Topf-Set

Die 7 besten Topf-Sets im Vergleich

Allgemeine Merkmale
Anzahl Teile
Material
Material Griffe
Geeignete Kochfeld-Arten
Besonderheiten
SpĂŒlmaschinengeeignet
HitzebestÀndig bis
Literskala
Anbrennschutz
SchĂŒttrand
Mit Deckel
Vorteile

Topf-Set-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Topf-Sets bestehen aus drei bis zehn verschiedenen Töpfen inklusive Deckeln und liefern auf Anhieb einen grundlegenden Teil der KĂŒchenausstattung.
  • Umfangreiche Varianten beinhalten weiteres Kochgeschirr, beispielsweise Pfannen, sowie Zubehör wie SiebeinsĂ€tze, Pfannenwender oder Messer.
  • Edelstahl-Töpfe sind energiesparend und eignen sich fĂŒr die meisten Speisen, jedoch sollten Nickelallergiker das Material vermeiden.
  • Achten Sie auf die Beschaffenheit der Griffe, fest aufliegende Deckel sowie einen Topfboden mit guter WĂ€rmeleitfĂ€higkeit, der im erwĂ€rmten Zustand plan ist.
  • Nur Töpfe aus Gusseisen sind in Reinform induktionsgeeignet, eine magnetisierbare Schicht im Boden verleiht jedoch Töpfen aus anderen Materialien die Eigenschaft.

Töpfe fĂŒr alle FĂ€lle

Eine gewisse Anzahl an Töpfen gehört zur Grundausstattung eines jeden Haushalts. Bereits fĂŒr die parallele Zubereitung von SĂ€ttigungsbeilage, GemĂŒse und Soße benötigen Sie oft drei Exemplare. Wer gern und hĂ€ufig oder fĂŒr mehrere Personen kocht, kann dabei auf diverse GrĂ¶ĂŸen und Formen zurĂŒckgreifen: FĂŒr jede erdenkliche Zubereitungsart – wie Kochen, Blanchieren, Pochieren, Schmoren, Braten oder DĂŒnsten– gibt es passende AusfĂŒhrungen. Mit ein bisschen Übung und den passenden Töpfen lassen sich eine Vielzahl von anspruchsvollen Gerichten zubereiten – ideal fĂŒr diejenigen, die ihre KochkĂŒnste auf ein neues Level bringen wollen. Wer nur gelegentlich kocht, benötigt zwar keine große Sammlung, doch einige Kochtöpfe in mehreren GrĂ¶ĂŸen sollten in keinem Haushalt fehlen. Ein passendes Topf-Set bietet die wichtigsten Kochtöpfe im Gesamtpaket.

Was sind die Vorteile eines Topf-Sets?

Ein Topf-Set empfiehlt sich besonders fĂŒr diejenigen, die ihre KĂŒche komplett neu mit KĂŒchenutensilien ausstatten möchten, etwa nach einem Umzug oder aufgrund von starken Gebrauchsspuren an den vorhandenen Töpfen. Hobbyköche und alle, die es werden wollen, profitieren davon, fĂŒr jeden Zweck den richtigen Topf zur Hand zu haben. Mit einem Kochtopfset erhalten Sie die wichtigsten Utensilien im Zuge einer Anschaffung und sparen somit Zeit bei der Suche. Zudem sind Töpfe im Set meist preiswerter als beim Einzelkauf. ZusĂ€tzliche Spezialtöpfe im selben Design sind ebenfalls beim jeweiligen Hersteller erhĂ€ltlich, sodass sich die Ausstattung bei Bedarf erweitern lĂ€sst. Aus stilistischer Sicht wirkt ein aufeinander abgestimmtes Set harmonischer in der KĂŒche als eine zusammengewĂŒrfelte Sammlung. Des Weiteren sind viele Topf-Sets so konzipiert, dass Sie die Töpfe ineinander stapeln und platzsparend verstauen können.

GĂ€ngige Topfformen

In der modernen KĂŒche gibt es nicht nur den einen universellen Kochtopf. FĂŒr jede Speise und Zubereitungsart stehen Töpfe in unterschiedlichen Formen zur VerfĂŒgung. Die gĂ€ngigsten AusfĂŒhrungen, die in Topf-Sets vorkommen, sind die folgenden Modelle:

Fleischtopf

Der Fleischtopf ist den meisten Verbrauchern als klassischer Kochtopf bekannt. Er ist besonders zur schonenden Zubereitung von Fleischgerichten geeignet. FĂŒr Reis, Nudeln, Kartoffeln und GemĂŒse lĂ€sst der Kochtopf sich ebenso problemlos verwenden.

BrÀter, Schmortopf und Kasserolle

BrĂ€ter, Schmortopf und Kasserolle meinen oft dasselbe: ein Topf in runder, ovaler oder rechteckiger Form, der zum Schmoren von Fleisch, GeflĂŒgel sowie fĂŒr Gratins und Eintöpfe einsetzbar ist. Ein Bratentopf beschreibt hĂ€ufig die runde Version. WĂ€hrend alle AusfĂŒhrungen fĂŒr den Ofen verwendbar sind, beschreiben BrĂ€ter auch die Variante, die fĂŒr das Braten im Ofen konzipiert ist.

Stielkasserolle

Die Stielkasserolle ist ein kleiner Topf mit pfannenĂ€hnlichem Stiel, der sich besonders fĂŒr die Zubereitung von Saucen oder Suppen eignet.

GemĂŒsetopf

Der GemĂŒsetopf ist darauf spezialisiert, GemĂŒse schonend zu garen, damit die NĂ€hrstoffe erhalten bleiben. Es handelt sich um einen etwas höheren Topf mit einem Deckel, der fest auf dem Topfrand sitzt. Der Topf eignet sich ebenso fĂŒr Suppen und Eintöpfe wie auch das Braten und Schmoren im eigenen Saft.

Milchtopf

Der Milchtopf ist mit einem Durchmesser von durchschnittlich 14 Zentimetern eher klein und verfĂŒgt ĂŒber einen Ausguss, mit dem Sie FlĂŒssigkeiten problemlos aus dem Topf gießen können. Dank der hohen Topfwand kochen FlĂŒssigkeiten wie Milch oder Kakao nicht so schnell ĂŒber.

Spezialtöpfe

Mit den bisher genannten Töpfen lassen sich bereits unzÀhlige Gerichte zubereiten, doch wer viel und gern kocht, hat mit einigen Spezialtöpfen eine Vielzahl von zusÀtzlichen Möglichkeiten.

Spargeltopf

Der Spargeltopf ist besonders hoch und besitzt einen gitterförmigen Einsatz, wodurch die Spargelstangen aufrecht im Topf stehen. Wenn Sie den Topf so mit Wasser befĂŒllen, dass die Spargelköpfe bedeckt sind, dĂŒnsten Sie diese. Damit bleiben Geschmack, Vitamine und NĂ€hrstoffe weitgehend erhalten. FĂŒr anderes GemĂŒse oder Spaghetti eignet sich der Spargeltopf ebenso.

Frittiertopf

Frittiertöpfe dienen dem sauberen Frittieren von GemĂŒse, Fisch, Fleisch und Backwaren. Sie verfĂŒgen ĂŒber einen Frittiereinsatz aus Draht, auf dem Sie die Speisen platzieren. Das ĂŒberschĂŒssige Fett tropft ab, wĂ€hrend der Deckel heiße Spritzer verhindert.

Sauteuse

Die Sauteuse ist eine Mischung zwischen einem Topf und einer Pfanne. Sie verfĂŒgt ĂŒber einen hohen Rand, der schrĂ€g nach außen verlĂ€uft, sowie entweder einen Stielgriff oder zwei Henkel. Das Produkt ist ideal, um Speisen kurz zu braten und sie dabei zu schwenken, denn die Sauteuse reagiert rasch auf TemperaturverĂ€nderungen.

Römertopf

Der lĂ€ngliche oder ovale Römertopf ist aus Ton gefertigt und verfĂŒgt ĂŒber einen gewölbten Deckel. Die Zubereitung der Speisen erfolgt im Backofen; fĂŒr den Herd ist der Römertopf nicht vorgesehen. Damit die Lebensmittel nicht austrocknen, sollten Sie den Topf vor dem Gebrauch wĂ€ssern.

Den Römertopf wÀssern

Um den Römertopf zu wĂ€ssern, platzieren Sie ebendiesen samt Deckel in Ihr SpĂŒlbecken und schalten das Wasser ein. Lassen Sie Ihren Römertopf vollstĂ€ndig bedeckt fĂŒr ungefĂ€hr 15 bis 20 Minuten stehen. Danach können Sie ihn weiterverwenden.

Schnellkochtopf

In einem Schnellkochtopf garen die Lebensmittel um einiges schneller als in einem herkömmlichen Topf, da die Temperatur im Topfinneren 100 Grad Celsius ĂŒbersteigt. DafĂŒr geben Nutzer die Speisen mit etwas Wasser in den hermetisch verschlossenen Topf, sodass der beim ErwĂ€rmen entstehende Wasserdampf einen Überdruck aufbaut. Durch das schnellere Kochen bleiben viele Vitamine erhalten.

Simmertopf

Der Simmertopf zeichnet sich durch einen Hohlraum zwischen der inneren und Ă€ußeren Topfwand aus. Diesen fĂŒllen Sie mit Wasser, das beim ErwĂ€rmen fast zu kochen beginnt. Speisen können in diesem Topf nicht anbrennen, weil die Temperatur nie ĂŒber den Siedepunkt von 100 Grad Celsius steigt.

Die unterschiedlichen Materialien

HandelsĂŒbliche Töpfe sind aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. Teils gleicht das HinzufĂŒgen eines zweites Materials Nachteile des Hauptbestandteils aus. Das wohl beliebteste Material ist Edelstahl, dicht gefolgt von Gusseisen und Aluminium. Töpfe aus Kupfer finden ebenfalls hĂ€ufig Verwendung. Ein Nischendasein fristen hingegen die Töpfe aus Keramik und Glaskeramik. Jedes dieser Stoffe hat spezifische StĂ€rken und SchwĂ€chen, woraus sich konkrete Anwendungszwecke ableiten lassen.

Edelstahl-Töpfe

Modelle aus diesem Material sind nicht nur robust, langlebig und pflegeleicht, die meisten Speisen gelingen mit ihnen auch hervorragend. Edelstahl-Töpfe benötigen jedoch lĂ€nger, um die WĂ€rme an das Topfinnere zu leiten. Um die LeitfĂ€higkeit zu verbessern, setzen einige Hersteller auf Sandwich- oder Kapselböden. Bei einem Sandwichboden schließen zwei Edelstahlschichten eine Schicht aus Aluminium oder Kupfer ein, bei einem Kapselboden umhĂŒllt der Edelstahl einen Aluminium- oder Kupferkern vollkommen. VerfĂŒgt ein Edelstahl-Topf ĂŒber eine zusĂ€tzliche magnetisierende Schicht, ist er fĂŒr Induktion geeignet.

Edelstahl ist Stahl mit einem hohen Reinheitsgrad: Sein Hauptbestandteil ist Eisen, weitere Komponenten sind Nickel, Titan oder Chrom. Die konkreten Mischungen verĂ€ndern die Kocheigenschaften zu einem gewissen Grad. Der Großteil der Töpfe erhĂ€lt die PrĂ€gung 18/10, was fĂŒr rostfreien Edelstahl steht, der unter anderem speisesĂ€urebestĂ€ndig ist. Die Zahl „18“ steht fĂŒr 18 Prozent Chrom, die „10“ fĂŒr den Nickelanteil. Einige Hersteller versehen diese PrĂ€gung mit einem eigenen Markennamen: Bei WMF ist es beispielsweise Cromargan. Edelstahlöpfe sind in der Regel nicht fĂŒr Nickelallergiker geeignet.

Gusseisen-Töpfe

Gusseisen-Töpfe sind widerstandsfĂ€hig. Ihre dicken WĂ€nde und ihr Boden leiten WĂ€rme sehr gut. Damit eignet sich die Variante auch fĂŒr hohe Temperaturen. Im Vergleich zu anderen Materialien wie zum Beispiel Edelstahl erwĂ€rmen sich die Modelle langsam, ist die Temperatur aber erreicht, sorgen sie fĂŒr eine gleichmĂ€ĂŸige WĂ€rmeabgabe an die Speisen. Gusseiserne AusfĂŒhrungen eignen sich besonders fĂŒr das scharfe Anbraten von Fleisch, das im Anschluss im eigenen Saft schmort. Deshalb ist das Material bei Schmortöpfen und BrĂ€tern sehr beliebt. Zudem eignet es sich fĂŒr alle Herdarten, auch Induktion.

Gusseisen-Töpfe gibt es in unbeschichteter Form sowie in emaillierter AusfĂŒhrung. Die Variante in Reinform muss vor dem ersten Einsatz mit Fett eingebrannt werden. Dadurch bildet der Topf eine natĂŒrliche Schutzschicht namens Patina. Diese verleiht dem Topf nicht nur Antihafteigenschaften, sondern trĂ€gt auch zum Aroma des Garguts bei.

Aluminium- und Aluguss-Töpfe

Aluminium leitet WĂ€rme sehr gut, speichert sie jedoch nur geringfĂŒgig. Bei Varianten aus Aluminium werden Sie zwangslĂ€ufig auf die Produktbezeichnungen Aluminium- sowie Aluguss-Topf stoßen. Die Unterschiede liegen in der Verarbeitungsweise: Gewöhnliche Aluminium-Töpfe entstehen durch das Biegen und Schneiden von Aluminiumblech; dadurch sind sie vergleichsweise leicht. Dahingegen ist Aluguss in Form gegossenes Aluminium. Anders als Aluminium-Töpfe, deren WandstĂ€rke durchgehend ist, können Aluguss-AusfĂŒhrungen beispielsweise einen dicken Boden, aber eine dĂŒnne Wand besitzen. Aluguss-Produkte mĂŒssen Sie nicht einbrennen. Sie verfĂŒgen wie Aluminium-Töpfe zumeist ĂŒber eine Antihaftbeschichtung. Auch Kochgeschirr aus Aluminium ist nur mit einer ferromagnetischen Schicht fĂŒr Induktion gewappnet.

Kupfer-Töpfe

Töpfe aus Kupfer besitzen eine hohe WĂ€rmeleitfĂ€higkeit, sodass sie die Lebensmittel schneller erhitzen. Da die Hitze auch ĂŒber die Seiten an die Speisen gelangt, gart es von allen Seiten gleichmĂ€ĂŸig. Ein weiterer Vorteil der LeitfĂ€higkeit ist die kurze Reaktionszeit auf Temperaturschwankungen, wodurch Sie die Temperatur des Garguts sehr schnell und prĂ€zise anpassen können. Kupfer-Töpfe eignen sich fĂŒr alle Gartechniken bis auf sehr scharfes Anbraten und langes Kochen bei starker Hitze. FĂŒr Induktion ist das Material allerdings nicht geeignet.

Kupfer wirkt außerdem antibakteriell: Weder Viren noch Bakterien ĂŒberleben auf der OberflĂ€che. Modelle aus Kupfer sind im Vergleich zu anderen Töpfen, etwa aus Edelstahl, jedoch empfindlicher gegenĂŒber Kratzern, kleineren Dellen und Verformungen. Um das Material sĂ€ureresistent zu machen, beschichten Hersteller ihre Produkte mit Zinn, Edelstahl oder Keramik.

Keramik-Töpfe

Reine Keramik-Töpfe fristen eher ein Nischendasein, denn das Material findet vorwiegend als Antihaftbeschichtung Verwendung. Dabei ist Keramik ein Sammelbegriff, der unter anderem unterschiedliche Arten von Steinzeug sowie Ton umfasst.

Die typischen Keramik-Töpfe fallen in die Kategorie Steinzeug und fungieren oft als Schmortöpfe oder BrĂ€ter. Je nach Zusammensetzung eignen sie sich zudem zum Kochen, Backen und Grillen. Sie sind sehr hart, kratzfest, strapazierfĂ€hig und frostbestĂ€ndig. Keramik-Töpfe speichern und verteilen die WĂ€rme gut, die Speisen garen gleichmĂ€ĂŸig und auch nach dem Abschalten des Herdes nach. Allerdings vertragen sie keine starke Hitze. FĂŒr Induktion sind Töpfe aus Steinzeug nicht geeignet.

Töpfe aus Ton sind nicht bruchfest. Das Material findet vorwiegend bei Römertöpfen Verwendung, die ausschließlich fĂŒr den Ofen konzipiert sind. Hersteller beschichten Keramik-Töpfe beispielsweise mit Emaille, um die Eigenschaften des Materials zu verbessern.

Die Besonderen: Glaskeramik-Töpfe

Glaskeramik-Töpfe zeichnen sich durch eine hohe WĂ€rmekapazitĂ€t aus, sodass sich der Herd frĂŒhzeitig abschalten lĂ€sst, die Nahrungsmittel jedoch nachgaren. Des Weiteren sind sie sehr hitze- und kĂ€ltebestĂ€ndig; hohe Temperaturunterschiede schaden also nicht. Dadurch können Sie die Töpfe auch im Ofen, in der Mikrowelle und im TiefkĂŒhlfach verwenden. Induktionsgeeignet sind die Kochtöpfe jedoch nicht. Aufgrund der glatten OberflĂ€che erfolgt die Reinigung einfach, bei Bedarf auch in der SpĂŒlmaschine.

Die Merkmale der verschiedenen Beschichtungen

Beschichtete Töpfe sind im Inneren mit einem bestimmten Material ĂŒberzogen, um unerwĂŒnschte Materialeigenschaften des GefĂ€ĂŸes auszugleichen. Als Korrosionsschutz können Gusseisen-Töpfe beispielsweise mit Emaille beschichtet sein, wĂ€hrend Kupfertöpfe durch eine Ummantelung von Zinn, Keramik oder Edelstahl gegenĂŒber SĂ€uren unempfindlich werden. Im alltĂ€glichen Sprachgebrauch versteht man unter der „Beschichtung“ jedoch meist eine Antihaftbeschichtung, vorwiegend Keramik oder der Kunststoff PTFE, auch Teflon genannt. Mit Emaille beschichtete Töpfe nehmen eine Sonderposition ein, da Topfmaterial und Emaille-Beschichtung zu einem neuen Verbundstoff verschmelzen.

AltbewÀhrte Emaille

Mit ihren farbenfrohen Designs verschönern Emaille-Töpfe bereits seit dem 19. Jahrhundert unsere KĂŒchen. Emaille ist eine Schutzschicht mit dem Beinamen Schmelzglas, das sich auf verschiedenen TrĂ€germaterialien verteilen lĂ€sst. Fortan sind Grundmaterial und Beschichtung untrennbar miteinander verbunden. Mit Emaille beschichtete Töpfe sind korrosionsbestĂ€ndig und halten hohen Temperaturen, aggressiven chemischen Stoffen, Kratzern und Schnitten stand. Wer ein Gericht ĂŒberbacken möchte, stellt den Emaille-Topf einfach in den Ofen. Zudem haften Speisen weniger stark im Topfinneren.

Die Kerne von Emaille-Töpfen bestehen aus Gusseisen, Stahl oder Aluminium. Ihre OberflĂ€che ist durch die Beschichtung glatt und porenfrei, sodass sie sich leicht reinigen lĂ€sst. Allerdings sollten Sie die Töpfe keinen starken Temperaturunterschieden aussetzen, da dies der Emaille-Beschichtung schadet. Beispielsweise sollten Sie den Topf nicht von der kochend heißen Herdplatte nehmen und sofort mit eiskaltem Wasser abspĂŒlen.

Die vielfÀltige Keramik

Mit Keramik beschichtete Töpfe weisen die typischen Eigenschaften des besagten Materials auf: Sie halten gut warm, sind sehr hart und bestĂ€ndig gegenĂŒber Verschleiß. Das keramische Pulver auf der OberflĂ€che verleiht dieser eine glasartige Struktur und Antihafteigenschaften, wodurch Lebensmittel mit diesem Kochgeschirr nicht nur schwer anbrennen, sondern auch nicht haften.

Keramikbeschichtungen sind jedoch nicht unzerstörbar: Feine Kratzer und VerfÀrbungen sowie eine nachlassende Antihaftwirkung sind denkbar, besonders bei minderwertigen Beschichtungen. Manche Hersteller tragen mehrere Schichten keramischer Materialien auf, um eine hohe StabilitÀt und Langlebigkeit zu gewÀhrleisten.

Was ist Stahlkeramik?

Stahlkeramik ist eine keramische OberflĂ€che fĂŒr Töpfe und anderes Kochgeschirr wie Bratpfannen. Im Gegensatz zur Pulverbeschichtung verschmilzt die Grund- und Deckschicht mit dem Stahlkörper zu einer Einheit. Die Verarbeitung von Stahlkeramik Ă€hnelt somit einer Emaillierung, weshalb die Beschichtung oft mit Stahlemaille gleichgesetzt wird. Diese verwendet jedoch Schichten aus Schmelzglas anstelle von Keramik. Das keramische Material ist eine Entwicklung von Silit und unter dem Markennamen Silargan bekannt. Es nimmt weder GerĂŒche noch Geschmacksstoffe auf. Solche Stahlkeramik-Töpfe sind temperaturbestĂ€ndig, robust und sehr pflegeleicht.

Die PTFE Beschichtung: Teflon

PTFE steht fĂŒr „Polytetrafluorethylen“ und ist eine Kunststoffbeschichtung, die Töpfen sowie anderem Kochgeschirr Antihafteigenschaften verleiht. Sie kennen diese Beschichtung womöglich unter dem Handelsnamen Teflon. Von PTFE-Beschichtungen profitieren beispielsweise Edelstahl, Aluguss und Aluminium. Die OberflĂ€che ist wachsartig und robust gegenĂŒber SĂ€uren. Speisen haften nicht an. Hochwertige Teflon-Beschichtungen setzen sich aus mehreren Schichten zusammen. Hersteller wie WMF und Rösler nutzen eigene AusfĂŒhrungen von Teflon. Es ist also sinnvoll, sich mit der konkreten Beschichtung des Wunsch-Topf-Sets auseinanderzusetzen.

Achten Sie darauf, dass Sie Töpfe mit PTFE-Beschichtung nicht zu stark erwĂ€rmen, da ein Überhitzen potenziell gesundheitsschĂ€dliche Stoffe freisetzt. Es empfiehlt sich, den Herd nicht auf die höchste Stufe zu stellen und den PTFE-beschichteten Topf nicht lange ohne Inhalt auf der Platte zu lassen. Ein mit Lebensmitteln befĂŒllter Topf ĂŒberhitzt schwieriger.

Was es beim Kauf zu beachten gibt

Das richtige Topf-Set erleichtert die Zubereitung unterschiedlicher Speisen, doch die Auswahl ist, wie die verschiedenen Materialien und Formen bereits andeuten, groß und unĂŒbersichtlich. Neben der Ausstattung eines Topf-Sets ist vor allem die Beschaffenheit der einzelnen Töpfe von Bedeutung. Folgende Kriterien helfen bei der Auswahl des passenden Topf-Sets.

Was zu einem Topf-Set dazugehört

Die zahlreichen Topf-Sets unterscheiden sich in ihrem Umfang stark im Detail. WĂ€hrend kleine Kochtopfsets nur aus drei verschieden großen Kochtöpfen mit Deckel bestehen, gibt es auch solche mit fĂŒnf oder zehn Kochtöpfen. Zu einigen Sets gehören zusĂ€tzliches Kochgeschirr und KĂŒchenutensilien wie eine Pfanne, ein BrĂ€ter oder einen Bratentopf, diverses Kochbesteck sowie ein Sieb- oder Gareinsatz. Beachten Sie, dass Herstellerangaben wie „10-teilig“, „15-teilig“ oder mehr auch die KĂŒchenutensilien miteinbeziehen

Die Kochtöpfe, die in mehreren GrĂ¶ĂŸen in jedem Set vorhanden sind, heißen Fleischtöpfe. GĂ€ngige Topfdurchmesser und Fassungsvermögen sind beispielsweise:

  • 16 Zentimeter Durchmesser mit einem Fassungsvermögen von ungefĂ€hr zwei Litern,
  • 20 Zentimeter Durchmesser mit einem Fassungsvermögen von circa drei Litern sowie
  • 24 Zentimeter Durchmesser mit einem Fassungsvermögen von etwa sechs Litern.

ZusĂ€tzlich zu den Fleischtöpfen oder auch anstelle eines solchen enthalten viele Topf-Sets eine Stielkasserolle mit einem Durchmesser von 16 Zentimetern. Nicht jede Stielkasserolle kommt automatisch mit passendem Deckel. Manche Topf-Sets beinhalten einen großen lĂ€nglichen BrĂ€ter, in dem der Kochende grĂ¶ĂŸere StĂŒcke Fleisch und anderes Bratgut zubereiten kann, oder einen Bratentopf. Simple einwandige Milchtöpfe sind in einigen Topf-Sets ebenfalls zu finden. AusfĂŒhrungen wie das original-profi collection Topf-Set 5-tlg. von Fissler glĂ€nzen mit einer Sauteuse.

Vielteilige Topf-Sets sind mit mehr als diversen Kochtöpfen ausgestattet. Neben einer Pfanne, meist eine Bratpfanne, enthalten einige AusfĂŒhrungen Kochgeschirr wie etwa einen DĂ€mpfereinsatz fĂŒr einen der Töpfe – meist einen mittelgroßen mit einem Durchmesser von 20 Zentimetern. Er hat die Form eines Kochtopfes, jedoch ist der Boden durchlöchert. Manche Sets enthalten einen Siebeinsatz, bei dem Boden und WĂ€nde mit Löchern versehen sind.

Empfehlenswert fĂŒr alle, die ihren Haushalt neu einrichten, sind Topf-Sets mit SchĂŒsseln zum Vorbereiten oder Servieren der Speisen sowie zusĂ€tzlichem Koch- und Essbesteck. Dazu gehören beispielsweise Suppenkelle, Schneebesen, Pfannenwender, Kochlöffel oder Servierzange.

Der Deckel

Der Deckel ist einer der wichtigsten Aspekte beim Kauf eines Topfes, da er die Kochzeit, den NĂ€hrstoffgehalt sowie den Energieverbrauch maßgeblich beeinflusst. Liegt der Deckel nicht richtig auf dem Topf, entweichen neben dem Wasserdampf auch wichtige NĂ€hrstoffe. Deshalb ist ein Topf-Set, bei dem jeder Topf mit dem passenden Deckel ausgestattet ist, ratsam. Ein Deckel sollte ĂŒber ein hohes Eigengewicht verfĂŒgen, damit er beim Kochen nicht ruckelt.

Mit einem Glasdeckel können Sie das Gargut kontrollieren, ohne den Deckel abzuheben. Das spart zum einen Energie, zum anderen unterbricht es nicht den Garprozess. Allerdings beschlĂ€gt der Glasdeckel hĂ€ufig, sodass Sie ihn doch anheben mĂŒssen. Kleine Dampflöcher im Glasdeckel verhindern, dass er klappert, da der Dampf durch die Löcher entweicht.

Die Griffe

Damit die Griffe ihre Aufgabe erfĂŒllen können – Ihnen beim Anheben des Topfes helfen – sollten sie aus einem Material bestehen, dass die WĂ€rme schlecht leitet. Die Griffe von Edelstahltöpfen bleiben beispielsweise kĂŒhl, weil die WĂ€rme nicht vom Topf auf die Griffe ĂŒbergeht. Eine Alternative sind Kaltgriffe, die aus demselben Material wie der ĂŒbrige Topf bestehen, aber so montiert sind, dass sie die WĂ€rme des Topfes nur bedingt aufnehmen: Die Topfgriffe sind dann warm, aber nicht mehr heiß.

Einige Topf-Sets kommen mit wĂ€rmeisolierten Griffen aus Silikon oder Kunststoff, wodurch Sie den Topf problemlos anheben können. Je nach Hersteller und Produkt eignen sich diese auch fĂŒr Ofentemperaturen bis 240 Grad Celsius. Informieren Sie sich vor dem Kauf, ob die OfenbestĂ€ndigkeit auch bei Ihrem Wunschset gegeben ist. Die Griffe von Gusseisen-Töpfen sind hĂ€ufig aus demselben Material wie der Topf gefertigt und erwĂ€rmen sich mit diesem. Ein paar Topflappen sollten in der KĂŒche somit nicht fehlen.

WĂ€hrend Kochtöpfe mit Gusseisengriffen problemlos Ofentemperaturen standhalten, sind AusfĂŒhrungen mit Holzgriffen nicht ofengeeignet. Abnehmbare Griffe erleichtern nicht nur das Verstauen der Töpfe; wenn die Griffe als einzige Komponenten nicht spĂŒlmaschinen- oder ofentauglich sind, lassen sich die Töpfe ohne diese auch in den Ofen oder die SpĂŒlmaschine stellen.

Der Boden und die Herdarten

Bei der WĂ€rmeleitfĂ€higkeit und -verteilung ist abgesehen vom Material ebenfalls wichtig, dass der Boden im warmen Zustand innen und außen plan ist. Nur so gelangt die Hitze gleichmĂ€ĂŸig an die Lebensmittel im Topf. Ob ein Topf eben ist, lĂ€sst sich mit einem StĂŒck Butter einfach testen: Wenn die schmelzende Butter in eine bestimmte Richtung verlĂ€uft, ist der Topf nicht plan.

Damit Sie Ihr neues Topf-Set auch verwenden können, sollten Sie vor dem Kauf darauf achten, dass es mit Ihrer Herdart kompatibel ist. Besitzer eines Induktionsherdes sollten diesen Punkt besonders berĂŒcksichtigen, denn Induktionsherde erhitzen die Speisen mittels elektromagnetischer Wellen direkt im Topf, weshalb der Topfboden aus einem Material bestehen muss, an dem ein Magnet haften bleibt. Diese Voraussetzung erfĂŒllen Eisen und reiner Stahl. Gusseiserne Töpfe lassen sich also problemlos nutzen. Materialien wie Aluminium, Edelstahl oder Kupfer eignen sich nicht fĂŒr Induktion. Allerdings versehen viele Hersteller ihre Töpfe mit einer dĂŒnnen Schicht aus ferromagnetischem Stoff, um sie fĂŒr Induktionsherde zu rĂŒsten. Kochtöpfe, die sich fĂŒr alle Herdarten eignen, sind oft mit der Herstellerangabe „Allherdboden“ versehen.

Welche Töpfe eignen sich fĂŒr den Backofen?

Ob sich ein Topf fĂŒr den Backofen eignet, hĂ€ngt vorwiegend von den Griffen und der QualitĂ€t des Materials ab. GrundsĂ€tzlich lassen sich Töpfe aus Gusseisen, Edelstahl, Kupfer, Aluguss sowie Glaskeramik und Steingut im Backofen verwenden. Allerdings sollten Sie die Hinweise der Hersteller zum richtigen Umgang beachten, wie etwa die Höchsttemperatur. Töpfe aus Gusseisen gelten als optimal, da sie die Backofenhitze im Topfinneren gleichmĂ€ĂŸig verteilen. Wichtig ist, dass auch die Griffe backofenfest sind; Holz- sowie die meisten Kunststoffgriffe sind dies nicht. Die Ausnahme sind spezielle hitzebestĂ€ndige Kunststoffgriffe. Achten Sie auf die Kennzeichnung der Hersteller: Ofenfeste Töpfe sind an einem Symbol erkenntlich, das aus einem Viereck mit zwei waagerechten parallelen Linien besteht.

Praktische Extras

WĂ€hrend der durchschnittliche Kochtopf mit Deckel fĂŒr die Zubereitung von Speisen ausreicht, verfĂŒgen einige Kochtöpfe ĂŒber nĂŒtzliche Extras, die die Nutzung erleichtern. Ein aufgestellter SchĂŒttrand ist von Vorteil, wenn Sie eine FlĂŒssigkeit, beispielsweise eine Suppe oder eine Soße, ausgießen möchten. Ohne einen solchen ist es möglich, dass die FlĂŒssigkeit auf den Untergrund tropft. Befindet sich eine Messskala auf der Innenseite, ersparen Sie sich einen separaten Messbecher: Sie können die genaue Wassermenge im Topfinneren abmessen.

Ist ein Marken-Topf-Set notwendig?

Topf-Sets sind in einer großen Preisspanne erhĂ€ltlich: WĂ€hrend No-Name-Sets fĂŒr weniger als 30 Euro zu finden sind, verlangen manche Marken-Sets Preise von ĂŒber 700 Euro. Topf-Sets bestimmter Marke wie WMF, Tefal, Fissler oder Le Creuset gibt es nicht nur in großer Auswahl, sie sind auch der Fokus umfangreicher Tests und Vergleiche. So finden Sie eher ein Set, das Ihren BedĂŒrfnissen entspricht. Allerdings sind sie teurer als Topf-Sets unbekannter Marken, die online oder im Discounter zu erwerben sind. Bei No-Name-Topf-Sets ist die QualitĂ€t hinsichtlich der Verarbeitung sowie der Kochergebnisse nicht ersichtlich, sie wurden keinem Test unterzogen. Es besteht also die Möglichkeit, dass das preiswerte No-Nameet schnell unbrauchbar ist. Verbraucher, die nur gelegentlich kochen oder Speisen vorwiegend erwĂ€rmen, benötigen jedoch kein teures beziehungsweise umfangreiches Set. Hobby-Köche sollten hingegen ein Marken-Topf-Set wĂ€hlen.

So reinigen Sie Ihr Topf-Set

Die richtige Pflege Ihres Topf-Sets ist von dem Material und der Beschichtung abhĂ€ngig. Nur wer die unterschiedlichen Materialen korrekt pflegt, hat lange Freude an ihnen. Viele Topf-Modelle eignen sich beispielsweise nicht fĂŒr die SpĂŒlmaschine. Dazu gehören unter anderem Gusseisen- und Kupfertöpfe, beschichtete Töpfe sowie solche mit Plastik- und Holzgriffen. Einige Topf-Sets sind als spĂŒlmaschinengeeignet gekennzeichnet, jedoch empfiehlt es sich auch hier, die Eignung nur gelegentlich in Anspruch zu nehmen, da die SpĂŒlmaschinenreinigung die Materialeigenschaften auf Dauer beeintrĂ€chtigt. Als spĂŒlmaschinenfest gekennzeichnete Produkte können Sie hingegen bedenkenlos in der SpĂŒlmaschine reinigen.

Zur Reinigung per Hand genĂŒgt fĂŒr gewöhnlich warmes Wasser, ein Schwamm oder ein Mikrofasertuch und etwas SpĂŒlmittel. Bei beschichteten Töpfen ist oft kein SpĂŒlmittel nötig, solange die Pfanne noch warm ist. Edelstahl- und ScheuerschwĂ€mme sowie aggressive Reinigungsmittel sollten Sie nicht verwenden. KalkrĂ€nder sowie bunte VerfĂ€rbungen auf Edelstahl lassen sich mit einem Schwamm, der zuvor in verdĂŒnnte Essig- oder ZitronensĂ€ure getrĂ€nkt wurde, einfach entfernen.

Gusseisen-Töpfe sollten nach dem Kochen zunĂ€chst auskĂŒhlen, bevor Sie mit KĂŒchenpapier alle Essensreste auswischen. Angebranntes lĂ€sst sich mit einem Pfannenwender aus Holz entfernen. Eventuell ist lauwarmes Wasser ohne SpĂŒlmittel nötig. Geben Sie etwas Bratöl in die trockene Pfanne. Emailliertes Gusseisen mĂŒssen Sie nicht einfetten; Sie können es auch mit etwas SpĂŒlmittel reinigen.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Topf-Set-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Die Stiftung Warentest testete bereits im Jahr 2016 insgesamt 16 Topf-Sets, wovon zwölf aus Edelstahl und zehn aus Aluminium bestanden. Die Preise erstreckten sich von 59 bis 750 Euro. Die Bewertung erfolgte anhand von drei Testkriterien: der Funktion beim Kochen, der Handhabung sowie dem Energieverbrauch. Die Tester verglichen beispielsweise die Kochzeit von drei Litern Wasser und stellten dabei große Unterschiede fest. WĂ€hrend das Modell von Tefal 21 Minuten benötigte, kochte das Wasser beim Schulte-Ufer-Produkt bereits nach zwölf Minuten. Vier Topf-Sets erhielten die Wertung „gut“, drei davon gehörten zu den Kochtopfsets mit höheren Preisen.

Testsieger wurde das fĂŒnf-teilige Topf-Set Intensa der Marke Fissler mit der Note „gut“ (2,0) und einem Preis von rund 500 Euro. Die Töpfe kochten im Vergleich nicht nur am besten, sie ließen sich auch besonders platzsparend verstauen. Knapp dahinter mit der Gesamtnote 2,1 reiht sich das drei-teilige Topf-Set Gourmetline von AMC ein, welches die Tester ebenfalls beim Kochen ĂŒberzeugte, jedoch mehr Zeit zum Erhitzen benötigte. Das Kochtopfset hatte mit ungefĂ€hr 750 Euro den höchsten Preis. Von den vier Aluminium-Sets erhielten drei Produkte die Note „befriedigend“ und eines die Note „mangelhaft“. Aufgrund der schwankenden QualitĂ€t des drei-teiligen Ballerini Taormina Topf-Sets werteten die Tester das Produkt als unbrauchbar.

Das ETM-Testmagazin testete 18 Kochtöpfe mit einem Durchmesser von 20 Zentimetern und die dazugehörigen Topf-Sets. Darunter befanden sich zehn Edelstahltöpfe, vier Mehrschichttöpfe aus Aluminium und Edelstahl sowie vier beschichtete Kochtöpfe. Der Testsieger unter den beschichteten Töpfen ist das vier-teilige Woll Diamond Lite Pro Topf-Set mit dem Testurteil „sehr gut“ (94,30 Prozent) und einem Preis von nahezu 400 Euro. Der Preis-Leistungs-Sieger ist das drei-teilige Smart Induction Topf-Set von Berndes fĂŒr einen Preis von weniger als 200 Euro, welches eine Bewertung von 92,35 Prozent erhielt. Bei den Mehrschicht-Topf-Sets stach das vier-teilige Ballerini Livorno mit der Note „sehr gut“ (94,35 Prozent) hervor. Auch bei den Edelstahl-Topf-Sets gewann eine Produktreihe von Woll: das vier-teilige Conceptochtopfset mit der Note „sehr gut“ (94,75 Prozent) fĂŒr einen Preis von weniger als 250 Euro. Zum Preis-Leistungs-Sieger wurde das aus vier Töpfen bestehende Tefal Duetto mit der Note „gut“ (87,10 Prozent) gekĂŒrt, dessen Preis im Handel die 100-Euro-Marke unterschreitet.

Bekannte Marken

AMC | Ballerini |Berndes | Elo | Fissler |Le Creuset | Silit | Tefal | VISIONS | WMF |Woll | Zwilling