17-Zoll-Notebook

Die 7 besten 17-Zoll-Notebooks im Vergleich

Betriebssystem
Prozessor
Prozessortakt
Arbeitsspeicher
Speichertyp
SpeicherkapazitÀt
Auflösung Bildschirm
Typ Grafikkarte
WLAN-fÀhig
Bluetooth-fÀhig
Optisches Laufwerk
Webcam
Akkulaufzeit
Farbe
Maße
Gewicht
Vorteile

17-Zoll-Notebook-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • 43,2 Zentimeter betrĂ€gt die Bildschirmdiagonale eines 17-Zoll Notebooks.
  • Die Auswahl der großformatigen Laptops reicht vom einfachen Einsteiger-Modell fĂŒr Office-Aufgaben ĂŒber performante Business-Laptops bis hin zum hochprofessionellen Gamer-Notebook.
  • 17-Zoll-Notebooks bieten mehr Platz fĂŒr leistungsstĂ€rkere Komponenten wie ein KĂŒhlsystem, dedizierte Grafikkarten, DVD-Brenner oder grĂ¶ĂŸere Festplatten.
  • In vielen 17-Zoll-Notebooks ist eine HDD-Festplatte mit einer SSD kombiniert, um den Workflow zu optimieren.
  • Bei einigen Modellen lĂ€sst sich der Arbeitsspeicher aufrĂŒsten, was fĂŒr Notebooks nicht selbstverstĂ€ndlich ist.

Was zeichnet ein 17-Zoll-Notebook aus?

In Tests und Vergleichen zu Notebooks sind Modelle mit einem 17-Zoll-Display eher selten zu finden. Das liegt hauptsĂ€chlich daran, dass sie fĂŒr ein mobiles Arbeiten als zu groß empfunden werden und deshalb automatisch auf den hinteren PlĂ€tzen landen – zu Unrecht, denn oft können die 17-Zoll-Notebooks gerade wegen ihrer GrĂ¶ĂŸe viel mehr als kleinere Alternativen. Meist verbauen die Hersteller in den Laptop-Riesen leistungsstarke Prozessoren, Grafikkarten oder auch LĂŒfter. Der Leistungsumfang ist insgesamt einfach stimmig.

Das wichtigste Merkmal liegt auf der Hand: das große Display. In Zentimetern umgerechnet betrĂ€gt die Bildschirmdiagonale etwa 43,18 cm. Durch die GrĂ¶ĂŸe ist ein 17-Zoll-Notebook zwar kein GerĂ€t, welches man stĂ€ndig mit sich herumtragen möchte. Bei Bedarf ist der User aber dennoch mobil und nicht, wie etwa bei einem Desktop-PC; an einen Standort gebunden. Ein weiterer Vorteil des großen Displays ist die Übersicht. Wenn zum Arbeiten mehrere Programmfenster genutzt werden, stoßen die kleineren Laptop-Modelle schnell an die Grenzen der DarstellungsfĂ€higkeit. Auf einem großen 17-Zoll-Monitor sehen die geöffneten Fenster schlicht ‚aufgerĂ€umter‘ aus, und auch das Klicken zwischen den Fenstern geht unproblematischer vonstatten. Der breite Screen macht die 17-Zoller zudem fĂŒr User interessant, die bevorzugt am Laptop Filme schauen und Games zocken.

Mit einem 17-Zoll-Notebook können Anwender unter anderem

  • SĂ€mtliche Office-Programme ĂŒbersichtlich bedienen
  • Filme und Serien streamen
  • PC-Games spielen
  • Die sozialen Medien nutzen
  • Bild- und Videobearbeitungsprogramme nutzen

Ein wichtiges Plus der großen Laptops sind die leistungsstarken Komponenten, die die Hersteller in dem gerĂ€umigen GehĂ€use verbauen. So warten viele 17-Zoll-Notebooks mit einer schnelleren Hardware und grĂ¶ĂŸeren Speichern auf. Ein solches Notebook kann auch anspruchsvolle Bildbearbeitungsprogramme ruckelfrei ausfĂŒhren und andere rechenintensive Multimediafunktionen problemlos meistern.

Ein Nachteil der 17-Zoll-Notebooks liegt in ihrer Sperrigkeit. Aufgrund der GrĂ¶ĂŸe bringen die Notebook-Giganten auch ordentlich Gewicht auf die Waage. Damit sind sie nicht mehr ganz so mobil wie die kleinen Net- und Ultrabooks. Einen 17-Zoller nimmt man nicht „mal eben so“ mit, wenn man im CafĂ© arbeiten möchte.

Das große Display benötigt außerdem viel Energie. Unterwegs kann der Akku eines großen Laptops daher schneller schlapp machen, als der eines kleineren GerĂ€tes.

Die Vor- und Nachteile eines 17-Zoll Notebooks

Vorteile
  • Großer Bildschirm (43,2 cm Diagonale) fĂŒr bequeme Nutzung von mehreren Anwendungen
  • GerĂ€umige Tastatur mit Spezialzeichen und Ziffernblock
  • Meist mehr USB-AnschlĂŒsse als kleinere Net- und Notebooks
  • ZusĂ€tzliche BildausgĂ€nge fĂŒr HDMI, VGA oder Display-Port
  • Mehr Resonanzraum fĂŒr Lautsprecher, dadurch bessere SoundqualitĂ€t bei Filmen und Musik
  • Mehr Platz fĂŒr eine effektive KĂŒhlung
Nachteile
  • Ist relativ sperrig und deshalb nicht so mobil wie kleinere Netbooks
  • Kann durch KĂŒhlsysteme recht laut werden
  • Großes Display benötigt mehr Akkuleistung
  • Benötigen mehr Platz fĂŒr den Transport

Was steckt in einem 17-Zoll-Notebook?

Wer sich das richtige 17-Zoll-Notebook kaufen möchte, muss sich auch mit den technischen Komponenten eines Notebooks auskennen. Gerade fĂŒr Laien können die Angaben in den Produktbeschreibungen recht verwirrend sein. Im folgenden Abschnitt stellen wir in aller KĂŒrze die wichtigsten Komponenten eines 17-Zoll-Notebooks vor.

Prozessor

Prozessor

Der Prozessor (Central Processing Unit = CPU) ist das „HerzstĂŒck“ eines jeden Rechners. Er ist zustĂ€ndig fĂŒr die Verarbeitung von Programmen, Filmen, Spielen und eigentlich allem, was man machen möchte. Der Prozessor verfĂŒgt ĂŒber sogenannte „Kerne“, und hier gilt: je mehr Kerne mit höherer Gigahertz (GHz)-Frequenz, desto schneller ist der Rechner. Einfache Modelle verfĂŒgen ĂŒber einen oder zwei Prozessorkerne, wĂ€hrend ein Prozessor fĂŒr Profi-Rechner meist ĂŒber vier Kerne verfĂŒgt.

Arbeitsspeicher (RAM)

Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher (Random Access Memory = RAM) wird, anders als die Festplatte, genutzt, um kurzfristig Daten zu speichern. Daten, die fĂŒr den laufenden Betrieb einer Anwendung nötig sind, werden dort abgelegt. Beim Streamen eines Filmes werden beispielsweise die Teile des Filmes, die noch nicht gelaufen sind, vorher heruntergeladen und im Arbeitsspeicher „zwischengespeichert“. Dies sorgt fĂŒr ein reibungsloses und ruckelfreies Abspielen.

Es gilt „Je mehr, desto besser.“ Je mehr RAM-Speicher vorhanden ist, desto schneller und problemloser arbeitet das Notebook. Im Gegensatz zu Desktop-Lösungen ist es bei Notebooks schwieriger, diese Komponente im Nachhinein noch weiter aufzurĂŒsten. Hier kann also die Investition in einen höheren RAM-Speicher durchaus sinnvoll sein.

GĂŒnstige 17-Zoll-Laptops bringen heute in der Regel vier Gigabyte RAM mit. Weniger sollte es nicht sein. Notebooks mit acht Gigabyte sind etwas teurer, könnten aber eine Investition in die Zukunft sein, in dem Sinne, dass diese Modelle auch in den kommenden Jahren den Speicheranforderungen der neuen Programme gerecht werden. Wer oft mit mehreren Anwendungen gleichzeitig arbeitet, sollte mindestens einen RAM-Speicher mit acht Gigabyte wĂ€hlen.

Im High-End-Bereich beginnt die RAM-KapazitÀt bei 16 Gigabyte. Einzelne Notebook-Modelle können sogar mit 32 beziehungsweise 64 Gigabyte RAM aufwarten.

Ein paar Notebook-Modelle ermöglichen aber die Erweiterung der RAM-KapazitĂ€t. In der Produktbeschreibung wird dann darauf hingewiesen, ob noch SteckplĂ€tze fĂŒr mehr Speicher frei sind.

Festplatte

Festplatte

Die Festplatte eines Notebooks ist der „normale“ Speicherplatz, der fĂŒr Programminstallationen und sonstige Dateien zur VerfĂŒgung steht. Auf einer großen Festplatte kann der Nutzer selbstverstĂ€ndlich viele Programme und Daten dauerhaft auf seinem Notebook speichern. Anders als beim Arbeitsspeicher hat der User hier jedoch Möglichkeiten, die vorhandene SpeicherkapazitĂ€t zu ergĂ€nzen, zum Beispiel mit einer externen Festplatte. So könnte beispielsweise die Fotosammlung mit den hochaufgelösten Bilddateien auf einen separaten Speicher „ausgelagert“ werden.

HDD

Die klassische HDD-Festplatte (Hard Disk Drive) besteht aus einzelnen Bauteilen wie Magnetscheiben, Spindel, Elektromotor sowie Lese-/Schreibköpfen. Wegen dieser Bauweise gilt sie als recht störanfĂ€llig. Allerdings bietet sie sehr viel Speicherplatz und dies fĂŒr einen gĂŒnstigen Preis.

Aktuelle 17-Zoll-Notebooks sind meist mit einer HDD-Festplatte von einem Terabyte (TB) ausgestattet. Aber auch 256 GB SSD-Speicher sind hÀufig zu finden.

SSD

SSD steht fĂŒr „Solid State Drive“ oder „Solid State Disk“. Übersetzt bedeutet dies etwa „Festkörper-DatentrĂ€ger“. Die Speicher bestehen aus Flashspeicher-Chips, wie sie auch in USB-Sticks verbaut werden. Damit arbeiten SSD-Speicher lautlos und energiesparend. Ein weiterer Vorteil: Der Datenzugriff erfolgt deutlich schneller als bei der HDD. Allerdings sind SSDs etwas teurer in der Anschaffung.

Viele Notebook-Hersteller setzen auf eine Kombination aus mechanischer Festplatte (HDD) und SSD, um einen optimalen Workflow zu gewĂ€hrleisten. Die SSD sorgt dann dafĂŒr, dass Programme schnell geladen werden und flĂŒssig laufen. Die mechanische Festplatte stellt hingegen ein deutlich grĂ¶ĂŸeres Speichervolumen zur VerfĂŒgung. Außerdem ist das stĂ€ndige Überschreiben von DatensĂ€tzen bei HDD-Speichern weniger problematisch. Damit ist die HDD-Festplatte fĂŒr die Sicherung von umfangreichen DatensĂ€tzen besser geeignet.

Grafikkarte

Grafikkarte

Nicht jedes 17-Zoll-Notebook verfĂŒgt ĂŒber eine eigene Grafikkarte (Graphics Processing Unit = GPU). Vor allem die EinsteigergerĂ€te begnĂŒgen sich mit einem Shared-Memory-Verfahren, bei dem ein Teil des Arbeitsspeichers fĂŒr die Grafikprozesse verwendet wird. Wer allerdings gerne Filme schaut und streamt oder am Notebook spielen möchte, sollte unbedingt auf eine dedizierte Grafikkarte setzen. Auch fĂŒr die Bild- und Videobearbeitung am Laptop ist ein separater Grafikspeicher wĂ€rmstens zu empfehlen.

LĂŒfter

LĂŒfter

Ein Notebook kann, vor allem bei intensiver Nutzung, recht warm werden. Die FlĂ€che, auf der die Handballen beim Tippen aufliegen, wird heiß. Ist die Hitzeentwicklung ĂŒbermĂ€ĂŸig stark, wird das Notebook in seinem Betrieb ausgebremst. Die Programme laufen dann spĂŒrbar langsamer. Um eine Überhitzung zu vermeiden, schaltet sich das GerĂ€t automatisch ab. 17-Zoll Notebooks mit leistungsstarken Komponenten verfĂŒgen deshalb ĂŒber ein eigenes KĂŒhlsystem, das fĂŒr eine angemessene Innentemperatur des GerĂ€tes sorgt. Der Nachteil: Die KĂŒhler können eine beachtliche LautstĂ€rke erreichen und im Dauerbetrieb auch stören.

Weitere Ausstattung

17-Zoll-Notebooks bieten ausreichend Platz fĂŒr Hardware, die die Hersteller bei Netbooks und kleinen Laptops schon seit einiger Zeit weglassen: ein optisches Laufwerk. In der Regel warten die Notebook-Riesen mit einem DVD-Rom-Laufwerk mit integriertem Brenner auf. Dieser bietet eine hohe FunktionalitĂ€t, auch im preisgĂŒnstigen Segment. So ist das (Wieder-)Beschreiben von CD- und DVD-RW-Rohlingen problemlos möglich. Auch die DVD-R DL (Double Layer beziehungsweise Dual Layer), die mit ihrer doppelten Datenschicht fĂŒr etwa 8,5 Gigabyte Daten Platz bieten, werden von den modernen Notebook-Brennern unterstĂŒtzt.

DarĂŒber hinaus bieten die langen Seiten der 17-Zoll-Notebooks genug Platz fĂŒr diverse Schnittstellen. An einem Ethernet-Eingang sparen die Hersteller ebenso wenig wie an USB-Schnittstellen. Meist bringt ein 17-Zoller drei bis vier USB-AnschlĂŒsse mit. Weiterhin sind normalerweise ein HDMI-Schnittstelle sowie Kopfhörer-Eingang und Mikrofon-Anschluss vorhanden.

Schließlich gehört ein SD-Card-Reader zur Basis-Ausstattung der meisten 17-Zoll-Notebooks dazu. Viele Modelle besitzen einen 4-in-1-Reader, der neben SD-Cards auch andere Formate wie MMC, SDHC und SDXC.

Notebook-Modelle fĂŒr unterschiedliche AnsprĂŒche

Im Groben lassen sich Notebooks in vier Gruppen einteilen:

  • EinsteigergerĂ€te
  • Mittelklasse-Notebooks
  • Business-Notebooks
  • Multimedia-Notebooks

Doch worauf kommt es bei den verschiedenen Laptops an und was mĂŒssen die GerĂ€te fĂŒr ihren Einsatz mitbringen? Oftmals unterscheiden sich die Anforderungen enorm voneinander. Im folgenden Abschnitt stellen wir die verschiedenen Modelle mit ihren typischen Anforderungsprofilen vor:

Einsteiger-Notebooks

Wer das 17-Zoll Notebook fĂŒr einfache Office-Arbeiten mit Word oder Excel nutzen, auf den sozialen Medien unterwegs sein oder die letzten Urlaubsfotos ansehen möchte, kann zu einem Einsteiger-Modell greifen.

Die EinsteigergerĂ€te verfĂŒgen meist ĂŒber einen getakteten Zweikern-Prozessor und eine FestplattenkapazitĂ€t von mindestens 500 Gigabyte (GB). Das Display hat bei diesen gĂŒnstigeren Laptops zwar meist nicht die moderne Full-HD-QualitĂ€t. Dies wird jedoch nur beim Filme schauen und beim Streamen erkennbar.

Mittelklasse 17-Zoll Notebooks

Anwender, die tĂ€glich mit Office-Programmen arbeiten und dabei auch grĂ¶ĂŸere Berechnung mit Datenbanken durchfĂŒhren, mĂŒssen beim Kauf eines neuen 17-Zoll-Notebooks auf andere Kriterien Wert legen.

Hier sollte es dann schon ein Prozessor mit vier Kernen oder mehr sein, der auch große Datenmengen problemlos und schnell verarbeiten kann. Je nach Grafikkarte kann der User mit diesen GerĂ€ten auch Spiele spielen oder Filme ansehen, vor allem, wenn die Grafikkarte ĂŒber genĂŒgend Arbeitsspeicher verfĂŒgt.

Die meisten Notebooks in dieser Preiskategorie weisen eine Bildschirmauflösung von 1.600 x 900 Pixel auf. Die Mittelklasse der 17-Zoll-Notebooks bietet demnach fĂŒr einen User, der auf keine Anwendungen festgelegt ist und ein GerĂ€t möchte, das durch MultifunktionalitĂ€t auf allen Ebenen besticht, die optimale Lösung. Auch preislich liegen diese Modelle in einem moderaten Bereich: sie sind nicht die gĂŒnstigsten, aber auch nicht unerreichbar teuer.

Business-Notebooks mit 17-Zoll

FĂŒr das Home-Office oder den Arbeitsplatz braucht es ein hochwertiges Notebook, das jederzeit reibungslos lĂ€uft. Deshalb verfĂŒgen die meisten Business-GerĂ€te ĂŒber einen Vierkernprozessor mit 2,5 GHz und ein SSD-Laufwerk mit mindestens 256 GB Speicherplatz. Richtig hochwertige GerĂ€te bringen sogar bis zu zwei Terabyte mit. 17-Zoll-Notebooks aus der Business-Klasse verfĂŒgen fast durchgĂ€ngig ĂŒber Bildschirme in Full-HD mit 1.920 x 1.080 Pixeln fĂŒr ein brillantes Bild, mit dem sich auch Tabellen und Grafiken problemlos und gestochen scharf anzeigen lassen. Bei den Business-GerĂ€ten spielt auch das Design eine große Rolle, so kommen hier hĂ€ufig hochwertige Materialien zum Einsatz, die beispielsweise das Gewicht des Notebooks trotz seiner GrĂ¶ĂŸe schlank halten. Nicht zuletzt ist ein Docking-Anschluss typisch. Der User muss damit nicht jedes Mal, wenn er das Notebook mitnehmen möchte, alle AnschlĂŒsse abziehen. Er nimmt den Laptop einfach aus der Dockingstation. Wenn der User wieder an den Schreibtisch zurĂŒckkommt und das Notebook wieder an die Dockingstation anschließt, sind mit diesem einen Handgriff auch alle GerĂ€te wieder verbunden.

Gamer-Notebooks

Sie gelten als das Non-Plus-Ultra unter den Notebooks und sind speziell darauf ausgerichtet, auch grafisch anspruchsvolle Spiele ohne Ruckeln und Unterbrechungen wiederzugeben. Dies erfordert eine leistungsstarke Grafikkarte, beispielsweise von AMD oder die Nvidia-Modelle. Gaming-Notebooks sollten eine Full-HD Auflösung und jede Menge Speicherplatz mitbringen. Bei vielen Modellen wird deshalb eine 1-Terabyte-Festplatte mit einer 16 Gigabyte SSD fĂŒr das Betriebssystem kombiniert und auf einen Vierkernprozessor mit mindestens 2,5 GHz gesetzt. Da beim Spielen auch der Sound eine große Rolle spielt, sind Gamer-Notebooks oft mit einem eigenen Subwoofer ausgestattet und können mit PC-Lautsprechern in 5.1 Dolby kombiniert werden.

Die 17-Zoll-Notebooks fĂŒr Gamer sind eher fĂŒr den Heimgebrauch konzipiert und können deshalb ein Gewicht von bis zu fĂŒnf Kilogramm erreichen. DafĂŒr verfĂŒgen sie aber auch ĂŒber spezielle LĂŒfter, die ein Ausschalten durch Überhitzung verhindern.

Achtung!

Nutzer sollten darauf achten, dass das 17-Zoll-Notebook sich nicht ĂŒberhitzt. Ansonsten kommt es mitten in der Arbeit zu AbstĂŒrzen und ungespeicherte Dateien können verloren gehen!

Nutzer, die viele unterschiedliche Anwendungen gleichzeitig nutzen und dadurch auf dem Notebook eine hohe Prozessorlast generieren, sollten aufgrund der LaufstabilitĂ€t ĂŒber die Anschaffung eines Gaming-Modells beim 17-Zoller nachdenken.

Das Betriebssystem fĂŒr ein 17-Zoll-Notebook?

Die meisten 17-Zoll-Notebooks, die der Kunde in den bekannten Media-GroßmĂ€rkten und Online-Shops findet, sind mit dem Betriebssystem Windows 10 ausgestattet.

Vereinzelt findet man aber GerĂ€te, die ohne Betriebssystem verkauft werden. Diese sind dann auffallend gĂŒnstig. Wer also Windows 10 selbst aufsetzen möchte oder vielleicht lieber auf das alternative Betriebssystem Linux setzt, kann fĂŒr wenig Geld einen soliden 17-Zoll-Laptop erwerben.

Nur mit Mac OS lĂ€sst sich ein 17-Zoll-Notebook nicht kombinieren. Die neuen MacBooks sind nur bis zu einer GrĂ¶ĂŸe von 15 Zoll erhĂ€ltlich. Apple-Fans, die mobil sein möchten und dennoch einen grĂ¶ĂŸeren Bildschirm benötigen, mĂŒssen auf einen externen Bildschirm zurĂŒckgreifen. Wer nicht die neueste Technik braucht, kann sich nach einem Ă€lteren MacBook mit großem Display aber Ă€lterem Betriebssystem (bis Mac OS X Lion, 2011) umsehen.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines 17-Zoll-Notebooks achten

Welches das richtige 17-Zoll-Notebook ist, richtet sich nach den WĂŒnschen und AnsprĂŒchen, die der Benutzer an das neue GerĂ€t stellt. Bei der Kaufentscheidung gilt es, verschiedene Kriterien gegeneinander abzuwĂ€gen. An dieser Stelle fassen wir noch einmal kurz zusammen, worauf der Nutzer beim Vergleich der GerĂ€te achten kann:

Arbeitsspeicher (RAM, Hauptspeicher)

  • Ein Einsteiger-GerĂ€t sollte mindestens 4 GB RAM aufweisen
  • FĂŒr Bild- und Videobearbeitung sollten es 8 GB RAM oder mehr sein
  • Einige Notebooks erlauben die Erweiterung des Arbeitsspeichers

Grafikkarte

  • FĂŒr Multimediaprogramme (Bild- und Videobearbeitung) und Gaming sollte eine separate (dedizierte) Grafikkarte vorhanden sein.
  • Wer das Notebook ĂŒberwiegend fĂŒr einfache Office-Anwendungen, E-Mails und Internetrecherche nutzt, kann auf einen Shared-Graphic-Speicher setzen.

Prozessor

  • FĂŒr EinsteigergerĂ€te und einfache Anwendungen genĂŒgt ein Zwei-Kernprozessor mit einer Frequenz von 2,0 GHz.
  • FĂŒr Multimedia-Programme, anspruchsvolle Rechenanwendungen und Games sollte es ein Quad-Core-Prozessor mit einer Frequenz von 2,6 GHz oder mehr sein.

Festplatte

  • SSD sind schneller und weniger störanfĂ€llig. Sie sind etwas teurer und bietet daher weniger Speicherplatz, in der Regel zwischen 256 und 512 GB.
  • HDD-Festplatten bieten viel Speicherplatz (1 TB und mehr), sind jedoch etwas langsamer bei der Datensuche.
  • Viele Notebook-Modelle bieten eine Kombination aus SSD und HDD.

KonnektivitÀt

  • Zur Grundausstattung sollten LAN, WLAN und mehrere USB-AnschlĂŒsse sein.
  • USB-AnschlĂŒsse der neuesten Generation sind schnell bei der DatenĂŒbertragung und zudem abwĂ€rtskompatibel.
  • Wer oft Daten von Speicherkarten auf das Notebook ĂŒbertragen möchte, sollte auf einen 4-in-1-Card-Reader setzen.
  • Je nach Bedarf sollte Bluetooth, HDMI sowie Kopfhörer- und Mikrofon-Anschluss vorhanden sein.

Display

  • Man unterscheidet hierbei zwischen spiegelnden und matten Displays.
  • Die spiegelnden bieten krĂ€ftigere Farben und sind besonders fĂŒr den Gebrauch in geschlossenen RĂ€umen geeignet.
  • Die Anzeige der matten Displays ist dagegen in besonders hellen Umgebungen und im Freien besser lesbar.

Akkulaufzeit

  • Verglichen mit kleineren Notebooks fallen die Akkulaufzeiten bei einem 17-Zoll Notebook oft etwas kĂŒrzer aus. Grund: der große Bildschirm
  • Um effizient arbeiten zu können, sollte das GerĂ€t ĂŒber eine Mindest-Akkulaufzeit von 5 bis 10 Stunden verfĂŒgen.

LĂŒfter & LautstĂ€rke

  • Ein starker LĂŒfter ist wichtig, damit das Notebook auch unter großer Auslastung nicht zu heiß wird.
  • Ein lauter LĂŒfter im Dauerbetrieb kann jedoch die Arbeit stören.
  • Beste Empfehlung: Nutzerberichte lesen!

Hardware & Betriebssystem

  • Das optische Laufwerk sollte eine Brennfunktion aufweisen und DVD-RW DL unterstĂŒtzen.
  • FĂŒr rechenintensive Multimedia-Anwendungen sollte Windows 10 im 64-Bit-System installiert sein.

Gewicht

Das Gewicht spielt bei der Kaufentscheidung von mobilen GerĂ€ten meist eine wesentliche Rolle. Da die 17-Zoller jedoch die Schwergewichte unter den Notebooks sind, ist dieses Kriterium fĂŒr die meisten interessierten KĂ€ufer eher untergeordnet. Wer sich fĂŒr einen solchen Riesen entscheidet, wird mehr Wert auf die umfangreiche Ausstattung, die Performance und die QualitĂ€t des Displays legen, als auf das Gewicht. User, die das Notebook dennoch hĂ€ufiger mitnehmen wollen, mĂŒssen mit einem Gewicht von etwa drei Kilogramm rechnen. Gamer-Notebooks können um die vier Kilogramm auf die Waage bringen. Die leichteren 17-Zoll-Modelle, die aktuell im Handel erhĂ€ltlich sind, wiegen etwa 2,5 Kilogramm.

Verarbeitung

Die Verarbeitung des GerĂ€tes ist fĂŒr den Kauf ein wichtiges Kriterium. Es wird jedoch oft vernachlĂ€ssigt, da der Nutzer die Haptik des GerĂ€tes nicht online vergleichen kann. Der KĂ€ufer muss das Notebook dann schon bestellt oder im Laden gefunden haben und in der Hand halten können.

Die Tastatur ist oft ein Indikator fĂŒr die gute Verarbeitung. Klappern die Tasten schon beim Testen oder sind beim Anschlagen ungewöhnlich laut, ist der Griff zu einem anderen Notebook ratsam.

Die Scharniere des Deckels sollten sich gut und ruckelfrei bewegen, so dass sich der Laptop einwandfrei öffnen und schließen lĂ€sst.

Schließlich sollte das Notebook sicher und ohne zu wackeln auf dem Tisch stehen.

Zubehör und Extras fĂŒr 17-Zoll-Notebooks

Je nach Preisklasse kann ein 17-Zoll-Notebook mit einigem Zubehör geliefert werden. Sinnvoll, wenn das GerÀt auch unterwegs genutzt werden soll, ist eine gepolsterte Laptoptasche.

Auch eine Dockingstation, ĂŒber die zusĂ€tzlich Raum fĂŒr verschiedene AnschlĂŒsse wie USB, HDMI und Co. gewonnen werden kann, ist sinnvoll, allerdings selten im Lieferumfang enthalten.

Eine beleuchtete Tastatur ist ein Extra, welches sich oft an Profi- und Gaming-Notebooks findet. So wird jeder Tastenschlag selbst bei Dunkelheit garantiert getroffen.

Tipps zur Nutzung und zur Pflege des Notebooks

Um möglichst lange Freude am neuen 17-Zoll-Notebook zu haben, gibt es einige Tipps und Tricks zur Pflege.

  • Viele User klappen beispielsweise am Ende des Tages den Rechner einfach zu, ohne ihn zuvor heruntergefahren zu haben. Das kann auf Dauer fĂŒr AbstĂŒrze sorgen, deshalb ist es ratsam, den Rechner nach Nutzung ordnungsgemĂ€ĂŸ abzuschalten.
  • Auch ein stĂ€ndiges Laufen-Lassen am Stromkabel kann sich auf Dauer rĂ€chen. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, das Notebook zwischendurch vom Strom abzutrennen und es im Akku-Betrieb zu nutzen.
  • Merkt man, dass das Notebook zu heiß wird, sollte man ihm eine Pause gönnen, damit er wieder runterfahren kann, bevor er ĂŒberhitzt.
  • Bei der Reinigung gibt es spezielle Mittel, um Displays spiegelblank zu bekommen. Wichtig ist dabei allerdings, dass keine ReinigungsflĂŒssigkeit ins Innere gelangt. KrĂŒmel und andere Verschmutzungen, die sich in den LĂŒcken der Tastatur absetzen, lassen sich am besten mit einer feinen BĂŒrste sanft entfernen.

Fragen & Antworten

Q: Ich möchte auf meinem 17-Zoll-Notebook Filme schauen, welche Auflösung benötige ich dafĂŒr?

A: FĂŒr einen brillanten Filmgenuss sollte das Notebook ĂŒber Full-HD mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, mindestens aber 1.080 x 900 Pixel verfĂŒgen.

Q: Wie viel muss ich fĂŒr ein gutes Mittelklasse-GerĂ€t investieren?

A: 17-Zoll-Notebooks im Mittelklasse-Segment schlagen mit 700 bis 1.000 Euro zu Buche, nach oben hin sind kaum Grenzen gesetzt.

Q: Kann ich mit einem 17-Zoll-Notebook auf Reisen gehen?

A: NatĂŒrlich. Zwar sind die 17-Zoller in der Regel etwas schwerer und sperriger, aber lassen sich trotzdem problemlos transportieren. Man sollte nur darauf achten, dass das GerĂ€t in einer sicheren, gepolsterten HĂŒlle verpackt ist.

WeiterfĂŒhrende Testberichte>

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die 17-Zoll-Notebooks nicht selbst getestet.

Das Magazin Computer Bild hat 2019 mehr als fĂŒnf Notebooks mit einer Bildschirmdiagonale von 17 Zoll getestet. Die Redakteure legten das Hauptaugenmerk auf die Display-Auflösung, den Prozessor, den Arbeitsspeicher, die Festplatte, die Grafikkarte, die Schnittstellen sowie die Akkulaufzeit. Testsieger sind der Medion Erazer X7843 und der Acer Predator 17 mit den Testnoten 2,2. Sie können mit hohem Tempo und guter BildqualitĂ€t sowie großen Festplatten und vielen Anschlussmöglichkeiten punkten. Das hohe Gewicht und die LautstĂ€rke fallen bei beiden Testobjekten allerdings negativ auf. Zudem sind die Akkulaufzeiten vergleichsweise gering. Der Asus ROG GZ700GX-EV002T (2,3) und der Lenovo Legion Y740-17 (81HH001N) (2,4) teilen sich das Mittelfeld des Tests. Beide ĂŒberzeugen allen voran mit Schnelligkeit. Das Asus-Modell bietet darĂŒber hinaus hohe Farbtreue, wohingegen das GerĂ€t von Lenovo Farben etwas verfĂ€lscht darstellt. Beide Modelle haben eine geringe Akkulaufzeit. Der Medion Akoya S17402 (MD63000) ist das aktuelle Schlusslicht mit der Testnote 2,7. Trotz einer guten BildqualitĂ€t und NachrĂŒstmöglichkeiten, fĂ€llt vor allem das hohe Gewicht auf. Zudem ist der Laptop, im Gegensatz zu den anderen GerĂ€ten, nicht fĂŒr Spiele geeignet.

Die Stiftung Warentest hat im Jahr 2019 bis dato 17 mobile Computer getestet. Darunter befinden sich fĂŒnf 17-Zoll-Notebooks. Der aktuelle Testsieger ist der HP Envy 17-ce0001ng mit der Testnote 2,1. Die verfĂŒgbaren Funktionen, das Display, die Handhabung sowie die vielseitige Einsetzbarkeit haben zu dem QualitĂ€tsurteil „gut“ gefĂŒhrt. Lediglich die Akkuleistung zeigte durchschnittliche Resultate. Der Acer Aspire 5 A517-51G54UX teilt sich mit dem Asus VivoBook Pro 17 N705FN-GC039T den zweiten Platz im Test. Beide Modelle konnten in den Testkategorien „Funktionen“, „Display“, „Handhabung“ und Vielseitigkeit“ ĂŒberzeugen und haben die Testnote 2,3 erhalten. Auch hier sind die Akkuleistungen vergleichsweise gering. Dies ist bei sĂ€mtlichen Modellen des Tests zu beobachten: Alle GerĂ€te haben im Großteil der Kategorien das QualitĂ€tsurteil „gut“ erhalten. Bei vier Laptops ist die Akkuleistung mit „befriedigend“ beurteilt worden. Der Lenovo IdeaPad L340-17API ist der Letztplatzierte des Tests und musste aufgrund mangelhafter Akkuleistung eine Abwertung hinnehmen. Unter dem Strich steht die Testnote 2,7 und die rote Laterne. Das Testfeld ist dennoch dicht beieinander und kein Laptop konnte sich im Test von den anderen abheben.