Mascara

Die 7 besten Mascaras im Vergleich

Menge
Volumen
Wasserfest
Finish
Ohne ParfĂŒm
Vorteile

Mascara-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Mascara hilft dabei, die Augen hervorzuheben, egal ob Sie ein dezentes Alltags- oder ein dramatisches Ausgeh-Make-up zaubern möchten.
  • Mit der BĂŒrste werden die Wimpern optisch verlĂ€ngert. Der gewĂŒnschte Effekt hĂ€ngt unter anderem von der BĂŒrstenform ab.
  • Auch die Konsistenz verrĂ€t, ob der Mascara den ganzen Tag hĂ€lt. Er sollte selbst nach einigen Stunden weder verklumpen noch verschmieren.
  • Ein guter Mascara sollte hochwertige Pflegebestandteile enthalten und frei von gesundheits- sowie umweltschĂ€dlichen Inhaltsstoffe sein.

Augen auf

FĂŒr viele gehört es zum Alltag, sich die Augen zu schminken, fĂŒr andere ist es eher ein seltenes Ritual, dem zu besonderen AnlĂ€ssen nachgegangen wird. Sinn und Zweck ist es meist, die Augen gekonnt in Szene zu setzen: Das Betonen mit akzentuierenden Lidstrichen, das Outfit unterstĂŒtzende Farben und verlĂ€ngerte Wimpern mit natĂŒrlichem Schwung zĂ€hlen zum typischen Schminkprozedere. Um den Wimpern zu mehr LĂ€nge und Glanz zu verhelfen, empfiehlt sich Mascara.

Wimperntusche, wie Mascara auch genannt wird, erfreut sich seit jeher grĂ¶ĂŸter Beliebtheit. Es gibt sie in verschiedenen AusfĂŒhrungen und Farben. Mascara soll fĂŒr auffĂ€llig schöne, geschwungene Wimpern sorgen und gleichzeitig die Augen in Szene setzen – und zwar rund um die Uhr zu jedem Anlass: vom Alltag im BĂŒro bis hin zum abendlichen Date.

Was bewirkt Mascara?

Durch das Auftragen von Wimperntusche werden die Augen so betont, dass sie offener und wacher erscheinen. DarĂŒber hinaus wirken sie leuchtender, da die natĂŒrliche Augenfarbe mit entsprechend harmonierenden Farben akzentuiert wird. Mit Mascara in Schwarz, Braun oder beispielsweise Blau lassen sich bestimmte Augenfarben besonders hervorhoben. Frauen mit sehr hellen oder kurzen Wimpern profitieren ebenfalls von einer Wimperntusche, da diese die Wimpern stĂ€rker betont und sie lĂ€nger erscheinen lĂ€sst. Durch die Farbe und den Volumeneffekt treten sie deutlicher hervor.

Die Geschichte des Mascaras

Das Schminken der Augen ist bereits seit Jahrtausenden ein gĂ€ngiges Prozedere. Sowohl unter MĂ€nnern als auch unter Frauen war es ĂŒblich, die NatĂŒrlichkeit der Augen aus Ă€sthetischen oder rituellen GrĂŒnden mit Farbe und Volumen hervorzuheben. Die folgenden Abschnitte bieten einen Überblick ĂŒber die Entwicklung der Wimperntusche: vom Alten Ägypten bis hin zum modernen Mascara des 21. Jahrhunderts.

Die AnfÀnge

Der Vorreiter der Mascara lĂ€sst sich bereits 3500 vor Christus im Alten Ägypten finden. Dort haben sich MĂ€nner und Frauen Kohle, bestehend aus Blei und Schwefel, auf die Wimpern aufgetragen, um ihre Augen, die als Tor zur Seele galten, vor bösen Geistern zu schĂŒtzen. Im antiken Griechenland nutzten die Menschen hingegen verbrannten Kork, um die Wimpern zu fĂ€rben. WĂ€hrend des viktorianischen Zeitalters im 19. Jahrhundert griffen Frauen zu Asche oder Ruß mit Holundersaft vermengt, um die Substanz als Mascara auf die Wimpern aufzutragen. Im selben Jahrhundert entwickelte EugĂ©ne Rimmel, der Sohn von GĂ©rard Rimmel und MitbegrĂŒnder des Familienunternehmens Rimmel, einen fester Mascara-Block, der aus Ruß und Seife bestand. Mit einem angefeuchteten Pinsel oder einer BĂŒrste wurde die Mischung abgerieben und auf die Wimpern aufgetragen.

Das 20. Jahrhundert

Im Jahre 1917 produzierte Thomas Lyle Williams Sr. einen Mascara in Pastenform, der aus Kohlenstaub und Vaseline bestand. Dieses Produkt nannte er Maybelline, inspiriert von seiner Schwester Mabel, die ihn 1915 erstmals auf die Idee eines kommerziellen Produkts brachte. Thomas beobachtete seine Schwester dabei, wie sie eine eigene Mixtur auf der Basis von Vaseline nutzte. Sein erstes Produkt sollte den Grundstein fĂŒr das Unternehmen legen, das ebenfalls den Namen Maybelline trug und bis heute unter der aktuellen Bezeichnung Maybelline New York existiert.

Anfang der 1930er-Jahre erfand Helene Winterstein-Kambersky den ersten wasserfesten Mascara. Die SĂ€ngerin suchte nach einer Wimperntusche, die wĂ€hrend der Vorstellung im Scheinwerferlicht nicht verlief und schwarze Spuren hinterließ. In den 1950er-Jahren entwickelte Helena Rubinstein eine Wimperntusche, die eine cremige Konsistenz aufwies und erstmals dem modernen Mascara Ă€hnelte. Heute ist der Name Helena Rubinstein eine Luxusmarke, die seit 1988 zu L’OrĂ©al gehört. Im Jahre 1960 brachte das US-amerikanische Unternehmen Revlon erstmalig Mascara in anderen Farben auf den Markt. Bis ins 21. Jahrhundert hinein wird Mascara stetig weiterentwickelt. Heutzutage setzen die Unternehmen vor allem auf Nachhaltigkeit, sodass viele Produkte auf natĂŒrlichen Inhaltsstoffen beruhen. Ebenso wird an der HautvertrĂ€glichkeit der Wimperntusche gearbeitet; entsprechend werden augen- sowie wimpernpflegende Inhaltsstoffe integriert.

Inhaltsstoffe

Auch wenn sich die Mascaras der verschiedenen Hersteller in ihrer Zusammensetzung unterscheiden, gibt es einige Inhaltsstoffe, die in nahezu jedem Mascara enthalten sind. Diese tragen zur volumenfördernden und schĂŒtzenden Wirkung auf die Wimpern sowie den hautpflegenden Eigenschaften bei. Die Basis besteht in der Regel aus folgenden Stoffen:

Inhaltsstoff Wirkung
Synthetische Polymere oder kĂŒnstliche Fasern VerlĂ€ngern die Wimpern und verleihen Volumen
Farbpigmente Betonen die Wimpern und verstÀrken die Farbe
Panthenol, Proteine, Hyaluron und Glycerin Pflegen Haut und Wimpern
Antioxidantien SchĂŒtzen gegen Umweltgifte wie Rauch und UV-Strahlung
Tenside und Emulgatoren Machen RĂŒckstĂ€nde auf der Haut wasserlöslich
Feuchtigkeitsspender Fördern die Geschmeidigkeit der Haut
Konservierungsmittel SchĂŒtzen vor mikrobiellem Verderb
Die Tabelle zeigt die grundlegenden Inhaltsstoffes eines Mascaras und deren Wirkweise.

Zweimal draufgeschaut: Bedenkliche Inhaltsstoffe

Einige Inhaltsstoffe sind alles andere als gesundheitsfördernd. In der chemischen Zusammensetzung sind immer wieder Stoffe zu finden, die abseits ihrer positiven Eigenschaften auch körperschÀdigend sein können. Nachhaltigkeit steht bei der Herstellung von Mascara ebenfalls nicht immer an erster Stelle. Hier empfiehlt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe, um abwÀgen zu können, wie nachhaltig das Produkt ist.

Inhaltsstoff Positive Eigenschaft Negative Eigenschaft
Polyethyleneglycol Haut wird durchlĂ€ssig fĂŒr Wirkstoffe Giftstoffe können ebenfalls in die Haut eindringen
Mineralöl Macht das Produkt haltbarer Ölfilm lĂ€sst Haut nicht mehr atmen
Nitrosamin, Formaldehyd und Parabene Konservierungsstoffe In großer Menge krebserregend
KĂŒnstliche Duft- und Farbstoffe Angenehmer Geruch und farbechtes Aussehen Können allergische Reaktionen auslösen
Palmöl Als Grundstoff fĂŒr Tenside Meist nicht aus nachhaltiger Gewinnung
Mikroplastik Sorgt fĂŒr kĂŒnstliches Volumen und WimpernlĂ€nge Können beim Abschminken ins Grundwasser gelangen
Die Tabelle bietet eine Übersicht ĂŒber die bedenklichen Inhaltsstoffe und deren positive sowie negative Eigenschaften.

FĂŒr die richtige Pflege der Wimpern

Auf die Wimpern wirken sich unter anderem die UV-Strahlung, die Behandlung mit einer Wimpernzange und ein NĂ€hrstoffmangel aus. Diese EinflĂŒsse lassen empfindliche Wimpern austrocknen oder gar ausfallen. Der verwendete Mascara sollte daher Feuchtigkeit spenden und hochwertige Inhaltsstoffe aufweisen, welche die Wimpern stĂ€rken und nicht zusĂ€tzlich strapazieren.

Die Auswahl an verschiedenen Mascara-BĂŒrsten ist heutzutage vielfĂ€ltig. Sowohl das Material als auch das Aussehen der BĂŒrsten unterscheiden sich je nach Produkt und haben zudem unterschiedliche Auswirkungen auf den Effekt.

Aus welchem Material sollte die BĂŒrste bestehen?

Die BĂŒrsten sind entweder aus Kunstfasern oder Gummi gefertigt. Kunstfasermodelle besitzen meist Borsten in Spiralform, wĂ€hrend BĂŒrsten aus Gummi weit auseinanderstehende Borsten aufweisen. Gummiborsten lassen sich ideal fĂŒr die Trennung und Definition von Wimpern einsetzen. Kunstfaserborsten können kurz, lang, hart oder weich sein und dicht angeordnet oder weit auseinanderstehen. Sie eignen sich daher besonders zur VergrĂ¶ĂŸerung des Wimpernvolumens sowie zur optischen WimpernverlĂ€ngerung.

Welche BĂŒrste sollte ich verwenden?

Die verschiedenen BĂŒrstenmodelle erzielen unterschiedliche Effekte. Wenn Sie eher kleine Augen haben, sollten Sie zu einer kleineren BĂŒrste greifen, damit Sie alle Wimpern beim Tuschen erfassen. Große Borsten fĂŒhren zwar zu besonders viel Volumen, erreichen aber bei kleinen Augen oftmals nicht die kurzen Wimpern des inneren Augenwinkels. Alternativ können Sie eine große BĂŒrste wĂ€hlen, die kleine und weiche Borsten hat. Wer sich mehr Volumen und Glanzeffekt wĂŒnscht, kann auch zu einem Zwei-Phasen-Produkt greifen: Zuerst wird eine Mascara-Basis aufgetragen, welche die Wimpern verdichtet. Anschließend kommt die Farbe zum Einsatz, die den Augen ein individuelles Aussehen verleiht.

Sehr große BĂŒrste
sehr große BĂŒrste

Mascaras mit einem XXL-BĂŒrstenkopf sind sehr beliebt, da sie mit ihren langen Borsten fĂŒr eine ausgiebige VerlĂ€ngerung sorgen und gleichzeitig die Wimpern verdichten. Die natĂŒrlichen Augenfarben werden durch tiefgeschwĂ€rzte Wimpern besonders stark hervorgehoben. Mit einer solchen BĂŒrste erreichen Sie den maximalen Effekt in puncto LĂ€nge und Volumen. Der Nachteil dieser BĂŒrste ist, dass die Wimpern verkleben oder durch das starke Volumen unnatĂŒrlich wirken können.

Elliptische BĂŒrste
elliptische BĂŒrste

Wer lange Wimpern am oberen Wimpernkranz hat, braucht keinen Mascara mit optischer VerlĂ€ngerung. Stattdessen sollten Sie in diesem Fall eher zu einer BĂŒrste mit elliptischem Kopf greifen, um die unteren Wimpern zu betonen. Diese Modelle haben meist kĂŒrzere Borsten, die sich fĂŒr kurze Wimpern eignen. Mit einer solchen BĂŒrste erreichen Sie die feinen, kurzen Haare in der Ecke des unteren Wimpernkranzes besser.

Gerade und kegelförmige BĂŒrste
gerade und kegelförmige BĂŒrste

Eine dĂŒnne, gerade BĂŒrste mit kurzen Borsten eignet sich fĂŒr den Einsatz im Alltag. Damit können Sie einfach ein dezentes Make-up kreieren, das die Augen betont, aber nicht zu auffĂ€llig aussieht. Auch eine kegelförmige BĂŒrste mit ihren kurzen, dĂŒnnen Borsten ist ideal hierfĂŒr. Beide Modelle eignen sich fĂŒr alle Wimpernformen: Die Borsten trennen sĂ€mtliche Wimpern voneinander und erreichen eine dezente optische VerlĂ€ngerung.

Kammförmige BĂŒrste
kammförmige BĂŒrste

Falls Ihre Wimpern leicht verkleben, sollten Sie eine BĂŒrste im Kammdesign wĂ€hlen. Diese hĂ€rtere AusfĂŒhrung ist aus Silikon gefertigt und trennt Wimpern prĂ€zise voneinander, da sĂ€mtliche Wimpern auf einmal erfasst werden. Sie fĂŒhrt zu einem natĂŒrlich aussehenden Ergebnis ohne Verkleben; darĂŒber hinaus lĂ€sst sich der Mascara schnell und einfach auftragen. Volumen verleihen Sie Ihren Wimpern mit dieser BĂŒrste jedoch nicht.

Gebogene BĂŒrste
gebogene BĂŒrste

Eine gebogene BĂŒrste ermöglicht ein schnelles Auftragen des Mascaras. Damit lassen sich mehrere Wimpern zeitgleich fĂ€rben. Aufgrund ihrer gebogenen Form verleiht diese BĂŒrste den Wimpern besonders viel Schwung. Sie eignet sich somit sehr gut fĂŒr Menschen mit gerade gewachsenen Wimpern. Allerdings erreichen Sie mit diesem Modell die Wimpern am unteren Kranz aufgrund der speziellen Form schlechter.

S- und erdnussförmige BĂŒrste
s- und erdnussförmige BĂŒrste

Aufgrund ihrer Form nimmt eine S-förmige BĂŒrste besonders viel Mascara auf. Dementsprechend stark werden die Wimpern gefĂ€rbt. Die Form vereinfacht außerdem das Bearbeiten der Ă€ußersten Wimpern am oberen und unteren Kranz. Da die BĂŒrstenform viel FlĂŒssigkeit erfasst, können schnell sogenannte Fliegenbeine, also verklebte Wimpern, entstehen. Eine erdnussförmige BĂŒrste nimmt ebenfalls viel Mascara auf, verhindert jedoch ein Verkleben der Wimpern, da alle Wimpern gleichzeitig erreicht werden.

Was ist beim Kauf eines Mascaras zu beachten?

Abseits der Inhaltsstoffe sollten Sie sich beim Kauf eines Mascaras vor allem an Ihren persönlichen Vorlieben orientieren. Je nach Augenfarbe ist eine andere Mascarafarbe empfehlenswert, um die NatĂŒrlichkeit der Augen zu akzentuieren. Eine unpassende Farbe lĂ€sst Augen, Haut und Gesicht schnell unnatĂŒrlich wirken. DarĂŒber hinaus ist es wichtig zu wissen, welcher Effekt erreicht werden soll. Manche Mascaras verleihen den Wimpern ein starkes Volumen, wĂ€hrend andere sie nur dezent verlĂ€ngern. In der Regel sind Mascaras wasserlöslich, weshalb sie besonders leicht wieder entfernt werden können. Wasserfester Mascara ist insbesondere verregneten Tagen empfehlenswert. Menschen mit sensiblen Augen und Allergiker sollten vorab darauf achten, ob sie auf einen enthaltenden Stoff allergisch reagieren. Insbesondere Duft- und Farbstoffe gelten als allergieauslösend.

Sensible Augen und Allergiker

Eine allergische Reaktion auf einen in Mascara enthaltenden Inhaltsstoff kann sich auf verschiedene Weise Ă€ußern: Meist ist es ein unangenehmer Juckreiz begleitet von einer Rötung der Augen. Im schlimmsten Fall können sich sogar BlĂ€schen und Schwellungen auf der Haut bilden.

Wenn Sie empfindliche Augen oder Allergien haben, sollten Sie zu einem Mascara mit natĂŒrlichen Stoffen greifen. Herkömmliche Mascaras enthalten meist synthetische Duft- und Farbstoffe wie zum Beispiel Eisenoxid und ChromoxidgrĂŒn, die Allergien auslösen. Auch allergieauslösende Metalle wie Nickel werden zur Farbgebung des Mascaras verwendet. Des Weiteren können in fast allen Mascara enthaltene Konservierungsstoffe allergische Reaktionen hervorrufen. Mittlerweile bieten sogar einige Luxusmarken wie Maybelline und LancĂŽme Produkte fĂŒr Allergiker und Menschen mit sensiblen Augen an.

Falls Sie sich unsicher sind, können Sie den Mascara vorab auf der Innenseite Ihres Ellenbogens anwenden, da diese Stelle Ă€hnlich empfindlich ist wie die Haut um die Augen. Sofern nach 24 Stunden keine Rötungen oder Reizungen festzustellen sind, können Sie den Mascara vorsichtig auf die Wimpern auftragen. Achten Sie darauf, geringfĂŒgig Abstand zwischen Wimpern und Augenlid zu halten; so gehen Sie sicher, dass Ihre Haut nicht in Kontakt mit dem Mascara kommt und eventuell eine allergische Reaktion auslöst.

Eine Frage der Farbe

Viele Menschen bevorzugen tagsĂŒber einen unauffĂ€lligen Mascara, möchten aber abends auf einer Feier oder zu einem anderen Anlass ihren Augen ein farbintensives Aussehen verleihen. Aus diesem Grund ist Mascara in verschiedenen Farben erhĂ€ltlich, die, je nachdem, wie stark sie aufgetragen werden, die Augen unterschiedlich dominant in den Vordergrund stellen. So unterstĂŒtzen Sie Ihre natĂŒrliche Augenfarbe und verleihen ihrem Glanz eine Prise Extravaganz.

Welcher Mascara passt zu welcher Augenfarbe?

Je nach Augenfarbe sollten Sie zu einer anderen Mascarafarbe greifen, um die Iris gekonnt in Szene zu setzen. FĂŒr eine blaue bis dunkelblaue Iris empfiehlt sich ein pinker Mascara, der mit seinem warmen, hellen Farbton das tiefe Blau der Augen unterstreicht. Zu einer grauen Iris passt am besten ein grĂŒner Mascara, da in den Augen oft grĂŒne Pigmente enthalten sind, die von dem Mascara aufgegriffen werden. Ein blauer Mascara bringt dunkelbraune Augen zum Strahlen. FĂŒr hell- und haselnussbraune Augen bietet sich hingegen ein orangefarbener Mascara an, der den leichten Goldschimmer in der Iris betont. Menschen mit einer eher selten vorkommenden grĂŒnen Iris greifen am besten zu einem etwas Extravagantem wie einem lilafarbenen Mascara oder einer Farbkombination, die einen Lilaton enthĂ€lt. Zu guter Letzt bleiben die sehr hellen oder auch eisblauen Augen. Hier ist ein simpler Schwarzton die beste Wahl: Der tiefschwarze Klassiker lĂ€sst die hellen Augen auf natĂŒrliche Weise strahlen.

Wasserlöslich und wasserfest

Die Wahl zwischen wasserlöslichem und wasserfestem Mascara hĂ€ngt meist von den tĂ€glichen AktivitĂ€ten, aber auch den Wetterbedingungen ab. Jegliche Form von Wasser, egal ob Regen, TrĂ€nen oder Schweiß, kann einem frisch aufgetragenen Mascara zusetzen und gegebenenfalls unschöne, verwischte Flecken im Gesicht hinterlassen.

Wasserlöslicher Mascara

Die meisten herkömmlichen Wimperntuschen lassen sich mit Wasser entfernen. Farbflecken, die wĂ€hrend des Auftragens entstehen, sind leicht mit einem nassen Tuch wegzuwischen. Ebenso simpel gestaltet sich das Abschminken: Ein feuchtes Tuch ist ausreichend, um den Mascara von den Augen zu lösen. AbschminktĂŒcher sind dabei nicht vonnöten. Ihre Haut wird es Ihnen danken, da solche TĂŒcher meist mit desinfizierendem Alkohol versetzt sind, der die Haut austrocknet. DarĂŒber hinaus zerkratzen enthaltene Mikrokristalle die HautoberflĂ€che. Wasserlöslicher Mascara ist in der Folge hautfreundlicher, da er sich einfacher entfernen lĂ€sst. Allerdings ist er auch vergĂ€nglicher und eignet sich eher fĂŒr den gewöhnlichen BĂŒroalltag. Wer gern feiern geht oder sich viel sportlich betĂ€tigt, sollte stattdessen zu einem wasserfesten Produkt greifen.

Wasserfester Mascara

Diese Art von Wimperntusche hĂ€lt Wasser, auch in Form von TrĂ€nen oder Schweiß, grĂ¶ĂŸtenteils stand. Regen oder Spritzwasser sind ebenfalls kein Problem fĂŒr dieses Produkt. Da TrĂ€nen und Schweiß jedoch einen gewissen Salzgehalt aufweisen, kann der Mascara geringfĂŒgig verwischen. Dennoch hĂ€lt er meist den gesamten Tag ĂŒber, ohne Flecken zu hinterlassen. Allerdings mĂŒssen Sie beim Auftragen vorsichtiger sein, da sich etwaige Ausrutscher nicht so leicht entfernen lassen. Aufgrund diverser synthetischer Inhaltsstoffe lĂ€sst sich der Mascara nur mit speziellen Make-up-Entfernern und AbschminktĂŒchern entfernen. Das Abtragen ist somit aufwendiger und zieht Folgekosten nach sich. FĂŒr den Alltag ist dieser Mascara weniger geeignet, da er bei regelmĂ€ĂŸiger Nutzung die Wimpern austrocknet. Gegen eine gelegentliche Nutzung spricht jedoch nichts: Egal ob beim abendlichen Ausgehen, wĂ€hrend des Sports oder an stark verregneten Tagen, ein wasserfester Mascara lĂ€sst Sie und Ihre Augen nicht im Stich.

Durch dick und dĂŒnn

Mascara sollte weder zu dick- noch zu dĂŒnnflĂŒssig sein. Eine zu dicke FlĂŒssigkeit fĂŒhrt meistens dazu, dass die Wimpern verkleben oder der Mascara im Laufe des Alltags bröckelig wird. Wenn die Substanz zu flĂŒssig ist, haftet sie wahrscheinlich nicht richtig an den Wimpern. Um auch nach einigen Monaten noch sicher zu sein, dass der Mascara eine geeignete Konsistenz hat, können Sie einen leichten Strich auf dem HandrĂŒcken ziehen. Wenn der Mascara nach dem Trocknen haften bleibt und gut sichtbar ist, können Sie das Produkt ohne Bedenken weiterhin verwenden.

Tipps zur Anwendung

Um Mascara sauber, schnell und ohne Flecken aufzutragen, sollten Sie stets gewissenhaft vorgehen. Auf diese Weise werden Sie möglichst lange von dem Make-up profitieren, ohne dass Sie es aus- oder nachbessern mĂŒssen.

Vier Phasen

Gehen Sie beim Auf- und Abtragen von Mascara in vier Schritten vor: Achten Sie darauf, wie viel FlĂŒssigkeit Sie mit der BĂŒrste aufnehmen, tragen Sie diese anschließend vorsichtig auf und warten Sie, bis der Mascara getrocknet ist, bevor Sie mit dem Schminken fortfahren. Zu guter Letzt folgt das Abschminken.

Die Vorbereitung

Um ein Verwischen des Mascaras zu verhindern, ist es empfehlenswert, vorab einen Primer aufzutragen. Hierbei handelt es sich um eine gelartige, weiße oder auch transparente Basis fĂŒr den Mascara. Der Primer legt sich um die Wimpern und sorgt bereits fĂŒr eine erste optische VerlĂ€ngerung. Warten Sie anschließend eine Minute und tragen Sie dann den gewĂŒnschten Mascara auf. Aufgrund des Primers verklebt der Mascara nicht. Damit auch der Primer gut an den Wimpern haften bleibt, sollte Ihr Gesicht frei von Cremes jeglicher Art sein. Vor allem Augencremes mindern die Haftungseigenschaften des Primers.

Das Auftragen

Achten Sie beim Eintauchen der BĂŒrste darauf, dass Sie den Mascara mit einer sanften Kreisbewegung aufnehmen und sich anschließend nicht zu viel FlĂŒssigkeit auf den Borsten befindet. Zu viel Mascara fĂŒhrt zum Verkleben der Wimpern, sogenannten Fliegenbeinen. Tragen Sie die Wimperntusche anschließend mit der BĂŒrste auf. Bewegen Sie diese vom Haaransatz in einer Zickzack-Bewegung zu den Wimpernspitzen. Auf diese Weise werden die Wimpern voneinander getrennt und verkleben nicht. Fangen Sie beim unteren Wimpernkranz jedoch nicht direkt am Ansatz an. Da die Wimpern hier kleiner und schmaler sind, kann der Mascara leichter verwischen. Halten Sie stattdessen ein bis zwei Millimeter Abstand vom Wimpernansatz.

Die Trockendauer

Je mehr Mascara Sie aufgetragen, desto lĂ€nger dauert die Trockenphase. Warten Sie, bis der Mascara vollstĂ€ndig getrocknet ist, bevor Sie eine weitere Schicht auftragen, sofern dies vonnöten ist. In der Regel ist die FlĂŒssigkeit nach 30 bis 60 Sekunden trocken. Kleine KlĂŒmpchen, die nach dem Trocknen zurĂŒckbleiben, lassen sich mit einem speziellen Wimpernkamm herausbĂŒrsten.

Das Abschminken

Die Wimperntusche sollte sich stets leicht und ohne RĂŒckstĂ€nde entfernen lassen. Reiben Sie die Haut nicht zu stark, um Reizungen und Rötungen zu vermeiden. Zudem können dabei Wimpern abbrechen oder ausgerissen werden. Vor allem wasserfester Mascara lĂ€sst sich hĂ€ufig schwerer entfernen. Greifen Sie deshalb zu einem speziellen Make-up-Entferner fĂŒr Augen oder zu AbschminktĂŒchern. Eine gut vertrĂ€gliche Tagescreme oder ein sanftes Kosmetiköl sind ebenfalls hilfreich beim Abschminken. Achten Sie insbesondere bei Körperölen darauf, dass sich diese leicht entfernen lassen, um einen Ölfilm auf der Haut zu verhindern.

Geben Sie das Abschminkmittel auf ein Wattepad oder ein umweltfreundliches, wiederverwendbares Abschminktuch. Legen Sie es nun sanft auf die geschlossenen Augen und drĂŒcken Sie es gegen die Wimpern. Bereits durch den Druck allein nimmt das Pad beziehungsweise das Tuch einen Teil des Mascaras auf. FĂŒhren Sie es anschließend vorsichtig von oben nach unten und von außen nach innen. Das Abschminkmittel sollte nicht in die Augen gelangen, da es diese reizen wĂŒrde. Wiederholen Sie das Abschminkprozedere solange, bis sich kein Mascara mehr auf den Wimpern befindet.

FĂŒr mehr Schwung

Wer den Wimpern zusĂ€tzlich mehr Schwung verleihen möchte, kann eine Wimpernzange verwenden. Nehmen Sie diese jedoch niemals nach dem Verwenden der Wimperntusche in Gebrauch, sondern stets davor. Wenn Sie die Wimpernzange nach dem Tuschen nutzen, können die Wimpern abbrechen oder abreißen, da sie an der Zange kleben bleiben. FĂŒr einen besonders starken Schwung empfiehlt es sich, die Wimpernzange vorab mit einem Föhn zu erwĂ€rmen. Auf diese Weise lassen sich die Wimpern anschließend einfacher formen.

Hygiene

FĂŒhren Sie keine Pumpbewegung aus, wenn Sie die BĂŒrste in die Flasche einfĂŒhren, um Mascara aufzunehmen. Durch die Luft, die Sie dabei in die Flasche pumpen, trocknet die FlĂŒssigkeit schneller aus und wird bröckelig. Auch Staub gelangt auf diese Weise leichter in die Flasche und verkĂŒrzt die Haltbarkeit des Produkts. Wischen Sie den GefĂ€ĂŸrand regelmĂ€ĂŸig mit einem feuchten Tuch ab. Der Mascara, der an dieser Stelle abgestreift wird, verklumpt durch den Luftkontakt und könnte aus Versehen zurĂŒck in die Flasche gelangen. Folglich wĂŒrden Sie bei der nĂ€chsten Nutzung den teilweise trockenen und bröckeligen Mascara auf Ihre Augen auftragen. DarĂŒber hinaus sollten Sie den Mascara nicht mit anderen teilen, sondern ihn nur fĂŒr sich nutzen. Andernfalls könnten Bakterien ĂŒber die FlĂŒssigkeit ĂŒbertragen werden.

Wie lange ist ein Mascara haltbar?

Kosmetikartikel sind oftmals auf der RĂŒckseite mit der Abbildung eines Tiegels und einer daneben stehenden Zahl versehen. Die Zahl sagt aus, wie viele Monate das Produkt guten Gewissens verwendet werden kann. Wimperntusche sollten Sie bestenfalls nach drei Monaten verbraucht haben; spĂ€testens nach sechs Monaten ist der Mascara jedoch zu entsorgen, da mit der Zeit zunehmend Keime in das GefĂ€ĂŸ gelangen. Nach vier bis fĂŒnf Monaten kann der Mascara bereits austrocknen oder an FarbintensitĂ€t verlieren. Sollte er vor Ablauf der sechs Monate bereits unangenehm riechen oder bröckelig werden, ist er ebenfalls auszutauschen; eine Anwendung wĂ€re allenfalls schĂ€dlich fĂŒr die Wimpern.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Mascara-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Zuletzt testete die Stiftung Warentest im Januar 2012 insgesamt 13 Mascaras, darunter auch vier wasserfeste Produkte. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 3 und 33 Euro. Alle Wimperntuschen wurden im Labor sowie von 200 Testerinnen ĂŒber eine Woche hinweg einem Test unterzogen. Allerdings wurden die von den Herstellern versprochenen Effekte im Ergebnis nur zum Teil erzielt. Die Verpackungen von sieben der getesteten Mascara erhielten sogar das Testurteil „mangelhaft“, da die Produkte nicht in Folie eingeschweißt waren und somit als hygienisch bedenklich galten. Sogar die teureren Mascara schnitten im Test nicht automatisch besser ab. Der teuerste Mascara stammt von dem Hersteller Helena Rubinstein und kostet 33 Euro. Mit Ă€hnlichen Inhaltsstoffen lassen sich allerdings auch weitaus gĂŒnstigere Produkte finden.

Sieger im Test der klassischen, also wasserlöslichen Mascaras sind der Volume Million Lashes fĂŒr einen Preis von 14 Euro von L'OrĂ©al und The Collossal Volum' Express Mascara fĂŒr einen Preis von rund 9 Euro von Maybelline. Beide Testsieger erhielten das Testurteil „gut“ sowie die Note 2,0. Die Mascaras enthalten keine bedenklichen Schadstoffe und sind in der Anwendung besonders einfach. Das Ergebnis der kosmetischen Eigenschaften ĂŒberzeugte die Tester, auch wenn die Testsieger die Versprechungen der Hersteller nicht vollstĂ€ndig erfĂŒllen konnten. Unter den wasserfesten Mascaras im Test zeichnete sich der Perfect Volume Mascara Waterproof fĂŒr einen Preis von etwa zehn Euro von Artdeco aus; der Testsieger in dieser Produktkategorie erhielt das Urteil „gut“ sowie die Note 1,9. Am wenigsten ĂŒberzeugte das Ergebnis des LashBomb Mascara von p2 fĂŒr einen Preis von rund vier Euro. Der Mascara trocknet sehr langsam und lĂ€sst sich nur ungleichmĂ€ĂŸig verteilen. DarĂŒber hinaus nimmt die BĂŒrste grundsĂ€tzlich zu viel FlĂŒssigkeit auf. Der Mascara von Rimmel enttĂ€uschte im Test durch eine zu hohe Keimbelastung, die eigentlich durch die enthaltenden Konservierungsstoffe weitestgehend verhindert werden soll.

Im Oktober 2019 testete ÖKO-TEST 20 schwarze Mascaras. Die Tester ĂŒberprĂŒften die Produkte von verschiedenen Herstellern auf ihren volumengebenden Effekt sowie eventuell enthaltene Schadstoffe. 7 der 20 Produkte im Test waren als Naturkosmetikprodukte klassifiziert. Zwölf der getesteten Mascara erhielten entweder das Testurteil „sehr gut“ oder „gut“. Die anderen Mascaras erhielten im Ergebnis Punktabzug, da in den Produkten umweltschĂ€dliche Silikone oder synthetische Polymere enthalten sind. Diese Inhaltsstoffe sorgen zwar fĂŒr einen guten Halt der FlĂŒssigkeit auf den Wimpern, gelangen aber beim Abschminken ins Grundwasser, sofern sie in den Abfluss gegeben werden.

Als Testsieger ging der Nothing but Volume von Alverde fĂŒr zehn Euro hervor. Ebenfalls mit „sehr gut“ beurteilen die Tester die Mascaras Natural Mascara Maximum Volume von Benecos, Dr. Hauschkas Volume Mascara, Laveras Volume Mascara sowie Fresh Volume Extreme Mascara von Sante. Die Produkte im Test bewegen sich in einer Preisspanne von 5 bis 20 Euro. Da es sich hierbei um Naturkosmetik handelt, lagen in diesem Test vor allem die naturzertifizierten Mascaras vorn. Der Mascara PS... Volumising Mascara von Primark erhielt das Urteil „ungenĂŒgend“, da er mit dem krebsverdĂ€chtigen Stoff Formaldehyd in Verbindung gebracht werden konnte.