Notebook

Die 7 besten Notebooks im Test & Vergleich

Basics
Hersteller
Formfaktor
Maße
Gewicht
Farbe
Material GehÀuse
Betriebssystem
Leistung
Prozessor
Anzahl Prozessorkerne
Prozessortakt
Typ Arbeitsspeicher
Arbeitsspeicher
SpeicherkapazitÀt
Speichertyp
Akku
Akkulaufzeit
Akkutyp
Bildschirm
GrĂ¶ĂŸe Bildschirm
Auflösung
Grafik & Webcam
Typ Grafikkarte
Auflösung Webcam
Schnittstellen
HDMI-Anschluss
MicroHDMI
LAN
USB Typ C
Funk
WLAN-Version
Bluetooth-fÀhig
Bluetooth-Version
Laufwerke
Card-Reader
Typ Card-Reader
Optisches Laufwerk
Typ Optisches Laufwerk
Extras
Touchscreen
Stifteingabe
Fingerprint-Scanner
Beleuchtete Tastatur
Vorteile
Nachteile

Notebook-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Laptops sind heute beliebter als Desktop-PCs.
  • Ein Notebook kann alles, was ein Desktop-Computer kann.
  • Basiswissen ĂŒber die Technik hilft bei der Kaufentscheidung.
  • Neue GerĂ€teklassen wie Chromebooks oder Convertibles sind interessante Alternativen.

Kleine Alleskönner

Notebooks, auch Laptops genannt, sind Computer im Mitnehmformat. Anders als bei Desktops-PCs wird bei Laptops weder Bildschirm noch Tastatur und Maus angesteckt, denn das Display und die EingabegerÀte sind in das GehÀuse integriert. Der Anwender kann sein Notebook flach zusammenklappen und im Rucksack oder in der Aktentasche verstauen.

Die GerÀte können alles, was ein stationÀrer Computer kann, sind aber viel praktischer. Ob Buchhaltung, Online-Shopping, Videobearbeitung, Serien-Streaming oder Computerspiele: Der Laptop macht alles mit, und zwar nicht nur auf dem Schreibtisch, sondern auch in der Bahn und im Flugzeug, auf der Couch, im Café und sogar im Bett. In unserer digitalen, vernetzen Welt wird er damit zum unverzichtbaren Begleiter.

Laptops haben im Vergleich zu Desktops einige Vorteile:

Aufklappen, einschalten, und gut

Anders als beim Desktop muss der Besitzer eines Laptops keine Kabel miteinander verbinden und keine Treiber installieren, um das GerÀt zu verwenden. Er wird als gebrauchsfertiges Gesamtpacket geliefert, alle Komponenten sind aufeinander abgestimmt.

Mehr Platz auf dem Schreibtisch

Ein Notebook benötigt deutlich weniger Platz als ein Desktop. Und wenn es gerade nicht gebraucht wird, verschwindet es einfach in der Schublade.

Flexibel benutzbar

Der Desktop zwingt den Anwender in eine bestimmte Position, die er nur wenig variieren kann. Der Laptop hingegen kommt dorthin mit, wo der Anwender ihn gerade braucht, zum Beispiel auf den Balkon, in den Schaukelstuhl oder an den KĂŒchentisch.

Digitaler Reisebegleiter

Benutzer können ihren Laptop einfach zusammenklappen und mitnehmen, wie ein Buch. Auf kleinen und grĂ¶ĂŸeren Reisen mĂŒssen sie so nicht auf digitale Kommunikation, Unterhaltung und ArbeitsgerĂ€t verzichten.

Gut fĂŒr den ökologischen Fußabdruck

Um möglichst lange Akkulaufzeiten zu erzielen, verbauen Hersteller besonders stromsparende Komponenten. Somit machen Laptops nicht nur fernab von Steckdosen eine gute Figur, sondern tragen auch dazu bei, den persönlichen CO2-Fußabdruck klein zu halten.

Sieht gut aus

Besonders Apple ist bekannt fĂŒr seine schicken Notebooks, deren GehĂ€use aus einem massiven Block Aluminium gefrĂ€st wird. Aber es muss nicht unbedingt ein MacBook sein. Auch andere Marken legen heute viel Wert auf ansprechendes Design. HĂŒbscher als ein Desktop mit dem typischen Kabelsalat ist so ein eleganter Flachmann eigentlich immer.

Notebooks sind weit gekommen. In ihren AnfĂ€ngen in den 1980er-Jahren hatten tragbare Computer noch das Format eines Koffers, konnten bis zu zehn Kilogramm wiegen und waren ein absolutes Luxusprodukt. Moderne Notebooks hingegen sind klein und leicht. Besonders schlanke Exemplare haben eine Dicke von nicht einmal einem Zentimeter und wiegen nur rund ein Kilogramm oder weniger. GĂŒnstige EinsteigergerĂ€te sind fĂŒr jedermann erschwinglich.

Mittlerweile sind Notebooks sogar verbreiteter als Desktops. Laut Statistischem Bundesamt war 2017 in mehr als 79 Prozent aller Haushalte ein mobiler PC vorhanden. StationÀre PCs hingegen finden sich nur noch in 49 Prozent der Haushalte.

Der passende Laptop fĂŒr jeden

Die Leistung der mobilen Rechner ist mittlerweile fĂŒr alle Alltagsaufgaben mehr als ausreichend. GerĂ€te der Oberklasse mĂŒssen sich auch vor Desktops nicht verstecken. Spezielle Gaming-Notebooks stellen dank eigener Grafikkarten auch die anspruchsvolle 3D-Grafik aktueller Computerspiele ruckelfrei dar.

Nicht alle Laptops eignen sich jedoch fĂŒr alle Einsatzzwecke gleich gut. E ist sinnvoll, zwischen drei Einsatzbereichen zu unterscheiden. Business-Notebooks sind hauptsĂ€chlich als ArbeitsgerĂ€te fĂŒr die Nutzung in Unternehmen gedacht. Multimedia-Notebooks sind FreizeitgerĂ€te, auf denen sich der Anwender Filme ansieht, im Internet surft und gelegentlich spielt oder ein Dokument bearbeitet. Gaming-Notebooks dienen hingegen vor allem zum Spielen aktueller Computerspiele.

FĂŒr den Ernst des Lebens: Die Business-Klasse

Laptop-Hersteller unterscheiden grundsĂ€tzlich zwischen Consumer- und Business-Produkten. In welche Kategorie ein Notebook gehört, erkennen Konsumenten leicht am Namen der Produktlinie. Die Business-GerĂ€te von Lenovo heißen beispielsweise ThinkPad, fĂŒr Freizeitnutzer sind die IdeaPads gedacht.

Doch was unterscheidet Business-Notebooks von Consumer-GerĂ€ten? Auf den ersten Blick vor allem Preis und Design. Die Business-GerĂ€te sind deutlich teurer und sehen seriöser beziehungsweise langweiliger aus. Diese GerĂ€te sind fĂŒr Großunternehmen gemacht, die gleich mehrere hundert StĂŒck auf einmal bestellen. FĂŒr sie ist es wichtig, dass ihre Laptop-Flotte langlebig und einfach zu warten ist. Bei der Gestaltung des GehĂ€uses geht es somit nicht darum, modische Trends aufzugreifen, sondern um robuste Verarbeitung und einfache Reparierbarkeit. Daher verwenden die Hersteller höherwertige Materialien und gestalten die GehĂ€use so, dass sie den einfachen Austausch von Komponenten ermöglichen. Fest verbaute Akkus und GerĂ€te, die sich nur mit Spezialwerkzeug öffnen lassen, sind bei Business-Notebooks die Ausnahme.

Im Business-Segment ist die Versorgung mit Ersatzteilen besser. Hersteller halten mehr davon vorrĂ€tig, und sie bleiben lĂ€nger verfĂŒgbar, so dass auch Ă€ltere Modelle noch repariert werden können. Auch die lĂ€ngeren Garantiezeiten sorgen dafĂŒr, dass die GerĂ€te langfristig nutzbar bleiben.

WĂ€hrend die Produktzyklen am Consumer-Markt sehr kurz sind und die Hersteller jĂ€hrlich neue Modelle prĂ€sentieren, sind Business-GerĂ€te ĂŒblicherweise mehrere Jahre verfĂŒgbar. Das ermöglicht Unternehmen, bei Bedarf die gleichen Notebooks nachzukaufen. Um den Wartungsaufwand niedrig zu halten, ist es fĂŒr sie wichtig, dass ihre Laptop-Flotte nur aus wenigen unterschiedlichen Modellen besteht.

Frei von unnötiger Software-Last und gut unterstĂŒtzt

Consumer-Notebooks werden mit viel vorinstallierter Software (Bloatware) geliefert, die oft nicht gewĂŒnscht ist. Das ist bei Business-Notebooks nicht der Fall. Schließlich wollen Unternehmen keine wertvolle Arbeitszeit dafĂŒr verschwenden, störende Programme zu deinstallieren.

Aus ZeitgrĂŒnden sollten Mitarbeiter bei Problemen mit dem GerĂ€t nicht aufwĂ€ndig selbst nach einer Lösung suchen mĂŒssen. Ein guter Support, der Fehler schnell findet und sie kompetent beseitig, ist also bei Notebooks der Business-Klasse ein wichtiges Kaufargument. Auch damit lĂ€sst sich der höhere Preis dieser GerĂ€te erklĂ€ren.

SelbstverstĂ€ndlich können auch Privatanwender ein Business-Notebook kaufen – und sie tun es auch. Bei Anwendern, die mehr Wert auf Langlebigkeit und hochwertige Verarbeitung als auf Design und Technik legen, erfreut sich diese GerĂ€teklasse großer Beliebtheit. Da Business-Notebooks nicht so schnell veralten, hat sich ein reger Gebrauchtmarkt etabliert. Wer ein generalĂŒberholtes und technisch einwandfreies GerĂ€t mit HĂ€ndlergarantie erwirbt, kann bares Geld sparen.

Vorteile
  • Auf langfristige Nutzung ausgelegt
  • Gut reparierbar
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Frei von Bloatware
  • Guter Support
  • Geringer Wertverlust
Nachteile
  • Hochpreisig
  • Sachliches Design

Multimedia-Notebooks fĂŒr die Freizeit

Notebooks fĂŒr die private Nutzung werden gerne als Multimedia-Notebooks bezeichnet. Multimedia ist ein Schlagwort aus den spĂ€ten 90er Jahren. Damals war es eine Neuheit, dass Computer auch Filme und Musik abspielen konnten. Rechner, die dazu fĂ€hig waren, wurden als Multimedia-PCs bezeichnet.

Genaugenommen ist also jeder aktuelle Computer ein Multimedia-Computer und jeder moderne Laptop ein Multimedia-Laptop. Im engeren Sinn handelt es sich bei Multimedia-Notebooks jedoch um GerĂ€te fĂŒr den Consumer-Markt, die vor allem fĂŒr den Medienkonsum gedacht sind. Dass sie auch leistungsfĂ€hig genug fĂŒr Office-Anwendungen sind, versteht sich von selbst. Auch fĂŒr Computerspiele eignen sie sich. Da sie aber in der Regel ĂŒber keine dezidierte Grafikkarte verfĂŒgen, laufen aktuelle 3D-Spiele darauf nicht flĂŒssig. Ältere Games hingegen lassen sich problemlos auf handelsĂŒblichen Multimedia-Notebooks spielen.

Jedenfalls gut ausgestattet

Multimedia-Notebooks sind relativ leistungsstark und ihre Hersteller sparen nicht bei der AusrĂŒstung. Üblicherweise sind sie im mittleren Preissegment angesiedelt. Sehr gĂŒnstige GerĂ€te haben nicht genug Ressourcen fĂŒr anspruchsvolle Multimedia-Anwendungen, Business- und Gaming Notebooks besetzen das oberste Preissegment. Bei Multimedia-Notebooks geht Leistung und Mediengenuss vor MobilitĂ€t, das unterscheidet sie von Subnotebooks und Ultrabooks.

Üblicherweise sind sie mit einem Blu-ray- oder mindestens mit einem DVD-Laufwerk ausgestattet; auch bei den AnschlĂŒssen sparen die Hersteller nicht. Das fĂŒhrt zu etwas dickeren GerĂ€ten. Auch große Bildschirme mit einer Diagonale von bis zu 17 Zoll sind bei Multimedia-Notebooks keine Seltenheit, schließlich kommen Filme, Serien und das gelegentliche Spiel auf einem stattlichen Display besser zur Geltung.

Multimedia-Notebooks sind gute Universal-Rechner fĂŒr den privaten Gebrauch. Zu einem erschwinglichen Preis bieten sie gute Leistung und eine umfangreiche Ausstattung. DafĂŒr, sie den ganzen Tag in der Aktentasche oder im Rucksack mit sich herumzuschleppen, sind sie meistens etwas zu groß und zu schwer. DafĂŒr sind sie auch nicht gedacht. Mobil genug, um ab und zu zwischen Wohnzimmercouch und KĂŒchentisch zu wechseln, sind sie jedoch gewiss.

Vorteile
  • Leistungsstark
  • Großer Bildschirm
  • Optische Laufwerke vorhanden
  • Schon fĂŒr wenig Geld zu haben
  • Guter Kompromiss aus Preis, Leistung und MobilitĂ€t
Nachteile
  • Relativ groß
  • Akkulaufzeit meistens nur mittelmĂ€ĂŸig

Der Laptop als Spielmaschine: Gaming-Notebooks

DarĂŒber, ob es sinnvoll ist, sich ein Gaming-Notebook anzuschaffen, scheiden sich oft die Geister. Fest steht: Das absolute Maximum an Leistung lĂ€sst sich nur mit Desktop-Hardware erreichen. Auch kostet ein Gaming-Notebook deutlich mehr als ein fĂŒr das Gaming optimierter Desktop. Brauchbare Gaming-Laptops sind ab etwa 700 Euro erhĂ€ltlich, fĂŒr ein High-End-GerĂ€t können auch mehrere Tausend Euro ĂŒber den Ladentisch wandern.

Schon rein Ă€ußerlich unterscheiden sich diese teuren Spielzeuge fĂŒr Erwachsene von herkömmlichen Laptops. Mit ihrem auffĂ€lligen Design sind sie im BĂŒro fehl am Platz. Die GehĂ€use wirken kantig und martialisch, am Deckel prangt oft eine auffĂ€lliges Herstellerlogo. So gut wie immer ist die Tastatur hintergrundbeleuchtet, oft auch das Logo und das Touchpad. Die Farben der Hintergrundbeleuchtung steuert der Anwender zumeist per Software. Gaming-Laptops sind also nicht nur zum Spielen gedacht, sondern machen auch einen verspielten Eindruck.

Über die QualitĂ€t von Gaming-Notebooks entscheidet aber nicht das Design, sondern die Hardware. Im Unterschied zu anderen Notebooks ist bei ihnen der Grafikchip nicht in das Mainboard integriert, sondern sie verfĂŒgen ĂŒber eine dedizierte Grafikkarte, die deutlich leistungsfĂ€higer ist.

Tippen und Klicken

Auch die Ein- und AusgabegerĂ€te tragen maßgeblich zum SpielvergnĂŒgen bei. Die Tastatur muss hochwertig und robust sein, das Trackpad muss schnell und prĂ€zise auf Benutzereingaben reagieren. Full-HD-Auflösung, also 1.920 x 1.080 Pixel, gilt beim Bildschirm als das Maß der Dinge. Niedrigere Auflösungen sind nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ. Vereinzelt werden auch Gaming-Laptops mit 4K-Auflösung angeboten. Diese sind aber aktuell nicht empfehlenswert, denn ĂŒbliche Laptop-Grafikkarten bringen nicht genug Leistung fĂŒr ruckelfreies SpielvergnĂŒgen in dieser hohen Auflösung.

Gaming-Notebooks bestehen aus besonders leistungsfĂ€higen Komponenten. Da diese relativ viel Strom verbrauchen und nicht besonders klein sind, sind Gaming-Laptops nur mit Abstrichen fĂŒr den mobilen Einsatz geeignet. Als Alltagsbegleiter, der ĂŒberall mitgenommen wird, wĂ€ren sie zu klobig und ihr Akku hĂ€lt nicht lange genug durch. Aber sie sind mobil genug fĂŒr Gamer, die auch auf Reisen im Hotelzimmer ihrem Hobby nachgehen oder in ihrem Zuhause auch an anderen PlĂ€tzen als am Schreibtisch spielen.

Vorteile
  • Dezidierte 3D-Grafikkarte
  • Großer Bildschirm
  • Trackpad und Tastatur hochwertig
Nachteile
  • Wenig seriöses Äußeres
  • Teuer bis sehr teuer
  • Groß und schwer

Ein echter Hingucker: Das Display

Das Display ist eine der wichtigsten Komponenten eines Laptops, schließlich hat es der Anwender die ganze Zeit vor Augen. Anders als bei einem Desktop lĂ€sst sich ein Laptop-Display nicht ohne Weiteres austauschen.

Display-Technologie entwickelt sich schon seit einiger Zeit nur sehr langsam weiter. Laptop-Bildschirme sind technologisch weitgehend ausgereift. Der Vorteil fĂŒr Kunden ist, dass richtig schlechte Exemplare selten sind.

Eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixel war jahrelang so gut wie Standard. Nur High-End-Laptops oder solche mit großen Displays ab 17 Zoll kamen mit besseren Auflösungen. Das hat sich aber mittlerweile geĂ€ndert. Im Jahr 2018 sind Full-HD-Displays mit IPS-Technologie und LED Hintergrundbeleuchtung ĂŒblich.

Aber der Reihe nach: Worauf mĂŒssen KĂ€ufer bei einem Laptop-Bildschirm achten?

Display-Diagonale

Die maßgebliche Zahl fĂŒr die BildschirmgrĂ¶ĂŸe und damit fĂŒr die GrĂ¶ĂŸe des gesamten Laptops ist die Bilddiagonale. Übliche GrĂ¶ĂŸen sind 13, 14 und 15 Zoll. Besonders gut tragbare GerĂ€te und Subnotebooks haben zumeist 13- oder 14-Zoll-Bildschirme, Multimedia-Notebooks und Desktop-Replacements 15 Zoll oder grĂ¶ĂŸere 17 Zoll.

Kleinere Notebooks eignen sich fĂŒr Anwender, die mehr Wert auf MobilitĂ€t legen, grĂ¶ĂŸere fĂŒr solche, denen Leistung und Ausstattung wichtiger sind. Auf GerĂ€ten mit einer großen Bilddiagonale kommen Filme, Serien, und Computerspiele gut zur Geltung, Laptops dieser GrĂ¶ĂŸe sind aber fĂŒr die mobile Nutzung nicht ideal. GĂŒnstige Convertibles haben oft nur eine Bilddiagonale von 11 Zoll. Sie lassen sich entweder als kleiner Laptop oder großes Tablet nutzen. FĂŒr die meisten Einsatzzwecke ist eine Bilddiagonale zwischen 13 und 15 Zoll optimal.

Display-Auflösung

Welche Auflösung soll der Laptop haben? Die Frage lĂ€sst sich leicht beantworten: Full HD, also 1.920 x 1.080 Pixel. So viele Pixel haben heute selbst gĂŒnstige Laptops. Sie können Filme von Blu-ray-Disks in voller Auflösung wiedergeben.

Was ist die Framerate?

Die Framerate beziehungsweise die Bildfrequenz bezeichnet die Anzahl der Einzelbilder, die bei Bewegtbild innerhalb einer bestimmten Zeitfrequenz wiedergegeben werden. Sie wird in fps (Frames per Second, Bilder pro Sekunde) gemessen. Ist sie zu niedrig, ruckelt die Wiedergabe. Bei 3D-Animationen hĂ€ngt die Framerate maßgeblich von der Grafikkarte ab.

Aktuell zeichnet sich zwar ein Trend zu 4K-Bildschirmen mit 3.840 x 2.160 Pixeln ab, aber eine so hohe Auflösung ist nicht unbedingt vorteilhaft. Diese Displays verbrauchen viel Strom, was sich negativ auf die Akkulaufzeit auswirkt. Zudem reicht die Leistung aktueller Laptop-Grafikkarten nicht aus, um auf 4K-Bildschirmen anspruchsvolle 3D-Spiele mit hoher Framerate zu spielen. Ein 4K-Bildschirm ist erst ab einer Bilddiagonale von 15 Zoll sinnvoll, wenn ĂŒberhaupt. Auf kleineren Bildschirmen ist der Unterschied in der BildqualitĂ€t im Vergleich zu Full HD kaum wahrnehmbar.

Display-OberflÀche

Matt oder glĂ€nzend? Diese Entscheidung mĂŒssen Konsumenten nicht nur bei der Fotoausarbeitung treffen, sondern auch beim Kauf eines Laptops. Ob Display oder Fotopapier, die Vor- und Nachteile Ă€hneln sich: Eine glĂ€nzende OberflĂ€che lĂ€sst die Farben brillanter erscheinen und wirkt edler. Eine matte OberflĂ€che hingegen zeigt weniger störende Reflexionen. Damit eignet sie sich besser fĂŒr die Arbeit in hellen Umgebungen. Ein weiterer Vorteil von matten Displays ist, dass Verschmutzungen wie Staub und FingerabdrĂŒcke auf ihnen weniger sichtbar sind.

Bildschirmhelligkeit

DarĂŒber, ob der Laptop auch im Freien eine gute Figur macht oder nur in schattigen InnenrĂ€umen zu gebrauchen ist, entscheidet die Bildschirmhelligkeit. Wenn das Display nicht hell genug leuchtet, ist bei der Außennutzung nur schwer etwas darauf zu erkennen. Selbst in sonnendurchfluteten InnenrĂ€umen kommt der Bildschirminhalt nicht gut zur Geltung.

Gemessen wird die Bildschirmhelligkeit in Candela pro Quadratmeter (cd/mÂČ). 200 cd/mÂČ reichen aus, um in InnenrĂ€umen bei Kunstlicht angenehm arbeiten zu können. Viel weniger Helligkeit sollte kein Laptop-Display haben. Ab etwa 300 cd/mÂČ ist ein Notebook sonnenlichttauglich. Höhere Werte schaden nicht. Sollte der Bildschirm so hell sein, dass sich der Benutzer geblendet fĂŒhlt, kann er die Helligkeit immer herunterregeln.

Display-Typ

In so gut wie allen Notebooks ist entweder ein Display mit IPS- (In Plane Switching) oder TN-Technologie (Twisted Nematic) verbaut. Beides sind Varianten der LCD-Technologie (Liquid Cristal Display). FĂŒr die meisten User ist ein IPS-Display die bessere Wahl. Es zeichnet sich durch hohe BlickwinkelstabilitĂ€t und gute Farbwiedergabe aus. TN-Panels hingegen sind im Durchschnitt gĂŒnstiger. Sie werden in preiswerten GerĂ€ten und aufgrund ihrer guten Reaktionszeiten auch gelegentlich in Gaming-Systemen verbaut.

Vor- und Nachteile von Touchscreens

Soll der neue Laptop einen Touchscreen haben oder nicht? Bei einem 2-in-1-Laptop, der sich auch als Tablet nutzen lĂ€sst, stellt sich diese Frage nicht. FĂŒr den Tablet-Modus ist ein Touchscreen immer notwendig. Aber auch Laptops mit klassischer Bauform werden heute oft mit Touchscreens angeboten. Auf den ersten Blick scheint das eine gute Idee zu sein. Wertet die Touchscreen-Funktion nicht jeden Bildschirm auf?

Touchscreens haben allerdings einige Nachteile. Laptops mit Touchscreens sind teurer als solche ohne. Zudem erhöht das Touch-Panel den Stromverbrauch des Displays. Modelle mit Touchscreen haben immer eine kĂŒrzere Akkulaufzeit als baugleiche Laptops ohne Touchscreen. DarĂŒber hinaus erhöht das Touch-Panel das Gewicht des Laptops um mehrere Hundert Gramm. Freunde matter Bildschirme dĂŒrften mit einem Touchscreen-Laptop nicht glĂŒcklich werden, schließlich sind die Touchscreens so gut wie immer hochglĂ€nzend.

Darauf sollten Notebook-KĂ€ufer beim Display achten:

  • Eine Display-Diagonale von 13 oder 14 Zoll, ist optimal, falls das Notebook hĂ€ufig mitgenommen wird.
  • Das Display kann 15 oder sogar 17 Zoll haben, wenn das GerĂ€t meistens zuhause bleibt.
  • Eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel (Full HD) ist ideal.
  • Eine Helligkeit von 200 cd/mÂČ ist das unterste Limit, mehr ist besser.
  • IPS-Displays sind TN-Displays in fast allen Punkten ĂŒberlegen.
  • Touchscreens verringern die Akkulaufzeit und sind nur bei Convertibles wirklich sinnvoll.

Auf die inneren Werte kommt es an

Der Laptop sieht schick aus, hat die richtige GrĂ¶ĂŸe und auch das Display gefĂ€llt. Im Grunde hat sich der KĂ€ufer schon entschieden: Der soll es sein. Doch halt, nicht so schnell! Wenn die inneren Werte des neuen Notebooks nicht stimmen, ist die EnttĂ€uschung absehbar. Auch technische Laien sollten die Angaben zu Prozessor, Arbeitsspeicher und Festspeicher verstehen, um einen Laptop zu erwerben, der ihren Anforderungen genĂŒgt.

Prozessor

Der Prozessor wird gerne auch mit der englischen AbkĂŒrzung CPU (Central Processing Unit) bezeichnet. Es handelt sich sozusagen um den Motor des Computers, den Bauteil, der die Daten verarbeitet. Ist der Prozessor nicht leistungsfĂ€hig genug, kann die ĂŒbrige Hardware noch so schnell sein, der Computer wird nicht flott arbeiten.

In den Anfangszeiten der PC-Ära war die Leistung des Prozessors relativ leicht zu erkennen. Je höher die Taktfrequenz der CPU war, desto schneller war sie normalerweise. Die Taktfrequenz wird in Mega- beziehungsweise Gigahertz angegeben. Taktfrequenz ist aber nicht alles, denn je nach Bauweise bestehen große Leistungsunterschiede zwischen den Prozessormodellen. Ein effizienter Prozessor leistet bei gleicher Taktfrequenz mehr als ein weniger effizienter. Zudem verwenden moderne CPUs in der Regel mehrere Prozessorkerne, was die Leistung beim Multitasking deutlich erhöht. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Prozessormodelle am Markt lĂ€sst die Taktfrequenz heute nur bedingt RĂŒckschlĂŒsse auf die Prozessorleistung zu.

In der Regel kommen moderne Laptops mit einem Intel-Prozessor der Baureihen Core i3, i5 oder i7. Selten werden auch die vergleichbaren AMD-Prozessoren Ryzen 3, 5 und 7 verbaut. Ein Intel Core i5 bietet einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung. Der schnelle Core i7 kommt zumeist nur in High-End-Laptops mit Preisen ab etwa 1.000 Euro zum Einsatz. In der Preisklasse bis 500 Euro werden noch hĂ€ufig Laptops mit Core i3 angeboten. Zudem stellt Intel mit dem Pentium und dem Celeron zwei sehr gĂŒnstige und entsprechend leistungsschwache Prozessoren fĂŒr Einsteiger-PCs her. Wer nicht mit einem knappen Budget auskommen muss, sollte diese meiden.

Intel bringt jedes Jahr neue, verbesserte Versionen seiner Prozessoren auf den Markt. Daher ist nicht nur die Produktserie entscheidend, sondern auch die Prozessorgeneration. Die aktuelle ist die 8. Generation. Diese erkennen Interessierte leicht an der Modellnummer, die mit einer Acht beginnt. Der i5-8305G beispielsweise ist eine Core-i5-CPU, die Intel im Jahr 2018 auf den Markt gebracht hat. Entsprechend beginnt die Modellnummer der siebten Generation mit einer Sieben, die der sechsten Generation mit einer Sechs und so weiter.

Darauf sollten KĂ€ufer beim Prozessor ihres Notebooks achten:

  • Ein Intel Core i5- oder AMD Ryzen 5 bieten einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung.
  • Sparsame KĂ€ufer können auch zu einem GerĂ€t mit Intel Core i3 oder AMD Ryzen 3
  • Die höchste Leistung haben momentan Prozessoren der Baureihen Intel Core i7 und AMD Ryzen 7. Sie sind aber auch teuer und verbrauchen relativ viel Strom.
  • Die leistungsschwachen Intel-Pentium- und Intel-Celeron-Prozessoren sind nicht empfehlenswert.

Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher, auch RAM genannt (Random Access Memory), ist ein flĂŒchtiger Speicher. Er speichert Daten nur, so lange der Strom an ist. Wenn der Computer ausgeschaltet wird, gehen die Inhalte des Arbeitsspeichers verloren.

Daten langfristig zu speichern ist aber auch nicht der Zweck von Arbeitsspeicher. Da er sehr schnell ist, wird er verwendet, um die Daten aktuell laufender Programme zwischenzuspeichern. Falls der Arbeitsspeicher nicht ausreicht, muss der Computer ergĂ€nzend den sehr viel langsameren Festspeicher (Festplatte oder Solid State Drive) dafĂŒr verwenden. Das erklĂ€rt, warum zu wenig Arbeitsspeicher den Computer ausbremst. Es erklĂ€rt auch, warum mehr Arbeitsspeicher nur bis zu einer gewissen Grenze sinnvoll ist: Wenn der Arbeitsspeicher ausreicht, wird der Rechner auch mit mehr davon nicht schneller.

Üblicherweise sind in Laptops entweder vier, acht oder 16 Gigabyte RAM verbaut. Vier Gigabyte sollten die absolut unterste Grenze sein. So wenig Arbeitsspeicher wirkt sich aber schnell auf die Computerleistung aus. Schon mehrere gleichzeitig geöffnete Browser-Tabs können einen so schlecht ausgerĂŒsteten Rechner in die Knie zwingen.

Da RAM nicht teuer ist, lohnt es sich, zu einem mit acht Gigabyte ausgestattetem Notebook zu greifen. 16 Gigabyte hingegen sind mehr, als viele Anwender benötigen. Wer hĂ€ufig Videos bearbeitet, aktuelle Games spielt oder Virtual-Reality-Applikationen verwendet, braucht so viel RAM. Alle anderen kommen auch gut mit acht Gigabyte aus. Der Trend geht aber ganz klar zu mehr RAM. Dass in naher Zukunft 16 Gigabyte das unterste Minimum fĂŒr flĂŒssiges Arbeiten darstellen werden, ist absehbar.

Das Wichtigste zum Thema Arbeitsspeicher:

  • Acht Gigabyte reichen meistens aus, weniger sollten es nicht sein.
  • 16 Gigabyte können fĂŒr anspruchsvolle Anwendungen sinnvoll sein.

Festspeicher

Je grĂ¶ĂŸer der Festspeicher ist, desto mehr Platz fĂŒr Programme und Dateien gibt es auf dem Rechner. Lange Zeit war der Festspeicher bei PCs so gut wie immer eine Festplatte (HD, Hard Drive). Momentan setzt sich aber eine alternative Technologie durch, die Solid State Disk (SSD). Im Gegensatz zu Festplatten kommen SSDs ohne mechanische Bestandteile aus. Ihr Hauptvorteil ist, dass sie erheblich schneller als HDs arbeiten. Wird das Betriebssystem auf einer SSD statt auf einer Festplatte installiert, bringt das einen spĂŒrbaren Geschwindigkeitsgewinn, vor allem beim Start von Anwendungen.

Momentan sind SSDs noch deutlich teurer, aber ihre Preise sinken stĂ€ndig. GerĂ€te mit einer SpeicherkapazitĂ€t von 240 Gigabyte sind aktuell (Herbst 2018) schon fĂŒr rund 40 Euro zu haben. Rund 80 Euro kosten doppelt so große SSDs mit 480 Gigabyte. Selbst bei Laptops der gehobenen Einsteigerklasse bieten die Hersteller heute meist eine SSD-Option an. Ein Laptop ohne SSD ist aus GeschwindigkeitsgrĂŒnden kaum zu empfehlen.

HDs haben immer noch den Vorteil dass sie eine große SpeicherkapazitĂ€t bieten und wenig kosten. Laptops der Oberklasse haben daher manchmal zwei Festspeicher-Laufwerke, eine SSD zum Speichern des Betriebssystems und der Anwendungen und eine HD fĂŒr die Dateien des Nutzers. So vereinen sie die Vorteile beider Welten: die Geschwindigkeit von Solid State Drives und die gewaltige SpeicherkapazitĂ€t von Festplatten.

Das sollten KĂ€ufer von Notebooks ĂŒber Festspeicher wissen:

  • Eine SSD bringt im Vergleich zu althergebrachten Festplatten einen enormen Geschwindigkeitsgewinn. Dringend empfohlen!

Akku und Laufzeit

Die Akkuleistung von Laptops geben die Hersteller meistens in Wattstunden (Wh) an. Wenn ein Akku eine KapazitÀt von 40 Wattstunden hat, bedeutet das, dass es ein GerÀt mit einer Leistung von 40 Watt eine Stunde lang mit Strom versorgen kann. Oder eben ein GerÀt mit einer Leistung von einem Watt vierzig Stunden lang.

Die Akkulaufzeit eines Laptops hĂ€ngt also nicht nur von der KapazitĂ€t des Akkus ab, sondern auch von seinem Stromverbrauch, der stark schwanken kann. Hersteller machen normalerweise Angaben zur durchschnittlichen Akkulaufzeit. Diese beziehen sich aber so gut wie immer auf die Laufzeit mit stromsparenden Einstellungen. Im Alltag sind die Werte in der Regel um ein Viertel niedriger. Ein Laptop mit einer Akkulaufzeit von acht Stunden hĂ€lt in der Praxis also etwa sechs Stunden durch. Das reicht immer noch, um durch den Arbeitstag zu kommen. Schließlich befinden sich die wenigsten Anwender den ganzen Tag lang außerhalb der Reichweite einer Steckdose.

Als Faustregel gilt bei Laptops, dass von den drei Aspekten Leistung, MobilitĂ€t und Preis immer nur zwei von drei gut sein können. Ein gĂŒnstiger Laptop ist also entweder schnell oder mobil, ein kleiner Laptop mit langer Akkulaufzeit ist teuer oder langsam und einer mit guter Performance ist entweder nicht besonders mobil oder nicht besonders gĂŒnstig.

Die Akku-Checkliste fĂŒr den Notebook-Kauf:

  • Die reine SpeicherkapazitĂ€t des Akkus sagt wenig ĂŒber die tatsĂ€chliche Akkulaufzeit aus.
  • Die tatsĂ€chliche Akkulaufzeit ist meistens um rund ein Viertel niedriger als die Herstellerangabe.

Grafikkarte

FĂŒr 2D-Anwendungen spielt die Grafikkarte keine besondere Rolle. So gut wie jedes aktuelle Modell liefert genug Leistung. Anders sieht es bei 3D-Anwendungen aus, also bei den vielen Computerspielen. Diese stellen wesentlich höhere Anforderungen an die Grafik.

Viele Laptops verfĂŒgen ĂŒber keine eigenstĂ€ndige Grafikkarte, sondern nur ĂŒber eine On-board-Grafikkarte. Dabei handelt es sich um einen Chip auf dem Mainboard, der fĂŒr die Berechnung der Bildschirmausgabe zustĂ€ndig ist. On-board-Grafikkarten sind wenig leistungsfĂ€hig. Ein damit ausgestattetes Notebook eignet sich zwar fĂŒr Computerspiele, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben, aber wer sich fĂŒr aktuelle Titel interessiert, benötigt eine dedizierte Grafikkarte. Anders als bei Desktops sind eigenstĂ€ndige Grafikkarten bei Laptops allerdings die Ausnahme, schließlich erhöhen sie den Stromverbrauch und benötigen Platz im ohnehin engen GehĂ€use des Notebooks.

Dezidierte Grafikkarten werden zwar hauptsĂ€chlich in Gaming-Laptops verbaut, auf dem Markt finden sich aber auch einige Office- und Multimedia-Notebooks, die damit ausgestattet sind. Wer danach sucht, sollte nach GerĂ€ten Ausschau halten, die eine Nvidia-GTX- oder eine AMD-RX- beziehungsweis AMD-Vega-Grafikkarte haben. Zu diesen Produktlinien der Hersteller AMD und Nvidia gehören so gut wie alle aktuellen Grafikkarten fĂŒr Laptops.

Darauf kommt es bei der Grafik-Hardware von Notebooks an:

  • Der integrierte Grafikchip der meisten Laptops reicht fĂŒr alle 2D-Anwendungen und einfache 3D-Grafik aus.
  • Eine dezidierte Grafikkarte ist vor allem fĂŒr anspruchsvolle 3D-Spiele wichtig. Computerspieler sollten ein Notebook mit einer GTX-Karte von Nvidia oder einer RX beziehungsweise Vega von AMD

EingabegerĂ€te, Schnittstellen und andere Ă€ußere Werte

WĂ€hrend die Kernkomponenten Prozessor, Arbeitsspeicher, Festspeicher und Grafikkarte fĂŒr die Leistung eines Laptops entscheidend sind, bestimmen „Àußere Werte“ maßgeblich den Bedienkomfort eines tragbaren Computers. Da ein Laptop ein Gesamtpaket ist, lassen sich EingabegerĂ€te und AnschlĂŒsse nicht austauschen oder nachrĂŒsten. FĂŒr KĂ€ufer ist es somit wichtig, nicht nur auf die bloßen Leistungsdaten zu achten, sondern zu prĂŒfen, ob das GerĂ€t als Ganzes ihren Anforderungen genĂŒgt.

Betriebssystem

Welches Betriebssystem auf einem Computer lĂ€uft, macht fĂŒr den Anwender einen riesigen Unterschied. Schließlich entscheidet das Betriebssystem darĂŒber, wie sich die BenutzeroberflĂ€che prĂ€sentiert und welche Anwendungen zur VerfĂŒgung stehen. Die beiden bekanntesten Optionen sind Windows und macOS. Sie bedĂŒrfen wohl kaum einer weiteren Vorstellung. Einer der wichtigsten Unterschiede ist, dass Windows auf unzĂ€hligen verschiedenen Laptops lĂ€uft, macOS aber nur auf GerĂ€ten des Herstellers Apple.

Zu diesen beiden Betriebssystemen hat sich bei Laptops mittlerweile Chrome OS als dritte Option gesellt. Das Betriebssystem von Google lĂ€uft auch auf schlanken, gĂŒnstigen Rechnern flĂŒssig. Seit kurzem können Anwender damit nicht nur Web-Apps nutzen, sondern auch Android-Anwendungen aus dem Google Play Store installieren. Chrome OS ist auf Chromebooks vorinstalliert, kann aber mit etwas Bastelaufwand auch auf MacBooks und Windows-Laptops zum Laufen gebracht werden.

Open-Source-Freunde und andere Anwender, die FlexibilitĂ€t und viel Spielraum bei der Konfigurierbarkeit zu schĂ€tzen wissen, installieren auf ihrem Laptop Linux, und zwar entweder zusĂ€tzlich zum ursprĂŒnglichen Betriebssystem oder als Ersatz dafĂŒr. Ob der Laptop ursprĂŒnglich fĂŒr Windows, macOS oder Chrome OS entwickelt wurde, ist dafĂŒr unwesentlich. Geeignete Varianten des freien Betriebssystems sind fĂŒr jede dieser drei Plattformen erhĂ€ltlich.

Laptop-Nutzer können beim Betriebssystem also aus diesen vier Optionen wÀhlen:

  • Windows ist der altbekannte Standard und fĂŒr viele Anwender die richtige Wahl.
  • macOS gibt es nur auf GerĂ€ten von Apple.
  • Chrome OS ist auf Chromebooks installiert.
  • Linux können Bastler auf fast jedem Notebook installieren.

Tastatur und Touchpad

Nicht nur Computerspieler legen Wert auf komfortable, prĂ€zise EingabegerĂ€te. Auf dem Laptop sind das die Tastatur und das Touchpad. Was eine gute Tastatur ausmacht, ist schwer zu definieren. Wichtig ist jedenfalls, dass die Tasten einen exakten Druckpunkt haben, so dass der Anwender sensorisches Feedback erhĂ€lt. DarĂŒber, ob ein großer Tastenhub nötig ist, scheiden sich die Geister. MacBooks beispielsweise haben einen extrem niedrigen Hub, trotzdem finden viele Anwender, dass sie damit gut schreiben können.

Apropos MacBooks: Die Laptops von Apple sind auch fĂŒr sehr gute Touchpads bekannt. Bei Chromebooks und Windows-GerĂ€ten hingegen gibt es große Unterschiede. Im schlimmsten Fall sind sie so ungenau, dass der Anwender fĂŒr zĂŒgiges Arbeiten lieber auf eine angesteckte Maus ausweicht.  Dieses Problem hat Microsoft erkannt und mit den Microsoft Precision Touchpads einen Standard fĂŒr hochwertige Touchpads geschaffen. Die GerĂ€te kommen nach wie vor von unterschiedlichen Herstellern, wenn sie aber gewissen Vorgaben erfĂŒllen, dĂŒrfen sie als Microsoft Precision Touchpad bezeichnet werden. Wenn das Notebook damit ausgestattet ist, verfĂŒgt es garantiert ĂŒber ein hochwertiges Touchpad. Bei allen anderen GerĂ€ten ist es sinnvoll, Testberichte zu lesen und sie vielleicht sogar in einem LadengeschĂ€ft auszuprobieren.

So finden KÀufer einen Laptop mit guten EingabegerÀten:

  • Bei der Tastatur kommt es mehr auf das TippgefĂŒhl als auf technische Daten an. Um davon eine Vorstellung zu bekommen, empfiehlt es sich, mehrere unterschiedliche Testberichte zu lesen.
  • Bei Touchpads gibt es große QualitĂ€tsunterschiede. In gĂŒnstigen Laptops verbauen die Hersteller oft Touchpads, die keine prĂ€zise Steuerung des Cursors zulassen.
  • Wenn der Laptop die Standards fĂŒr Microsoft Precision Touchpads erfĂŒllt, können sich KĂ€ufer darauf verlassen, dass diese Hardware-Komponente ordentlich ist.

Schnittstellen

Um sich mit externen GerÀten verbinden zu können, benötigt der Laptop Schnittstellen. Hier haben sich im Laufe der Zeit diverse Standards etabliert und sind wieder in Vergessenheit geraten. Aktuell gilt, dass der Laptop mindestens zwei USB 3.1 Typ C Schnittstellen haben sollte. Noch mehr Schnittstellen sind kein Fehler, aber nicht unbedingt notwendig.

Die neueste Version des USB-Standards, USB 3.1, ist schnell genug fĂŒr alle Arten von PeripheriegerĂ€ten. Mittels Adapter lassen sich sogar Bildschirme damit anschließen. Typ C bezieht sich auf die Form von Stecker und Buchse. USB-Typ-C-Buchsen sind kleiner als herkömmliche USB-Typ-A-Buchsen, beim Anstecken muss der Anwender nicht auf Oben und Unten achten und sie verschleißen nicht so schnell.

Abgesehen von USB sind ein HDMI-Port zum Anschluss externer Bildschirme und ein Netzwerkanschluss (RJ45) sinnvoll. Beim Netzwerkanschluss ist Gigabit-Ethernet ĂŒblich. FĂŒr schnellere NetzwerkanschlĂŒsse wie 5-Gigabit- und 10-Gigabit-Ethernet sind Laptops so gut wie nie ausgerĂŒstet.

ZusĂ€tzlich zu den physischen Schnittstellen sollte ein zeitgemĂ€ĂŸer Laptop die drahtlosen DatenĂŒbertragungstechniken WLAN und Bluetooth unterstĂŒtzten. Bei WLAN ist der Standard 802.11ac der aktuelle Stand der Technik, den selbst die gĂŒnstigsten Laptops ĂŒblicherweise beherrschen. Ein integrierter Bluetooth-Adapter darf ebenfalls bei keinem Notebook fehlen. Bluetooth 4.0 stellt das untere Limit dar. Ältere Bluetooth-Versionen sind mit vielen heutigen GerĂ€ten nicht mehr kompatibel. Besser ist es, wenn das GerĂ€t Bluetooth 4.1 oder 4.2 unterstĂŒtzt. KompatibilitĂ€t mit dem neuesten Standard Bluetooth 5.0 ist noch sehr selten und aktuell nicht notwendig, da ohnehin kaum PeripheriegerĂ€te verfĂŒgbar sind, die diese Version unterstĂŒtzen.

Diese Schnittstellen braucht ein Notebook:

  • Zwei USB-3.1-Typ-C-Buchsen reichen prinzipiell aus.
  • Die Funk-Schnittstellen WLAN (mindestens 11ac) und Bluetooth (mindestens 4.0) dĂŒrfen ebenfalls in keinem Laptop fehlen.
  • Falls ein externer Monitor mit einer höheren Auflösung als Full HD genutzt wird, ist ein HDMI-Port nötig.
  • DarĂŒber hinaus ist ein Netzwerkanschluss (RJ45) sinnvoll.

Webcam

Meistens sind die Angaben zur Webcam von Laptops nur spĂ€rlich. Den DatenblĂ€ttern sind oft außer der Auflösung keine weiteren Details zu entnehmen. Selbst heute, in Zeiten von Full-HD-Bildschirmen, ist die Auflösung integrierter Webcams in der Regel enttĂ€uschend niedrig. Kameras mit 640 x 480 Pixeln (VGA) sind immer noch weit verbreitet. Bei besseren GerĂ€ten löst die Kamera oft mit 1.280 x 720 Pixeln (720p) auf. FĂŒr gelegentliche Videotelefonate reicht das aus. Wer viel Wert auf hochwertige Videos legt, beispielsweise fĂŒr den eigenen YouTube-Channel, muss jedoch wohl oder ĂŒbel eine externe Webcam verwenden.

Wissenswertes ĂŒber Laptop-Webcams:

  • Eingebaute Webcams reichen fĂŒr Videotelefonie, sind aber selten hochwertig.
  • Eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln ist ĂŒberdurchschnittlich gut.
  • Wer Wert auf gute Videos mit der Webcam legt, besorgt sich am besten ein externes GerĂ€t.

Optisches Laufwerk

Optische Speichermedien, also CDs, DVDs und Blu-ray-Disks, spielten lange Zeit eine große Rolle in der IT und Unterhaltungselektronik. Viele Laptops sind immer noch mit einem DVD- oder sogar einem Blu-ray-Brenner ausgerĂŒstet. Die Chance, dass diese Laufwerke so gut wie nie zum Einsatz kommen, ist jedoch groß. In Zeiten der Cloud-Techonlogie streamen User multimediale Inhalte direkt vom Server des Anbieters, und auch Backups werden hĂ€ufig auf externen Festplatten gemacht. Die meisten Anwender können also gut auf ein optisches Laufwerk verzichten. DafĂŒr bekommen sie einen Laptop, der in der Regel dĂŒnner und leichter ist als einer, in dessen GehĂ€use die Laufwerksmechanik Platz finden muss.

Das Wichtigste ĂŒber optische Laufwerke:

  • Optische Wechselspeichermedien haben rapide an Bedeutung verloren. Im Zweifelsfall sollten Laptop-KĂ€ufer daher auf ein eingebautes DVD- oder Blu-ray-Laufwerk verzichten.

Die GerÀteklassen bei Laptops

Nicht nur bei Autos bestehen große Unterschiede zwischen den verschiedenen Bauweisen wie SUV, Sportwagen und Kombi. Auch bei Laptops haben sich verschiedene GerĂ€teklassen mit unterschiedlichen Merkmalen herausgebildet.

Der Markt fĂŒr Notebooks ist relativ ausdifferenziert. Konsumenten können aus einem mannigfaltigen Angebot wĂ€hlen, ganz nach Geschmack, Anforderungen und Geldbeutel. Das Spektrum reicht von gĂŒnstigen No-Name-GerĂ€ten vom Typus „digitale Schreibmaschine mit Internetanschluss“ bis hin zu hochwertig verarbeiteten EdelgerĂ€ten und von kleinen und ultraportablen ArbeitsgerĂ€ten fĂŒr digitale Nomaden bis hin zu speziellen Laptops fĂŒr Gamer, bei denen es mehr auf die Leistung als auf GrĂ¶ĂŸe, Gewicht und Akkulaufzeit ankommt.

Das Aufkommen der Tablet-PCs hat noch einmal Schwung in den Laptop-Markt gebracht. Seitdem weichen die Hersteller auch gerne von der typischen Klappform ab und experimentierten bei der Gestaltung der GerĂ€te. Laptop-Tablet-Hybriden mit abnehmbarer Tastatur und Touchscreen bieten beispielsweise die Vorteile aus beiden Welten – auch dank des neuesten Microsoft-Betriebssystems Windows 10, das der Anwender sowohl per Maus als auch per Touchscreen steuern kann.

Der beliebte Standard: Klassische Notebooks

GerĂ€te dieser Klasse haben eine Bildschirmdiagonale zwischen 13 und 17 Zoll. Ihre technischen Daten bieten ĂŒblicherweise einen Kompromiss aus Leistung, GrĂ¶ĂŸe und Akku-Laufzeit. Sie mĂŒssen weder ausgesprochen mobil sein noch besonders ressourcenintensive Anwendungen ausfĂŒhren. Die Notebook-Technik ist mittlerweile so hochentwickelt, dass auch gĂŒnstige GerĂ€te ausreichend Power fĂŒr ĂŒbliche Office- und Multimediaanwendungen haben und trotzdem relativ flach und leicht sind.

Da bei klassischen Notebooks eine dĂŒnne Bauweise nicht die oberste PrioritĂ€t hat, sind sie meistens gut ausgestattet mit Laufwerken und Schnittstellen. Oft ist im GehĂ€use Platz fĂŒr einen DVD- oder Blu-ray-Brenner. Card-Reader fĂŒr SD-Karten sind ebenfalls hĂ€ufig Teil der Ausstattung. Mehrere USB-Schnittstellen und ein Anschluss fĂŒr das Netzwerkkabel gehören bei dieser GerĂ€teklasse zum Standard. Als Grafik-Schnittstelle zum Anschluss eines externen Monitors ist heute meistens ein HDMI-Anschluss verbaut. Ältere Grafikschnittstellen wie VGA und DVI sind bei modernen Laptops nicht mehr ĂŒblich. FĂŒr den Sound befindet sich ein kombinierter Mikrofon- und Kopfhöreranschluss im 3,5-Millimeter-Format im GehĂ€use.

Zur Eingabe besitzen die GerĂ€te eine Tastatur in voller GrĂ¶ĂŸe und ein Touchpad. Am oberen Bildschirmrand sitzt ĂŒblicherweise eine Webcam mit Mikrofon. Oft haben klassische Notebooks wechselbare Akkus, so dass der Einsatz eines Zweitakkus möglich ist.

Überall dabei: Subnotebooks

Bei Subnotebooks dreht sich alles um MobilitĂ€t. Sie sind klein, leicht und meistens auf eine lange Akkulaufzeit hin optimiert. Die Bildschirmdiagonalen reichen von 10 Zoll bis 13 Zoll. Damit sie in das kleine GehĂ€use passen, sind die Tasten oft kleiner als ĂŒblich. Optische Laufwerke fehlen aus PlatzgrĂŒnden.

Abgesehen von diesen EinschrĂ€nkungen mĂŒssen Nutzer von Subnotebooks auf nichts verzichten. Die Leistung dieser GerĂ€teklasse reicht an die von klassischen Notebooks heran und ist wie auch bei diesen vor allem vom Preis abhĂ€ngig. Bei manchen GerĂ€ten verbauen die Hersteller allerdings zugunsten einer langen Akkulaufzeit bewusst weniger leistungsfĂ€hige Komponenten. Das Gewicht von Subnotebooks reicht von etwas weniger als einem Kilogramm bis höchstens zwei Kilogramm.

Außen schlank, innen Intel: Ultrabooks

Als Subnotebooks allmĂ€hlich immer beliebter wurden, sprang Intel auf den Zug auf und stellte im Jahr 2011 die Ultrabooks vor. Der Name ist ein eingetragenes Wahrenzeichen des Chip-Herstellers. Im Prinzip handelt es sich dabei um besonders dĂŒnne und leichte Laptops mit Prozessoren von Intel.

Um als Ultrabook verkauft werden zu dĂŒrfen, muss ein GerĂ€t eine Reihe von Anforderungen erfĂŒllen. Die Bezeichnung dient somit als QualitĂ€tssiegel fĂŒr besonders hochwertige Subnotebooks. QualitĂ€t hat ihren Preis: Ultrabooks sind nur im mittleren und hohen Preissegment zu finden. GĂŒnstige GerĂ€te, die Ă€hnlich klein und leicht sind, sind ĂŒblicherweise gewöhnliche Subnotebooks.

Eines der interessantesten Merkmale von Ultrabooks ist, dass sie laut Vorgaben von Intel innerhalb von maximal drei Sekunden aus dem Ruhezustand erwachen mĂŒssen. Damit sind sie Ă€hnlich schnell einsatzbereit wie Smartphones und Tablets. Dazu kommt eine minimale Akkulaufzeit von sechs Stunden bei der Wiedergabe von Videos in HD-QualitĂ€t beziehungsweise von neun Stunden im Leerlauf. Auch das MacBook Air von Apple erfĂŒllt alle Anforderungen an ein Ultrabook, wird aber nicht als solches beworben.

Google erfindet das Notebook neu: Chromebooks

Eine Ă€hnliches Marktsegment wie Ultrabooks besetzen Chromebooks. Auch sie sind klein und leicht, haben eine lange Akkulaufzeit und sind ohne langes Hochfahren einsatzbereit. Allerdings sind sie erheblich gĂŒnstiger als Ultrabooks. Schon fĂŒr 300 Euro können Kunden ein Chromebook erwerben, das sich bestens fĂŒr Multimedia- und Office-Anwendungen eignet.

Möglich werden die gĂŒnstigen Preise durch das Google-Betriebssystem Chrome OS, mit dem jedes Chromebook ausgestattet ist. Dieses ist vor allem zur Nutzung von Web-Apps gedacht, so dass das Chromebook mit einer relativ sparsamen Hardwareausstattung auskommt. Da rechenintensive Prozesse auf dem Server ausgefĂŒhrt werden, können Chromebooks auch fĂŒr anspruchsvolle Anwendungen wie beispielsweise Videobearbeitung genutzt werden, sofern eine entsprechende Web-App zur VerfĂŒgung steht. Chromebooks sind also fĂŒr Benutzer gedacht, die immer online sind.

UrsprĂŒnglich konnten Anwender mit Chromebooks nur Web-Apps nutzen. 2017 öffnete Google jedoch den Play Store fĂŒr Chrome OS. Nun lĂ€uft auf Chromebooks auch der Großteil der Android-Apps, die Anwendern von Tablets und Smartphones vertraut sind.

Die GerĂ€te nutzen meistens langsame, aber stromsparende Prozessoren aus der Pentium- und Celeron-Reihe von Intel und sind selten mit mehr als vier Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet. Der Festspeicher besteht ĂŒblicherweise aus einer internen Speicherkarte mit einem Speichervolumen von maximal 64 Gigabyte. Mehr ist nicht nötig, da Chromebooks Daten in der Cloud speichern.

Klein und billig: Netbooks

Nach einem kurzen Hype am Ende der Nullerjahre ist es nun still um Netbooks geworden. Bei diesen GerĂ€ten handelt es sich um gĂŒnstige Notebooks, die vor allem zur Nutzung des Internets gedacht sind. Somit stellen sie eine Art VorlĂ€ufer der Chromebooks dar.

PopulĂ€r wurden Netbooks durch den Asus Eee PC, der sich auch aufgrund seines ausgesprochen gĂŒnstigen Preises großer Beliebtheit erfreute. Die Hardwareausstattung war aber auch fĂŒr damalige VerhĂ€ltnisse sehr bescheiden. Dennoch war das GerĂ€t ein großer Erfolg, und andere Firmen brachten eine ganze Reihe von Nachahmerprodukten auf den Markt.

Als sich Tablet-PCs verbreiteten, ließ das Interesse an dieser GerĂ€teklasse stark nach. Heute wird die Bezeichnung „netbook“ kaum noch verwendet. Extrem gĂŒnstige Produkte mit Preisen zwischen 100 und 200 Euro werden dennoch angeboten. Oft sind diese mit einer abnehmbaren Tastatur ausgestattet und lassen sich somit auch als Tablet-PCs verwenden.

Die VerwandlungskĂŒnstler: Convertibles

2-in-1-Laptops, auch Convertibles genannt, verfĂŒgen ĂŒber einen Touchscreen und können nicht nur wie ein Laptop verwendet werden, sondern auch wie ein Tablet-PC. Als Betriebssystem kommt oft Windows 10 zum Einsatz. Auf dem Markt sind aber auch HybridgerĂ€te mit ChromeOS oder Android als Betriebssystem erhĂ€ltlich.

Abgesehen vom abnehm- oder umklappbaren Bildschirm erinnern 2-in-1-Laptops sehr an Subnotebooks. Mit Bildschirmdiagonalen von 10 bis maximal 14 Zoll sind sie klein und leicht, fĂŒr ein DVD- oder Blu-ray-Laufwerk ist in den schlanken GehĂ€usen kein Platz. Auch KartenlesegerĂ€te oder ĂŒbermĂ€ĂŸig viele Schnittstellen sind normalerweise nicht verbaut.

Convertibles sind im Allgemeinen besser ausgestattet als reine Tablet-PCs und nicht zwangslĂ€ufig weniger leistungsfĂ€hig als herkömmliche Laptops. Allerdings mĂŒssen Kunden fĂŒr Convertibles tiefer in die Taschen greifen als fĂŒr klassische Laptops mit vergleichbaren Leistungsdaten.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Anmerkung: Aus GrĂŒnden der VerfĂŒg- und Machbarkeit war es uns nicht möglich, die hier vorgestellten Notebooks selbst zu testen. Es handelt sich hierbei lediglich um einen datenbasierten Notebook-Vergleich.

Aus GrĂŒnden der VerfĂŒg- und Machbarkeit war es unserem Redaktionsteam nicht möglich, die Notebooks selbst zu testen. Unser Ranking und die zugrundeliegende Bewertung der Einzelprodukte basieren also nicht auf einem eigenen Test; es handelt sich nur um einen Vergleich. Unsere ProduktgegenĂŒberstellung beruht auf den Herstellerangaben sowie den Testergebnissen von anderen Testportalen. DarĂŒber hinaus haben wir auch die Testurteile renommierter Fachmagazine und die Bewertungen von anerkannten Verbraucherorganisationen berĂŒcksichtigt. Die gesammelten Erkenntnisse aus Tests, Herstellerangaben und Rezensionen prĂ€sentieren wir in diesem Vergleich.

Die Stiftung Warentest hat Notebooks seit ihrer Erfindung getestet. Im Jahr 2008 fĂ€llten die Test-Experten der Stiftung noch ein wenig positives Gesamturteil. 2009 war das Testurteil freundlicher: „Erstmals gute Notebooks“. Seitdem fanden immer wieder Tests der neuesten Notebooks auf dem Markt statt. Noch immer ist diese Produktgruppe einer der „Dauerbrenner“ der Testinstitution. Die ausfĂŒhrlichen Testberichte der seit Winter 2017 getesteten 25 Notebook-Modelle finden Interessenten auf der Website der Stiftung Warentest (www.test.de). Dort wird auch erlĂ€utert, wie das jeweilige Testurteil zustande gekommen ist und welche Testkriterien herangezogen wurden. Seit Ende 2017 hat die Stiftung insgesamt 19 15,6-Zoll- und sechs 17,3-Zoll-Notebooks getestet. Die GerĂ€te wurden auch einem Bruchtest aus einer bestimmten Fallhöhe unterzogen.

Leider hat Öko-Test bislang noch keine Tests in der Kategorie Notebooks durchgefĂŒhrt. Da bei der Auswahl eines Notebooks Kriterien wie Energieeffizienz und Haltbarkeit des Akkus durchaus wichtig sind, wĂ€re ein Test wĂŒnschenswert.

AusfĂŒhrliche Notebook-Tests und Testberichte bietet Chip.de. Die Notebook-Auswahl und die Bestenliste laden zum Stöbern ein. Auch Computer Bild hat einen Netbook-Test veröffentlicht.