Sofortbildkamera

Die 7 besten Sofortbildkameras im Test & Vergleich

Maße Film
Maße Bild
Brennweite
Blitz
Selbstauslöser
Selfie-Spiegel
Farbe
Maße
Gewicht
Vorteile

Sofortbildkamera-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Sofortbildkameras geben aufgenommene Fotos nach kurzer Verz√∂gerung als Fotoabzug aus.
  • Es gibt digitale und analoge Modelle, die Bilder auf verschiedene Arten entwickeln.
  • Digitale Sofortbildkameras erm√∂glichen es √ľber Speicherkarten und kabellose Verbindungen, Bilder von Smartphones auszudrucken.
  • Bei analogen Sofortbildkameras werden lichtempfindliche Filme noch in der Kamera belichtet und entwickelt.
  • Sofortbildkameras bieten im Vergleich zu anderen Digital- oder Analogkameras zumeist einen eingeschr√§nkten Funktionsumfang.

Retro-Charme ohne Wartezeit: Die Vorteile von Sofortbildkameras

Ein Foto direkt nach der Aufnahme in der Hand zu haben, es verschenken oder weiterverarbeiten zu k√∂nnen ‚Äď das ist mit Sofortbildkameras schon seit vielen Jahren m√∂glich. Neben analogen Modellen gibt es inzwischen auch digitale Sofortbildkameras, die Aufnahmen zus√§tzlich auf einem digitalen Speichermedium festhalten. Hierdurch haben Nutzer die M√∂glichkeit, Aufnahmen auf einer Party an die G√§ste zu verteilen und die Bilder im Nachhinein in einer Cloud oder im Internet hochzuladen.

Als Spa√ükamera auf Hochzeiten oder Geburtstagen sind Sofortbildkameras sehr beliebt. So lassen sich Bilder nach Ausfl√ľgen beispielsweise direkt in ein Fotobuch einkleben oder f√ľr Collagen zurechtschneiden. Zwar bieten Sofortbildkameras in der Regel weniger Einstellm√∂glichkeiten als beispielsweise professionelle Digitalkameras, viele Nutzer sch√§tzen jedoch das Erzeugen eines echten, haptischen Fotos. Das Entwickeln eines nicht-digitalen Bildes, die damit einhergehende Betrachtungsm√∂glichkeit ohne Bildschirm sowie die Archivierung in einem Fotobuch bringen zudem einen gewissen Nostalgiefaktor mit sich.

Die Funktionsweise

Die Handhabung von Sofortbildkameras ist √§u√üerst simpel und erlaubt es sogar Kindern oder Anf√§ngern, Aufnahmen zu erstellen. Mit einer Sofortbildkamera ein Bild aufzunehmen, funktioniert grunds√§tzlich wie bei jeder anderen Kamera beziehungsweise mit dem Smartphone. Anwender nehmen ein Motiv √ľber einen digitalen oder optischen Sucher in den Fokus und bet√§tigen den Ausl√∂ser.

Bei Modellen mit Autofokus wird das Geschehen vor der Linse vor der Aufnahme automatisch scharfgestellt. Viele Sofortbildkameras nutzen allerdings Objektive mit einem festgestellten Fokus. Bei Modellen mit einem manuellen Fokus m√ľssen Verbraucher das Motiv √ľber einen Regler scharfstellen. Da Sofortbildkameras aufgrund ihrer mangelnden Bildqualit√§t in der Regel nicht f√ľr professionelle Zwecke zum Einsatz kommen, sind die Einstellm√∂glichkeiten begrenzt.

Das bedeutet, die Belichtungszeit, der Weißabgleich und die Blendeneinstellung werden von einer Automatik an die jeweiligen Belichtungsbedingungen angepasst. Nach der Aufnahme können Sie sich das Bild sofort anschauen. Das ist entweder je nach Modell digital oder analog möglich.

Techniken zur Erzeugung des Bildes

Das Ziel, ein Bild direkt nach der Aufnahme als Abzug aus einer Kamera herauszugeben, erreichen Hersteller auf verschiedene Arten. Mit der Zeit haben sich drei Verfahren durchgesetzt, die noch heute bei Herstellern von Sofortbildkameras zum Einsatz kommen.

Gewalzte Chemie

Die wohl bekannteste Technik ist die Nutzung von gewalzter Chemie, also von Fotopapier, das durch chemische Prozesse auf einen Lichteinfall reagiert und ein Bild erzeugt. Unter anderem kommt diese Technik in Polaroid-Kameras zum Einsatz. Das bekannte Sch√ľtteln des Bildes ist √ľber die Jahre zu einem Ph√§nomen in der Popkultur geworden. Dass das Sch√ľtteln tats√§chlich zu einem fr√ľheren Erscheinen des langsam kr√§ftiger werdenden Bildes f√ľhrt, ist allerdings nicht bewiesen. Bei starkem Lichteinfall k√∂nnen Polaroid-Bilder verblassen, wurden sie hingegen unter optimalen Bedingungen gelagert, liegt ihre Haltbarkeit bei weit √ľber 20 Jahren.

Zero-Ink mit Farbpigmenten

Das Unternehmen Polaroid erfand neben dem Verfahren mit gewalzter Chemie auch das Zink-Verfahren. Zink steht f√ľr ‚ÄěZero-Ink‚Äú und basiert auf mit Farbpigmenten versetztem Fotopapier. Die verschiedenfarbigen Pigmente werden unter der Einwirkung von Hitze gel√∂st und zeichnen sich als Farben auf dem Papier ab. Da das Verfahren keinen direkten Lichteinfall durch ein Objektiv ben√∂tigt, kann es ebenso in digitalen Sofortbildkameras verwendet werden. Neben dem Einsatz in Kameras gibt es auch Sofortbilddrucker, die mit dem Zero-Ink-Verfahren arbeiten.

Thermosublimation

Wie es der Name bereits verrät, nutzt auch die Thermosublimation Temperatur dazu, um ein Bild zu erzeugen. Anders als beim Zink-Verfahren sitzt die Farbe aber nicht im Papier selbst, sondern auf einem Trägermaterial, das in Sofortbildkameras zumeist aus Wachs besteht. Beim Erhitzen des Trägermaterials verdampft der Farbstoff und dringt so in das Papier ein.

Sind analoge Sofortbildkameras veraltet?

Auch wenn es die Technik, die in Sofortbildkameras verwendet wird, schon lange gibt, existieren viele aktuelle Modelle. Schließlich haben weder Nutzer digitaler noch analoge Kompakt-, System- oder Spiegelreflexkameras den Vorteil, ein Bild nach der Aufnahme direkt in den Händen zu halten. Zudem schätzen viele Verbraucher den Retro-Charme, der mit der Aufnahme von analogen Bildern einhergeht. Auch die Unveränderlichkeit der Aufnahmen ist häufig ein Kaufgrund. Anders als bei digitalen Aufnahmen können Sie die entwickelten Bilder im Nachhinein nämlich nicht mehr manipulieren.

Funktionsweise digitaler Sofortbildkameras

W√§hrend es analoge Sofortbildkameras schon seit vielen Jahren gibt, haben sich digitale Modelle inzwischen erst etabliert. Auch hier kommen die bereits genannten Methoden zur Erzeugung des Fotos zum Einsatz, allerdings sind die Bilder zus√§tzlich digital auf einer Speicherkarte gespeichert. Einige Modelle erlauben es zudem, die zur Entwicklung bestimmten Bilder nach der Aufnahme auszuw√§hlen. Hierdurch sinkt die Gefahr, dass Verbraucher einen Fotorohling f√ľr unscharfe oder verwackelte Aufnahmen verschwenden.

Digitalfotos lassen sich bearbeiten und anderweitig ausdrucken

Ein weiterer Vorteil digitaler Fotografie ist es, dass sich die Aufnahmen vor der Verwendung optimieren und manipulieren lassen. Möchte ein Fotograf die Bilder vor der Entwicklung bearbeiten, lohnt sich die Suche nach einem Fotodrucker, der eine der oben genannten Methoden nutzt. Bei der Verwendung arbeitet dieser mit einem Smartphone oder einer digitalen Speicherkarte zusammen und ermöglicht so ein direktes Ausgeben der aufgenommenen Fotos.

Neben Druckern, die mit chemischen oder physikalischen Prozessen arbeiten, gibt es auch klassische Fotodrucker im Hosentaschenformat. Hier bedruckt ein Tintenkopf eingelegtes Papier und erzeugt auf diese Weise einen digitalen Ausdruck.

Lassen sich Fotos vor dem Ausgeben auf einem Bildschirm kontrollieren?

Digitale Kameras haben den Vorteil, dass Bilder nach der Aufnahme auf einem Bildschirm erscheinen. Das ist bei analogen Kameras erst m√∂glich, wenn die Bilder nach dem Entwickeln im Fotoladen oder im eigenen Studio lagen beziehungsweise ‚Äď im Falle von Sofortbildkameras ‚Äď direkt ausgegeben wurden. Sofortbildkameras boten schon immer die M√∂glichkeit, Bilder direkt nach dem Aufnehmen anzusehen. Bei digitalen Sofortbildkameras gelingt das √ľber einen Bildschirm und nicht erst, nachdem ein Rohling f√ľr die Aufnahme verbraucht wurde. Wie bei einer Digitalkamera oder einem Smartphone k√∂nnen Sie die Bilder ausw√§hlen, bevor sie als entwickelte Aufnahmen aus der Kamera kommen.

Viele Nutzer bevorzugen die Echtheit und Unver√§nderlichkeit analoger Sofortbilder. Grundlegend m√ľssen Sie beim Kauf einer Sofortbildkamera im Vergleich zu digitalen oder analogen Kameras mit h√∂heren Folgekosten rechnen. Dar√ľber hinaus sind die am Markt verf√ľgbaren Modelle recht gro√ü und klobig, da das f√ľr die Aufnahmen ben√∂tigte Material im Inneren der Kamera sitzt.

Bekannte Marken

Polaroid | Fuji | Fujifilm | Instax | Kodak | Lomography | Onestep

Darauf kommt es beim Kauf einer Sofortbildkamera an

Auch wenn es eine eher geringe Anzahl an Techniken bei der Sofortbild-Fotografie gibt, weichen die Modelle in vielerlei Hinsicht voneinander ab. Neben der Unterscheidung zwischen analogen und digitalen Modellen gibt es einige Differenzen in puncto Bildqualität, Geschwindigkeit der Entwicklung beziehungsweise des Drucks und Handhabung der Kamera.

Bildqualität und Ergebnisse

Suchen Sie nach einer Kamera mit der bestm√∂glichen Bildqualit√§t, sollten Sie eventuell zu einer herk√∂mmlichen Ausf√ľhrung greifen. In Bezug auf die Bildqualit√§t √ľberzeugen Sofortbildkameras nur bedingt. Da Anwender die Kameras oft als Spa√ükamera oder zur direkten Dokumentation von Ereignissen nutzen, ist die Qualit√§t der Aufnahmen f√ľr die meisten Nutzer zweitrangig. Somit sind Aufnahmen nicht sehr farbecht, besitzen eine eher geringe Sch√§rfe und lassen sich im Nachhinein nur bedingt f√ľr gr√∂√üere Abz√ľge weiterverwenden. Bei analogen Sofortbildkameras ist zudem die Gefahr gro√ü, dass Bilder mit der Zeit Artefakte wie Lichtflecken aufweisen oder an Intensit√§t verlieren.

Ist die Megapixel-Angabe bei Sofortbildkameras wichtig?

Der Begriff Megapixel beschreibt die Anzahl an Bildpunkten auf einem digitalen Fotosensor. Bei Digitalkameras und Smartphones gibt die Kennziffer Auskunft √ľber die Aufl√∂sung der sp√§teren Bilder und l√§sst R√ľckschl√ľsse auf die Qualit√§t der Aufnahmen zu. Die Angabe der Megapixel ist bei analogen Sofortbildkameras nicht m√∂glich und auch bei digitalen Modellen nicht von Relevanz, da die Ausdrucke ohnehin vergleichsweise klein sind. Neben der Qualit√§t der Fotoentwicklung sind auch die weiteren Komponenten, die eine Kamera zur Aufnahme ben√∂tigt, im Vergleich zu professionellen Kameras minderwertig. So l√§sst sich das Objektiv nicht wechseln und die integrierten Objektive verf√ľgen √ľber einen fest verbauten Fokus oder eine fixe Blende. Das limitiert die M√∂glichkeiten der Kamera, macht Aufnahmen aber auch sehr einfach. Sofortbildkameras eignen sich also eher dazu, um Schnappsch√ľsse aufzunehmen, und nicht, um perfekte Aufnahmen zu erstellen.

Bildgröße und Fotos

Da sich die Aufnahmen von Sofortbildkameras direkt nach der Aufnahme weiterverarbeiten lassen, sollten Sie bei der Auswahl einer Kamera auf das Format und die Gr√∂√üe der Abz√ľge achten. Beispielsweise verf√ľgen die Fotos einer Polaroid-Kamera √ľber einen wei√üen Rahmen, der sich zur Beschriftung der Fotos eignet. Andere Modelle geben randlose Bilder aus, wie man sie von herk√∂mmlichen Analogfotos kennt.

Polaroid-Kameras zeichnen sich zudem √ľber ihr eher untypisches Bildverh√§ltnis von 1:1 aus. Die aufgenommenen Bilder sind also genauso breit wie hoch. Das ist nicht bei jeder Sofortbildkamera der Fall; andere Modelle orientieren sich am herk√∂mmlichen Film-Format von 3:2.

Da die Bilder immer in der Kamera selbst verarbeitet werden m√ľssen, sind die meisten Fotos sehr handlich und kleiner als die herk√∂mmliche Abzugsgr√∂√üe von 10 x 15 Zentimetern beim Bildformat 3:2. Hier sollten Sie wieder √ľberlegen, f√ľr welchen weiteren Zweck Sie die Bilder verwenden m√∂chten.

Größe und Verarbeitung der Kamera

Die Gr√∂√üe der Fotos hat Auswirkungen auf die Gr√∂√üe der Kamera selbst. Die Fotofilme lagern im Inneren der Kamera und m√ľssen √ľber einen Mechanismus belichtet sowie aus dem Kamerageh√§use geschoben werden. Je gr√∂√üer das Foto einer solchen Kamera ist, desto gr√∂√üer ist also meist auch die Kamera. Zusammen mit einem integrierten Objektiv und weiteren Komponenten passen die meisten Sofortbildkameras nicht in Hosentaschen.

Akku

Die ben√∂tigte Batterie sitzt bei Polaroid-Kameras im Rohling selbst. Sogenannte Polapulse-Batterien sind flach genug, um im Film Platz zu finden, und leistungsstark genug, um die Kamera mit Strom zu versorgen. Dabei reicht die Akkulaufzeit bei Polaroid-Kameras immer so lange aus, wie Aufnahmen m√∂glich sind. √úber einen leeren Akku m√ľssen Sie sich bei einigen Sofortbildkameras also keine Gedanken zu machen.

Das ist bei digitalen Sofortbildkameras anders, da hier deutlich mehr Technik zum Einsatz kommt. Allerdings geben Hersteller die Akkulaufzeit √ľblicherweise an und verraten gleichzeitig, welche Komponenten die gr√∂√üten Stromfresser in der Kamera sind. Viele Bestandteile von Sofortbildkameras funktionieren mechanisch; in der Regel verbraucht der Blitz den meisten Strom.

Blitz, Selbstauslöser und weitere Funktionen

Durch einen integrierten Blitz steigen bei analogen Sofortbildkameras die Erfolgschancen daf√ľr, dass alle Bilder des eingelegten Fotorohlings gelingen. Aus diesem Grund ist ein integrierter Blitz in den meisten F√§llen ratsam. Auf Wunsch kann er bei Aufnahmen deaktiviert werden. Die M√∂glichkeit, einen externen Blitz anzuschlie√üen, gibt es bei Sofortbildkameras f√ľr gew√∂hnlich nicht.

Zu den sonstigen Funktionen von Sofortbildkameras geh√∂ren Selbstausl√∂ser beziehungsweise die M√∂glichkeit, die Ausl√∂sung per Bluetooth mit dem Smartphone oder √ľber eine andere drahtlose Verbindungsm√∂glichkeit zu starten. Hierbei fungiert das Handy als Fernbedienung, wenn die verbundene Kamera ein eigenes Objektiv und die F√§higkeit zur Fotoaufnahme besitzt. Alternativ hierzu gibt es Fotodrucker, die per Bluetooth mit dem Handy kommunizieren.

Fotodrucker f√ľr das Smartphone

Portable Fotodrucker arbeiten ebenfalls mit Bluetooth, besitzen aber keine eingebauten Kamera-Komponenten. Hierdurch sind sie auf ein Smartphone oder eine Digitalkamera angewiesen, um Bilder zu erzeugen. Der Vorteil ist, dass die Bildqualit√§t einer zus√§tzlichen Kamera die Qualit√§t der meisten Sofortbildkameras √ľbersteigt. Dar√ľber hinaus k√∂nnen Sie bestimmte Aufnahmen zur Entwicklung ausw√§hlen.

Sofortbild-Fotodrucker arbeiten ebenfalls mit Filmen, die bereits alle zur Belichtung des Fotos ben√∂tigten Komponenten enthalten. Der Hersteller Canon nutzt hierzu Tinte, die bereits in der Rohling-Kartusche steckt. Dadurch sind die Kosten f√ľr die entsprechenden Filme zwar teuer, Verbraucher m√ľssen aber nicht auf den Verschlei√ü von Druckk√∂pfen oder leere Tinte achten. Die portablen Fotodrucker im Hosentaschenformat besitzen integrierte Akkus.

Warum gibt es keine Sofortbildkameras in Smartphones?

Zur Entwicklung der Fotos ben√∂tigt eine analoge Sofortbildkamera Filme, die im Geh√§use ruhen. Aus diesem Grund m√ľssen die Kamerageh√§use eine gewisse Gr√∂√üe aufweisen und k√∂nnen nicht so kompakt produziert werden wie Digitalkameras und Smartphones. Bei Letzteren arbeiten Hersteller mit Fotosensoren, die deutlicher kleiner sein k√∂nnen. Als Alternative bietet es sich jedoch an, eine Bluetooth-f√§hige Sofortbildkamera oder einen Fotodrucker zu kaufen. Damit lassen sich Aufnahmen und spontane Selfies vom Smartphone direkt verf√ľgbar machen.

Filter und Zubehör

Wollen Verbraucher besonders kreative Sofortbilder aufnehmen, sollten sie sich f√ľr den Zukauf von Filtern bei analogen Modellen entscheiden. Da bei diesen Modellen keine Fotobearbeitung m√∂glich ist, sind Farb- oder Unsch√§rfeeffekte dennoch realisierbar. Neben Filtern gibt es weiteres Zubeh√∂r f√ľr Sofortbildkameras, darunter Taschen f√ľr etablierte Modelle oder Aufkleber, mit denen Verbraucher die Kameras nach ihren Vorlieben anpassen k√∂nnen. Die M√∂glichkeit, Filme von Drittanbietern zu kaufen, gibt es bei den meisten Modellen allerdings nicht.

Kosten

Die Nutzung von Sofortbildkameras ist im Vergleich zu herk√∂mmlichen Kameras recht teuer, denn die meisten Hersteller setzen zur Entwicklung der Bilder in der Kamera auf eigens entwickelte Filme. Bei analogen Modellen kosten die Filme zwischen 10 und 15 Euro. Mit der M√∂glichkeit, lediglich 10 bis 20 Bilder aufzunehmen, liegen die Kosten f√ľr eine Aufnahme dementsprechend bei circa einem Euro. Hier sind digitale Modelle g√ľnstiger, bei denen lediglich spezielles Fotopapier in die Kamera eingelegt werden muss. Die Kosten pro Aufnahme sind erschwinglicher, da bei g√ľnstigerem Fotopapier mehr Aufnahmen m√∂glich sind.

Hinzu kommen bei Sofortbildkameras nat√ľrlich die Anschaffungskosten. Die Preise beginnen bei unter 100 Euro und reichen bei teuren Modellen bis hin zu √ľber 300 Euro. Da die Mechanik analoger Modelle weitaus einfacher ist, sind diese Modelle in der Regel g√ľnstiger. Dar√ľber hinaus gibt es einen gro√üen Gebrauchtmarkt an alten Kameras, die aufgrund der simplen Technik noch funktionsf√§hig sind.

Weiterf√ľhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Sofortbildkamera-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Unabhängige Qualitätskontrollen und Computer-Magazine testen regelmäßig Sofortbildkameras. Dabei betonte das Magazin CHIP im Jahr 2020 noch vor der Vorstellung der Testergebnisse der Stiftung Warentest, dass Käufer einer Sofortbildkamera nicht unbedingt auf eine perfekte Bildqualität Wert legten, sondern der Charme des Unperfekten Teil der Erfahrung sei. Unter diesem Gesichtspunkt sind auch die Testwertungen zu betrachten.

Kommen wir zu den Ergebnissen des Tests der Stiftung Warentest vom Juli 2019: Der Testsieger aus dem Sofortbildkamera-Vergleich erreichte lediglich eine Note von 2,7. Die Fujifilm Instax Square SQ20 ist eine digitale Sofortbildkamera und belichtet die Fotofilme direkt im Geh√§use. W√§hrend die Bildqualit√§t lediglich mit der Note 3,4 abschnitt, √ľberzeugten die Handhabung und auch die Vielseitigkeit der Kamera. Der Preis eines aufgenommenen und entwickelten Fotos liegt bei einem Euro. Hierf√ľr ist ein Zeitaufwand von vier Minuten n√∂tig.

Die Fujifilm Instax Square SQ20 ist online zu Preisen von weniger 200 Euro erh√§ltlich. Den integrierten Akku m√ľssen Nutzer zwar regelm√§√üig aufladen, hierdurch erhalten sie aber die M√∂glichkeit, die Bilder auf einem integrierten Display anzusehen. Gedruckt wird also nur, was gef√§llt. √úber eine microSD-Karte lassen sich Aufnahmen zudem auf einen Computer kopieren oder Bilder einer digitalen Kamera oder eines Smartphones mit der Instax Square SQ20 ausdrucken.

Auf dem zweiten Platz im Test liegen ebenfalls Modelle der Firma Fujifilm. Die Instax SQ6 besitzt ein einziehbares Objektiv, wodurch die Kamera in eingeklapptem Zustand vergleichsweise platzsparend ist. Allerdings k√∂nnen Sie hier nicht auf einen Bildschirm zur√ľckgreifen, um Aufnahmen zu kontrollieren. Da es sich um ein analoges Modell handelt, k√∂nnen Sie Bilder zudem nicht auf einer Speicherkarte sichern. Daf√ľr bietet die Kamera einen Selbstausl√∂ser, mit dem auch Selfie-Aufnahmen realisierbar sind.

Den dritten Platz nimmt die Fujifilm Instax Wide 300 ein, die im Vergleich zu den bereits genannten Modellen die gr√∂√üten Bilder aufnimmt. Die Bildgr√∂√üe liegt bei 6,2 x 9,9 Zentimetern, wobei sich ein kleiner wei√üer Rand um die Aufnahmen zeichnet. Durch die gr√∂√üeren Bilder ist das Kamerageh√§use sehr gro√ü und mit einem Gewicht von 782 Gramm zudem recht schwer. Dar√ľber hinaus berichten die Redakteure der Stiftung Warentest √ľber einen nicht-abschaltbaren Blitz, wodurch Aufnahmen h√§ufig √ľberbelichtet seien. Ein ausl√∂sender Blitz kann in manchen Situationen durchaus st√∂rend sein.

Auf dem vierten Platz im Vergleich landete das Modell LG Pocket Photo Snap, schnitt allerdings in allen Testkategorien schlechter ab als die Fujifilm-Modelle. Hierf√ľr bietet sie mit einer Entwicklungszeit von nur einer Minute den schnellsten Weg von der Ausl√∂sung zum fertigen Foto. Zugleich ist sie per Bluetooth als Drucker nutzbar. Ein integriertes Display hat die Kamera allerdings nicht. Das Modell ist mit Preisen um 100 Euro das bisher g√ľnstigste.

Die teuerste Sofortbildkamera im Vergleich stammt vom Kamerahersteller Leica. Das Modell Leica Sofort hat ein Metallgeh√§use und √ľberzeugt in der Handhabung mit der Note 2,0. Allerdings schneidet die Bildqualit√§t mit der Endnote von 3,4 besonders schlecht ab. Die Bilder sind insgesamt recht dunkel und weisen ohne Blitz einen starken Gelbstich auf. Auch hier m√ľssen Verbraucher auf einen Bildschirm verzichten und Motive √ľber einen optischen Sucher anvisieren. Der Preis der Kamera liegt bei knapp 300 Euro.