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Online Banking Software

Test und Vergleich

Funktionen

Bedienung

Performance

Hilfe & Support

Die besten Online-Banking-Softwares im Test

Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Online-Banking-Software erspart den Weg zu einer Filiale.
  • Dank einer passenden Applikation für Smartphones und Tablets können auch Bankgeschäfte unterwegs getätigt werden.
  • Nutzer von Online-Banking-Software sollten unbedingt auf ein Mindestmaß an Sicherheit achten.

1. Überblick - Die Grundlagen einer Online-Banking-Software

Mit Online-Banking können Bankkunden Finanzgeschäfte flexibel von Zuhause aus erledigen.

Unter Online-Banking oder auch elektronischem Banking verstehen wir die Abwicklung von Bankgeschäften im Internet. Früher ging der Kunde zur Bank musste für jede Kontobewegung ein Formular ausfüllen, etwa um eine Überweisung zu beauftragen oder eine Einzahlung auf dem Konto vorzunehmen.

Heute können Kontoinhaber alle diese Vorgänge online erledigen, denn nahezu jede Bank bietet einen entsprechenden Dienst an. Bereits im Jahr 2012 erledigte fast jeder zweite Deutsche seine Bankgeschäfte online – Tendenz steigend. Bankkunden nehmen über das Internet alle Tätigkeiten vor, die mit ihrem Konto möglich sind:

  • Einsehen des Kontostandes
  • Einsehen, Ausdrucken und Speichern der Kontoübersicht
  • Überweisungen
  • Einrichtung von Daueraufträgen
  • Auswertungen der Kontobewegungen

Durch die beliebte Nutzung von Online-Banking öffnet sich aber leider auch für Cyberkriminelle ein großes Tätigkeitsfeld: Täglich greifen sie Online-Konten an und versuchen, an Geld und Daten zu gelangen.

Was wird für Homebanking benötigt?

Die Voraussetzungen für Online-Banking sind nicht hoch – gewöhnlich reicht ein internetfähiges Gerät mit einem Browser.

Um das Betriebssystem braucht sich der Nutzer keine Gedanken zu machen – ob Windows, Mac OS oder auch Linux– da Online-Banking über den Internet-Browser zugänglich ist, spielt das Betriebssystem keine Rolle. Wer seine Bankgeschäfte von Zuhause aus erledigen möchte, kann in das Online-Banking sehr leicht einsteigen – er braucht lediglich ein Gerät mit Internetanschluss.

Die Rechenleistung ist ebenfalls nicht sehr relevant, da beim Online-Banking nur ein geringes Datenaufkommen stattfindet. Das heißt, dass auch ältere Geräte mit Online-Banking zurechtkommen.

Selbst eine langsame Internetverbindung per Modem oder UMTS kommt mit einem Online-Banking-Vorgang zurecht. Eine schnellere Breitband-Anbindung, beispielsweise mit DSL, erhöht nur die Internetgeschwindigkeit und zeigt Seiten schneller an.

Wie viele Bankkunden nutzen Online-Banking?
Von insgesamt 54 Millionen Online-Konten in Deutschland erledigen 34 Millionen Bankkunden ihre Überweisungen wenigstens teilweise online.
Wie viele von ihnen das mTAN-Verfahren nutzen, ist laut dem Verband der Privatbanken (BdB) zwar nicht bekannt – doch höchstwahrscheinlich handelt es sich hierbei um die Mehrheit.
Sicherheit geht vor – neue Updates schaffen Vertrauen

Alle modernen Browser unterstützen Online-Banking: Microsoft Internet Explorer, Mozilla Firefox, Google Chrome, Opera und Apple Safari. Wichtig ist nur, dass sowohl der Internetbrowser, als auch das Betriebssystem auf dem neuesten Stand sind. Regelmäßige Updates sind deshalb für sicheres Banking Pflicht.

Sind Besonderheiten beim Online-Banking mit mobilen Geräten zu beachten?

Grundsätzlich gilt: Ob

  • Computer
  • Tablet oder
  • Smartphone ,
Der Sicherheitstandard muss stimmen – besonders wenn es um Finanzen geht.

es besteht beim Online-Banking mit dem gleichen Browser kein gravierender Unterschied, welches Gerät dabei genau verwendet wird. Als nützlich erweisen sich allerdings passende Apps von der jeweiligen Bank. Sie können auf dem Smartphone meist kostenlos installiert werden.

Schutz beim Online-Banking sollte nicht außer Acht gelassen werden

Was allgemein bei der Nutzung des Internets zu beachten ist, gilt natürlich auch für das Online-Banking. Kriminelle wollen stets an Kreditkarten- sowie Kontodaten gelangen, damit sie an die finanziellen Mittel der Bankkunden kommen. Um dem aus dem Weg zu gehen, haben Banken verschiedene Sicherheitsverfahren entwickelt.

Sicherheitsverfahren beim Online-Banking

Damit nur der Bankkunde auf sein Konto zugreifen kann, setzen Banken seit vielen Jahren auf das PIN- beziehungsweise TAN-Verfahren. Kunden müssen die persönliche Identifikationsnummer – die PIN (Personal Identification Number) – sowie eine TAN (Transaktionsnummer) eingeben, bevor beispielsweise eine Überweisung durchgeführt werden kann.

Es handelt sich bei der PIN um eine dem Kunden einmal per Post zugeschickte Geheimnummer, die sich nur mit einer neuen Bankkarte ändert. Eine TAN ist eine mehrstellige Nummer und ähnelt in ihrer Funktion einer Unterschrift, die einen Bankauftrag autorisiert. Sie wird – im Gegensatz zur PIN – für jede neue Transaktion dem Kunden neu übermittelt. Der Vorgang ist je nach Verfahren entweder sicherer oder komfortabler.

Die gängisten TAN-Verfahren mit kurzer Erklärung.
TAN-Verfahren im Überblick
Klassisches TAN-Verfahren Auch als iTAN bekannt
Eine Papierliste
Die TANs werden in nummerierten Zeilen aufgelistet
Die Bank nennt dem Nutzer eine Zeilennummer. Um den Vorgang abzuschließen, muss er die zugehörige TAN angeben.
mTAN-Verfahren Wird auch als „mobileTAN“ oder „smsTAN“ bezeichnet.
Für Anwender mit einem Mobiltelefon.
Bei jeder Überweisung erhält der Anwender eine SMS von der Bank auf das registrierte Handy zugeschickt.
TAN-Generator mit optischer Eingabe auch als „eTAN“, „chipTAN“ oder „smartTAN“ bezeichnet
wird von der Bank (oft gegen einen Kaufpreis) gestellt
die TAN wird auf Knopfdruck generiert und auf dem eingebauten Bildschirm angezeigt
Nachteil: der Generator muss griffbereit sein, um eine Überweisung zu tätigen
Online-Banking – ein Sicherheitsrisiko

Zwar sparen Nutzer des Online-Bankings damit jede Menge Zeit und Arbeit, da sie so viele Bankgeschäfte einfach von Zuhause aus erledigen können, doch setzen sie sich auch großen Sicherheitsrisiken aus.

Nutzer sparen mit Online-Banking viel Zeit , da sie viele Bankgeschäfte einfach von Zuhause aus erledigen können. Wie groß allerdings das Sicherheitsrisiko zum Beispiel durch digitalen Bankraub ist, verrät das folgende Video des c’t magazins von heise. Es gibt außerdem Tipps, wie sich Bankkunden schützen können.

Die Gefahren des elektronischen Bankings

Neben einigen weiteren Schadprogrammen sind es insbesondere folgende Gefahren, die Online-Banking-Nutzern die meisten Sorgen bereiten:

 
Auf diese Gefahren sollten Nutzer von Online-Banking-Software besonders achten.
E-Mail-Phishing: Internet-Kriminelle versuchen, das Passwort und die TAN auszuspähen. Das machen sie unter anderem mit manipulierten E-Mails.
Der Fachbegriff hierfür heißt Phishing. Der Kunde erhält eine E-Mail, die inhaltlich und optisch den E-Mails der eigenen Bank ähnelt oder sogar identisch ist. Der Nutzer wird in der E-Mail aufgefordert, einem enthaltenen Link zu folgen. Folgt er dieser Anweisung, soll er in der Regel persönliche Daten wie seine Kontonummer, seine PIN und meist mehrere TANs angeben. Sobald das erledigt ist, hat der Cyberkriminelle alle Daten, die er benötigt, um das Konto leerzuräumen.
Trojanische Pferde: Auf unterschiedlichen Wegen werden unbemerkt ein oder mehrere Trojanische Pferde auf den Computer des Kunden geschleust. Diese überwachen und manipulieren von da an den Datenaustausch zwischen dem Browser und dem Rechner der Bank.
Führt der Nutzer nun eine Überweisung durch, werden die Auftragsdaten abgefangen, verändert und an die Bank weitergeleitet, sodass das Geld an eine andere Person – meist den Cyberkriminellen – überwiesen wird. Da sich die Anzeige im Browserfenster ebenfalls verändert, bemerkt der Kunde nichts von dem Vorgang.
So wird im schlimmsten Fall mehrmals eine Überweisung an den Kriminellen getätigt, bis der Anwender den Schaden auf einem Kontoauszug zu Gesicht bekommt. Eine weitere Vorgehensweise von Trojanischen Pferden ist, dass die Online-Banking-Webseite im Browser manipuliert wird, sodass alle Eingabedaten abgefangen werden können. Auch werden Kunden nicht selten aufgefordert, gleich mehrere TANs anzugeben.
Auch ihr Smartphone sollten Online-Banking-Nutzer stets im Auge behalten.

Alle Gefahren, die für die Nutzung des Online-Bankings auf dem Computer gelten, gelten auch für das mobile Banking. Smartphones enthalten sehr viele persönliche Daten, die nicht nur Cyber- sondern durch Diebstahl auch realen Kriminellen in die Hände fallen können..

Aktuelle Betrugsfakten

Erst Ende Oktober 2015 berichtete die Süddeutsche Zeitung , dass die Betrugsserie im Online-Banking sich nicht nur auf Telekom-, sondern auch auf Telefónica-Kunden ausgeweitet hat. Auch die bisherige Schätzung von einer Million Euro reichte nicht an den wirklichen Verlust heran. Eine inoffizielle Meldung der Polizei schätzt das Doppelte.

Noch vor kurzem galt das mTAN-Verfahren, das erst vier Jahre alt ist, als sicher. Der Kunde gibt seine Überweisungsdaten am Computer ein, erhält die TAN per SMS auf sein mobiles Gerät gesendet und tippt diese wiederum in den Rechner ein. Mit TAN-Listen, welche die Banken in Papierform verschicken, gab es bereits sehr viele Betrugswellen. Kriminelle Probleme traten mit mTAN-Verfahren erst 2013/2014 auf.

Was genau hat sich ereignet?

Betrüger schleusten zunächst eine Spähsoftware auf den Rechner der Bankkunden, die sowohl Konto-Zugangsdaten, als auch die Mobilnummer stahl. Anschließend meldeten sich die Täter bei der Telekom, gaben sich als Mitarbeiter eines Mobilfunk-Shops aus und meldeten den Verlust einer Kunden-SIM-Karte.

Bankkunden sollten bestimmte Richtlinien beachten, um ihre Online-Banking-Transaktionen so sicher wie möglich zu halten

Die Telekom aktivierte eine neue Ersatzkarte, an welche die Bank die erforderliche mTAN sendete. Mit diesen Daten konnten die Betrüger Geld auf eigene Konten überweisen, manchmal im fünfstelligen Bereich.

So baten sie auch um die Aktivierung einer neuen Ersatzkarte und bekamen schließlich die mTAN auf das eigene Handy. Schon konnten sie von diesen Konten Überweisungen tätigen. Nicht selten lag der Verlust eines Kontos im fünfstelligen Bereich. Bei einem Kunden wurde sogar erst das Geld vom Tagesgeld- auf das Girokonto gebucht und anschließend neun Überweisungen in Gesamthöhe von über 30 000 Euro veranlasst.

Auch der Fall bei Telefónica ereignete sich ähnlich. Dabei wurde Ende September laut des Anbieters eine zweite SIM-Karte im Base-Shop am Frankfurter Flughafen freigeschaltet. Der Shop selbst behauptet allerdings, dass er so eine Registrierung nicht verzeichnet hätte. Letztendlich wurden einem Rentner über das mTAN-Verfahren insgesamt 10.600 Euro abgezogen. Dabei haben die Täter über 100 einzelne Buchungen mit je circa 100 Euro getätigt.

Was bedeutet das nun für die Online-Banking-Nutzer?

Der Sparkassenverband stellte klar, dass es sich bei dem mTAN-Verfahren weiterhin um ein sicheres Online-Banking-Verfahren handle und es keineswegs „geknackt“ worden sei. Denn in aktuellen Betrugsfällen handelt es sich vor allem um Identitätsdiebstahl von Mobilfunknummern, die erst durch Sicherheitslücken bei der Freischaltung neuer SIM-Karten ermöglicht wurden. Die Telekom hat die Sicherheitsmaßnahmen bei der Händler-Identifizierung erhöht, wenn eine neue SIM-Karte beantragt wird. Diese Betrugswelle hat ein Ende, dennoch muss der Kunde sehr sorgfältig mit seinen Daten umgehen.

Wichtige Sicherheitstipps, die Online-Banking-Nutzer beachten sollten

Auch wenn folgende Grundregeln keinen vollkommenen Schutz garantieren können, so steigern sie zumindest deutlich die Sicherheit.

Die wichtigsten Schutzmaßnahmen beim Online-Banking sind:

Ein Antivirus-Programm kann sehr viel Schaden verhindern.
  • Die TAN-Liste(n) sollte(n) stets sicher aufbewahrt werden, um Gefahren des Diebstahls oder auch des Kopierens zu umgehen. Zudem sollten Kunden darauf achten, ob sie ihre Zugangs- und Transaktionsdaten elektronisch aufbewahren dürfen. Hierfür sollten sie die Bedingungen der jeweiligen Bank genau durchgehen.

  • Nutzer sollten ein sicheres Passwort wählen, ob für den PC, das Handy oder für den Online-Banking-Zugang. 

  • Es sollte darauf geachtet werden, dass der Datenaustausch verschlüsselt erfolgt. Online-Banking findet in der Regel über das sichere https-Protokoll statt. Anwender sollten darauf achten, dass der Anfang der Browserzeile sich von automatisch in verändert.

  • Verwenden Nutzer eine aktuelle Browsersoftware, wird sehr oft ein Zertifikat dargestellt, das die Richtigkeit der Serverangaben bestätigt, mit dem der Computer verbunden ist – genau das wird dann von einer unabhängigen Instanz – nämlich dem Zertifikathersteller – bestätigt. Der Nutzer muss also in diesen Momenten überprüfen, ob der Name der Internetseite, der im Sicherheitszertifikat angegeben wird, mit dem Namen der aufgerufenen Seite auch übereinstimmt. Eine zertifizierte Seite kann im Übrigen daran erkannt werden, dass am Ende der URL ein Schloss-Symbol zu finden ist. Dieses kann angeklickt werden, um mehr Informationen über das jeweilige Zertifikat zu erhalten, aber auch um zu überprüfen, ob die Webseite auch die richtige ist. Sollte das Zertifikat ein falsches sein, wird eine Warnmeldung angezeigt. In diesem Fall sollte der Nutzer seine Transaktion direkt abbrechen.
  • Der Nutzer kann seine WLAN-Verbindung mit dem Standard WPA 2 (Wi-Fi Protected Access 2) verschlüsseln. Da das Passwort hier 20 Zeichen lang ist, gilt es auch als sicher.

  • Online-Banking sollte grundsätzlich nur von eigenen Geräten aus betrieben werden, da die Gefahr bei öffentlich zugänglichen Rechnern hierfür einfach zu groß ist. Nach dem Ende jeder Sitzung sollte man sich zudem abmelden sowie den Zwischenspeicher (Cache) löschen.
  • Wie viele Bankkunden vertrauen dem Online-Banking?

  • User sollten sich vor Phishing-Mails in Acht nehmen – sollte die Bank per E-Mail vertrauliche Daten wie PIN oder TAN sowie die Kontonummer auffordern, sollten sofort alle Alarmglocken klingeln und die Bank informiert werden.

  • Bei Links in solchen E-Mails niemals drauf klicken, der Nutzer könnte mit der Maus drüber fahren, um den Pfad ausfindig zu machen, wohin so ein Link überhaupt führt. Meist bestätigt die Adresse bereits den Verdacht einer Schadsoftware.

  • Auch kann der Kontakt zur Bank gesucht werden und geklärt werden, ob die E-Mail tatsächlich offiziell ist.

  • Bei Phishing-Mails helfen zudem ein gutes Anti-Virus-System oder auch eine Anti-Malware, denn trotz bekannter Gefahren sind nach wie vor sehr viele Computer nicht richtig geschützt. Das liegt sehr oft an der zusätzlichen Arbeit, die ein Anti-Virus-Programm zu Anfang mit sich bringt. Leider bleibt es bei einem Irrglauben, dass dem eigenen Rechner nichts passieren kann, wenn eine gute Anti-Virus-Software installiert ist. Trotz sehr guten und vor allem aktuellen Anwendungen kann eine schädliche Software noch immer einen Weg finden. Dennoch sollte auf ein Schutzprogramm nicht verzichtet werden.

  • Zu vermeiden ist die unnötige Weitergabe der eigenen Bankverbindung beispielsweise in sozialen Netzwerken. Auch unsicheren Online-Shops sollte man seine Daten nicht anvertrauen.

  • Es sollten regelmäßig die Kontoauszüge überprüft werden. Kann sich der Kunde eine oder mehrere Transaktion(en) nicht erklären, sollte er umgehend seine Bank kontaktieren.

  • Wer ganz sichergehen möchte, kann mit seiner Bank auch ein Limit der täglichen Geldbewegung vereinbaren. So können Kriminelle keinen hohen Geldbetrag unbemerkt abheben.

Da bei aller Vorsicht – auch trotz aktueller Software – ein großes Risiko besteht, dass Cyberkriminelle an die PIN oder/und die TAN gelangen und somit Geld von dem betroffenen Konto stehlen, sollte der Nutzer sich über diese Gefahr im Klaren sein und vorbeugen. Wie eine aktuelle Umfrage des Sicherheitsanbieters Gemalto und Emnid ergeben hat, schützen sich viele Kunden, indem sie das Online-Banking nicht nutzen.

Wer nutzt Homebanking und hat ein sicheres Gefühl dabei?
  • 45 Prozent von den Teilnehmern der Umfrage nutzen Online-Banking
  • 67 Prozent der Teilnehmer sind zwischen 30 und 39 Jahre alt
  • 25 Prozent der deutschen Online-Banking-Nutzer haben kein gutes Gefühl dabei
  • nur 29 Prozent der deutschen Anwendern über 60 nutzen das Online-Banking
  • ganze 40 Prozent sind dem gegenüber misstrauisch eingestellt
  • 44 Prozent von den Befragten zwischen 14 und 29 Jahren nutzen ihr Konto auch online
Was sind genau die Ängste der Bankkunden?
Jeder zweite Online-Banking-Nutzer fürchtet sich vor Finanzdiebstahl.
  • 57 Prozent haben Angst, dass ihr Konto geknackt und Geld gestohlen wird
  • 25 Prozent fürchten sich vor unbefugtem Ausspionieren ihrer Finanzgeschäfte
Was sollten Banken unternehmen?

Die Studie hat klar gezeigt, dass es sehr viel mehr potentielle Anwender des Online-Bankings gibt – viele Menschen nutzen es jedoch nicht (oder nicht regelmäßig), weil sie kein sicheres Gefühl dabei haben. Um das Vertrauen der Kunden zu sichern, müssen Banken mehr informieren. Helfen könnten Anleitungen und Tipps, wie das eigene Konto geschützt werden könnte. Auch hierfür lieferte die Umfrage klare Zahlen:

  • 42 Prozent der Teilnehmer würden Online-Banking öfter nutzen, wenn sie über die Sicherheit mehr informiert wären
  • 65 Prozent sind es sogar bei den 40- bis 49-Jährigen

Netzsieger informiert dagegen bereits heute, wie Kunden sich schützen können – die Anwendung einer Online-Banking-Software lässt alle Sorgen im Nu verfliegen.

2. Optimaler Schutz mithilfe der Online-Banking Software

Was ist eine Online-Banking Software

Ein Online-Banking-Programm funktioniert ähnlich wie das Online-Banking im Browser, allerdings bringt es meist mehr Funktionen beispielsweise zur Verwaltung von gleich mehreren Konten oder Depots mit, und – das Allerwichtigste – sie sorgt dafür, dass der Kunde sein Online-Banking auch sicher mit einem besonderen Signaturverfahren erledigen kann.

Browserbasiertes Online-Banking vs. Online-Banking-Software

Obwohl die Banken immer komfortablere Webportale anbieten, können sie mit einer Online-Banking-Software bis heute nicht mithalten. Das fängt bereits bei den meisten Banken mit den Umsätzen an, die oft maximal 60 Tage aufbewahrt werden können. Eine Online-Banking-Software dagegen kann diese archivieren und der Nutzer hat nach Jahren immer noch Zugriff darauf. Umsatzdaten können meist für einen vom Nutzer selbst gewählten Zeitraum gespeichert werden.

Aber auch automatische Kategorisierungen können Webportale im Normalfall nicht bieten. Eine Finanzsoftware dagegen weist dem Nutzer auf, welche Abbuchungen den Kontostand stärker in Anspruch nehmen.

Online-Banking-Softwares schaffen nicht nur mehr Übersicht, sondern auch zuverlässigen Schutz
Eine Online-Banking-Software verschafft den Durchblick.

Warum eine Online-Banking-Software sicherer ist als das Online-Banking aus dem Browser heraus, kann einfach erklärt werden: Trojanische Pferde sehen es eher auf Webbrowser ab als auf spezielle Online-Banking-Softwares. Zudem haben Phishing-Versuche kaum eine Chance, da Online-Banking-Programme wie StarMoney, FinanzManager oder moneyplex 12 auf diese vorbereitet sind.

Die meisten Banken bieten zudem die sogenannte chipTAN an.

So kann mit einer Finanzsoftware meist auch das Signaturverfahren genutzt werden:

SmartTAN
Signaturverfahren
  • auch „elektronische Signatur“ genannt
  • Verfahren HBCI (Homebanking Computer Interface) mit Chipkarte
  • die Transaktion wird nicht mit einer TAN, sondern mit einem digitalen Schlüssel (der Chipkarte) bestätigt
  • selbst mit Zugangspasswörtern kann in dem Konto nichts eingestellt werden
  • es wird eine Finanzsoftware und ein Signaturkarten-Lesegerät benötigt
So funktioniert es:
Das Online-Banking-Programm macht es Cyberkriminellen nahezu unmöglich, finanziellen Schaden anzurichten.

Die elektronische Signatur basiert auf einem Public-Key-Verfahren. Das ist ein besonderes Verschlüsselungsverfahren. Dabei wird jeder Signatur sowohl ein öffentlicher (public key) als auch ein privater (secret key) Schlüssel zugeordnet.

Der Signierende verschlüsselt mit dem privaten Schlüssel seine (zu unterschreibenden) Daten und schickt sie mit den unverschlüsselten Daten an den Empfänger. Dieser kann nun mit dem öffentlichen Schlüssel, den er vom Sender erhält, die Nachricht entschlüsseln und sie mit den unverschlüsselten Daten vergleichen.

Kann eine Übereinstimmung bestätigt werden, gilt die Signatur als verifiziert. Zudem wird die Gültigkeit des Zertifikates beim Herausgeber geprüft, um die klare Zuordnung von der signierenden Person und der Signatur herzustellen.

Auf der Basis des HBCI-Protokolls können die Aufträge der Kunden nicht nur abgesichert, sondern auch eine Kundenbestätigung durchgeführt werden.

Außerdem kann mit diesem Verfahren selbst bei Diebstahl einer PIN nichts weiter mit dem Konto geschehen, weil eine TAN nur mit dem TAN-Gerät, das sich beim Nutzer befindet, erzeugt werden kann. Das erklärt auch, warum bei diesem Verfahren keine systematischen Betrugsfälle bekannt sind.

3. So bewertet Netzsieger die Online-Banking Software

Da viele Überweisungen heute per Online-Banking getätigt werden, ist es umso wichtiger, darauf zu achten, dass dieser Vorgang auch sicher abläuft. Eine Online-Banking-Software ist durchaus preisgünstig und sorgt doch für Sicherheit. Netzsieger hat die besten Programme unter die Lupe genommen und nach folgenden Kriterien verglichen.

Funktionen

Nutzer sollten mit modernen Online-Banking-Softwares mehrere Konten verwalten können. Im Idealfall kann das Programm alle Zahlungseingänge und -ausgänge im Rückblick auswerten oder gar Tendenzen für die Zukunft geben können. Viele Programme bieten zudem Funktionen wie ,,Wertpapierverwaltung“ oder ,,umfangreiche Suchfunktionen“. Besonders die letzte Anwendung kann dem Nutzer sehr viel Zeit und Nerven ersparen, wenn er dringend einen Nachweis braucht.

Viele Hersteller bieten nicht nur eine Suchleiste, sondern auch zahlreiche Filterfunktionen, um die Suchergebnisse weiter einzugrenzen. Natürlich können alle Kontoauszüge verwaltet, gespeichert oder bequem ausgedruckt werden. Viele Programme bieten zusätzlich verschiedene Kalkulatoren und Verwaltungsmöglichkeiten an. Darunter befinden sich die Kreditkarten-, Kredit-, Budget- oder Empfängerverwaltung. Wiederkehrende Empfänger oder Adressdaten können beispielsweise ganz einfach als Vorlage gespeichert werden. Auch eine Finanzplanung ist mit vielen Anwendungen möglich. So kann man einfacher durchkalkulieren, wie schnell ein Autokredit abgezahlt werden kann oder wie hoch die Rente einmal sein wird. Selbst einHaushaltsbuch kann oft angelegt werden. Andere Finanzmodule erfassen auch Wohnnebenkosten oder Benzinkosten.

Die meisten Anwendungen bringen praktische Kalkulatoren zur besseren Planung mit.

Ein Finanzkalender zeigt Transaktionen an, welche durchgeführt werden. Die Posten können dabei entweder manuell im Offline-Modus eigentragen werden oder die Software kommuniziert, meist über das HBCI- oder FinTS-Verfahren, mit der Bank, um Daten sicher auszutauschen. Der Sicherheitspunkt sollte nicht aus den Augen gelassen werden. So sollte ein Online-Banking-Programm neben Passwortschutz und Datenverschlüsselung mit der AES 256-Methode auch eine automatische Sperre nach längerer Inaktivität bieten.

Bedienung

Im Punkt Bedienung wird überprüft, ob das Programm eine intuitive Oberfläche besitzt, sodass sich auch Anfänger oder Nutzer, die sich mit Computern nicht gut auskennen, es trotzdem nutzen können, beziehungsweise ob man sich schnell in das Programm einarbeiten kann. Zusätzlich wird darauf geachtet, ob man das Programm vor dem Kauf testen kann und ob es mit zusätzlichen Funktionen wie ,,Automatische Kategorisierung“ glänzen kann, um die Bedienung zu erleichtern.

Weitere nützliche Funktionen stellen unter anderem das Navigieren, eine Wissensdatenbank oder auch die Übernahme von Daten aus älteren Programmversionen. Auch solche Fragen wie: ,,Kann die Software auch von unterwegs beispielsweise vom Smartphone aus genutzt werden? Bietet das Programm eine TAN-Listen-Verwaltung an? Und ist das SEPA-Zahlungsverfahren mit IBAN und BIC bereits in die Software integriert?“, werden geklärt. Sehr praktisch erweisen sich außerdem bestimmte Auswertungsmöglichkeiten. Viele Anbieter stellen dem Nutzer die Möglichkeit, in Statistiken und Diagramme zu seinem Finanzstatus einsehen zu können.

Leistung

Statistiken und Diagramme zeigen dem Nutzer Veränderungen oder auch nur Tendenzen genau auf.

Eine Online-Banking-Software sollte nicht nur die Funktion Online-Banking sicher zugängig machen, der Nutzer muss sich auch darauf verlassen können, dass das Programm die Rechenkapazität kaum bis gar nicht belastet. Deshalb guckt sich Netzsieger unter anderem, wie groß das Programm ist, wie viel Arbeits- und Festplattenspeicher es braucht, aber auch welche Betriebssysteme unterstützt werden und ob der Nutzer das Programm trotz Betriebssystemwechsel weiterhin nutzen kann.

Sollten mobile Anwendungen unterstützt werden, gibt es auch eine Synchronisation mit dem Smartphone? Und falls ja, wie schnell werden die Daten synchronisiert? Wichtig ist außerdem, ob das Programm auch offline verwendet werden kann oder ob immer ein Internetzugang erforderlich wird, auch wenn kein Datenaustausch mit der Bank notwendig ist.

Nicht zuletzt wird die Kompatibilität mit Chipkartenlesern geprüft und die Lizenzfrage geklärt. Wenn der Nutzer die Software erwirbt, ist es interessant zu erfahren, ob er auch auf Arbeit neue Daten eintragen oder Zahlungen ausführen kann oder ob er dafür eine weitere Lizenz benötigt, was den Geldbeutel zusätzlich beanspruchen dürfte.

Hilfe & Support

Sollte der Nutzer mit dem Programm doch nicht zurechtkommen, oder es technische Probleme geben sollen, sollte man auf überzeugende Hilfsmaßnahmen von Seiten des Herstellers zählen können.

Netzsieger überprüft dabei die Kompetenz verschiedener Support-Angebote, sei es die integrierte Hilfsfunktion in der Software selbst, ein mitgeliefertes Handbuch, TutorialsForen oder Telefon-, E-Mail- sowie Chatsupport. Wie ist zudem die Erreichbarkeit dieser? Sollte der Sitz der Hersteller außerhalb von Deutschland sein, werden trotzdem sinnvolle Support-Zeiten angeboten oder muss sich der Nutzer an die Support-Zeiten anpassen? Und muss er hohe Telefonkosten ins Ausland tragen? Werden die Hilfsmöglichkeiten zudem dann auch auf deutscher Sprache angeboten?

So möchte Netzsieger allen Usern, die überlegen, sich eine Online-Banking-Software zuzulegen, die Entscheidung zu erleichtern und ermöglichen, das Programm zu finden, das genau die Funktionen bietet, die der Nutzer auch braucht.

4. Unsere Tipps - Ratgeber zum Online-Banking

Wie erkennt man einen Phishing-Angriff?

Wenn die Webseite der Bank nicht mehr erreichbar ist, sollte der Kunde aufpassen

Bei folgenden Punkten sollten Kunden misstrauisch werden und sofort handeln:

  • Wenn Nutzer nach der Angabe von Anmeldenamen, Legitimations-ID sowie -PIN aufgefordert werden, eine oder mehrere TANs einzugeben.
  • Wenn sich während einer Online-Banking-Transaktion ein neues Browser-Fenster öffnet und darin eine Aufforderung zu finden ist, seine Daten ein weiteres mal einzugeben.
  • Wenn nach dem Abschluss der Sitzung eine weitere TAN (oder gar mehrere) eingegeben werden sollen.
  • Wenn die gesicherte Verbindung nach der Eingabe von PIN und TAN plötzlich unterbrochen wird.
  • Wenn der Internet-Browser plötzlich geschlossen wird. Oft wird an dieser Stelle eine Fehlermeldung angezeigt.
  • Wenn nach Abschluss der Sitzung eine Fehlermeldung angezeigt wird, dass die Webseite der Bank nicht mehr erreichbar ist. Auch bei späterem Starten des Online-Bankings taucht die gleiche Meldung wieder auf.

So kann ein Online-Banking-Programm noch sicherer genutzt werden

Auch die Online-Banking-Nutzung mit einem Online-Banking-Programm kann weiter optimiert werden.
  • Nutzer sollten trotz der Software mit ihrer Bank ein Tageslimit vereinbaren, damit der mögliche Schaden eine Summe X nicht überschreiten kann.
  • Weder das Passwort noch TANs sollten abgespeichert werden – auch wenn die Software diese Funktion anbietet.
  • Passwörter sollten zudem regelmäßig geändert werden.
  • Vor der PIN-Eingabe sollte stets die geschützte Verbindung überprüft werden.
  • Alle Vorgänge, die verdächtig vorkommen, sollten sofort abgebrochen werden.
  • Bei der Eingabe der PIN oder TAN sollte der Nutzer unbeobachtet bleiben.
  • Nutzer sollten keine öffentlich zugänglichen WLAN-Netze< (Hotspots) für das Online-Banking nutzen.
  • Alle Überweisungsdaten sollten genau kontrolliert werden – bei Zahlendrehern wird das Geld auf ein falsches Konto gebucht.
  • Bei Unsicherheit einer richtig getätigten Überweisung sollten Kunden immer erst einige Tage warten oder die Bank anrufen, bevor sie die gleiche Überweisung nochmal durchführen.
  • Man sollte sich aus dem Online-Banking-Programm immer abmelden, um zu verhindern, dass Dritte auf das eigene Konto Zugriff erhalten.

Das ist im Notfall zu tun

Wenn einer oder gar mehrere der oben genannten Punkte auftreten, dann sollte der Anwender unverzüglich handeln. Netzsieger stellt an dieser Stelle eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verfügung:

  • Nutzer sollten sofort ihr Bankkonto sowie den Zugang zum Online-Banking sperren. Hierfür können sie die Anmeldungsmaske zum elektronischen Banking öffnen und drei Mal hintereinander die falsche PIN eintippen. Auch kann der Nutzer die zentrale Sperr-Notruf-Nummer: (+49) 116 116 anrufen. Hierbei sollte er alle wichtigen Daten bereithalten, um sein Konto sperren zu können.
  • Anschließend sollte direkt die jeweilige Bank kontaktiert und über die Auffälligkeiten informiert werden. Manchmal kann die Bank einige Kontobewegungen rückgängig machen.
  • Kunden sollten auch ihre Kontoumsätze anhand von Kontoauszügen (auf dem Papier) überprüfen.
  • Konnte ein Phishing-Angriff festgestellt werden, sollte der PC fachgerecht mithilfe eines Antivirus-Programms auf Malsoftware überprüft und gegebenenfalls gesäubert werden.

5. Unsere Empfehlungen - Top 6 Online-Banking Software

1. Finanzmanager

Finanzmanager

Finanzmanager

Bewertung
4,8/5
Platzierung

1. in Online-Banking Software

Der FinanzManager von Leware ist eine vielfältige Online-Banking-Software zum günstigen Preis, die zwar ausdrücklich für Privatanwender gedacht ist, aber dennoch Funktionen bietet, die selbst deutlich teurere Softwarelösungen für den professionellen respektive beruflichen Einsatz schlichtweg vermissen lassen. Trotz des unsagbar breit gefächerten Funktionsumfangs und der unzähligen Features, die kostengünstige Softwarelösung aus dem namhaften Hause Lexware bietet, erweist sich der FinanzManager dank seiner sinnig strukturierten und entsprechend gut überschaubaren Nutzeroberfläche doch als äußerst bedienerfreundlich.

Zu erwähnen ist, dass der FinanzManager derzeit in gleich zwei verschiedenen Softwareversionen angeboten wird. Bei besagten Versionen handelt es sich zum einen um den FinanzManager Standard, der ausnahmslos alle Funktionen bietet, die für das gängige Online-Banking von Relevanz sein sollten. Zum anderen gibt es noch den FinanzManager Deluxe, der über die besagten Kernfunktionen hinaus noch mit vielen weiteren Optionen aufwarten kann. So umfasst die Deluxe-Version zum Beispiel eine zweite Lizenz für einen weiteren Computer. Zudem können mit der Deluxe-Version bis zu 50 Wertpapierkurse völlig kostenlos beobachtet werden.

FinanzManagers näher vorzustellen, wäre hierbei zunächst ein unsagbar praktischer Finanzkalender zu nennen, der das Planen zukünftiger Zahlungsströme doch merklich erleichtert. Zudem haben Anwender mit dem FinanzManager die volle Kontrolle über all ihre Einnahmen und Ausgaben sowie sämtliche Buchungen. Außerdem erhalten sie mit nur einem einzigen Klick eine volle Vermögensübersicht, auf deren Basis selbst komplexe Auswertungen zum reinsten Kinderspiel werden. Des Weiteren wäre noch der innovative Budgetplaner zu nennen, mit dem sich laufende Ausgaben und natürlich auch Einnahmen dank leicht verständlicher Statistiken, übersichtlicher Cockpitelementen und veranschaulichenden Grafiken geradezu intuitiv planen lassen.

Es gibt allerdings auch ein kleines Manko, das sich darin zeigt, dass der FinanzManager von Lexware zumindest zum aktuellen Zeitpunkt ausschließlich mit dem Windows-Betriebssystem von Microsoft kompatibel ist, sodass Nutzer des Mac OS oder eines anderen Betriebssystems momentan noch das Nachsehen haben müssen.

Pro / Übersichtliches, sicheres und komfortables Online-Banking von Zuhause

Kontra / Bedauerlicherweise gibt es noch keine Version, die auf Mac OS X funktioniert.

Fazit / FinanzManager 2016 ist ein nützliches Tool für die effiziente Kontoverwaltung, Buchführung und Finanzplanung. Lohnt sich für alle, die ihre Finanzen sicher im Blick und im Griff haben wollen.

2. StarMoney

Starmoney

StarMoney

Bewertung
4,8/5
Platzierung

2. in Online-Banking Software

StarMoney von Star Finanz ist eine extrem funktionsreiche und doch denkbar leicht zu bedienende Online-Banking-Software, die schon mehrfach von der Fachpresse ausgezeichnet wurde und zudem ausdrücklich von deutschen Banken empfohlen wird.

Ein Grund für die vielen Auszeichnungen und Empfehlungen ist zunächst der hohe Bedienkomfort, den in dieser Form wohl nur StarMoney von Star Finanz bietet. Zudem überzeugt StarMoney mit einer Vielzahl an durchweg praktischen Funktionen, die selbst deutlich teurere Softwarelösungen für das Online-Banking schlichtweg vermissen lassen. Außerdem punktet StarMoney mit absolut zuverlässigen Sicherheitstechnologien der neuesten Generation, die selbst im Fall bereits infizierter Rechner ein Höchstmaß an Sicherheit versprechen.

Eine weitere Annehmlichkeit der preisgekrönten Softwarelösungen aus dem Hause Star Finanz ist, dass sie sowohl als herkömmliche Kaufversion als auch als in Form eines Abonnements zu unschlagbar niedrigen Monatsgebühren angeboten wird. In diesem Zusammenhang ist direkt zu erwähnen, dass StarMoney in unterschiedlichen Varianten oder Versionen erhältlich ist, sodass Anwender tatsächlich bloß für die Funktionen oder Features bezahlen müssen, die sie auch wirklich brauchen. Umso löblicher, dass Interessierte jede Softwareversion von StarMoney 60 Tage lang vollkommen kostenlos und natürlich auch absolut unverbindlich testen können.

Ein weiteres Herausstellungsmerkmal von StarMoney ist, dass es sich dabei um eine der wenigen Online-Softwarelösungen auf dem Markt handelt, die sowohl mit Windows als auch mit Mac OS kompatibel sind. Wobei anzumerken ist, dass StarMoney direkt über den Internetbrowser verwendet werden kann, sodass man damit beim Online-Banking weder an eine bestimmte Hardware noch an ein bestimmtes Betriebssystem gebunden ist. Eine weiterführende Besonderheit der hard- und softwareunabhängigen Nutzbarkeit von StarMoney ist dabei, dass das Online-Banking nunmehr jederzeit und allerorts mit nahezu allen internetfähigen Mobilgeräten, ob nun Smartphone, Tablet oder Notebook beziehungsweise Netbook, möglich ist. In diesem Zusammenhang ist auch gleich darauf hinzuweisen, dass es von Star Finanz mittlerweile sogar hauseigene Apps für Windows und Android Tablets sowie für das Windows Phone, das iPhone und das iPad sowie für Android Smartphones gibt, die die mobile Nutzung von StarMoney noch einfacher und vor allem sicherer – als ohnehin schon – machen.

Pro / Für StarMoney spricht der große Funktionsumfang, die strukturierte Benutzeroberfläche und die zertifizierte Sicherheit. Zudem steht eine 60-Tage-Testversion bereit.

Kontra / Beim Kauf erhält man die Lizenz für nur ein Gerät

Fazit / StarMoney bringt alles für die übersichtliche, umfassende Finanzverwaltung mit und sorgt für Sicherheit beim Online Banking

3. Moneyplex

Moneyplex

Moneyplex 12

Bewertung
4,73/5
Platzierung

3. in Online-Banking Software

moneyplex 12 ist eine hochkomplexe und doch denkbar einfach zu bedienende Online-Banking-Software, die das Online-Banking merklich erleichtert und zudem Antworten auf alle relevanten Fragen in Bezug auf die eigenen Finanzen und geplante Ausgaben liefert. Außerdem attestieren namhafte Fachmagazine der anwenderfreundlichen Online-Banking-Softwarelösung aus dem Hause matrica ein Höchstmaß an Sicherheit.

In Bezug auf die besagte Sicherheit ist direkt darauf hinzuweisen, dass moneyplex 12 eine der wenigen Softwarelösungen am Markt ist, die das sogenannte HBCI-Banking mit PIN-gesicherten Chipkarten unterstützt. Außerdem profitieren Anwender mit moneyplex 12 von hochmodernen Sicherheitstechnologien der neuesten Generation, die zuverlässig vor allen aktuellen oder akuten Gefahren in Form von Phishing und Trojanern oder sonstiger Schadsoftware schützen.

Im Zusammenhang mit der gebotenen Sicherheit ist auch gleich anzumerken, dass Anwender mit moneyplex 12 nicht permanent mit dem Internet verbunden sein müssen, um jederzeit auf ihre Kontoauszüge zugreifen zu können. Ein Aspekt, der im Übrigen auch dahin gehend Lob verdient, dass Kontoauszüge in der Regel ohnehin nur 90 Tage lang online abgerufen werden können. Bei vielen Banken fällt die Zeitspanne, in der die Kontoauszüge für den Abruf über das Internet bereitgehalten werden sogar noch deutlich kürzer aus. Mit moneyplex 12 können Anwender hingegen frei entscheiden, wie lange ihre Kontoauszüge im programmeigenen Archiv oder in einem manuell erstellten Dateiordner bleiben sollen. Davon abgesehen können sie ihre Kontoauszüge selbstverständlich auch direkt aus moneyplex 12 heraus ausdrucken.

Weitere Erwähnung verdient, dass das Programm im Gegensatz zu vermeintlich vergleichbaren Softwarelösungen multibankfähig ist. Das bedeutet, dass Anwender fortan all ihre Konten mit nur einer einzigen Software verwalten und überwachen können – ganz gleich, ob sie sich nun bei einer Bank oder bei verschiedenen Banken befinden.

Über ihre Multibankfähigkeit hinaus zeichnet sich die kostengünstige Online- oder Home-Banking-Software moneyplex 12 dadurch aus, dass sie plattformübergreifend ist. Das bedeutet, dass diese Software nicht bloß mit Windows-Betriebssystem von Microsoft einschließlich Windows 10, sondern darüber hinaus auch mit Linux-Systemen und dem Mac OS kompatibel ist.

Pro / Hohe Sicherheit, gute Finanzverwaltung, praktische Auswertungsfunktionen

Kontra / Schlechte Darstellung auf kleineren Bildschirmen

Fazit / Moneyplex 12 überzeugt durch sicheres Online-Banking und einfache Bedienung mit vielen Funktionen.

4. WISO MEIN GELD

WISO

WISO MEIN GELD

Bewertung
4,45/5
Platzierung

4. in Online-Banking Software

WISO Mein Geld ist eine mehrfach preisgekrönte Online-Banking-Software mit unschlagbar gutem Preisverhältnis, mit dem Anwender auch ohne lange Einarbeitungszeit all ihre Finanzen vom Bausparvertrag über das Tagesgeld und das Girokonto bis hin zu laufenden Krediten und Sachwerten permanent im Blick behalten können. Ein ausschlaggebendes Herausstellungsmerkmal ist dabei, dass WISO Mein Geld eine multibankingfähige Software ist. Das bedeutet, dass damit ein bankübergreifendes Online-Banking möglich ist. Wobei in diesem Zusammenhang direkt darauf hingewiesen werden sollte, dass Anwender der Online-Banking-Software WISO Mein Geld nicht permanent online sein müssen, um ihre Finanzen zu überwachen oder zu verwalten.

Des Weiteren ist anzumerken, dass WISO Mein Geld nicht bloß privat, sondern auch gewerblich genutzt werden kann, was bei einer Online-Banking-Software dieser Preisklasse bei Weitem keine Selbstverständlichkeit ist. Entsprechend hoch sind auch die Sicherheitsstandards, die WISO Mein Geld mit Bravour erfüllt. Immerhin müssen Gewerbetreibende sich schon alleine im Interesse ihrer Kunden stets darauf verlassen können, dass das Online-Banking absolut sicher ist. In diesem Zusammenhang ist auch gleich darauf hinzuweisen, dass WISO Mein Geld auch ohne Zutun des Anwenders fortlaufend aktualisiert wird, sodass selbst kommende Bedrohungen in Form von vollkommen neuen Computerviren oder sonstiger Schadsoftware und dem sogenannten Phishing keine wirkliche Gefahr darstellen werden. Selbstverständlich sind die besagten Softwareupdates vollkommen kostenlos.

Ebenfalls kostenlos ist der Zugriff auf eine mehrteilige Workshop-Reihe, in der nicht nur die Bedienung der Online-Banking-Software WISO Mein Geld Schritt für Schritt erklärt wird, sondern zudem auch relevante Themen in Bezug auf das Online-Banking im Allgemeinen leicht verständlich behandelt werden. Zudem können Anwender auf ein umfangreiches Finanzlexikon zugreifen, um sich so zum Beispiel Klarheit über das typische "Fachchinesisch" der Finanzproduktanbieter, Versicherungsvertreter und nicht zuletzt auch der Finanzämter zu verschaffen.

Alles in Allem lässt sich also festhalten, dass WISO Mein Geld eine durchweg überzeugende Online-Banking-Software ist, die für gänzlich unerfahrene Privatanwender und Gewerbetreibende mit einem weitreichenden Erfahrungsschatz im Bereich des Online-Bankings gleichermaßen geeignet ist.

Pro / Umfangreiche Funktionen, sicheres Online-Banking, überzeugende Verwaltung

Kontra / Auflösungsprobleme mit einigen Geräten unter Windows 7, sehr langsames Arbeiten, nur eine Lizenz

Fazit / Bei der WISO mein Geld 365 handelt es sich nicht nur um reine Online-Banking-, sondern um eine Finanzsoftware. Dementsprechend bietet sie dem Nutzer sehr viele überzeugende Optionen. Leider hat das Programm zwei Schwachpunkte.

5. Banking 4W

banking 4w

Banking 4W

Bewertung
4,40/5
Platzierung

5. in Online-Banking Software

Banking 4W ist eine extrem vielseitig einsetzbare und doch angenehm einfach zu bedienende Online-Banking-Software mit überzeugendem Preisleistungsverhältnis, die für eingefleischte Finanzprofis wie für gänzlich unerfahrene Neueinsteiger in die Welt des komfortablen Online-Bankings gleichermaßen geeignet ist.

In Bezug auf den überragenden Bedienkomfort, der die funktionsreiche Online-Banking-Software von SUBSEMBLY auszeichnet, ist zunächst auf die unsagbar praktische IBAN-Hilfe von Banking 4W hinzuweisen, dank der bei IBAN-Überweisungen auch weiterhin die gewohnten Kontonummern und Bankleitzahlen verwendet werden können. In diesem Zusammenhang ist auch gleich die Erinnerungsfunktion zu erwähnen, die den Anwender automatisch an ausstehende Überweisungen und offene Rechnungen erinnert, sodass ärgerliche Mahngebühren aufgrund stressbedingter Zahlungsvernachlässigungen oder dergleichen endlich der Vergangenheit angehören.

Ein ganz besonderes Highlight der multibankingfähigen Softwarelösung Banking 4W ist, dass mit ihr nicht nur alle Konten bei mehr als 3.000 deutschen Geldinstituten, sondern sogar PayPal bankenunabhängig respektive bankübergreifend überwacht und verwaltet werden können.

Über die zuvor genannten Punkte hinaus verspricht die Anwendung aufgrund des Einsatzes neuester Sicherheitstechnologien noch ein Höchstmaß an Sicherheit beim Online-Banking. Allen voran ist hierbei der zuverlässig verschlüsselte Datentresor zu nennen, in dem alle vertraulichen Daten absolut sicher gegen unbefugte Zugriffe archiviert werden können. Eine Besonderheit ist dabei, dass Anwender der sicheren Softwarelösung Banking 4W dank der Unterstützung von WebDAV, iCloud und Dropbox nunmehr jederzeit und aller Ort auf ihre im Datentresor hinterlegten Finanzdaten zugreifen können. Zudem setzt Banking 4W beim Onlinebanking auf die führenden Bankenprotokolle FinTS, HBCI und HBCI+, die allesamt zu den sichersten ihrer Art gehören. Darüber hinaus unterstützt das Programm über die klassischen TAN-Verfahren hinaus auch schon die modernen Smart-, Chip- und Mobile-TAN-Verfahren. Des Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass Banking 4W sogar das auf RSA basierende HBCI-Sicherheitsverfahren RDH mit Schlüssellängen von bis zu 2.048 Bit unterstützt. Für Geschäftskunden dürfe zudem noch interessant sein, dass sie auf Wunsch auch das Bankenprotokoll EBICS in die Software implementieren können, das unter anderem die Verwendung Elektronischer Unterschriften (VEU) erlaubt.

Bei allen Vorzügen, die Banking 4W im Vergleich zu anderen Softwarelösungen für das professionelle oder private Online-Banking zweifelsohne bietet, gibt es doch Anlass zur Kritik: Im Gegensatz zu manch anderer Online-Banking-Softwarelösung ist es nämlich bloß mit Windows-Betriebssystemen von Microsoft ab Windows XP aufwärts kompatibel.

Pro / Ansprechende Oberfläche, intuitive Bedienung, Portable Version für USB-STICK, Superpreis

Kontra / Keine detaillierten Auswertungen, geringer Funktionsumfang

Fazit / Die Online-Banking-Software Banking 4W bietet alle wichtigen Funktionen, um seine Konten gut und sicher verwalten zu können. Es kann außerdem auf Smartphones genutzt werden.

6. Meine Finanzen

Meine Finanzen

Meine Finanzen

Bewertung
4,16/5
Platzierung

6. in Online-Banking Software

Meine Finanzen 2015 vom Deutschen Institut für Finanzberatung der Dr. Grommisch GmbH ist eine ganzheitliche Finanzplanungssoftware für Privatanwender, die in sich ein klassisches Haushaltsbuch in digitaler Form, ein praktisches Ausgabensparbuch, einen innovativen Projektplaner und ausnahmslos alle Funktionen umfasst, die für das Online-Banking im Allgemeinen und die komfortable Kontoverwaltung über das Internet im Besonderen unerlässlich sind. Trotz dieses beachtlichen Umfangs erweist sich Meine Finanzen aber dennoch als denkbar bedienerfreundlich, sodass selbst gänzlich unerfahrene Anwender von der kostengünstigen Finanzplanungs- und Online-Banking-Software vom Deutschen Institut für Finanzberatung in vollem Umfang profitieren können.

Eine richtungsweisende Besonderheit der umfangreichen Finanzplanungssoftware Meine Finanzen ist, dass sich ihre einzelnen Bestandteile, wie zum Beispiel das Haushaltsbuch und der Projektplaner vollständig mit dem Online-Banking und der Kontoverwaltung über das Internet verknüpfen lassen, woraufhin getätigte Überweisungen oder sonstige Finanzfluktuationen direkt vollautomatisch in jeden einzeln eingebundenen Softwarebestandteil übernommen werden.

Grund für den ungewöhnlich hohen Bedienkomfort dieser Finanzplanungssoftware ist im Übrigen, dass sie von unabhängigen Coaching-Spezialisten aus dem Fachbereich der Finanzberatung entwickelt wurde. Trotz der selbsterklärend einfachen Bedienung der Finanzplanungssoftware Meine Finanzen bietet die Dr. Grommisch GmbH ihren Kunden zahlreiche Lernvideos, anhand derer sich die Softwareanwender ganz bequem im eigenen Tempo von zu Hause aus im Umgang mit der Software schulen können. Selbstverständlich können die Videos sowie alle weiteren Zusatzinformationen, die die der Anbieter für seine Kunden bereithält, völlig kostenlos genutzt werden.

Abschließend ist noch darauf hinzuweisen, dass Interessierte die unsagbar vielseitige Finanzplanungssoftware Meine Finanzen 30 Tage lang absolut unverbindlich und vollkommen kostenfrei testen dürfen, ohne sich hierfür erst registrieren zu müssen. Der Clou daran ist, dass die kostenlose Testversion gut 150 Vorlagen, Checklisten und Musterschreiben rund um das Thema Finanzen umfasst, die allesamt uneingeschränkt und vor allem unentgeltlich verwendet werden dürfen.

Pro / Sehr viele Funktionen, gute Finanzberatung

Kontra / Online-Banking nur eine Nebenfunktion, doppelter Preis im Vergleich zur Konkurrenz

Fazit / Meine Finanzen 2015 scheint ein gutes Finanzprogramm zu sein, kann jedoch mit spezialisierten Online-Banking-Programmen nicht mithalten.