Dampfbügelstationen

Die 7 besten Dampfbügelstationen im Test & Vergleich

Produktinformation
Hersteller
Material Bügelsohle
Fassungsvermögen Wassertank
Leistung
Abschaltautomatik
Vertikale Dampffunktion
Dampfdruck
Dampfleistung
Dampfstoß
Anti-Kalk-Funktion
Tropfstopp-System
Selbstreinigungsfunktion
Sprühnebel
Kontrolllampe
Handbuch
Geräuscharm
Zubehör

Dampfbügelstation-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Dampfbügelstationen sind für Vielbügler und Anspruchsvolle, um Knitterfalten den Kampf anzusagen.
  • Der Dampfdruck wird von der Basisstation über einen Schlauch in das Bügeleisen geleitet. Das Eisen selbst liegt leicht in der Hand, die Basisstation hält den Wasservorrat.
  • Das leichte Anfeuchten der Wäsche durch den Dampf, die Hitze und der Dampfdruck plätten die Falten.
  • Zusätzliche Schutzsohlen oder vertikales Bügeln eignen sich für Wolle, Seide, Flauschiges und sehr empfindliche Gewebe.

Wasserdampf für glatte Stoffe

Heißer Dampf, sanft gleitende Bügelsohlen und die Falten sind raus – das ist zumindest die Wunschvorstellung vieler Verbraucher. Denn Bügeln gehört für die meisten zu den eher unbeliebten Haushaltspflichten. Tatsächlich ist das Glätten mit Wasserdampf die effektivste Bügelmethode. Im Gegensatz zu den Trockenbügeleisen aus Großmutters Zeiten, die durch Hitze und Anpressdruck die Falten auszubügeln versuchten, wird beim Dampfbügeln neben Hitze und dem Eigengewicht des Geräts heißer Dampfdruck zum Glätten verwendet. Damit sind auch dickere und schwer zu glättende Stoffe, wie etwa Leinen, in akzeptabler Zeit glattzubügeln. Daher ist es nicht verwunderlich, dass kaum jemand noch ohne Dampf bügelt. Neben herkömmlichen Dampfbügeleisen gewinnen die Dampfbügelstationen immer mehr Anhänger, auch in den Singlehaushalten.

Was ist eine Dampfbügelstation?

Eine Dampfbügelstation besteht aus einem Bügeleisen und einer Basisstation. In der Basisstation ist der Wassertank (üblicherweise etwa zwei Liter) mit einem Boiler integriert, der den Dampf erzeugt. Dazu wird das Wasser bis auf 130 Grad Celsius erhitzt. Der dabei im Boiler entstehende Wasserdampf drückt über den Schlauch in das Bügeleisen. Im Eisen selbst wird keinerlei Dampf erzeugt, nur der Dampfdruck wird über die Sohle abgegeben. Durch den 1,50 bis 1,80 Meter langen Schlauch kommen beim Eisen etwa vier bis fünf Bar Dampfdruck an. Mit einer ordentlichen Portion Dampf dringt Hitze und Feuchtigkeit auch in dicke Stoffe, die sich mit der Dampfbügelstation gut glätten lassen.

Welche Vorzüge hat die Dampfbügelstation

Wassertank und Bügeleisen sind bei einer Dampfbügelstation getrennt. Damit wird das Eisen selbst sehr leicht, denn der Wassertank befindet sich in der Basisstation. So lassen sich darüber hinaus größere Wassertanks umsetzen, die ein längeres Bügeln ermöglichen. Zudem kann die Dampfbügelstation einen deutlich höheren Dampfdruck erzeugen, als das Dampfbügeleisen. Auch die generierte Hitze ist höher.

Dicke und dünne Stoffe effektiv glätten

Mit den Dampfbügelstationen wird großer Dampfdruck generiert. Möglichst kleine Wasserpartikel dringen in das Gewebe ein und feuchten es an. Hitze, Druck und Dampf glätten die Fasern. Damit eignet sich die Dampfbügelstationen optimal für dicke Stoffe.

Dampf wird in der Dampfbügelstation nicht nur bei großer Hitze, sondern bereits bei niedrigen Temperaturen erzeugt. Damit bügelt die Dampfstation auch empfindliche Stoffe, wie Synthetik. Sollen Wolle oder Seide gebügelt werden, sind spezielle Sohlen als Zubehör erhältlich. Einige Bügeleisen sind werksmäßig bereits mit einer Keramiksohle ausgestattet, die sich für alle Gewebearten eignet. 

Einer der wenigen Nachteile einer Dampfbügelstation ist, dass sie größer und damit schwieriger zu verstauen ist, als ein gewöhnliches Dampfbügeleisen. Daneben schreckt der teilweise fast dreimal so hohe Anschaffungspreis ebenfalls einige der Dampfstation-Interessenten ab.

Vorteile
  • Für längeres Bügeln
  • Geringes Gewicht des Handgeräts
  • Gutes Ergebnis bei dicken Stoffen, tiefen Falten und Spezialgewebe
  • Einfache Benutzung
Nachteile
  • Hoher Platzbedarf
  • Hoher Preis
  • Hoher Stromverbrauch.

Wie alles anfing

Die ersten Bügeleisen entstanden im 15. Jahrhundert. Die großen meist schwarz lackierten Bügeleisen aus Eisen hatten eine möglichst glatte Metallsohle und einen Hohlraum, den Nutzer mit heißen Kohlen befüllten. Der Griff war aus Holz, denn das Bügeleisen wurde ziemlich heiß. Abgestellt wurde es auf dem Herd. Die Kohle konnte Spuren auf der Kleidung hinterlassen, was natürlich unpraktisch war. Es folgten Hohlräume über der Bodenplatte, in die glühende Eisenplatten eingesetzt wurden.

Anfang des 20. Jahrhunderts kamen die ersten elektrischen Bügelgeräte auf den Markt. Temperaturregler gab es noch keine, was zu Brandflecken führte. Noch heute bügeln viele Hausfrauen zuerst den unteren Teil des Hemdes. Falls das Bügeleisen zu heiß war, soll der Test an einer möglichst unauffälligen Stelle den Stoff verbrennen. Einige der Modelle waren jedoch bereits mit einer kleinen Sprühflasche erhältlich, da die Feuchtigkeit beim Glätten half. Das erste Dampfbügeleisen, das Vapo Matic vom französischen Hersteller Calor, kam schließlich in 1963 auf den internationalen Markt. Erst seit der Jahrtausendwende wird das Dampfbügeleisen zur Dampfbügelstation weiterentwickelt - zumindest für den privaten Gebrauch. Die Dampfbügelstationen sind seit Anfang des letzten Jahrhunderts bereits in den großen professionellen Reinigungen vertreten. Für den Einsatz im Privathaushalt waren Sie bisher zu teuer.

Kauftipps für die richtige Dampfbügelstation

Je nach Hersteller und Modell unterscheiden sich die verschiedenen Dampfbügelstationen auf dem Markt teilweise enorm. Daher sollten Verbraucher bei ihrer Kaufentscheidung einige Kriterien beachten, um keinen Fehlkauf zu tätigen. Welche technischen Finessen sollte die optimale Dampfbügelstation für den Haushalt haben?

Bekannte Hersteller von Dampfbügelstationen

Ariete, Bosch, Calor, DeLonghi, Domena, Laurastar, Philips, Polti, Rowenta, Siemens, Tefal

Fassungsvermögen des Wassertanks

Umso größer der Tank, umso länger kann gebügelt werden. Leert sich der Wassertank, leuchtet die Kontrollleuchte am Gerät und Wasser muss nachgefüllt werden. An sich ist das kein Problem, denn das Nachfüllen selbst dauert nicht lange. Allerdings dauert es einige Minuten, bis sich wieder genügend Wasserdampf im Behälter gebildet hat, um mit Dampf weiter zu bügeln.

Der Wassertank sollte idealerweise zum Waschmaschineninhalt passen. Wer zwischen den Bügelbergen einige Minuten warten kann, füllt den kleineren Wassertank eben öfter nach. Um 90 Minuten zu bügeln werden mindestens 1,5 Liter Wassertankvolumen gebraucht. Einfache Dampfbügeleisen fassen gerade einmal 300 Milliliter Wasser. Je nach Dampfverbrauch muss ein längerer Bügeleinsatz öfter unterbrochen werden - um Wasser nachzufüllen und auf die Erhitzung im Boiler zu warten. Erst wenn ausreichend Wasserdampf zur Verfügung steht, erlischt die Kontrollleuchte. Weitergebügelt werden kann bereits gleich nach dem Auffüllen des Wassers, allerdings wird dann wie mit einem herkömmlichen Bügeleisen ohne Wasserdampf gebügelt.

Praktisch sind Wassertanks aus durchsichtigem Material, um den Füllstand abschätzen zu können und bei den letzten Bügelstücken vielleicht das Bügelverhalten anzupassen. Alternativ zeigt eine Skala den Füllstand an. Der Behälter sollte sich zum Befüllen leicht abnehmen lassen.

Wasserdampf erzeugen

Das Wichtigste beim Dampfbügeln ist der erzeugte Dampf. Die Bügelstation erzeugt viermal mehr Dampfdruck als das normale Dampfbügeleisen. Der Dampf bewirkt das schnelle und einfache Bügelergebnis. Für Stoffe aus Leinen, Baumwolle und Synthetik ist die richtige Mischung aus Hitze und Dampf entscheidend. Leinen ist ein sehr knitter anfälliger Stoff, der sich trocken kaum bügeln lässt. Auch das Bügeln von Baumwolle profitiert vom heißen Dampf. Bei Synthetikstoffen ist besondere Vorsicht geboten, denn zu hohe Hitze schädigt das Garn.

Als Faustregel bei der Dampferzeugung gilt, dass kleinere Dampfpartikel bessere Ergebnisse erzielen, denn sie dringen leichter und schneller in das Gewebe ein. Der Dampfausstoß der Dampfbügelstation sollte regulierbar sein. Viel oder wenig Dampf lässt sich zahlenmäßig mit einem Bereich zwischen 35 und 130 Gramm pro Minute gleichsetzen. Bereits ab 100 Gramm pro Minute können dicke Stoffe gut geglättet werden. Reguläre Dampfbügeleisen erzeugen meist nicht mehr als 50 Gramm Dampf pro Minute.

Die Bügelsohle - der einzige Kontakt mit dem Stoff

Wie bei regulären Dampfbügeleisen sollte die Bügelsohle hochwertig sein und gute Gleiteigenschaften aufweisen. Je leichter das Eisen gleitet, umso weniger Kraft ist erforderlich. Das Eigengewicht des Handgeräts ist üblicherweise schwer genug, sodass das Gerät nicht zusätzlich auf den Stoff gedrückt werden muss.

Das Material der Sohle sollte kratzbeständig sein. Die unterschiedlichen Hersteller bevorzugen verschiedene Sohlenbeschichtungen: Keramik, Teflon, Eloxal oder Careeza werden auf die Edelstahlsohle aufgetragen. 

Praktisch: Auffrischen mit Vertikaldampf

Zum Aufbügeln von Kleidungsstücken können diese direkt auf dem Bügel hängend mit dem vertikal (Spitze des Bügeleisens zeigt zur Decke, die Sohle zum Kleidungsstück) gehaltenen Dampfbügeleisen aufgefrischt werden. Das Eisen berührt den Stoff nicht, sondern lediglich der Dampf geht durch die Fasern. Dies ist eine gute Lösung für Kleidungsstücke aus besonderen Stoffen, wie Samt oder Flausch, deren Oberfläche nicht zerdrückt werden soll.

Der Griff des Bügeleisens

Ein ergonomischer Griff, mit dem das Eisen gut geführt werden kann, sollte selbstverständlich sein. Das Eisen muss nicht gehoben und nicht gedrückt werden. Schieben muss man es bei einer leichtgängigen Sohle wenig. Nichtsdestotrotz muss das Eisen bei langer Benutzung gut zu greifen und zu heben sein.

Zusatzfunktionen der Dampfbügelstation

Vor allem Dampfbügelstationen aus dem gehobeneren Preissegment sind oft mit zahlreichen Zusatzfeatures ausgestattet. Sinnvoll ist in jedem Fall eine Anti-Kalk-Funktion, denn die Bügelstation wird mit Leitungswasser betrieben. Die Anti-Kalk-Ausstattung gehört mittlerweile zum Standard bei den Geräten. Selbst bei einfachen Dampfbügeleisen ist sie integriert. Die Anti-Kalk-Funktion hält die Bügelsohle von Verkalkungen weitgehend frei.

Zu den Zusatzausstattungen zählt darüber hinaus die Gebläsefunktion für das An- und Absaugen von Kleidungsteilen. Als Zubehör kann je nach Modell auch ein Tropfstopp, eine Selbstreinigungsfunktion und ein Überhitzungsschutz im Lieferumfang enthalten sein. Der Überhitzungsschutz ist Teil der TÜV-Prüfung, die von der Dampfbügelstation bestanden werden muss.

Bügeltisch für die Dampfbügelstation

Zur Dampfbügelstation empfiehlt sich ein passendes Bügelbrett. Die Dampfbügeltische müssen besonders stabil sein, denn Dampfbügelstation und Wasserbefüllung bringen einiges an Gewicht mit. Fünf Kilogramm müssen die Bügeltische mindestens aushalten. Folgende Kriterien sollte ein guter Bügeltisch erfüllen:

  • Stufenlos einstellbar
  • Sehr stabil für schwere Station mit Wassertank
  • Große Ablagefläche für die Bügelstation
  • Bügelfläche mindestens 120 x 30 Zentimeter
  • Aktiv-Bügeltisch mit Ansaug- und Aufblasfunktion
  • Integrierte Steckdose.
Ideal für die Dampfbügelstation: Das Aktivbügelbrett

Die Dampfbügelstation erzeugt viel Dampf, der sehr heiß ist. Nur beim Bügeln auf einem Bügelbrett können Hitze und Wasser durch das nach unten ausweichen. Noch besser sind Bügelbretter mit Absaugung. Solche sogenannten Aktiv-Bügelbretter saugen die Bügelunterlage sind speziell auf die Anforderungen einer Dampfbügelstation ausgerichtet und verfügen unter anderem über eine Absaugfunktion, eine Gebläse und häufig auch eine Zusatzheizung.

Um für die große und recht schwere Dampfbügelstation geeignet zu sein, muss das Bügelbrett über eine extra große Ablagefläche verfügen. Praktisch ist die Steckdose am Bügeltisch, damit die Bügelstation dort angeschlossen werden kann.

Die Höhe des Dampfbügeltisches sollte für kleine oder sitzende Personen 70 Zentimeter betragen, für große Personen auf 90 Zentimeter hochgestellt werden können. Stufenlos einstellbare Dampfbügeltische sind ideal.

Bekannte Hersteller von Bügeltischen sind zum Beispiel Brabantia, Hailo, Leifheit und Vileda.

Auskühlen lassen nach dem Bügeln

Den Bügeltisch vor dem Zusammenklappen auskühlen lassen, damit sich unter dem Brett kein Kondenswasser bildet. Während des Bügelns können Holzfußböden und andere empfindliche Bodenbeläge mit einem Tuch vor Wassertropfen geschützt werden.

Hilfreiche Anwendungstipps

Die Bedienungsanleitung der Dampfbügelstation ist vor allem für unerfahrene Anwender eine gute Hilfe. Sie liefert auch Tipps zur Reinigung und Pflege des Geräts. Die Anleitung für die Dampfbügelstation sollte unbedingt als Erstes zurate gezogen werden, wenn es Probleme oder Fragen zum Gerät gibt. Darüber hinaus können die folgenden Anwendungstipps hilfreich sein.

Der richtige Umgang mit der Dampfbügelstation

  • Tank mit Leitungswasser befüllen
  • Dampfregler auf „0“ stellen
  • Erlischt die Kontrollleuchte, ist genug Wasserdampf für die eingestellte Bügeltemperatur erzeugt
  • Bei sehr viel Dampfverbrauch bei einem Kleidungsstück ist es möglich, dass der Wassertank für das nächste Teil nur etwas weniger Dampf zur Verfügung stellen kann.

Die richtige Bügeltemperatur

  • Kunstfaser wird mit sehr niedriger Temperatur gebügelt
  • Seide mit fast kaltem Dampf
  • Baumwolle und Leinen können mit höheren Dampftemperaturen behandelt werden.

Bei besonders flauschigen Pullovern, empfindlicher Samt- und Wollkleidung, bei Seide und ähnlichen problematischen Geweben kann vertikal gebügelt werden. Mit dem Bügeleisen wird in wenigen Zentimetern Abstand vom Kleidungsstück Dampf erzeugt. Das sorgt für Volumen im Gewebe und glättet den Stoff.

Gummierte Drucke

Die „University of“-Kapuzenpullis und andere Shirts haben oft gummierte Aufdrucke. Am besten werden solche Kleidungsstücke auf Links oder mit einer speziellen Sohlenbeschichtung (wie etwa Keramik) gebügelt. Das Stück kann auch „Vertikal“ und nur mit nicht zu heißem Dampf gebügelt werden.

Reinigung und Pflege

Um eine möglichst hohe Lebensdauer der Dampfbügelstation zu sichern, sind eine regelmäßige Reinigung und Pflege nötig. Die folgenden Tipps helfen dabei:

  • Kein destilliertes Wasser verwenden, da dies zu Rost im Wassertank führen kann.
  • Leichte Verschmutzungen mit mildem Spülmittel und einem Schwamm entfernen.
  • Braune Flecken auf der Sohle lassen sich gut mit Backofenspray entfernen.
  • Zum Säubern von Aluminiumsohlen eignet sich Zitronensaft.
  • Stumpfe Bügelsohlen für zehn Minuten auf ein mit Essig getränktes Tuch stellen.
  • Zu den Hausmitteln gegen stumpfe Bügelsohlen zählt auch das Bügeln über zerknüllte Alufolie.
  • Anhaftende Stoffreste können mit dem Schaber vom Glaskeramikfeld der Kochfläche oder einem Radiergummi entfernt werden. Alternativ kann auch ein Radiergummi helfen.
  • Verstopfte Düsen mit einem in Essig getränkten Wattestäbchen reinigen.

Die Entkalkung des Geräts

Die regelmäßige Entkalkung erhöht die Lebensdauer des Geräts beträchtlich. Für eine einwandfreie Funktion ist eine regelmäßige Entkalkung ratsam. Bei einigen Dampfbügelstationen erinnern Kontrollleuchten an die Entkalkung oder der „Calc Collector“ wird regelmäßig abgespült. Bei anderen Geräten ist eine Kalkkassette zu tauschen.

Tests von Dampfbügelstationen

Wichtig: Es handelt sich hierbei um einen Dampfbügelstation-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte nicht getestet.

Die Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 12/2016 ihres Magazins test insgesamt sieben Dampfbügeleisen, vier Dampfbügelstationen mit Druckboiler und vier Dampfbügelstationen ohne Druckboiler getestet.

Bewertet wurden

  • das Bügelergebnis (vertikales Bedampfen und die verschiedenen Temperatureinstellungen des Geräts)
  • die technische Prüfung (Aufheizen und Abkühlen, Dampfmenge und -dauer, Bügeltemperatur, Bügelsohle)
  • die Handhabung (Bügeln und vertikales Bedampfen, das Befüllen, Verstauen, Entkalken und Reinigen des Geräts, sowie die Einstellungen und die Gebrauchsanleitung)
  • die Haltbarkeit (Dauerprüfung, Sicherheit, Schadstoffe im Produkt, Kratzfestigkeit der Bügelsohle)
  • die mechanische und elektrische Sicherheit
  • der Stromverbrauch.

Der Testsieger wurde die Dampfbügelstation Philips GC9642/60 PerfectCare Elite Silence. Das Gerät schnitt mit der Testnote „Gut“ (1,8) ab. Die auch bei Anwendern beliebte Bügelstation hat die Tester mit der besonders leicht gleitenden Sohle beeindruckt. Die Bügelstation ist einfach zu handhaben und auch das Entkalken ist unproblematisch. Das Eisen selbst wiegt gerade einmal 800 Gramm und ist damit ungewöhnlich leicht.

Zum Bügeln braucht das GC9642/60 PerfectCare Elite Silence nur eine einzige Temperatureinstellung. Die Philips-Bügelstation ist intelligent genug, um die notwendigen Anpassungen selbst vornehmen zu können. Das Geheimnis der mitdenkenden Bügelstation ist die OptimalTEMP-Technologie von Philips, die stets für die optimale Kombination aus Temperatur und Dampf sorgt.

Die günstigere Dampfbügelstation Tefal Pro Express Control GV8963 erzielte die Gesamtnote „Gut“ (2,0) bewertet und liegt damit fast gleichauf mit dem Testsieger von Philips. Den Testsieg verpasste die Pro Express Control GV8963 wohl hauptsächlich wegen des etwas höheren Stromverbrauchs. Die variabel einstellbare Dampfmenge beträgt 0 bis120 Gramm pro Minute, der Dampfstoß mit 440 Gramm pro Minute ist gewaltig.

Bei den Bügeleisen mit Dampf überzeugten das Bosch Sensixx'x DA30 TDA3024020 mit einer Gesamtnote von 2,2, sowie das ebenfalls mit der Note „Gut“ bewertete Tefal Ultragliss FV 4920. Beide Dampfbügeleisen liegen deutlich unter 50 Euro.

ÖKO-Test hat im Februar 2019 Dampfbügeleisen getestet. Von den zehn getesteten Modellen erzielten sechs die Gesamtnote „gut“. Dazu zählen unter anderem das AEG 4Safety Plus DB5230, das Bosch Sensixx'x DA70 EasyComfort sowie das Braun Tex Style 3 SI 3055.