Mikrowelle

Die 7 besten Mikrowellen im Test & Vergleich

Leistung Mikrowelle maximal
Fassungsvermögen
Anzahl Leistungsstufen
Grillfunktion
Dampfgarfunktion
Heißluft
Auftaufunktion
Pizzaprogramm
Timer-Funktion
Freistehend
Drehteller
Durchmesser Drehteller
Kindersicherung
Maße
Gewicht
Vorteile

Mikrowellen-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Der Mikrowellenherd ist ein praktischer K√ľchenhelfer zum Auftauen gefrorener Lebensmittel und zum schnellen Erw√§rmen von Speisen und Getr√§nken. Manche Modelle verf√ľgen √ľber Zusatzfunktion wie Garen, Grillen und Backen.
  • Im Vergleich zum Backofen arbeiten Mikrowellen energiesparender und schneller. Zudem brauchen sie weniger Platz und eignen sich damit gut f√ľr kleine Wohnungen.
  • W√§hrend g√§ngige Mikrowellenherde immer mit ihrer H√∂chstleistung arbeiten und je nach gew√§hlter Leistungsstufe in bestimmten Intervallen Pausen einlegen, erm√∂glichen es moderne Ger√§te mit Inverter-Technologie, die Leistung exakt anzupassen.
  • Zu den wichtigsten Kaufkriterien f√ľr einen Mikrowellenherd z√§hlen der Funktionsumfang, das Fassungsverm√∂gen, die Leistung, die Bedienung und die Ma√üe.

Wie funktioniert eine Mikrowelle und welche Vorteile bietet sie?

Wie die Kaffeemaschine, der Toaster und der Wasserkocher ist auch die Mikrowelle in vielen K√ľchen eine Selbstverst√§ndlichkeit. Dem Statistischen Bundesamt zufolge besitzen im Jahr 2018 knapp drei Viertel der deutschen Privathaushalte ein solches Ger√§t. Auch in vielen B√ľrok√ľchen sind Mikrowellenger√§te zu finden. Sie erleichtern und beschleunigen die Lebensmittelzubereitung und passen damit sehr gut in unsere Zeit, in der alles m√∂glichst schnell gehen soll und niemand viel Zeit f√ľr den Haushalt √ľbrighat.

W√§rme durch schwingende Wassermolek√ľle

Der Mikrowellenherd ist als praktischer K√ľchenhelfer zum schnellen Aufw√§rmen von Speisen bekannt. Weniger bekannt ist dagegen die Funktionsweise. Im Gegensatz zu traditionellen Back√∂fen, arbeiten Mikrowellenherde nicht mit Heizst√§ben und Hitze. Wie der Name es bereits andeutet, basiert das Prinzip stattdessen auf elektromagnetischen Wellen mit niedriger Frequenz. Diese Wellen versetzen die Wassermolek√ľle, die in allen Speisen enthalten sind, in Rotation und erh√∂hen deren kinetische Energie. Dadurch steigt die Temperatur der Wassermolek√ľle an und die Speisen werden warm.

Die Vorurteile gegen√ľber Mikrowellen

Die Arbeitsweise der Mikrowellenherde st√∂√üt nicht √ľberall auf Begeisterung, sondern hat mit einigen Vorurteilen zu k√§mpfen. Bis heute ist die Angst verbreitet, dass gef√§hrliche Strahlung aus den Ger√§ten austreten k√∂nnte, die f√ľr Menschen sch√§dlich sind. Gleiches gilt f√ľr die Bef√ľrchtung, die Mikrowellen k√∂nnten die Struktur der damit erw√§rmten Lebensmittel so ver√§ndern, dass diese langfristig gesundheitssch√§digend wirken.

Wie wirken Mikrowellen auf den menschlichen Körper?

Die Mikrowellen versetzen Wassermolek√ľle in Rotation und erhitzen so Fl√ľssigkeiten. Das tun sie nicht nur mit Lebensmitteln, sondern auch mit dem menschlichen K√∂rper. Die Angst vor diesen Wellen ist also durchaus berechtigt, denn sie ist f√ľr biologische Zellen gef√§hrlich. Allerdings sind die auf dem Markt erh√§ltlichen Mikrowellenherde durch ihr Geh√§use gut abgeschirmt.

Bei intakten Ger√§ten treten nur in unmittelbarer Umgebung des Mikrowellenherds geringe Dosen der Wellen, die sogenannte Leckstrahlung aus. Dass diese nicht zu hoch ausf√§llt, stellt das Bundesamt f√ľr Strahlenschutz in Form von strengen Tests sicher. Als Emissionsgrenzwert gelten im Abstand von f√ľnf Zentimetern zum Mikrowellenherd f√ľnf Milliwatt pro Quadratzentimeter. Bislang wurde bei den Tests nie eine √úberschreitung des festgelegten Grenzwerts festgestellt.

Beeinflussen Mikrowellen den Nährwertgehalt von Lebensmitteln?

Viele Untersuchungen zeigten, dass das Erhitzen von Lebensmitteln in der Mikrowelle bei richtiger Anwendung deren Inhaltsstoffe nicht beeinflusst. Wichtig ist, wie auch beim Erw√§rmen auf der Herdplatte, dass die Lebensmittel schonend gegart werden, sodass sie ihre N√§hrstoffe beibehalten. R√ľckst√§nde der Mikrowellen bleiben nicht in der Nahrung zur√ľck.

Bei welchen Gerichten ist Vorsicht geboten?

Vorsichtig sollten Nutzer bei der Zubereitung von Babynahrung und heiklen Lebensmitteln wie Eier und Gefl√ľgel sein. Da sich beim Erhitzen in der Mikrowelle die Temperatur nicht ganz gleichm√§√üig in den Lebensmitteln verteilt, besteht die Gefahr, dass Erreger wie Salmonellen oder Listerien nicht zuverl√§ssig abget√∂tet werden.

Schnell, energiesparend und vielseitig einsetzbar

Mikrowellenger√§te kommen vor allem zum Erw√§rmen kleiner Portionen, etwa der Reste vom Vortag, zum Einsatz. Das erledigen sie n√§mlich nicht nur energiesparender, sondern auch deutlich schneller als Backofen und Kochfeld. Das Vorheizen, das bei manchen Back√∂fen recht viel Zeit in Anspruch nimmt, entf√§llt bei Mikrowellen komplett. Ein weiterer Vorteil gegen√ľber dem Backofen: Mikrowellen sind deutlich kompakter und finden damit auch in kleineren K√ľchen problemlos Platz.

Auch zum Auftauen tiefgek√ľhlter Lebensmittel eignen sich die K√ľchenhelfer hervorragend. Gefrorene Speisen sind innerhalb von wenigen Minuten aufgetaut. Einige moderne Modelle bringen dar√ľber hinaus Funktionen zum Grillen und Backen mit und sind damit so vielseitig einsetzbar, dass ein Backofen kaum noch n√∂tig ist. Teilweise geh√∂rt auch Dampfgaren zum Funktionsumfang. Solche Modelle sind in der Lage, Lebensmittel so schonend zu erhitzen, dass der Gro√üteil der N√§hrstoffe und Vitamine erhalten bleibt.

Vorteile einer Mikrowelle
  • Energiesparender als der Backofen
  • Platzsparend
  • Schnelles Erhitzen kleiner Portionen
  • Schonendes Auftauen gefrorener Speisen
  • Modelle mit Back-, Gar- und Grillfunktion erh√§ltlich

Wichtige Kaufkriterien: Das sollten Sie beachten

Der Markt bietet eine große Auswahl an unterschiedlichen Mikrowellenmodellen. Einige wichtige Kriterien, die Verbraucher bei ihrer Kaufentscheidung beachten sollten, stellen wir im Folgenden vor.

Das Fassungsvermögen: Wie viel passt in die Mikrowelle?

Besonders wichtig ist das Fassungsverm√∂gen des Mikrowellenherds, auch als Garraumvolumen bezeichnet. Bei den g√§ngigen Ger√§ten betr√§gt es zwischen 15 und 30 Litern. Welches Fassungsverm√∂gen Verbraucher ben√∂tigen, h√§ngt von ihren Verwendungsvorlieben und der Gr√∂√üe der Portionen ab, die mit der Mikrowelle erw√§rmt werden sollen. F√ľr Singles oder Paare, die mit der K√ľchenhilfe Speisen aufw√§rmen oder auftauen m√∂chten, reichen in der Regel kleinere Modelle mit einem Garraumvolumen bis zu 20 Litern aus. Wer sich dagegen eine Mikrowelle mit Hei√üluft- oder Grillfunktion als Backofenersatz anschafft, um damit zum Beispiel Pizzen aufzubacken, sollte ein gr√∂√üeres Ger√§t mit einem Fassungsverm√∂gen ab 20 Litern w√§hlen. Gleiches gilt f√ľr Haushalte ab drei Personen, die mit der K√ľchenhilfe ihr gemeinsames Essen erw√§rmen oder zubereiten m√∂chten.

Vereinzelt finden sich im Handel auch gr√∂√üere Modelle mit Fassungsverm√∂gen bis zu 50 Litern. Solche kommen aber √ľberwiegend in der Gastronomie zum Einsatz. F√ľr den Privatgebrauch sind diese Gr√∂√üen √ľblicherweise nicht notwendig.

Die Maße

Die Maße eines Mikrowellenherds variieren je nach seinem Fassungsvermögen. In welchem Rahmen sie liegen, zeigt die folgende Tabelle:

  Minimal Maximal
Breite 37 cm 60 cm
Höhe 22 cm 57 cm
Tiefe 26 cm 57 cm
Die minimalen und maximalen Ma√üe handels√ľblicher Mikrowellenherde.

Wer sich f√ľr ein freistehendes Modell entscheidet, sollte in jedem Fall ausreichend Platz auf seiner Arbeitsplatte einplanen. Die Mikrowelle sollte n√§mlich in einem gewissen Abstand zu W√§nden, Schr√§nken und anderen K√ľchenger√§ten stehen, damit eine ausreichende Bel√ľftung m√∂glich ist. Hinter dem Ger√§t und zu beiden Seiten empfiehlt sich ein Abstand von rund zehn Zentimetern. √úber dem Ger√§t sollten es 20 Zentimeter sein.

Die Leistung: Wie viel Watt sind notwendig?

Je nach Modell kann auch die Leistung, die in Watt angegeben wird, variieren. Grunds√§tzlich gilt: Je gr√∂√üer das Garraumvolumen und der Funktionsumfang ausfallen, desto mehr Leistung ist notwendig, um nicht zu lange auf das Essen warten zu m√ľssen. F√ľr kleine Modelle, die sich auf die Basisfunktionen beschr√§nken, ist eine Leistung von 700 bis 800 Watt ausreichend. Ger√§te mit einem gr√∂√üeren Garraum (etwa ab 20 Litern), die mehrere Zubereitungsprogramme wie das Erw√§rmen, das Auftauen, das Grillen und das Dampfgaren beherrschen, ben√∂tigen dagegen eine Leistung von 1.400 Watt oder mehr. Hinsichtlich der Leistung sollten Verbraucher beachten, dass Mikrowellen mit einer h√∂heren Leistung Gerichte in k√ľrzerer Zeit erw√§rmen k√∂nnen, daf√ľr aber auch mehr Energie ben√∂tigen. Es gilt also abzuw√§gen, ob die Zeit- oder die Stromersparnis eine h√∂here Priorit√§t hat.

Au√üerdem sollte eine Mikrowelle √ľber mehrere Leistungsstufen verf√ľgen, sodass Nutzer die Leistung anpassen und zum Beispiel empfindliche Lebensmittel wie Fisch mit geringerer Wattzahl auftauen k√∂nnen. Besonders gut eignet sich daf√ľr eine Inverter-Mikrowelle, da sie die Wattzahl tats√§chlich reguliert, anstatt im Intervallbetrieb zu arbeiten.

Die Bedienung

Die Bedienung des Mikrowellenherds sollte möglichst intuitiv und komfortabel sein. Grundsätzlich lassen sich zwei Bedienungsarten unterscheiden:

Modelle mit mechanischem Bedienfeld
mechanisches Bedienfeld

Mechanische Bedienfelder finden sich h√§ufig bei sehr einfach gehaltenen Ger√§ten, deren Funktionsumfang sich auf die Grundfunktionen beschr√§nkt. Sie bestehen √ľblicherweise aus zwei Drehreglern. Mit dem einen bestimmen Anwender die Garzeit, mit dem anderen die Leistung. Die Garzeit stellen Nutzer je nach Modell in Zehn-Sekunden- oder in Minuten-Schritten ein.

Modelle mit digitalem Bedienfeld
digitales Bedienfeld

Mehr und auch pr√§zisere Einstellungsoptionen finden sich auf digitalen Bedienfeldern. Mit ihnen sind Mikrowellen mit gr√∂√üerem Funktionsumfang ausgestatten. Solche Bedienfelder bestehen in der Regel aus einem LC-Display und diversen Sensortasten, mit denen Nutzer das gew√ľnschte Programm ausw√§hlen und bei Bedarf einzelne Parameter wie Leistung und Garzeit sehr genau anpassen. Die Bedienung f√§llt hier also deutlich komplexer aus als bei Modellen mit mechanischem Bedienfeld, bietet aber auch mehr M√∂glichkeiten.

Möglichst viel Komfort

Bei manchen Ger√§ten sind die Drehregler oder die Tasten versenkbar. Das vereinfacht die Reinigung der Vorderseite. Einige digitale Bedienfelder bieten auch die M√∂glichkeit, h√§ufig genutzte Einstellungen abzuspeichern. Ebenfalls komfortabel ist eine Zeitschaltautomatik. Sie erm√∂glicht es, einen gew√ľnschten Zeitpunkt einzugeben, zu dem die Mikrowelle mit einem Programm starten soll. Damit stellen Nutzer zum Beispiel ihr Essen morgens vor dem Weg zur Arbeit in den Mikrowellenherd, w√§hlen das gew√ľnschte Programm und die Startzeit und freuen sich beim Nachhausekommen √ľber das bereits fertige Essen. Mikrowellen, die verschiedene Zubereitungsarten beherrschen, erlauben h√§ufig auch, diese zu kombinieren, auch Serialisierung genannt. So k√∂nnen Nutzer zum Beispiel einstellen, dass das Ger√§t das Essen zuerst erw√§rmt und im Anschluss mit der Grillfunktion br√§unt.

Das Material der Außenhaut

Das innere Mikrowellengeh√§use muss immer aus Metall bestehen, um die Mikrowellen im Garraum zu halten und zu reflektieren. Die Au√üenhaut besteht dagegen √ľblicherweise aus einem oder zweien der folgenden Materialien:

  • Kunststoff
  • Glas
  • Edelstahl

G√ľnstige Ger√§te sind h√§ufig mit Kunststoff ummantelt. Sie zeichnen sich durch ein stabiles, leichtes und einfach zu reinigendes Geh√§use aus. Allerdings sind Modelle aus Kunststoff etwas weniger langlebig als solche aus Edelstahl und neigen mit der Zeit zu Verf√§rbungen. Daf√ľr sind Fingerabdr√ľcke weniger leicht sichtbar.

Modelle aus h√∂heren Preissegmenten (etwa ab 100 Euro) haben meist ein Edelstahl-Geh√§use und teilweise eine Glasfront. Dadurch sehen sie hochwertig und modern aus. Au√üerdem sind Edelstahl und Glas langlebiger und weniger anf√§llig f√ľr Materialverf√§rbungen als Kunststoff. Daf√ľr sind Edelstahl-Ger√§te etwas pflegeintensiver, da sie empfindlicher gegen√ľber Fingerabdr√ľcken sind. Nutzer m√ľssen die Oberfl√§che √∂fter abwischen und polieren. Einige hochwertige Modelle aus Edelstahl sind mit einer speziellen Beschichtung ausgestattet, welche die sichtbaren Fingerabdr√ľcke und damit auch den Reinigungsaufwand reduziert.

Vom Auftauen bis zum Backen: Welche Funktionen hat eine Mikrowelle?

Die Mikrowellen auf dem Markt unterscheiden sich nicht nur durch ihre Bauart, sondern auch durch ihren Funktionsumfang. W√§hrend g√ľnstige Ger√§te (etwa 50 bis 100 Euro) meist nur mit den Basisfunktionen ausgestattet sind, bringen Mikrowellen aus h√∂heren Preissegmenten diverse Zusatzfeatures mit.

Die Grundausstattung: Verschiedene Leistungsstufen im Intervallbetrieb

Zur Basisausstattung eines Mikrowellenherdes geh√∂rt das Erw√§rmen in unterschiedlichen Leistungsstufen, meist f√ľnf oder sechs. G√§ngige Ger√§te arbeiten dabei im Intervallbetrieb. Das bedeutet, dass sie stets mit der H√∂chstleitung arbeiten, welche die elektrische Nennleistung des Ger√§ts vorgibt. W√§hlen Nutzer eine niedrigere Leistungsstufe, wird also nicht die tats√§chliche Leistung reduziert. Stattdessen legt die Mikrowelle je nach Stufe in bestimmten Zeitabst√§nden Pausen ein. Wenn eine Mikrowelle zum Beispiel eine Nennleistung von 800 Watt hat und Nutzer eine Leistungsstufe von 400 Watt einstellen, gibt das Ger√§t beispielsweise f√ľnf Sekunden lang eine Strahlungsleistung von 800 Watt ab, pausiert f√ľr f√ľnf Sekunden und beginnt dann von vorne.

Der Sonderfall: Inverter-Mikrowellen

Moderne Mikrowellen aus dem h√∂heren Preissegment (etwa ab 150 Euro aufw√§rts) nutzen h√§ufig nicht das Intervallverfahren, sondern greifen stattdessen auf die sogenannte Inverter-Technologie zur√ľck. Diese erm√∂glicht es mit einem speziellen Schaltnetzteil, die Leistung tats√§chlich anzupassen und bei Bedarf mit niedrigeren Wattzahlen zu arbeiten. Das hat den Vorteil, dass empfindlichere Speisen wie etwa Fisch schonender aufgetaut und gegart werden. Die Erw√§rmung erfolgt gleichm√§√üiger. Au√üerdem arbeiten Inverter-Mikrowellen energieeffizienter als traditionelle Modelle.

Vorteile
  • Schonenderes Auftauen und Garen
  • Sehr energieeffizient
  • Gleichm√§√üigeres Erw√§rmen
Nachteile
  • H√∂herer Preis

Praktische Zusatzfunktionen

Hochwertige Modelle sind h√§ufig mit praktischen Zusatzfeatures f√ľr spezielle Zubereitungsarten ausgestattet.

Die Auftaufunktion
Auftaufunktion

Grunds√§tzlich funktioniert das Auftauen von tiefgek√ľhlten Lebensmitteln mit jeder Mikrowelle. Nutzer sollten dabei eine niedrige Leistungsstufe w√§hlen, damit das Gericht nicht gegart wird und alle N√§hrstoffe erhalten bleiben. Daf√ľr empfehlen sich 180 bis 240 Watt. Einfacher und sicherer ist es, ein automatisches Auftauprogramm zu nutzen, das einige Modelle mitbringen. Dabei geben Nutzer √ľber das Bedienfeld das Gewicht und die Art der aufzutauenden Speise an. Das Ger√§t passt dann automatisch die Dauer des Vorgangs und die daf√ľr notwendige Leistung beziehungsweise die Intervallabst√§nde an.¬†

Die Heiß- und die Umluftfunktion
Heißluft und Umluft

Die Funktionen Hei√ü- und Umluft sind haupts√§chlich vom Backofen bekannt und waren diesem lange vorbehalten. Mittlerweile sind aber auch einige Mikrowellenherde mit einer oder beiden Funktionen ausgestattet und werden damit zu einem kleinen Backofen. Bei beiden Garvorg√§ngen zirkuliert hei√üe Luft im Garraum, was dazu f√ľhrt, dass die Speisen von allen Seiten gleichm√§√üig gegart und gebr√§unt werden. Dazu sind hohe Temperaturen von mindestens 200 Grad Celsius notwendig. Um diese Temperaturen erzeugen zu k√∂nnen, arbeiten die Ger√§te zus√§tzlich zum Mikrowellenprinzip mit Heizst√§ben. Mit einer Hei√üluft- oder Umluftfunktion, auch als Backfunktion bezeichnet, k√∂nnen Nutzer in ihrer Mikrowelle Pizza aufbacken, Brot backen oder Aufl√§ufe √ľberbacken.

Die Grillfunktion
Grillfunktion

Wer seine Gerichte mit der Mikrowelle nicht nur auftauen oder erw√§rmen m√∂chte, sondern auch Wert auf eine knusprige Konsistenz und R√∂staromen legt, sollte ein Ger√§t mit Grillfunktion w√§hlen. Bereits einige g√ľnstige Kombiger√§te ab etwa 100 Euro verf√ľgen √ľber dieses Feature. Sie haben entweder einen Quarz- oder einen Infrarot-Grill integriert. Bei Ersterem befinden sich die Grillelemente in der Oberseite des Garraums. Eine Kombination aus Quarzgrill und Drehteller bewirkt eine gleichm√§√üige Br√§unung und eignet sich daher gut f√ľr Aufl√§ufe. W√§hrend der Quarzgrill die Speisen nur von oben br√§unt, bestrahlt der Infrarotgrill sie von allen Seiten und wirkt gleichm√§√üiger. Letzterer eignet sich beispielsweise gut f√ľr das Grillen von Gefl√ľgel.

Die Dampfgarfunktion
Dampfgarfunktion

Beim Dampfgaren werden Speisen besonders schonend mit Wasserdampf erhitzt. Die innere Struktur und das Aussehen der Lebensmittel werden nicht ver√§ndert. Zudem bleiben auch alle Vitamine, N√§hrstoffe und Aromen erhalten. Mikrowellenherde mit Dampfgarfunktion verf√ľgen √ľber einen Wassertank. Zum Dampfgaren erhitzt das Ger√§t das Wasser, sodass purer Wasserdampf entsteht, mit dem die Speisen erw√§rmt werden. Je nach Modell lassen sich zum Dampfgaren Temperaturen von 30 bis 100 Grad Celsius einstellen.

Die Warmhalte-Funktion
Warmhaltefunktion

Manche Modelle bringen neben den verschiedenen Zubereitungsprogrammen eine Warmhalte-Funktion mit. Mit dieser werden die Speisen nach der Zubereitung weiterhin gew√§rmt. Der Garvorgang stoppt aber, damit sie nicht austrocknen oder anbrennen. √úblicherweise startet die Funktion automatisch, wenn die Mikrowellent√ľr nach Ende des Garvorgangs geschlossen bleibt. Je nach Modell k√∂nnen die Speisen 15 bis 90 Minuten warmgehalten werden.

Die Selbstreinigungsfunktion
Selbstreinigungsfunktion

Sehr praktisch ist au√üerdem eine Selbstreinigungsfunktion, die einige hochwertige Mikrowellen mitbringen. Damit sparen sich Nutzer das regelm√§√üig notwendige, zeitaufwendige und m√ľhevolle S√§ubern. Zur Selbstreinigung erzeugt das Ger√§t etwa zehn bis f√ľnfzehn Minuten lang Dampf innerhalb des Garraums. Das Wasser daf√ľr bezieht es entweder aus einem integrierten Wassertank, der auch zum Dampfgaren genutzt wird, oder aus einem Gef√§√ü, das der Nutzer in die Garraummitte stellen muss. Der Dampf sorgt daf√ľr, dass sich alle Verschmutzungen von den Innenw√§nden des Mikrowellenherds l√∂sen. Nach dem Dampfvorgang wischt der Nutzer das Mikrowelleninnere einfach mit einem Tuch ab.

Welche verschiedenen Gerätetypen gibt es?

Mikrowellen sind in verschiedenen Varianten erh√§ltlich. Zum einen unterscheiden sich die K√ľchenger√§te hinsichtlich ihrer Bauart und zum anderen im Hinblick auf das verwendete Mikrowellenverteilungssystem.

Die Bauart: freistehend, zum Einbau oder zum Unterbau

Hinsichtlich ihrer Bauart lassen sich Mikrowellen in drei verschiedene Kategorien unterteilen:

Die freistehende Mikrowelle
freistehende Mikrowelle

Die verbreitetste Variante ist die freistehende Mikrowelle. Nutzer platzieren sie einfach an einem passenden Platz, meist auf der Arbeitsfl√§che in der K√ľche, und schlie√üen sie an das Stromnetz an. Beim Aufstellen sollten Nutzer einen Abstand von rund zehn Zentimetern zu den umliegenden W√§nden oder Schr√§nken einhalten, um eine ausreichende Bel√ľftung zu erlauben. Freistehende Mikrowellen bieten den Vorteil, dass sie flexibel platzierbar und im Falle eines Defekts einfach austauschbar sind.

Die Einbau-Mikrowelle
Einbau-Mikrowelle

Im Gegensatz zu freistehenden Ger√§ten ben√∂tigt die Einbau-Mikrowelle keinen Platz auf der Arbeitsfl√§che. Sie f√ľgt sich in eine daf√ľr vorgesehene Stelle in der Einbauk√ľche ein. Damit ist die Einbau-Mikrowelle weniger flexibel als ein freistehendes Ger√§t. Verbraucher m√ľssen sie bereits bei der K√ľchenplanung ber√ľcksichtigen und k√∂nnen sie nicht einfach nachtr√§glich umstellen. Zudem ist f√ľr den Einbau meist ein Fachmann erforderlich, und ein defektes Ger√§t l√§sst sich nicht so einfach austauschen. Daf√ľr f√ľgt sich der Mikrowellenherd sehr harmonisch in die K√ľche ein. Er eignet sich f√ľr alle, die gerade eine neue K√ľche planen.

Die Mikrowelle zum Unterbau
Unterbau-Mikrowelle

Einen Kompromiss aus freistehendem Ger√§t und Einbau-Modell bilden Mikrowellen zum Unterbau. Sie werden unter einem H√§ngeschrank der K√ľche montiert. Daf√ľr haben solche Modelle auf ihrer Oberseite mindestens vier L√∂cher, √ľber die sie sich stabil mit dem K√ľchenschrank verschrauben lassen. Sie sind also in K√ľchen ohne vorgesehene Einbaustelle integrierbar und beanspruchen gleichzeitig keinen Platz auf der Arbeitsplatte. Allerdings f√ľgen sie sich auch weniger harmonisch in die K√ľche ein als ein Einbaumodell und sind weniger flexibel als freistehende Ger√§te. Bei der Montage m√ľssen Anwender darauf achten, dass die Tragf√§higkeit des Schranks f√ľr das Gewicht der Mikrowelle ausreicht, sich eine Steckdose in der N√§he befindet und die Bel√ľftung des Ger√§ts frei zug√§nglich ist. Unterbauf√§hige Mikrowellen sind eine gute L√∂sung f√ľr Verbraucher, die weder eine Einbaustelle noch genug Platz auf der Arbeitsfl√§che in ihrer K√ľche haben.

Die verschiedenen Mikrowellen-Verteilungssysteme

Neben den genannten Bauweisen unterscheiden sich Mikrowellenherde auch in der Art, in der sie die namensgebenden elektromagnetischen Wellen in ihrem Inneren, dem Garraum, verteilen. Es ist wichtig, dass sich die Wellen homogen verteilen, damit sie die Speisen und Getränke gleichmäßig erwärmen.

Der Drehteller
Drehteller

Der Klassiker unter den Mikrowellen-Verteilungssystemen ist der Drehteller. Er liegt lose auf einem Drehmechanismus in der Mitte des Mikrowellenbodens. Die zu erwärmenden Lebensmittel werden in einem geeigneten Gefäß darauf platziert. Während des Betriebs dreht sich der Teller und mit ihm die darauf befindliche Speise.

Der Reflektorfl√ľgel
Reflektorfl√ľgel

Eine Alternative zum Drehteller ist der sogenannte Reflektorfl√ľgel, auch Wellenr√ľhrer genannt. Er befindet sich an der oberen Innenseite des Mikrowellenherds und dreht sich w√§hrend des Betriebs. Er reflektiert die auf ihn treffenden Mikrowellen und bewirkt, dass sie von den Garraumw√§nden in stets wechselnde Richtungen umgelenkt werden.

Die Drehantenne
Drehantenne

√Ąhnlich wie der Reflektorfl√ľgel funktioniert die sogenannte Drehantenne. Sie befindet sich entweder oberhalb des Garraums, unterhalb von ihm oder ragt in das Herdinnere hinein. Indem sie rotiert, verteilt sie die Mikrowellen homogen im Garraum.

Der Reflektorpunkt
Reflektorpunkt

Ein weiteres System zur Verteilung der Mikrowellen im Garraum ist der Reflektorpunkt. Er befindet sich auf der Seitenwand des Garraums, welcher der Einspeisungsstelle der Mikrowellen gegen√ľber liegt.

Mehrere Verteilungssysteme kombiniert

Ganz nach dem Motto ‚Äědoppelt h√§lt besser‚Äú arbeiten in einigen Ger√§ten gleich zwei Verteilungssysteme, etwa der Reflektorfl√ľgel und der Drehteller oder der Reflektorpunkt und der Drehteller. Das sorgt zum einen f√ľr eine noch bessere Verteilung der Mikrowellen im Garraum, zum anderen bietet es dem Nutzer die M√∂glichkeit, den Drehteller nach Bedarf abzuschalten. Das ist zum Beispiel dann praktisch, wenn die zu erw√§rmenden Speisen etwas gr√∂√üer sind und auf dem Drehteller nur schwer oder gar nicht Platz finden.

Die Mikrowelle sicher nutzen

Mikrowellen sind nicht ganz unumstritten. Die praktischen K√ľchenhelfer haben mitunter den Ruf, gef√§hrlich zu sein. Zwar lassen sich die Vorurteile gegen√ľber den Mikrowellen recht einfach entkr√§ften. Denn seri√∂se Beweise daf√ľr, dass die mit einem handels√ľblichen, intakten Modelle eine sch√§dliche Wirkung h√§tten, gibt es nicht. Dennoch ist es wichtig, die Sicherheitshinweise in der Gebrauchsanleitung zu lesen und zu beachten.

Tipps f√ľr mehr Sicherheit

Wie andere K√ľchenger√§te auch sind viele Mikrowellenherde mit Funktionen ausgestattet, die f√ľr mehr Sicherheit bei der Anwendung sorgen. Dazu z√§hlen folgende:

Abschaltautomatik
Abschaltautomatik

Um zu verhindern, dass die Mikrowellen aus dem Ger√§t ins Freie gelangen, schalten sich die Ger√§te beim √Ėffnen der T√ľr automatisch ab. Zus√§tzlich sind Mikrowellenherde mit einem Thermoschalter ausgestattet, der bei √úberhitzung daf√ľr sorgt, dass sich der Herd abschaltet.

Kindersicherung
Kindersicherung

Vor allem in Haushalten mit Kleinkindern sollte der Mikrowellenherd mit einer Kindersicherung ausgestattet sein, damit der Nachwuchs das Ger√§t nicht unbeobachtet einschalten oder Einstellungen √§ndern kann. Meist wird mit dem Aktivieren der Kindersicherung das Bedienfeld blockiert. Zum Deaktivieren der Funktion ist dann in der Regel die Eingabe einer bestimmten Tastenkombination, etwa das dreimalige Dr√ľcken der Starttaste, erforderlich.

Das geeignete Geschirr verwenden

Nicht alle Materialien sind mikrowellengeeignet. Um Sch√§den am Ger√§t zu vermeiden, m√ľssen Nutzer daher darauf achten, die zu erhitzenden Lebensmittel mit dem passenden Geschirr in den Mikrowellenherd zu stellen. Folgende Materialien k√∂nnen Nutzer bedenkenlos f√ľr die Mikrowelle verwenden:

  • Glas
  • Porzellan
  • Kunststoffe, die als Mikrowellengeignet gekennzeichnet sind

Metallbehälter, verschlossene Gefäße und Kunststoffe, die nicht als mikrowellengeeignet gekennzeichnet sind, sollten sie dagegen nicht verwenden. Metallbehälter schirmen beispielsweise die Mikrowellen ab, sodass sich die Speisen nur sehr langsam oder gar nicht erwärmen. Schlimmstenfalls verursacht Metall in der Mikrowelle Lichtblitze, die das Gerät beschädigen.

Geschirr auf seine Mikrowellentauglichkeit testen

Falls Anwender unsicher sind, ob sich ihr Geschirr f√ľr die Nutzung in der Mikrowelle eignet, k√∂nnen sie es einem einfachen Test unterziehen. Sie stellen das leere Beh√§ltnis f√ľr etwa 30 Sekunden bei h√∂chster Leistungsstufe in die Mikrowelle. Hat das Material keine Hitze angenommen, kann das Geschirr problemlos verwendet werden. Da sich die Mikrowelle niemals leer erhitzen sollte, stellen Nutzer zus√§tzlich am besten eine mit Wasser gef√ľllte Tasse in die Mitte des Ger√§ts.

Die Mikrowelle richtig reinigen und Lebensmittel auftauen

F√ľr eine hygienische Lebensmittelzubereitung ist eine regelm√§√üige Reinigung der Mikrowelle notwendig. Tipps dazu sowie zu den ben√∂tigten Auftauzeiten der verschiedenen Lebensmittel finden sich im Folgenden.

Das richtige Auftauen verschiedener Lebensmittel

Besonders praktisch ist ein Mikrowellenherd zum schnellen Auftauen von Lebensmitteln. Allerdings sollten Nutzer einige Punkte beachten, damit es gelingt:

  • Eine niedrige Leistungsstufe, etwa 180 Watt, oder gegebenenfalls einfach das Auftauprogramm ausw√§hlen
  • Die tiefgek√ľhlten Speisen in einem offenen, mikrowellengeeigneten Gef√§√ü auf den Drehteller stellen
  • Die Lebensmittel mehrmals w√§hrend des Auftauens wenden, je nach Gr√∂√üe ein- bis f√ľnfmal, beziehungsweise umr√ľhren, damit sie gleichm√§√üig auftauen
  • Beim Auftauen von Fisch und Fleisch bei jedem Wenden die entstandene Fl√ľssigkeit abgie√üen
  • Die Speisen nach dem Entnehmen 10 bis 15 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.

Die Auftaudauer h√§ngt von der gew√§hlten Leistungsstufe sowie von der Art und Menge der aufzutauenden Speisen ab. Die folgende Tabelle zeigt Richtwerte f√ľr eine Auswahl an Lebensmitteln. Sie beziehen sich auf das Auftauen bei 180 Watt.

Lebensmittel Menge Dauer
Br√∂tchen 4 St√ľck 2‚Äď5 Minuten
Brot 1 kg 15 Minuten
Obst 250 g 5 Minuten
Gem√ľse 250 g 8 Minuten
Kuchen 1 St√ľck (‚Čą150 g) 3‚Äď5 Minuten
Fisch 500 g 8‚Äď10 Minuten
Fleisch 500 g 10‚Äď15 Minuten
Grobe Richtwerte f√ľr die Auftaudauer verschiedener Lebensmittelgruppen bei einer Leistung von 180 Watt.

Tipps zum Säubern der Mikrowelle

F√ľr die Reinigung der √§u√üeren Oberfl√§chen verwenden Nutzer einfach einen Lappen oder Schwamm. Zur Entfernung von Fingerabdr√ľcken feuchten sie diesen am besten etwas an. Im Falle von gr√∂beren Verschmutzungen empfiehlt sich Scheuermilch. Das Sichtfenster l√§sst sich gut mit Glasreiniger s√§ubern.

Noch wichtiger als eine strahlend saubere Außenfläche ist ein hygienischer Innenraum, da hier Lebensmittel zubereitet werden. Schnell sammeln sich in ihm Essensreste, Soßenspritzer und sonstige hartnäckige Verschmutzungen an.

Modelle mit einer Selbstreinigungsfunktion erleichtern Nutzern das S√§ubern des Ger√§teinnenraums. Wer eine Mikrowelle ohne dieses Feature besitzt, kann sich mit einem simplen Trick helfen. Gibt man einen mit Wasser und Essig gef√ľllten, offenen Beh√§lter f√ľr zehn Minuten bei maximaler Leistung in die Mikrowelle, hat das denselben Effekt wie die Selbstreinigungsfunktion. Der entstehende Dampf l√∂st den Schmutz im Innenraum, sodass Nutzer ihn im Anschluss einfach mit einem Tuch abwischen k√∂nnen. Alternativ zum Essig legen Nutzer mehrere Zitronenscheiben in das Wasser.

Weiterf√ľhrende Mikrowellen-Tests von √Ėko-Test und der Stiftung Warentest

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Mikrowellen-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Das Verbrauchermagazin √Ėko-Test hat zuletzt 2009 einen vollumf√§nglichen Test von Mikrowellen ver√∂ffentlicht. Die Experten haben in diesem Mikrowellen-Test neun Modelle unter die Lupe genommen. In einem Labor wurden die Ger√§te auf ihre Leckstrahlung und umstrittene Inhaltsstoffe untersucht. Au√üerdem pr√ľften die Tester, wie gut die Produkte mikrowellentypische Gerichte zubereiten. Das Testergebnis: Alle getesteten Mikrowellen erhalten eine Abwertung im Kriterium Sicherheit, da beim Betrieb Strahlung nach au√üen dringt. Allerdings liegen alle gemessenen Werte weit unter dem gesetzlichen Grenzwert. Hinssichtlich der Zubereitung mikrowellentypischer Gerichte unterschieden sich die Testkandidaten teilweise stark; bei einigen wurden beispielsweise beim Erw√§rmen von einem Glas Milch gro√üe Temperaturunterschiede festgestellt. Sechs der neun getesteten Mikrowellen erzielten ein gutes Ergebnis, drei weitere Produkte schnitten nur befriedigend ab. Ganz oben im Test finden sich Mikrowellen der Marken Candy, Panasonic und Privileg.

Ein etwas aktuellerer Mikrowellen-Test aus dem jahr 2016 findet sich bei der Stiftung Warentest. Das Verbraucherinstitut hat 17 Kombi-Mikrowellen getestet. Drei von ihnen schnitten im Test so gut ab, dass sie einen Backofen ersetzen können.