Notebooks

Die 7 besten Notebooks im Test & Vergleich

Grundausstattung
Hersteller
Formfaktor
Maße
Gewicht
Farbe
Material GehÀuse
Betriebssystem
Leistung
Prozessor
Anzahl Prozessorkerne
Prozessortakt
Arbeitsspeichertyp
Arbeitsspeicher
SpeicherkapazitÀt
Speichertyp
Akku
Akkulaufzeit
AkkukapazitÀt
Akkutyp
Bildschirm
DisplaygrĂ¶ĂŸe
Auflösung
Grafik & Webcam
Grafikkartentyp
Grafikspeicher
Auflösung Webcam
Schnittstellen
HDMI-Anschluss
MicroHDMI
LAN
USB Typ C
Anzahl USB 3.0-AnschlĂŒsse
Anzahl USB 2.0-AnschlĂŒsse
Funk
WLAN-Version
Bluetooth-fÀhig
Bluetooth-Version
Laufwerke
Card-Reader
Typ Card-Reader
Optisches Laufwerk
Extras
Touchscreen
Stifteingabe
Fingerprint-Scanner
Beleuchtete Tastatur

Notebook-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Bei einem Notebook handelt es sich um einen voll ausgestatteten, mobilen Computer fĂŒr Arbeit und Spiel, sei es zu Hause, unterwegs oder im BĂŒro.
  • Notebooks sind fĂŒr unterschiedliche Anwendungen von einfachen BĂŒroarbeiten bis zu rechenintensiven Videobearbeitungen und 3D-Computerspielen erhĂ€ltlich.
  • Moderne Notebooks sind ein leistungsfĂ€higer und zugleich platzsparender Ersatz fĂŒr herkömmliche PCs.

Notebooks – viel Rechenleistung im schlanken GehĂ€use

Vor fast 40 Jahren war die Geburtsstunde der Notebooks. Im April 1981 brachte die Osborne Computer Corporation den ersten tragbaren Computer, den Osborne 1, auf den Markt. Seitdem hat sich viel geĂ€ndert. Heute sind Notebooks leistungsstarke Begleiter im Alltag. Moderne GerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber große Farbdisplays, leistungsstarke Prozessoren und Akkus mit einer langen Laufzeit. Mit ihrer LeistungsfĂ€higkeit brauchen sich die meisten Notebooks nicht mehr hinter den weitaus grĂ¶ĂŸeren Desktop-PCs zu verstecken. Im Gegenteil, immer mehr Nutzer kaufen heute bewusst ein Notebook, um ihren alten Desktop-PC zu ersetzen. Bei genauer Betrachtung sind Notebooks die bessere Alternative zu herkömmlichen Desktop-PCs: Sie verbrauchen weniger Energie, bieten die gleiche Leistung, benötigen weniger Platz und sind sehr flexibel sowie mobil einsetzbar.

Vorteile
  • Kompakt und leichtgewichtig
  • Geringer Energieverbrauch
  • Flexibel und mobil einsetzbar
  • Große Modellauswahl
  • GĂŒnstige Einsteigermodelle erhĂ€ltlich
Nachteile
  • GewöhnungsbedĂŒrftige Tastatur
  • Zum Teil eingeschrĂ€nkte Ausstattung

Die Varianten: FĂŒr jeden Zweck das passende Notebook

Wie bei PCs gibt es auch bei Notebooks verschiedene Varianten, die fĂŒr unterschiedliche Aufgaben entwickelt und gebaut werden. Die im Folgenden vorgestellten Notebook-Typen unterscheiden sich in der Ausstattung, LeistungsfĂ€higkeit und im Preis deutlich voneinander. Die sieben wichtigsten Notebook Varianten sind:

  • Allround-Notebooks
  • Business-Notebooks
  • Multimedia-Notebooks
  • Gaming-Notebooks
  • Convertible-Notebooks
  • Ultrabooks
  • Subnotebooks

Allround-Notebooks

Allround-Notebooks lassen sich, wie es der Name schon vermuten lĂ€sst, vielfĂ€ltig und flexibel nutzen. Sie eignen sich fĂŒr das Surfen im Internet zu Hause, fĂŒr das Arbeiten im BĂŒro und unterwegs. Diese Art der Notebooks gibt es mit praktisch jeder DisplaygrĂ¶ĂŸe von 12 bis 17,3 Zoll. Die Ausstattung ist gut und vollstĂ€ndig, aber nicht auf eine bestimmte Nutzung abgestimmt. Ihr Preis beginnt bei etwa 250 Euro und ist im Wesentlichen von der LeistungsfĂ€higkeit und Ausstattung des GerĂ€tes abhĂ€ngig.

Business-Notebooks

Business-Notebooks werden speziell fĂŒr den beruflichen Alltag beziehungsweise die speziellen Anforderungen im Außendienst konzipiert und hergestellt. Sie verfĂŒgen in der Regel ĂŒber lange Akkulaufzeiten, ein mattes Display und ein stabiles GehĂ€use aus Aluminium. ZusĂ€tzlich bieten sie zahlreiche Schnittstellen und Sicherheitsfeatures, beispielsweise einen Fingerabdruck- oder Gesichtsscanner sowie einen speziellen Diebstahlschutz. Business-Notebooks sind zu Preisen ab etwa 500 Euro erhĂ€ltlich. High-End-Modelle kosten bis zu ĂŒber 2.000 Euro.

Multimedia-Notebooks

Multimedia-Notebooks werden oft auch als Desktop-Replacement, also Ersatz fĂŒr einen herkömmlichen PC, bezeichnet. Sie sind mit schnellen Prozessoren, leistungsfĂ€higen Grafikkarten und schnellen SSD-Festplatten ausgestattet. Beim Bearbeiten von Fotos, Video-Streaming oder bei Computerspielen zeigen sie kaum SchwĂ€chen. Die Preise fĂŒr gute Multimedia-Notebooks beginnen bei etwa 500 Euro. Nach oben hin ist den Preisen je nach Ausstattung und Leistung kaum eine Grenze gesetzt.

Gaming-Notebooks

Diese Art der Notebooks ist noch leistungsfĂ€higer als Multimedia-Modelle. Sie sind in der Regel mit den aktuellen, leistungsfĂ€higsten Prozessoren sowie High-End Grafikkarten ausgestattet. Die Preise fĂŒr performante Gaming-Notebooks beginnen bei etwa 750 Euro. Spitzenmodelle können aber auch deutlich ĂŒber 4.000 Euro kosten. Wegen ihrer ausgezeichneten LeistungsfĂ€higkeit eignen sich Gaming-Notebooks auch perfekt als ArbeitsgerĂ€te fĂŒr die flĂŒssige Bearbeitung von hochauflösenden 4k-Videos.

Convertible-Notebooks

Ein Convertible-Notebook, auch als 2-in-1-Notebook oder Hybrid-Notebook bezeichnet, ist eine Kombination aus einem Notebook und einem Tablet. Diese AusfĂŒhrungen sind kleiner als andere Notebooks, aber grĂ¶ĂŸer als Tablets. Die Tastatur lĂ€sst sich entweder hinter das Display klappen oder komplett abnehmen, sodass sich das GerĂ€t wie ein herkömmliches Tablet nutzen lĂ€sst. Neben den vielfĂ€ltigen Eingabemöglichkeiten steht bei Convertible-Notebooks die MobilitĂ€t im Vordergrund. Ihr Vorteil ist das geringe Gewicht. Die Preise fĂŒr leistungsfĂ€hige Convertibles, die ein zĂŒgiges Arbeiten ermöglichen, beginnend bei rund 1.000 Euro.

Ultrabooks

Ultrabooks sind die ideale Art von Notebooks fĂŒr Menschen, die einen leistungsfĂ€higen Computer suchen, viel unterwegs sind und bei der Arbeit nicht auf eine Tastatur verzichten wollen. Sie sind deutlich flacher und leichter als herkömmliche Notebooks. Zum Teil ist auch ihre Akkulaufzeit lĂ€nger. Allerdings sind die Bildschirm-Diagonalen kleiner als bei in der Leistung vergleichbaren Notebooks. Außerdem bieten diese GerĂ€te meist weniger Schnittstellen. Wegen der geringen Bauhöhe verfĂŒgen sie beispielsweise nicht ĂŒber ein DVD-Laufwerk oder einen DVD-Brenner. Die reicht Preisspanne bei Ultrabooks von etwa 500 bis ĂŒber 3.000 Euro

Subnotebooks

In diese Kategorien fallen im Prinzip alle schlanken und leichten Notebooks, die entweder nicht mit den Ultrabooks in einer Kategorie eingeordnet werden sollen, oder, die nicht alle Microsoft-Anforderungen fĂŒr ein Ultrabook erfĂŒllen. Daher finden sich bei den Subnotebooks die leichtesten Modelle aus den Kategorien Allround-, Business-, Multimedia- und Gaming-Notebooks. Zu dieser Kategorie gehören beispielsweise auch die als MacBooks bezeichneten Notebooks von Apple. Die Preise fĂŒr Subnotebooks sind sehr unterschiedlich. Sie beginnen bei etwa 250 Euro und reichen bei den Spitzenmodellen bis weit ĂŒber 3.000 Euro.

Darauf kommt es beim Kauf an

Das Angebot an Notebooks in unterschiedlichen Preis- und Leistungsklassen ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen. Die folgenden Abschnitte zeigen, auf welche Punkte und Ausstattungsdetails bei der Auswahl eines Notebooks zu achten ist.

Das Display: Typ, GrĂ¶ĂŸe und Auflösung

Bei Notebooks werden entweder IPS-Displays (In-Plane Switching) oder TN-Displays (Twisted Nematic) verwendet. IPS-Displays zĂ€hlen zur Familie der TFT-LCD-Displays und bieten eine bessere, natĂŒrlichere Farbdarstellung. Der Energieverbrauch und die Reaktionszeiten sind allerdings höher. Bei TN Displays ist die Farbwiedergabe etwas schlechter. Auch der Kontrast ist geringer. DafĂŒr sind sie deutlich gĂŒnstiger und bieten schnellere Reaktionszeiten.

Die gĂ€ngigsten DisplaygrĂ¶ĂŸen bei Notebooks sind 13,3 Zoll (33,8 cm), 15,6 Zoll (39,6 cm) und 17,3 Zoll (44 cm). GrundsĂ€tzlich gilt: Je grĂ¶ĂŸer die Diagonale des Displays, desto schwerer das Notebook. Am weitesten verbreitet sind Modelle mit 15,6-Zoll-Displays. Die Auflösung der Displays bewegt sich heute zwischen 1366 x 768 und 1920 x 1080 Pixel (Full-HD Auflösung). Niedriger sollte die Auflösung insbesondere fĂŒr die Foto- und Videobearbeitung nicht sein.

Der Prozessor (CPU)

Die LeistungsfĂ€higkeit einer CPU ist von der Anzahl der Prozessorkerne und der Taktfrequenz abhĂ€ngig. In preiswerten Notebooks, die fĂŒr Office-Arbeiten und Surfen im Internet gut geeignet sind, werden heute meist Intel-Atom-, Intel-Core-i3- oder AMD-Athlon und AMD-A8-Prozessoren mit zwei Kernen und einer Taktfrequenz von bis zu 2,3 Gigahertz verwendet.

FĂŒr einfache Grafikanwendungen und die Bildbearbeitung eignen sich Notebooks mit Intel-Core-i5 und AMD-Rayzen-Prozessoren. FĂŒr die Bearbeitung von 4k-Videos oder die ruckelfreie Darstellung von Computerspielen mit hochauflösenden Grafiken sollte das Notebook ĂŒber leistungsfĂ€hige Intel-Core-i7- oder Intel-Core-i9-Prozessoren mit acht Prozessorkernen und Taktfrequenzen jenseits von vier Gigahertz ausgestattet sein.

Der Arbeitsspeicher (RAM)

Auch der Arbeitsspeicher spielt fĂŒr die LeistungsfĂ€higkeit eines Notebooks eine wichtige Rolle. Er wird von der CPU benutzt, um Rechenergebnisse zwischenzuspeichern, die hĂ€ufig benötigt werden. Dadurch lĂ€sst sich die Arbeitsgeschwindigkeit deutlich steigern. Die GrĂ¶ĂŸe des Arbeitsspeichers wird in Gigabyte (GB) angegeben.

FĂŒr Notebooks, die nur fĂŒr Schreibarbeiten, die Arbeit mit Tabellenkalkulationen, zum Surfen im Internet oder fĂŒr die Wiedergabe von gestreamten Videos Verwendung finden, reichen im Prinzip Arbeitsspeicher mit einer GrĂ¶ĂŸe von vier Gigabyte. Besser und heute fast schon Standard sind jedoch acht Gigabyte. FĂŒr die Bearbeitung hochauflösender Bilder sollte der Arbeitsspeicher etwa 16 Gigabyte groß sein. FĂŒr Gaming-Notebooks, die ruckelfreie Darstellung von Computerspielen und fĂŒr die Videobearbeitung sind Arbeitsspeicher mit einer GrĂ¶ĂŸe von 32 Gigabyte empfehlenswert. Je leistungsfĂ€higer der Prozessor ist, desto grĂ¶ĂŸer sollte der Arbeitsspeicher sein.

Die Festplatte

In den meisten modernen Notebooks wird eine SSD (Solid-State-Drive) als Massenspeicher verwendet. SSDs haben gegenĂŒber HDDs (Hard Disk Drive) den Vorteil, dass sie ĂŒber keine beweglichen Teile verfĂŒgen. Sie sind daher gegenĂŒber StĂ¶ĂŸen wesentlich unempfindlicher, arbeiten absolut gerĂ€uschlos und verbrauchen weniger Energie. Ihr grĂ¶ĂŸter Vorteil ist ihre hohe Schreib- und Lesegeschwindigkeit. Auf der Festplatte werden das Betriebssystem und alle Anwendungsprogramme gespeichert. Die GrĂ¶ĂŸe der Festplatte wird ebenfalls in Gigabyte angegeben.

FĂŒr ein Notebook sollte die FestplattengrĂ¶ĂŸe mindestens 256 Gigabyte betragen, um genĂŒgend Platz fĂŒr alle Programme und gespeicherte Dateien zu bieten. Falls viele Bilder oder Videos gespeichert werden, empfiehlt sich eine SSD mit einer GrĂ¶ĂŸe von mindestens 512 Gigabyte. High-End-Notebooks sind oft mit einer kleineren SSD fĂŒr die Anwendungsprogramme und das Betriebssystem ausgestattet. Sie verfĂŒgen ĂŒber eine zweite Festplatte, auf der Dateien gespeichert werden. Alternativ ist es möglich, ĂŒber einen USB-Anschluss des Notebooks eine externe Festplatte als zusĂ€tzlicher Massenspeicher anzuschließen.

Die Grafikkarte oder der Grafikchip

Die Grafikkarte ist fĂŒr die Wiedergabe auf dem Notebook-Display verantwortlich. Jeder Grafik-Chip ist mit einem eigenen Prozessor, der sogenannten GPU (Graphic Processing Unit) ausgestattet. Die GPU nimmt dem zentralen Prozessor einen Teil der Arbeit ab. Notebooks der unteren und mittleren Preisklasse sind in der Regel mit einem fest verbauten Grafikchip ausgestattet. Diese sogenannte Onboard-Grafik ist fĂŒr die meisten Anwendungen ausreichend schnell. Soll das Notebook fĂŒr Computerspiele oder die Videobearbeitung benutzt werden, ist ein Notebook mit einer separaten Grafikkarte mit eigenem Grafikspeicher empfehlenswert. Wenn die GPU nicht schnell genug ist, fĂŒhrt dies zu einer ruckeligen Wiedergabe von Filmen und Spielen.

Die Akkulaufzeit

Die von den Herstellern beworbenen Laufzeiten von zehn bis zwölf Stunden erreichen Notebooks in der Regel nicht. Gute Notebook-Akkus schaffen etwa eine Laufzeit von acht bis neun Stunden. Die Ladezeit, bis der Akku wieder voll einsatzfĂ€hig ist, betrĂ€gt zwischen 2,5 und 4,5 Stunden. Der grĂ¶ĂŸte Stromverbraucher bei einem Notebook ist das Display mit etwa 25 Prozent des gesamten Energieverbrauchs.

Energiesparen bei Notebooks

Wenn das Notebook bei der Arbeit fĂŒr etwa fĂŒnf Minuten nicht benutzt wird, sollte der Energiesparmodus aktiviert und das Display abgeschaltet werden. Auf diese Weise lĂ€sst sich die Akkulaufzeit deutlich verlĂ€ngern.

Die Schnittstellen

Zum Standard bei Notebooks gehören zwei bis drei USB-Schnittstellen, ein HDMI-Anschluss und ein Anschluss fĂŒr ein LAN-Netzwerkkabel( Ethernet). Bei den USB-AnschlĂŒssen handelt es sich heute fast immer um USB-3.0-AnschlĂŒsse, die an der blauen Farbe erkennbar sind. Diese AnschlĂŒsse werden verwendet, um beispielsweise eine Computermaus, eine externe Festplatte oder einen externen DVD-Brenner anzuschließen. Ein HDMI-Anschluss ist wiederum nötig, um 4k-Videosignale zu ĂŒbertragen, einen Blu-Ray-Player oder einen Fernseher anzuschließen, sodass ĂŒber das Notebook gestreamte Videos auf dem Fernseher wiedergegeben werden können. Eine WLAN-Schnittstelle ist ebenfalls bei den meisten Notebooks vorhanden und auf dem Mainboard integriert. Ein Kopfhöreranschluss oder eine Schnittstelle fĂŒr den Anschluss externer Lautsprecher sind jedoch nicht bei allen Notebooks verfĂŒgbar.

Das Betriebssystem

Notebooks werden, mit Ausnahme der GerĂ€te von Apple, in der Regel mit einem vorinstallierten Windows-Betriebssystem ausgeliefert. Seltener sind Notebooks mit einem Linux-Betriebssystem. Wer bereits eine Windows-Lizenz fĂŒr ein anderes Notebook oder einen PC besitzt, kann diese Investition beim Kauf eines neuen Notebooks sparen.

Das Gewicht

Auch das Gewicht des favorisierten Notebooks sollte nicht außer Acht gelassen werden. Je nach Hersteller und Modell wiegt ein Notebook von etwa einem bis zu ĂŒber zwei Kilogramm.

Die sonstige Ausstattung

Ein sehr praktisches, wenn auch nur bei wenigen Notebooks ab etwa 500 Euro aufwĂ€rts vorhandenen Ausstattungsdetail ist eine beleuchtete Tastatur. Wer in abgedunkelten RĂ€umen, beispielsweise im Hörsaal, bei PrĂ€sentationen oder beim Gaming mit dem Notebook arbeitet, wird die VorzĂŒge einer beleuchteten Tastatur schnell zu schĂ€tzen wissen. Auch fĂŒr Menschen mit schlechten Augen sind beleuchtete Notebook-Tastaturen eine wertvolle Hilfe bei der Arbeit.

Zubehör fĂŒr Notebooks

Der Lieferumfang ist bei vielen Notebooks trotz der hohen Preise manchmal sehr spartanisch. Viele Features, die den Alltag und die Arbeit mit dem Notebook erleichtern, sind nicht enthalten, weshalb Nutzer sie separat kaufen mĂŒssen. Empfehlenswertes Zubehörteile fĂŒr Notebooks sind folgende:

  • Notebook-Tasche: FĂŒr den sicheren Transport und die Aufbewahrung eines Notebooks empfiehlt sich der Kauf einer Notebook-Tasche, falls diese nicht zum Lieferumfang des GerĂ€tes gehört. Die Taschen sind gepolstert und bieten bei entsprechender GrĂ¶ĂŸe zudem Platz fĂŒr das Netzteil und andere Utensilien.
  • Netzteil: Ein zweites Netzteil ist fĂŒr jedes Notebook empfehlenswert. So kann ein Netzteil zu Hause bleiben und das zweite in der Notebook-Tasche mitgenommen werden. Außerdem stellen Nutzer mit einem Ersatznetzteil sicher, dass das Notebook zu Hause und unterwegs bei Bedarf immer aufgeladen oder am Stromnetz betrieben werden kann.
  • (Solar-)Powerbank: Wenn das Notebook ĂŒber lĂ€ngere Zeit an einem Ort genutzt werden soll, an dem kein Stromanschluss vorhanden ist, kann eine Powerbank die Stromversorgung sicherstellen. Geeignete Powerbanks haben eine StromspeicherkapazitĂ€t, die Ă€hnlich groß ist wie die eines Notebook-Akkus. Ebenfalls praktisch sind Powerbanks, die sich ĂŒber ein eigenes Solarmodul immer wieder aufladen lassen.
  • Maus: Wem die Bedienung des Notebooks ĂŒber das integrierte Mousepad zu umstĂ€ndlich ist, der kann eine Computer-Maus ĂŒber eine USB Schnittstelle an das Notebook anschließen und anschließend wie vom PC gewohnt benutzen. USB-MĂ€use sind entweder mit Kabel oder als kabellose AusfĂŒhrung erhĂ€ltlich.
  • USB-Stick: USB-Sticks sind heute fast unverzichtbar, um einzelne Dateien schnell und unkompliziert vom Notebook auf einen anderen PC zu ĂŒbertragen. USB-Sticks mit einer großen SpeicherkapazitĂ€t von 64 Gigabyte oder mehr dienen auch zum Archivieren von nicht mehr benötigten Dateien.
  • Externe Festplatte: FrĂŒher oder spĂ€ter ist die eingebaute Festplatte in Notebook voll mit Daten. FĂŒr mehr Speicherplatz und die Auslagerung von selten benötigten Dateien lĂ€sst sich eine externe Festplatte als zusĂ€tzlicher Massenspeicher bei Bedarf ĂŒber eine USB-Schnittstelle an das Notebook anschließen. Externe Festplatten sind als HDD mit SpeicherkapazitĂ€ten von bis zu mehreren Terabyte oder als kleine kompakte SSD erhĂ€ltlich.
  • Externes DVD-Laufwerk beziehungsweise DVD-Brenner: Ultrabooks, Convertibles und Subnotebooks besitzen weder einen DVD-Brenner noch ein DVD-Laufwerk. Über einen USB-Anschluss ist es jedoch möglich, ein externes Laufwerk anzuschließen, um beispielsweise fertig geschnittene Filme oder eine umfangreiche Bildersammlung zu archivieren.

Welche Pflege benötigen Notebooks?

Notebooks benötigen nur wenig Pflege. Verschmutzungen innen und außen am GehĂ€use lassen sich mit einem leicht feuchten Lappen abwischen. Wenn das Notebook lĂ€ngere Zeit nicht eingesetzt wird, empfehlen wir, es ans Netzteil anzuschließen, damit sich der Akku nicht vollstĂ€ndig entlĂ€dt. Mehr ist nicht erforderlich, damit das Notebook lange Jahre seine Aufgaben zuverlĂ€ssig erfĂŒllt.

Tests von Notebooks

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Notebooks.

Im Juni 2019 veröffentlichte das Testmagazin Computer Bild einen umfassenden Test mit Notebooks in der Preisklasse von 550 bis 1.000 Euro. Getestet wurden drei Notebooks mit einer Bildschirmdiagonale von 14 bis 15,6 Zoll, sieben Ultrabooks mit einer GrĂ¶ĂŸe von 13,3 bis 14 Zoll sowie drei Convertibles mit BildschirmgrĂ¶ĂŸen von 14 und 15,6 Zoll. Zu den Testkategorien gehörten die Prozessorleistung, die Arbeitsgeschwindigkeit, die Akkulaufzeit, die SpeicherkapazitĂ€t, das Gewicht und die Ausstattung sowie die QualitĂ€t der Displays. Testsieger im Computer-Bild-Test wurde das Microsoft Surface Book 2 mit 13.5 Zoll Display und der Testnote 2,1. Den zweiten Platz im Computerbild-Test konnte das Gaming Notebook K73-8NB-M von One belegen. Den dritten Platz im Test erreichte das Acer Swift 3 Notebook mit der Gesamtnote 2,2.

Die Computer-Fachzeitschrift PC Magazin nahm vor wenigen Monaten ebenfalls Mittelklasse-Notebooks mit einem Preis von bis zu 1.000 Euro genauer unter die Lupe. Getestet wurden insgesamt fĂŒnf verschiedene Notebooks mit einem Verkaufspreis zwischen 799 und 999 Euro. Die Testkriterien im PC-Magazin-Test waren die gleichen wie beim Test von Computer Bild. Das Acer Swift 3 konnte auch im Test von PC Magazin den dritten Platz belegen. Der zweite Platz ging an das Lenovo Yoga 730-13IKB. Testsieger im Test des PC Magazins wurde das Medion Akoya P6685 Notebook mit 15,6 Zoll Display und Full-HD Auflösung.