Farblaserdrucker

Die 7 besten Farblaserdrucker im Test & Vergleich

Charakteristika
Technologie
Gewicht
Maße
Energieverbrauch Betrieb
Herstellergarantie
Funktionen
Druckgeschwindigkeit S/W
Druckgeschwindigkeit Farbe
Maximale Druckauflösung
Beidseitiger Druck
Fotodruck
Scanfunktion
Kopierfunktion
Faxfunktion
Typ Display
Touchscreen
KapazitÀt
Maximales Papierformat
Maximale PapierkapazitÀt
Anzahl PapierfÀcher
Anzahl Patronen/Toner
Schnittstellen
Wi-Fi-fÀhig
AirPrint-fÀhig
Steuerung per App
Cloud-Print
Vorteile

Farblaserdrucker-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Ein Farblaserdrucker ist zwar in der Anschaffung teurer, mit lĂ€ngerem Gebrauch rentiert sich der Kauf jedoch.
  • Anders als bei Tintenstrahldruckern trocknet der Toner bei Farblaserdruckern nicht ein.
  • MultifunktionsgerĂ€te bieten zusĂ€tzlich eine Scan-, eine Kopier- sowie eventuell eine Faxfunktion und sind nur unwesentlich grĂ¶ĂŸer als einfache AusfĂŒhrungen.
  • Über einen Drucker mit WLAN-UnterstĂŒtzung können Sie Ihre Texte und Bilder vom Smartphone oder Tablet ausdrucken.
  • Die DruckqualitĂ€t von Texten und Grafiken fĂ€llt besser aus als bei herkömmlichen Tintenstrahldruckern.

Effiziente Lasertechnik

Laserdrucker benötigen, wie jeder andere Farbdrucker auch, Farbpatronen. Der Name kommt daher, dass der Steuerbefehl zur Druckeinheit per Laser geschieht. Der Drehspiegel, der den Laserstrahl empfĂ€ngt, projiziert das Abbild auf eine oder mehrere Trommeln, welche die nötige Menge an Toner lĂ€dt und auf das Papier auftrĂ€gt. Daher ist ein großer Vorteil von Farblaserdruckern gegenĂŒber Tintenstrahldruckern, dass die Farbpatronen nicht verkleben oder austrocknen. Das heißt, wenn der Laserdrucker einmal mehrere Wochen oder gar Monate stillsteht, ist das kein Problem. Bei einem Tintenstrahldrucker kann es hingegen durchaus vorkommen, dass Sie Toner nachkaufen mĂŒssen, obwohl Sie die Patrone nur selten verwendet haben. DarĂŒber hinaus sind die Druckkosten geringer. Obwohl Farblaserdrucker in der Anschaffung also durchaus teurer sind als Tintenstrahldrucker, zahlt sich die Investition mit der Zeit aus.

Ein weiterer Vorteil von Laserdruckern ist ihre Druckgeschwindigkeit. Sie drucken deutlich schneller als Tintenstrahldrucker. Grafik- und Textdrucke erledigen sie mit Bravour, nur anspruchsvolle Fotografien gelingen Tintenstrahldruckern fĂŒr gewöhnlich besser. Da der Druckprozess bei Laserfarbdruckern etwas anders ablĂ€uft, sind die Ausdrucke deutlich haltbarer und unempfindlicher gegen UmwelteinflĂŒsse wie Sonnenlicht oder Spritzwasser. Die Farbe wird nicht einfach auf die Ausdrucke aufgetragen, sondern ins Papier „eingebrannt“. Dieser Unterschied beim Druckverfahren hat jedoch auch einen höheren Stromverbrauch zur Folge. WĂ€hrend es Tintenstrahldrucker gibt, die bereits mit 20 Watt auskommen, sind Farblaserdrucker, die 400 Watt oder mehr benötigen, keine Seltenheit. Die höhere LautstĂ€rke kann fĂŒr den ein oder anderen Nutzer ebenfalls von Nachteil sein.

Vorteile
  • Geringere Druckkosten
  • Höhere Druckgeschwindigkeit
  • Kein Eintrocknen des Toners in Ruhephasen
  • Bessere Haltbarkeit der Drucke
Nachteile
  • Teurer in der Anschaffung
  • SchwĂ€chen bei Fotodrucken
  • Höherer Stromverbrauch
  • Lauter

Benötigen Farblaserdrucker spezielles Papier?

Die Antwort lautet hier ganz klar: nein. HandelsĂŒbliches Druckerpapier reicht bei der Verwendung eines Farblaserdruckers vollkommen aus. Selbst bei einem beidseitigem Druck gelingen mit normalem Papier gute Ergebnisse. Das Laserverfahren sorgt dafĂŒr, dass nichts durchschimmert – selbst dann nicht, wenn Sie den Druck gegen das Licht halten. Die QualitĂ€tsunterschiede zu einem Druck mit Tintenstrahl bleiben auch bei herkömmlichem Papier deutlich sichtbar. Spezielles Tintendruckpapier und Fotopapier sind nicht mit Farblaserdruckern kompatibel.

Multifunktion – mehrere Fliegen mit einer Klappe

Multifunktionslaserdrucker können nicht nur drucken, sondern auch scannen, kopieren und meistens faxen. FĂŒr gewöhnlich sind diese GerĂ€te nicht viel grĂ¶ĂŸer als herkömmliche Drucker. Nicht nur fĂŒr den Arbeitsalltag im BĂŒro, sondern auch fĂŒr den Privatgebrauch kann die Anschaffung eines MultifunktionsgerĂ€tes sinnvoll sein – beispielsweise um Bewerbungsunterlagen zu erstellen, Textpassagen von LeibĂŒchern zu kopieren oder einen gescannten Zeitungsartikel zu verschicken.

Besonders praktisch sind Multifunktionsdrucker, die außerdem noch ĂŒber eine Netzwerk-KonnektivitĂ€t verfĂŒgen. So können Sie von anderen GerĂ€ten wie Tablets und Smartphones, die auf dasselbe Netzwerk zugreifen, kabellos drucken. Oft ist dafĂŒr lediglich die Installation einer speziellen App des Druckerherstellers nötig. Dann brauchen Sie nichts weiter zu tun, als im Document-Viewer des Smartphones oder Tablets die „Drucken“-Funktion zu wĂ€hlen. Auch das kabellose Drucken vom Computer aus ist mit der Netzwerk-KonnektivitĂ€t möglich. Die Integration des Druckers ins Heimnetzwerk ist unkompliziert und schnell erledigt. Optional können Sie das GerĂ€t auch ĂŒber ein kabelgebundenes LAN mit dem Netzwerk verbinden; dieses ist meist etwas zuverlĂ€ssiger und die DatenĂŒbertragung stabiler.

VerfĂŒgt der Farblaserdrucker ĂŒber einen Steckplatz fĂŒr USB-Sticks, können dort abgelegte Dokumente und Fotos direkt gedruckt werden, ohne dass Sie den Stick an den Computer anschließen mĂŒssen.

Gibt es bestimmte Vorschriften fĂŒr das Papiergewicht?

Auf jeder Papierverpackung ist das Gewicht in Gramm pro Quadratmeter angegeben. Das klassische Kopierpapier, das 80 Gramm pro Quadratmeter wiegt, gilt als Standard fĂŒr sĂ€mtliche Verwendungszwecke. Auch höherwertiges Papier mit 100 Gramm pro Quadratmeter oder Recyclingpapier, das einen höheren Grauwert hat, ist kein Problem. Schwieriger wird es nur bei kartonierten Einladungskarten und dergleichen. In der Bedienungsanleitung des Druckers ist stets ein Höchstgewicht angegeben. Die Grenze liegt meist bei 120 bis 135 Gramm pro Quadratmeter.

Wichtige Unterscheidungsmerkmale bei Farblaserdruckern

Die Farblaserdruckermodelle unterscheiden sich hinsichtlich ihres Stromverbrauchs, ihrer PapierkapazitÀt und ihres Papierformates, ihrer Druckauflösung und -geschwindigkeit sowie ihrer AufwÀrmphase und ihres Toners voneinander. Je nachdem, worauf Sie Wert legen, erleichtert ein genauer Blick auf diese Merkmale die Kaufentscheidung.

Stromverbrauch
Stromverbrauch - Icon

Der Stromverbrauch liegt bei den meisten GerÀten zwischen 300 bis 550 Watt. BusinessgerÀte verbrauchen bis zu 1.000 Watt. Beachten Sie zudem den Stromverbrauch im Standby-Modus. Es ist nicht ratsam, den Farblaserdrucker immer gleich auszuschalten, sobald der Druckvorgang beendet ist. Beim Wiedereinschalten muss sich das GerÀt erst wieder aufheizen, was mitunter einen höheren Stromverbrauch bedeutet. In puncto Stromverbrauch sind Tintenstrahldrucker im Vorteil.

PapierkapazitÀt
Papierkapazitaet - Icon

Die PapierkapazitĂ€t gibt an, wie viele Blatt Papier die Ein- und Ausgabe des GerĂ€tes höchstens aufnehmen kann. BetrĂ€gt die KapazitĂ€t der Eingabe also 200 Blatt und möchten Sie ein 1.000-seitiges Dokument drucken, werden Sie mehrmals Papier nachlegen mĂŒssen. Generell gilt: Je grĂ¶ĂŸer die KapazitĂ€t ausfĂ€llt, desto seltener mĂŒssen Sie die Ein- und Ausgabe von Hand nachfĂŒllen beziehungsweise leeren. Allerdings sind die GerĂ€te in diesem Fall auch grĂ¶ĂŸer und meist etwas teurer.

Papierformat
Papierformat - Icon

Die meisten Farblaserdrucker auf dem Markt sind in erster Linie fĂŒr Papier im DIN-A4-Format geeignet. Einige Modelle bieten auch eine DIN-A3-KompatibilitĂ€t. Dieses Format kommt eher bei professionellen Anwendungen zum Einsatz als im privaten Bereich. Um kleinere Formate wie etwa BriefumschlĂ€ge oder Etiketten zu bedrucken, gibt es meist bestimmte MenĂŒpunkte und Vorrichtungen am Papiereinschub. Hochwertige GerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber mehrere Kassetten fĂŒr unterschiedliche Formate, die der Drucker automatisch erkennt.

Druckgeschwindigkeit
Druckgeschwindigkeit - Icon

Manche Hersteller bezeichnen diesen Wert auch als Ausgabevolumen. Die Geschwindigkeit gibt an, wie viele Seiten der Drucker innerhalb einer bestimmten Zeit ausgeben kann. Die meisten GerĂ€te drucken mindestens 16 Seiten pro Minute. Sehr gute Farblaserdrucker schaffen sogar 40 Seiten pro Minute oder mehr. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Schwarz-Weiß- oder Farbdrucke handelt; aufgrund des Druckverfahrens hat das auf die Geschwindigkeit keine Auswirkung.

Druckauflösung
Druckaufloesung - Icon

Der Wert fĂŒr die Druckauflösung wird in „dots per inch“, also Punkte pro Zoll, angegeben. Die Angabe besteht aus zwei Zahlen: Die erste bezeichnet den horizontalen Wert und die zweite den vertikalen. Bei Farblaserdruckern reicht eine dpi-Anzahl von 600 x 600 bereits fĂŒr eine gute QualitĂ€t aus. Die meisten aktuellen GerĂ€te liegen allerdings bereits ĂŒber diesem Wert und bieten eine Druckauflösung von 1.200 x 1.200 dots per inch. Dies ermöglicht eine noch detailgetreuere Darstellung.

AufwÀrmphase
Aufwaermphase - Icon

Die Dauer der AufwĂ€rmphase gibt an, wie lange der Drucker benötigt, um aus dem Standby-Modus heraus den Betrieb aufzunehmen, wenn er einen Auftrag erhĂ€lt und die angeforderte Seite ausdruckt. Daher wird die AufwĂ€rmphase oft in einem Atemzug mit der Druckgeschwindigkeit genannt. Vor allem im BĂŒrobetrieb kommt es hĂ€ufig vor, dass die Ausdrucke verzögert bearbeitet werden, weil der Drucker erst aufwĂ€rmen muss. Die AufwĂ€rmphase betrĂ€gt in der Regel aber deutlich weniger als zehn Sekunden.

Toner
Toner - Icon

Die meisten Hersteller bieten hauseigene Tonerkartuschen fĂŒr ihre Drucker an. Die Kosten liegen ĂŒber denjenigen von Tintenstrahldruckerpatronen. Oft ist beim Toner eine Seitenzahl angegeben. Manche Hersteller stellen auch Maxi-Kartuschen her, die zwar etwas teurer sind, dafĂŒr aber lĂ€nger halten. Farblaserdrucker benötigen fĂŒr jede Farbe einen separaten Toner. Deswegen ist es ratsam, immer eine Kartusche jeder Farbe als Reserve zur Hand zu haben.

Kosten pro Druck

Der Preis fĂŒr die Tonerkartuschen wird durch die Seitenanzahl geteilt, die Sie mit ihm drucken können. Dieser Wert wird durch die Art der Ausdrucke bestimmt. Wer hauptsĂ€chlich Text druckt, kommt beispielsweise deutlich gĂŒnstiger weg. Bei einem sehr guten Drucker kostet eine Seite etwa 2 Cent, Farbseiten schlagen mit rund 10 Cent pro Seite zu Buche und Fotodrucke sind mit circa 90 Cent pro Seite erwartungsgemĂ€ĂŸ am teuersten.

Fixiereinheit

Dieses Bauteil wird manchmal auch „Fuser“ genannt. Diese Bezeichnung kommt vom englischen Verb „to fuse“, was so viel bedeutet wie „verschmelzen“. Die Aufgabe der Fixiereinheit ist es, die vom Toner bereits aufgetragene Farbe auf dem Blatt zu fixieren. Das geschieht, indem der Toner stark erhitzt wird, sodass die Farbe in das Papier „eingebrannt“ wird.

In der Regel erreicht die Einheit Temperaturen von 180 bis 200 Grad Celsius. Der Druck verwischt nicht mehr, sobald er die Fixiereinheit durchlaufen hat. Dieses Bauteil ist im Wesentlichen dafĂŒr verantwortlich, dass sich der gesamte Drucker und womöglich auch der Raum, in dem er steht, erwĂ€rmt. Das ist jedoch kein Nachteil und keineswegs schĂ€dlich fĂŒr das GerĂ€t. Die Fixiereinheit ist austauschbar: Ein Wechsel ist – abhĂ€ngig von der QualitĂ€t – nach etwa 40.000 Drucken erforderlich. Manche Fixiereinheiten halten aber auch deutlich lĂ€nger.

Bildtrommel

Die Bildtrommel ist nicht mit dem Toner zu verwechseln. Manchmal wird die Bildtrommel auch als „Fotoleitertrommel“ oder „Photo Conductor Unit (PCU)“ bezeichnet. Im Laufe des Druckverfahrens zieht der Drucker diese Trommel ĂŒber den Toner, sodass die elektrisch aufgeladenen Partien der Trommel Farbe anziehen und an das Papier weitergeben. Je nach KapazitĂ€t werden drei Bauarten unterschieden:

BauartKapazitÀt
Einwegbildtrommel 5.000 Seiten
Permanentbildtrommel 30.000 Seiten
Semipermanente Bildtrommel 20.000 Seiten
Die unterschiedlichen Arten von Bildtrommeln und ihre KapazitÀten.

Farblaserdrucker machen entweder vom Revolver- oder Inlinesystem Gebrauch. Beim Revolversystem fĂŒhrt der Drucker die Bildtrommel jeweils einmal pro Farbton am Toner vorbei. Das ist der Grund dafĂŒr, dass Farbdrucke mit dem Bildtrommel-Verfahren deutlich lĂ€nger dauern als Schwarz-Weiß-Drucke. Beim Inline-Verfahren hingegen gibt es jeweils eine Bildtrommel pro Farbe. Dieses System arbeitet deutlich schneller. Hier ist die Bildtrommel in der Tonerkartusche integriert; der Wechsel erfolgt also stets gemeinsam, wodurch das entsprechende Ersatzteil etwas teurer ist.

Was ist beim Drucken per App zu beachten?

Mit den meisten Laserdruckern können Sie den Druckauftrag fĂŒr Dokumente direkt von Ihrem mobilen EndgerĂ€t ausgeben. Drucker und Smartphone mĂŒssen lediglich im heimischen WLAN-Netz eingeloggt sein. Auch eine Direktverbindung per WLAN wird von vielen Druckern unterstĂŒtzt. Die meisten Hersteller bieten eigene Apps an, mit denen Nutzer die Steuerung des Druckers ĂŒbernehmen können. FĂŒr jeden Druckauftrag können Sie die GrĂ¶ĂŸe des Papiers, die Ausrichtung und die gewĂŒnschten Seiten wĂ€hlen. Neben den Anwendungen der Druckerhersteller gibt es auch Programme, die Ihnen von Seiten der Smartphone-Hersteller zur VerfĂŒgung gestellt werden. Bei iOS-GerĂ€ten wie iPhone oder iPad heißt die App Airprint, Android-Smartphones hingegen benutzen Mopria. WĂ€hrend Airprint bei Apple-GerĂ€ten bereits vorinstalliert ist, muss Mopria eventuell erst noch im Google-Play-Store heruntergeladen werden.

Drucken mit Airprint

Ob der Drucker Airprint unterstĂŒtzt, erkennen Sie am Airprint-Logo in der Produktbeschreibung. Das Drucken geschieht ĂŒber die „Teilen“-Funktion innerhalb der Anwendung, mit der Sie das Dokument geöffnet haben. Hat Airprint den Drucker im Netzwerk erkannt, kann der Druckauftrag gesendet werden. Zuvor ist es möglich, die Anzahl der Ausdrucke, die Art des Drucks, also doppel- oder einseitig, Farbe oder Schwarz-Weiß sowie den Druckbereich einzustellen. Beim Druck von Fotos erscheint zusĂ€tzlich eine Auswahl fĂŒr BildgrĂ¶ĂŸe und Format. NatĂŒrlich ist auch der Abbruch eines Druckauftrages mithilfe von Airprint jederzeit möglich.

Drucken mit Mopria

Mopria ist ein Akronym, das fĂŒr Mobile Print Alliance steht. Mehrere fĂŒhrende Hersteller von Druckern, darunter HP, Brother, Kyocera, Canon und Epson haben an der Entwicklung mitgewirkt. Sofern nicht bereits auf dem Android-GerĂ€t vorinstalliert ist Mopria kostenlos im Google Play Store erhĂ€ltlich. Die Verbindung zum Drucker geschieht ebenfalls ĂŒber das WLAN-Netzwerk. Der Drucker kann auch per Ethernet mit dem Router verbunden sein. Die Verbindung ist auf diese Weise meist stabiler als ĂŒber WLAN. Lediglich eine Bluetooth-Verbindung wird nicht von Mopria unterstĂŒtzt.

Über die „Drucken“-Funktion der App können Sie den Druck in Auftrag geben. Mopria unterstĂŒtzt auch Social-Media-Plattformen wie Twitter, Facebook, Flipboard, LinkedIn und Pinterest. Nach der Auswahl haben Sie die Möglichkeit, die wichtigsten Druckereinstellungen vorzunehmen. Manche Sonderfunktionen, die Mopria ebenfalls bereitstellt, hĂ€ngen von den Spezifikationen des GerĂ€tes ab. Beispielsweise können Sie sich mittels einer PIN vor unerlaubten Ausdrucken schĂŒtzen.

Drucken mit Google Cloud Print

Google Cloud Print verfolgt einen eigenen Ansatz, der es Ihnen ermöglicht, die Dokumente aus der Cloud heraus zu drucken. Es ist also keine Verbindung von Smartphone oder Tablet zum Drucker innerhalb eines WLAN-Netzwerks nötig. Der Druckbefehl wird nur ĂŒber das Internet gesendet. Vor allem fĂŒr Unternehmen ist das eine ideale Lösung, die damit mehrere hundert Drucker gleichzeitig – und zwar weltweit – ansteuern können.

Durch die hohe Integration mit anderen verbreiteten Google-Services wie Google Docs, Gmail, Chrome und Drive erfreut sich Google Cloud Print großer Beliebtheit. Nur die Einrichtung ist etwas komplizierter, da man die IP-Adresse des Druckers benötigt und ein Benutzerkonto bei Google erforderlich ist. Auch hier gibt es ein kleines Symbol, das auf die KompatibilitĂ€t des Druckers mit den Cloud-Services von Google hinweist. Das Unternehmen hat zwar bereits angekĂŒndigt, diesen Service ab 2021 nicht mehr anzubieten. Aufgrund der hohen Beliebtheit ist jedoch davon auszugehen, dass es entsprechende Nachfolger geben wird, die nicht lange auf sich warten lassen.

Besondere Zusatzfeatures von Druckern

Manche Farblaserdrucker bieten nĂŒtzliche Zusatzfunktionen, die den Druckvorgang so unkompliziert wie möglich gestalten. Einige dieser Features sind im Folgenden aufgelistet.

Dokumenten- und Einzelblatteinzug

Der automatische Dokumenteneinzug erleichtert das Scannen von mehrseitigen Dokumenten. Anstatt eine Seite nach der anderen auf das Scanner-Glas legen zu mĂŒssen, können Sie die Seiten einfach mit der beschrifteten Seite nach oben in den Dokumenteneinzug geben und den Scanvorgang starten. Dieses Feature ist bei Multifunktionsdruckern zu finden, da diese ĂŒber einen Scanner verfĂŒgen. Eine praktische Funktion von Druckern ohne Scanner ist hingegen der Einzelblatt-Einzug. Mit ihm ist es möglich, schnell auf ein Blatt in einem Sonderformat zu drucken, das nicht in einer der Kassetten liegt.

Duplexdruck

Manche Farblaserdrucker sind mit einer Funktion ausgestattet, die das beidseitige Drucken von Papier erlaubt. Diese GerĂ€te drehen das Blatt nach dem Druck automatisch und ziehen es wieder ein, um anschließend die RĂŒckseite zu bedrucken. Aufgrund der aufwendigen Vorrichtung sind Modelle mit diesem Feature meist etwas grĂ¶ĂŸer. Außerdem dauert der Druck lĂ€nger, da das GerĂ€t mehr Zeit braucht, das Blatt zu wenden, als einfach das nĂ€chste einzuziehen.

Randlosdruck

Anders als Tintenstrahldrucker können Laserdrucker oft nicht komplett randlos drucken. Gewissermaßen als Schutz, damit ĂŒberlaufender Toner das Innere des GerĂ€ts nicht verunreinigt, bleibt immer ein kleiner weißer Streifen am Rand des Papiers zurĂŒck. Es gibt nur wenige Farblaserdrucker, die dennoch einen Randlosdruck unterstĂŒtzen. ZusĂ€tzlich zu der Konfiguration am Drucker sind auch Einstellungen im Textverarbeitungs- oder Grafikprogramm nötig, damit der Druckbefehl korrekt ausgefĂŒhrt wird.

Wie reinige ich einen Farblaserdrucker?

Um die Lebensdauer des Farblaserdruckers zu verlĂ€ngern, ist eine regelmĂ€ĂŸige Reinigung unerlĂ€sslich. Durch den Gebrauch sammeln sich Papierstaub und Tonerreste im Inneren. In der Regel enthĂ€lt das Benutzerhandbuch Hinweise des Herstellers zur Reinigung des GerĂ€tes. Um Tonerreste zu entfernen, gibt es spezielle Staubsauger, da der Filter herkömmlicher HaushaltsgerĂ€te dafĂŒr nicht fein genug ist. GrundsĂ€tzlich sind fĂŒr die Reinigung MikrofasertĂŒcher vorzuziehen. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie den Drucker vor der Reinigung vom Stromnetz trennen. DarĂŒber hinaus sollten Sie stets Handschuhe und eine Maske beim SĂ€ubern tragen, damit der feine Staub nicht in die Atemwege gelangt.

Leere Tonerkartuschen gehören nicht in den HausmĂŒll, sondern mĂŒssen speziell entsorgt werden. Wenn der Hersteller sich nicht selbst um die Entsorgung kĂŒmmert, informieren Sie sich bei den stĂ€dtischen Entsorgungsbetrieben ĂŒber die korrekte Verfahrensweise. In vielen StĂ€dten gibt es fĂŒr solche FĂ€lle ein Schadstoffmobil. Leere Tonerkassetten gehören in einen luftdicht verschlossenen Plastikbeutel, genauso wie alle verwendeten Reinigungsmaterialien.

Sind Farblaserdrucker gesundheitsgefÀhrdend?

Da Laserdrucker giftige Schwermetalle enthalten und beim Druck sehr feine Partikel in der Luft verteilen, gibt es kontroverse Debatten darĂŒber, wie gesundheitsschĂ€dlich Laserdrucker sind oder sein können. Konkrete Beweise existieren trotz zahlreicher Studien auf diesem Gebiet bislang aber nicht. Auch das Bundesumweltministerium ist zu dem Schluss gekommen, dass Laserdrucker zwar die LuftqualitĂ€t von InnenrĂ€umen verschlechtern, jedoch keine konkrete Gesundheitsgefahr darstellen. Besonders emissionsarme Laserdrucker tragen den Blauen Engel: ein Siegel, das zudem fĂŒr einen geringen Energieverbrauch und einen niedrigen GerĂ€uschpegel steht.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Farblaserdrucker nicht selbst getestet.

Das Fachmagazin CHIP veröffentlichte im Juli 2020 seinen letzten Testbericht zum Thema Farblaserdrucker. Als Sieger ging der Xerox Workcentre 6515DN hervor. Insbesondere die sehr gute Note in puncto DruckqualitĂ€t verhalf dem MultifunktionsgerĂ€t zum Testsieg. Außerdem lobten die Tester die hohe Druckgeschwindigkeit sowie die umfangreiche Ausstattung. Lediglich bei den anfallenden Druckkosten gab es Modelle, die besser abschnitten.

SparfĂŒchsen empfehlen die Tester den Kyocera Ecosys M5526cdn. Neben den niedrigen Druckkosten punktet er mit einer großzĂŒgigen Ausstattung und einem hohen Arbeitstempo. Von der QualitĂ€t des Drucks her kann er jedoch nicht mit dem Testsieger aus dem Hause Xerox mithalten. Wer Wert auf eine hohe Druckgeschwindigkeit legt, dem empfehlen die Tester den HP Color Laserjet Pro MFP M477fdn. Im monochromen Modus schafft dieses GerĂ€t fast 20 Seiten pro Minute und ist damit im Testfeld auf einem der vorderen PlĂ€tze. Die DruckqualitĂ€t ist sehr gut, lediglich beim Kopieren offenbarte der HP im Test leichte SchwĂ€chen. Alle drei Drucker sind MultifunktionsgerĂ€te und liegen im Preisbereich von etwa 330 bis 360 Euro.

Die Stiftung Warentest veröffentlichte kĂŒrzlich ebenfalls einen ausfĂŒhrlichen Farblaserdrucker-Test. Bei den reinen Druckern ohne Multifunktion gewann der Canon i-Sensys LBP623Cdw. Das GerĂ€t erhielt das Testurteil „gut“; insbesondere die QualitĂ€t des Drucks verhalf dem Drucker zu der besten Gesamtnote in seiner Kategorie. Der Ricoh P C300W ist in puncto DruckqualitĂ€t am ehesten mit dem Canon-GerĂ€t vergleichbar, enttĂ€uschte die Tester jedoch mit seinen hohen Druckkosten. Bei den Multifunktionsdruckern gingen ebenfalls die Modelle beider genannten Hersteller als Sieger hervor; sowohl der Multifunktionsdrucker Canon i-Sensys MF643Cdw wie auch der Ricoh M C250FWB schnitten unter dem Strich mit dem Testurteil „befriedigend“ ab. WĂ€hrend der Canon im Test vor allem durch seine Scan-Funktion positiv auffiel, ĂŒberzeugte der Multifunktionsdrucker von Ricoh mit seiner Vielseitigkeit, da er anders als sein Konkurrent noch eine Fax-Funktion und einen automatischen Duplex-Vorlageneinzug bietet.