Entsafter

Die 7 besten Entsafter im Test & Vergleich

Hersteller
Produkteigenschaften
Leistung
Fassungsvermögen SaftbehÀlter
Anzahl Geschwindigkeitsstufen
Durchmesser EinfĂŒllöffnung
LautstÀrke maximal
Arbeitsdrehzahl
Abnehmbare Teile spĂŒlmaschinengeeignet
Tropfstopp-System
Einfache Reinigung
Automatischer Tresterauswurf
Allgemeine Merkmale
Material
Maße
Farbe
Gewicht
Vorteile

Entsafter-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Entsafter verarbeiten rohes Obst und GemĂŒse zu frischem Saft, der nicht nur vitaminreicher und gesĂŒnder, sondern auch gĂŒnstiger als sein industriell hergestelltes Pendant ist.
  • FertigsĂ€fte enthalten oft Zusatzstoffe wie Zucker. Selbstgepresste SĂ€fte hingegen enthalten ausschließlich natĂŒrliche, gesunde Inhaltsstoffe.
  • WĂ€hrend Slow Juicer schonend entsaften und Zentrifugalentsafter besonders schnell arbeiten, lassen sich mit Dampfentsaftern große Mengen auf einmal herstellen.
  • Ein großer EinfĂŒllschacht macht es unnötig, das Schnittgut vorher mĂŒhsam zu zerkleinern – das spart Zeit und Arbeit.
  • FĂŒr einen sicheren Einsatz sollte der Entsafter mit einem Verriegelungsmechanismus, einem Überhitzungsschutz und Anti-Rutsch-FĂŒĂŸen ausgestattet sein.

Die tĂ€gliche Vitamindosis aus der eigenen KĂŒche

Es fĂ€llt Ihnen schwer, die empfohlenen fĂŒnf Portionen Obst und GemĂŒse in Ihren Alltag zu integrieren? Frisch gepresste SĂ€fte sind gesund und schmecken lecker. Zudem gelingt es Ihnen damit mĂŒhelos, auf Ihr tĂ€gliches Mengen-Soll an Obst und GemĂŒse zu kommen. Was frĂŒher noch in mĂŒheseliger Handarbeit zu bewerkstelligen war, wird heute in kĂŒrzester Zeit maschinell gepresst. Zwar gibt es noch immer mechanische Saftpressen fĂŒr den kleinen Bedarf, grĂ¶ĂŸere Mengen lassen sich mit diesen handlichen GerĂ€ten jedoch nicht – oder zumindest nur mit viel Zeitaufwand – zu Saft verarbeiten. Heute steht Ihnen eine Vielzahl von elektrischen Entsaftern mit leistungsstarken Motoren zur VerfĂŒgung, die im Handumdrehen frisch gepresste SĂ€fte zaubern und dabei helfen, den tĂ€glichen NĂ€hrstoffbedarf zu decken.

Vitaminreich und entgiftend

Entsafter bieten die ideale Möglichkeit, nach Lust und Laune vitaminreiche Leckereien in der eigenen KĂŒche zuzubereiten. Sie lohnen sich fĂŒr jeden, der auf einen gesunden Lifestyle und eine ausgewogene ErnĂ€hrung Wert legt. In den frischen SĂ€ften finden sich nicht nur wertvolle NĂ€hr- und Vitalstoffe, sondern auch wichtige Enzyme und Pflanzenstoffe, die das Immunsystem pushen. Damit beugen sie einem Vitamin- beziehungsweise Mineralstoffmangel vor und helfen vor allem in den Wintermonaten dabei, ErkĂ€ltungen im Keim zu ersticken. Am Morgen sorgen sie als Energiespender fĂŒr einen optimalen Start in den Tag. Da SĂ€fte zudem fĂŒr das Verdauungssystem besonders gut zu verwerten sind, eignet sich das sogenannte Juice-Fasting hervorragend dafĂŒr, ĂŒberschĂŒssige Pfunde loszuwerden oder aktiv Detoxing zu betreiben.

Die Alternative zu industriell hergestellten SĂ€ften

Bei der Safterzeugung sind Ihrer KreativitĂ€t kaum Grenzen gesetzt: WĂ€hrend einfache, manuelle Saftpressen nur fĂŒr ZitrusfrĂŒchte zum Einsatz kommen, nehmen es elektrische Entsafter mit zahlreichen Obst- und GemĂŒsesorten auf. Sie können also selbst entscheiden, welche Zutaten in Ihren Saft kommen. Damit haben Sie es auch selbst in der Hand, wie viel Zucker enthalten ist. Bei FertigsĂ€ften finden sich entgegen der ĂŒblichen Werbeversprechungen hĂ€ufig große Mengen Zucker, dafĂŒr jedoch nur ein geringer Fruchtanteil. Es handelt sich vielmehr um Nektar – mit anderen Worten einen Fruchtsaft, der mit viel Zucker und Wasser gestreckt wird. Obendrein werden die wenigen NĂ€hrstoffe und Vitamine im Zuge der Konservierung zerstört und durch Zusatzstoffe ersetzt.

Im Gegensatz zu ihrem Pendant aus dem Supermarkt können Sie die Vitaminbomben aus eigener Herstellung ohne Bedenken genießen, denn Sie wissen genau, woraus sie sich zusammensetzen. Das ist zwar aufwendiger als die bequeme Alternative aus dem Handel, doch schon allein geschmacklich kann ein gekaufter Saft nicht mit einem frischen Erzeugnis aus dem Entsafter konkurrieren.

Sei es fĂŒr das Glas Orangensaft zum FrĂŒhstĂŒck oder die alljĂ€hrliche Entschlackungskur: Ein Entsafter sollte in keiner gut ausgestatteten KĂŒche fehlen. Waren die ersten elektrischen Entsafter noch umstĂ€ndlich in der Handhabung, schwer zu reinigen und geradezu ohrenbetĂ€ubend laut, so arbeiten moderne, hochwertige GerĂ€te leise und effizient. Viele Modelle können nicht nur entsaften, sondern eignen sich auch fĂŒr die Herstellung von Pflanzenmilch, Hummus oder Sorbet. Damit Sie sich in der breit gefĂ€cherten Auswahl auf dem Markt, die von der guten, alten Zitruspresse bis zum Dampfentsafter reicht, zurechtfinden, liefern wir Ihnen eine Entscheidungshilfe.

Die Entsaftertypen im Überblick

Bei der Suche nach einem Entsafter stoßen wir unweigerlich auf Begriffe wie Zitruspresse, Slow-Juicer, Zentrifugalentsafter und Dampfentsafter. Die verschiedenen Entsaftertypen unterscheiden sich grundlegend im Hinblick auf ihre Betriebsart und somit auch in der Art und Weise der Saftgewinnung:

  • Zitruspressen: durch Muskelkraft und Hebelwirkung
  • Slow Juicer: durch Pressschnecken
  • Zentrifugalentsafter: durch Fliehkraft
  • Dampfentsafter: durch Wasserdampf

WĂ€hrend sich manuelle Zitruspressen ideal zum schnellen, einfachen Pressen des morgendlichen Vitaminkicks eignen, arbeiten Zentrifugalentsafter mit der Zentrifugalkraft, um das Obst beziehungsweise GemĂŒse zu zerreiben. Slow Juicer setzen wiederum auf geringe Geschwindigkeiten bei maximaler Saftausbeute, wohingegen Dampfentsafter mithilfe hoher Temperaturen und Wasserdampf haltbare SĂ€fte produzieren. Folgender Tabelle entnehmen Sie in komprimierter Form, welcher Entsaftertyp ideal fĂŒr Sie ist:

KĂ€ufergruppeIdealer Entsafter
Gelegentliche Safttrinker Saftpresse
Ungeduldige SparfĂŒchse Zentrifugalentsafter
Vitaminfanatiker und GrĂŒnzeugliebhaber Slow-Juicer
Geduldige Bevorrater Dampfentsafter
Welcher Entsafter eigent sich am besten fĂŒr welche KĂ€ufergruppe?

Die unterschiedlichen Techniken haben folglich eine Auswirkung darauf, wie viele NĂ€hrstoffe erhalten bleiben und wie lange der Saft haltbar ist. Der folgende Abschnitt hilft dabei, das passende Modell fĂŒr Ihre BedĂŒrfnisse zu finden.

Saftpressen: Gut Ding will Weile haben

Bei der mechanischen Zitruspresse handelt es sich um die simpelste und zugleich kostengĂŒnstigste Entsaftungsmethode. Mit ihr wird hauptsĂ€chlich der Saft von ZitrusfrĂŒchten wie Orangen oder Zitronen gewonnen. Das ist ihrem schlichten Aufbau geschuldet, der sich aus einem SaftauffangbehĂ€lter und einem gerippten Presskegel. Unter DruckausĂŒbung lĂ€sst sich mithilfe des Kegels eine halbierte Frucht auspressen. Bei diesem Vorgang platzen die kleinen Fruchtkörper der ZitrusfrĂŒchte, sodass der Saft ĂŒber ein Sieb in den AuffangbehĂ€lter fließt. Manche Modelle beinhalten zusĂ€tzlich ein Filtersieb, um das Fruchtfleisch vom Saft zu trennen.

Die handlichen Saftpressen nehmen kaum Platz weg, sind einfach zu handhaben und benötigen nicht einmal Strom. Sie sind jederzeit schnell einsatzbereit und erzeugen Saft in einer hohen QualitĂ€t. Dank der geringen Drehzahl, die Nutzer durch das manuelle Auspressen erreichen, entsteht keine Hitze, womit die Vitamine und Enzyme erhalten bleiben. Nach der Pressung ist der Saft bis zu drei Tage lang im KĂŒhlschrank haltbar. Die Saftausbeute fĂ€llt jedoch geringer aus als bei elektrischen GerĂ€ten. Somit ist die manuelle Zitruspresse ein praktischer KĂŒchenhelfer fĂŒr den kleinen Saftbedarf, etwa das Glas Orangensaft am Morgen. Mit Äpfeln und Karotten kĂ€me das GerĂ€t allerdings nicht weit; hier sind Slow Juicer oder Zentrifugalentsafter die bessere Wahl.

FĂŒr saubere HĂ€nde: Zangen- und Hebelpressen

Eine besondere AusfĂŒhrung der Zitruspresse ist die sogenannte Zangenpresse, die Ă€ußerlich einer Knoblauchpresse Ă€hnelt. Der Anwender legt die halbierte Frucht in die Schale und drĂŒckt die Zange zusammen. WĂ€hrend Kerne und Fruchtfleisch in der Zange verbleiben, fließt der Saft heraus. Hebelpressen arbeiten nach einem Ă€hnlichen Prinzip, sind aber deutlich wuchtiger und werden freistehend aufgestellt. Dank ihrer Hebelmechanik lassen sie sich ohne großen Kraftaufwand bedienen. Der Saft gelangt direkt in ein darunter platziertes Glas. Auf diese Weise sparen Sie sich die klebrigen HĂ€nde beim Pressen.

Mit elektrischen Saftpressen lassen sich in kĂŒrzester Zeit grĂ¶ĂŸere Mengen Saft herstellen. Sie besitzen einen Motor, der den Presskegel auf Knopfdruck rotieren lĂ€sst. Der fertige Saft sammelt sich im AuffangbehĂ€lter, wohingegen der Trester im GerĂ€t verbleibt. Manche Modelle geben den Saft auch direkt in ein bereitstehendes Glas aus. Zwar ĂŒbernimmt bei der Elektrovariante das GerĂ€t die Drehbewegung, das Festhalten der Frucht mĂŒssen Sie jedoch weiterhin selbst in die Hand nehmen. Zumindest der Kraftaufwand reduziert sich dadurch deutlich. Trotz der höheren Geschwindigkeiten bleiben bei dieser Methode ebenfalls die meisten Vitamine enthalten. Elektrische Zitruspressen lohnen sich aber nur, wenn Sie mehrmals wöchentlich frischen Orangensaft trinken wollen.

Zentrifugalentsafter: FĂŒr die eiligen SparfĂŒchse

Zentrifugalentsafter, auch Zentrifugenentsafter, bringen ordentlich Schwung in den Entsaftungsprozess. Der Name lĂ€sst bereits darauf schließen, dass das Obst und GemĂŒse mithilfe der Zentrifugalkraft zerkleinert wird. Zwar sind Zentrifugenentsafter anders als Zitruspressen nicht ausschließlich fĂŒr ZitrusfrĂŒchte geeignet, mit langfaserigen Zutaten wie WildkrĂ€utern, GrĂ€sern oder zĂ€hem WurzelgemĂŒse haben einige Modelle allerdings Probleme. Sie arbeiten etwas rabiater als Slow Juicer, haben aber den Vorteil, das Pressgut innerhalb weniger Sekunden zu entsaften.

Die Funktionsweise

Die High-Speed-Entsafter setzen sich aus einem EinfĂŒllschacht, einem Siebkorb, einem SaftbehĂ€lter und einem TresterbehĂ€lter zusammen. Der Deckel ist mit einer Öffnung versehen, in den Sie das Obst und GemĂŒse einfĂŒllen. Im Vergleich zu den Slow Juicern ist dieser Schacht in der Regel breiter, sodass Sie die meisten Zutaten im Ganzen entsaften können. An der KegelflĂ€che des konisch geformten Siebs befindet sich eine Reibe mit zahlreichen kleinen, messerscharfen Klingen, die das Rohgut mit bis zu 15.000 Umdrehungen pro Minute zerkleinern. Die winzigen Löcher gewĂ€hrleisten eine besonders effektive Trennung von Fruchtfleisch und Saft.

Da sich das Sieb mit einer hohen Geschwindigkeit dreht, schleudert es den Saft durch die seitlichen KegelflĂ€chen in eine Saftschale. Von dort aus gelangt das trinkfertige Produkt ĂŒber den Ausfluss in den SaftbehĂ€lter. Im integrierten TresterbehĂ€lter sammeln sich die RĂŒckstĂ€nde.

Die Nachteile

Die Kehrseite der Medaille: Durch die drehzahlbedingte Hitzeentwicklung werden manche wertvollen Vitamine und Enzyme zerstört. Beim Herausschleudern des Safts gelangt zudem viel Sauerstoff an die FlĂŒssigkeit, was die Oxidation begĂŒnstigt und die Haltbarkeit des Endprodukts einschrĂ€nkt. Mit der Geschwindigkeit geht nicht nur eine höhere BetriebslautstĂ€rke, sondern auch eine verstĂ€rkte Schaumbildung einher, was nicht jedermanns Geschmack ist. Der Saft eines Zentrifugalentsafters weist einen niedrigeren NĂ€hrstoffgehalt und damit eine mindere QualitĂ€t auf, das macht den Saft jedoch noch lange nicht wertlos. Mithilfe einer Abstufungsmechanik passen Verbraucher die Drehgeschwindigkeit zudem bis zu einem gewissen Grad an das jeweilige Pressgut an.

Im Gegensatz zu Slow Juicern sind Zentrifugenentsafter fĂŒr stressgeplagte ArbeitstĂ€tige optimiert. Der Haken: Die SĂ€fte sind ausschließlich fĂŒr den sofortigen Verzehr geeignet. Wer jedoch mit dem Vitaminverlust leben kann und eine schnelle, unkomplizierte Entsaftung bevorzugt, ist mit einem Zentrifugalentsafter gut bedient.

Wie lange ist der Saft haltbar?

WĂ€hrend sich der Fertigsaft problemlos lagern lĂ€sst und sich auch geöffnet noch eine Weile im KĂŒhlschrank hĂ€lt, ist das bei einem frischen Saft aus dem Zentrifugalentsafter nicht möglich. Da er nicht zur Haltbarmachung erhitzt wird, oxidiert er, wodurch sich der Geschmack und die Zusammensetzung der NĂ€hrstoffe verĂ€ndern. Der Saft ist also entweder sofort zu verzehren oder gut verschlossen bis zu 48 Stunden im KĂŒhlschrank aufzubewahren. Achtung: Sollte er „brausig“ schmecken, ist das ein Anzeichen dafĂŒr, dass er vergoren ist.

Slow Juicer: Weniger ist mehr

FĂŒr vielfĂ€ltigere Einsatzzwecke geeignet sind die sogenannten Slow Juicer, welche die unterschiedlichsten Obst- und GemĂŒsesorten verarbeiten. Selbst anspruchsvolle PressgĂŒter wie faserreiche GemĂŒse, chlorophyllhaltige Produkte, etwa KrĂ€uter und BlattgemĂŒse, Gersten- und Weizengras sowie NĂŒsse stellen die GerĂ€te vor keine Probleme. Mithilfe verschiedener SiebeinsĂ€tze lassen sich nicht nur SĂ€fte in unterschiedlichen Konsistenzen zubereiten, sondern sogar Sorbet, Nussmus und Frozen Yoghurt. Damit haben sie den Zentrifugalentsaftern einiges voraus.

Die Funktionsweise

Wie es ihr Name bereits verrĂ€t, arbeiten Slow Juicer besonders langsam und schonend. Im Gegensatz zu Zentrifugalentsaftern wird der Saft hier nicht mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert, sondern bei geringer Drehzahl herausgepresst. Slow Juicer gehen also etwas zĂ€rtlicher ans Werk. Die sanfte Technik verursacht kaum Reibung und fĂŒhrt deshalb nur zu einer sehr geringen Hitzeentwicklung, wodurch ein Großteil der Vitamine und NĂ€hrstoffe erhalten bleibt. Dank der langsamen Umdrehungszahlen entsteht eine homogene FlĂŒssigkeit ohne viel Schaumbildung. Diese SaftqualitĂ€t ist auch geschmacklich wahrnehmbar.

Es gelangt nur sehr wenig Sauerstoff in den Saft, wodurch er langsamer oxidiert – das heißt, er ist lĂ€nger haltbar. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Da Slow Juicer weniger brachial arbeiten, erzeugen sie auch weniger LĂ€rm. Sie sind folglich wesentlich leiser im Betrieb als Zentrifugalentsafter.

Die Typen

GrundsĂ€tzlich unterscheidet man zwei verschiedene Typen, die hinsichtlich der Lage ihrer Pressschnecken voneinander abweichen. Bei den vertikalen Slow Juicern ist die Pressschnecke senkrecht eingebaut, wodurch die Schwerkraft beim Transport des Pressgutes nach unten hilft. Dahingegen erfolgt der Transport bei Slow Juicern mit horizontal montierten Pressschnecken ausschließlich durch deren Drehbewegung. Verwenden Sie hĂ€ufig grĂŒnes BlattgemĂŒse fĂŒr Ihre SĂ€fte, so ist eine horizontale Saftpresse besser fĂŒr Ihre Zwecke geeignet; ansonsten genĂŒgt Ihnen eine vertikale Presse.

In beiden FĂ€llen geben Anwender die Zutaten mithilfe des Stopfers in den EinfĂŒllschacht. Die vom Motor angetriebenen Pressschnecken brechen die Zutaten zunĂ€chst in kleinere StĂŒcke, bevor sie diese mit weniger als 100 Umdrehungen pro Minute zu einem Mus zermalmen. Das Mus pressen sie anschließend durch ein Sieb, um eine maximale Saftausbeute zu erzielen. Im separaten TresterbehĂ€ltnis außerhalb der Maschine sammeln sich die festen Bestandteile. Anders als bei den Zentrifugalentsaftern mĂŒssen Nutzer eines Slow Juicers die Fruchtreste also nicht umstĂ€ndlich aus der Maschine kratzen.

Die Nachteile

Der Nachteil dieser schonenden Zubereitung: Die Saftherstellung nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch als bei einem Zentrifugalentsafter. Der höhere Zeitaufwand ist zum einen der langsamen Verarbeitung der Zutaten geschuldet. Zum anderen muss das Pressgut vorab mĂŒhsam zerkleinert werden, um durch den schmalen EinfĂŒllschacht zu passen. Werden zu viele Zutaten auf einmal eingefĂŒllt, kann es zu einer Verstopfung kommen. Je nach den Zutaten kann der Entsaftungsprozess mehrere Minuten dauern. Wer es morgens eilig hat, sollte also entsprechend Zeit einplanen oder doch zu einem anderen GerĂ€t wie etwa einer elektrischen Zitruspresse oder einem Zentrifugalentsafter greifen. Wer jedoch etwas Geduld mitbringt und auf eine besonders vitaminreiche Saftproduktion Wert legt, ist mit einem Slow Juicer bestens beraten.

Dampfentsafter: Ideal fĂŒr große Mengen

Dampfentsafter arbeiten mit Dampf. Hier spricht man also von der Heißentsaftung, wĂ€hrend die anderen Verfahren als Kaltentsaftung funktionieren. Im Grunde besteht ein Dampfentsafter aus drei ĂŒbereinander angeordneten Töpfen – dem Furchtkorb, dem AuffangbehĂ€lter mit Schlauch und dem Kochtopf – sowie einem Deckel. Das unterste Element dient als BehĂ€lter fĂŒr das Wasser, das fĂŒr die Dampferzeugung zum Kochen gebracht wird. Mit der Erhitzung des Wassers entsteht Dampf, der nach oben aufsteigt, die Fruchtzellen durchdringt und das Pressgut zum Platzen bringt. Der austretende Saft wird zunĂ€chst durch ein Sieb gefiltert, bevor er in den AuffangbehĂ€lter lĂ€uft. Die Reste verbleiben am Boden des Furchtkorbs.

Da der gesamte Vorgang meist mindestens zwei Stunde dauert, ist ein spontaner Saftgenuss mit einem Dampfentsafter nicht möglich. Stattdessen eignet er sich hervorragend fĂŒr die Verarbeitung großer Obst- und GemĂŒsemengen. Zwar gehen durch die Erhitzung zum Teil Vitamine und Aromen verloren, dafĂŒr sind die Erzeugnisse problemlos mehrere Monate lang haltbar.

Entsafter oder Mixer?

GrundsĂ€tzlich sind Entsafter und Mixer vollkommen unterschiedliche KĂŒchengerĂ€te. Mixer verarbeiten FrĂŒchte je nach gewĂŒnschter Konsistenz mit Wasser zu einem Smoothie. Sie sind gegenĂŒber Entsaftern leichter zu reinigen. Wenig leistungsstarke Mixer haben mit der Herstellung faseriger Smoothies jedoch Probleme. FĂŒr die Verarbeitung robuster Zellulosefasern von grĂŒnem BlattgemĂŒse und KrĂ€utern, die kaum aufzubrechen und unverarbeitet schwer verdaulich sind, sind Entsafter die bessere Wahl. Sie verarbeiten selbst Möhren, Rote Beete und Weizengras mĂŒhelos.

Darauf kommt es beim Kauf an

Vor der Entscheidung fĂŒr den passenden Entsafter sollten Sie sich ĂŒberlegen, wie viel Stauraum das GerĂ€t einnehmen darf, welche Zutaten Sie vorwiegend verarbeiten möchten und welches Budget Sie einplanen. Damit Sie ein Produkt wĂ€hlen, mit die Sie lĂ€ngerfristig zufrieden sind, sollten Sie zudem im Vorfeld ĂŒberlegen, welche AnsprĂŒche sie an das GerĂ€t stellen und entsprechend Faktoren wie die Saftausbeute und das Fassungsvermögen berĂŒcksichtigen. Wir haben die wichtigsten Aspekte fĂŒr Sie zusammengestellt.

Leistung, Drehzahl und LautstÀrke: Ein untrennbares Trio?

Die Wattzahl eines Entsafters ist vom Produkttyp abhĂ€ngig: WĂ€hrend Slow Juicer mit etwa 150 bis 200 Watt vergleichsweise sparsam arbeiten, weisen Zentrifugalentsafter hĂ€ufig ĂŒber 1.000 Watt auf. Die hohe Wattzahl ist nötig, um das erwĂŒnschte Ergebnis zu erzielen. Im direkten Zusammenhang mit der Leistung steht nĂ€mlich die Umdrehungszahl. Hier macht sich der Unterschied zwischen den beiden GerĂ€tetypen noch deutlicher bemerkbar: Da es Slow Juicern nicht um Kraft und Geschwindigkeit geht, reichen 80 bis 100 Umdrehungen pro Minute beispielsweise völlig aus. Die Hersteller unterbieten sich geradezu in ihrer Langsamkeit. 80 Umdrehungen pro Minute sind ein guter Orientierungswert; niedriger sollte er jedoch nicht sein, da auch ein Slow Juicer einen gewissen Schwung benötigt, um hartes Pressgut zu entsaften.

Dahingegen arbeiten Zentrifugenentsafter durch die Fliehkraft mit bis zu 15.000 Umdrehungen pro Minute. So gewĂ€hrleisten sie ein besonders schnelles Entsaften grĂ¶ĂŸerer Mengen. Hier gilt folglich: Je mehr Watt, desto höher die Entsafterleistung und desto höher auch die Saftausbeute. Allerdings bestĂ€tigt die Ausnahme die Regel, denn der Klarstein Fruit Tornado weist mit gerade einmal 400 Watt eine höhere Saftausbeute auf als der Braun J700 Multiquick 7 mit einer Leistung von 1.000 Watt und einer Rotationsgeschwindigkeit von 10.000 Umdrehungen pro Minute.

Wo entsaftet wird, kann es laut werden

Einige Hersteller geben fĂŒr ihre Entsafter GerĂ€uschemissionswerte in Dezibel an. WĂ€hrend manche GerĂ€te im Betrieb das ganze Haus aufwecken, sind andere kaum hörbar. Slow Juicer sind bauartbedingt mit 50 bis 70 Dezibel grundsĂ€tzlicher leiser als Zentrifugalentsafter, die bis zu 90 Dezibel erzeugen. Eine Ausnahme bildet der Braun Multiquick mit vergleichsweise leisen 50 bis 60 Dezibel. Damit ist er sogar leiser als der Aicok Slow Juicer, der auf etwa 65 Dezibel kommt. Zum Vergleich: Ein Fernseher in ZimmerlautstĂ€rke weist etwa den gleichen GerĂ€uschpegel auf.

Letztlich kommt es bei der Frage, wie viel Kraft das GerĂ€t benötigt, auch auf die Konsistenz der vorrangig verwendeten Zutaten an. Sie möchten in erster Linie weiches Obst entsaften? Dann genĂŒgt ein EinsteigergerĂ€t mit circa 300 Watt. Ihnen ist es wichtig, dass der Entsafter jedes Obst und GemĂŒse mĂŒhelos zerkleinert? Dann sollten Sie ein GerĂ€t mit etwa 1.000 Watt wĂ€hlen. Bei Zentrifugalentsaftern ist zudem ein Geschwindigkeitsregler integriert, mit dem Nutzer einstellen können, ob sie weiches oder hartes Pressgut entsaften. Eine hohe Leistung ist grundsĂ€tzlich jedoch ein Richtwert fĂŒr die Motorreserven. Im Normalfall stĂ¶ĂŸt ein 300-Watt-Entsafter in der Dauerbenutzung schneller an seine Grenzen als ein 1.000-Watt-Modell.

Die Saftausbeute: AbhÀngig von der zulÀssigen Betriebsdauer

Kraft und Geschwindigkeit sind lĂ€ngst nicht alles. Es kommt auch darauf an, wie lange der Motor durchhĂ€lt. Deshalb geben viele Hersteller als Sicherheitshinweis eine maximale Betriebsdauer am StĂŒck an. Bei Zentrifugalentsaftern liegt diese im Durchschnitt bei 60 Sekunden; Slow Juicer halten dagegen 10 bis 30 Minuten durch. Überschreiten Sie diesen Zeitrahmen, kann es passieren, dass das GerĂ€t ĂŒberhitzt und der Motor Schaden nimmt. Hier ist natĂŒrlich besonders von Interesse, wie viel Saft in dieser Zeit produziert wird. Allerdings machen die meisten Hersteller zu diesem Wert keine Angabe – mit Ausnahme von Philips, dessen Entsafter laut dem Hersteller in 60 Sekunden zwei bis drei Liter Saft erzeugen.

Da Zentrifugalentsafter sehr fein arbeiten, erzielen sie hĂ€ufig eine grĂ¶ĂŸere Saftausbeute. Sie schaffen es, selbst ganzes Obst und GemĂŒse effizient zu entsaften. Je höher die Saftausbeute, desto besser der Entsafter. Die Saftausbeute ist auch am Trester erkennbar, das heißt: Je trockener der Trester, desto effektiver die Saftausbeute. Wie viel Saft ein GerĂ€t hervorbringt, hĂ€ngt jedoch immer auch von anderen Faktoren, etwa dem Zustand der verwendeten Zutaten, ab.

Was bringt ein EinfĂŒllschacht mit großem Durchmesser?

Die GrĂ¶ĂŸe der EinfĂŒllöffnung entscheidet ĂŒber das Ausmaß der Vorarbeit, denn: Je grĂ¶ĂŸer die Öffnung ist, desto grĂ¶ĂŸere Teile passen ungeschnitten hinein. Deshalb sollten Sie vorab ĂŒberlegen, welche Arten Obst und GemĂŒse Sie am hĂ€ufigsten entsaften und wie viel Geduld Sie mitbringen. WĂ€hrend das Pressgut bei Slow Juicern, deren EinfĂŒllschacht hĂ€ufig nicht grĂ¶ĂŸer als 4 oder 5 Zentimeter ist, vorher kleingeschnitten werden muss, kann der meist grĂ¶ĂŸere EinfĂŒllschacht der Zentrifugalentsafter mit 7 bis 8,5 Zentimetern sogar ganze Äpfel aufnehmen. Da kaum Vorarbeit nötig ist, macht ein EinfĂŒllschacht mit großem Durchmesser die Handhabung also besonders bequem. Außerdem können Nutzer zĂŒgig Zutaten nachfĂŒllen, ohne den Entsaftungsprozess zu unterbrechen.

Werbeversprechungen wie „Wide-Mouth“ oder „XXL-EinfĂŒllöffnung“ sind in diesem Zusammenhang nur bedingt hilfreich. So besitzt der Aicok Entsafter Wide-Mouth mit einer Öffnungsbreite von 6,5 Zentimetern beispielsweise einen deutlich kleineren Schacht als der Philips HR1921/20 mit 8 Zentimetern oder der Gastroback 40128 mit 8,4 Zentimetern. Eine erfreuliche Ausnahme ist der Kuvings Silent Juicepresso mit einer XXL-EinfĂŒllöffnung von 7,5 Zentimetern, was insbesondere fĂŒr einen Slow Juicer betrĂ€chtlich ist. Hier kommt es letztlich auf jeden Zentimeter an.

Saft- und TresterbehĂ€lter fĂŒr den großen und kleinen Durst

Bei der Frage nach dem FĂŒllvolumen sollten Sie ĂŒberlegen, wie viel Saft sie in einem Durchgang herstellen möchten. Wer mit seinem Entsafter viel Saft in kurzer Zeit produzieren möchte, sollte darauf achten, dass das GerĂ€t seiner Wahl ein großes Fassungsvermögen besitzt – das betrifft sowohl den Saft- als auch den TresterbehĂ€lter. Familien, die grĂ¶ĂŸere Mengen Saft benötigen, sind mit einem Modell, das mehrere Liter fasst, besser beraten als etwa Single-Haushalte, die höchstens ein oder zwei GlĂ€ser am Tag trinken.

Das Fassungsvermögen ist vor allem vom Entsaftertyp abhÀngig:

  • Zitruspressen: Da hier nur eine halbe Frucht auf einmal entsaftet werden kann, besitzen sie mit etwa 0,75 Litern das geringste FĂŒllvolumen. HĂ€ufig befindet sich jedoch ein direkter Saftauslauf am GerĂ€t, wodurch der frische Saft gleich im Glas landet.
  • Slow Juicer und Zentrifugalentsafter: Beide können je nach Modell pro Durchgang zwischen 0,5 und 3 Liter Saft gewinnen.
  • Dampfentsafter: GrĂ¶ĂŸere Modelle können bis zu 10 Kilogramm Obst auf einmal verarbeiten. Dementsprechend groß ist auch das Fassungsvermögen, das circa 3 bis 7 Litern Saft Platz bietet.

Im Idealfall kommt der Entsafter mit einem skalierten Saftkrug, der nahtlos an den Safthahn anschließt, um Spritzer zu vermeiden. Mit Deckel können Sie nicht direkt verbrauchten Saft im KĂŒhlschrank aufbewahren. Ein großes Fassungsvermögen hat zwar seine Vorteile, verleitet aber auch zum Bevorraten. Da es sich hier allerdings um ein Frischeprodukt handelt, sinkt die QualitĂ€t des Produkts, je lĂ€nger es lagert. Der TresterbehĂ€lter sollte zumindest so groß sein, dass Sie ihn nicht wĂ€hrend eines Entsaftungsvorgangs ausleeren mĂŒssen.

Sicherheitsverriegelung, Überhitzungsschutz und Anti-Rutsch-FĂŒĂŸe: Die Schutzmaßnahmen

Achten Sie bei Ihrem neuen Entsafter darauf, dass er ein GS-Zeichen vorweisen kann; es bestĂ€tigt die geprĂŒfte Sicherheit des GerĂ€ts. DarĂŒber hinaus sollte der Entsafter mit verschiedenen Sicherheitsmechanismen ausgestattet sein, um eine Verletzungsgefahr auszuschließen. Unverzichtbar sind die folgenden drei:

  • Sicherheitsverriegelung: Ist der Entsafter mit einem Sicherheitssystem ausgestattet, so ist er nur dann funktionstĂŒchtig, wenn alle Teile ordnungsgemĂ€ĂŸ zusammengesetzt und der SicherheitsbĂŒgel eingerastet sind. Das bedeutet im Idealfall auch, dass ein Motorstopp einsetzt, sobald beispielsweise der Deckel geöffnet wird. Das stellt sicher, dass Sie keinesfalls mit den rotierenden Messern in Kontakt kommen.
  • Überhitzungsschutz: Wenn der Motor gegen besonders hartnĂ€ckiges Pressgut ankommen muss oder lange am StĂŒck in Betrieb ist, wird er warm. Eine zu starke Hitzeentwicklung kann ihn erheblich in Mitleidenschaft ziehen. GerĂ€te mit Überhitzungsschutz registrieren entstehende WĂ€rme und trennen die Stromzufuhr automatisch, sobald die Temperatur einen bestimmten Wert erreicht. Der Entsafter lĂ€sst sich dann eine Weile nicht mehr bedienen, um abzukĂŒhlen. Dadurch mĂŒssen Nutzer nicht selbst ĂŒberprĂŒfen, wie lange sie das GerĂ€t bereits in Betrieb haben.
  • Anti-Rutsch-FĂŒĂŸe: Stabilisierende SaugfĂŒĂŸe aus Gummi gewĂ€hrleisten einen sicheren Stand, sodass der Entsafter grĂ¶ĂŸeren ErschĂŒtterungen nicht wegrutscht.

GrundsĂ€tzlich gilt zudem: Je lĂ€nger der Schacht, desto grĂ¶ĂŸer der Abstand zwischen Fingern und Reibe, sprich, desto sicherer das Nachlegen. Nutzen Sie zur Sicherheit dennoch lieber den Stopfer, um das Pressgut nachzuschieben beziehungsweise nachzufĂŒllen.

Wie viel kostet ein guter Entsafter?

Von der manuellen Zitruspresse bis zum Profimodell: Entsafter sind in allem möglichen Preisklassen erhĂ€ltlich. Die Kostenunterschiede ergeben sich vor allem aufgrund der Bautypen und der dadurch variierenden Leistungen. Aber auch Zusatzfunktionen wie ein Tropfstopp, ein Schaumtrenner oder verschiedene SiebeinsĂ€tze haben einen erheblichen Einfluss auf den Preis. Aufgrund ihrer einfachen Bauart sind handbetriebene Entsafter die gĂŒnstigste Option. Manuelle Zitruspressen gibt es fĂŒr weniger als zehn Euro; sie sind somit eine sehr preiswerte Basislösung. Kostspieliger sind die Dampfentsafter mit Anschaffungskosten zwischen 25 und 150 Euro. Zentrifugenentsafter liegen preislich noch etwas höher: Zwar beginnen Einsteigermodelle schon bei etwa 30 Euro, hochwertige Profimodelle können aber auch bis zu 300 Euro kosten. Bei den Slow Juicern handelt es sich um die kostspieligste Variante. Hier mĂŒssen Sie mit 150 bis 400 Euro rechnen.

Zwar haben auch Discounter immer wieder Zentrifugalentsafter im Angebot, von vermeintlichen SchnĂ€ppchen unter 50 Euro raten wir jedoch ab, da sie in der Regel nicht nur eine schwache Entsaftungsleistung, sondern auch eine dĂŒrftige Haltbarkeit bieten. Letztlich gilt: Wer billig kauft, kauft zweimal. Wer also lange Freude an seinem GerĂ€t haben möchte, sollte in QualitĂ€t investieren.

FĂŒr das Plus an Komfort - Zusatzfunktionen und Extras

Einige Entsafter besitzen Zusatzfunktionen, die dem Nutzer je nach persönlichen Anforderungen die Bedienung und Reinigung des GerÀts angenehmer gestalten. Folgende Features sind zwar kein Muss, bieten aber eine umfassende Optionsvielfalt und erhöhen damit den Komfort:

Fruchtfleischregulierung
Fruchtfleischregulierung

Manche Zentrifugenentsafter erlauben es, individuell einzustellen, wie fein das Obst und GemĂŒse gepresst werden soll, sodass sich der Fruchtfleischanteil im Saft Ă€ndern und auf den persönlichen Geschmack abstimmen lĂ€sst. Die Fruchtfleischregulierung nehmen Sie entweder ĂŒber eine Stellschraube oder den Einsatz verschiedener mitgelieferter Siebe vor. Mit dem Drehen des Reglers verstellen Sie die GrĂ¶ĂŸe der Durchgangslöcher am Entsaftersieb. Steht die Schraube auf „0“, landet viel Fruchtfleisch im Saft; steht sie auf der Höchststufe, so erhalten Sie ein fruchtfleischfreies Endprodukt. Kommt Ihr GerĂ€t dagegen mit separaten SiebeinsĂ€tzen, so mĂŒssen Sie diese manuell einlegen. Grobe Siebe eignen sich fĂŒr pĂŒreeartige GetrĂ€nke, feine EinsĂ€tze dagegen fĂŒr leicht trinkbare SĂ€fte.

Tropfstopp
Tropfstopp

HĂ€ufig verlieren Entsafter nach dem Ausschalten noch ein paar Tropfen Saft. Manche tropfen mehr, andere weniger, doch das Resultat bleibt gleich: Die ArbeitsflĂ€che ist feucht und klebrig. Ein Tropfstopp, auch Anti-Tropf-System, am Saftauslauf verhindert SaftpfĂŒtzen, indem er den Saft aufhĂ€lt, sobald der BehĂ€lter darunter entfernt wird. Das funktioniert in der Regel manuell. Das heißt, Sie mĂŒssen dafĂŒr entweder den Saftauslauf wegdrehen, hochklappen oder durch einen montierten Korken verschließen. Entsafter-Modelle, die ĂŒber dieses Feature fĂŒr eine saubere Arbeitsplatte verfĂŒgen, sind unter anderem der Bosch MES25A0 sowie der Bosch MES3500 und der Philips HR1921/20.

Schaumtrenner
Schaumtrenner

Hier scheiden sich die Geister: Die einen mögen den Schaum auf ihrem Saft, die anderen nicht. Da viele Fruchtsaftliebhaber den Saft gern direkt im Glas auffangen, stehen bei einigen GerĂ€ten sogenannte Schaumtrenner, auch Schaumabscheider oder Schaumabstreifer, bereit. Diese speziellen AufsĂ€tze werden entweder direkt am Safthahn oder am SaftauffangbehĂ€lter angebracht, um den Schaum beim Ausgießen zurĂŒckzuhalten. Dadurch gelangt nichts als reiner Saft in Ihr Glas. Das heißt, Sie können zwar an der Schaumentstehung selbst nichts Ă€ndern, aber zumindest dafĂŒr sorgen, dass er im BehĂ€lter zurĂŒckbleibt. Entsafter mit Schaumtrennern sind beispielsweise der Gastroback Design Multi Juicer Digital und der Braun J700 Multiquick 7.

RĂŒckwĂ€rtsgang
Rueckwaertsgang

Wenn Sie ungeduldig sind, kann es schnell passieren, dass Sie zu viel Pressgut auf einmal einfĂŒllen oder sich ein StĂŒck verkantet und der Entsafter verstopft. Mit einem RĂŒckwĂ€rtsgang, auch als RĂŒckwĂ€rtsschaltfunktion gelĂ€ufig, ist es möglich, etwaige Verstopfungen in kĂŒrzester Zeit aufzulösen. HĂ€ufig handelt es sich um einen Sensor, der direkt bei einer ÜberfĂŒllung des Entsafters den Motor stoppt und anschließend automatisch die Reservierfunktion einschaltet. Andernfalls mĂŒssen Sie fĂŒr wenige Sekunden manuell eine Taste betĂ€tigen. Ohne dieses Feature wĂ€re es nötig, das GerĂ€t mit dem Saft, der sich darin befindet, auseinanderzubauen. Eine verklebte ArbeitsflĂ€che wĂ€re in diesem Fall also vorprogrammiert.

Kabelaufwicklung
Kabelaufwickelung

FĂŒr den Fall, dass der Entsafter nicht tĂ€glich zum Einsatz kommt, ist es sinnvoll, ihn irgendwo zu verstauen, wo er keinen Platz wegnimmt. Damit das Kabel bei der Lagerung nicht stört oder gar beschĂ€digt wird, besitzen viele GerĂ€te eine Kabelaufwicklung. Dank ihr verschwindet das Stromkabel im beziehungsweise am GerĂ€t. Bei manchen Entsaftern finden Sie ein Kabelstaufach, in der Regel an der GerĂ€teunterseite, das potenziellen Kabelsalat bĂ€ndigt. Eine automatische Kabelaufwicklung sorgt hingegen dafĂŒr, dass sich das Kabel auf Knopfdruck in das GerĂ€t einzieht, sodass Sie Ihren Entsafter problemlos verstauen können.

KombigerĂ€te fĂŒr Smoothies, Eis und mehr

Im oberen Preissegment gibt es einige Entsafter mit verschiedenen AufsĂ€tzen, die Ihre Maschine um zahlreiche Funktionen erweitern, um ihnen noch mehr Möglichkeiten fĂŒr kulinarische Kreationen zu bieten. Mit den KombigerĂ€ten können Sie nicht nur entsaften, sondern auch mixen und pĂŒrieren. FĂŒr gewöhnlich bestehen sie aus einer Basisstation, an die Sie den entsprechenden Aufsatz, etwa die Zitruspresse, den Smoothie-Maker oder den Mixer anbringen. Manche GerĂ€te verfĂŒgen sogar zusĂ€tzlich ĂŒber einen Fleischwolf-Aufsatz, eine Nudelmaschine oder eine MĂŒhle, wodurch sie schnell zur KĂŒchenmaschine werden. Andere Entsafter bieten die Möglichkeit, unter Zuhilfenahme verschiedener Reiben und Siebe Soßen, PĂŒrees oder Nussmilch herzustellen. Die Kuvings Silent Juicepresso besitzt beispielsweise ein Eiscreme-Sieb, das sich perfekt fĂŒr gefrorene BananenstĂŒcke eignet, um daraus „Nicecream“ herzustellen.

Tipps und Hinweise zur Anwendung

Sie haben Ihren Traumentsafter gefunden und stellen sich nun die Frage, welche Obst- und GemĂŒsesorten geeignet sind und welche weniger? Nach jedem Entsaftungsprozess empfehlen wir Ihnen außerdem eine grĂŒndliche Pflege. Doch wie genau reinige ich den Entsafter? Brauche ich dazu bestimmtes Zubehör? Wie genau Sie im Idealfall vorgehen, erfahren Sie im nachfolgenden Abschnitt. Schließlich bleibt noch die Frage nach dem Trester, denn dieser muss keineswegs einfach im MĂŒlleimer verschwendet werden, sondern hat so einige nĂŒtzliche, leckere wie ökologisch sinnvolle Weiterverwertungsmöglichkeiten.

Was darf alles in welchen Entsafter?

Mit einem Entsafter können Sie nicht nur Apfel- oder Orangensaft herstellen, sondern auch kreative Eigenproduktionen aus ZitrusfrĂŒchten, Birnen, Beeren oder Möhren fabrizieren. GrundsĂ€tzlich sind Entsafter also in der Lage, die verschiedensten Obst- und GemĂŒsesorten in Saft zu verwandeln, allerdings kann nicht jedes Modell jedes Pressgut zufriedenstellend verarbeiten. Wie bereits erwĂ€hnt eignen sich manche Modelle besser fĂŒr weiche und andere eher fĂŒr harte Zutaten. Vor allem Zentrifugenentsafter haben ihre Probleme mit weichem Pressgut. Ein Blick in die Bedienungsanleitung klĂ€rt zumeist, wofĂŒr die Maschine geeignet ist. Deshalb ist es ratsam, vor dem Kauf zu ĂŒberlegen, welches Obst und GemĂŒse vorrangig zum Einsatz kommen soll.

Das Pressgut lÀsst sich grob in drei Kategorien einteilen:

  • Chlorophyllhaltiges Pressgut: Hierbei handelt es sich hauptsĂ€chlich um grĂŒnes GemĂŒse wie Mangold, Salat, Spinat, Sprossen, Weizengras und WildkrĂ€uter, das sich am besten mit einem Slow Juicer entsaften lĂ€sst.
  • Hartes Pressgut: FĂŒr die Verarbeitung von Obst und GemĂŒse mit festem Fruchtfleisch, etwa Äpfel, Birnen, rote Beete, Karotten, Kohlrabi oder Sellerie, eignen sich Zentrifugenentsafter besonders gut.
  • Weiches Pressgut: Obst und GemĂŒse mit weichem Fruchtfleisch, darunter Ananas, Beeren, Kiwis, Tomaten und Trauben, sind ideal fĂŒr Dampfentsafter. FĂŒr ZitrusfrĂŒchte wie Orangen und Zitronen hĂ€lt dagegen eine Zitruspresse her.

Davon abgesehen gibt es Produkte, die nur bedingt zum Entsaften geeignet sind oder fĂŒr die Sie zumindest etwas mehr Vorarbeit leisten mĂŒssen:

  • Bananen: Da sie viel StĂ€rke enthalten, geben sie kaum Saft frei. Der entstehende Bananenbrei wĂŒrde die Siebe verstopfen.
  • Aprikosen: Insbesondere sehr reife Aprikosen haben einen hohen StĂ€rkegehalt. Zwar kommt eine FlĂŒssigkeit heraus, die Reste wĂŒrden jedoch im Sieb kleben bleiben oder den Auslass verstopfen.
  • Melone: Hier mĂŒssen Sie die Schale entfernen; die Kerne dĂŒrfen jedoch bleiben.
  • Rote Beete: SchĂ€len Sie die rote Beete vorher und reinigen Sie den Entsafter direkt nach dem Vorgang, damit er sich nicht dauerhaft verfĂ€rbt.
  • ZitrusfrĂŒchte: Da in der Schale viele Allergene sitzen, sollten zumindest Allergiegeplagte die Schale immer entfernen, bevor sie ZitrusfrĂŒchte in den Entsafter werfen.
  • Wurzeln: Zum Entsaften eignen sich nur Wurzeln, die eine feuchte SchnittflĂ€che zeigen, etwa Ingwer.
  • Steinobst: Mit Ausnahme von Aprikosen besitzt Steinobst kaum StĂ€rke, sodass es sich je nach Reifegrad gut entsaften lĂ€sst. Allerdings mĂŒssen Sie das Obst vorab entkernen.
  • Gefrorene FrĂŒchte: Tiefgefrorenes Pressgut lĂ€sst sich nur mit einem Dampfentsafter entsaften. Andere Entsafter wĂŒrden lediglich Sorbet produzieren.

Wie gehe ich bei der Reinigung vor?

Da LebensmittelrĂŒckstĂ€nde in KĂŒchengerĂ€ten zur Keim- oder auch Schimmelbildung fĂŒhren können, ist es besonders wichtig, den Entsafter nach jedem Gebrauch grĂŒndlich zu reinigen. Damit Sie Ihren Entsafter auch gern und hĂ€ufig benutzten, sollte sich der Reinigungsaufwand also möglichst in Grenzen halten. Dauerte es frĂŒher nicht selten eine halbe Stunde, einen Entsafter zu reinigen, so benötigen Sie bei einem hochwertigen GerĂ€t hĂ€ufig nur ein paar Minuten, bis es sauber ist. SpĂŒlen Sie die Einzelteile idealerweise direkt nach jedem Vorgang ab oder weichen Sie diese zumindest ein. Andernfalls trocknen die Reste, eine Masse aus Fruchtzucker, Fasern und Feuchtigkeit, am GerĂ€t, haften sich an und verkleben die Bauteile. Dadurch zieht sich der Reinigungsprozess erheblich in die LĂ€nge. Vor allem die Siebe der Zentrifugalentsafter verstopfen schnell, wenn Sie diese nicht vollstĂ€ndig von den RĂŒckstĂ€nden befreien.

Bei Slow Juicern kann sich die Reinigung aufgrund der vielen Einzelteile sehr aufwendig gestalten. Ihr EinfĂŒllschacht ist zudem recht schmal, sodass die Reinigung per Hand nicht einfach ist. Praktischer ist dagegen ihr separater TresterbehĂ€lter. SpĂŒlen Sie diesen grundsĂ€tzlich bei Entsaftern mit einer SpĂŒlbĂŒrste unter fließendem Wasser aus. HĂ€ufig sind die Einzelteile spĂŒlmaschinenfest, was natĂŒrlich den Reinigungsvorgang deutlich bequemer macht. Das gilt jedoch weder fĂŒr den Motorblock noch fĂŒr das feine Sieb. FĂŒr letzteres bietet sich eine weiche KunststoffbĂŒrste an, die mitunter im Lieferumgang enthalten ist. Ein Spachtelende hilft bei der Entfernung des Tresters, und die stabilen Borsten beseitigen selbst hartnĂ€ckigsten Schmutz. Zur Not hilft auch eine ZahnbĂŒrste. Fassen Sie die Reibe jedoch nur am Rand an, damit Sie sich nicht an den scharfen Klingen schneiden. Wischen Sie zum Schluss das GerĂ€tegehĂ€use mit einem feuchten Mikrofasertuch und etwas SpĂŒlmittel ab.

Noch bequemer ist eine Vor- und Selbstreinigungsfunktion. Die Vorreinigung sorgt dafĂŒr, dass auch der letzte Safttropfen aus dem GerĂ€t geholt wird. Der Selbstreinigungsmechanismus spĂŒlt das GerĂ€t bei geschlossener Saftklappe und laufendem Motor mit Wasser. Einen besonderen Reinigungskomfort, auch als „QuickClean“ bekannt, bieten beispielsweise einige Entsafter von Philips. Das bedeutet, dass Sie die einzelnen Bestandteile schnell und mĂŒhelos unter fließendem Wasser sĂ€ubern können.

Wie lÀsst sich der Trester verwerten?

Nach jedem Entsaftungsvorgang bleiben RĂŒckstĂ€nde vom verwendeten Obst und GemĂŒse, der sogenannte Trester, ĂŒbrig. Da er aber noch viele wichtige Vitamine und NĂ€hrstoffe enthĂ€lt, sollte er nicht einfach im MĂŒll landen. Doch wie lassen sich diese Reste weiterverwerten? Folgende Möglichkeiten bieten sich:

  • Backen Sie aus den MohrrĂŒbenresten einen Karottenkuchen.
  • Dörren Sie die Rote-Beete-Reste zu knusprigen Crackern.
  • Bereiten Sie mit den KĂŒrbis- und Sellerieresten ballaststoffreiche GemĂŒsebratlinge zu.
  • Nutzen Sie die Gurkenreste fĂŒr eine Gesichtsmaske.
  • Verwerten Sie den energiereichen Trester als Heizmaterial.
  • Verwenden Sie die vitaminreichen Mischreste als Futtermittel fĂŒr Tiere.

Um den Trester in RohkostqualitĂ€t weiterzuverarbeiten, lohnt sich die Anschaffung eines Dörrautomaten. Verbrauchen Sie ihn im Idealfall noch am Tag der Zubereitung, damit die Vitamine erhalten bleiben. Falls Sie es nicht schaffen, den Trester zu nutzen, können Sie ihn auch kompostieren und als DĂŒngemittel nutzen.

Saft oder Smoothie – was ist gesĂŒnder?

Im Entsaftungsprozess werden die festen Pflanzenfasern, sprich die Ballaststoffe, vom Saft getrennt. Das entlastet den Darm und sorgt dafĂŒr, dass die höchstmögliche Vitalstoffkonzentration schneller vom Körper aufgenommen wird, was einen sofortigen Energieschub bedeutet. Da SĂ€fte kaum Verdauungsenergie benötigen, sind sie vor allem bei einem schwachen Verdauungssystem empfehlenswert. Ballaststoffe sind fĂŒr den Darm jedoch nicht nur Ballast, im Gegenteil: Sie sorgen dafĂŒr, dass der Fruchtzucker langsamer verstoffwechselt wird. Anders als beim Saft wird bei einem Smoothie die gesamte Frucht samt Schale, Fruchtfleisch und Kernen konsumiert, wodurch wir auch die verdauungsfördernden Ballaststoffe aufnehmen, die beim Entsaften als Trester (alle festen Bestandteile der Frucht) ĂŒbrigbleiben. Dementsprechend lĂ€nger hĂ€lt das SĂ€ttigungsgefĂŒhl nach dem Verzehr eines Smoothies an.

Dessen ungeachtet mögen viele Menschen einen Saft aufgrund seiner leicht trinkbaren Konsistenz eher als einen sĂ€migen Smoothie. Ein Saft ist weit mehr ein Durstlöscher, ein Smoothie hingegen geradezu ein Snack. Hinzu kommt: Da SĂ€fte nicht nur gesund, sondern auch lecker sind, motivieren sie selbst jemanden, der kaum zum bewussten Biss in die Möhre zu bewegen ist, sich mit ein wenig FlĂŒssigobst etwas Gutes zu tun. OrangensĂ€fte sind beispielsweise reich an Vitamin C, sodass bereits zwei GlĂ€ser ausreichen, um den Tageshaushalt zu decken. Karotten enthalten wiederum Betacarotin fĂŒr die Sehkraft sowie Eisen, Zink, Kalzium, Kalium und FolsĂ€ure. In Salatgurken befinden sich neben Vitamin B, C und E auch viele Elektrolyte, die entgiftend und immunstĂ€rkend wirken. Vor allem grĂŒne SĂ€fte haben diverse positive Wirkungen, da sie nicht nur die Giftstoffe aus dem Körper herausspĂŒlen und auf diese Weise entschlackend wirken, sondern obendrein besonders zuckerarm sind.

Die empfohlene Tagesdosis an Obst und GemĂŒse

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, tĂ€glich mindestens 400 Gramm Obst und GemĂŒse zu verzehren. Das minimiert das Risiko tödlicher Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Einer Empfehlung der Deutschen Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung zufolge sollten es hingegen fĂŒnf Portionen am Tag sein, genauer: drei GemĂŒse- oder Salatportionen und zwei Obstportionen, insgesamt 650 Gramm. Über SĂ€fte konsumieren Sie zwar problemlos große Mengen an Obst und GemĂŒse, da jedoch im Obst energiereicher Fruchtzucker enthalten ist, handelt es sich bei SĂ€ften eigentlich um eine Mahlzeit. Vom Safttrinken werden Sie aber nicht satt, und so nehmen Sie zusĂ€tzlich noch andere Mahlzeiten zu sich, wodurch Sie mehr Kalorien als benötigt aufnehmen. Halten Sie sich also an die empfohlene Tagesdosis.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Entsafter nicht selbst getestet.

Im Jahr 2013 fĂŒhrte die Stiftung Warentest einen umfassenden Entsafter-Test mit insgesamt 15 elektrischen Entsaftern, darunter Pressen und Zentrifugen mit Preisen zwischen 36 und 600 Euro, durch. Getestet wurden die Entsafter im Hinblick auf ihre Entsaftungsleistung, Handhabung, Haltbarkeit, LautstĂ€rke und Sicherheit. Unterschiede im Entsafter-Test zeigten sich unter anderem in der Saftausbeute, im praktischen Gebrauch und in der Reinigung. Im Dauertest (80 Stunden) blieben einige Entsafter auf der Strecke. Philips glĂ€nzte im Test mit der höchsten Saftausbeute. Das Fazit: HĂ€ufig sind die gĂŒnstigeren Entsafter-Modelle sogar besser als die teuren Saftpressen. Bei dem gĂŒnstigsten guten Entsafter im Test handelt es sich um den Rommelsbacher ES 800/E fĂŒr einen Preis von 99 Euro.

Unter den Zentrifugenentsaftern konnte sich der Philips Avance Collection HR1871/10 mit der Testnote „Gut“ als Testsieger hervortun. Neben dem Testsieger erhielten fĂŒnf weitere Testmodelle das TestprĂ€dikat „Gut“: der Braun Multiquick 7 J700, der Gastroback Design Multi Juicer 40127, der Bosch Styline MES20A0 und der Kenwood Excel JE850. Außerdem konnte ein GerĂ€t mit dem Testurteil „Befriedigend“ ĂŒberzeugen. Vier Testmodelle wurden mit einem „Mangelhaft“ abgestraft. Unter den Saftpressen konnte der Green Star Elite GSE 5000 das Testsiegertreppchen, ebenfalls mit der Testnote „Gut“, erklimmen. Ein weiteres TestgerĂ€t wurde mit „Gut“, eines mit „Befriedigend“ und eines mit „Ausreichend“ bewertet.

Auch das Magazin Fit For Fun nahm neun Entsafter in einem Test unter die Lupe. Im Test waren die Saftzentrifugen Desire von Russel Hobbs, Multiquick J700 von Braun, Avance von Philips, Multi Juicer Digital von Gastroback und Turmix sowie die Saftpressen Slow Juicer von Petra, Infinity Press von Moulinex, Juicepresso von Jupiter und Greenstar Elite. In puncto MundgefĂŒhl, das der frisch gepresste Saft hinterließ, konnten im Test die Slow Juicer mehr ĂŒberzeugen als die Zentrifugalentsafter. Positiv verzeichneten die Tester unter anderem die Entsafter, bei denen es möglich war, die FrĂŒchte im Ganzen zu entsaften, darunter Testmodelle von Philips, Braun, Gastroback und Russell Hobbs. Wie bei der Stiftung Warentest wurde hier ebenfalls der Philips Avance zum Sieger des Entsafter-Tests gekĂŒrt.

Einen jĂŒngeren Entsaftertest kann das ETM Testmagazin vorweisen. Im Jahr 2018 testete es neun Slow Juicer, nĂ€mlich den Domo SLOW JUICER 2.0 DO9139J, den Kenwood Slow Juicer JMP800SI, den Klarstein Fruitberry Slow Juicer, den Omega Juicers VSJ843, den Panasonic MJ-L600, den Rosenstein & Söhne NX-9339-913, den Severin Slow Juicer ES 3571, den Syntrox SJ-150W-DC und den H.Koenig GSX22 sowie sechs Zentrifugenentsafter, genauer gesagt, den Braun Multiquick J 500 Schwarz, den Mia SP 2009, den Magimix JUICE EXPERT 4, den Philips HR1921/20, den Russell Hobbs HORIZON ENTSAFTER 24741-56 und den Tristar SC-2284.