Entsafter

Die 7 besten Entsafter im Test & Vergleich

Produktinformation
Typ
Hersteller
Leistung
Fassungsvermögen SaftbehÀlter
Anzahl Geschwindigkeitsstufen
Durchmesser EinfĂŒllöffnung
LautstÀrke
Arbeitsdrehzahl
Abnehmbare Teile spĂŒlmaschinengeeignet
Tropfstopp-System
Einfache Reinigung
Automatischer Tresterauswurf
Allgemeine Merkmale
Material
Maße
Farbe
Gewicht

Entsafter-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Ein Entsafter verarbeitet Obst und GemĂŒse zu frischen SĂ€ften ohne kĂŒnstliche Aromen, Konservierungsstoffe oder andere unerwĂŒnschte Zutaten.
  • Je nach Entsaftungsmethode lassen sich mit einem Entsafter auch GartenkrĂ€uter und GrĂ€ser entsaften oder NĂŒsse und Mandeln zu Milch verarbeiten.
  • Entsafter sind fĂŒr die Verarbeitung unterschiedlicher Obst- und GemĂŒsemengen in verschiedenen AusfĂŒhrungen erhĂ€ltlich.

Entsafter: FĂŒr den tĂ€glichen Vitaminkick

Ein Entsafter ist eine von Hand oder durch einen Elektromotor angetriebene KĂŒchenmaschine, mit der sich Obst und GemĂŒse schnell und einfach zu Saft verarbeiten lassen. Mit einem Entsafter können Vitaminenthusiasten frische SĂ€fte aus aromatischem Obst und knackigem GemĂŒse ganz nach persönlichem Geschmack und Bedarf selbst herstellen. Da keine kĂŒnstlichen Aromen, Zucker oder anderen Zutaten hinzugefĂŒgt werden, sind selbst hergestellte SĂ€fte deutlich gesĂŒnder als industriell produzierte SĂ€fte. Sie sind vitaminreich und enthalten viele andere wertvolle Inhaltsstoffe. Somit ist ein Entsafter fĂŒr jeden, der auf eine rundum gesunde ErnĂ€hrung Wert legt, ein unverzichtbarer Helfer.

Wie funktioniert ein Entsafter?

Bereits im Mittelalter wurde Obst zu Saft verarbeitet. Allerdings wurde zur damaligen Zeit das Obst noch von Hand in einem großen BehĂ€lter zerstampft. Nach dem Zerstampfen wurde die Mischung aus Trester und Saft durch ein Tuch in ein zweites GefĂ€ĂŸ umgefĂŒllt. Das Tuch diente als Sieb und trennte den Trester vom Saft. Moderne Entsafter nutzen zwei verschiedene Methoden, um den Saft aus Obst und GemĂŒse zu gewinnen. Die meisten Modelle setzen auf mechanischen Druck, um die ZellwĂ€nde zu zerstören, sodass der Saft austreten und aufgefangen werden kann. Bei der zweiten Methode kommt heißer Wasserdampf zum Einsatz: Durch die Hitze des Dampfes platzen die Zellen im Obst auf und der Saft fließt aus.

Die Varianten: FĂŒr jeden Anspruch der passende Entsafter

Im Handel sind mehrere verschiedene Arten Entsafter erhÀltlich, die unterschiedliche Techniken nutzen. GrundsÀtzlich unterscheidet man vier verschiedene Arten:

  • Zitruspressen
  • Zentrifugenentsafter
  • Dampfentsafter
  • Saftpressen

Zitruspressen

Eine Zitruspresse kennt wahrscheinlich jeder, da sie in vielen KĂŒchen zu finden sind. Die einfachsten Modelle sind relativ klein und bestehen aus lediglich zwei Bauteilen: dem Entsafter und einer Auffangschale fĂŒr den Fruchtsaft. Zitruspressen sind als Handpressen und mit elektrischem Antrieb erhĂ€ltlich. Handpressen finden hĂ€ufig Verwendung, wenn beim Kochen oder Backen nur wenig Saft benötigt wird. Nutzer pressen die halbierten FrĂŒchte auf den Entsafter und drehen sie hin und her. Durch den Druck platzen die ZellwĂ€nde auf und der Saft kann austreten. Das Fruchtfleisch wird in einem Sieb grĂ¶ĂŸtenteils aufgefangen, wĂ€hrend der Saft durch das Sieb in die Auffangschale lĂ€uft. Die gĂŒnstigeren Modelle werden aus Kunststoff, die höherwertigen aus Edelstahl gefertigt.

Zitruspressen eignen sich gut, um kleinere Mengen Saft aus Orangen, Zitronen oder Grapefruits zu pressen. Zum Entsaften anderer Obstsorten oder von GemĂŒse eignen sie sich nicht. Einfache Zitruspressen aus Kunststoff oder Edelstahl sind ab etwa fĂŒnf Euro erhĂ€ltlich. Elektrisch angetriebene Zitruspressen kosten je nach Hersteller bis zu etwa 200 Euro.

Vorteile
  • Unkomplizierte Handhabung
  • Einfache Reinigung
  • GĂŒnstiger Preis
Nachteile
  • Nur fĂŒr ZitrusfrĂŒchte brauchbar
  • Nicht fĂŒr große Saftmengen geeignet
  • Geringe Saftausbeute

Zentrifugenentsafter

Zentrifugenentsafter – oder auch Zentrifugalentsafter – sind elektrisch angetriebene Entsafter, die mit einer Reibscheibe und einem Sieb ausgestattet sind. Das in den Entsafter eingefĂŒllte Obst oder GemĂŒse wird durch die Reibscheibe relativ schnell zerkleinert. Durch das schnell rotierende Sieb wird der Saft aus dem Fruchtfleisch durch die Zentrifugalkraft herausgepresst. Das Sieb hĂ€lt Fruchtfleisch und Kerne zurĂŒck, wĂ€hrend der Saft durch das Sieb hindurch in einen AuffangbehĂ€lter oder ein untergestelltes Glas ablaufen kann.

Ein Vorteil von Zentrifugalentsaftern ist, dass Nutzer das Obst vor dem Entsaften in der Regel nicht zerkleinern mĂŒssen, da die meisten Modelle ĂŒber eine große EinfĂŒllöffnung im Deckel verfĂŒgen. Ein Nachteil ist die relativ aufwendige Reinigung. Da das Sieb sehr feinmaschig ist, bleiben darin kleine StĂŒcke Fruchtfleisch hĂ€ngen, die nach dem Entsaftungsvorgang mit einer SpezialbĂŒrste zu entfernen sind. Ebenfalls von Nachteil ist, dass durch die Reibung relativ hohe Temperaturen entstehen können, die unter UmstĂ€nden die empfindlichen Vitamine im Saft zerstören.

Zentrifugenentsafter eignen sich fĂŒr jeden, der grĂ¶ĂŸere Mengen Saft ohne große Vorarbeit pressen möchte. Zentrifugalentsafter sind ab etwa 30 Euro erhĂ€ltlich. Hochwertige Modelle kosten bis zu zu 300 Euro.

Vorteile
  • Schnelles und einfaches Entsaften von Obst und GemĂŒse
  • FĂŒr grĂ¶ĂŸere Saft Mengen geeignet
  • Obst muss nicht entkernt werden
  • Gute Saftausbeute
  • Zum Teil gĂŒnstige Preise
Nachteile
  • Aufwendige Reinigung
  • Nicht alle Vitamine bleiben erhalten
  • Nicht fĂŒr KrĂ€uter und GrĂ€ser geeignet
  • Lautes BetriebsgerĂ€usch

Dampfentsafter

Bei einem Dampfentsafter handelt es sich im Prinzip um einen großen, dreiteiligen Kochtopf. Er besteht aus einem Wassertopf, einem Fruchtkorb und einem AuffangbehĂ€lter fĂŒr den Fruchtsaft. Der Wassertopf ist der unterste Teil eines Dampfentsafters und wird auf eine Herdplatte aufgesetzt. Zum Entsaften wird er zum Teil mit Wasser gefĂŒllt. Auf dem Wassertopf sitzt der AuffangbehĂ€lter. In der Mitte des AuffangbehĂ€lters befindet sich eine trichterförmige Öffnung, durch die der Wasserdampf aufsteigen kann. Über dem AuffangbehĂ€lter wird der FrĂŒchtekorb aufgesetzt.

In den FrĂŒchtekorb fĂŒllen Nutzer die zu entsaften FrĂŒchte. Sobald das Wasser im Wassertopf kocht, steigt Dampf nach oben. Durch den Dampf werden die FrĂŒchte stark erhitzt, sodass die ZellwĂ€nde platzen und der Saft austreten kann. Der FrĂŒchtekorb ist wie ein Sieb aufgebaut, das heißt, der Saft kann nach unten in den AuffangbehĂ€lter abtropfen. Seitlich am AuffangbehĂ€lter befindet sich bei den meisten Dampfentsafter ein kleiner Ablaufhahn, ĂŒber den Nutzer den gewonnenen Saft direkt in Flaschen abfĂŒllen können. Der Vorteil eines Dampfentsafters ist, dass der Saft zum Teil sterilisiert wird, wodurch er lĂ€nger haltbar ist – zumindest dann, wenn sie ihn direkt in sterile BehĂ€lter abfĂŒllen. Nachteilig ist jedoch die Zerstörung der Vitamine durch die Hitze Vitamine.

Dampfentsafter sind gut geeignet, wenn große Mengen Obst, insbesondere Beeren und Kernobst, entsaftet werden mĂŒssen. Die FrĂŒchte mĂŒssen vor dem Entsaften nicht entkernt werden. Großes Obst wie Äpfel und Birnen mĂŒssen Nutzer vor dem Entsaften allerdings kleinschneiden. Zum Entsaften von GemĂŒse ist ein Dampfentsafter zudem ungeeignet.

Vorteile
  • FĂŒr große Mengen Obst geeignet
  • Obst muss nicht entkernt werden
  • Einfache Reinigung
  • Gewonnener Saft ist lĂ€nger haltbar
  • GĂŒnstiger Anschaffungspreis
Nachteile
  • Entsaften dauert relativ lange
  • Durch die Hitze gehen Vitamine verloren
  • Nur zum Entsaften von Obst geeignet
  • Viel Stauraum nötig

Saftpressen

Saftpressen werden in verschiedenen Varianten mit einer und zwei Schnecken angeboten. Bei den Modellen mit einer Schnecke ist diese in der Regel vertikal also senkrecht in der Maschine angeordnet. Dagegen handelt es sich bei Maschinen mit zwei Schnecken um sogenannte Horizontal-Entsafter, bei denen die Schnecken horizontal angebracht sind. Das in die Saftpresse eingefĂŒllte Obst oder GemĂŒse wird durch den Schneckengang nach vorne befördert. Dadurch, dass der Raum zwischen Schnecke und Wand immer kleiner wird, wird der Saft aus dem Pressgut herausgepresst.

Saftpressen mit zwei Pressschnecken treiben die Schnecken gegenlĂ€ufig an und ermöglichen ein schnelleres Pressen grĂ¶ĂŸerer Mengen Obst und GemĂŒse. Schneckenpressen sind auch als Slow Juicer gelĂ€ufig, da sich die Schnecken durch ihre geringe Drehzahl relativ langsam drehen. Dadurch wird das Pressgut nicht warm und die Vitamine sowie andere Inhaltsstoffe bleiben vollstĂ€ndig im gepressten Saft enthalten.

Schneckenpressen sind geeignet, wenn frische SĂ€fte in RohkostqualitĂ€t gepresst werden sollen. Sie sind auch dann empfehlenswert, wenn neben Obst und GemĂŒse auch KrĂ€uter und GrĂ€ser entsaftet oder frische Nuss und Mandelmilch selbst hergestellt werden sollen. Ihre Saftausbeute ist zudem höher als bei allen anderen Entsaftern. Allerdings mĂŒssen Nutzer die meisten Obst- und GemĂŒsesorten relativ klein schneiden, um sie auspressen zu können. Saftpressen mit einer oder zwei Schnecken sind ab etwa 150 Euro erhĂ€ltlich. Sehr hochwertige Modelle können durchaus 500 Euro und mehr kosten.

Vorteile
  • Hohe Saftausbeute
  • Keine Hitzeeinwirkung auf das Pressgut
  • Geeignet fĂŒr Obst, GemĂŒse, KrĂ€uter und GrĂ€ser
  • Sehr homogener, cremiger Saft
  • Praktisch keine Schaumbildung
Nachteile
  • Hohe Anschaffungskosten
  • Aufwendige Vorbereitung von Obst und GemĂŒse
  • Obst muss vor dem Pressen entkernt werden
  • Aufwendige Reinigung

Darauf kommt es beim Kauf an

Bei der Auswahl eines geeigneten Entsafters gibt es einige Punkte zu beachten. Die wichtigsten Auswahlkriterien fĂŒr einen Entsafter sind

  • der Verwendungszweck,
  • die Motorleistung,
  • die Geschwindigkeitsstufen,
  • die GrĂ¶ĂŸe des AuffangbehĂ€lters,
  • die GrĂ¶ĂŸe der EinfĂŒllöffnung sowie
  • das Material und Verarbeitung.

Der Verwendungszweck

ZunĂ€chst sollten Kaufinteressierte ĂŒberlegen, wofĂŒr sie den Entsafter nutzen werden. Zum Entsaften von ZitrusfrĂŒchten und das Glas frischen Orangensaft zum FrĂŒhstĂŒck reicht im Prinzip eine handbetriebene Zitruspresse. Mit elektrischen Zitruspressen können grĂ¶ĂŸere Mengen Saft gepresst werden. Falls sie sehr große Mengen frisches Obst entsaften möchten, ist ein Dampfentsafter eine gute Wahl. Sollen Obst und GemĂŒse entsaftet werden, bieten sich ein Zentrifugenentsafter beziehungsweise eine Saftpresse mit ein oder zwei Schnecken an. Wenn neben Obst und GemĂŒse auch hĂ€rteres Pressgut wie KrĂ€uter oder GrĂ€ser entsaftet werden und gegebenenfalls Nuss- oder Mandelmilch hergestellt werden sollen, kommt einzig eine Schneckenpresse in Frage.

Die Motorleistung

Zentrifugenentsafter, elektrische Zitruspressen und Saftpressen mit Pressschnecken benötigen keine sehr hohe Motorleistung. Bei Saftpressen mit Pressschnecken wird die Motordrehzahl ĂŒber ein Untersetzungsgetriebe verringert und gleichzeitig das Drehmoment erhöht, sodass sich selbst hartes Pressgut problemlos entsaften lĂ€sst. Mit einer Motorleistung von 150 Watt sind die meisten Entsafter ausreichend stark motorisiert.

Die Geschwindigkeitsstufen

Elektrisch angetriebene Entsafter sollten mindestens zwei bis drei Geschwindigkeitsstufen ermöglichen. Je nach Pressgut lÀsst sich die Pressgeschwindigkeit so optimal anpassen. Bei Saftpressen mit Pressschnecken sollte es zudem möglich sein, die Drehrichtung umzukehren, sodass bei einem Stau des Pressgutes dieses nach hinten aus der Schnecke befördert werden kann.

Die GrĂ¶ĂŸe des AuffangbehĂ€lters

Je mehr Saft in einem Durchgang gepresst werden soll, desto grĂ¶ĂŸer sollte der AuffangbehĂ€lter fĂŒr den Saft sein. Bei vielen Entsaftern hat der AuffangbehĂ€lter ein Volumen von nur 0,5 Litern. FĂŒr grĂ¶ĂŸere Saftmengen sind AuffangbehĂ€lter mit einem Volumen von 2 bis 2,5 Litern empfehlenswert.

Die GrĂ¶ĂŸe der EinfĂŒllöffnung

Falls Obst und GemĂŒse ohne viel Vorarbeit schnell entsaftet werden sollen, muss die EinfĂŒllöffnung entsprechend groß dimensioniert sein. Zentrifugalentsafter haben in der Regel EinfĂŒllöffnungen mit einem Durchmesser von bis zu sieben Zentimeter, sodass sich auch kleinere Äpfel und Birnen ohne vorheriges Zerteilen entsaften lassen. Bei Slow Juicern ist die EinfĂŒllöffnung mit einem Durchmesser von vier bis fĂŒnf Zentimetern meist deutlich kleiner, sodass sich das vorherige Zerkleinern des Pressgutes kaum vermeiden lĂ€sst.

Material und Verarbeitung

Die meisten Entsafter sind aus Edelstahl und Kunststoff hergestellt. Je mehr Edelstahl bei der Herstellung Verwendung findet, desto robuster sind die Entsafter. Teile, die mit dem Pressgut und insbesondere mit dem Saft in Kontakt kommen, sollten als BPA-frei deklariert sein. BPA ist die AbkĂŒrzung fĂŒr Bisphenol A. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Weichmacher, der in vielen Kunststoffen enthalten ist und als gesundheitsgefĂ€hrdend gilt. Auch die Verarbeitung sollte einwandfrei sein: Bei der Auswahl eines Entsafters sollten Verbraucher entsprechend darauf achten, dass die einzelnen Bauteile perfekt zusammenpassen und nicht wackeln.

Zubehör fĂŒr Entsafter

FĂŒr Zitruspressen, Dampfentsafter und Zentrifugenentsafter ist praktisch kein Zubehör im Handel erhĂ€ltlich. Allerdings bieten einige Hersteller fĂŒr Saftpressen gröbere Siebe fĂŒr einen fruchtfleischreicheren Saft an. DarĂŒber hinaus sind fĂŒr einige Saftpressen AufsĂ€tze verfĂŒgbar, mit denen sich die Presse als Nudelmaschine oder GetreidemĂŒhle verwenden lĂ€sst.

Tipps fĂŒr die Reinigung und Pflege

Die Reinigung eines Entsafters ist am einfachsten, wenn Nutzer den Entsafter sofort nach dem Gebrauch reinigen. Wenn sie die Entsafterteile erst zu einem spĂ€teren Zeitpunkt, beispielsweise nach dem FrĂŒhstĂŒck, sĂ€ubern, empfiehlt es sich, die Einzelteile zumindest grob von Tresterresten zu befreien und die Bauteile in Wasser einzulegen, damit Fruchtfleischreste nicht eintrocknen können. Der Trester enthĂ€lt viel Zucker und die geringen Mengen Saft, die noch enthalten sind, trocknen sehr schnell ein. Der Zucker sorgt dafĂŒr, dass die Reste fest auf den OberflĂ€chen kleben. Eingetrocknete Reste sind daher fĂŒr einige Zeit in lauwarmem Wasser einzuweichen, damit sie sich relativ leicht abspĂŒlen beziehungsweise abwischen lassen.

Einige Entsafterteile lassen sich sogar ganz einfach in der SpĂŒlmaschine reinigen. Hier sollten Nutzer darauf achten, dass der Hersteller die SpĂŒlmaschineneignung angibt. Bei einer Reinigung sofort nach dem Gebrauch reicht es, die meisten Teile eines Entsafters einfach unter klarem Wasser abzuspĂŒlen. Bevor der Entsafter wieder zusammengebaut wird, sollten die Teile trocknen können. Ein Abtrocknen ist meist nicht erforderlich und bei der Reibscheibe eines Zentrifugenentsafters auch nicht empfehlenswert.

FĂŒr die Entfernung von Tresterresten haben die Hersteller den Entsaftern meist spezielle kleine BĂŒrsten beigelegt. Insbesondere das Sieb eines Zentrifugenentsafters ist vorsichtig zu behandeln. Dichtungen sind mit einem feuchten Tuch abzuwischen. Ein Reinigungs- oder SpĂŒlmittel ist fĂŒr die Reinigung eines Entsafters nicht (oder nur sparsam) erforderlich. Nach der Reinigung mit SpĂŒlmittel ist es wichtig, diese grĂŒndlich mit Wasser abzuspĂŒlen. FĂŒr die Reinigung des GehĂ€uses reicht ein feuchter Lappen aus.

Tests von Entsaftern

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Entsaftern.

Im Juli 2018 fĂŒhrte das renommierte ETM Testmagazin zwei Tests mit Saftpressen und Zentrifugenentsaftern durch. Im ersten Test wurden neun verschiedene Saftpressen ausfĂŒhrlich getestet. Testkriterien waren die Handhabung, FunktionalitĂ€t, Ausstattung und die Sicherheit der Pressen. Den ersten Platz im ETM-Testmagazin-Test belegte der Omega Juicers VSJ843 mit einer insgesamt sehr guten Testnote. Auf den zweiten Platz im Test landete das Testmodell MJ-L600 von Panasonic mit einem ebenfalls sehr guten Ergebnis. Zum Preis-Leistungssieger wurde in diesem Test die Saftpresse NX-9339 von Rosenstein & Söhne gekĂŒrt.

Im zweiten Test des ETM Testmagazins wurden 6 Entsafterzentrifugen ausfĂŒhrlich getestet. Die Testkriterien waren die gleichen wie beim Saftpressen-Test. Testsieger in diesem Test wurde die Entsafterzentrifuge Philips HR1921/20. Den zweiten Platz konnte die Braun Multiquick J 500 mit einer insgesamt guten Testnote belegen. Preis-Leistungssieger im Zentrifugen-Test wurde das Testmodell Tristar SC-2284.

Aktuelle Tests rund um das Thema Entsafter von der Stiftung Warentest oder ÖKO-TEST liegen zurzeit nicht vor. Der letzte Entsafter-Test der Stiftung Warentest stammt aus dem Jahr 2013. Die getesteten GerĂ€te sind heute zum grĂ¶ĂŸten Teil nicht mehr erhĂ€ltlich. Sie wurden durch Nachfolgemodelle ersetzt, die bislang noch nicht von der Stiftung Warentest getestet wurden. Allerdings verweist das Testportal auf einen Test seiner dĂ€nischen Kollegen. In der Testzeitschrift TĂŠnk nahmen die Tester im August 2018 verschiedene Entsafter unter die Lupe. Die Bestnote vergaben sie an das Testmodell Philips HR1916/70.