Akku-Heckenscheren

Die 7 besten Akku-Heckenscheren im Test & Vergleich

Produktinformation
Hersteller
Akku inkusive
AkkukapazitÀt
Akkuspannung
Akkutyp
Ladezeit
Betriebsdauer
Anti-Blockier-System
Messerabstand
SchnittlÀnge
Hubzahl bei Leerlauf
Maximale AststÀrke
LautstÀrke
Farbe
Ladestandsanzeige
Messerschutz
Maße
Gewicht
LIeferumfang

Akku-Heckenscheren-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • FĂŒr eine dichte Hecke empfiehlt es sich, diese jĂ€hrlich vor dem Austrieb zu schneiden.
  • Eine Akku-Heckenschere funktioniert, ohne wĂ€hrend des Betriebs an die Steckdose angeschlossen zu sein, wodurch sie Anwendern mehr Bewegungsfreiheit verschafft.
  • Weitere Vorteile der Akku-Heckenschere sind die geringen Emissionen und die leise Arbeitsweise.
  • Zu den wichtigsten Kaufkriterien bei einer Akku-Heckenschere zĂ€hlen die Akku-Laufzeit und die SchnittstĂ€rke.

Komfortable Helfer im Garten

Ein Garten ist der ideale Ort zum Entspannen, erfordert aber gleichzeitig viel Arbeit und Zeit, um in einem gepflegten Zustand zu bleiben. Wer beispielsweise eine ansehnliche, dichte Hecke sein Eigen nennen möchte, muss diese einmal pro Jahr vor dem Austrieb schneiden. Eine passende Akku-Heckenschere kann diese Arbeit enorm erleichtern.

Die Vor- und Nachteile von Akku-Heckenscheren

Zum Schneiden von Hecken, BĂŒschen und BĂ€umen kann der HobbygĂ€rtner zwischen Benzin-Heckenscheren, Elektro-Heckenscheren (mit Netzkabel) und Akku-Heckenscheren (elektrobetrieben ohne Netzkabel) wĂ€hlen. Bis auf die hochpreisigen ProfigerĂ€te stoßen alle Heckenscheren irgendwann an ihre Leistungsgrenzen. GenĂŒgt die motorbetriebene Heckenschere fĂŒr einen Ast oder Heckenbereich nicht mehr aus, kann immer noch die mit beiden HĂ€nden gefĂŒhrte manuelle Heckenschere zum Einsatz kommen. Sehr dicke Äste können mit einer SĂ€ge entfernt werden.

Die Benzin-Heckenscheren produzieren umweltschĂ€dliche Abgase und hohen LĂ€rm. Dagegen arbeiten elektrische Heckenscheren umweltfreundlich und deutlich leiser. Akku-Heckenscheren haben den Vorteil, dass der Anwender sich damit frei im Garten bewegen kann, ohne darauf achten zu mĂŒssen, wo sich die nĂ€chste Steckdose befindet. Moderne Akku-Heckenscheren schneiden immer lĂ€nger. Die Akku-Laufzeiten mancher GerĂ€te liegen bei bis zu 80 Minuten. Sie sind ideal fĂŒr RĂŒck- und Pflegeschnitte von Hecken, BĂŒschen und BĂ€umen.

Die folgende Übersicht fasst alle wichtigen Vor- und Nachteile der Akku-Heckenschere zusammen:

Vorteile
  • Bewegungsfreiheit
  • Relativ leicht
  • Wenig GerĂ€uschbelĂ€stigung
  • Keine durchtrennten Kabel
  • Keine Abgase
  • Keine fossilen Brennstoffe
Nachteile
  • Leistungseinbußen, hohe Akkuleistung erforderlich
  • Laufzeit abhĂ€ngig vom Akku
  • Leistung hat ihren Preis

Wie funktioniert die Akku-Heckenschere?

Am Griff der Heckenschere ist das Messer, das sogenannte Schwert, angesetzt. Es besteht aus zwei oder drei Teilen. Eines davon ist die feststehende Leiste mit Messern auf beiden Seiten. Eine zweite Messerleiste in einer FĂŒhrungsschiene wird auf- und abgeschoben. Damit simuliert die Heckenschere viele kleine Scheren, die auch kleine und dĂŒnne Zweige gut schneiden. Auf der gesamten SchwertlĂ€nge soll die Schneidkraft einheitlich sein und eine gleichmĂ€ĂŸige Schnittkante bilden.

Die Schnittbreite ist der Abstand zwischen den Messern. Umso grĂ¶ĂŸer die Schnittbreite, desto dicker können die zu schneidenden Äste sein. Allerdings braucht eine Akku-Heckenschere neben einer großen Schnittbreite auch eine höhere Motorleistung, wie etwa einen 36-Volt-Akku, um stĂ€rkere Äste durchtrennen zu können.

Kaufberatung fĂŒr die Akku-Heckenschere

Weniger laut, weniger geruchsintensiv als Benzin-Heckenscheren und ohne lĂ€stige Kabel sind die Akku-Heckenscheren perfekt fĂŒr die Schneidearbeiten im Garten. Sind dort stĂ€rkere Hecken zu bewĂ€ltigen oder intensivere RĂŒckschnitte gefordert, sollte zur stĂ€rken 36-Volt-Akku-Heckenschere gegriffen werden. Die kleineren 18-Volt-GerĂ€te zeigen nicht genĂŒgend Leistung, um auch krĂ€ftigere Äste sauber zu schneiden. Auf welche Kriterien Verbraucher darĂŒber hinaus achten sollten, beleuchten die folgenden Abschnitte.

SchnittstÀrke und hohe Akkuspannung

FĂŒr grĂ¶ĂŸere Hecken und stĂ€rkere RĂŒckschnitte bedarf es ausreichend Motorkraft. Die grĂ¶ĂŸere SchnittstĂ€rke von dickeren Ästen erfordert wiederum eine höhere Akkuspannung. Umso grĂ¶ĂŸer die SchwertstĂ€rke, desto höher fĂ€llt in der Regel auch die Leistung des Akkus aus, denn dickere Zweige und grĂ¶ĂŸere Heckenabschnitte mĂŒssen mit einem Schnitt gleichmĂ€ĂŸig und sauber erfolgen.

Der Garten gibt die richtige Leistungsklasse fĂŒr die Akkuschere vor. FĂŒr regelmĂ€ĂŸige Pflegeschnitte genĂŒgen Akku-Heckenscheren mit 18 Volt. FĂŒr stĂ€rkere RĂŒckschnitte und grĂ¶ĂŸere Hecken empfehlen sich stĂ€rkere 36-Volt-Modelle. WĂ€hrend die 18-Volt-Klasse fĂŒr kleinere Pflegeschnitte ab 100 Euro zu haben ist, muss fĂŒr anspruchsvollere Arbeiten mit den professionelleren Akkuscheren bereits mit 200 Euro gerechnet werden. Die Profi-Klasse der Akkuscheren beginnt bei etwa 300 Euro.

Die Akkuleistung der meisten fĂŒr den Garten erhĂ€ltlichen GerĂ€te liegt bei einer Spannung von 18 bis 40 Volt.

Die Akku-Laufzeit

Umso höher die Akku-KapazitĂ€t, desto lĂ€nger die Laufzeit. Die KapazitĂ€t des Akkus betrĂ€gt meist zwischen 1,5 und 3 Amperestunden (Ah). GrundsĂ€tzlich soll ein höherer Ampere-Wert ein lĂ€ngeres Heckenschneiden gewĂ€hrleisten, was allerdings nicht immer zutrifft. Bei vielen GerĂ€ten liegt die Akku-Laufzeit zwischen 30 und 75 Minuten. Danach muss der Akku an das LadegerĂ€t – was je nach GerĂ€t eine bis fĂŒnf Stunden dauern kann. Allerdings können je nach HeckengrĂ¶ĂŸe 30 Minuten Schneidezeit durchaus ausreichend sein.

Handhabung und Gewicht

FĂŒr ein möglichst gelenkschonendes und durchgĂ€ngiges Arbeiten empfiehlt sich eine möglichst leichte Akku-Heckenschere. Die meisten GerĂ€te wiegen inklusive Akku zwischen drei und fĂŒnf Kilogramm. Damit sind die Akku-Heckenscheren Leichtgewichte, denn Benzin- und elektrobetriebene Heckenscheren wiegen zum Teil sechs Kilogramm und mehr. Wird in einem Arbeitsgang viel geschnitten, empfiehlt sich der Blick auf das Gewicht der Heckenschere. Auch wenn ĂŒber Kopf geschnitten werden muss, wie etwa bei hohen Hecken, empfiehlt sich ein leichtes GerĂ€t.

Hilfreich kann auch ein drehbarer Griff sein. Bei der Wahl der richtigen Akku-Heckenschere fĂŒr entspanntes und auch lĂ€ngeres Schneiden muss allerdings beides stimmen: die Handhaltung und der Schwerpunkt des GerĂ€ts. Umso weiter der Schwerpunkt vom Messer entfernt ist, desto schwerer liegt das GerĂ€t in der Hand. Das geht in den Arm und erfordert viel Kraft. 

SchwertlĂ€nge fĂŒr breite Schnitte

Umso lĂ€nger die Messer auf dem HandgerĂ€t, desto breiter wird der Schnitt. Ist die Hecke breiter als das Schwert, muss zweimal geschnitten werden. GleichmĂ€ĂŸiger wird das Ergebnis bei nur einem Durchgang. Bei einer 40 Zentimeter breiten Hecke sollte das Schwert 50 Zentimeter lang sein, um mit einem Schnitt die gesamte Hecke und ihre Außenkante in einer Bewegung zu schneiden. FĂŒr feinere Arbeiten, wie Zierschnitte an BĂŒschen und Buchsbaum ist ein kĂŒrzeres Schwert handlicher.

Sicherheit bei der Akku-Heckenschere

Neben den obligatorischen TÜV- bzw. GS-PrĂŒfungen erhöhen mechanische Schutzvorrichtungen wie Schnellabschaltungen und Abschaltungen bei Messereingriffen die Sicherheit beim Betrieb.

Beliebte Hersteller von Akku-Heckenscheren

Black & Decker, Bosch, Einhell, FlexoTrim, Gardena, Greenworks Tools, Grizzly, GĂŒde, Makita, Matrix, Ryobi, Stihl, Tonino Lamborghini

Verschiedene Heckenscheren im Vergleich

Heckenscheren sind in diversen AusfĂŒhrungen erhĂ€ltlich. Der folgende Abschnitt beleuchtet die Eigenheiten der verschiedenen Modelle sowie ihre Vor- und Nachteile gegenĂŒber der Akku-Heckenschere, die in diesem Vergleich im Fokus steht.

Kabel-Heckenscheren

Elektro-Heckenscheren mit Netzanschluss sind die gĂŒnstigsten Heckenscheren - zumindest unter den gĂ€ngigen Antriebsformen. Sie verfĂŒgen weder ĂŒber einen Akku noch einen Benzintank und sind daher nochmal leichter als andere GerĂ€te. Der Nachteil ist die eingeschrĂ€nkte Bewegungsfreiheit durch das Stromkabel und die Kabeltrommel mit dem VerlĂ€ngerungskabel. Wird auf feuchter Wiese geschnitten, ist gerade bei der Zuleitung besondere Vorsicht geboten. Das Kabel der Heckenschere muss im Blick bleiben, denn ein versehentliches Durchtrennen bei der Arbeit kommt hĂ€ufiger vor. In punkto Leistung kommt aber auch die kabelgefĂŒhrte Elektro-Heckenschere nicht an die Benzin-Heckenschere heran.

Benzin-Heckenschere

Wenn die GerĂ€usch- und GeruchsbelĂ€stigung die Nachbarn nicht stört, kann die Wahl auf eine der kraftstoffbetriebenen Heckenscheren fallen. Die Benziner unter den Heckenscheren sind am leistungsstĂ€rksten. Mit einer SchnittlĂ€nge zwischen 45 und 75 Zentimeter liegt ihr Gewicht vergleichsweise hoch. GerĂ€te ĂŒber 600 Watt und mit ĂŒber 70 Zentimeter SchnittlĂ€nge werden meist im Profibereich, beispielsweise von LandschaftsgĂ€rtnern, verwendet.

Akku-Teleskopheckenschere

Mit der akkubetriebenen Stab-Heckenschere oder Hoch-Heckenschere entfĂ€llt das Erklimmen der Leiter. Bei genĂŒgend Akkuleistung lassen sich mit einer ausziehbaren Akku-Heckenschere auch höher hĂ€ngende stĂ€rkere Zweige schneiden. Bei der Auswahl der Teleskop-Heckenschere ist die LĂ€nge des Teleskopstiels fĂŒr die Reichweite entscheidend. Angebotene LĂ€ngen liegen meist zwischen zwei und fĂŒnf Meter. GartenbĂ€ume lassen sich mit einer drei Meter Teleskop-Heckenschere meist gut erreichen, denn es kommt die eigene KörpergrĂ¶ĂŸe noch dazu. Der Schwertkopf der Teleskop-Heckenschere hat ein Gelenk, damit durch Anwinkeln auch schwer erreichbare Stellen zugĂ€nglich werden. SchwertlĂ€nge und SchnittstĂ€rke sind wie auch bei der nicht ausziehbaren Akku-Heckenschere fĂŒr den Einsatz beim Schneiden von Hecken und BĂŒschen entscheidende Kaufkriterien.

Manuelle Heckenschere

Die klassische Heckenschere ist zwar sofort einsatzbereit, aber leicht ist sie auch nicht immer. FĂŒr den Formschnitt sind kleinere Modelle durchaus geeignet, beim Schneiden der Hecke werden die beidhĂ€ndige FĂŒhrung und das Gewicht schnell problematisch. Die SchnittlĂ€nge der manuellen Heckenscheren liegt zwischen 20 und 40 Zentimeter und bei AststĂ€rken bei etwa 50 Millimeter. Der Kraftaufwand beim Kappen stĂ€rkerer Zweige ist allerdings recht hoch. Einige manuelle Scheren haben einen zusĂ€tzlichen Getriebemechanismus, der den Kraftaufwand beim Schneiden reduziert.

Tipps zur Pflege von Hecke und Schere

Die Hecke treibt aus der Form. Dazu sammelt sich ĂŒber den Winter altes und schwaches Holz an. In der kalten Jahreszeit sind besonders die Triebspitzen gefĂ€hrdet. Bevor die Hecke neu austreibt, sollte sie mit einem Schnitt in Form gebracht und vom Altholz befreit werden. Die vorhandenen KrĂ€fte und SĂ€fte der Pflanze kommen den gesunden Pflanzenteilen zugute. Die Folgenden Hinweise und Tipps helfen bei der Pflege der Hecke und der Schere.

Hecken richtig schneiden

GrĂŒne Hecken, die nicht blĂŒhen mĂŒssen regelmĂ€ĂŸig geschnitten werden. Der Schnitt zum richtigen Zeitpunkt entfernt im FrĂŒhjahr altes Holz und sorgt fĂŒr eine Wiederbelebung der Hecke. Unterhalb der Schnittkanten bilden sich schon bald neue Triebe aus und die Hecke wird dichter und gesĂŒnder. Das Ă€ltere Holz im unteren Teil erhĂ€lt durch den RĂŒckschnitt wieder mehr Licht.

Meist erfolgt der erste Heckenschnitt im FrĂŒhjahr, bevor die Hecke ausschlĂ€gt. Zu dieser Zeit brĂŒten auch noch keine Vögel im GebĂŒsch. Der zweite Schnitt zum Ende des Hochsommers bringt die Hecke in Form und bereitet sie auf die Winterperiode vor. Nach dem Sommer- bzw. Herbstschnitt soll genĂŒgend Zeit verbleiben, um die Wunden zu schließen und sich auf die karge Winterzeit einzustellen. Bei Kiefern und Fichtenhecken erfolgt ein zweiter leichter Formschnitt bereits im Mai, damit sich möglichst viele Seitentriebe bilden.

Feste Termine fĂŒr die Heckenschere

Der erste radikale RĂŒckschnitt muss vor dem 1. MĂ€rz erfolgt sein. Danach und bis zum 30. September sind fĂŒr "Hecken, lebende ZĂ€une, GebĂŒsche und andere Gehölze" nur noch Form- und Pflegeschnitte erlaubt, so das Bundesnaturschutzgesetz in § 39 Abs. 5 Abschnitt 2. Zwischen dem 1. MĂ€rz und dem 30. September sind nur echte RĂŒckschnitte verboten. Form- und Pflegeschnitte können in dem Zeitraum durchaus erfolgen. 

Hecke gerade schneiden

Die Hecke sollte sich idealerweise ganz leicht nach oben hin verdĂŒnnen, damit das Ă€ltere untenliegende Holz mehr Licht erreichen kann. Der obere Abschluss (obere Kante) der Hecke sollte aus Ă€sthetischen GrĂŒnden jedoch möglichst gerade ausfallen. Mit zwei StĂ€ben kann eine Schnur in der gewĂŒnschten Höhe gespannt werden, in deren Höhe die Hecke ĂŒber ihre gesamte Breite geschnitten wird.

Zusammengefasst: Die Tipps fĂŒr das Heckenschneiden:

  • Am besten an bedeckten Tagen schneiden, um ein Austrocknen zu vermeiden.
  • Schutzkleidung und Handschuhe tragen, da PflanzensĂ€fte Hautreizungen auslösen können.
  • Beim Schneiden sollten fĂŒr ein entspanntes und möglichst ermĂŒdungsfreies Arbeiten sĂ€mtliche Bewegungen aus dem RĂŒcken kommen.
  • In Trapezform schneiden: LĂ€uft die Hecke nach oben hin schmaler zu, erhalten die unteren Bereiche mehr Licht.
  • Radikale RĂŒckschnitte vom 1. Oktober bis 29. Februar (BNatSchG). Möglichst kurz vor dem ersten Austreiben Ende Februar.
  • Pflege- und Formschnitte vom 1. MĂ€rz bis 30. September.
Vorsicht vor Sonnenbrand

Beim Schneiden in der prallen Sonne können die nun freiliegenden jungen BlÀtter leicht einen Sonnenbrand bekommen und vertrocknen.

Heckenscheren-Pflege leicht gemacht

Zur richtigen Pflege Ihrer Akku-Heckenschere sollten Anwender nach der Verwendung den Akku und das Schwert entnehmen, um die Messer zu reinigen. Wird das Schwert nicht umgehend gereinigt, trocknend Harz und PflanzensĂ€fte und verkleben die Messer. Die Laufschiene am Schwert kann regelmĂ€ĂŸig geölt werden. Viele Hersteller bieten Multifunktionssprays an, die sowohl Reinigung als auch Pflege ĂŒbernehmen. Die Akku-Heckenschere sollte stets bei entnommenem Akku vor Frost und Feuchtigkeit geschĂŒtzt aufbewahrt werden.

Akku-Pflege leicht gemacht

Die Heckenschere ist ĂŒblicherweise nicht regelmĂ€ĂŸig im Gebrauch. Erfordert die Natur einen Einsatz im Garten, muss sie allerdings einsatzbereit sein. Unmittelbar vor der Nutzung sollte der Akku nochmals voll aufgeladen werden. Zwischen den EinsĂ€tzen entnehmen Nutzer den Akku am besten und lagern ihn an einem frostfreien, aber kĂŒhlen und trockenen Ort. In der Schere oder im LadegerĂ€t sollte der Akku nicht gelagert werden, denn dort kann er sich langsam entladen.

Tests von Akku-Heckenscheren

Wichtig: Hierbei handelt es sich um einen Akku-Heckenscheren-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Die Stiftung Warentest hat im Juli 2017 15 Akku-Heckenscheren getestet, darunter fĂŒnf Langstiel-Heckenscheren. Die Preise der getesteten Modelle lagen zwischen 86 und 585 Euro. Das Schnittvermögen, die Schnittgeschwindigkeit und die SchnittqualitĂ€t flossen mit insgesamt 35 Prozent in die Testnote ein. Die Handhabung wurde mit 30 Prozent gewertet. Akku und LadegerĂ€t machten 15 Prozent der Note aus, ebenso die Haltbarkeit. Bei der Sicherheit, die fĂŒnf Prozent der Gesamtnote ausmachte, wurden nicht nur elektrische SicherheitsprĂŒfungen, sondern auch mechanische Schutzvorrichtungen gegen den Messereingriff und die Schnellabschaltung ĂŒberprĂŒft.

Wie schneiden Akku-Heckenscheren bei Stiftung Warentest ab?

Zum Testsieger kĂŒrte die Stiftung Warentest das Modell Stihl HSA 56 mit der Note „Gut“ (1,7). Die Akku-Heckenschere kostet rund 80 Euro und wiegt inklusive Akku 3,7 Kilogramm. Die Bosch AHS 50-20 LI sicherte sich im Test den zweiten Platz mit der Gesamtnote 1,9. In der Kategorie Schneiden schnitt sie mit der Note 2,4 deutlich schlechter ab als der Testsieger. Vor allem den RĂŒckschnitt krĂ€ftiger Hecken bemĂ€ngelten die Tester. Insgesamt bewertete die Stiftung Warentest sechs der getesteten Akku-Heckenscheren mit der Note „Gut“, sechs mit einem „Befriedigend“, zwei mit einem „Ausreichend“ und ein Produkt mit einem „Mangelhaft“. Bei Letzterem handelt es sich um das Modell Einhell GE-HH18LiT, dessen Getriebe im Test sehr frĂŒh kaputt ging.

Akku-Heckenscheren bei ÖKO-Test

Im Mai 2014 veröffentlichte das Verbrauchermagazin ÖKO-Test seine Bewertung fĂŒr 7 Elektroheckenscheren mit MesserlĂ€ngen von 55 bis 60 Zentimeter und Preisen zwischen 54 und 244 Euro. Die Tester von Ökotest empfahlen eine Investition von 150 Euro und mehr fĂŒr eine gute Heckenschere.

Gelobt haben die Experten von ÖKO-Test die 600-Watt-Bosch AHS 60-26, denn dieses Modell konnte tatsĂ€chlich auch Hecken schneiden und zauderte selbst bei den 16-Millimeter-BuchenstĂ€ben nicht. Dicke Äste sauber kappen konnte auch die Stihl HSE 61 mit lediglich 500 Watt. 

Die Bosch-GerĂ€te ĂŒberzeugten die Tester in der Handhabung und Ergonomie. Denn beim GerĂ€teschwerpunkt zeigten sowohl die Modelle von Bosch als auch die von Black & Decker, dass der Schwerpunkt gĂŒnstig verteilt und auch bei lĂ€ngerer Arbeit noch bequem zu halten war. In der technischen PrĂŒfung konnte die Black & Decker GT6060-QS Type 01 fĂŒr knapp 85 Euro jedoch nicht ĂŒberzeugen und ihre Schnittleistung wurde beanstandet.

Akku-Heckenscheren im Test bei selbst.de

Die Tester des Magazins selbst.de haben im Mai 2015 insgesamt 17 Akku-Heckenscheren getestet. Das ernĂŒchternde Ergebnis: Im Akku-Heckenscheren-Test schaffte keines der getesteten GerĂ€te Äste ĂŒber 14 Millimeter StĂ€rke. Testsieger wurde die Dolmar AH-1853H mit 520 mm MesserlĂ€nge, 18 Volt Akkuspannung und einem damaligen Preis von rund 300 Euro. Zweitplatzieren konnte sich die deutlich gĂŒnstigere Gardena Easy Cut LI-18/50 mit 500 Millimetern MesserlĂ€nge und ebenfalls 18 Volt. Testsieger in der 36-Volt-Klasse wurde die Hitachi CH 36 DL (etwa 350 Euro), gefolgt von der Bosch AHS 54-20 LI. Die Stihl HSA 66 fĂŒr etwa 400 Euro belegte den dritten Platz.