Alarmanlage

Die 7 besten Alarmanlagen im Vergleich

Alarmanlagen-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Eine Alarmanlage ist eine sinnvolle ErgĂ€nzung zu mechanisch gesicherten Fenstern und TĂŒren. Sie erzielt eine prĂ€ventive wie auch reaktive Wirkung im Ernstfall.
  • Kabelgebundene Draht-Alarmanlagen ermöglichen eine störungsfreie SignalĂŒbertragung, sind aber aufwendig einzubauen. Sie empfehlen sich fĂŒr die Installation im Zuge von Neubauten oder Sanierungen.
  • Kabellose Funkalarmsysteme sind fĂŒr den nachtrĂ€glichen Einbau eine gute Wahl. Sie sind jederzeit flexibel erweiterbar und bieten eine hohen Bedienkomfort, meist auch per App.
  • Hinsichtlich der QualitĂ€t und Sicherheit einer Alarmanlage bieten VdS- und DIN-EN-Zertifikate eine gute Orientierungshilfe.
  • Wer in den Einbruchschutz investiert, kann eine staatliche Förderung beantragen, um die eigenen Kosten zu reduzieren.

Mehr Sicherheit dank Alarmanlagen

Unser Zuhause ist unser RĂŒckzugs- und Zufluchtsort, an dem wir einen Großteil unserer Freizeit verbringen. Dort bewahren wir unseren privaten Besitz auf und dort schlafen wir. SelbstverstĂ€ndlich möchten wir uns zuhause wohl, sicher und geborgen fĂŒhlen. Kein Wunder also, dass der Gedanke, fremde Personen könnten in unsere PrivatsphĂ€re eindringen, ein mulmiges GefĂŒhl hinterlĂ€sst. Die Gefahr, dass WertgegenstĂ€nde gestohlen werden, ist an sich bereits unangenehm genug. Großes Unbehagen bereitet vielen Menschen zudem jedoch auch die bloße Vorstellung, dass eine fremde Person sich in ihrer sicher geglaubten Festung aufhĂ€lt und ihre privatesten GegenstĂ€nde durchwĂŒhlt.

Immer noch viele EinbrĂŒche

Aus dem Einbruch-Report des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Zusammenarbeit mit der Forsa (2017) geht hervor, dass insgesamt 35 Prozent der 1.002 Befragten große Angst vor einem Einbruch haben. Besonders verbreitet ist die Angst in der Bevölkerungsgruppe der Personen ĂŒber 60 Jahren (40 Prozent).

Die Sorge, Opfer eines Einbruchs zu werden, ist durchaus nicht unberechtigt. Zwar ging die Anzahl polizeilich erfasster EinbrĂŒche in den letzten Jahren leicht zurĂŒck, dennoch ist sie immer noch hoch. Laut dem Einbruch-Report 2019 der GDV gab es im Jahr 2018 in Deutschland rund 110.000 WohnungseinbrĂŒche, etwa jeder 380. Haushalt ist demnach betroffen. Damit sank die Anzahl der EinbrĂŒche im Vergleich zum Vorjahr um 20.000. Der RĂŒckgang lĂ€sst sich auch damit erklĂ€ren, dass Vorsorge wirkt. Denn viele Hausbesitzer haben in den letzten Jahren in Sicherheitstechnik investiert, wie der PrĂ€sident der GDV im Zuge des Einbruch-Reports 2019 erlĂ€uterte.

Das Zuhause sicherer machen

Gut gesicherte TĂŒren und Fenster mit mechanischem Einbruchschutz erschweren Kriminellen bereits das Eindringen in ein Haus oder eine Wohnung. Die Polizei empfiehlt zusĂ€tzlich die Installation einer elektrischen Alarmanlage, in Fachkreisen Einbruchmeldeanlage (EMA) genannt. Mittels Kameras und Sensoren bieten moderne Alarmsysteme eine zuverlĂ€ssige Überwachung. Sobald ein Unbefugter ein gesichertes Fenster oder eine gesicherte TĂŒr öffnet oder sich in einem ĂŒberwachten Raum bewegt, schlagen sie Alarm. Je nach Modell und Einstellung ertönen dann ein akustischer, ein stiller oder ein optischer Alarm. So schrecken die Alarmsysteme Einbrecher ab und erhöhen gleichzeitig das SicherheitsgefĂŒhl der Bewohner.

In unserem Alarmanlagen-Vergleich erfahren Sie, welche verschiedenen Typen von Alarmanlagen es gibt und fĂŒr welche Einsatzzwecke diese sich jeweils eignen. Außerdem erlĂ€utern wir die einzelnen Komponenten, aus denen sich ein Alarmsystem zusammensetzt, sowie deren Funktionsweise. In unserer Kaufberatung geben wir eine kleine Orientierungshilfe fĂŒr die Suche nach der besten Alarmanlage.

Abschreckung – der erste Sicherheitswall gegen Einbrecher

Manch einen Einbrecher schreckt es bereits ab, zu wissen, dass das Haus mit einem Alarmsystem ĂŒberwacht wird. Einige Hersteller legen ihren Produkten daher Warnaufkleber bei, die auf das verwendete Alarmsystem hinweisen. FĂŒr eine zusĂ€tzliche Abschreckung sorgen gut sichtbar platzierte Sirenen-Attrappen.

Verschiedene Überwachungskonzepte & Alarm-Arten

ZunĂ€chst einmal stellt sich die Frage, was denn ĂŒberhaupt ĂŒberwacht werden soll. GrundsĂ€tzlich lassen sich bei Alarmsystemen drei Überwachungskonzepte unterscheiden, die auch kombinierbar sind:

  • die InnenĂŒberwachung, in Fachkreisen als FallenĂŒberwachung bezeichnet
  • die AußenhautĂŒberwachung
  • die schwerpunktmĂ€ĂŸige Überwachung

Ziel der AußenhautĂŒberwachung ist es, zu erkennen, wenn ein Unbefugter versucht, von außen in das Objekt einzudringen. Daher liegt der Fokus bei der AußenhautĂŒberwachung auf Fenstern, TĂŒren, AußenwĂ€nden und Boden.
Die FallenĂŒberwachung soll dagegen erkennen, wenn sich ein Eindringling im ĂŒberwachten Objekt befindet. Hierbei sichern Verbraucher insbesondere Treppenbereiche, Flure und KellerrĂ€ume mit Bewegungsmeldern.
Die schwerpunktmĂ€ĂŸige Überwachung konzentriert sich gezielt auf bestimmte Bereiche oder Objekte innerhalb eines Hauses beziehungsweise einer Wohnung. Das kann zum Beispiel das Kinderzimmer sein, um den Nachwuchs abzusichern, oder ein Tresor, in dem WertgegenstĂ€nde aufbewahrt werden.

Alarmanlagen-Sets fĂŒr Einsteiger

Einige Hersteller bieten ihre Alarmanlagen auch als Sets fĂŒr Einsteiger an. Bei solchen Starterpaketen handelt es sich meist um einfach installierbare Funk-Modelle, die sich bequem ĂŒber eine App steuern lassen. Typische Starterpakete enthalten eine Zentraleinheit mit integrierter Sirene, einen Öffnungs- und einen Bewegungsmelder.Einige Hersteller bieten ihre Alarmanlagen auch als Sets fĂŒr Einsteiger an. Bei solchen Starterpaketen handelt es sich meist um einfach installierbare Funk-Modelle, die sich bequem ĂŒber eine App steuern lassen. Typische Starterpakete enthalten eine Zentraleinheit mit integrierter Sirene, einen Öffnungs- und einen Bewegungsmelder.

Wer sich fĂŒr eine Kombination der Überwachungskonzepte entscheidet, sollte darauf achten, dass eine Teilscharfstellung der Alarmanlage möglich ist. Das bedeutet, dass Teilbereiche des GebĂ€udes ĂŒberwacht werden, wĂ€hrend andere Überwachungskomponenten inaktiv sind. Zum Beispiel können Bewohner wĂ€hrend ihrer Anwesenheit nachts die AußenhautĂŒberwachung (Öffnungsmelder und Bewegungsmelder im Außenbereich) scharfstellen und die Überwachung der InnenrĂ€ume, in denen sie sich bewegen, abschalten.

Bestandteile und Features

Jedes Alarmsystem besteht aus verschiedenen Komponenten, die der Absicherung des Hauses oder der Wohnung dienen. Die wichtigsten Bestandteile zeigt die folgende Grafik:

Die Zentraleinheit, das HerzstĂŒck einer Alarmanlage

In der Zentraleinheit laufen alle Bestandteile eines Alarmsystems zusammen. Über sie steuert der Nutzer seine Alarmanlage, er wĂ€hlt also Einstellungsoptionen aus und stellt sie bei Bedarf scharf beziehungsweise ab. DafĂŒr ist die Zentraleinheit ĂŒblicherweise mit einem Display und verschiedenen Bedienelementen ausgestattet. Manche Modelle bringen außerdem eine Fernbedienung mit oder sind per App steuerbar. Außerdem sollte die Zentraleinheit die folgenden Funktionen erfĂŒllen:

Sabotageschutz

Nicht jeder Einbrecher lĂ€sst sich vom bloßen Anblick einer Alarmanlage in die Flucht schlagen. Stattdessen versuchen entschlossene Kriminelle in vielen FĂ€llen, das Alarmsystem auszuhebeln. Das können Verbraucher den Eindringlingen erschweren, indem sie ein Alarmsystem mit Sabotageschutz wĂ€hlen. Er löst einen Alarm aus, wenn Bestandteile der Alarmanlage gewaltsam entfernt werden.

Eine andere Art von Sabotageschutz erweist sich im Bereich der Funk-Alarmanlagen als sinnvoll und wichtig: Die Störsendererkennung, auch Jammer-Detektor genannt. Alarmanlagen, die mit diesem Feature ausgestattet sind, erkennen es, sobald sich ein Jammer dem gesicherten GebÀude nÀhert, und lösen bereits daraufhin einen Alarm aus. So haben Kriminelle gar nicht erst die Gelegenheit, das Alarmsystem mit einem Störsender zu sabotieren.

Störungserfassung

Eine zuverlĂ€ssige Alarmanlage sollte in der Lage sein, Störungen ihrer einzelnen Komponenten zu erkennen und ĂŒber die Zentraleinheit dem Nutzer zu melden. Das betrifft die verschiedenen Melder, die Alarmgeber, die Verbindungen und die Stromversorgung. Beispielsweise ist es bei kabellosen Alarmsystemen nĂŒtzlich, wenn die Zentraleinheit Anwender ĂŒber den Akkustand der einzelnen Komponenten auf dem Laufenden hĂ€lt und sie bei niedrigem Akkustand warnt.

Notstromversorgung

Drahtalarmsysteme haben den Nachteil, dass sie von StromausfĂ€llen beziehungsweise gezielter Stromabschaltung betroffen sind. Daher sollten Verbraucher, die sich fĂŒr eine solche kabelgebundene Alarmanlage entscheiden, darauf achten, dass sie ĂŒber eine Versorgung per Notstrom-Akku fĂŒr den Notfall verfĂŒgt. Dabei gilt natĂŒrlich: Je lĂ€nger die Akku-Laufzeit, umso besser.

Melder zur Einbrucherkennung

Mit der Zentraleinheit werden verschiedene Melder verbunden. Je nach Art des Signalsystems erfolgt die Verbindung zur Zentrale ĂŒber ein Kabel oder kabellos per Funk. Zu den wichtigsten Komponenten eines Alarmsystems zĂ€hlen die sogenannten Öffnungsmelder. Sie sind Bestandteile der AußenhautĂŒberwachung und sollen verhindern, dass Einbrecher ĂŒberhaupt ins Innere eines GebĂ€udes gelangen. Es handelt sich dabei in der Regel um magnetische Kontakte, die an den GebĂ€udeöffnungen angebracht werden. Bei scharfgestellter Anlage lösen die Öffnungsmelder einen Alarm aus, sobald der Kontakt zwischen den Magneten deutlich unterbrochen wird, etwa bei deutlichen ErschĂŒtterungen an dem entsprechenden Fenster beziehungsweise der TĂŒr.

Zur Basisausstattung eines Alarmsystems zĂ€hlen darĂŒber hinaus Bewegungsmelder, die sowohl fĂŒr die Innen- als auch fĂŒr die AußenĂŒberwachung einsetzbar sind. Mittels Ultraschalles, Infrarotstrahlung oder elektromagnetischer Wellen erkennen Bewegungsmelder, wenn sich jemand im ĂŒberwachten Raum bewegt, und lösen daraufhin einen Alarm aus. Als besonders zuverlĂ€ssig gelten dabei Infrarot-Bewegungsmelder.

Die Melder haben die Funktion der Einbrucherkennung: Sie sollen dafĂŒr sorgen, dass das Alarmsystem unbefugte Eindringlinge zuverlĂ€ssig erkennt. Einige Modelle beinhalten außerdem Melder, die das Einschlagen einer Glasscheibe erkennen. Idealerweise erlaubt die Alarmanlage das Scharfstellen erst nach dem Schließen aller Fenster und TĂŒren des ĂŒberwachten GebĂ€udes, erst nachdem alle Fenster und TĂŒren des ĂŒberwachten GebĂ€udes geschlossen sind.

Signalgeber und verschiedene Alarm-Arten

Damit das Aktivieren der Melder auch einen Alarmeffekt erzielt, sind Signalgeber notwendig. Je nach Überwachungskonzept handelt es sich dabei um Innen- oder Außensirenen beziehungsweise eine Kombination aus beiden. GrundsĂ€tzlich lassen sich folgende drei Arten der Alarmierung unterscheiden:

Akustischer Alarm
symbol von einem hoerbaren alarm

Bei einem akustischen Alarm setzt die Alarmanlage einen lauten Signalton ab, etwa ein lautes Klingeln, Pfeifen oder Piepen. Ein akustischer Alarm innerhalb eines GebĂ€udes soll die Bewohner warnen und Eindringlinge in die Flucht schlagen. Außerhalb des GebĂ€udes eingesetzt macht der akustische Alarm zusĂ€tzlich Personen, die sich im nĂ€heren Umfeld aufhalten, auf den Einbruch aufmerksam

Optischer Alarm
symbol optischer alarm

Ein optischer Alarm ist eine Warnung per Lichtsignal. Diese Alarmierungsart ist vor allem im Außenbereich sinnvoll und wird meist in Kombination mit einem akustischen Alarm eingesetzt, etwa bei einer Außensirene. Das Lichtsignal zeigt zu Hilfe eilenden Personen den Ort des Geschehens an.

Stiller Alarm
symbol stiller alarm

Bei einem sogenannten stillen Alarm benachrichtigt die Alarmanlage bei der Erkennung eines Einbruchs je nach Einstellung den Bewohner, Nachbarn, eine Notruf- und Serviceleitstelle (NLS) oder die Polizei. Je nach Modell erfolgt die Benachrichtigung per Anruf, Kurznachricht oder ĂŒber eine App. Um einen stillen Alarm auslösen zu können, benötigt die Alarmanlage einen Mobilfunk- oder Internetanschluss.

Intern, extern oder fern – wer soll alarmiert werden?

Je nachdem, welche Personen alarmiert werden, lassen sich nochmals drei verschiedene Alarmtypen voneinander abgrenzen:

  • Ein Internalarm, auch als Hausalarm bezeichnet, warnt Personen innerhalb des ĂŒberwachten GebĂ€udes vor Gefahren, etwa durch das Piepen eines Rauchmelders in einer Wohnung.
  • Ein Externalarm, etwa eine Außensirene, richtet sich an alle Personen, die im Freien in Hörweite sind, und dient dem Herbeirufen von Hilfe zur Gefahrenabwehr.
  • Bei einem Fernalarm, auch Einsatzalarm, handelt es sich um eine Art stillen Alarm. Hierbei benachrichtigt das Alarmsystem eine hilfeleistende Stelle, die sich nicht vor Ort befindet, etwa die Polizei oder Feuerwehr.

WĂ€hrend ein optischer und ein akustischer Alarm den Zweck haben, Einbrecher zu verjagen beziehungsweise das Umfeld auf sie aufmerksam zu machen, verstĂ€ndigt ein stiller Alarm vom Eindringling unbemerkt Hilfe. NatĂŒrlich sind auch mehrere Alarm-Arten kombinierbar. Beispielsweise vereint eine Außensirene die optische und die akustische Alarmierung.

Zusatzkomponenten: Kameras und zusÀtzliche Melder

Insbesondere Funk-Alarmanlagen bringen aufgrund ihrer flexiblen Erweiterbarkeit einige Zusatzkomponenten mit. Zu den gĂ€ngigsten zĂ€hlen Überwachungskameras und Gas- sowie Rauchmelder. Kameras sind eine ErgĂ€nzung des Einbruchschutzes und können zusĂ€tzlich zu den Bewegungsmeldern im Innen- und Außenbereich angebracht werden. Wer die Kamera im Freien anbringen möchte, sollte darauf achten, dass es sich um eine spezielle Außenkamera handelt, die sich auch fĂŒr den Einsatz unter widrigen Umweltbedingungen eignet.

Moderne VideoĂŒberwachung mit IP-Kamera

Vor allem im privaten Bereich kommen zur Überwachung immer hĂ€ufiger sognannte IP-Kameras zum Einsatz. Diese sind per WLAN oder LAN-Verbindung in jedes Computernetzwerk integrierbar und erhalten eine eigene IP-Adresse. Letztere ermöglicht es, dass Nutzer von unterwegs aus, etwa mit dem Smartphone, auf ihre Kamera zugreifen können.

Einige Alarmsysteme sind mit Gas- und Rauchmeldern erweiterbar, die eine sinnvolle ErgÀnzung zum Einbruchschutz darstellen. Sie erkennen gefÀhrliche Gase beziehungsweise giftigen Rauch und lösen folglich einen Alarm aus.

Wasser- und KlimaĂŒberwachung

Vor allem erweiterbare Alarmanlagen bieten hĂ€ufig die Option, zusĂ€tzlich Wassermelder und Sensoren zur KlimaĂŒberwachung anzuschließen. Wassermelder dienen dazu, austretendes Wasser schnell zu erkennen und WasserschĂ€den zu vermeiden. Sie werden auf dem Boden in der NĂ€he von Gefahrenquellen aufgestellt und lösen bei Kontakt mit Wasser einen Alarm aus. Die WasserĂŒberwachung ist vor allem fĂŒr GebĂ€ude sinnvoll, die nicht stĂ€ndig bewohnt sind, wie etwa Ferienwohnungen. Klimasensoren kommen dagegen ĂŒberwiegend zur Überwachung von IT-RĂ€umen, KĂŒhlrĂ€umen und Lagern, also eher im gewerblichen Bereich, zum Einsatz.

Notruf

Manche Alarmanlagen sind mit einer sogenannten Notruffunktion ausgestattet. Sie ermöglicht es, per Knopfdruck einen Hilferuf zu senden, je nach Einstellung etwa an ein Familienmitglied, an Nachbarn oder einen professionellen Hilfsdienst. Die Notruffunktion ist vor allem fĂŒr Haushalte sinnvoll, in denen Ă€ltere oder kranke Personen leben.

Funk oder Draht? Die Installation

Nach ihrer Verbindungsart lassen sich die aktuell auf dem Markt verbreiteten Alarmsysteme in drei verschiedene Typen unterteilen:

  • Draht-Alarmanlagen (kabelgebunden)
  • Funkalarmanlagen (kabellos)
  • Hybrid-Alarmanlagen (kabellose und kabelgebundene Verbindung möglich)

Die Funkalarmanlagen unterteilen sich nochmals in IP-Alarmanlagen, die sich ĂŒber das WLAN verbinden, und Alarmanlagen mit GSM-Modul.

Jede Art von Alarmanlage hat ihre eigenen Vor- und Nachteile und eignet sich damit fĂŒr andere Einsatzzwecke, wie wir im Folgenden erlĂ€utern.

Kabelgebundene Alarmsysteme

Kabelgebunde Alarmsysteme, auch als Draht-Alarmanlagen bezeichnet, zeichnen sich dadurch aus, dass ihre einzelnen Bestandteile ĂŒber Kabel fest miteinander verbunden sind. Das Kabel garantiert im Gegensatz zur Funkverbindung eine sehr stabile, störungsfreie SignalĂŒbertragung. Ein weiterer Vorteil der Draht-Alarmanlagen ist die permanente Stromanbindung aller Komponenten. So mĂŒssen Anwender nicht darauf achten, ob alle Akkus und Batterien noch ausreichend aufgeladen sind, und sparen sich deren regelmĂ€ĂŸiges Auswechseln. Außerdem ist es fĂŒr Kriminelle nur sehr schwer möglich, die Verbindung zwischen Zentral- und Meldeeinheit zu unterbrechen.

Allerdings sind Einbau und Installation eines kabelgebundenen Alarmsystems sehr aufwĂ€ndig. FĂŒr die Sicherheit und Ästhetik werden die Kabel nĂ€mlich idealerweise unter dem Wandputz verlegt, sodass sie weder fĂŒr unbefugte Eindringlinge noch fĂŒr die Bewohner selbst sichtbar sind. Damit eignen sich kabelgebundene Alarmsysteme vor allem fĂŒr Anwender, die einen Neubau oder eine Renovierung planen und die Alarmanlage in diesem Zuge miteinbauen lassen können. GrundsĂ€tzlich sollte die Installation eines kabelgebundenen Alarmsystems ein Fachmann ĂŒbernehmen. Erweiterungen des Alarmsystems sind im Gegensatz zur kabellosen Variante nur schwer umzusetzen. Außerdem besteht bei kabelgebundenen Alarmsystem das Risiko, dass es von einem Stromausfall außer Kraft gesetzt wird. Anwender können dem entgegenwirken, indem sie ein Modell mit Notstromversorgung wĂ€hlen.

Vorteile
  • Störungsfreie Übertragung
  • Stabile Verbindung
  • Kein Akku-/Batteriewechsel nötig
Nachteile
  • AufwĂ€ndige Installation
  • Wenig flexibel

Funkalarmsysteme

Funkalarmsysteme sind die flexible Alternative zu kabelgebundenen Alarmanlagen. Je nach Art der kabellosen Verbindung lassen sie sich in IP- und GSM-Modelle unterteilen.

IP- und GSM-Modelle: Die Unterschiede

IP-Alarmanlagen benötigen eine Internetanbindung. Daher wird ihre Zentrale an den Router angeschlossen. Die einzelnen Komponenten des Alarmsystems kommunizieren dann ĂŒber WLAN oder Funk miteinander. Die Anbindung an das Internet hat den großen Vorteil, dass Nutzer ihre Alarmanlage problemlos aus der Ferne steuern und Einstellungen daran vornehmen können. Außerdem ist eine IP-Anlage optimal in die Smart-Home-Technologie integrierbar. Das ermöglicht es unter anderem, diverse Komponenten des smarten Zuhauses, wie das komplette Alarmsystem, RolllĂ€den, Lichter und Heizung, ĂŒber eine einzige App zu steuern. Allerdings sollten sich Verbraucher darĂŒber im Klaren sein, dass mit der Internetanbindung zusĂ€tzlich zu den physischen SicherheitslĂŒcken (Fenster und TĂŒren) eine weitere Schwachstelle hinzukommt, die Hacker nutzen können. Um dieses Risiko möglichst gering zu halten, sollten sie darauf achten, dass ihre IP-Anlage mit einer starken Firewall ausgestattet ist.

Im Gegensatz zu IP-Alarmanlagen sind GSM-Modelle nicht auf eine Internetverbindung angewiesen. Stattdessen nutzt diese Art von Alarmsystem ein integriertes GSM-Modul, um im Falle eines Alarms Telefonanrufe abzusetzen oder SMS zu verschicken. FĂŒr den Betrieb einer GSM-Alarmanlage ist eine SIM-Karte notwendig.

Technik aus dem Mobilfunkbereich

Der Begriff GSM (Global System for Mobile Communications) bezeichnet einen 1990 eingefĂŒhrten Mobilfunkstandard, der in erster Linie fĂŒr Telefonie, aber auch fĂŒr die Übermittlung von Kurznachrichten genutzt wird. Auch moderne Mobilfunkstandards wie UMTS und LTE basieren auf GSM.

Die allgemeinen Vor- und Nachteile von Funkalarmanlagen

Einbau und Installation gestalten sich bei der kabellosen Variante deutlich einfacher als bei einer Draht-Alarmanlage. Ein Fachmann ist dafĂŒr in der Regel nicht notwendig. Die einzelnen Komponenten werden an den gewĂŒnschten Stellen angebracht und verbinden sich mittels Funkwellen miteinander, das Verlegen von Kabeln entfĂ€llt. Ebenso ist es problemlos möglich, die verschiedenen Bestandteile eines kabellosen Alarmsystems jederzeit umzupositionieren und zusĂ€tzliche Komponenten zu ergĂ€nzen.

Im Gegensatz zu einer Draht-Alarmanlage ist die SignalĂŒbertragung der Funkvariante allerdings instabil und störungsanfĂ€llig. Stören Einbrecher die Funkverbindung beispielsweise durch einen Störsender, setzt das System kurzzeitig aus, sodass im Falle eines Einbruchs kein Alarm ausgelöst wird. In puncto Sicherheit hinken die kabellosen Modelle den Draht-Alarmanlagen zwar hinterher, dafĂŒr bieten sie deutlich mehr Komfort und FlexibilitĂ€t; hier mĂŒssen Verbraucher also abwĂ€gen.

Sicherere Funkalarmanlagen

Die SicherheitslĂŒcken der kabellosen Modelle sind den Herstellern natĂŒrlich nicht unbekannt. Einige haben bereits nachgerĂŒstet, um ihre kabellosen Modelle zuverlĂ€ssiger zu machen. So gibt es beispielsweise kabellose Alarmanlagen des Herstellers Daitem, die ĂŒber zwei Funkfrequenzen senden. Bei einer Störung der einen Frequenz erfolgt die Übertragung des Funksignals trotzdem weiterhin ĂŒber die andere Frequenz.

Ein weiterer Nachteil der Funkvariante: Es gibt keinen permanenten Stromanschluss aller Komponenten per Kabel. Stattdessen ist jeder Bestandteil des Alarmsystems auf eine aufgeladene Batterie angewiesen. Üblicherweise warnt das Alarmsystem den Nutzer aber bei niedrigem Akkustand, sodass er die leere Batterie rechtzeitig durch eine neue austauschen kann.

Aufgrund der unkomplizierten Installation und der jederzeit möglichen Erweiterung eignet sich die Funkvariante vor allem fĂŒr Verbraucher, die ein Alarmsystem nachrĂŒsten möchten. Besonders fĂŒr die Absicherung von Mietobjekten sind die kabellosen Modelle eine gute Lösung.

Vorteile
  • Flexibel umbau- und erweiterbar
  • Einfache Installation
  • Bedienung per App möglich
Nachteile
  • StöranfĂ€llige SignalĂŒbertragung
  • Batterien notwendig

Hybrid-Alarmanlagen

Hybrid-Alarmanlagen sind eine Mischung aus kabelgebundenen und kabellosen Systemen und kombinieren die Vor-, aber auch die Nachteile der beiden Alarmsystem-Arten. Die Hybrid-Variante ist im Gegensatz zu Draht- und Funk-Modellen ĂŒblicherweise nicht im Komplettset erhĂ€ltlich. Stattdessen erwerben Verbraucher eine Hybrid-Alarmzentrale und ergĂ€nzen diese um weitere Komponenten, die nach Bedarf entweder per Kabel oder Funk mit der Zentrale verbunden werden. Dadurch ergeben sich einerseits meist höhere Kosten, andererseits können Anwender genau die Komponenten auswĂ€hlen, die sie auch wirklich benötigen, und ihr Alarmsystem bei Bedarf flexibel erweitern.

FĂŒr den Einbau der Hybrid-Alarmzentrale empfiehlt es sich, einen Fachmann hinzuzuziehen. Gleiches gilt fĂŒr die Installation von kabelgebundenen Komponenten. Die Funk-Bestandteile hingegen sind ĂŒblicherweise problemlos von Laien anzubringen.

Vorteile
  • Draht und Funkverbindung kombinierbar
  • Sehr gute SignalĂŒbertragung zwischen kabelgebundenen Elementen
  • Hohe FlexibilitĂ€th
  • Einfach erweiterbar
Nachteile
  • Meist nicht als Komplettset erhĂ€ltlich
  • StöranfĂ€llige Funkverbindung
  • Aufwendiger Einbau kabelgebundener Komponenten

Relevante Normen & Richtlinien

Zu den wichtigsten Kaufkriterien einer Alarmanlage zĂ€hlen ihre Effizienz und ihre ZuverlĂ€ssigkeit. Eine Alarmanlage, die zwischendurch einfach ausfĂ€llt oder hĂ€ufig Fehlalarme auslöst, trĂ€gt nicht zur Sicherheit bei. Allerdings lassen sich Produkte im Hinblick auf diese Kriterien im Vorfeld eines Kaufs nur schwer bis gar nicht prĂŒfen. Wie zuverlĂ€ssig und effizient eine Alarmanlage funktioniert, lĂ€sst sich erst feststellen, wenn sie in Betrieb ist. Umfangreiche Tests, wie sie etwa die Stiftung Warentest durchfĂŒhrt, geben Verbrauchern eine ExperteneinschĂ€tzung, jedoch beschrĂ€nkt sich diese auf eine geringe Anzahl an Produkten. Eine zuverlĂ€ssige und praktikable Orientierungshilfe fĂŒr Verbraucher bieten Normen und Richtlinien, nach denen einige Hersteller ihre Produkte auszeichnen können.

VdS-Zertifizierung als Zeichen fĂŒr QualitĂ€t

Eine dieser Richtlinien ist die VdS 2311. Sie sammelt Vorgaben fĂŒr die Planung und den Einbau von Einbruchmeldeanlagen.

WofĂŒr steht VdS?

Das KĂŒrzel VdS wurde frĂŒher vom Verband der Versicherer verwendet. Dabei handelte es sich um ein Unternehmen, das in Deutschland verschiedene PrĂŒfungen und Zertifizierungen auf dem Gebiet Brandschutz und Sicherheit durchfĂŒhrt. Heute verwendet dieses Unternehmen die AbkĂŒrzung VdS fĂŒr „Vertrauen durch Sicherheit“. In Österreich heißt das Pendant zur VdS VSÖ (Verband der Sicherheitsunternehmen Österreichs) und in der Schweiz SES (Verband Schweizer Einrichter von Sicherheitsanlagen).

Die VdS-PrĂŒfer beurteilen unter anderem die verwendeten Materialien einer Einbruchmeldeanlage beurteilt und fĂŒhren verschiedene Tests durch. Den Ergebnissen entsprechend teilen sie die geprĂŒften Alarmanlagen in drei verschiedene Zertifizierungsklassen ein, welche die folgende Tabelle erlĂ€utert:

VdS-KlasseSicherheitsbewertungAnsprechempfindlichkeit der MelderEignung
A Einfach Mittel Haushalte mit geringem Wertsachenanteil
B Mittel Mittel Haushalte mit erhöhtem Wertsachenanteil, Kleingewerbe
C Erhöht Erhöht
Die drei VdS-Klassen im Überblick.

Verschiedene Sicherheitsgrade (DIN EN 50131-1)

Als weitere Richtlinie gibt es die DIN EN 50131-1. Hierbei steht das „EN“ fĂŒr „EuropĂ€ische Norm“; sie gilt also europa- und nicht nur deutschlandweit und soll der Vereinheitlichung dienen. Die EN 50131-1 teilt das Einbruchrisiko in vier Grade ein, die sich auch auf die drei VdS-Klassen ĂŒbertragen lassen. Die Einteilung erfolgt anhand des Wissens, das die Eindringlinge ĂŒber Einbruchmeldeanlagen haben, und die Werkzeuge, die sie fĂŒr den Einbruch nutzen.

GradRisikoEntsprechende VdS-KlasseEMA-Wissen des EindringlingsVorhandene Werkzeuge
1 Gering - Gering Begrenzte Anzahl, leicht erhÀltlich
2 Gering bis Mittel A Begrenzt Allgemein erhÀltlich + tragbare Instrumente
3 Mittel bis hoch B Umfassend Umfassend + tragbare elektronische GerÀte
4 hoch C Umfassend Komplette AusrĂŒstung zum Austausch vom EMA-Teilen
Die vier Sicherheitsgrade nach der DIN EN 50131-1 im Überblick

Wenn eine geprĂŒfte Alarmanlage beispielsweise einem Risiko von Grad 4 standhĂ€lt, wird es nach dieser Norm mit Grad 4 ausgezeichnet und damit als besonders sicher eingestuft.

Tipps rund um die Alarmanlage

Kabellose Alarmanlagen fĂŒr Privatnutzer, insbesondere spezielle Starterpakete fĂŒr Einsteiger, zeichnen sich meist durch eine einfache Montage aus, fĂŒr die kein Fachmann notwendig ist. HĂ€ufig fĂŒhrt eine beiliegende Schritt-fĂŒr-Schritt-Anleitung durch die Installation und Einrichtung der Anlage. Dabei sollten Anwender darauf achten, dass sie die Bewegungsmelder sinnvoll verteilen und die Zentraleinheit gut versteckt anbringen.

Wohin mit den Bewegungsmeldern?

WĂ€hrend es bei Öffnungsmeldern klar ist, dass sie ihren Platz an der EingangstĂŒr und den Fenstern finden, sind Anwender bei der Verteilung der Bewegungsmelder sehr flexibel. Sinnvoll ist es, sie so anzubringen, dass sie einen Eindringling möglichst frĂŒh bemerken. Daher zĂ€hlen folgende zu den gĂ€ngigsten Einsatzbereichen von Bewegungsmeldern:

  • Keller
  • Treppenaufgang
  • Flur
  • Terrasse
  • Dachboden
  • Wintergarten

Außerdem empfiehlt es sich, den Aufstellungsort der Alarmzentrale mit einem Bewegungsmelder abzusichern – besonders dann, wenn sie keinen Sabotageschutz mitbringt. NĂ€hert sich dann ein Einbrecher der Zentraleinheit, um sie zu manipulieren, erkennt der Bewegungsmelder die Gefahr und löst einen Alarm aus.

Wo ist der richtige Platz fĂŒr die Zentrale?

Bei der Wahl des passenden Platzes fĂŒr die Zentraleinheit der Alarmanlage mĂŒssen Anwender zwei Punkte beachten. Zum einen sollte die Zentrale fĂŒr die Bewohner leicht zugĂ€nglich sein, um jederzeit ohne große Umwege Einstellungen vornehmen zu können. Zum anderen sollte sie fĂŒr Einbrecher nicht direkt sichtbar sein. Gut eignen sich beispielsweise versteckte oder schwer einsehbare Ecken im Wohn- oder Eingangsbereich des Hauses oder der Wohnung.

ZuschĂŒsse zum Einbruchschutz

Gute Alarmanlagen haben ihren Preis. GĂŒnstige Modelle arbeiten in der Regel nicht zuverlĂ€ssig oder sind leicht zu sabotieren. Wer die Sicherheit seines Eigenheims erhöhen möchte, muss die Kosten fĂŒr hochwertige Alarmanlagen meist aber nicht allein stemmen. Der Staat bezuschusst Investitionen in den Einbruchschutz. Verbraucher können den gewĂŒnschten Zuschuss bei der Kreditanstalt fĂŒr Wiederaufbau (KfW) beantragen. Je nach Investitionssumme erhalten sie 50 bis maximal 1.600 Euro; Material- und Handwerkerkosten sind inbegriffen, vorausgesetzt die Einbauarbeiten werden von einem Fachmann ausgefĂŒhrt.

Die Höhe der Förderung berechnet sich folgendermaßen:

  • 20 Prozent Förderung auf die ersten 1.000 Euro
  • 10 Prozent auf die ĂŒbrige Förderungssumme

Ein Beispiel: Investiert ein Hausbesitzer insgesamt 1.500 Euro in den Einbruchschutz, erhÀlt er eine Förderung von 200 Euro (20 Prozent von 1.000) plus 50 Euro (10 Prozent von 500), also insgesamt 250 Euro.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Wichtige Information: Hierbei handelt es sich um einen Alarmanlagen-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte nicht getestet.

Wenn Sie auf der Suche nach weiterfĂŒhrenden Tests von Alarmanlagen sind, werden Sie bei der Stiftung Warentest fĂŒndig. Die bekannte Verbraucherorganisation hat bislang zweimal verschiedene Alarmanlagen getestet: einmal im Jahr 2013 (fĂŒnf Alarmanlagen-Sets zum Selbsteinbau) und einmal 2017 (vier Alarmanlagen zum Selbsteinbau). Als Testkriterien zogen die Experten der Stiftung Warentest bei beiden Tests die Alarmfunktion, die Handhabung, die Robustheit und Verarbeitung, die elektrische Sicherheit, die Sicherheit gegen Hackerangriffe sowie das Datensendeverhalten der Apps heran.

Die beste Alarmanlage ist nur „befriedigend“

AuffĂ€llig: In beiden Alarmanlagen-Tests erzielte keines der geprĂŒften Produkte ein gutes, geschweige denn ein sehr gutes, Testergebnis. Der Testsieger aus dem aktuelleren Test, die Smartvest Funk-Alarmanlage von Abus, erhielt lediglich die Testnote „befriedigend“. Zwar reagierte die Anlage im Test zuverlĂ€ssig auf Einbruchversuche, jedoch können ins Haus gelangte Angreifer die Zentrale des Alarmsystems einfach von der Wand nehmen und damit außer Gefecht setzten, wofĂŒr das Testprodukt AbzĂŒge erhĂ€lt. Die Stiftung Warentest empfiehlt daher, die Zentrale der Smartvest-Alarmanlage gut versteckt einzubauen und den Zugangsbereich zusĂ€tzlich mit Bewegungsmeldern auszustatten. Der Zweitplatzierte, Soomfy Home Alarm, schneidet lediglich mit einem „ausreichend“ ab. FĂŒr die beiden ĂŒbrigen Alarmsysteme im Test, Lupusec-XT12 Plus von Lupus-Electronics und Protect 9661 von Olympia, reicht es sogar nur fĂŒr ein „mangelhaft“. Grund fĂŒr das schlechte Testergebnis sind diverse SicherheitslĂŒcken.