Video-Converter-Software

Die besten Video-Converter im Vergleich

Timm Hendrich
Platz Produkt Bewertung Preis
1 Wondershare Video Converter 4,81 39,99 €
2 Xilisoft Video Converter 4,64 44,02 €
3 Any Video Converter 4,52 29,95 €
4 Prism Video Converter 4,20
5 Honestech VHS to DVD 4,00
6 Elgato Video Capture 79,95 €

Videos spielend leicht konvertieren

    Das Wichtigste in Kürze
  • Video-Converter-Programme können Clips in andere Videoformate umwandeln.
  • Eine gute Software unterstützt alle gängigen Videoformate.
  • Neben der Konvertierung von Videos bietet eine solide Software noch viele weitere Funktionen.

1. Was ist ein Video-Converter?

Multimedialer Genuss in höchster digitaler Qualität ist heute aus dem Alltag praktisch nicht mehr wegzudenken. Wer möchte schon auf die Möglichkeit verzichten, seine Lieblingsclips und Musikstücke jederzeit und überall bei Bedarf abzurufen? Tragbare Endgeräte und diverse Medienbibliotheken machen genau das selbstverständlich. Nicht nur deshalb sind Smartphones, Tablets und andere mobile Abspielgeräte zu einem ständigen Begleiter in unserem Alltag geworden.

Bereits das Internet bietet schier unendliche Möglichkeiten, um den Speicher dieser kleinen, mobilen Computer mit Musik und Filmen zu füllen. Allerdings liegen die Filme nicht immer in einem Format vor, das der Player abspielen kann. Video-Converter sind Software-Anwendungen, die genau dieses Problem lösen. Mit ihrer Hilfe lassen sich Videodateien in ein anderes Videoformat umwandeln und so optimal auf jedem Gerät nutzen.

Was zeichnet die Software aus?

Im Zeitalter tragbarer, mobiler Geräte wie Smartphones, Tablets, Laptops und verschiedenster Mediatheken ist das Abspielen von Videos mittlerweile unverzichtbar geworden. Vor allem das Internet sorgt dafür, dass der Speicher der mobilen Geräte mit diversen Videoclips und Musikdateien gefüttert wird. Doch nicht immer haben die Videos ein Format, das der Player abspielen kann. Auch die Plattform YouTube nutzt dem Anwender nichts, wenn gerade keine Verbindung zum Internet besteht.

Für solche Fälle kann ein Video-Converter Abhilfe schaffen. Eine derartige Software kann die verschiedensten Videoformate in ein anderes Videoformat umwandeln und auf diese Weise dafür sorgen, dass der Nutzer seine Videos auf dem gewünschten Endgerät abspielen kann. Viele Programme bieten aber nicht nur die Konvertierung von Videos an, darüber hinaus hat der Anwender oftmals noch die Möglichkeit, diese zu bearbeiten. Beispielsweise gibt es Funktionen zur Bearbeitung der Bildqualität: Der Nutzer kann hier Helligkeit, Kontrast und Farbe individuell einstellen. Mit hochwertigen Programmen ist es sogar möglich, die Tonqualität zu verbessern, denn nicht selten ist die Lautstärke eines Videos nicht einwandfrei, sodass der Anwender diese entsprechend bearbeiten kann. Zusätzlich besteht für den Nutzer oftmals die Möglichkeit, ein Rauschen in der Audiospur zu entfernen.

Zu den Standardfunktionen einer guten Video-Converter-Software gehören außerdem die Änderung der Skalierung des Videos sowie die Schnittfunktion, welche es ermöglicht, den Clip individuell zuzuschneiden. Zudem kann der Anwender mit einer solchen Software oft ein Wasserzeichen und verschiedene Überschriften hinzufügen. Auch die Bearbeitung mehrerer Videos in einem Zug ist mit der Stapelverarbeitung in einigen Programmen möglich. Mit dieser Funktion muss der Nutzer nicht für jede Datei einzeln die jeweilige Einstellung vornehmen. Häufig haben Video-Converter-Anwendungen auch eine integrierte Upload-Funktion, mit welcher der Nutzer seine bearbeiteten und konvertierten Videos direkt in die sozialen Netzwerke hochladen kann.

Videos downloaden und konvertieren

Mit einem guten Video-Converter, können Nutzer Videos aus dem Internet herunterladen. Auch YouTube-Videos lassen sich in jedes beliebige Format umwandeln.

Hat sich der Anwender Videos aus dem Internet heruntergeladen, kann er diese im Nachhinein anpassen und auf jedem beliebigen Endgerät abspielen, sofern er das Video in ein entsprechendes Dateiformat umgewandelt hat. So lassen sich Videos von YouTube oder ähnlichen Online-Plattformen auch ohne Internetverbindung jederzeit abspielen.

Um Verbraucher bei der Suche nach der passenden Software zu unterstützen, haben wir die besten Video-Converter verglichen und bewertet. Das Ergebnis der Redaktion in Kürze: Tools wie der Wondershare Video Converter, der Xilisoft Video Converter oder der Any Video Converter konnten im Vergleich mit guten Noten abschneiden.

2. Die Funktionen eines Video-Converters

In Sachen Video-Converter-Software bietet der Markt ein breites Spektrum verschiedenster Programme mit unterschiedlich großem Funktionsumfang an. Nicht jeder Anwender benötigt jedoch sämtliche Funktionen, weshalb sich der Nutzer im Vorfeld genau überlegen sollte, worauf er Wert legt.

Zunächst sollte solch eine Software über eine übersichtliche und intuitive Benutzeroberfläche verfügen, insbesondere dann, wenn das Programm einen großen Funktionsumfang besitzt. Hochwertige Programme sollten zudem bereits vorkonfiguriert sein, sodass die wichtigsten Funktionen direkt nach dem Programmstart zur Verfügung stehen. Ein Vorteil wäre auch, verschiedene Profile erstellen und speichern zu können, damit spätere Vorgänge schneller von der Hand gehen.

Das Wichtigste ist allerdings, dass das Programm alle gängigen Videoformate unterstützt, bestenfalls auch Formate, die über den allgemein üblichen Standard hinaus gehen. Dabei sollte die Software beispielsweise sowohl die Formate für Apple- als auch für Android-Geräte unterstützen. Zu jedem Video-Converter-Programm gibt es in der Regel eine Übersicht, die aufzeigt, welche Geräte und Dateiformate unterstützt werden. Anwender können so bereits im Vorfeld erfahren, welche Formate und Geräte das jeweilige Programm unterstützt und ob es den eigenen Bedürfnissen gerecht wird.

Viele praktische Funktionen vereint in einem Programm

Die Hauptaufgabe eines Video-Converters ist, die Umwandlung von Videodateien in ein anderes Format. Abhängig von der Länge des Videoclips und von der gewünschten Qualität kann dieser Prozess recht lange dauern. Doch bei gut ausgestatteten Programmen ist eine komplette und zeitaufwendige Neuberechnung des Videos gar nicht mehr notwendig. Einige Anwendungen bringen beispielsweise Funktionen zur Verbesserung der Qualität eines Videos mit. Hiermit können User Bildeigenschaften wie Helligkeit, Kontrast oder Farbe nachträglich regulieren. Neben optischen Verbesserungen ist oft die Lautstärke des Videos nicht optimal. Mit dem richtigen Video-Converter lässt sich die Tonspur extrahieren, sodass Anwender darin die Lautstärke bearbeiten können. Meist ist damit auch ein Entrauschen der Audiospur möglich. Nach der Bearbeitung kann dann der Ton wieder mit der Bildspur verbunden werden, ohne dass das komplette Video neu gerendert werden muss.

Daneben zählen auch das Umskalieren des Videos zur optimalen Wiedergabe auf dem Endgerät sowie der Zuschnitt eines Clips zu den Standardfunktionen eines Video-Converters. Individuelle Eigenschaften bekommt ein Video beispielsweise durch Hinzufügen eines Wasserzeichens oder von Überschriften. Auch dies ist mit einer solchen Software möglich. Manchmal soll auch ein Teil der Audiospur, beispielsweise die Filmmusik oder markante Dialoge, beziehungsweise ein Standbild aus dem Video extrahiert werden. Für das richtige Tool stellt dieser Vorgang kein Problem dar. Mit einer Videobearbeitungssoftware kann ein Video-Converter mit diesem Funktionsangebot zwar nicht mithalten. Aber die Basics sind vorhanden, sodass der User für eine schnelle Anpassung nicht erst ein anderes Programm öffnen muss.

Sollen mehrere Videos bearbeitet und umgewandelt werden, ist die Möglichkeit einer Stapelverarbeitung ein großer Vorteil. Hierbei lassen sich beliebig viele Projekte in eine „Warteschlange“ einreihen und die Bearbeitung läuft anschließend voll automatisch, ohne dass der Nutzer vor dem Rechner bleiben muss und die Einstellungen jeder einzelnen Datei festlegen muss. Die fertig bearbeiteten und umgewandelten Videos können anschließend über die integrierte Upload-Funktion direkt über die sozialen Netzwerke geteilt oder lokal auf dem Rechner auf ein entsprechendes Medium gebrannt werden.

Welche Funktionalitäten soll der Video-Converter mitbringen?

Sicherlich braucht nicht jeder Nutzer all diese Funktionen. Nicht umsonst bietet der Softwaremarkt ein breites Spektrum an unterschiedlichen Video-Convertern, bei dem jeder genau die Software findet, die seinem Anforderungsprofil entspricht. Hier sollte sich also jeder Nutzer fragen, welche Funktionen er tatsächlich benötigt.

Im besten Falle sollte die Software bereits so vorkonfiguriert sein, dass die sinnvollsten Einstellungen direkt nach dem Programmstart verfügbar sind. Auch ist es hilfreich, wenn sich unterschiedliche Profile anlegen und abspeichern lassen, um spätere Arbeitsprozesse deutlich zu beschleunigen.

Ein weiteres Kriterium sollte die Benutzeroberfläche und Programmführung sein – Converter, die viele Funktionen in sich vereinen, sollten zudem mit einer einfachen wie auch intuitiven Bedienung ausgestattet sein. Von entscheidender Bedeutung bei der Auswahl der Software ist außerdem die Unterstützung der gängigsten Videoformate.

Zwar haben sich hier Standards durchgesetzt, die weite Verbreitung finden, doch ist nichts ärgerlicher, als wenn der eigene Player keines der Formate unterstützt, die der Video-Converter als Ausgabeformate zur Verfügung stellt. So benötigen mobile Apple-Geräte beispielsweise ein anderes Dateiformat als beispielsweise Tablets, die mit einem Android-Betriebssystem laufen. Üblicherweise gibt es zu jedem Video-Converter eine Übersicht über die unterstützten Formate und Geräte. Hier lohnt sich ein genauerer Blick auf jeden Fall.

Überblick weitverbreiteter Videoformate

Von fast allen Video-Converter-Programmen werden die üblichen Videoformate unterstützt:

  • AVI
  • DVD-Video
  • MP4
  • MOV
  • XviD
  • WMV
  • ASF
  • MKV
  • MPEG-2
  • FLV
  • SWF
  • 3GP

Bei guten Programmen werden zusätzlich noch 3D-Formate wie zum Beispiel 3D AVI, 3D MP4 oder auch 3D MK unterstützt. Auch sämtliche HD-Formate, wie beispielsweise HD AVI, HD MP4, HD MPG oder HD WMV gehören nicht selten zu den kompatiblen Formaten.

3. Eine solide Video-Converter-Software

Der Markt in puncto Video-Converter-Software ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. So stehen Nutzern zahlreiche Programme für die Konvertierung von Videomaterial zur Verfügung, die sich in Preis und Leistung teilweise stark unterscheiden. Wer vorhat, sich eine solche Software zuzulegen, sollte die jeweiligen Programme erst einmal miteinander vergleichen und schauen, welche Funktionen die einzelnen Anwendungen bieten. Denn nicht jeder Nutzer benötigt neben der Konvertierung von Videos auch noch einen großen Funktionsumfang.

Eine solide Software sollte folgende Aspekte erfüllen:

  • Es empfiehlt sich eine übersichtliche und einfach zu bedienende Benutzeroberfläche, mit der auch Anfänger umgehen können.
  • Die Software sollte neben den gängigen Videoformaten auch neuere Formate, wie beispielsweise verschiedene HD-Formate, unterstützen.
  • Zuverlässige Programme bieten neben der Konvertierung noch viele weitere Features an.

4. Die besten Video-Converter im Überblick

Produktwondershare Video ConverterXilisoft Video Converter Ultimate 7Any Video Converter UltimatePrism Video ConverterHonestech VHS to DVD 7.0 DeluxeElgato Video Capture
HerstellerwondershareXilisoftAVCPrismHonestechElgato
SpracheDeutsch, EnglischDeutsch, EnglischDeutsch, EnglischDeutschDeutsch, Englisch und weitereDeutsch
Kompatible BetriebssystemeWindows XP, Vista, 7, 8, 10 und MacWindows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10Windows 7, Windows 8, Windows 10, Mac
Kostenpflichtig
Kostenfreie Testversion verfügbar

Details zu den einzelnen Programmen

wondershare Video Converter

Die Software vom Hersteller wondershare überzeugt mit einer ultraschnellen Konvertierung, so ist beispielsweise ein etwa 30 Minuten langes Video innerhalb nicht einmal sechs Minuten ins gewünschte Format umgewandelt. Dabei unterstützt das Programm nicht nur eine Vielzahl gängiger Formate, wie AVI, MP4, MOV und viele mehr, sondern auch 3D sowie einige HD-Formaten. Darüber hinaus bietet der wondershare Video Converter einige Bearbeitungsmöglichkeiten: Beispielsweise können Nutzer verschiedene Effekte hinzufügen, auch schwarze Ränder lassen sich entfernen. Helligkeit, Kontrast und Sättigung passt der Nutzer ebenfalls individuell an. Die Software verfügt zudem über eine integrierte Brennfunktion.

  • Unterstützt unzählige Formate
  • Viele Funktionen
  • Download von YouTube-Videos möglich
  • Wenig Funktionen zur Videobearbeitung
  • Kaum voreingestellte Filter
Xilisoft Video Converter Ultimate 7

Die neuere Version 7.0 verfügt im Gegensatz zu den Vorgängerversionen mittlerweile über einen ausreichend großen Funktionsumfang. Neben der Konvertierung in unterschiedlichste Formate können Anwender ihre Videos nun auch vielfältig bearbeiten. So fügen sie beispielsweise externe Untertitel ein und entfernen Ränder; auch das Drehen des Bildes ist möglich. Ebenso gibt es einige Effekte, wie beispielsweise Ölgemälde oder Retro. Der Anwender hat zudem die Möglichkeit, auch Audiodateien umzuwandeln, etwa in MP3, WAV oder WMA. Im Vergleich zu ähnlichen Programmen wandelt der Xilisoft Video Converter Ultimate 7 zügig um. In Sachen Komfort heimst sich der Converter einen weiteren Pluspunkt ein: Möchte der Nutzer sein Video in ein Format umwandeln, welches für ein bestimmtes Endgerät gedacht ist, braucht er nur den entsprechenden Gerätetyp auswählen; alles Weitere geschieht automatisch. Selbstverständlich hat der Anwender auch die Möglichkeit, ein Format manuell auszuwählen.

  • Umwandlung von 2D zu 3D möglich
  • Großer Funktionsumfang
  • Unterstützt zahlreiche Video- und Audioformate
  • Für Einsteiger eher ungeeignet
  • Teils umständliche Menüführung
Any Video Converter Ultimate

Der Any Video Converter Ultimate unterstützt alle gebräuchlichen Formate in der passenden Auflösung zum jeweiligen Endgerät. Dazu zählen beispielsweise Geräte von Samsung, Huawei, Apple und Intel, aber auch Formate speziell für Gerätesoftware wie beispielsweise Windows, Android und Mac OS. Eine Brennfunktion hat die Software ebenfalls an Bord. Videos können Nutzer zudem nach der Konvertierung bearbeiten. Hierzu stehen zahlreiche Effekte zur Verfügung, auch das Beschneiden des Videos ist möglich. Zusätzlich hat der Anwender die Möglichkeit, seinem Video ein Wasserzeichen als Bild oder als Schrift hinzuzufügen. Ebenso lassen sich mehrere Clips zu einem einzigen Video vereinen. Der Any Video Converter Ultimate kann außerdem DVD-Inhalte einlesen und diese in ein beliebiges Videoformat umwandeln.

  • Benutzerfreundlich gestaltet
  • Viele Funktionen
  • Download von YouTube-Videos möglich
  • Farbton unveränderbar
  • Relativ lange Konvertierungsdauer
Prism Video Converter

Der Prism Video Converter ist ein kostenfreies Programm zur Konvertierung von Videos in verschiedene gängige Dateiformate, wie zum Beispiel AVI, MP4, MOV, MPG. Der Anwender kann diese und weitere Dateien in Formate wie XVID, WMV, 3GP, MOV umwandeln. Die Software verfügt über verschiedene Geräteprofile: So kann der Anwender vor der Konvertierung das entsprechende Gerät auswählen, auf dem er das umgewandelte Video abspielen möchte, das Programm übernimmt dann automatisch die passenden Einstellungen zur Konvertierung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, DVD-Inhalte in andere Formate umzuwandeln und auf der Festplatte zu speichern. Dabei sollte der Nutzer aber das Urheberrecht beachten, denn geschützte Inhalte dürfen nicht kopiert werden.

  • Besonders für Einsteiger geeignet
  • Kinderleicht zu bedienen
  • Kostenfrei
  • Bietet keinerlei Bearbeitungsmöglichkeiten
Honestech VHS to DVD 7.0 Deluxe

Wie der Name der Software bereits vermuten lässt, können Anwender mit Honestech VHS to DVD 7.0 Deluxe die Inhalte alter Videokassetten auf DVD brennen. Die Anbieter liefert dazu nicht nur die Software, sondern auch die passende Hardware. Im Lieferumfang ist somit die Software selbst, Cinch- sowie USB-Kabel und die VIDBOX enthalten, die alle Umwandlungsprozesse steuert. Der Anwender kann seine VHS-Inhalte aber nicht nur auf DVD brennen, sondern auch auf eine Blu-Ray-Disc. Im erweiterten Modus schneidet der Nutzer Szenen heraus und fügt dem Filmmaterial Übergangseffekte hinzu. Ebenso ist es möglich, Videos von analogen oder digitalen Camcordern umzuwandeln. Der Anwender kann zudem die fertigen Videos direkt auf bekannten Social-Media-Plattformen hochladen. Mit dem Audio-Recorder-Modus nimmt der Anwender zusätzlich den Ton von beispielsweise Schallplatten, Kassetten oder von Videobändern auf.

  • Für Einsteiger bestens geeignet
  • Bearbeitung auch von Ton und Musik möglich
  • Kapitel können nicht erstellt werden
Elgato Video Capture

Ähnlich wie die Software Honestech VHS to DVD kann auch das Programm Elgato Video Capture VHS-Inhalte zu DVD-Inhalten umwandeln. Neben der Software ist ein USB-Gerät im Lieferumfang enthalten, welches der Anwender mit einem USB-Kabel am PC anschließt. Zusätzlich schließt er ein Abspielgerät, wie etwa einen Videorecorder, am USB-Gerät an. Die neu erstellten DVDs mit den VHS-Inhalten können Nutzer nach der Umwandlung bearbeiten, sodass sie beispielsweise die Aufnahmen neu belichten oder mit Musik untermalen.

  • Besonders für Einsteiger empfehlenswert
  • Nötige Hardware liegt bei
  • Geringe Auflösung von 640 x 480 Pixel
  • Nicht mit Windows XP kompatibel

5. Worauf sollte man beim Kauf  achten?

Anwender sollten sich vor dem Kauf erst einmal überlegen, welche Funktionen sie benötigen und was sie mit der jeweiligen Software vorhaben. Sollen einfache Videos, beispielsweise aus dem Internet, konvertiert werden? Oder sollen alte VHS-Inhalte auf DVD oder Blu-Ray gesichert werden? Welche Bearbeitungstools sollen zur Verfügung stehen? Um einen Fehlkauf möglichst zu vermeiden, ist es ratsam, die verschiedenen Produkte auf dem Markt vergleichen.

In erster Linie muss die Software natürlich mit dem Betriebssystem kompatibel sein, denn nicht jeder Anbieter stellt seine Software zum Beispiel auch für Mac OS bereit. Darüber hinaus sollten Nutzer darauf achten, ob für die jeweilige Software noch zusätzliche Komponenten benötigt werden. Will man beispielsweise alte VHS-Inhalte auf DVD brennen, benötigt man zum Beispiel auch einen Videorecorder, welchen viele Haushalte in der heutigen Zeit aber gar nicht mehr besitzen. Zudem sollten Nutzer vor dem Kauf schauen, ob sie das gewünschte Programm im Vorfeld testen können.

Testversionen nutzen

Erfreulicherweise geben viele Anbieter den Nutzern die Möglichkeit, ihr Programm vor dem Kauf zu testen. Die Testversionen sind jedoch teilweise anders gestrickt als bei anderen Programmen. So gibt es oftmals Einschränkungen in den Funktionen oder es können nur einige Minuten eines Videos zum Test konvertiert werden. Dennoch lohnt es sich für den Anwender, da er sich wenigstens ein kleines Bild über das Programm verschaffen und sich somit die Kaufentscheidung etwas erleichtern kann.

Testversionen können bei den jeweiligen Herstellern auf der Internetseite oder auf den Seiten diverser Computerzeitschriften heruntergeladen werden.

Augen auf bei der Installation kostenfreier Programme

Viele Seiten im Internet bieten kostenfreie Video-Converter zum Download an. Wer nur hin und wieder ein Video umwandeln will und mit der stark eingeschränkten Funktionalität dieser Programme leben kann, scheint mit der Freeware auf den ersten Blick gut bedient. Jedoch gilt es bei der Nutzung einer solchen Software, bereits bei der Installation die Augen offen zu halten. Oft geht mit der Installation der Software die Installation unerwünschter Zusatzsoftware einher. Diese Zusatzsoftware gehört zwar oft nicht zu den Schadprogrammen, benötigt dennoch Systemressourcen, die der anderen Software auf dem Rechner nicht mehr zur Verfügung steht.

6. Fragen und Antworten rund um Video-Converter

Wer sich zum ersten Mal mit verschiedenen Video Convertern auseinandersetzen möchte und den Kauf eines entsprechenden Programms in Erwägung zieht, hat zunächst viele Fragen. Folgend fassen wir die wichtigsten Fragen und Antworten zur Video-Converter-Software zusammen:

Wofür benötige ich einen Video-Converter?

Nicht jedes Gerät unterstützt das Format des Lieblingsvideos. Für Anwender ist dieser Umstand ärgerlich, jedoch können im Allgemeinen genau solche Video-Converter Abhilfe schaffen. Eine derartige Software ermöglicht es, vorhandene oder heruntergeladene Videos in das entsprechende Dateiformat umzuwandeln, sodass der Nutzer seine Lieblingsvideos auf beliebige Endgeräte, wie zum Beispiel Smartphones oder Tablets, abspielen kann. Die meisten Programme bieten zudem verschiedene Bearbeitungsmöglichkeiten an, um das umgewandelte Video individuell zu gestalten und in der Qualität bestmöglich zu optimieren.

Welche Betriebssysteme werden in der Regel unterstützt?

Fast alle Programme sind mit einem Windows-Betriebssystemen kompatibel. Dazu gehören in jedem Fall die neuen Versionen Windows 10, Windows 8 und Windows 7. Aber auch Windows Vista und XP werden noch immer unterstützt, obwohl Microsoft schon vor langer Zeit den Support für diese beiden Versionen eingestellt hat und es keine systemspezifischen Updates mehr gibt. Diverse Programme unterstützen darüber hinaus das Betriebssystem Mac OS und auch für Linux gibt es einige Video-Converter-Programme.

Woher bekomme ich eine Video-Converter-Software?

Fast alle Video-Converter-Programme können unter anderem auf der entsprechenden Herstellerseite heruntergeladen werden. Auch Onlineshops bieten Download-Versionen an. Bevor Anwender die Software kaufen, können sie in der Regel erst einmal eine Testversion herunterladen, die sie anschließend mit einer Lizenz oder einem Produktschlüssel zu einer Vollversion umwandeln können. Wer die Software lieber auf CD oder DVD erwerben möchte, kann diese entweder im Internet bestellen oder im entsprechenden Fachhandel kaufen. Bei den Programmen, die zusätzlich Hardware-Komponente für die Umwandlung von VHS-Kassetten auf DVD oder Blu-Ray enthalten, gibt es in der Regel keine Testversionen, da das Programm die mitgelieferte Hardware zwingend benötigt. Zu diesen Programmen existieren aber im Web meist umfangreiche Informationen, sodass sich der Nutzer auch darüber ein Bild über das Programm verschaffen kann.

Wie sieht es mit Hilfe und Support bei solchen Programmen aus?

Der Support jeweiliger Programme ist im Allgemeinen gut aufgestellt. Es gibt zu jedem Programm mindestens einen umfangreichen FAQ-Bereich auf der Herstellerseite, auch Tutorials zu einigen Programmen lassen sich im Internet finden. Die Kontaktaufnahme per E-Mail ist ebenfalls bei den meisten Anbietern möglich. Einige Programme beinhalten auch einen Hilfe-Modus, welcher den Anwender Schritt für Schritt durch das Programm führt. Hilfestellung leisten aber auch Benutzerhandbücher, welche von vielen Anbietern zur Verfügung gestellt werden. Per Telefon ist die Kontaktaufnahme allerdings selten möglich, ebenso gibt es kaum einen Anbieter, welcher einen Hilfe-Chat, bei dem der Anwender sofort Hilfe erhalten könnte, anbietet. Darüber hinaus ist der Support nicht immer deutschsprachig: Wer beispielsweise die Software von wondershare erworben hat, findet den Support ausschließlich in englischer Sprache vor.