Induktionskochfelder

Die 7 besten Induktionskochfelder im Test & Vergleich

Maße
Typ Kochzonen
Anzahl Kochzonen
Anzahl Leistungsstufen
Timer-Funktion
Abschaltautomatik
Restwärmeanzeige
Warmhaltefunktion
Kindersicherung
Gewicht
Vorteile

Induktionskochfeld-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • In einer Induktionskochstelle sitzt eine Kupferspule, die ein elektromagnetisches Feld erzeugt.
  • Pfannen und T√∂pfe reagieren auf dieses Feld und werden sehr schnell hei√ü.
  • Auf einem Induktionskochfeld l√§sst sich nur induktionsf√§higes Kochgeschirr verwenden.
  • Das Kochfeld selbst wird beim Induktionsverfahren nicht erhitzt.

Induktion ‚Äď Hightech in der K√ľche

Wer seine K√ľche modernisieren m√∂chte, st√∂√üt schnell auf den Begriff Induktion. Optisch unterscheiden sich Induktionskochfelder kaum von einem Ceranfeld. Der grundlegende Unterschied liegt im Inneren und in der Wirkungsweise. Ein Elektrokochfeld heizt sich selbst auf und gibt die W√§rmestrahlung an das Kochgeschirr weiter. Bei der Induktion hingegen entsteht die Hitze direkt im Pfannenboden. Unter den Kochfeldern sitzt eine Kupferspule, die ein elektromagnetisches Feld erzeugt, sobald sie unter Strom gesetzt wird. T√∂pfe, Pfannen und anderes Geschirr werden so schnell und energiesparend erhitzt, was die Kochzeit erheblich verk√ľrzt. Induktionskochfelder punkten auch im Bereich der Sicherheit. Schlie√ülich wird nicht das Feld selbst hei√ü, sondern nur das Kochgeschirr. Ein solches Kochfeld l√§sst sich nur einschalten, wenn auch ein induktionstaugliches Geschirr darauf steht. Das ist ein Sicherheitsaspekt, bedeutet aber auch, dass wom√∂glich neues Kochgeschirr angeschafft werden muss. Mitunter erzeugt eine Induktionskochstelle summende und brummende Ger√§usche, die auf Menschen und insbesondere Haustiere st√∂rend wirken k√∂nnen. Trotzdem setzt sich das angenehme und schnelle induktive Kochen immer weiter durch. Es gilt als effizient und sicher. Wer mit dem Gedanken spielt, ein solches Kochfeld anzuschaffen, sollte sich fragen, welche Gr√∂√üe die passende ist und welche Art der Bedienung bevorzugt wird.

Vorteile
  • Schnellere Erhitzung als bei anderen Herdtypen
  • Besonders energiesparend
  • Automatische Topferkennung
  • Farbliche Anzeige der Restw√§rme
  • Komfortable Bedienung durch Touchpad
  • Leichte Reinigung
Nachteile
  • Etwas teurer als Ceranfelder
  • Nicht alle T√∂pfe und Pfannen geeignet
  • Nebenger√§usche beim Gebrauch

Die Wirkungsweise eines Induktionsfeldes

Optisch unterscheiden sich Induktionskochstellen wenig von anderen Kochfeldern. Auch hier besteht die Oberfläche aus einem Glaskeramikfeld, auf dem verschiedene Kochzonen markiert sind. Unter den Feldern liegen Induktionsspulen aus Kupferdraht, die beim Einschalten ein elektromagnetisches Feld erzeugen. Ein Kochgeschirr mit magnetischem Boden wird direkt erhitzt, weil der Boden die Energie des Magnetfelds in Wärme umwandelt. Wenn ein Topf nicht magnetisch ist, geschieht folglich nichts und die entsprechende Kochfläche lässt sich nicht einschalten.

Beim Kochen mit Induktion konzentriert sich das Magnetfeld nur auf den Boden des Kochgeschirrs, daher ist diese Kochweise sicher und energiesparend. An einer hei√üen Herdplatte kann sich nun niemand mehr verbrennen, lediglich die R√ľckw√§rme der Pfannen erw√§rmt das Kochfeld etwas. Auch √ľberlaufende Fl√ľssigkeiten brennen nicht mehr so schnell ein.

Ist Induktion gefährlich?

Die Funktionsweise des Induktionsherds l√§sst aufhorchen. Kann ein Magnetfeld nicht gef√§hrlich sein? Magnetfelder begegnen uns im Alltag √ľberall. Fernseher, Staubsauger, Bohrmaschinen und Handys erzeugen ein solches Feld. In der Regel geht davon keine Gefahr aus. Erreicht elektromagnetische Strahlung jedoch eine bestimmte Intensit√§t, kann sie sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Das Magnetfeld von Induktionsfeldern ist tats√§chlich besonders stark, bleibt aber unter einem festgelegten Grenzwert. F√ľr den K√∂rper ist es somit nicht gef√§hrlich. Es kann aber auf Dinge am K√∂rper einwirken, die magnetisch sind: Schmuckst√ľcke k√∂nnen sich erw√§rmen und Ger√§te wie Smartwachtes gest√∂rt werden. Im schlimmsten Fall wird ein Herzschrittmacher durch das Kochfeld geringf√ľgig beeintr√§chtigt. Metallische Gegenst√§nde sollten deshalb nicht n√§her als 40 Zentimeter an die Induktionskochstelle herankommen.

Worauf beim Kauf eines Induktionskochfelds zu achten ist

Die Kriterien, welche es beim Kauf eines Induktionskochfelds zu beachten gibt, richten sich nach der Art des Haushalts und dem angedachten Verwendungszweck. F√ľr jemanden, der viel kocht, spielt unabh√§ngig von der Gr√∂√üe des Haushalts die Anzahl der Kochplatten eine wichtige Rolle. Singles, die sich nicht als Hobbyk√∂che sehen oder viel unterwegs sind, brauchen kein gro√ües Kochfeld und sind vielleicht sogar mit einer mobilen Induktionsplatte bedient.

Folgende Kriterien sollten bei der Anschaffung einer Induktionskochstelle eine Rolle spielen:

  • Verf√ľgbarer Platz in der K√ľche
  • Gr√∂√üe des Haushalts
  • H√§ufigkeit des Kochens
  • Kochmengen (Anzahl der T√∂pfe und Pfannen)
  • Funktionen des Kochfelds

Auswahl der geeigneten Ausf√ľhrung und Gr√∂√üe

Zun√§chst m√ľssen Sie sich f√ľr eine Art Kochfeld entscheiden. Glaskeramikkochfelder lassen sich in zwei Kategorien unterscheiden: Zum einen gibt es Kombiger√§te, die zusammen mit einem Backofen funktionieren und angeschlossen werden. Sie haben keine eigenen Bedienelemente und werden vom Herd gesteuert. Zum anderen gibt es autarke Kochfelder, die an der Herdanschlussdose angeklemmt werden. Diese Kochstellen ben√∂tigen keinen Herd, sondern enthalten selbst alle Steuerungen und Regler. Folglich lassen sich diese Felder nahezu √ľberall in der K√ľche verbauen. Der Platz darunter ist dann f√ľr Schubladen und Schrankelemente nutzbar.

Der zweite Punkt ist die Gr√∂√üe: Anders als bei vielen anderen Elektroger√§ten gibt es bei Induktionskochfeldern keine einheitlichen Ma√üe. Sie sind von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Einige Ma√üe sind aber √ľblicher als andere. Die Breite der Felder entspricht normalerweise einer Zehnerstelle, also 30, 60, 70 oder 90 Zentimetern. Die kleinsten Felder haben eine Breite von 30 Zentimetern, die gr√∂√üten sind etwa 90 Zentimeter breit. Die g√§ngigste Gr√∂√üe betr√§gt 60 Zentimeter.

Größe des Kochfelds (Breite x Tiefe) Details
30 x 60 Zentimeter Geeignet f√ľr Single-Haushalte, zwei Kochplatten
60 x 60 Zentimeter H√§ufig genutzte Standard-Gr√∂√üe, ausger√ľstet mit vier Kochplatten
90 x 60 Zentimeter F√ľr gro√üe Haushalte und alle, die gern und viel kochen, enthalten oft einen integrierten Rauchabzug
Die gängigen Kochfeldgrößen und ihre typischen Eigenschaften im Überblick

Ein wichtiges Ma√ü ist die Dicke des Kochfelds. Orientieren Sie sich hierf√ľr an der St√§rke der Arbeitsplatte: Je geringer diese ist, desto kleiner sollte auch das Einbauma√ü gew√§hlt werden. F√ľr den richtigen Ausschnitt legen viele Hersteller den Kochfeldern eine Einbauschablone bei, mit der sich exakt der ben√∂tigte Ausschnitt anfertigen l√§sst.

Vorsicht beim Anschließen eines Induktionskochfelds

Nur wer √ľber die entsprechenden Kenntnisse verf√ľgt, sollte ein Kochfeld eigenh√§ndig anschlie√üen. Mit Strom ist allgemein nicht zu spa√üen ‚Äď und ein Herd braucht einen Starkstromanschluss. Aus Sicherheitsgr√ľnden wird das Kochfeld von einer Fachkraft angeschlossen; die Kosten daf√ľr belaufen sich auf 35 bis 50 Euro. So sind Sie auf der sicheren Seite ‚Äď auch finanziell. Entsteht ein Schaden durch ein selbst angeschlossenes Kochfeld, zahlt die Versicherung nicht.

Features und Funktionen

Das charakteristischste Merkmal eines Induktionskochfeldes ist, dass sich T√∂pfe und Pfannen besonders schnell erhitzen lassen und der Kochvorgang so deutlich verk√ľrzt wird. Aber das ist noch lange nicht alles. Die Hightech-Kochfelder warten mit einer ganzen Reihe an Funktionen auf.

Komfort-Features

Boost-Funktion: Eine der praktischsten Funktionen eines Induktionsherds ist die Boost- oder Power-Funktion. Sie wird zum Kochen von Wasser oder zum scharfen Anbraten von Fleisch verwendet. F√ľr kurze Zeit wird die Kochzone auf volle Leistung gestellt. Der Pfannenboden wird innerhalb weniger Sekunden hei√ü und auch Wasser kocht in wenigen Minuten. Diese Funktion macht einen Wasserkocher in der K√ľche √ľberfl√ľssig.

Automatische Topferkennung: Die magnetische Funktionsweise des Induktionsfeldes erlaubt die sogenannte Topferkennung. Das Kochfeld heizt nie die ganze Platte auf, sondern nur die Stellen, an denen sich ein Topf oder eine Pfanne befindet. Auf andere magnetische Produkte aus der K√ľche reagiert es nicht. Das stellt gleichzeitig einen Sicherheitsaspekt dar. Aber: Die Sensoren der Topferkennung reagieren auf gr√∂√üere Metalle; deshalb sollte kein Topfdeckel auf das Kochfeld gelegt werden.

Br√ľckenfunktion: Die Br√ľckenfunktion erlaubt das Zusammenschalten zweier hinter- oder nebeneinander liegenden Zonen, zum Beispiel f√ľr sehr gro√üe T√∂pfe oder Br√§ter. So k√∂nnen auch gro√üe Mengen Fleisch sehr schnell angebraten werden.

Warmhaltefunktion: Hierbei handelt es sich um eine sehr kleine Kochstufe, nur f√ľr das Warmhalten von Speisen ‚Äď ganz ohne Gefahr, etwas anbrennen zu lassen.

Timer: Der Timer geh√∂rt zur Grundausstattung von Induktionskochstellen. Schlie√ülich entscheidet die richtige Garzeit √ľber das Gelingen beziehungsweise Nichtgelingen von Speisen. Professionelle Ger√§te erlauben es, f√ľr jede Platte einen eigenen Timer einzustellen. G√ľnstigere Modelle lassen einen Timer nur f√ľr das gesamte Ger√§t zu.

Memory: Mit dieser Funktion k√∂nnen Kochstufen und Garzeiten f√ľr ein Gericht abgespeichert und jederzeit wieder aufgerufen werden.

Sicherheits-Features

Der Sicherheitsaspekt wird bei Kochfeldern mit Induktion gro√ügeschrieben. Hitze entsteht nur, wenn ein geeignetes Kochgeschirr auf den Kochzonen steht. Lediglich Topf, Pfanne und deren Inhalt werden hei√ü, das Kochfeld selbst erw√§rmt sich allenfalls durch die R√ľckw√§rme etwas. Induktionsfelder lassen sich elektronisch verriegeln, damit sie nicht von Unbefugten eingeschaltet werden k√∂nnen.

√úberhitzungsschutz: Die Elemente im Inneren eines Induktionsfeldes k√∂nnen unter Umst√§nden sehr hei√ü werden. Das ist insbesondere der Fall, wenn eine Platte lange auf hoher Stufe betrieben wird. Auch ung√ľnstiges Geschirr kann zu einer hohen Hitzeentwicklung f√ľhren. Um ein √úberhitzen zu verhindern, schaltet diese Funktion bei extremer Belastung die Kochfl√§che automatisch aus.

Abschaltautomatik: In verschiedenen Situationen schaltet sich das Kochfeld aus Sicherheitsgr√ľnden automatisch ab. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn das Feld eingeschaltet, aber keine Kochstufe gew√§hlt wird, oder das Feld zu lange eingeschaltet bleibt. Auch wenn etwa ein leerer Topf auf dem Feld erhitzt wird, schaltet es sich nach einer Weile automatisch aus. Ist das Feld mit versch√ľtteten Lebensmitteln oder einem Gegenstand bedeckt, schaltet es sich aus, bis diese entfernt wurden. In solchen F√§llen erscheint auf dem Display die Fehlermeldung F.

Kindersicherung: Die Kindersicherung verhindert ein Einschalten der Kochplatten durch Kinder und andere Unbefugte. Die Sperrfunktion bietet sich auch zur Reinigung an. So werden nicht aus Versehen Einstellungen betätigt. Die Kindersicherung bleibt auch nach Ausschalten des Kochfeldes aktiv, bis sie wieder deaktiviert wird. Der Buchstabe L kennzeichnet, dass die Kindersicherung aktiv ist.

Restwärmeanzeige: Zwar werden die Platten nicht selbst heiß, dennoch ist die Restwärmeanzeige wichtig, denn das Glas unter dem Kochgeschirr erhitzt sich. Nach intensiver Benutzung kann eine Kochzone noch einige Minuten heiß bleiben. Solange das Feld heiß ist, zeigt das Display H an. Manche Modelle haben eine zweistufige Anzeige, die bei geringerer Hitze ein kleines h darstellt. Die Anzeige schaltet sich aus, sobald die Platte wieder kalt genug ist.

Was kosten Induktionskochfelder?

Wer auf Induktion umsteigen m√∂chte, muss sich auch Gedanken um die Kosten machen. Mittlerweile haben sich Induktionsfelder preislich Gas- und Elektroalternativen angen√§hert. Heutzutage sind Felder mit der Grundausstattung nur noch etwas teurer als herk√∂mmliche Ceranfelder. Sehr g√ľnstige Kochfelder sind bereits ab rund 200 Euro erh√§ltlich. Die Preisunterschiede zwischen den Herstellern sind allerdings enorm. Markenger√§te mit Luxusausstattung k√∂nnen einige tausend Euro kosten ‚Äď je mehr Sonderfunktionen, desto teurer das Ger√§t.

Wichtige Hersteller

AEG z√§hlt zu den bekanntesten Herstellern. Die Marke geh√∂rt zur schwedischen Electrolux-Gruppe. Aktuell werden 70 Modelle angeboten. Die meisten haben eine Breite von 60 Zentimetern und 4 Kochzonen. Zum gr√∂√üten Teil handelt es sich um autarke Einbaumodelle. Unter der Marke werden aber auch einige herdgebundene Kochfelder angeboten. Das Angebot von AEG reicht preislich vom g√ľnstigsten Modell mit nur zwei Kochzonen f√ľr rund 700 Euro bis zum Spezialmodell f√ľr etwa 2.700 Euro.

Die Marken Bosch, Siemens und Neff geh√∂ren zu BSH Hausger√§te, Europas gr√∂√ütem Hausger√§tehersteller mit Sitz in M√ľnchen. Die gr√∂√üte Auswahl bietet Siemens mit 76 Modellen, beginnend bei 950 Euro f√ľr ein Kochfeld mit vier Zonen. Bei Bosch l√§sst sich eine Ausf√ľhrung mit vier Feldern ab etwa 1.000 Euro finden. Auch bei Neff sind Felder in √§hnlicher Ausf√ľhrung ab 1.000 Euro erh√§ltlich. Bei vielen Online-H√§ndlern k√∂nnen Modelle dieser Marken teilweise deutlich g√ľnstiger gefunden werden. Da die Marken zum selben Konzern geh√∂ren, gibt es auch keine gro√üen Unterschiede zwischen den Induktionskochfeldern. Meist unterscheiden sie sich durch Bedienelemente oder Details wie ein Edelstahlrahmen. Im Grunde ist nur das Markenlabel ein anderes. Mit Constructa f√ľhrt die BSH Hausger√§te eine Marke, die deutlich g√ľnstigere Induktionsfelder im mittleren Preissegment anbietet.

Welche Kochfeld-Varianten gibt es?

Ein grundlegendes Merkmal einer guten Kochfl√§che ist die sinnvolle und praktische Aufteilung der Kochzonen. Bei Induktionskochfeldern kann zwischen verschiedenen Ausf√ľhrungen gew√§hlt werden: Kochfelder mit definierten Zonen und solche mit freien Zonen. Bei der Wahl spielen das Budget und die Kochgewohnheiten eine Rolle. Induktionskochfelder mit festen Zonen sind grunds√§tzlich g√ľnstiger. Wer aber gern verschieden gro√üe T√∂pfe und Pfannen benutzt und diese flexibel verschieben m√∂chte, ist mit anpassbaren Kochzonen besser beraten. Das h√∂chste der Gef√ľhle ist ein Kochfeld mit Vollfl√§cheninduktion, das komplett frei genutzt werden kann.

Standard- Induktionskochfelder

Genau wie Ceranfelder haben Standard-Induktionsfelder einzelne runde Kochzonen, auf denen jeweils ein Topf oder eine Pfanne Platz findet. Unter den Kochfl√§chen befinden sich Induktionsspulen und Sensoren. Die Anzahl der Kochzonen h√§ngt von der Gr√∂√üe der Kochplatte ab. Viele Kochfelder verf√ľgen √ľber Mehrkreiskochzonen, die es erlauben, den Heizkreis zu vergr√∂√üern und ihn so dem Kochgeschirr anzupassen. Auf der Kochplatte sehen diese Zonen aus wie mehrere ineinander liegende Kreise, die auch als Zwei- beziehungsweise Dreikreiszonen gel√§ufig sind. F√ľr K√∂che, die gerne Fleisch schmoren lassen, ist eine zuschaltbare Br√§terzone wichtig. Bei Modellen mit festen Zonen sollte das Kochgeschirr m√∂glichst zentriert auf einer der Gr√∂√üe entsprechenden Kochzone positioniert werden. Durch zu kleine T√∂pfe geht nicht nur Energie verloren, es entstehen auch h√∂here elektromagnetische Streufelder.

Induktionskochfelder mit Flexzonen

Noch mehr Komfort als mehrere Heizkreise versprechen Kochfelder mit Flexzonen. Innerhalb dieser Bereiche l√§sst sich das Kochgeschirr flexibel verschieben und positionieren. Sie m√ľssen sich lediglich an der Kennzeichnung der Flexzone orientieren. Die durchg√§ngige Zone bietet gen√ľgend Platz und erkennt Gr√∂√üe, Anzahl sowie Form des verwendeten Geschirrs automatisch. So finden bequem auch ein Br√§ter oder verschieden gro√üe T√∂pfe auf dem Induktionsfeld Platz.

Kochfelder mit Flächeninduktion

Schlie√ülich gibt es Kochfelder mit Vollfl√§cheninduktion. Hier ist der Name Programm: Es befinden sich nicht nur unter markierten Zonen Induktionsspulen, sondern unter dem gesamten Feld. Die Sensoren erfassen Gr√∂√üe sowie Position von Pfannen und T√∂pfen und beginnen die W√§rmezufuhr. Da das Kochgeschirr √ľberall auf der Glaskeramik beheizt werden kann, bieten diese Felder den h√∂chsten Bedienungskomfort. Sie sind besonders praktisch f√ľr K√∂che, die aufwendige Rezepte oder Men√ľs mit mehreren G√§ngen zubereiten wollen.

Einzelkochplatten

Auch wer viel unterwegs ist oder nur eine sehr kleine K√ľche hat, muss auf den modernen Kochkomfort mit Induktion nicht verzichten. Im Wesentlichen unterscheiden sich die mobilen Einzelkochplatten nicht von den gr√∂√üeren Modellen. Auch sie verf√ľgen etwa √ľber einige Zusatzfunktionen. Der gr√∂√üte Unterscheid ist, dass die kleinen Induktionsplatten √ľber die normale Haushaltssteckdose betrieben werde. So kann √ľberall mit Induktion gekocht werden, wo eine Steckdose vorhanden ist.

Wie viel Watt sollte ein Induktionskochfeldhaben?

Schnell erklärt: Watt

Ein Watt (W) ist eine Einheit f√ľr Leistung. Unter Leistung wird die Geschwindigkeit verstanden, mit der Energie erzeugt oder verbraucht wird. Eine 100-Watt-Gl√ľhbirne zum Beispiel verbraucht Energie mit einer h√∂heren Geschwindigkeit als eine 60-Watt-Gl√ľhbirne. Sie ben√∂tigt einen st√§rkeren Stromfluss, damit sie funktioniert. Oft wird der Energieverbrauch in Kilowatt (kW) angegeben. Ein Kilowatt entspricht 1.000 Watt.

Standard-Induktionsfelder mit vier Kochzonen haben Leistungen von 1.200 bis 3.600 Watt. In der Regel bieten Kochfelder mit Induktion Booster-Funktionen, die das Ankochen beschleunigen sollen. Wird die Funktion eingeschaltet, k√∂nnen die Ger√§te auf einen Leistungsverbrauch von 4.000 oder sogar 7.500 Watt kommen. So gut wie jedes Modell verf√ľgt √ľber eine Abschaltautomatik, welche die Booster-Funktion nach einer gewissen Zeit automatisch ausschaltet. Die tats√§chlich nutzbare Leistung des Kochfelds h√§ngt auch von der Qualit√§t des verwendeten Kochgeschirrs ab. Ferromagnetische T√∂pfe und Pfannen mit ebenem Boden eignen sich am besten.

Tipps zur Anwendung und Reinigung

Kn√∂pfe und Drehregler sind auf den meisten Induktionskochfeldern nicht zu finden, denn die Bedienung erfolgt √ľber flache Elemente, die direkt in die Glaskeramikoberfl√§che eingelassen sind. Die einzelnen Elemente m√ľssen nur ber√ľhrt werden. Das funktioniert √§hnlich wie beim Smartphone ohne Druck; stattdessen reagiert die Oberfl√§che auf Lichtreize und Kontakt zur leitf√§higen Haut. Das Kochfeld kann so bequem abgewischt werden, ohne R√ľcksicht auf die Bedienfl√§che nehmen zu m√ľssen und ohne Gefahr, versehentlich Funktionen auszul√∂sen. F√ľr diejenigen, die nicht auf klassische Drehregler verzichten wollen, gibt es aber entsprechend ausgestattete Modelle.

Wer bisher einen Elektro- oder Gasherd in der K√ľche stehen hatte, wird sich etwas an den neuen Induktionsherd gew√∂hnen m√ľssen. Besonders zu Anfang sollte beobachten werden, wie Speisen auf dem Feld kochen. Durch Umr√ľhren l√§sst sich leicht herausfinden, wie hei√ü das Essen ist. Dann kann die geeignete Hitzestufe ausgew√§hlt werden. F√ľr die neue, schnelle Kochweise muss erst ein Gef√ľhl entwickelt werden, damit das Essen nicht aus Versehen verbrennt.

Wahrscheinlich hat jeder schon einmal Zutaten geschnitten, w√§hrend sich das √Ėl in der Pfanne erw√§rmte. Auf einem Induktionskochfeld erhitzen sich Bratfett und √Ėle aber so schnell, dass alle Zutaten schon bereitstehen sollten. Es braucht etwas Umgew√∂hnung, den richtigen Moment abzupassen, um das Bratgut in die Pfanne zu geben.

Gut zu wissen: Darum macht das Induktionsfeld Geräusche

Nicht nur die kurzen Kochzeiten erfordern etwas Gew√∂hnung. Wer noch nie ein Induktionskochfeld benutzt hat, wundert sich wom√∂glich √ľber die brummenden Ger√§usche. Doch keine Sorge, in den meisten F√§llen sind diese v√∂llig normal. Die gew√§hlte Kochstufe kann eine Ursache f√ľr das Surren sein. Je h√∂her die Stufe, desto lauter das Ger√§usch. Auch von T√∂pfen kann ein Brummen ausgehen. Werden sie leer auf das Kochfeld gestellt, kann die Energie nicht abgegeben werden und das Kochgeschirr beginnt zu schwingen. Ger√§uschentwicklung ist folglich kein Anzeichen f√ľr mangelhafte Qualit√§t.

Reinigung des Induktionsfeldes

Ein gro√üer Vorteil der Induktionskochstelle ist, dass die Glaskeramik selbst nicht besonders hei√ü wird. √úbergekochte Speisen, Saucen oder Milch brennen also nicht in die Oberfl√§che ein. Stattdessen kann die Verunreinigung einfach weggewischt werden. Obwohl die Kochfelder k√ľhl bleiben, sollte hier ein gesundes Ma√ü an Vorsicht gelten, denn das Kochgeschirr gibt R√ľckw√§rme an die Platte ab. Viele Induktionskochfelder haben eine Sperrfunktion und lassen sich dann in Ruhe reinigen. Am besten geht das mit einem feuchten Mikrofasertuch. Sollen die Kochfelder besonders gl√§nzen, empfiehlt sich daf√ľr ein handels√ľblicher Glasreiniger. Leichte Fettflecken lassen sich leicht mit einem feuchten Schwamm und etwas Sp√ľlmittel entfernen. Bew√§hrt haben sich auch Zitronensaft und warmes Wasser mit Essig. Hartn√§ckige Flecken beseitigt ein Ceranfeldschaber.

Vorsicht bei Kraft- und Powerreinigern

Verwenden Sie keine scharfen Reinigungs- oder Scheuermittel, wenn Ihr Induktionskochfeld glänzend sauber sein soll. Durch die aggressiven Mittel kann das Kochfeld matt und unansehnlich werden.

Passendes Kochgeschirr

Eine Induktionskochstelle lässt sich nur mit passendem Kochgeschirr verwenden. Mit einem Magneten kann getestet werden, ob ein Topf oder eine Pfanne auf dem Kochfeld funktioniert. Allerdings ist es gut möglich, dass eine bewährte Pfanne auf dem neuen Herd nicht mehr eingesetzt werden kann. In solchen Fällen muss neues Kochgeschirr angeschafft werden.

Ideal: Mit Bratpfannen und T√∂pfe, die das Induktionssymbol aufweisen, l√§sst sich die Leistung des Kochfelds optimal nutzen. Das Symbol erinnert an eine Magnetspule. F√ľr Kochgeschirr, das auf einem Induktionsfeld Verwendung findet, gilt grunds√§tzlich: Je dicker und ebener der Boden, desto besser die W√§rmespeicherung und somit der Wirkungsgrad.

Sehr gut: Pfannen und T√∂pfe aus Gusseisen oder Stahlemaille lassen sich problemlos auf einem Induktionskochfeld verwenden. Auch manche T√∂pfe aus Edelstahl, die einen ferromagnetischen Boden haben, sind f√ľr den Induktionsherd geeignet.

Ungeeignet: Kochutensilien aus Kupfer, Alu-Guss und Aluminium sind nicht magnetisch und können daher nicht auf der Induktionskochfläche zum Einsatz kommen. Auch viele Edelstahltöpfe sind nicht induktionsfähig.

Kochutensilien: Es empfiehlt sich, nichtmetallisches Kochbesteck aus Kunststoff oder Holz zu gebrauchen.

Praktisch: Der Induktionsteller

Wer nicht auf ein bestimmtes K√ľchenutensil verzichten will, kann dieses mit einem Induktionsteller weiterverwenden, der als Adapter dient. Es gibt auch induktionsf√§higes Spezialgeschirr. So lassen sich Speisen im Teller auf dem Herd erw√§rmen.

Weiterf√ľhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Induktionskochfeld-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Die Stiftung Warentest bietet leider nur einen Test aus dem Jahr 2015. Damals traten zehn Induktions-Modelle zwischen 299 und 3800 Euro gegeneinander an. Getestet wurden die Felder auf ihre Kochleistung, den Stromverbrauch sowie die Bedienung. Die Bestnote im Vergleich erhielt das Bosch PIB645B17E, das auch noch erh√§ltlich ist. Das trifft nicht mehr auf alle Modelle aus dem Test der Stiftung Warentest zu. Dar√ľber hinaus hat sich die Induktions-Technik in den letzten Jahren weiterentwickelt, weshalb dieser Vergleich wenig aussagekr√§ftig ist.

Chip.de spricht f√ľr drei Kochfeld-Kategorien jeweils eine Kaufempfehlung aus. Unter den Kochplatten f√ľr die Steckdose √ľberzeugte im Preisvergleich das Caso PRO Slide 2100. Das AEG HK634250XB ist ein Kochfeld mit vier definierten Zonen. Im Vergleich wurde der Funktionsumfang des Ger√§ts gelobt. Test-Empfehlung unter den Feldern mit freien Zonen ist das Siemens EX675JYW1E iQ700. Es hat viele Features, 17 Leistungsstufen und kann sogar mit einer App bedient werden.