USB-Stick

Die 7 besten USB-Sticks im Vergleich

Produktdetails
USB-Typ
Speicherkapazität
Erhältliche Größen
Schreibgeschwindigkeit maximal
Lesegeschwindigkeit maximal
Deckel inklusive
On-the-go
Allgemeine Merkmale
Maße
Gewicht
Material Gehäuse
Vorteile
Nachteile

USB-Stick-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • USB-Sticks k√∂nnen verschiedene Nutzungsm√∂glichkeiten er√∂ffnen.
  • Der weitverbreitetste Verwendungszweck ist der Transport beziehungsweise das Abspeichern von Daten.
  • Weitere Verwendungszwecke sind Konnektivit√§ts-Erweiterungen, beispielsweise als Funkempf√§nger f√ľr Maus und Tatstatur oder f√ľr Bluetooth-Ger√§te.
  • Die ben√∂tigte Speichergr√∂√üe h√§ngt stark vom individuellen Verwendungszweck ab.

Was ist ein USB-Stick?

Sie haben eine K√ľndigung im Computer geschrieben, aber keinen eigenen Drucker zuhause? In dem Fall verschieben Sie die Datei schnell auf einen USB-Stick und gehen in den n√§chsten Copyshop. Bilder des letzten Backpacking-Ausfluges den Freunden zeigen? Kein Problem: Einfach auf den USB-Stick kopiert, k√∂nnen diese Bilder auf jedem Computer angesehen werden. Auch als schnelle, zus√§tzliche Sicherungsm√∂glichkeiten f√ľr Haus- oder Abschlussarbeit bieten sich die kleinen Massenspeicher an. ¬†¬†

Ein USB-Stick ist ein kleines elektronisches Peripherieger√§t, das verschiedene Aufgaben erf√ľllt. Die am h√§ufigsten verwendete Art von USB-Sticks sind die USB-Speichersticks. Es handelt sich dabei um einen Flash-Speicher mit USB-Schnittstelle, auf den Anwender gro√üe Dateimengen schnell und unkompliziert transferieren. Um diese USB-Speichersticks geht es in diesem Artikel. Andere Arten von USB-Sticks, etwa Modelle zum Anschluss von Funktastaturen und -m√§usen, stellen wir gegen Ende des Textes kurz vor. Zur besseren Lesbarkeit verwenden wir Im Folgenden die Bezeichnung USB-Stick, wenn wir die weitverbreitete Datenspeicher-Variante meinen. Da die Daten unabh√§ngig vom Betriebssystem gespeichert sind und Nutzer das USB-Medium ohne eine Beeintr√§chtigung des Betriebssystems entfernen k√∂nnen, geh√∂ren USB-Sticks zu den sogenannten Wechseldatentr√§gern. Sie sind in der Regel kleiner als eine Streichholzschachtel und lassen sich daher sehr bequem transportieren.

Wie und wof√ľr werden USB-Sticks eingesetzt?

Besitzer eines USB-Sticks setzen diesen in der Regel entweder dazu ein, eine Sicherheitskopie einer wichtigen Datei von ihrem Computer anzufertigen, oder Text-Dokumente, Fotos und Videos auf andere Computer zu √ľbertragen beziehungsweise sie mit Freunden und Familie zu teilen. Dazu stecken sie den Stick in einen freien USB-Port am Desktop-Rechner, Laptop oder Tablet. Ger√§te, die nicht √ľber einen Standard-USB-Anschluss des Typs A verf√ľgen ‚Äď das betrifft etwa Smartphones und einige Tablets ‚Äď ben√∂tigen entweder einen entsprechenden Adapter oder einen USB-Stick, der √ľber eine abweichende, zu dem Endger√§t passende Schnittstelle verf√ľgt.

Was bedeutet die Abk√ľrzung USB?

USB steht f√ľr Universal Serial Bus, ein Daten√ľbertragungssystem zwischen elektronischer Hardware und Peripherieger√§ten. Die Schnittstelle erm√∂glicht es, USB-Endger√§te wie Speichermedien oder Verbindungscontroller direkt und damit ohne Verwendung eines zus√§tzlichen Kabels an Hardware wie Computer anzuschlie√üen. Die Technik ersetzt seit 1996 eine gro√üe Anzahl unterschiedlicher Schnittstellen. Die einfache Benutzbarkeit hat zu einer sehr schnellen Verbreitung des Standards beigetragen.

Universelle und einfache Verwendbarkeit

USB-Sticks zeichnen sich dadurch aus, dass das System sie nach dem Einstecken in einen passenden freien USB-Slot in der Regel sofort und betriebssystem√ľbergreifend als Speichermedium erkennt. Sie werden in das Dateisystem eingebettet und beispielsweise unter Windows im Explorer angezeigt. Anschlie√üend k√∂nnen Benutzer Dateien Copy-and-paste oder Drag-and-drop auf den Stick kopieren. Das ist praktisch, um gro√üe Dateien schnell und unkompliziert zu transferieren. Mit dem intuitiven Kopieren oder Verschieben von Dateien sind auch Computer-Einsteiger vertraut.

Dateien auf einen USB-Stick zu speichern, ist einfacher, als sie in einen Cloud-Speicher hochzuladen. Bei einem Cloud-Dienst muss sich der Nutzer zuerst registrieren und sich mit der Funktionsweise vertraut machen. Weitere Gr√ľnde, wie langsame Internetverbindungen in l√§ndlichen Gebieten oder Datenschutzbedenken bei der Nutzung von Internet-Cloud-Anbietern sprechen f√ľr die Verwendung eines USB-Sticks. Selbst Ger√§te mit mehreren Gigabyte Speicherplatz kosten heute nur noch ein paar Euro. ¬†¬†

Weitere spannende Nutzungsmöglichkeiten

Ein USB-Stick erf√ľllt aber auch andere Zwecke. Er kann beispielsweise zum Transportieren portabler Apps oder als Erweiterung des Windows-Arbeitsspeichers dienen. Es besteht zudem die M√∂glichkeit, eine Musik-Playlist f√ľr das Autoradio auf ihm zu speichern.

Erweitern des Arbeitsspeichers unter Windows

Ab der Windows-Version 7 erweitern Nutzer auf Wunsch den Arbeitsspeicher von Computern und Laptops via USB-Stick. Das Betriebssystem lagert dann kleine Datenbl√∂cke auf den USB-Stick aus. Durch die im Vergleich zu einer magnetischen Festplatte schnellere Zugriffszeit wird das gesamte System beschleunigt. Das trifft vor allem auf Systeme mit weniger als vier Gigabyte Arbeitsspeicher und einer klassischen Magnetfestplatte zu. Ist im Computer allerdings ein schnelles SSD-Medium verbaut, entf√§llt dieser Vorteil fast komplett. Dar√ľber hinaus sollte der USB-Stick eine Lesegeschwindigkeit von mindestens 3 MB/s sowie eine Schreibgeschwindigkeit von mindestens 5 MB/s erreichen. Um die sogenannte ReadyBoost Funktion zu nutzen, m√ľssen Nutzer den USB-Stick zun√§chst mit dem NTFS-Dateisystem formatieren. Achtung: Bei diesem Schritt werden alle auf dem USB-Stick vorhandenen Daten gel√∂scht! Sichern Sie diese bei Bedarf zun√§chst. Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Ende des Textes.

Aufzeichnung von Fernsehsendungen

Eine interessante Sendung l√§uft im Fernsehen, aber Sie haben keine Zeit, sie anzusehen? Fr√ľher haben Sie vielleicht den VHS-Rekorder genutzt, um das gew√ľnschte Programm aufzuzeichnen. Doch die Zeit des Magnetbandes ist l√§ngst vorbei. Die Bildqualit√§t ist f√ľr moderne HD-Fernseher viel zu schlecht. Auch verf√ľgen die meisten Flachbildfernseher nicht mehr √ľber den fr√ľher zum Standard geh√∂renden SCART-Anschluss.

Es gibt aber eine einfache L√∂sung f√ľr die Speicherung von Fernsehsendungen: den USB-Stick. Viele moderne Fernseher unterschiedlicher Marken unterst√ľtzten USB-Recording. So ist das Aufnehmen in zeitgem√§√üer Qualit√§t m√∂glich. Der USB-Stick sollte eine gewisse Mindestspeichergr√∂√üe aufweisen. Ein Film ben√∂tigt im Durchschnitt etwa 700 bis 1.600 Megabyte in SD-Qualit√§t, bei HD-Qualit√§t sollten Sie das Doppelte veranschlagen. Die Lesegeschwindigkeit sollte mindestens bei 20 Mbit/s liegen, die Schreibgeschwindigkeit bei 34 Mbit/s. F√ľr l√§ngere Aufnahmen kann auch eine externe Festplatte genutzt werden.

Verwendung im Autoradio

Eine weitere smarte Verwendungsm√∂glichkeit eines USB-Sticks besteht darin, diesen mit Musik im MP3-Format zu bef√ľllen und die Musik √ľber das Autoradio zu h√∂ren. Voraussetzung ist, dass das Radio √ľber einen USB-Slot verf√ľgt und die Wiedergabe des MP3-Formates unterst√ľtzt. Vorteil: Je nach Gr√∂√üe des USB-Sticks k√∂nnen deutlich mehr Titel abgespeichert werden, als es etwa auf einer CD m√∂glich w√§re, und die Musiksammlung ist immer dabei.

Format Menge an speicherbaren Titeln
Audio-CD 20‚Äď25 Titel
MP3-CD 150‚Äď200 Titel
USB-Stick >200 Titel
Anzahl der Musikst√ľcke, die auf den verschiedenen Speichermedien Platz finden.
PC-Programme f√ľr unterwegs

Anwender, die auf den von ihnen genutzten Computern keine Administratorrechte besitzen, stehen oftmals vor einem Problem: Sie k√∂nnen einige Programme und Apps nicht installieren. Das trifft beispielsweise auf den Computer am Arbeitsplatz oder einen PC in einem Internetcaf√© zu. Ein weiteres √Ąrgernis: Viele Programme nehmen bei der Installation unz√§hlige √Ąnderungen in der Windows-Registry vor. Zudem werden viele Dateien angelegt, die f√ľr die fehlerfreie Funktion der einzelnen Anwendungen notwendig sind. Das nimmt Platz auf der Festplatte weg. √Ąrgerlich ist au√üerdem: Selbst, wenn der Anwender Programme wieder deinstalliert, werden Fragmente nicht immer vollst√§ndig entfernt. Es bleibt also fast immer ‚ÄěDatei-M√ľll‚Äú zur√ľck.

Registry

Die Windows-Registry ist gewisserma√üen das Ged√§chtnis eines Windows-Computers. Dort legt das Betriebssystem Informationen wie die maximale Bildschirmaufl√∂sung, die die Grafikkarte darstellen kann, ab. Die Einstellungen verschiedenster Programme verewigen sich hier ebenfalls. Je mehr Software Anwender installieren, desto gr√∂√üer wird diese Datenbank. Das f√ľhrt irgendwann unweigerlich zu Geschwindigkeitseinbu√üen, der Computer wird sp√ľrbar langsamer.

Sowohl das Problem der fehlenden Administratorrechte als auch einer √ľberbordend gef√ľllten Registry umgehen User mit sogenannten Portable Apps. Das sind spezielle Tools, die Nutzer auf einen USB-Stick oder eine SD-Karte kopieren. Sie ben√∂tigen keine Installation. Nutzer schlie√üen den Stick einfach an und starten das Programm am fremden Rechner per Doppelklick. Auf diese Weise nehmen User ihre Lieblingsanwendungen immer mit, egal ob in die Firma oder zum Besuch bei Freunden. Vorteile: Sie k√∂nnen die Tools starten, ohne √ľber Administratoren-Rechte zu verf√ľgen. Zudem bleiben die getroffenen Einstellungen auf dem USB-Stick gespeichert, ohne dass diese in die Windows-Registrierung geschrieben werden. Beispiele f√ľr portable Apps sind:

  • Browser, zum Beispiel Firefox
  • Office-Programme, etwa Open Office
  • Passwortmanager wie Keepass

USB-Betriebssysteme f√ľr den Notfall

Neben der M√∂glichkeit, portable Programme auf den USB-Stick abzulegen, k√∂nnen Nutzer auch bootf√§hige Betriebssysteme auf die kleinen Speichersticks installieren. Bootf√§hig bedeutet in diesem Kontext, dass ein Betriebssystem von dem Medium gestartet werden kann. Das ist sehr hilfreich, wenn das auf dem Computer installierte Betriebssystem Fehler enth√§lt oder kein solches vorhanden ist. In der Mehrzahl setzen Nutzer ein solches System als Rettungsma√ünahme ein: Haben sie sich beispielsweise einen Virus eingefangen, der das ordnungsgem√§√üe Hochfahren des Computers verhindert oder Benutzeraktionen nach dem Hochfahren blockiert, so ist es √ľber ein solches Rettungssystem oftmals m√∂glich, nicht betroffene Dateien zu kopieren. Anschlie√üend setzen Nutzer das Betriebssystem komplett neu auf und kopieren gesicherte, nicht kompromittierte Daten anschlie√üend zur√ľck.

Anwendungszweck entscheidet √ľber Speichergr√∂√üe

Das wahrscheinlich wichtigste Kaufkriterium bei der Wahl des passenden USB-Sticks ist die Speichergr√∂√üe. W√§hrend sich das Preisniveau bei den Modellen mit geringen Speichergr√∂√üen von 2‚Äď16 Gigabyte kaum merklich unterscheidet, wird der Preissprung bei Modellen mit einer h√∂heren Speicherleistung gr√∂√üer. Auf dem Markt sind sogar USB-Sticks mit einem Terabyte Speicher oder mehr verf√ľgbar. F√ľr den Durchschnittsnutzer lohnen sich letztere aber eher nicht: Sie sind schlichtweg √ľberproportional teuer. Unentschlossene, die Interesse an Speichermedien einer solchen Gr√∂√üenordnung haben, greifen im Zweifel lieber auf eine kompakte externe Festplatte zur√ľck.

Größe USB-Stick/Kapazität Fotos (8 Megapixel) 1.080p-HD-Video (Minuten) MP3-Dateien Sicherungskopien (~30 GB)
4 GB 1.500 15 1.038 0
16 GB 6.000 61 4.151 0
64 GB 24.000 244 16.605 2
128 GB 48.000 488 33.209 4
512 GB 192.000 1.952 132.836 17
2 TB 768.000 7.808 531.344 64
Die ungefähre Anzahl an Fotos, Videos und MP3-Dateien, die Nutzer bei bestimmten Speicherkapazitäten speichern können.

Möchten Anwender lediglich ein paar Word-Dokumente, eine PowerPoint-Präsentation oder die Steuererklärung im Excel-Format von einem Gerät zum anderen kopieren, reicht ein Modell mit vergleichsweise geringem Speicher (etwa zwei oder vier Gigabyte) vollkommen aus.

Sollen hingegen Urlaubsfotos oder ein Video in HD-Qualit√§t auf dem Stick gespeichert werden, bieten sich Modelle mit einer Speichergr√∂√üe von 16 bis 64 Gigabyte an. Diese Speichergr√∂√üen sind f√ľr die allermeisten Nutzer zu empfehlen. Auf einem USB-Stick in diesem Gr√∂√üenbereich k√∂nnen Nutzer gegebenenfalls gr√∂√üere Dateien, wie Foto-Ordner, Videos oder ganze Sicherungskopien abspeichern.

¬†W√§hrend Modelle mit 256 Gigabyte aktuell bereits f√ľr unter 200 Euro zu haben sind, wird es dar√ľber hinausgehend teuer bis unwirtschaftlich: Modelle mit 2 Terabyte Kapazit√§t sind derzeit erst ab √ľber 1.000 Euro zu haben.

Vorsicht bei hohen Kapazitäten zum kleinen Preis

Auf Online-Marktpl√§tzen tauchen regelm√§√üig USB-Sticks mit sehr hohen Speicherkapazit√§ten zum kleinen Preis auf. Hier sollten Verbraucher skeptisch sein. Oftmals werden die Sticks mit einer gr√∂√üeren Kapazit√§t beworben, als sie wirklich haben. Der Explorer ist nicht in der Lage, den tats√§chlichen Speicherplatz zu erkennen, und zeigt lediglich die Fake-Kapazit√§t an.¬† Das allein ist bereits Betrug. Es besteht aber auch die Gefahr eines Datenverlustes: Hat der Nutzer beispielsweise einen Stick mit angeblichen 512 Gigabyte erworben, der in Wirklichkeit nur √ľber 64 Gigabyte verf√ľgt, passiert nichts, solange er Dateien mit einer Gesamtgr√∂√üe unter 64 Gigabyte abspeichert. Legt er nun, im Glauben noch deutlich mehr Speicherplatz zu haben, weitere Dateien ab, werden zwangsl√§ufig vorher abgelegte Dateien √ľberschrieben. Es kommt zum Datenverlust. Das k√∂nnen Sie verhindern, indem Sie Markenware bei seri√∂sen H√§ndlern kaufen. Hinter Preisen, die deutlich tiefer liegen als das, was √ľblich ist, verbirgt sich meist kein seri√∂ses Angebot. Eine Kontrolle des Speicherplatzes ist mit dem kostenlosen Programm H2testw m√∂glich. Es analysiert den Speicherplatz durch Beschreiben und anschlie√üendes √úberpr√ľfen. Verf√ľgt der Stick √ľber eine geringere Kapazit√§t als angegeben, f√§llt das an dieser Stelle auf jeden Fall auf.¬†

Verschiedene Anschl√ľsse

Ein gro√üer Vorteil, der die USB-Schnittstellen bei ihrer Einf√ľhrung vor √ľber 20 Jahren ausgezeichnet hat, wurde inzwischen gr√∂√ütenteils eingeb√ľ√üt: die √úbersichtlichkeit aufgrund der geringen Anzahl an Steckertypen. Mit der Zeit wurden immer neue Anschl√ľsse entwickelt, gr√∂√ütenteils um der technologischen Nachfrage nach h√∂heren √úbertragungsgeschwindigkeiten gerecht zu werden. So wurden nach einiger Zeit wieder verschiedene Kabel zum Anschluss verschiedener Ger√§te wie Drucker, externe Festplatten oder Smartphones n√∂tig. Wir geben eine √úbersicht √ľber die wichtigsten Anschl√ľsse.

USB-Sticks kommen in den allermeisten F√§llen mit dem Typ-A-Stecker daher. Damit sind sie kompatibel mit Typ-A-Schnittstellen, die an Computern, Laptops, einigen Tablets, Spielekonsolen, Autoradios und √§hnlichen Ger√§ten zu finden sind. Eine deutlich geringere Verbreitung finden USB-Sticks, die √ľber einen davon abweichenden Anschluss verf√ľgen. Doch welche Anschlussformen kommen bei USB-Sticks noch vor und wof√ľr werden die entsprechenden Modelle genutzt?

USB-Sticks mit Micro-USB-Schnittstelle

USB-Sticks mit Micro-USB-Anschluss eignen sich beispielsweise, um Dateien von Android-Smartphones auf den Stick zu kopieren, sollte das Ger√§t √ľber keinen microSD-Karten-Slot verf√ľgen. Auch Tablets verf√ľgen nur √ľber einen Micro-USB-Anschluss. Andersherum eignen sich USB-Sticks, um etwa die Fotosammlung auf einem Smartphone oder Tablet anzusehen, auch wenn die Dateien den Speicherplatz der einzelnen Ger√§te √ľbersteigen. Voraussetzung ist, dass das Smartphone beziehungsweise Tablet den USB-On-the-Go-Modus (USB-OTG) unterst√ľtzen. In diesem Fall verhalten sich Smartphone und Tablet wie ein normaler Computer, an dem ein USB-Stick angeschlossen wurde.¬†

USB-Sticks mit USB-Typ-C-Anschluss

Speichersticks mit dem USB-C-Anschluss eignen sich f√ľr dieselben Verwendungszwecke, jedoch an anderen Ger√§ten: Diese Schnittstelle ist in neuen Android-Smartphones und -Tablets sowie in modernen Laptops und Desktop-PCs verbaut. Sie besticht mit schnellen Datenraten und der M√∂glichkeit, USB-C-Anschl√ľsse in beiden Richtungen in entsprechende Slots stecken zu k√∂nnen, sodass es kein ‚Äěfalsch herum‚Äú mehr gibt.

Sticks mit Lightning-Anschluss

Speichersticks mit Lightning-Anschluss richten sich an Besitzer von Apple-Ger√§ten. Die Lightning-Schnittstelle findet sich seit 2012 an sehr vielen Modellen des Computerherstellers aus Cupertino, beispielsweise an iPads, iPods, iPhones und an verschiedenen Peripherieger√§ten wie Tastaturen und M√§usen. Um auch Besitzern von Apple-Ger√§ten einen Speicherstick zur Verf√ľgung zu stellen, den sie ohne einen Adapter nutzen, bringen diverse Hersteller Speichersticks mit einem Lightning-Anschluss auf den Markt.

Adapter und Multi-Sticks machen verschiedene Schnittstellen kompatibel

Mit einem Adapter k√∂nnen Nutzer ihren USB-Stick an verschiedene Ger√§te anschlie√üen. ¬†So verwenden Android-Smartphone-Besitzer beispielsweise ihre ‚Äěalten‚Äú Micro-USB-Kabel dank eines kleinen Aufsteck-Adapters mit einem aktuellen Ger√§t mit USB-C-Schnittstelle weiter. Einen anderen Weg gehen einige USB-Stick-Hersteller: Diese warten gleich mit mehreren Anschl√ľssen auf. So kopieren User beispielsweise Daten mittels des Micro-USB-Anschlusses von einem alten Smartphone auf den Stick und verwenden die USB-C-Seite zum Update des Neuger√§ts. Diese Methode funktioniert aber nur, wenn der Datenstick die OTG-Funktion unterst√ľtzt. Auf entsprechende Hinweise sollten Kunden also bei der Kaufentscheidung achten.

 Geschwindigkeit: Kurze Übertragungszeiten erhöhen den Komfort

Die USB-Schnittstelle ist bereits seit 1996 in vielen elektronischen Ger√§ten verbaut und erleichtert Nutzern den Anschluss von Peripherieger√§ten wie M√§usen und Tastaturen, Webcams, Druckern oder auch externen Speichermedien wie USB-Sticks. Seither passen alle USB-Sticks des am meistverbreiteten Typs A an die entsprechenden Schnittstellen an Computer und Co. Mehr zu den unterschiedlichen Steckertypen erfahren Sie im n√§chsten Kapitel. Ihren Durchbruch erreichte die USB-Schnittstelle erst ab dem Jahr 2000. Mit der Einf√ľhrung des USB 2.0-Standards wurde die h√∂chstm√∂gliche Datenrate mit 480 Mbit/s vervierzigfacht.

Unterschiedliche Angaben bei der Daten√ľbertragungsrate

Bei der Vielzahl von Begrifflichkeiten verlieren Nutzer schnell einmal den √úberblick. √úbertragungsraten werden entweder in Mbit/s oder in MB/s angegeben. Der Faktor betr√§gt hier acht: 8 Mbit/s entsprechen nach dieser Faustformel 1 MB/s. Leider m√ľssen Kaufinteressenten diese Werte beim Vergleichen nicht selten umrechnen.

Der USB 2.0-Standard gilt inzwischen als alt. 2008 wurde der Standard USB 3.0 SuperSpeed entwickelt. Um das Verwirrspiel perfekt zu machen: Auch hier gibt es verschiedene Varianten. Wir geben in der folgenden Tabelle eine √úbersicht √ľber die verschiedenen Standards und die maximal m√∂glichen √úbertragungsraten.

  Low-Speed

0,1875 MB/Sek

Full-Speed

1,5 MB/Sek

High-Speed

60 MB/Sek

Super-Speed

625 MB/Sek

SuperSpeed+

1.250 MB/Sek

SuperSpeed USB 20 Gbps

2.500 MB/Sek

USB 1.0 ‚úĒ ‚úĒ ¬† ¬† ¬† ¬†
USB 1.1 ‚úĒ ‚úĒ ¬† ¬† ¬† ¬†
USB 2.0 ‚úĒ ‚úĒ ‚úĒ ¬† ¬† ¬†
USB 3.0 ‚úĒ ‚úĒ ‚úĒ ‚úĒ ¬† ¬†
USB 3.1 ‚úĒ ‚úĒ ‚úĒ ‚úĒ ‚úĒ ¬†
USB 3.2 ‚úĒ ‚úĒ ‚úĒ ‚úĒ ‚úĒ ‚úĒ

Liste der USB-Standards und der damit erreichbaren Geschwindigkeiten.

Die angegebenen Werte sind Maximalwerte. Die tatsächlichen Übertragungsgeschwindigkeiten können abweichen, da die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten der verbauten Speicherchips begrenzt sind. Diese können mit den Geschwindigkeiten, die mit den USB-Standards möglich wären, nicht immer mithalten.

Abwärtskompatibilität

Gl√ľcklicherweise sind die Systeme allesamt abw√§rtskompatibel. Das bedeutet, dass Nutzer typgleiche Stecker unabh√§ngig vom √úbertragungsstandard miteinander verbinden k√∂nnen. Um es konkreter zu machen: Auch Ger√§te mit USB 3.2-Unterst√ľtzung, k√∂nnen Nutzer beispielsweise an einem USB-Port mit 2.0-Technologie betreiben. Allerdings m√ľssen sie hohe Geschwindigkeitsverluste bei der √úbertragung in Kauf nehmen.

¬†Alternativ pr√ľfen sie, ob sich der Computer oder Laptop um eine entsprechend aktuelle Schnittstelle aufr√ľsten l√§sst. Bei Desktop-PCs ist das mittels einer PCI Express-Steckkarte vergleichsweise einfach zu realisieren. Es ist lediglich ausreichend Platz f√ľr diese Karte im Geh√§use erforderlich.

Eigenschaften: Material, Farbe und Form

USB-Sticks sind in unendlich vielen Variationen zu haben. Neben den angesprochenen Eckdaten wie Speicherplatz und √úbertragungsgeschwindigkeit ist auch die Bauform ein Kriterium bei der Kaufentscheidung. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Gr√∂√üe. Klassischerweise besitzt ein kompakter Standard-USB-Stick die Ma√üe 5 x 2 x 1 Zentimeter und wiegt um die zw√∂lf Gramm. Viele Datenspeicher kommen mit Schiebe- oder Drehmechanismus beziehungsweise einer Kappe daher, die die sensiblen Kontakte verbergen und auf diese Weise vor einer Verunreinigung oder einer mechanischen Besch√§digung sch√ľtzen. Es gibt aber auch besonders kompakte Modelle, bei denen auf einen mechanischen Schutz verzichtet wird.

Bei diesen Modellen sollten Anwender besondere Vorsicht walten lassen und die Sticks nicht etwa mit dem scharfkantigen Schl√ľsselbund in einer Tasche transportieren. Viele dieser Modelle verf√ľgen √ľber einen kleinen Schl√ľsselring oder eine andere Vorrichtung, die es Nutzern erm√∂glicht, den Stick am Schl√ľsselbund zu befestigen. Neben diesen kleinen, vergleichsweise unauff√§lligen Arten gibt es auch ausgefallenere H√ľllen, etwa mit Tier- oder Essensmotiven. Hier z√§hlt ein witziges Erscheinungsbild mehr als Pragmatismus. Je kleiner der Stick ausf√§llt, desto gr√∂√üer ist die Gefahr des Verlusts.

Produktionskosten und Einsatzzweck

Die Wahl des Materials, das den Speicherkern umgibt, entscheidet √ľber die Robustheit. Am g√ľnstigsten sind Standardmodelle aus Kunststoff. Sie werden in sehr gro√üen Mengen produziert und sind aufgrund des verwendeten Rohstoffes die g√ľnstigste Fertigungsvariante. Die Kunststoffh√ľlle ist aber auch anf√§llig: Stumpfe Schl√§ge und St√ľrze k√∂nnen die Au√üenh√ľlle besch√§digen und so die Sicherheit der Daten gef√§hrden.

Eine H√ľlle aus Metall ist hingegen robuster. Die Daten sind besser vor Sch√§den durch Schl√§ge und St√ľrze gesch√ľtzt. Sticks mit Metallh√ľlle sind allerdings etwas teurer als die Kunststoff-Modelle. Dar√ľber hinaus sind Modelle aus Silikon auf dem Markt erh√§ltlich. Diese kommen oftmals als schickes Mode-Accessoire in Form eines Armbandes daher. Vorteil: Nach dem Anlegen sind viele Silkon-Modelle staub- und wasserdicht und damit bestens f√ľr den Outdoor-Einsatz geeignet.¬† ¬†

Nach dem Kauf: Hinweise zur Nutzung

Nach dem Kauf stellen sich viele Benutzer folgende Fragen:

  • Muss ich den Stick formatieren?
  • Sollte ich die Dateien auf dem Stick mit einem Passwort versehen oder gar verschl√ľsseln?
  • Wie entferne ich den Stick, ohne dass es zu Dateiverlust kommt?

Formatierung des Sticks

Die allermeisten USB-Sticks sind im Lieferumfang mit dem Dateisystem FAT (File Allocation Table) formatiert. Es handelt sich um ein seit Anfang der 1980er Jahre bew√§hrtes Dateisystem, das aus diesem Grund eine gro√üe Kompatibilit√§t mit verschiedenen Betriebssystemen und Peripherieger√§ten wie Fernsehern oder DVD-Playern aufweist. Ein Nachteil ist allerdings die Begrenzung der maximalen Dateigr√∂√üe auf vier Gigabyte. Das bedeutet, dass ein Film im modernen Full-HD-Format zu gro√ü f√ľr dieses Dateisystem ist.

Abhilfe schafft hier die Formatierung ins NTFS-Dateisystem (New Technology File System). Hier liegt die maximale Gr√∂√üe mit 16 Terabyte weit √ľber den g√§ngigen Dateigr√∂√üen. Das NTFS-System erm√∂glicht die Speicherung von Informationen wie dem Dateieigent√ľmer und dem Zeitpunkt der letzten √Ąnderung. Das ist im FAT-Dateisystem nicht m√∂glich. Ein Nachteil liegt darin, dass bestimmte, √§ltere Mac- oder Linux-Betriebssysteme Probleme beim Lesen der Daten haben k√∂nnen. Auch verarbeiten nicht alle Fernseher und DVD-Player dieses Dateisystem fehlerfrei.

Das Dateisystem exFAT wurde ausschlie√ülich f√ľr Flash-Speicher entwickelt und sollte der Industriestandard f√ľr flashbasierte Ger√§te wie USB-Sticks und SD-Karten werden. Richtig durchgesetzt hat sich das Dateiformat noch nicht. MacOS unterst√ľtzt es beispielsweise erst seit der Version 10.6.5.

Zwischenfazit zur Formatierung

Durchschnittsnutzer brauchen sich gar keine Sorgen um die Formatierung machen; sie können den Stick nach dem Kauf direkt verwenden. Hobbyfotografen und vor allem Filmaffine können aber durch die Dateigrößenlimitierung auf Probleme stoßen. Sie sollten ihren USB-Stick auf das NTFS-System umformatieren.

Formatieren eines USB-Sticks

Das Formatieren eines Speichermediums nehmen Sie unter Windows beispielsweise im Dateimanager vor. Durch einen Rechtsklick auf das Speichermedium wird ein Kontextmen√ľ ge√∂ffnet. Dort klicken Sie auf ‚ÄěFormatieren‚Äú, nehmen die gew√ľnschten Einstellungen vor und klicken auf ‚ÄěStarten‚Äú. Achtung: Bei dieser Aktion werden alle auf dem Medium gespeicherten Dateien gel√∂scht! Sie sollten Ihre Dateien vorher unbedingt sichern.

Wenn das Dateisystem einen Fehler aufweist, beispielsweise nach einem unbedachten Entfernen des USB-Mediums, ohne es vorher abzumelden, kann eine Formatierung dazu f√ľhren, dass der Stick danach wieder funktionsf√§hig ist. Nicht gesicherte Dateien sind dann allerdings verloren.

Passwortschutz und Verschl√ľsselung

Tragen Sie auch einen USB-Stick mit pers√∂nlichen Informationen wie Krankheitsdaten, Steuererkl√§rung oder Bewerbungen mit sich herum? Dann haben Sie bestimmt ein ungutes Gef√ľhl, wenn Sie sich vorstellen, der Stick ginge verloren. Dann k√∂nnten n√§mlich alle Personen, die den Datentr√§ger finden, auf die gespeicherten Daten zugreifen.

Einem Verlust durch sicheres Verstauen oder einen st√§rkeren Schl√ľsselring vorbeugen ist l√∂blich, dennoch kann ein derart kleines Gadget einmal verlorengehen: Sei es durch Materialerm√ľdung, Unachtsamkeit oder Diebstahl. Daher sch√ľtzen USB-Stick-Besitzer ihre pers√∂nlichen Daten effektiv, indem sie diese verschl√ľsseln. Eine solche Verschl√ľsselung des USB-Sticks ist f√ľr Nutzer mit technischem Vorwissen beispielsweise mit der kostenfreien Software VeraCrypt realisierbar. Die Software verschl√ľsselt den kompletten Datentr√§ger. Die Dateiinhalte sowie Informationen √ľber die Dateianzahl und -art werden erst nach korrekter Passworteingabe sichtbar.

Passwort sicher aufbewahren

Das Passwort sollten Sie auf jeden Fall an einem sicheren Ort aufbewahren. Sollten Sie es vergessen, können selbst Experten die auf dem Stick gespeicherten Daten nicht widerherstellen!

Einige wenige USB-Stick-Modelle sch√ľtzen Nutzer mit Bordmitteln per Passwort vor unerlaubtem Zugriff. Die notwendige Software ist auf einem speziellen Bereich des USB-Sticks hinterlegt. Interessenten sollten schon bei der Kaufentscheidung auf dieses Feature achten, denn es nimmt ihnen im Bedarfsfall viel Arbeit ab.

Den USB-Stick nach Nutzung immer sicher entfernen

Unbewusst haben es bestimmt alle Nutzer bereits einmal gemacht: Den USB-Stick nach Nutzung einfach vom laufenden Computer abgezogen. In den meisten F√§llen geht das auch gut, aber diese Unachtsamkeit kann auch zu Dateiverlusten f√ľhren. Vor allem wenn gerade Dateien vom Stick oder auf diesen kopiert werden, ist das Risiko besonders hoch. Im schlimmsten Fall ist die Datei anschlie√üend besch√§digt, oder das Dateisystem ist defekt. Dann w√§ren die Daten verloren. Melden Sie den Stick daher immer √ľber die Funktion ‚ÄěHardware sicher entfernen und Medium auswerfen‚Äú-Funktion in der Taskleiste ab. Dadurch werden aktive Prozesse gestoppt und Sie k√∂nnen den USB-Stick ohne Gefahr vom verwendeten Ger√§t abziehen.

Andere USB-Stick-Verwendungen

Neben den kleinen Speichersticks gibt es auch eine Reihe an Ger√§ten, die auf den ersten Blick nicht von den klassischen Sticks zu unterscheiden sind, jedoch andere Zwecke erf√ľllen. Beispiele f√ľr Sticks mit anderen Verwendungszwecken sind:

  • USB-Funk-Dongles: Solche Funksignalempf√§nger stellen eine Verbindung zwischen schnurloser Maus oder Tastatur und PC her.
  • USB-Bluetooth-Dongles: Derartige Ger√§te r√ľsten PCs oder Laptops um eine Bluetooth-Funktionalit√§t auf, wodurch weitere elektronische Ger√§te drahtlos verbunden werden k√∂nnen.
  • WLAN-Empf√§nger: Mittels eines WLAN-Sticks werden beispielsweise Desktop-Computer fit f√ľr eine kabellose Verbindung zum Router gemacht.
  • WLAN und Speicher: Es existieren dar√ľber hinaus Kombinationen aus Speicherstick und WLAN-Empf√§nger.
  • DVB-T2-Stick: Mit diesen Sticks ist der terrestrische Fernsehempfang auf Computern und Laptops m√∂glich. √Ėffentlich-rechtliche Programme sind kostenfrei, andere Sender sind regional unterschiedlich verf√ľgbar und erfordern die Zahlung einer Geb√ľhr beim Monopolisten freenet.
  • Login per Fingerabdruck: Durch einen Stick mit Fingerabdruck-Sensor wird das sichere Anmelden m√∂glich, auch bei √§lteren Devices.
  • Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor: Dabei handelt es sich um ein Nischenprodukt, das die Temperatur und Luftfeuchtigkeit misst und dem Nutzer √ľber eine Software auf dem Computer ausgibt.

Weiterf√ľhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen usb-Stick-Vergleich-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem vollumfänglichen Test unterzogen.

Zun√§chst fanden wir einen Testbericht des Computerfachmagazins c‚Äôt. In diesem Test stellen die Autoren einen USB-Stick vor, den Nutzer mit einem Passwort vor Fremdzugriff sch√ľtzen k√∂nnen. Der USB-Stick aus dem Test verf√ľgt √ľber ein eigenes Ziffernfeld, √ľber das Nutzer den Passcode nach (oder dank Akku sogar vor) dem Einstecken in den Computer eingeben.

Ein diesbez√ľglicher Test des renommiertesten deutschen Testinstituts, der Stiftung Warentest, liegt (Stand: April 2019) leider noch nicht vor.

Auf der Suche nach einem weiteren USB-Stick-Test wurden wir beim Computermagazin CHIP f√ľndig. Die Tester haben in dieser Kategorie f√ľnf USB-3.0-Speichersticks mit einer Speicherkapazit√§t bis zu 256 GB getestet und ein Ranking erstellt. Zus√§tzlich hat CHIP das Preis-Leistungs-Verh√§ltnis im Test bewertet. Das Treppchen belegen der Patroit Supersonic Rage 2 128GB, der SanDisk Cruzer Extreme Pro 128GB und der Transcend Jetflash 780 64GB.