unachtsamkeit vieler Menschen aus.

Security Suites für Smartphones kopieren die Software für Desktop-Computer nicht einfach eins zu eins, sondern bieten einen maßgeschneiderten Schutz. So gibt es hier etwa Funktionen zum Diebstahl-Schutz oder zur erweiterten Überwachung anderer Apps. Einige Anbieter stellen auch Bundles zur Verfügung, in denen sowohl eine Lizenz für den Desktop-Computer, etwa für Mac oder Windows als auch für ein mobiles Gerät vorhanden ist.

Wo schädliche Software lauert

Das Wort Malware ist ein Sammelbegriff für viele verschiedene Arten der Schadsoftware. Darunter fallen neben Viren auch Trojaner, Würmer oder Adware. Die Quellen, durch die solche Programme auf das eigene Betriebssystem gelangen, sind ebenso vielfältig wie die Ausformungen der Malware selbst. Vielen dürfte bekannt sein, dass sich schädliche Software oft in E-Mail-Anhängen befindet. Eine angehängte .exe-Datei kann, wenn der Nutzer sie ausführt, ein Programm installieren, welches das Betriebssystem entweder auffallend schädigt, indem etwa Programme einfrieren oder sich Fenster unkontrolliert öffnen. In einem anderen Fall kann ein Trojaner installiert werden, der die Aktivitäten des Nutzers ausspioniert und an eine unbekannte dritte Person übermittelt.

Auch Smartphones werden zum Ziel von schädlicher Software.

Aber auch beim Surfen im Internet sind Betriebssysteme Angriffen ausgesetzt. Das kann vor allem durch eine unverschlüsselte Kommunikation mit einer Webseite passieren. Viele Betreiber von Internetseiten setzten daher auf SSL-Zertifikate, die dem Besucher anzeigen, dass die Kommunikation zu ihrer Seite durch eine Sicherheitstechnologie verschlüsselt ist. Ist ein solches Zertifikat vorhanden, wird dies in der Adressleiste des Browsers durch ein "s" hinter dem http sowie durch ein Schloss-Symbol angezeigt. Das ist zwar in den meisten Fällen ausreichend, um unbeschadet zu surfen, doch bei besonders sensiblen Daten wie etwa beim Online-Banking, lohnt sich der zusätzliche Schutz durch eine Internet Security. Sie funktioniert in solchen Fällen wie ein doppeltes Sicherheitsnetz. Sollte der Schutz, der durch den Seitenbetreiber versprochen wird, nicht ausreichen, kann die Echtzeitüberwachung einer Internet Security auf drohende Gefahren aufmerksam machen.

Bezahlen oder nicht Bezahlen

Antivirus-Programme und umfangreichere Security Suites gibt es sowohl als kostenlose wie auch als kostenpflichtige Versionen. Die Frage, ob es sich lohnt für ein Programm zu zahlen, oder ob ein kostenloser Virenschutz ausreicht, ist nicht leicht zu beantworten. Das überzeugendste Pro-Argument für Free Ware ist selbstverständlich der Preis. Zudem ist der Schutz vor Malware, den diese kostenlosen Programme anbieten, oft mit dem der kostenpflichtigen vergleichbar. Das ist auch kein Wunder, da bekannte Hersteller wie Avira ihre Antivirus-Programme in der Basis-Version kostenlos anbieten. Kunden nehmen dafür jedoch tägliche Werbung für ein Upgrade auf die kostenpflichtige Version in Kauf.

Für Internet Securitys spricht dagegen der Umfang, denn sie bestehen aus weit mehr als nur einem Antivirus-Schutz. Zudem ist bei vielen Free-Ware-Programmen kein ausreichender Kundensupport gegeben. Dieses Problem haben Nutzer einer kostenintensiveren Software nicht. Der Vergleich der Netzsieger-Redaktion legt daher besonderen Wert auf die Hilfestellungen der Internet-Security-Hersteller. Vor einem Kauf sollten sich Nutzer zudem fragen, ob sie die Funktionen einer Security Suite wirklich benötigen. Wer nur wenig Zeit am Computer verbringt und stets verantwortungsvoll mit E-Mails und seinem Surf-Verhalten umgeht, benötigt nicht unbedingt eine Internet Security. Wer jedoch viel mit sensiblen Daten am eigenen Rechner umgeht oder seine Kinder vor Gefahren aus dem Netz schützen möchte, sollte den Kauf einer kostenpflichtigen Security Suite in Betracht ziehen.

Eine Software zum Schutz vor digitalen Angriffen auf den eigenen PC oder das eigene Smartphone ist mittlerweile Pflicht. Von lästigen Werbeeinblendungen bis zum Kidnapping der eigenen Daten sind die Anzahl und das Ausmaß von Malware mit der fortschreitenden Verbreitung des Internets stets mitgewachsen. Indem Nutzer beim Surfen im Netz Vorsicht walten lassen, können sie die größten Gefahren selbst vermeiden. Weder sollten E-Mail-Anhänge geöffnet werden, die von unbekannten Absendern kommen, noch sollten dubiose Webseiten besucht werden. Doch selbst wenn diese einfachen Verhaltensregeln eingehalten werden, können durch Schwachstellen in vertrauenswürdiger Software für den Endverbraucher Folgen haben. Beispiele sind Lücken im Code von Betriebssystem wie Windows, Mac OS oder Android, aber auch bei Anwendungen wie dem Flash Player. Eine Internet Security sorgt für das doppelte Sicherheitsnetz, das die persönlichen Daten vor Kriminellen schützt.

Um die Sicherheit des eigenen PCs zu gewährleisten, kann jeder Nutzer ganz leicht selbst zur Tat schreiten. Einige kleine, aber sehr nützliche Tipps hält das US-amerikanische Internetunternehmen Google bereit.

Features und Tools

Die Arbeitsweise einer Sicherheitssoftware

Die Aufgabe einer Sicherheitssoftware ist es, bösartigen Anwendungen das Eindringen in das eigene System zu untersagen und deren Existenz auszulöschen, doch auf welche Art und Weise wird dies bewerkstelligt? Im folgenden werden einige der gängisten Methoden vorgestellt.

Die klassische Virensignatur

Das grundlegende Handwerkszeug einer jeden Sicherheitssoftware sollte das Erkennen von bösartigen Anwendungen anhand der Virensignatur sein – ein eindeutiges Erkennungsmerkmal. Mithilfe einer Signatur ist ein Schadprogramm eindeutig als ein solches zu identifizieren und kann daher auch zügig von einer Sicherheitssoftware aus dem Verkehr gezogen werden.
Der Weg vom Virus bis hin zur eindeutigen Signatur ist jedoch lang und beschwerlich. Zunächst müssen mehrere Exemplare eines Virus auf deren Muster und Regelmäßigkeiten hin überprüft werden, die speziell auf dieses eine Exemplar hindeuten. Die Notwendigkeit nach mehreren Exemplaren ergibt sich aus der Tatsache, dass Viren und andere bösartige Programme in der Lage sind zu mutieren, ohne dabei den eigentlichen Quellcode zu verändern.
Da tagtäglich neue Schadsoftware die digitale Welt bevölkert, sehen sich Hersteller von Sicherheitsprogrammen dazu genötigt, regemäßig neue Virensignaturen zu veröffentlichen sowie bereits existierende Signaturen zu aktualisieren.  

Die heuristische Methode

Ganz allgemein wird im Zuge einer heuristischen Methode der Quellcode eines Objektes überprüft und auf unterschiedliche Faktoren analysiert. Diese Analyse dient dem Zweck, mit Hilfe von indirekten Logarithmen und Merkmalen zu bestimmen, ob dem untersuchten Gegenstand schädliche Eigenschaften innewohnen oder ob dieser völlig harmlos ist.
Unter Zuhilfenahme der heuristischen Analyse lassen sich nicht nur bekannte Viren, sondern auch unbekannte Bedrohungen erkennen. Hierin liegt auch der größte Vorteil gegenüber signaturbasierten Ansätzen, da letztere ausschließlich bereits bekannte Viren als schädlich einstufen können.

Die Heuristik bei der Virenerkennung

Im Verlauf der heuristischen Analyse wird an erster Stelle im Code nach verdächtig erscheinenden Befehlen und Merkmalen gesucht, welche zu den Charakteristiken von gefährlichen Virus-Programmen gehören. Dieser Prozess trägt die Bezeichnung statische Analyse und stellt die Einleitung für die Analyse dar. Im Regelfall suchen schädliche Codes nach direkt ausführbaren Computerprogrammen, öffnen diese Dateien daraufhin und verändern im Anschluss die Programmstruktur nach ihren Vorgaben. An diesem Punkt setzt die heuristische Analyse ein, welche den Code einer jeden Anwendung überprüft und sämtliche Analyse-Werte statistisch festhält, sobald verdächtige Befehlszeilen identifiziert werden. Sollte dieser Analyse-Wert nach der vollständigen Durchsicht des Quellcodes einen vorher definierten Grenzwert überschreiten, wird das vorliegende Objekt umgehend als verdächtig und potentiell gefährlich eingestuft.

Einsatz der heuristischen Analyse in moderner Antivirus-Software
Moderne Algorithmen sagen Schadsoftware den Kampf an.

Moderne Sicherheitssoftware kombiniert die statische Analyse mit einer dynamischen Methode. Der dynamische Ansatz folgt dem Prinzip, dass noch vor dem Start der potentiell schädlichen Computeranwendung diese in einem sicheren virtuellen Umfeld emuliert wird. Eine derartige Simulationsumgebung trägt auch die Bezeichnung Emulationspuffer oder Sandbox – im Online-Marketing hat sich dagegen der Fachausdruck "Emulation eines virtuellen Computers im realen Computer" etabliert.
Im Zuge des dynamischen Prozessverlaufes der heuristischen Analyse wird also ein Teil des Anwendungscodes im Emulationspuffer der Antivirus-Software gelesen und deren Ausführung anhand von speziellen und trickreichen Befehlen emuliert. Sollten während dieser Test-Ausführung verdächtig einzustufende Aktionen protokolliert werden können, hat dies Rückwirkung auf die tatsächliche Programmausführung, welche daraufhin vollständig blockiert und die bösartige Anwendung somit unschädlich gemacht wird.

Die Vor- und Nachteile der dynamischen Analyse:
  • Extrem hohe Erkennungsrate von schädlichen Objekten
  • Deutlich geringere Wahrscheinlichkeit von False-Positives
  • Viel ressourcenintensiver und langwieriger
  • Sicheres virtuelles Umfeld ist erforderlich
  • Start der Anwendung auf dem realen Computer wird vorerst aufgeschoben
  • Anwender muss Abschluss der Analyse abwarten
Heuristische Methoden für proaktive Antivirus-Software

Mit der Kombination von statischen und dynamischen Analysemethoden stellt die heuristische Analyse beim Einsatz von Antiviren-Produkten ein hilfreiches Tool dar, um schädliche Viren umgehend zu erkennen und unwirksam zu machen. Sowohl altbekannte als auch neuartige Viren lassen sich hiermit schnell lokalisieren und auf dem Anwendercomputer nicht mehr starten. Bei der heuristischen Analyse lassen sich im Vorfeld die Genauigkeitsstufen für die Untersuchung festlegen. Bei der oberflächlichen Methode wird eine schnelle Untersuchung durchgeführt, wenn die Zeit des Anwenders knapp ist. Die als mittel eingestufte Analyse ist eine ideale Kombination aus überschaubarer Geschwindigkeit und genügender Genauigkeit bei der Untersuchung, welche bei den meisten Virusproblemen ausreicht. Die tiefgehende Analyse richtet sich an außergewöhnliche Härtefälle, hierbei wird der Anwendercomputer detailliert untersucht, deshalb beansprucht diese Methode auch am meisten Zeit.

Must-Have Features vs. Zusätzliche Sicherheitsfunktionen

Internet Security-Software verfügt meist über ein ganzes Arsenal an Features und Funktionen. Während einige Programmteile zur Standardausführungen gehörten sollten, zählen andere wiederum als sinnvolle und nützliche Erweiterung.
Zu erster Kategorie zählen vor allem Echtzeit-Scan, Anti-Malware, ein E-Mail-Schutz, eine Anti-Phishing-Funktion sowie eine Firewall: 

Echtzeit-Scan / Anti-Malware:

Diese Funktion ist ständig aktiv und überwacht im Hintergrund sämtliche Dateien, Programme sowie den Arbeitsspeicher. Sollte im Zuge dieses Prozesses eine verdächtige Aktion oder ein bösartiges Programm entdeckt werden, meldet der Echtzeit-Scanner dies dem Anwender und erfragt die weitere Vorgehensweise.

E-Mail-Schutz / Anti-Phishing
Ein E-Mail-Schutz überwacht sämtlichen eingehenden sowie auch ausgehenden elektronischen Briefverkehr. Sollte sich hier – beispielsweise in einem der Anhänge – ein gefährlicher Quellcode wiederfinden, warnt dieses Feature ausdrücklich vor dessen Öffnung und Verwendung. Damit einhergehend ist oft auch ein Anti-Phishing-Schutz integriert, welcher das böswillige sowie unbefugte Abgreifen von sensiblen Daten – wie Passwörtern, Nutzernamen oder Kontodaten – durch dubiose E-Mails oder gefälschte Webpräsenzen unterbindet.
Wurm im Apfel
Schadsoftware kann das eigene Betriebssystem in einen faulen Apfel verwandeln.
Firewall
Eine Firewall ist ein Schutzsystem, das im Prinzip zwischen dem Computer-Netzwerk und dem Internet steht. Wenn sie korrekt verwendet wird, schützt eine Firewall vor unautorisiertem Zugang und unerwünschter Nutzung eines Rechners oder Netzwerks. Die Firewall schaut sich je nach Konfiguration genau an, welche Daten versuchen, das Netzwerk zu betreten und zu verlassen. Wenn sie von unsicheren, unbekannten oder verdächtigen Absendern kommen, werden die Dateien meist geblockt, und Software auf dem Rechner wird davon abgehalten, ohne Zustimmung des Users auf das Internet zuzugreifen. Eine Firewall spielt demnach eine wichtige Rolle auf jedem Rechner oder in jedem Netzwerk – was jedoch viele User nicht wissen: Es gibt Firewalls sowohl als Software als auch als Hardware. Die optimale Firewall-Sicherung besteht aus beidem.

Neben dieser Grundausstattung warten zahlreiche Sicherheitsprogramme auch mit vielen sinnvollen Erweiterungen auf, die zusätzlichen Schutz versprechen.

  • Kindersicherung
    Mit Hilfe einer Kindersicherung können spezielle Accounts für Kinder und Jugendliche eingerichtet werden, sodass diese nicht mehr länger auf jegliche Inhalte des World Wide Webs zugreifen können. Auf diese Weise können jugendgefährdende oder nichtjugendfreie Inhalte blockiert werden. Auch die Nutzung von sozialen Netzwerken kann hiermit reglementiert werden – hier sind vor allem die Kommunikation mit Dritten sowie die Preisgabe von vertraulichen Informationen betroffen.
  • Passwort-Manager
    Ein Passwort-Manager sammelt und schützt sämtliche aktiven Passwörter eines Benutzer, sodass diese während ihrer Eingabe nicht durch Keylogger abgegriffen werden können. Neben dem Speichern und Verwalten von Passwörtern wird häufig auch das Erstellern neuer und sicherer Passwörter angeboten.
  • Online-Banking-Schutz
    Der Online-Banking-Schutz schafft meist eine vom restlichen Browser isolierte Umgebung, sodass sämtliche Finanztransaktionen in einem sicheren Umfeld getätigt werden können. Häufig wird auch eine Passworteingabe per Bildschirmtastatur ermöglicht, um das unbefugte Abgreifen von Informationen zusätzlich zu erschweren.
  • Datenverschlüsselung
    Dieses Feature wandelt mithilfe eines speziellen Schlüssels Daten im Klartext in sogenannten Geheimtext um. Die Verwendung des Klartextes ist somit nur unter Zuhilfenahme des passenden Schlüssels möglich. Auf diese Weise können sensible Daten vor dem Zugriff unbefugter Dritter hervorragend abgesichert werden.

Wie wir Internet-Security vergleichen

Der heimische Computer soll umfangreich vor den diversen Bedrohungen aus dem Internet geschützt werden – eine Internet Security verspricht daher das umfangreichste Sicherheitspaket. Doch worauf kommt es eigentlich an? Reicht ein renommierter Hersteller bereits aus oder kommt es doch vielmehr auf die Details an?
Die Netzsieger-Redaktion möchte Unentschlossenen mit Rat und Tat zur Seite stehen und hat sich daher für den großen Vergleich der vielversprechendsten Internet-Security-Programme entschieden. Um den bestmöglichen Vergleich zu gewährleisten, hat sich das Team für vier Prüfkriterien entschieden, anhand derer jeder einzelne Kontrahent auf Herz und Nieren überprüft wird. Dabei handelt es sich um die folgenden Bewertungskriterien:

  • Sicherheit
  • Performance
  • Bedienung
  • Hilfe & Support

Pro Einheit können maximal 5,00 Punkte erreicht werden – sämtliche Bewertungskategorien sind gleich stark gewichtet, wodurch ein brauchbarer Vergleich für die verschiedensten Endverbraucher möglich ist. Den Abschluss eines jeden Testberichtet bildet stets eine kurze und knappe Zusammenfassung, welche das Wesentliche aus den vier Prüfkriterien hervorhebt und nochmals die relevanten positiven wie negativen Aspekte der verschiedenen Internet Security-Programme gegenüberstellt.

Sicherheit
Eine gute Internet Security soll unter anderem vor Hacker-Angriffen schützen.

Naturgemäß lautet die Hauptaufgabe einer Security-Suite, für ein Höchstmaß an Sicherheit für System und Inhalte zu sorgen. Aus diesem Grund überprüft die Netzsieger-Redaktion, mit welchen Komponenten die Software ausgestattet ist und wie deren Tauglichkeit im alltäglichen Kampf gegen Virus, Wurm und Co ausfällt. Selbstverständlich sollten Features wie Anti-Phishing und ein Spyware-Schutz ebenso Pflicht sein wie in ein E-Mail-Schutz oder eine leistungsstarke Firewall. Wartet die Internet Security vielleicht sogar mit einigen optionalen Komponenten wie einem Registry-Cleaner auf? Diesen und vielen weiteren Fragen geht die Netzsieger-Redaktion in der Kategorie Sicherheit nach.

Performance

Um die stete Sicherheit des Systems zu garantieren, agieren Security-Suites fortwährend im Hintergrund. Dies hat jedoch auch zur Folge, dass ein Teil der Systemressourcen dauerhaft durch die Sicherheitssoftware beansprucht wird. Der Prüfpunkt Performance widmet sich der Frage, inwiefern die Rechenleistung beeinträchtigt wird. Ist die Verwendung des Computers während eines vollständigen Systemscans überhaupt noch notwendig oder sollten diese ausschließlich außerhalb der Verwendungszeiten durchgeführt werden? Wie lauten die Systemanforderungen, werden ausschließlich Windows-Computer unterstützt oder dürfen sich auch Nutzer von Mac OS oder Linux über die Dienste des Internet Security-Programmes freuen?

Bedienung

Verschiedene Features und Tools sind natürlich erfreulich – dennoch hängt deren Mehrwert stark von der Gestaltung der Benutzeroberfläche sowie der jeweiligen Handhabe ab. Die Programmoberfläche sollte klar und ordentlich strukturiert sein, sodass bereits auf dem ersten Blick alle notwendigen Features erkennbar sind. Wie verhält es sich mit weiteren Bedienelementen, existiert ein spezieller Gamer-Modus, können sich Nutzer unterschiedliche Statistiken zur Sicherheit ihres Systems ansehen? Unter der Rubrik Bedienung überprüft die Netzsieger-Redaktion also, ob es den Entwicklern gelungen ist, eine ordentliche und übersichtliche Programmführung zu implementieren, die selbst für Laien leicht zu erlernen ist.

Hilfe & Support

Selbst die beste Sicherheitssoftware kann Probleme und Fragen verursachen. In solchen Fällen sind Kunden oft auf zügige und fachmännische Hilfe angewiesen. In dieser Rubrik überprüft die Redaktion von Netzsieger, auf welchem Wege die geschulten Servicemitarbeiter der verschiedenen Hersteller zu erreichen sind. Ebenso liegen Tipps, Anleitungen sowie FAQ-Auflistungen im Fokus der Untersuchungen. Steht ein Telefonsupport – falls vorhanden – rund um die Uhr zur Verfügung? Mit welchen Wartezeiten ist zu rechnen, und ist die Support-Seite übersichtlich gestaltet? Fragen dieser Art beantwortet das Netzsieger-Team hier.

Fazit

Aus der Bewertung der einzelnen Rubriken ergibt sich für jedes Internet Security-Programm eine Gesamtnote, anhand derer Interessierte einen ersten Eindruck von der Qualität eines Produktes gewinnen können. In unserem Vergleich konnten sich vor allem Kaspersky Internet Security (1. Platz), Bitdefender Internet Security (2. Platz) sowie Norton Security (3. Platz) durchsetzen und die vorderen Ränge einnehmen.

Unsere Tipps - Das Malware-Glossar

Die Vielzahl von Webseiten und Informationen scheint schier grenzenlos zu sein – das Internet steckt voller Möglichkeiten. Mit einem Klick werden der Bildschirm zum Fenster zur digitalen Welt und wir ein Teil einer internationalen multidimensionalen Vernetzung. In anderen Worten: Das Netz fasziniert uns auf eine sonderbare Weise. Doch wie bei allen schönen Dingen gibt es auch hier eine Kehrseite der Medaille. In der virtuellen Welt tummeln sich immer mehr Cyberkriminelle, die nichts unversucht lassen, um an persönliche Daten der User heranzukommen. In der Regel wird von ihnen sogenannte Malware in Umlauf gebracht, die sich auf den heimischen Rechnern unbemerkt einnistet und folgenreiche Probleme verursachen kann. Die Verbreitung der Schadsoftware wird dabei zunehmend raffinierter und die Methoden der Hacker skrupelloser. Um in der unüberschaubaren Welt der Cyberkriminalität nicht den Überblick zu verlieren, sollen die folgenden Zahlen und Fakten weiterhelfen:< /p>

Die 3 Länder mit den meisten infizierten Webseiten
  1. USA mit 43 Prozent aller Malw Malware
  2. China mit 11 Prozent aller Malware
  3. Deutschland mit 8,3 Prozent aller Malware

Im vergangenen Jahr wurden 142 Millionen Malware-Programme entwickelt. Das heißt, pro Tag sind weltweit etwa 390.000 neue Schadsoftwares entstanden. Allein in Deutschland sind rund ein Viertel der genutzten Computer mit ihnen infiziert. Gleichzeitig wurden mehr als die Hälfte der deutschen User schon mit Cyberkriminalität konfrontiert. Laut dem aktuellen IBM X-Force-Report ist Deutschland mit 8,3 Prozent auf Platz drei der Länder, die infizierte Webseiten hosten. Mehr Malware-verseuchte Seiten hosten nur die USA und China. Im Bundesländervergleich führt Bayern das Ranking an. Auf Platz zwei und drei folgen Sachsen und Baden-Württemberg.

Aber Malware ist nicht gleich Malware – es gibt unzählige Vertreter, die allesamt ihren Schaden auf unterschiedlichste Art und Weise wirken. Im Folgenden sollen Trojaner, Spyware, Adware, Ransomware, Würmer, Scareware, Keylogger sowie das Phishing-Phänomen kurz porträtiert werden:

Adware

Der Begriff Adware setzt sich aus den englischen Wörtern Advertisement – Werbung – und Software zusammen. Konkret handelt es sich also um Programme, die dem Nutzer Werbung anzeigen. Mittlerweile ist Adware sogar in der Lage, umfassende Informationen über das Surf- und Kaufverhalten des Nutzers zu sammeln, um die eingeblendete Werbung zu personalisieren oder die gewonnen Datensätze an Dritte zu verkaufen.
Adware richtet somit keinen direkten Schaden auf dem befallenen Computer an, nistet sich aber für lange Zeit in dem System ein. Allerdings sind auch Nebenwirkungen wie eine deutlich verringerte Performance des Computers sowie eine Gefährdung der Privatsphäre nicht auszuschließen.

Wie wird Adware verbreitet?

Auch die Quelle von Adware sind meist infizierte Internetseiten oder korrumpierte Freeware – wer bei der Einrichtung einer kostenfreien Anwendung nicht Vorsicht walten lässt, öffnet im Zuge des Installationsvorganges auch unliebsamer Software Haus und Hof.

Symptome einer Infektion mit Adware

Adware ist auf den ersten Blick kaum als solche zu identifizieren – dementsprechend tarnt sich die Adware Ask.com beispielsweise als Suchmaschine. Anstatt hilfreiche Antworten zu liefern, können die Suchergebnisse nur mit bezahlten Werbelinks aufwarten.
Einige Anzeichen sprechen für eine Infektion mit Adware:

 Seriöse Webseiten verfügen über zufällig wirkende Textlinks, die nur zu Werbeanzeigen führen
 Pop-ups und Banner zeigen personalisierte Werbung
 Die Performance des Computers hat sich deutlich verschlechtert
 Startseite und Suchmaschine des Web-Browsers führen nicht mehr zu dem gewohnten Anbieter
 Einblendung von Warnhinweisen eines installierten Antivirenscanners

Unerwünschte Adware sollte nach dem Erkennen schleunigst entfernt werden. Einerseits eliminiert dies die lästigen Werbeeinblendungen, andererseits bedroht Adware die Privatsphäre des Computernutzers. Theoretisch ist es möglich, dass es sich bei der Adware um sogenannte Trojaner handelt, die etwa Bankdaten des Nutzers ausspähen und erheblichen finanziellen Schaden anrichten können.

Keylogger

Keylogger sind Spionageinstrumente, welche Eingaben an einem Computer aufzeichnen oder gegebenenfalls rekonstruieren. Ziel sind häufig hochvertrauliche Daten wie Kennwörter oder PINS. Das Ausspäh-Programm protokolliert entweder sämtliche Tastatureingaben oder reagiert ausschließlich auf bestimmte Schlüsselwörter.
Ein softwarebasierter Keylogger schaltet sich zwischen Betriebssystem und Tastatur und speichert gesammelte Informationen auf der Festplatte des betroffenen Computers oder versendet diese via Internet an den kriminellen Urheber.
Ein Hardware-Keylogger ist dagegen meist ein Modul für USB-Tastaturen, weshalb zunächst physischer Zugang zum jeweiligen Computer bestehen muss. Die ausgespähten Daten werden daraufhin in einem RAM- oder EPROM-Speicherplatz des Keyloggers abgelegt und zu einem späteren Zeitpunkt ausgewertet.

Phishing / Phishing-Website

Besonders auf wertvolle Kontodaten haben es Kriminelle im Internet abgesehen.

Das moderne Kunstwort "Phishing" bezeichnet das kriminelle Abgreifen von (also „Fischen nach“) sensiblen Informationen, die im Internet preisgegeben werden. Da diese in der Regel mit einem Passwort geschützt sind, wird kriminelle Energie eingesetzt, um diese zu entschlüsseln.
Phishing umfasst verschiedene Methoden.
Durch das Fälschen von E-Mails, Briefen oder persönlichen Nachrichten wird versucht, in den Besitz von Passwörtern, TAN, Kontonummern und Kreditkarten zu gelangen. Hierbei werden Adressen und Layouts von Banken oder Bezahldiensten mitunter täuschend echt kopiert. Bemerkt der Nutzer den Betrug nicht, kann dies fatale Folgen haben – meist wird das Opfer um eine beachtliche Geldsumme erleichtert.

Vorsicht mit sensiblen Daten ist sehr wichtig

Der effektivste Schutz ist die äußerste Vorsicht beim Öffnen von Dateien oder Anwendungen, deren Absender unbekannt sind. Ein hervorragender Indikator für bösartige E-Mails ist zumeist eine schlechte oder unpassende Verwendung der deutschen Sprache. Auch sind Anhänge häufig als .exe- oder Zip-Datei verpackt, die mit dem Öffnen das Schadprogramm auf dem Computer installiert werden. Derartige Nachrichten sollten auf dem direkten Wege in den Papierkorb verschoben werden.
Selbstverständlich sollten auch Anfragen nach Passwörtern, Transaktionsnummern oder Kreditkartendaten niemals beantwortet werden – kein seriöses Unternehmen verlangt das Offenlegen von sensiblen Daten. Im Zweifelsfall klärt ein Anruf beim entsprechenden Dienstleister die Situation auf.

Phishing-Attacken kommen auch per Post

Phishing beschränkt sich jedoch keinesfalls nur auf die digitale Welt – mittlerweile versuchen Kriminelle auch per Brief oder Telefon, an die sensiblen Informationen zu gelangen.

Ransomware

Unter der Begrifflichkeit Ransomware werden all diejenigen Schadprogramme gesammelt, die eine Zugriffs- oder Nutzungsverhinderung von Daten sowie des gesamten Computersystems erwirken. Hierzu werden private Dateien auf einem fremden Computer verschlüsselt oder der Zugriff darauf verhindert und erst mit dem Nachkommen einer Lösegeldforderung wieder freigegeben. Der Begriff setzt sich aus dem englischen Wort Ransom – Lösegeld – sowie Software zusammen.

Art Was passiert? Forderung
Einfache und harmlose Erpressungsversuche Meist öffnet sich zu jedem Systemstart ein Hinweisfenster, welches sich auch nicht mehr schließen lässt Lösen der Blockade ausschließlich durch Nachkommen einer Lösegeldforderung
Bösartige Variante Sämtliche mit Office-Anwendungen erstellte Dokumente werden verschlüsselt und dem Nutzer der Zugriff verwehrt Entschlüsselung der Datensätze ebenfalls nur Bezahlung des Kriminellen

Generell gilt: In gar keinem Falle sollte der Lösegeldforderung nachgegeben werden, da selbst bei Bezahlung des Geldbetrages nicht gewährleistet ist, dass die Daten tatsächlich entschlüsselt und der Computer wieder freigegeben wird. Weiterhin gibt das Opfer seine Zahlungsbereitschaft zu erkennen, weshalb Cyberkriminelle weitere Forderungen stellen könnten.

Scareware

Es gleicht fast einer Faustregel: Ist ein Computer mit dem Internet verbunden, muss dieser zusätzlich geschützt werden. Mittels gefälschter Sicherheitssoftware versuchen Cyberkriminelle, in die Systeme ahnungsloser Endverbraucher zu gelangen, um dort ihre kriminelle Energie zu wirken.
Die als Scareware bezeichneten Schädlingsprogramme sollen dazu animieren, eine infizierte Seite aufzusuchen oder eine Software zu erwerben, mit deren Hilfe ein vermeintlicher Virus entfernt werden kann. Im günstigsten Fall werden die Verbraucher lediglich um ihr Geld gebracht – viel schlimmer wird es jedoch dann, wenn die gefälschte Software die eigentliche Gefahr erst auf dem Rechner installiert.
Meistens wird die für den Erstkontakt zuständige Nepp-Software mit Popup-Fenstern ausgestattet, welche seriöse Virenwarnungen präsentieren, eine Infizierung vorgaukeln und schließlich zum Kauf kostenpflichtiger Programme animieren sollen. Sobald die Scareware jedoch einmal installiert ist, geht diese unbehelligt ihren kriminellen Machenschaften nach.

Wie gelangt Scareware auf den Rechner?

Ein häufiger Verbreitungsweg von Scareware sind gefälschte E-Mails, welche die Schadsoftware meist im Anhang transportieren. Auch in kostenloser Software, sogenannte Freeware, Toolbars oder Adware versteckt sich mitunter Scareware, die meist arglos heruntergeladen und installiert wird.

Welche Ziele werden mit gefälschten Sicherheitstools verfolgt?

Die Gründe für die Herstellung und Verbreitung von Scareware sind unermesslich – hier ein kurzer Auszug:

Mögliche Gründe von Scareware
  • Erschleichen sensibler Daten
  • Nutzen von Systemressourcen, beispielsweise für Bot-Netzwerke
  • Sabotage: Zerstörung von Systembestandteilen, Programmen, Hardware-Treibern
  • Animation zum Kauf nutzloser Software
So können sich Anwender schützen
  • Aggressives Vorgehen ignorieren, da seriöse Unternehmen ihre Kunden niemals einschüchtern würden
  • Ähnliche Vorgehensweise ausmachen – Scareware geht meist ähnlich vor
  • Absender von E-Mails überprüfen

Spyware

Spyware hat es auf die sensiblen Datensätze von Internetnutzern abgesehen – unter anderem werden das Surfverhalten sowie die Tastaturanschläge aufgezeichnet. Die gewonnen Erkenntnisse werden daraufhin beispielsweise der Werbeindustrie zur Verfügung gestellt.
Während diese Form der Spyware weniger bedrohlich ist, können andere Spionageprogramme dem Nutzer weitaus größeren Schaden zufügen und beispielsweise die Nutzereingaben im Zuge des Online-Bankings oder während eines Login-Vorganges protokollieren und an die Drahtzieher übermitteln. Gelingt es der Spyware, sensible Daten wie PIN, TAN oder Passwörter zu stehlen, drohen finanzielle Schäden, auf denen das Opfer im Ernstfall sitzen bleibt.

So kommt Spyware auf den Computer

Spyware lauert bevorzugt auf manipulierten Websites, die auf den ersten Blick nicht als solche zu erkennen sind. Hacker nutzen Sicherheitslücken in weit verbreiteter Web-Software aus, um ihre Schadprogramme unbemerkt auf dem jeweiligen Server zu installieren. Für das Einschleusen machen sich die Programmierer bevorzugt Web-Technologien wie ActiveX, Adobe Flash, Java-Applets oder JavaScript zunutze oder verwenden Sicherheitslücken in Browsern oder Betriebssystemen.
Freeware-Programme wie kostenlose Spiele oder Tools können ebenfalls unerwünschte Spyware mit im Gepäck haben.

Typische Hinweise für eine Spyware-Infizierung sind:
  • Die Firewall meldet, dass sich Programme mit dem Internet verbinden wollen
  • Webe-Pop-ups erscheinen selbst bei deaktivierter Online-Verbindung
  • Die Browser-Startseite hat sich geändert und lässt sich nicht mehr ändern
  • Bei der Eingabe einer Adresse wird auf eine andere Webseite umgeleitet
  • Die Prozessorleistung des Rechners ist extrem ausgebremst

Trojaner

Die Namensgebung der Trojaner ist kein Zufall: Schon die Griechen verschafften sich, verborgen in einem hölzernen Pferd, Zugang zur Stadt Troja und entschieden damit den Krieg für sich. Die digitalen Trojaner arbeiten auf ähnliche Weise. Sie kapern aus einer Tarnung heraus das System und richten Schaden an.

Im weltweiten Netz verbreitet sich schädliche Software wie ein Lauffeuer.
Die Geschichte der Trojaner

 Zwar wurde schon 1972 ein erstes theoretisches Konzept für einen Trojaner vorgestellt, der erste digitale Vertreter dieser Art kam jedoch 1975 zum Einsatz, und zwar in Perving Animal, einem harmlos wirkenden Spiel. Der erste weiträumige kriminelle Einsatz eines Trojaners gelang 1989 Dr. Joseph Popp, welcher über 15.000 Disketten mit versteckter Schadsoftware verschickte. Für die Wiederherstellung der eigenen Daten sollten die betroffenen Nutzer einen dreistelligen Betrag an PC Cyborg Corporation überweisen. Neben Privatpersonen vertrauten auch Firmen den Diensten von Trojanern. Sony BMG versteckte beispielsweise einen Trojaner im Rahmen einer Kopierschutzkampagne auf Musik-CDs, um so an die Daten von Nutzern zu gelangen.

Wie infiziert sich der Computer mit Trojanern?

Ein beliebter Distributionsweg von Trojanern sind die Anhänge von elektronischen Briefen, die vorgeben, vom BKA, der eigenen Hausbank oder einem Telefonanbieter zu stammen. Die Betreffzeile versucht das Gefühl der Dringlichkeit zu suggerieren, jedoch sollten derartige E-Mails niemals geöffnet werden.
Wer nach Lizenzschlüsseln für gecrackte Software sucht oder kostenlose Musik und Filme herunterladen will, kann sich auf den entsprechenden Seiten schnell mit einem Trojaner oder ähnlichem infizieren.

Welche Arten von Trojanern gibt es?

Da ständig neue Trojaner-Versionen auf den Markt gespült werden, sollen hier nur die geläufigsten Vertreter vorgestellt werden. Ein Backdoor-Trojaner öffnet auf dem System ein Hintertürchen, um die unautorisierte Fernsteuerung zu gewährleisten. Clicker-Trojaner veranlassen dagegen das Aufrufen bestimmter Internetseiten – meist mit kostenpflichtigen Inhalten. Ein Dropper öffnet die Tür für andere Schadprogramme, während ein Linker unerwünschte Software in harmlos wirkenden Programmen versteckt. Eine der bekannten Formen von Trojanern ist die sogenannte Spyware, die auf verschiedenen Wegen den PC des Nutzers ausspäht.

Würmer

Bei Würmern handelt es sich um Malware, die sich komplett selbständig reproduziert. Im Gegensatz zu einem Virus benötigen sie keine anderen Programme, um sich im System auszubreiten. Im Falle von Computerwürmern sind Infektionsherde für gewöhnlich Netzwerke oder Wechselmedien – meist reicht ein einziges Hilfsprogramm wie ein Netzwerkdienst oder eine Anwendung als Schnittstelle zum Netz aus. Unter Umständen ist nicht mal mehr eine Interaktion mit dem Benutzer notwendig, um sich selbstständig zu verbreiten.

Conficker-Wurm – eines der gefährlichsten Schadprogramme

Zu den hartnäckigsten und raffiniertesten Schädlingen zählt der Conficker-Wurm. Dieser ist so konzipiert, dass kaum ein Antivirus-Programm ihn aufspüren kann. Besonders anfällig sind dabei Windows-Systeme. Nach Schätzungen sollen weltweit etwa 50 Millionen Computer mit dieser Malware infiziert worden sein.

Unsere Empfehlungen - Top 10 Programme für Internet Security

1. Kaspersky Internet Security

Kaspersky Internet Security 2016

Kaspersky Internet Security

Bewertung
4,91/5
Platzierung

1. in Internet-Security

Der russische Virenexperte Kaspersky Labs bietet aufgrund der Anti-Malware-Lösung Internet Security 2015 einen umfassenden Schutz des Computers vor allen im Internet drohenden Gefahren. Neben den gängigen Virenwächterfunktionen wie beispielsweise einem Schutz vor Trojanern, Spyware, Viren und Rootkits besteht auch die Möglichkeit, den Online-Zahlungsverkehr zu überwachen. Darüber hinaus kann eine Kindersicherung auf dem Rechner integriert, eine Echtzeitüberwachung inklusive Firewall eingeschaltet und eine Anti-Phishing-Funktion installiert werden. 

Der hybride Ansatz verbindet cloudbasierte Techniken mit dem traditionellen Virenschutz und kann dadurch schnell auf drohende Gefahren reagieren. Außerdem erkennt das Tool typische Verhaltensmuster von Malware in dessen Anwendung und Aktivitäten. Diese werden durch das Programm sofort blockiert, bevor sie Schäden im System anrichten können.  Insbesondere für Online-Shopper und -banker gewährt Kaspersky Internet Security einen hohen Schutzfaktor, da es vor unsicheren Webseiten und potenziellen Phishing-Attacken warnt und zugleich sensible Daten wie Passwörter, Kreditkartendetails und Log-ins schützt - Webseiten können zudem im sicheren Modus geöffnet werden. Ein weiterer Garant für die Sicherheit ist die virtuelle Tastatur, denn diese überwacht bereits während der Eingabe die Daten des Anwenders.

Auch Eltern profitieren Kaspersky Internet Security. Es kann genau bestimmt werden, wann und wie oft Kinder vom Rechner aus auf das Internet zugreifen dürfen. Darüber hinaus können Eltern eingrenzen, welche Webseiten und Anwendungen dem Kind zur Nutzung zur Verfügung stehen. Zudem ist es möglich anhand vordefinierter Regeln festzulegen, mit wem das Kind in sozialen Netzwerken sowie Instant-Messaging-Systemen kommunizieren darf. 
Das Antiviren-Programm kann auf der Hersteller-Homepage gekauft werden. Kompatibel ist es mit Windows 10, Windows 8, Windows 7, Windows Vista, Windows XP, Mac OS X sowie mit diversen mobilen Geräten. Durch die klar strukturierte Oberfläche gestaltet sich die Bedienung einfach und unkompliziert. Vor dem Kauf des Programms kann eine kostenlose Demoversion heruntergeladen werden, um sicherzugehen, dass einem das Programm zusagt. In der neusten Version ist zudem ein Webcam-Schutz integriert. 

Pro / Echtzeitschutz vor Malware und Hackerangriffen, Cloud-Protection, hoher Browser-Schutz, Kindersicherung

Kontra / Die Erkennungsrate ist vergleichsweise niedriger als bei Konkurrenzprodukten.

Fazit / Kasperskys Allroundpaket bietet dem Nutzer sichere Bewegung im Internet und ist dabei handlich und leicht zu bedienen. Gefahren werden wirkungsvoll abgeblockt, die Software bietet zudem intelligentes Selbsterlernen von Malware als vergleichbare Anwendungen. Allerdings sollte man auch hier Vorsicht walten lassen – 100%igen Schutz bietet selbst die beste Security-Software nicht.

2. Norton Security

Norton Security Deluxe

Norton Security

Bewertung
4,84/5
Platzierung

2. in Internet-Security

Norton Security besticht durch eine einfache Benutzeroberfläche und hohe Virenerkennungsrate. Mit dem Sicherheitspaket Norton Security will der Hersteller Symantec die drohenden Gefahren im Internet nicht nur für Windows-Nutzer, sondern auch für Mac-Nutzer sowie Android- und iOS-Geräte mindern. Das Programm ist nicht nur auf der Basis einer typischen Antivirussoftware aufgebaut, sondern vielmehr als Rundumschutz konstruiert. Durch die konstante Aktualisierung der Funktionen wie Virenerkennungsdateien ist die Software stets auf dem aktuellsten Stand. Durch das Antivirus-Programm wird der Rechner vor einem Befall von Spyware, Viren und Trojanern geschützt. Ferner ist eine Zwei-Wege-Firewall integriert, welche alle Zugriffe vom Rechner und mobilen Geräten kontrolliert und sofort Alarm bei einem verdächtigem Verhalten schlägt. Der Spam-Schutz blockiert verunreinigte E-Mails und deren Dateienanhänge. Ein weiteres Plus ist der Echtheitsschutz, der sowohl potenziell gefährlichen Seiten im Internet als auch dem Herunterladen von Malware entgegenwirkt. 

Sobald die Schutz-Toolbar im Internetbrowser aktiviert ist, wird dem Nutzer die Sicherheitsstufe der aufgerufenen Webseite angezeigt. Aufgrund dessen bietet Norton Security auch einen Schutz der persönlichen Daten vor Phishing und Identitätsdiebstahl. Komplettiert wird das Programm durch Identity Safe. Persönliche Informationen wie Kreditkartendaten, Passwörter und Log-in-Daten können in der Cloud verwaltet und gespeichert werden. 

Norton Security läuft unter Mac OS X, Android, iOS und Windows. Ein 32- und 64-Bit-System ist Voraussetzung für die Installation. Die Toolbar funktioniert mit den Internetbrowsern Mozilla Firefox, Google Chrome sowie dem Internet Explorer. Bei Mobilgeräten kann das System für Android ab Version 2.3 und iOS ab Version 6 in Anspruch genommen werden. Die dazugehörigen Apps sind im App Store erhältlich, auf iTunes und Google Play. Laut Hersteller mindert das Antiviren-Programm die Geschwindigkeit der Betriebssysteme nicht. 

Auf der Herstellerseite stehen die Versionen Standard, Deluxe und Premium zur Auswahl. Die Standardversion verfügt über einen Schutz vor Spyware, Phishing und Identitätsdiebstahl auf dem PC beziehungsweise dem Mac. Die Deluxe-Version kann auf bis zu fünf Geräten installiert werden, darunter fallen auch mobile Geräte. Bei der Premiumversion ist eine Kindersicherung inkludiert sowie ein automatischer Back-up-Schutz und ein 25 Gigabyte großer Cloud-Speicher. Vor dem Kauf kann eine Testversion heruntergeladen werden.

Pro / Eine einzige Norton Security Lizenz schützt bis zu fünf Endgeräte (PC, Mac, Android Smartphone oder iPhone). Die Version verfügt über ein cloudbasiertes Management-System, neuste und effektive Malware-Technologien. Sie konnte mit hervorragenden Testergebnissen überzeugen.

Kontra / Viele Kinderschutzfunktionen sind nur mit einem Premium-Upgrade verfügbar. Die Software weist Sicherheitslücken beim Kinderschutz und beim Passwort-Management für den Mac auf.

Fazit / Norton Security 2016 ist mit seiner „Next Generation“-Malware-Abwehr ein sehr hochwertiger Begleiter in Sachen Antivirus-Schutz gelungen. Die All-in-One-Lösung vereinfacht das Nutzen auf unterschiedlichen Plattformen und das cloudbasierte-Management-Portal ist benutzerfreundlich gestaltet.

3. Avira Internet Security

Avira Internet Security Suite 2016

Avira Internet Security

Bewertung
4,83/5
Platzierung

3. in Internet-Security

Die hohe Anzahl an bösartiger Software verlangt Antivirenprogrammen viel ab. Avira Internet Security schützt den PC zuverlässig vor Viren, Trojaner, Spam, Mal- und Spyware. Der Echtzeitscanner sorgt für eine umfassende Überwachung des Systems. Außerdem kann die Kontrolle einzelner Sektoren wie zum Beispiel Festplatten eingestellt werden. Bei einem Befall, ausgehend von Internetseiten, stoppt die Software sofort den Seitenaufbau und warnt den Nutzer vor möglichen Angriffen. 

In der neusten Avira Version wird ein Malwareverhalten schnell erkannt, sodass sich unbekannte Schädlinge nicht einnisten können. Zudem werden ein- und ausgehende E-Mails auf schadhafte Anhänge gescannt und bei Gefahr geblockt. Darüber hinaus ist eine Prüfung von freigegeben Ordner beinhaltet. 

Ein weiteres Plus von Avira Antivirus sind die Zusatzfunktionen Speedup und der Android-Schutz. Bei Speedup handelt es sich um ein Tuning-Programm, welches das System von überflüssigen Junk-Einträgen, unnötigen Datensätzen und Programmen befreit. Aufgrund der automatischen Betriebssystemanpassung wird der Rechner dadurch leistungsfähiger. Vor allem bei vielen Downloads, insbesondere bei kostenfreier Software, ist solch ein Tool empfehlenswert. Es verschafft dem unerfahrenen Nutzer einen Überblick über versehentlich heruntergeladene Add-Ons und Programme. Zudem besteht mit Avira Speedup noch die Möglichkeit einer Festplattendefragmentierung

Ferner bietet der Hersteller einen gezielten Rundumschutz für Android-Smartphones an, welcher eine Telefonortung, einen Fernauslöser für Signalrufe und einen Diebstahlschutz beinhaltet. Auch ein Schutz vor Viren sowie Datenverlusten ist in der Android-Version integriert.

Avira Internet Security kann auf der Herstellerseite zu einem Preis von 44,95 Euro heruntergeladen werden. Vorab kann eine 30-tägige Demoversion getestet werden. Die Lizenz des Vollprogramms ist ein Jahr gültig. Weiterhin gibt es Angebote für eine zweijährige Lizenz zu 66,95 Euro sowie einer dreijährigen Lizenz zu 89,95 Euro. Im Paket sind Browserweiterungen für Firefox, Chrome und dem Internet Explorer enthalten. Kompatibel ist die Software mit Windows 10, Windows 8.1, Windows 8 als auch mit Windows 7. Für eine erfolgreiche Installation sind eine Internetverbindung und Adminrechte notwendig.

Pro / Avira verfügt über einen Rundum-Schutz mit hoher Sicherheitsrate, Echtzeitschutz, Laufwerküberprüfung und die Möglichkeit, die Leistung des Rechners durch eine Tuning-Option zu verbessern.

Kontra / Zwei unterschiedliche Programme müssen installiert werden, um die komplette Suite zu erhalten, darüber hinaus ist das Design veraltet und wenig attraktiv.

Fazit / Stabiles, gut arbeitendes Komplettpaket mit nütztlichen Extras. Abzüge gibt es nur hinsichtlich des veralteten Designs und der Notwendigkeit, zwei verschiedene Funktionen installieren zu müssen.

4. AVG Internet Security

AVG Internet Security 2016

AVG Internet Security

Bewertung
4,80/5
Platzierung

4. in Internet-Security

Das Softwarepaket von AVG Internet Security enthält umfangreiche Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen für den heimischen PC. Das Paket beinhaltet einen Virenscanner, eine Anti-Spam-Software, eine Firewall sowie intelligente Scanning Prozeduren aber auch bei der Nutzung von Instant-Messangern bietet es Sicherheit. Darüber hinaus werden Links, die durch soziale Medien wie MySpace und Facebook versendet werden, auf Sicherheit geprüft.

AVG Internet Security stellt mit AVG Anti-Virus-Free auch eine kostenlose Software-Version zur Verfügung. Diese ist jedoch nicht so umfangreich wie die Vollversion. Bei der kostenpflichtigen Variante sind ein Virenscanner und eine Firewall inklusive. Darüber hinaus schützt das Antivirus-Programm vor Trojanern, Würmern und fremdem Datenzugriff. 

Zudem bietet die Firewall Schutz vor unbefugten Zugriff auf den eigenen Rechner. Der innovative AVG Identitätsschutz sorgt zudem für erhöhte Sicherheit beim Surfen im World Wide Web. Ein weiteres Highlight der Software ist der für den E-Mail Client integrierte AVG Anti-Spam-Filter. Mit dessen Hilfe lassen sich Spam- und Werbemails filtern. Des Weiteren trägt das AVG Online Shield zur gemeinsamen Nutzung von Dateien durch mehre befugte Personen bei. Abgerundet wird die Absicherung durch den Schutz beim Surfen auf sozialen Netzwerken sowie beim Austausch von Dateien in Online-Chats. 

Laut Erfahrungsberichten stellt AVG Internet Security 2015 eine sinnvolle Investition dar, um den Rechner vor Gefahr zu schützen. Bei einem übervorsichtigen Umgang mit fremden Dateien, Links und beim Surfen im Internet, reicht die kostenfreie Version AVG Anti-Virus-Free aus, bei dieser sind jedoch keine Firewall, kein Techniksupport und auch kein Anti-Spam-System vorhanden. 

Die Anforderung an das Betriebssystem beträgt 512 Megabyte RAM Arbeitsspeicher sowie 750 Megabyte freien Festplattenspeicher. Voraussetzung ist mindestens das Betriebssystem Windows XP. Der Prozessor sollte eine mindestens 1,5 Gigaherz besitzen. Ferner werden 32-Bit und 64-Bit in gleichen Maßen unterstützt. Für einen optimalen rundum Schutz empfiehlt der Hersteller den Internet Explorer oder Mozilla Firefox. Sowohl die kostenpflichtige als auch die kostenfreie Version können auf der Herstellerseite heruntergeladen werden. Der Preis liegt je nach Wunschpaket zwischen 29,99 Euro und 44,95 Euro.

Pro / Echtzeitschutz, zuverlässige Malware-Erkennung, Überprüfung von E-Mails und Sozialen Netzwerken, hoch entwickelte Heuristik, Spielemodus und verbesserte Streamingqualität

Kontra / Verbesserungswürdiger Support, langer Installationsvorgang. Nur Internet Explorer oder Mozilla Firefox können genutzt werden, um den vollen Browserschutz zu haben

Fazit / AVG Internet Security 2015 ist eines der leistungsfähigsten Antivirenprogramme auf dem Markt. Neben der sehr guten Protektion vor Malware bietet das Programm zahlreiche nützliche Funktionen: AVG 2015 schützt das System, befreit den Rechner von Datenmüll und optimiert die Leistung nach Gusto des Nutzers.

5. Trend Micro Internet Security

Trend Micro Internet Security

Trend Micro Internet Security

Bewertung
4,70/5
Platzierung

5. in Internet-Security

Das Sicherheitspaket von Trend Micro schützt den Computer des Nutzers vor Cyber-Kriminellen als auch drohenden Gefahren aus dem World Wide Web, ohne dass die Leistung des Rechners in einem größeren Umfang beeinträchtigt wird.

Trend Micro Internet Security 2015 entfernt und entdeckt Viren zuverlässig. Ferner sucht das System automatisch nach Spyware und weiteren Bedrohungen auf der Festplatte. Es schützt optimal vor Gefahren, welche via E-Mail, Downloads, USB-Sticks oder Instant-Messanger auf den PC gelangen können. Aufgrund des ausgeklügelten Systems, inklusive cloudbasierten Schutz und Echtheitsschutz, wird im Vorfeld die Gefahr erkannt und abgefangen. 

Durch die integrierte Kindersicherung können Webseiten bestimmter Rubriken geblockt werden. Zudem ist es möglich, die Dauer der Online-Verbindung einzustellen. Ferner bleibt das Postfach dank der automatischen Blockfunktion für Spam-Mails stets sauber. Ein Bonus des Programms ist, dass die Software regelmäßige Sicherheitsupdates automisch stoppt, sollte gerade eine Präsentation vorgeführt, ein Film geschaut oder ein Spiel gespielt werden. 

Internet Security 2015 von Trend Micro besticht durch einen soliden Funktionsumfang, der den Rechner vor Virenbefall, Spyware und Trojanern bewahrt. Darüber hinaus stellt der Anbieter auch eine gratis Version zur Verfügung namens AntiVir Personal. Für einen umfangreicheren Sicherheitsschutz, als bei der kostenpflichtigen Standardversion Trend Micro Internet Security, sorgt Trend Micro Maximum Security 2015. Die erweiterte Version beinhaltet unter anderem einen Schutz für Android und iOS Geräte und einen geschützten Browser für ein sicheres Online-Banking.

Auf seiner Homepage stellt Hersteller Trend Micro alle drei Versionen zum Download bereit. Die Standardversion kostet für eine einjährige Lizenz und für ein Gerät rund 38 Euro und für zwei Jahre und ein Gerät rund 60 Euro. Zur Installation wird ein Festplattenspeicher von mindestens 1,3 GB benötigt. Kompatibel sind die Trend Micro Virenschutzsysteme mit Windows XP, Vista, Windows 7, Windows 8 sowie Windows 10. Die empfohlenen Internetbrowser sind Google Chrome, Mozilla Firefox und der Internet Explorer. Die Bedienung des Programms ist aufgrund der gut strukturierten Maske denkbar einfach. Bei Bedarf können Zusatztools zur Systemoptimierung und zur Sicherung von vertraulichen Dateien installiert werden. Für Mac Nutzer gibt es eine spezielle Version zum Preis von rund 38 Euro für ein Jahr pro Gerät. 

Pro / Trend Micro erzielte exzellente Testergebnisse im Schutz gegen Malware und zeichnet sich durch hohe Erkennungsraten bei Bedrohungen aus.

Kontra / Das Programm hat nur eine Basisfunktion des Kinderschutzes. In Labortests wurden leichte Schwächen im Bereich der Performance identifiziert.

Fazit / Eine sichere und zertifizierte Antivirus-Software, die mit sehr guten Testergebnissen und neuem modernen Design überzeugt. Der proaktive Schutz erkennt frühzeitig Malware und schützt vor Phishing-Software.

6. Avast Internet Security

Avast Internet Security 2016

Avast Internet Security

Bewertung
4,57/5
Platzierung

6. in Internet-Security

Mit Avast Internet Security 2015 verspricht der Hersteller einen umfassenden Schutz gegen Gefahren aus dem Internet. Enthalten im Programm sind Features wie ein Antispam-Filter, eine Voraberkennung von unerwünschten E-Mails sowie eine integrierte Firewall, welche der Anwender über die Benutzeroberfläche steuern kann. 

Zudem ist in der Sicherheitssoftware ein Echtheitsschutz integriert. Dieser überwacht jegliche Aktivitäten des Rechners, laufende Programme sowie das Öffnen und Schließen von Dateien beziehungsweise deren Inhalt ab dem Programmstart. Ferner beinhaltet das Programm einen Viruscontainer. Dieser ist eine Art geschützter Ort auf der Festplatte, an dem verdächtige beziehungsweise gefährliche Dateien isoliert werden können, ohne dass diese einen Schaden im System verursachen. Von dort aus kann der Nutzer selbst entscheiden, wie er mit den verdächtigen Dateien weiter verfahren möchte. 

Zudem sorgen Streaming-Updates für aktualisierte Virensignaturen. Der Software-Updater kontrolliert alle Softwares, die sich auf dem PC befinden sowie deren Aktualisierungen. Durch das Browser-Cleanup-Tool werden störende Add-Ons sowie nervige Toolbars entfernt. Weitere Vorteile von Avast Internet Security 2015 sind die stille Firewall und der Anti-Spam-Schutz.

Das Programm läuft unauffällig im Hintergrund des Computers und bietet dabei Schutz vor drohenden Virusinfektionen oder Malware-Bedrohungen. Vor dem Kauf kann das Programm durch eine kostenlose Probeversion 30 Tage lang getestet werden. Danach muss zur Weiterverwendung eine kostenpflichtige Lizenz gekauft werden. Verfügbar ist Avast Internet Security für Windows XP, Vista, Windows 7, Windows 8, und Windows 10 in der 32-Bit und in der 64-Bit Variante. Die Mindestanforderungen an das System sind 128 MB RAM und 1 GB freier Festplattenspeicher. Der Preis pro Gerät und Monat liegt bei 3,95 Euro bei einer Verpflichtung für ein Jahr. Für 3 PCs liegt der Preis bei 4,99 Euro pro Monat bei einer Lizenz für ein Jahr. Auf der Homepage des Herstellers kann das Programm heruntergeladen und gekauft werden.

Pro / Das Programm hat viele Zusatz-Features. Es beinhaltet eine integrierte Firewall, scannt den Router auf Sicherheitslücken und erkennt veraltete Anwendungen, die automatisch aktualisiert werden.

Kontra / Sicherheitslücken beim Spam-Filter. Der Phishing-Schutz ist eher durchschnittlich.

Fazit / Avast Internet Security 2015 ist eine gute Antivirus-Lösung, die mit vielen neuen Features wie zum Beispiel der Smart-Scan-Funktion ausgestattet ist.

7. F-Secure Internet Security

F-Secure Internet Security 2016

F-Secure Internet Security

Bewertung
4,54/5
Platzierung

7. in Internet-Security

Das Antivirenprogramm F-Secure Internet Security 2016 beinhaltet ein umfassendes Sicherheitspaket inklusive Firewall und Virenkiller. Es bietet einen optimalen Schutz vor Virenbefall, Würmern und weiterem digitalen Ungeziefer, welches im World Wide Web droht. Außerdem werden E-Mails und Internetbesuche überwacht. Durch die vorkonfigurierte Firewall erhält der Nutzer einen rundum Schutz vor Hackern und Angriffen auf die Privatsphäre. 

Ferner kommt das Programm in der Version F-Secure Internet Security 2016 mit einem Schutz der Privatsphäre in Form eines Safe Profiles für den Besuch von sozialen Netzwerken. Zudem wird beim Online-Banking mehr Sicherheit geboten. Der integrierte DeepGuard dient mit solider Kontrolle für unbefugte Malware. Ferner kann ein spezieller Spielemodus aktiviert werden, in welchem der Nutzer nicht von der Antivirus-Software unterbrochen oder gestört wird. 

Ein weiteres Plus ist der cloudbasierte Echtzeitschutz, welcher Malware, Viren und Würmer sofort erkennt und diese von der Festplatte entfernt. Folglich wird Angriffen durch Hacker und Phishing-Software vorgebeugt. Durch die Kindersicherung gewährt der Hersteller dem Nutzer vollste Kontrolle über das Internetverhalten der Kinder. So kann beispielsweise eine Zeitspanne eingerichtet werden, in welcher das Kind im Internet surfen darf oder das Besuchen auf nicht jugendfreien Seiten unterbunden werden. Weiterhin enthält die Software ein Filter für nervige Werbe-Mails sowie einen Browserschutz. 

Die Sicherheits-Suite ist einfach zu bedienen. Auch PC-Einsteiger kommen mit der unkomplizierten Oberfläche gut zurecht. Seit dem vergangenen Jahr ist F-Secure Internet Security auch für Android-Mobilgeräte erhältlich. Dem Smartphone-Nutzer wird Schutz vor Cyber-Kriminellen geboten, welche unbefugten Zugriff auf Kreditkartennummern, TAN-Nummern oder Passwörter erlangen wollen. Außerdem schützt die Smartphone-Version zuverlässig vor Malware.

Die Software kann auf der Internetseite des Herstellers heruntergeladen werden. Die Preise liegen für eine einjährige Lizenz und einem Gerät bei 49,90 Euro und für drei Computer bei 59,90 Euro. Zahlbar ist der Download via Kreditkarte, Sofort Überweisung, PayPal und Bankeinzug. Die kompatiblen Betriebssysteme sind Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8 sowie Windows 10. Vor dem Kauf kann eine 30-tägige Testversion heruntergeladen werden. 

Pro / Echtzeitschutz, zuverlässige Malware-Erkennung sowie Überprüfung von E-Mails und Sozialen Netzwerken. Die Software ist einfach in der Handhabung und hat eine benutzerfreundliche Oberfläche. Außerdem gibt es viele Optionen bei der Kindersicherung.

Kontra / Die Scangeschwindigkeit ist vergleichsweise langsam. Die Hilfestellung bei der Bedienung ist ausbaufähig.

Fazit / F-Secure ist ein stabiles, leistungsstarkes Komplettprogramm, das sowohl Erstanwender als auch erfahrene Nutzer zufrieden stellen dürfte. Unter den Konkurrenzprodukten sticht es deutlich mit seiner fast hundertprozentigen Malware-Erkennungsrate heraus, zudem ist die Software benutzerfreundlich, schränkt die Performance nicht ein und weist, bis auf die mitunter langsame Scangeschwindigkeit, keine größeren Schwächen auf.

8. Panda Internet Security

panda Internet Security 2016

Panda Internet Security

Bewertung
4,52/5
Platzierung

8. in Internet-Security

Das Rundumpaket Panda Internet Security beinhaltet unter anderem eine Firewall, ein Antivirus-Programm, ein Identitätsschutz sowie einen Spamfilter und ein Schwachstellen-Kontrolle-Board. Nach jedem Neustart und jeder Aktualisierung der Antivirus-Datenback kontrolliert Panda Internet Security den Computer nach möglichen Bedrohungen aus dem World Wide Web. Zudem beobachtet die Sicherheitssoftware im Echtzeitmodus sämtliche Sektoren des Rechners und schützt vor dem Befall von Trojanern, Würmern und Computerviren. Der heuristische Schutz hält via Verhaltensanalyse dem Nutzer unbekannte Viren von dem PC fern. Wohlmöglich infizierte und gefährliche Objekte verschiebt das Antivirus-Programm in eine sichere Quarantäne beziehungsweise löscht etwaige Dateien unter Nachfrage vom Betriebssystem. 

Ergänzt wird das Schutzpaket durch die integrierte Firewall. Mit diesem Modul kann der Nutzer bestimmen, auf welche Bereiche im Internet eine Software zugreifen darf. Auch für noch unerfahrene Anwender ist das Bedienen des Programms aufgrund der automatischen Filtereinstellungen problemlos möglich. Fortgeschrittene Computernutzer können aber auch individuelle Einstellungen vornehmen. 

Panda Internet Security prüft das System in gewissen Abständen auf bedrohliche Software. Anhand der automatischen Update-Funktion bleibt das Programm stets auf dem aktuellsten Stand. Des Weiteren besteht für den Nutzer die Möglichkeit, auf Wunsch eine Rettungs-CD zu generieren. Durch Schreiben auf der virtuellen Tastatur werden Eingaben verborgen und sicherheitsrelevante Informationen können an den Hersteller übermittelt werden. 

Weitere Pluspunkte des Programms sind das sofortige Erkennen von Schwachstellen im Betriebssystem Windows, ein Identitätsschutz und der heuristischer Schutz Truprevent. Das Antivirenprogramm läuft dezent im Hintergrund und schlägt nur dann Alarm, wenn das Eingreifen des Nutzers notwendig ist. 

Auf der Herstellerseite steht das Programm zum Download zur Verfügung. Die Kosten belaufen sich auf 39,95 Euro pro Computer und Jahr. Vorab kann eine Testversion heruntergeladen werden. Darüber hinaus sind Versionen für den Mac, iOS und Android verfügbar. Bei der iOS-Version ist ein iPhone-Ortungsservice sowie einen Virenschutz für den Mac inkludiert. Die Android-Version beinhaltet zudem eine Diebstahlsicherung für Android-Geräte und eine Geräteoptimierung.

Pro / Gute Virenerkennung, moderne Benutzeroberfläche im Windows 8-Design.

Kontra / Für manche Nutzer vielleicht zu knallige Benutzeroberfläche, produktabhängiger Hilfe- und Support-Bereich.

Fazit / Gegenüber der Vorjahresversion wurde Panda Internet Security 2016 in allen wesentlichen Punkten verbessert.

9. G Data Internet Security

G Data Internet Security Jubiläumsversion

G Data Internet Security

Bewertung
4,50/5
Platzierung

9. in Internet-Security

Virenschutz, Spamfilter und eine optimale Firewall sind nur drei Faktoren des Rundumpakets von G Data Internet Security 2015. Ergänzend dazu besticht das Programm durch ein Anti-Phishing-Tool sowie mehr Sicherheit beim Spielen von Online-Games. Darüber hinaus beinhaltet das Sicherheitspaket eine Kindersicherung. Eltern ist es dadurch möglich ein individuelles Nutzerprofil zu konfigurieren, um beispielsweise nicht jugendfreie Seiten für den Nachwuchs zu sperren. Der integrierte Webfilter sperrt Banner, störende Add-Ons, Pop-ups und weitere störende Begleiterscheinungen des Netzes. 

Für einen dauerhaften Schutz liefert G Data Internet Security 2015 in regelmäßigen Abständen Updates. Die neuen Features in der Version 2015 werden mit dem ressourcenschonenden CloseGap für einen aktiven Hybridschutz zur Verfügung gestellt. Das Feature beinhaltet einen Abwehrschutz bei Malwarebefall und Online-Attacken. Mit jedem folgenden CloseGap-Update verspricht der Hersteller zusätzliche Erweiterungen, welche die Funktionalität an die aktuelle Bedrohungssituation anpasst. 

G Data Internet Security macht aufgrund seines umfassenden Pakets dem Wort (Internet)-Sicherheit alle Ehre. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit mit G Data TotalProtection das Grundpaket zu erweitern und somit ein Rundum-Sorglos-Paket zu erwerben, das Tuning-Funktionen für einen noch akribischeren Systemschutz beinhaltet.

Zudem verspricht der Hersteller höchste Erkennungsraten, Sicherheit vor Onlinebetrug, Beschleunigung des Bootvorgangs und einfache Bedienung sowie Installation. Der Preis liegt mit dem aktuellen Angebot für drei PCs und einer einjährigen Lizenz bei 30,00 Euro, sonst bei 49,95 Euro. Die Systemvoraussetzungen sind Windows XP, Windows Vista oder Windows 7 oder Windows 8.1 und mindestens 1 GB RAM für 32-Bit-Systeme. Für die Installation der Software ist eine aktive Internetverbindung notwendig. Das Schutzprogramm kann auf der Herstellerseite heruntergeladen werden. Dort gibt es neben der Windows-Version auch eine Version für Android-Geräte oder Mac OS X. Alle Programme können vorab 30 Tage kostenlos getestet werden, um einen Einblick in die Funktionen und Schutzmöglichkeiten zu erhalten.

Pro / Neben allen üblichen Funktionen gibt es einen Startbeschleuniger für den PC. Außerdem doppelter Hybridschutz durch ProActive- und Signaturschutz.

Kontra / Einige Zusatzfunktionen der Premiumprodukte fehlen.

Fazit / Nahezu perfekter Rundumschutz zu einem fairen Preis. Ständige Updates garantieren dauerhafte Sicherheit.