Unsere Redakteure bewerten die Produkte unabhängig, Netzsieger verdient aber gegebenenfalls Geld, wenn Sie unsere Links anklicken. Erfahren Sie mehr.

Finanzsoftware

Die besten Finanzplaner im Vergleich

Timm Hendrich
Platz Produkt Bewertung Preis
1 StarMoney 4,80 54,90 €
2 Monkey Office 4,80 269,00 €
3 WISO mein Geld 4,75 49,99 €
4 moneyplex 4,73 59,90 €
5 Softwarenetz Haushaltsbuch 4,20 29,90 €
6 FinanzManager 3,95 49,99 €
7 Steganos Online Banking 3,45 29,99 €

Die eigenen Finanzen stets im Blick haben

Unsere Testsieger

Auf dem Markt gibt es eine Fülle guter Finanzsoftware, die sehr unterschiedliche Bedürfnisse ansprechen. In unserem Vergleich überzeugt vorallem die aktuelle Version von StarMoney durch ein leistungsstarkes und umfangreiches Arsenal an Funktionen zur Finanzverwaltung. Verbraucher, die auf eine kostenfreie Version mit extrem eingeschränktem Umfang zurückgreifen möchten, empfehlen wir MonKey Office. Preis-Leistungs-Sieger und unserer dritter Platz ist die aktuelle Version von WISO mein Geld.

Wofür benötige ich Finanzsoftware?

Am Monatsende den Kontostand zu überprüfen, kann ganz schön frustrierend sein. Eine Finanzsoftware hilft einem dabei, den Überblick über die eigenen Finanzen zu behalten. Es ist durchaus erstaunlich, wie viel Geld ein Nutzer sparen kann, wenn er erst einmal weiß, wofür dieses so ausgeben wird.

Nebenbei lassen sich mit einer guten Finanzsoftware Bankgeschäfte erledigen. So müssen Kunden fortan weder die Filiale noch die Internetseite der Bank aufsuchen , um Überweisungen zu tätigen oder den Kontostand abzufragen. Außerdem leisten Finanzprogramme auch eine gute Vorarbeit für die alljährliche Steuererklärung, da sie die Einnahmen und Ausgaben des gesamten Haushalts erfassen.

Finanzsoftware
Mit einem besseren Überblick über die Finanzen, lässt sich sowohl Privat als auch im Business meist Geld sparen.

Worauf muss ich bei der Wahl einer Finanzsoftware achten?

Was ist eigentlich die beste Finanzsoftware? Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Die einzelnen Programme haben unterschiedliche Schwächen und Stärken. Die Wahl sollte also auch von den eigenen Ansprüchen abhängen. Privatpersonen und Selbständige wissen ein benutzerfreundliches Programm zu schätzen, das die Schwelle für den Einstieg möglichst niedrig legt. Wer sich eingehender mit Finanzen beschäftigt, schätzt hingegen ein Programm, das ihm ein Maximum an Möglichkeiten bietet und nimmt dafür in Kauf, dass es auf Grund der Unzahl an Menüpunkten und Funktionen unübersichtlich wirkt.

Privatperson oder Unternehmer

Die Ansprüche, die Privatpersonen an eine Finanzsoftware stellen, sind meist überschaubar. Denn in der Regel verfügen Privatleute nur über eine begrenzte Zahl von Konten, die es zu verwalten gilt. Oft besteht das private Portfolio nur aus einem Girokonto, einem Sparbuch und eventuell einem Depot für Aktien. Komplizierte Formen wie Umsatzsteuerbuchungen sind meist nicht notwendig. Selbst einfache Programme erfüllen diese Voraussetzungen und können meist mehrere Konten verwalten.

Freiberufler und Unternehmer benötigen für ihr Business hingegen komplexere Programme, weil ein mehr oder weniger umfangreicher Geschäftsbetrieb abgebildet werden muss. Mit dem Blick auf den gegenwärtigen Markt der Finanzsoftware kann festgestellt werden: In Fragen der Komplexität und der Skalierbarkeit sind dem Benutzer keine Grenzen gesetzt - für alle denkbaren Geschäftsfelder und jedes Business ist Software auf dem Markt vorhanden.

Die teilweise sehr große Programmauswahl führt aber wiederum zu einer veritablen Unübersichtlichkeit. Vor allem Benutzer, die bisher mit Fragen der Buchführung und des Rechnungswesens wenig zu tun hatten, werden oftmals vom Umfang der Programme erschlagen. Es ist daher ratsam, genau hinzusehen, welche Funktionen benötigt werden und welche nicht. Viele Programme, wie unser Testsieger StarMoney, bieten sehr viele Funktionen, Nutzer behalten aber Aufgrund des überschaubaren Designs stets den Überblick.

Bedienbarkeit

Neben dem Funktionsumfang gibt es beachtliche Unterschiede in der Art und Weise, wie die Software bedient wird. Manche Programme orientieren sich an dem klassischen Haushaltsbuch, in dem Ausgaben und Einnahmen sehr einfach eingetragen werden. Andere Programme richten sich an der doppelten Buchführung aus, die im Busniess oft obligatorisch ist. Eine grundlegende Kenntnis in der doppelten Buchführung schadet nicht, wenn man diese Programme nutzen möchte. Auch hier gilt: Je komplexer die Software, desto weniger intuitiv lassen sich Buchungen erfassen und vornehmen. Glücklicherweise entwickeln sich die Programme stetig weiter, selbstlernende Programme können so zum Beispiel Buchungen automatisch zurodnen. 

Berichte

Alle modernen Finanzprogramme können in ihrer aktuellen Version nicht nur Ein- und Ausnahmen der Konten aufzeichnen, sondern teilweise auch ausgefeilte Berichte erstellen, so dass der Nutzer den Überblick über die finanzielle Situation erhält. Aussagekräftiger als die Feststellung, dass man beispielsweise 5000 Euro eingenommen und 5500 Euro ausgegeben hat, ist jedoch ein Bericht, der aufzeigt, wo das Geld herkommt und wo es hingeht. Die meisten Programme bieten daher die Möglichkeit, einzelnen Buchungen Kategorien zuzuweisen. So wird die Miete als Miete verbucht und der Einkauf beim Discounter als Ausgabe für Lebensmittel, Tanken und Bahnfahrt werden als Reisekosten kategorisiert, der Kinobesuch hingegen als Freizeitaktivität. Am Ende des Monats wird dadurch festgestellt, wie viel Geld der Nutzer für Freizeit, Miete, Reisen und Lebensmittel ausgegeben hat.

Bei der Wahl der Kategorien lassen die Programme dem Benutzer meist große Freiheiten. So können entweder die Kategorien der klassischen Buchführungen oder individuelle Kategorien verwendet werden. So erhalten die Benutzer stets die Informationen, mit denen sie ihre Lebenswirklichkeit am besten überblicken können. Die Berichte können dabei in der Regel in Tabellenform oder auch mit mehr oder weniger aufwendigen Diagrammen ausgegeben werden. Wer großen Wert auf die grafische Darstellung legt, sollte auch diesen Aspekt in die Auswahl des Programms einbeziehen, da es hier durchaus große Unterschiede gibt.

Wer sich die Mühe macht, und seine Finanzen vollständig mit einer Finanzsoftware erfasst, kann viel Zeit und Geld bei der jährlichen Steuererklärung sparen. Denn alle Aus- und Einnahmen sowie die Geldbewegungen der Konten, die für die Steuer von Bedeutung sind, sind im Programm bereits erfasst. Es kommt nur darauf an, sie in die richtige Form zu bringen. Manche Finanzprogramme bieten die Möglichkeit, die Daten in ein Format zu exportieren, das wiederum Steuer- (Beratungs-) Programme auslesen können.

Andere Finanzsoftware nutzen die umfangreichen Berichtsfunktionen, um sogenannte Steuerberichte zu erstellen. Dabei werden die einzelnen Buchungen in Kategorien zusammengefasst, die in der Steuererklärung auftauchen. Die Salden müssen einfach in das entsprechende Feld der Steuererklärung eingetragen werden und schon ist die Steuererklärung innerhalb kurzer Zeit erstellt.

Steuererklärung
Die Vorarbeit mit einer Finanzsoftware erleichtert später auch das Erstellen der Steuererklärung.

Online-Banking

Besonders bequem ist es, wenn die Finanzsoftware auch per Online-Banking betrieben werden kann. Einfache Software beschränkt sich dabei, über eine sogenannte HBCI-Schnittstelle Kontobewegungen und Kontostand online abzufragen. Mit diesen Informationen, die zusammen einen elektronischen Kontoauszug darstellen, ist der Benutzer über aktuelle Eingänge und Ausgänge auf dem Konto informiert. Zudem müssen die Buchungen beim Banking nicht mehr manuell eingegeben werden, wodurch der Anwender nicht nur Arbeit spart, sondern auch Fehler vermeiden kann.

Den größten Vorteil spielt eine gute Finanzsoftware jedoch aus, wenn SEPA Überweisungen vorgenommen, Daueraufträge eingerichtet und andere Bankgeschäfte mit der Software durchgeführt werden können. Der Nutzer muss nicht mehr mit dem Browser die Internetseiten der Bank aufsuchen, um das Online-Banking zu verwenden.

Die Sicherheit der Daten steht hier natürlich an oberster Stelle. Damit beim Online-Banking alles sicher zugeht und Menschen mit kriminellen Absichten keine Chance habe, sollte auf hohe Sicherheitsstandards Wert gelegt werden. In der Regel erfüllen alle Finanzprogramme, welche gegenwärtig auf dem Markt sind, den hohen Standards. Allerdings sollte vor der Anschaffung des Programms überprüft werden, ob die eigene Bank eine Schnittstelle zur Verfügung stellt, welche das Programm nutzen kann. Oft stellen Banken mehr oder weniger ausführliche Informationen bereit, mit denen die Einrichtung des Programms und die Kommunikation mit der Bank beschrieben wird.