Gaming-PCs

Die 7 besten Gaming-PCs im Test & Vergleich

Produktinformation
Hersteller
Arbeitsspeicher
Arbeitsspeichertyp
Prozessor
Prozessortakt
Anzahl Prozessorkerne
Grafikkartentyp
Mainboardtyp
Speichertyp
Speicherkapazität
Betriebssystem
Optisches Laufwerk
Typ optisches Laufwerk
Sound
Beleuchtung
Anschl√ľsse
WLAN-fähig
LAN
USB-Anschluss
Anzahl USB-Anschl√ľsse
HDMI-Anschluss
Anzahl HDMI-Anschl√ľsse
Allgemeine Merkmale
Maße
Gewicht
LIeferumfang

Gaming-Computer-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Ein Gaming-PC richtet sich an ein relativ junges Publikum, dass das Spielen am PC einer Konsole vorzieht.
  • Zwar sind Gaming-PCs teurer als √ľbliche Office-PCs, aber auch deutlich leitungsf√§higer.
  • Sowohl die St√§rke jeder einzelnen Komponente als auch das Zusammenspiel der Bauteile wird bei der Konzeptualisierung eines Gaming-Systems ber√ľcksichtigt.
  • Idealerweise ist ein Gaming-PC so aufgebaut, dass er auch mit zuk√ľnftiger Hardware kompatibel ist.

Unterhaltungsmaschine f√ľrs Eigenheim

Spielen am Computer ist mittlerweile weitgehend gesellschaftlich etabliert. Es gibt sogar √§hnlich wie beim Sport Wettbewerbe und Meisterschaften. Ohne das richtige Equipment macht es jedoch nur wenig Freude. Zwar ist in nahezu jedem Haushalt ein Desktop-PC, ein Notebook oder ein Netbook vorhanden, doch aktuelle Titel, etwa aus den Reihen Call of Duty, Fifa oder Anno haben hohe Hardwareanspr√ľche, die von Standard-PC-Systemen nicht erf√ľllt werden. Insbesondere die Berechnung dreidimensionaler virtueller Welten verlangt Ressourcen, die √ľbliche PCs kaum bew√§ltigen k√∂nnen. Das Aufrufen von Webseiten oder Arbeiten mit Textverarbeitungsprogrammen gelingt einem Einsteiger-Computer oder einem energiesparenden Mini-PC, doch sobald Leistung gefragt ist, m√ľssen diese Systeme passen.

In einem Spiele-Rechner sind aktuelle Komponenten integriert, die auch grafisch anspruchsvolle Games zum Laufen bringen, ohne den Spieler mit Ladezeiten, Aussetzern und Fehlermeldungen von seiner Passion abzuhalten. Zudem sind die Komponenten f√ľr maximale Effizienz aufeinander abgestimmt. Die Platzierung des L√ľfters beispielsweise soll eine optimale Abfuhr der CPU-Hitze erm√∂glichen und die Grafikkarten werden idealerweise so gew√§hlt, dass die Bild-Synchronisation mit dem Monitor ohne Schlierenzeichnung und Pixelfehler geschieht. Beim Gaming-PC steht die Leistung im Vordergrund, Aspekte wie Ger√§uschentwicklung und Strombedarf sind zweitrangig, werden vor allem bei h√∂herpreisigen Modellen jedoch durchaus ber√ľcksichtigt.

Gaming-PCs sind aufgrund ihrer hohen Leistung vielseitig nutzbar: Wer etwa Bild- und Videobearbeitungen betreibt, kann dies dank kr√§ftigem Prozessor und reichlich Arbeitspeicher m√ľhelos am Gaming-PC erledigen.

Typisch f√ľr einen Gaming-PC ist das futuristische Design: Leuchtr√∂hren und Sichtfenster machen aus der Computer-Station einen echten Hingucker. Apropos Station: Als Gaming-PC wird lediglich der Tower verstanden. Weitere Peripherie wie Bildschirm, Maus und Tastatur sind in einem klassischen Gaming-PC-Paket nicht enthalten. Nutzer haben an individuelle Anspr√ľche an das ‚ÄěDrumherum‚Äú, insbesondere an Eingabesysteme wie M√§use und Tastaturen. Sie m√∂chten, anders als Notebook-Nutzer, ihr System in Eigenregie anpassen und erweitern. Viele USB-Ports und Komponenten, die ohne gro√üen Aufwand ausgetauscht werden k√∂nnen, pr√§gen einen Gaming-PC.

Vorteile
  • Aktuelle sowie zuk√ľnftige Spiele genie√übar
  • Vielf√§ltige Entertainment-M√∂glichkeiten
  • Anspruchsvolle Anwendungen wie Videobearbeitungen m√∂glich
  • Interessantes Design
  • Zahlreiche Erweiterungsm√∂glichkeiten
Nachteile
  • Relativ hohe Anschaffungskosten
  • H√§ufig hoher Stromverbrauch und vernehmbare Ger√§uschentwicklung
  • Verh√§ltnism√§√üig gro√üer Platzbedarf
  • Weitere Peripherie wird ben√∂tigt

Die Basics im √úberblick

S√§mtliche Elemente eines Gaming-PCs aufzuf√ľhren w√ľrde den Umfang dieses Ratgebers sprengen: Im Folgenden sind nur die Basics er√∂rtert. Am wichtigsten sich Grafikkarte und Prozessor. Diese Komponenten stehen bei jedem Gaming-PC-Test beziehungsweise -Infoblatt an erster Stelle. Dicht dahinter folgt der Arbeitsspeicher. Gro√üe Bedeutung f√ľr das System hat auch der K√ľhler. Je nach Geschmack beziehungsweise Einsatzszenario sollte und darf auch dem Geh√§use Beachtung geschenkt werden. Erweiterungsfunktionen beispielsweise sind mit der Gestaltung des Geh√§uses eng verkn√ľpft.

Grafikkarte

Sie dient der Berechnung des Bildes. Je leistungsst√§rker die Grafikkarte ist, desto schneller gelingt die Umsetzung der Bilder. Je nach Detailstufe k√∂nnen unterschiedliche Bildraten, angegeben in fps (Frames per Second, Einzelbilder pro Sekunde), realisiert werden. Ab etwa 40 fps erscheinen Bewegungsabl√§ufe auf dem Bildschirm fl√ľssig. Zu beachten ist dabei die Aufl√∂sung, mit der der Bildschirm betrieben wird. Erbringt eine Grafikkarte zum Beispiel auf Full-HD-Niveau eine Rate von 40 fps, kann diese in WQHD nur noch 30 fps betragen. Werden Spiele in 4K gestartet, sinkt die Bildrate solch einer Grafikkarte schnell unter 20 fps. Als Folge ruckelt und stockt das Spielgeschehen.

Die Anschl√ľsse der Grafikkarte m√ľssen mit dem Monitor kompatibel sein. Mit einem DVI-Anschluss beispielsweise k√∂nnen auch √§ltere Monitore betrieben werden und ein HDMI-Port erm√∂glicht je nach Generation (1 oder 2) die √úbertragung in 4K. Display Port (DP) spielt die St√§rken einer Grafikkarte bei der √úbertragung besonders hoher Datenraten aus und unterst√ľtzt ‚Äď genauso wie HDMI ‚Äď das Einspeisen von Akustiksignalen.

Prozessor

F√ľr die Leistungsf√§higkeit einer CPU (Central Processing Unit, Prozessor) sind die Taktung seiner Prozessorkerne (gemessen in Hertz) sowie deren Anzahl entscheidende Faktoren. Hierbei gilt: Je gr√∂√üer die Megahertz- beziehungsweise Gigahertzrate ausf√§llt und je mehr Kerne im Verbund arbeiten, desto flotter f√§llt die Betriebsgeschwindigkeit aus. Theorie und Praxis stimmen allerdings nur selten √ľberein. So offenbart manch ein Quad-Core-Prozessor mit vier Kernen eine weit h√∂here Leistung als ein Octa-Core-Modell mit acht Kernen und identischer Taktrate, denn auch der innere Aufbau, die Prozessorarchitektur, spielt eine Rolle. Dabei sind Aspekte wie die Threads und der Cache zu beachten. So ist Expertenwissen oder gute Recherchearbeit gefragt, um die Potenz der CPU zu erschlie√üen.

Die beiden wichtigsten Hersteller, Intel und AMD, liefern sich einen erbitterten Kampf um die Marktf√ľhrerschaft bei Desktop-CPUS. Als besonders preisleistungsstark gilt AMDs Ryzen-5-Serie, wohingegen Intels Coffee-Lake-Prozessoren f√ľr besonders stromsparend erachtet werden. Wer das Maximum aus dem Prozessor ziehen m√∂chte, sollte auf die M√∂glichkeit des √úbertaktens achten. Hierbei werden die Leistungsobergrenzen um einige Hundert Megahertz √ľberzogen. Doch Vorsicht: Betrieben im √úbertakt-Modus heizt die CPU auf und ab 90 Grad droht der Totalausfall.

Prozessorkerne in der √úbersicht
  • Dual-Core-Prozessor: 2 Kerne
  • Quad-Core-Prozessor: 4 Kerne
  • Hexa-Core-Prozessor: 6 Kerne
  • Octa-Core-Prozessor: 8 Kerne

Festspeicher: HDD oder SSD?

Im Festspeicher lagern nicht nur die installierten Spiele, sondern ebenso die zahlreichen Programme bis hin zum Betriebssystem. Je größe der Festspeicher ausfällt, desto mehr Games und Software findet darauf Unterschlupf. Neben der Terabyte- beziehungsweise Gigabytezahl, also der Größe des Speicherplatzes, interessieren auch die Zugriffsraten (Lese- und Schreibgeschwindigkeiten) sowie die Betriebsstabilität.

Unabh√§ngig von Hersteller, Gr√∂√üe und Preis ist zwischen einer SSD (Solid State Drive) und einer HDD (Hard Disk Drive) zu unterscheiden. HDDs, also klassische Magnetfestplatten, sind wesentlich preiswerter, arbeiteten jedoch langsamer und geben Ger√§usche von sich, wohingegen eine SSD nahezu lautlos und deutlich schneller arbeitet sowie kompakter und wesentlich robuster ist. Folglich sind viele Gaming-PCs sowohl mit einer SSD als auch HDD ausgestattet: Letztere dient als Massenspeicher, etwa f√ľr Medienbibliotheken, wohingegen erstere mit Programmen und dem Betriebssystem belegt ist. Auf diese Weise werden die Boot-Vorg√§nge auf wenige Sekunden gedr√ľckt und viele Programme starten in Sekundenbruchteilen.

Arbeitsspeicher

Auch der Arbeitsspeicher (RAM, Random Access Memory) wird in Gigabyte angegeben, f√§llt mit 8, 16, 32 oder selten sogar 64 Gigabyte jedoch deutlich kleiner aus als der Festspeicher. Das liegt daran, dass er lediglich als tempor√§rer Speicher dient. Hier lagert der PC s√§mtliche Prozessdaten zwischen; je mehr Arbeitsspeicher zur Verf√ľgung steht, desto reibungsloser gelingt Multitasking, sprich das Ausf√ľhren mehrerer Programme.

Neben der Größe des Speichers gilt jedoch auch die Aufteilung (Dual oder Single) sowie die Art (DDR2, DDR3, DDR4, DRAM oder ECC) als entscheidend. Ist etwa ein Dual-Channel-Speicher in Betrieb, können nicht nur höhere Datenraten erzielt werden, sondern auch leichter Erweiterungen vorgenommen werden. ECC-Speicher kommen lediglich in mobilen Endgeräten zum Einsatz, wohingegen DDR2 bis DDR4 auch im Gaming-PCs verbaut wird.

K√ľhler

Der K√ľhler hat die Aufgabe, die Hardware zu k√ľhlen. Im Vordergrund steht die CPU, die die gr√∂√üte Abw√§rme von sich gibt, aber auch Grafikprozessoren von leistungsstarken Grafikkarten ben√∂tigen h√§ufig einen eigenen K√ľhler. Der klassische K√ľhler arbeitet nach dem Ventilator-Prinzip und ist je nach Prozessor und Geh√§use oberhalb oder seitlich der CPU platziert. Die Leistung des K√ľhlers resultiert aus der Gr√∂√üe der Rotorbl√§tter und deren Neigung sowie Material. Zu beachten ist, dass gro√üe L√ľfter h√§ufig lauter als kleine L√ľfter arbeiten. Da einige wenige Gamer neben der Leistung auch die Ger√§uschentwicklung im Blick haben, wurden Wasserk√ľhler f√ľr den Gaming-PC-Liebhaber erschlossen.

Gehäuse

Das Geh√§use eines traditionellen Gaming-PCs ist grunds√§tzlich relativ gro√ü und seit einiger Zeit h√§ufig mit Sichtfenstern ausgestattet. Die Sichtfenster haben vor allem eine Prestige-Funktion: Verf√ľgt das Motherboard √ľber eine RGB-Steuerung, k√∂nnen Leuchtr√∂hren und weitere effektvolle Elemente in das Innenleben gesetzt werden. So spiegelt das √Ąu√üere des PCs dessen inneren Werte stilvoll wider. Wichtig sind auch die Anschl√ľsse, denn fehlen im Geh√§use Ports f√ľr USB-Buchsen oder sind Audioausg√§nge lediglich in der R√ľckseite integriert, f√§llt das Hinzuschalten von Peripherieger√§ten schwer.

Wenn es etwas mehr sein darf: So wird der Gaming-PC erweitert

Ist das Innenleben in einem ger√§umigen Geh√§use verpackt, erweist sich der Gaming-PC als zukunftstaugliche Entertainment-Station, denn in diesem Fall sind Bauteile wie Festplatten oder Grafikkarten schnell hinzugef√ľgt oder ausgetauscht. Neben Upgrade-M√∂glichkeiten des Innenlebens spielen auch externe Erweiterungsoptionen eine Rolle: Ein Gaming-PC sollte m√∂glichst viele USB-Ports aufweisen ‚Äď sowohl an der Front als auch an der R√ľckseite. 6 oder 8 Ports gelten derzeit als Standard! Zudem sollten die USB-Ports sein, also mindestens dem Standard USB 3.0 entsprechen. Dieser erlaubt weit h√∂here √úbertragungsraten als der bisherige 2.0-Standard, was zum Beispiel das Kopieren gro√üer Medienbibliotheken auf externe Festplatten beschleunigt. USB-Ports dienen auch dem Anschluss von M√§usen und Tastaturen, den beiden entscheidenden Peripheriekomponenten im Gaming-Sektor.

Wer anspruchsvolle Games in hohen Auflösungsraten genießen möchte, sollte die Grafikkarte ins Visier nehmen: Techniken wie FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) reduzieren Ruckeln, da diese die Bildsignale zwischen Grafikkarte und Monitor anpassen.

Einen weiteren interessanten Aspekt birgt die Implementierung beziehungsweise Nicht-Implementierung eines optischen Laufwerks: Heute gelangen nur noch wenige Programme via CD beziehungsweise DVD auf die Festplatte. Häufig erfolgt die Installation per Download oder USB-Stick. Wer viele alte Spiele besitzt oder schlichtweg auf die Silberscheiben nicht verzichten möchte, sollte entweder auf das Vorhandensein eines entsprechenden Laufwerks achten oder den Zukauf eines externen Modells in Erwägung ziehen. Transportable Laufwerke sind bereits ab 20 Euro zu haben. Allerdings weisen diese Einsteigermodelle vergleichsweise geringe Lese- und Schreibraten auf, belegen einen USB-Port und benötigen unter Umständen eine geeignete Unterlage.

Gaming-PCs mit besonderen Schwerpunkten

Je nach Geldbeutel können allerlei Besonderheiten einen Gaming-PC auszeichnen. Sogenannte Silent-PCs beispielsweise sind mit außerordentlich leisen Komponenten ausgestattet und haben geräuschdämmende Materialien verbaut. Mit Geräuschentwicklungen von unter einer Sone sind diese Systeme auch unter Volllast kaum zu hören.

Seltener sind Stromsparmodelle unter Gaming-PCs zu finden. Leistung und sparsamer Energieverbrauch sind kaum miteinander zu vereinen, doch wenn Grafikkarte, Prozessor und Netzteil geschickt gew√§hlt sind, k√∂nnen durchaus Verbrauchsunterschiede zwischen 100 bis 150 Watt gegen√ľber baugleichen Nicht-Energie-Spar-PCs erzielt werden. Wer besonders energieeffizient zocken m√∂chte, sollte auf die Zertifikate der Initiative 80 PLUS achten. Netzteile, die den Anforderungen dieser Initiative entsprechen, k√∂nnen je nach Status (Bronze, Silver, Gold) eine nahezu verlustfreie Stromverteilung im System sicherstellen.

Clever zocken f√ľr dauerhaften Spielspa√ü

Ganz gleich, ob Einsteiger- oder Profi-Gaming-PC, bei der Inbetriebnahme sind Aspekte zu beachten, die schnell ausgeblendet werden und im schlimmsten Fall zum Totalschaden des Systems f√ľhren. Viele Hersteller, die ihre Gaming-PCs √ľber den Versandhandel verkaufen, f√ľgen in die Innenleben der Rechner Sicherungselemente ein. Die Styropor-Polster oder Schaumstoff-Verbindungen dienen der Stabilisierung und wirken St√∂√üen w√§hrend des Transports entgegen. Insbesondere die Grafikkarte, der Prozessor und der K√ľhler sind schnell in Mitleidenschaft gezogen, wenn der Zusteller beherzt anpackt und seine Fracht in Windeseile verl√§dt. Diese Sicherungen sollten vor der ersten Inbetriebnahme entfernt werden.

Ist der neue Gaming-PC ausgepackt, muss ein PC-tauglicher Stellplatz gefunden werden. Das Ger√§t sollte zwar gut zu erreichen sein, etwa um CDs einzulegen und Kopfh√∂rer anzuschlie√üen, zugleich aber vor direkter Sonneneinstrahlung gesch√ľtzt sein. Insbesondere Modelle mit schwarzen Verkleidungen heizen sich andernfalls z√ľgig auf, sodass der K√ľhler mehr Leistung erbringen muss und das System h√∂rbar aufdreht. Der PC sollte auch immer mit einem Abstand von einigen Zentimetern zu W√§nden oder Tischplatten aufgebaut sein, damit es zu keinem R√ľckstau von warmer Abluft kommt.

Wartung der Hard- und Software

Zu guter Letzt sollte der PC regelm√§√üig gewartet werden. Es empfiehlt sich die Installation von Analyse-Tools, die die Prozessor-Taktrate sowie die Temperatur anzeigen. Insbesondere beim √úbertakten sollte ein Programm wie Core Temp installiert sein. F√ľr die Verwaltung sowie Wartung der Festplatten sind Software-Erweiterungen wie Crystak Disk Info ratsam. Mit geeigneten Programmen gelingt zudem das Defragmentieren der Festplatte sehr praktikabel. Dies ist bei regelm√§√üigen L√∂schvorg√§ngen vorteilhaft, da durch eine Defragmentierung Fehlern in der Sektorenbelegung vorgebeugt wird. F√ľr SSDs stehen andere Optimierungsoptionen bereit, denn eine Defragmentierung von nicht-mechanischen Festplatten bringt wenig und kann dar√ľber hinaus Verschlei√üsch√§den nach sich ziehen.

Auch die Hardware sollte regelm√§√üig gewartet werden. Staubk√∂rner und andere Kleinstpartikel beispielsweise setzen sich schnell an der Verkleidung der Geh√§usel√ľfter fest. Die Luftzirkulation wird dadurch beeintr√§chtigt, sodass ein Hitzestau droht. Daher ist das Aufschrauben des Geh√§uses und das vorsichtige S√§ubern des Innenlebens sowie der Filtersystemen von Zeit zu Zeit ratsam.

Tests von Gaming-Computern

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Diascannern.

Ausf√ľhrliche Gaming-PC-Tests finden sich im Netz zuhauf. Im aktuellen Test von Gaming-Computern der Zeitschrift Computer Bild beispielsweise listen die Experten die Top 10 der Gaming-PC-Branche von verschiedenen Herstellern zu verschiedenen Preisen. In diesem Test rangieren die Modelle Medion Erazer X67128, Alienware Aurora und Crosair One i140 auf den vordersten Pl√§tzen. Mit an Bord sind stets speicherstarke und flinke SSDs, Grafikkarten aus den Top-Serien der RTX- oder Radeon-Vega-Reihen sowie Oberklassen-CPUs. Der Intel Celeron i7-7700 mit einer 4,2 Gigahertz starken Quad-Core-Plattform oder der AMD Ryzen 7 3700, der mit einer Basistaktrate von satten 3,6 Gigahertz ans Werk geht, zeichnen die Sieger des Tests aus.

Erfreulich: Computer Bild achtet auch auf kleine, jedoch entscheidende Aspekte. Die Tests spiegeln somit auch die Alltagstauglichkeit der Rechner wider. Unter anderem messen die Tester die Lautst√§rke, testen √úbertragungsraten von LAN- und WLAN-Modulen und √ľberpr√ľfen, ob die USB-Anschl√ľsse auch tats√§chlich der zugeschriebenen Generation entsprechen.