Gaming-Monitore

Die 7 besten Gaming-Monitore im Test & Vergleich

Produktinformation
Hersteller
Maße
Gewicht
Bildeigenschaften
BildschirmgrĂ¶ĂŸe
Auflösung
Reaktionszeit
Helligkeit
Kontrast
Blickwinkel
Beschichtung
AnschlĂŒsse
VGA-Anschluss
DVI-Anschluss
HDMI-Anschluss
DisplayPort
Extras
Lautsprecher
Höhenverstellbar

Gaming-Monitor-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Mit ihrer hohen Bildwiederholungsrate und ihren schnellen Reaktionszeiten sind Gaming-Monitore speziell auf die BedĂŒrfnisse der Gamer zugeschnitten.
  • Gaming-Monitore gibt es in unterschiedlichen GrĂ¶ĂŸen und Ausstattungsvarianten, etwa mit TN-, (M/P)VA- oder IPS-Panel.
  • Weitere Auswahlkriterien sind die Auflösung, die Reaktionszeit, die Bildwiederholfrequenz und die BildschirmgrĂ¶ĂŸe.
  • G-Sync oder FreeSync: FĂŒr die Entscheidung ist relevant, welches Feature die Grafikkarte unterstĂŒtzt.

Gaming-Monitor oder Klassiker?

FĂŒr die hitzigen Gefechte in Multiplayer-Games sind herkömmliche Computer-Monitore denkbar ungeeignet. Ehe der Klassiker reagieren kann, ist die epische Schlacht lĂ€ngst verloren. Ein guter Gaming-Monitor bietet eine bessere Reaktionszeit und eine deutlich schnellere Bildwiederholungsrate. Passionierte Gamer kennen daher auf die Frage nach herkömmlichem Bildschirm oder Gamer-Monitor ohne Zweifel nur eine Antwort und entscheiden sich fĂŒr das innovative Modell.

Warum ist ein Gaming Monitor besser?

FĂŒr viele Gamer ist eine optimale Ausstattung unverzichtbar fĂŒr ein perfekt abgerundetes Gaming-Erlebnis: Die Gaming-Maus ist mit programmierbaren Tasten ausgestattet, die mechanische Tastatur wird von farbigen LEDs beleuchtet und selbstverstĂ€ndlich entspricht auch der Bildschirm nicht der klassischen BĂŒroausstattung. Der Gaming-Monitor ist möglichst groß, bietet eine hohe Auflösung und auch die Bildwiederholungsfrequenz schwebt in höheren SphĂ€ren.

Die meisten Gamer legen großen Wert auf eine hohe Hertzzahl: 60 Hertz ist hĂ€ufig noch nicht genug und die AnsprĂŒche steigen stetig. Wurde Full-HD vor einigen Jahren noch mit Begeisterung aufgenommen, fokussieren sich viele Enthusiasten inzwischen auf Monitore mit WQHD und 4K beziehungsweise UHD. In der Gaming-Welt sind Spiele mit atemberaubender Grafik allgegenwĂ€rtig. FĂŒr die optimale Wiedergabe ist neben einem leistungsstarken Rechner daher ein entsprechend leistungsfĂ€higer Gaming-Monitor unverzichtbar.

Diese Monitorvariante ist perfekt auf die Wiedergabe verblĂŒffend realistischer Grafiken abgestimmt. Ein normaler Computermonitor ist den hohen Anforderungen der Gamer absolut nicht gewachsen und wird daher meist nur mĂŒde belĂ€chelt. Allerdings ist der Gaming-Monitor deutlich vielseitiger als gedacht. Die bessere Ausstattung macht sich auch im Alltag deutlich bemerkbar. GrundsĂ€tzlich bietet ein hochwertiger Gaming-Monitor folgende Vor- und Nachteile:

Vorteile
  • Exzellente BildqualitĂ€t
  • Schnelle Reaktionszeit
  • Hohe Bildwiederholungsrate
  • Unterschiedliche Modi einstellbar
  • Optimale Abstimmung mit Grafikkarte
Nachteile
  • Deutlich teurer als klassische Computermonitore
  • Leistungsstarke Grafikkarte fĂŒr optimale Ergebnisse erforderlich

Unterschiedliche Varianten im Überblick

Eine Kategorisierung von Gaming-Monitoren ist aufgrund der großen Modellvielfalt sehr schwierig. Entsprechend wĂŒrde eine Aufstellung nach Kategorien, die wirklich alle Unterschiede erfasst, den Rahmen sprengen. AnfĂ€nger sehen sich mit Begriffen wie 16:9, 21:9, G-Sync, Freesync, Full-HD oder WQHD konfrontiert. Eine grobe Unterteilung lĂ€sst sich anhand der GrĂ¶ĂŸe, Ausstattung oder Displayvariante vornehmen. Aktuell können Gamer sich fĂŒr eine von drei Displayvarianten entscheiden:

  • TN
  • IPS
  • (M/P)VA

TN-Panels

Das KĂŒrzel TN steht fĂŒr Twisted Nematic. Hier kommt die Ă€lteste Variante der LCD-Technologie zum Einsatz. Die FlĂŒssigkristalle sind bei dieser Displayvariante im 90-Grad-Winkel miteinander verdrillt. TN-Panels bieten eine kurze Reaktionszeit, die in der Regel bei einer Millisekunde liegt. Das bietet den Vorteil, dass wechselnde Bildinhalte deutlich schneller als bei anderen Monitoren dargestellt werden können und somit der Ghosting-Effekt deutlich minimiert wird. Nachteilig ist bei diesen Monitoren, dass sie Farben lediglich im horizontalen Blickwinkel von bis zu 150 Grad sauber darstellen. Außerhalb dieses Blickwinkels mĂŒssen Betrachter mit deutlichen Farbverlusten rechnen; manche Bildbereiche sind sogar vollstĂ€ndig nicht mehr erkennbar. Aufgrund des vergleichsweise gĂŒnstigen Anschaffungspreises sind Gaming-Monitore mit TN-Panels fĂŒr Einsteiger empfehlenswert. Dank der schnellen Reaktionszeit sind sie zudem ideal fĂŒr Shooter geeignet.

Vorteile
  • Kurze Reaktionszeit
  • Deutlich schnellere Darstellung wechselnder Bildinhalte
  • Minimierung des Ghosting-Effekts
  • GĂŒnstigste Variante der drei Panels
  • >
Nachteile
  • Saubere Farbdarstellung nur im horizontalen Blickwinkel (bis 150 Grad)
  • Geringere Kontrast- und Farbwerte
  • Bei abweichendem Blickwinkel Farbverluste möglich

IPS-Panels

Mit einem Monitor mit IPS-Panel („In-Plane-Switching“) ist ein grĂ¶ĂŸerer Blickwinkel von bis zu 178 Grad möglich. Im Vergleich zu den TN-Panels bieten IPS-Panels deutlich bessere Kontrast- und Farbwerte. In Bezug auf die Reaktionszeit können sie mit Werten von fĂŒnf bis neun Millisekunden den TN-Displays jedoch nicht das Wasser reichen. FĂŒr Shooter ist diese Variante folglich nicht geeignet. Da eine zusĂ€tzliche Hintergrundbeleuchtung erforderlich ist, liegt zudem der Stromverbrauch etwas höher. Sie sind fĂŒr AnfĂ€nger und Gelegenheitsspieler sinnvoll, allerdings mĂŒssen sie im Vergleich zu den TN-Modellen mit einem höheren Kaufpreis rechnen.

Vorteile
  • Nahezu unabhĂ€ngig vom Blickwinkel
  • Gute Kontraste
  • Lebendige Farbdarstellung
Nachteile
  • Langsamer als TN-Panels
  • Höherer Anschaffungspreis
  • Erhöhter Stromverbrauch

(M/P)VA

Mit der Entwicklung der VA-Panels („Vertical-Alignment“) verfolgten die Hersteller die Absicht, die Vorteile von TN- und IPS-Panels zu kombinieren. Sie ermöglichen ebenfalls einen Blickwinkel bis 178 Grad und zeigen im Vergleich zu IPS-Panels bessere Kontrast- und Schwarzwerte. Zu den Nachteilen zĂ€hlt insbesondere die höhere Reaktionszeit (im Vergleich zu TN-Panels). In der Werbung thematisieren die Hersteller die neuartige MPRT-Technologie (Moving-Picture-Response-Time), die dank Backlight-Strobing (aufblitzende LEDs in der Hintergrundbeleuchtung) mögliche BewegungsunschĂ€rfen reduzieren und die Reaktionszeit so auf eine Millisekunde reduzieren soll. In der Praxis kann dieser beworbene Effekt die tatsĂ€chlich langsamen Reaktionszeit nur ungenĂŒgend kaschieren. Diese Bildschirmvariante ist aufgrund der langsameren Reaktionszeit nicht fĂŒr jeden Gamer empfehlenswert; fĂŒr Shooter eignet sie sich beispielsweise nicht.

Vorteile
  • Nahezu unabhĂ€ngig vom Blickwinkel
  • Sehr gute Kontraste
  • Hervorragende Schwarzwerte
Nachteile
  • Langsame Reaktionszeit
  • Deutlich höherer Anschaffungspreis
  • Erhöhter Stromverbrauch

Gibt es Empfehlungen fĂŒr bestimmte Anforderungen?

Die Ausstattungen und Funktionen der unterschiedlichen Gaming-Monitore unterscheiden sich teilweise erheblich. Nicht jede Variante ist auch gleichermaßen fĂŒr jeden Einsatzbereich empfehlenswert. So ist fĂŒr Online-Shooter beispielsweise eine möglichst schnelle Reaktionszeit unverzichtbar, bei Rollen- oder Strategiespielen zĂ€hlt eher eine gute Übersicht.

Darauf kommt es beim Kauf an

Eine exzellente BildqualitĂ€t, eine schnelle Reaktionszeit und ein möglichst gĂŒnstiger Kaufpreis – grundsĂ€tzlich lassen sich die WĂŒnsche der meisten Gamer auf diese drei Faktoren reduzieren. Der passende Gaming-Monitor muss immer auf das restliche Equipment abgestimmt sein. Das optimale Setting ist fĂŒr den Spielerfolg sehr wichtig. Ob eine klassische Variante oder ein Curved-Modell bevorzugt wird, ist letztendlich Geschmackssache. Um den passenden Gaming-Monitor zu kaufen, spielen in erster Linie die folgenden Faktoren eine wichtige Rolle:

  • Das Budget
  • GrĂ¶ĂŸe und Form
  • Reaktionszeit und Bildwiederholungsrate
  • Auflösung und Format
  • Die AnschlĂŒsse

Das Budget

Im Vergleich zum klassischen BĂŒromonitor ist ein Gaming-Monitor in der Regel deutlich teurer. Je nach Ausstattung, Auflösung und Panel-Technologie können die Preise variieren. HĂ€ufig gehen Wunsch und Wirklichkeit getrennte Wege. Nicht immer lassen sich die Traumvorstellung vom idealen Gaming-Monitor und das vorhandene Budget miteinander kombinieren. Hier sind Kompromisse unumgĂ€nglich.

GrĂ¶ĂŸe und Form

Ein großer Bildschirm ist grundsĂ€tzlich empfehlenswerter als ein kleines Modell. Allerdings kann es insbesondere bei schnellen Shootern schnell vorkommen, dass die Gamer bei einem großen Monitor schneller den Überblick verlieren. Empfehlenswert sind Modelle zwischen 24 und 27 Zoll. Viele Gamer schwören auf die Curved-Modelle; diese sind jedoch nicht fĂŒr jeden Nutzer optimal. Von einem Curved-Monitor profitiert insbesondere die Immersion. Ein weiterer Punkt ist die geringere Belastung der Augen, die sich insbesondere bei lĂ€ngerer Nutzung bemerkbar macht. GrundsĂ€tzlich spielt hier immer die persönliche Vorliebe des jeweiligen Gamers eine Rolle.

Reaktionszeit und Bildwiederholungsrate

FĂŒr anspruchsvolle Gamer und Fans von schnellen FPS-Titeln ist eine gute Reaktionsgeschwindigkeit ein unverzichtbarer Auswahlfaktor. Die Reaktionszeit zeigt auf, wie groß der jeweilige Input-Lag ist. Bei einer Reaktionszeit von einer Millisekunde dauert es entsprechend eine Millisekunde, bis die getĂ€tigte Eingabe auf dem Bildschirm umgesetzt wird. Hinsichtlich der Bildwiederholungsfrequenz sollten mindestens 120 Hertz geboten werden; inzwischen sind Gamer jedoch eher an den 144 Hertz Exemplaren interessiert. Besonders anspruchsvolle Kunden wĂ€hlen sogar die Variante mit 240 Hertz. Eine höhere Hertz-Zahl bedingt immer deutlich flĂŒssigere Bilder.

Auflösung und Format

FĂŒr viele Gamer ist eine möglichst hohe Auflösung ein wichtiges Auswahlkriterium. Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) ist inzwischen zum Standard avanciert. Beim 16:9-Format sind insbesondere WQHD und 4K beliebt. Die fĂŒr Online-Shooter genutzten TN-Panels sind meist nur mit Full-HD oder QHD zu erschwinglichen Preisen erhĂ€ltlich. GrundsĂ€tzlich ist die Auflösung immer in Relation zur BildschirmgrĂ¶ĂŸe zu betrachten. Full-HD ist bei 24 Zoll vollkommen problemlos, doch bei 27 Zoll wird diese Auflösung bereits als unangenehm grob wahrgenommen. Bei dieser BildschirmgrĂ¶ĂŸe ist eine QHD-Auflösung empfehlenswerter.

Die AnschlĂŒsse

Digitale Anschlussmöglichkeiten gehören bei einem modernen Gaming-Monitor lÀngst zum Standard. Welcher Anschluss die richtige Wahl ist, hÀngt von der Schnittstelle des Computers sowie von der Bildschirmauflösung ab. GÀngig sind inzwischen folgende Anschlussvarianten:

  • DVI (Digital Visual Interface): maximale Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln
  • HDMI (High Definition Multimedia Interface): Weiterentwicklung von DVI mit maximaler Bildschirmauflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln
  • DisplayPort: maximale Auflösung von 4.096 x 2.560 Pixeln
Was sind G-Sync und FreeSync?

FreeSync (von AMD) und G-Sync (von Nvidia) sollen die Kommunikation zwischen Gaming-Monitor und Grafikkarte verbessern, indem sie die Bildwiederholungsrate des Monitors an die Leistung der jeweiligen Grafikkarte anpassen. Durch die dynamische Anpassung soll das VSync-Problem gelöst werden.

Richtige Reinigung fĂŒr ungetrĂŒbten Gaming-Spaß

Mit der Zeit setzen Staub und Schmutz dem Gaming-Monitor zu und es wird Zeit fĂŒr eine umfassende Reinigungsaktion. Damit es auch nach dem Putzeinsatz zu ungetrĂŒbtem Gaming-Spaß kommt und die Reinigung nicht zu BeschĂ€digungen des Monitors fĂŒhrt, sind einige Punkte zu beachten.

Keine rauen ReinigungstĂŒcher

Auch wenn klassische PapiertĂŒcher schnell zur Hand sind, sollten sie nicht die erste Wahl fĂŒr die Reinigung des Bildschirms sein. Auf den ersten Blick mögen sie weich erscheinen, grundsĂ€tzlich sind sie fĂŒr die Reinigung des Bildschirms jedoch zu rau. Das gilt auch fĂŒr herkömmliche Putzlappen oder KĂŒchenschwĂ€mme, die den Bildschirm eher verkratzen als reinigen. Deutlich empfehlenswerter sind herkömmliche MikrofasertĂŒcher, die sehr weich sind und folglich keine Kratzer hinterlassen. Alternativ können auch spezielle LCD-Reinigungskitts beziehungsweise Reinigungssprays zum Einsatz kommen.

Passende Reiniger verwenden

Auf den ersten Blick ist die Verwendung eines Glasreinigers sinnvoll; das ist jedoch nicht empfehlenswert. Ebenfalls ungeeignet sind Scheuermittel sowie ammoniak- und alkoholhaltige Reiniger, da sie den Bildschirm beschÀdigen können. Empfehlenswert sind spezielle Displayreiniger. Dabei ist jedoch genau auf die Herstellerangaben hinsichtlich der empfohlenen Anwendung zu achten.

Nur feucht, nie nass

Es ist wichtig, dass im Zuge der Reinigungsaktion keine FlĂŒssigkeit ins Innere des Monitors gelangt. Das Mikrofasertuch sollte generell nur leicht angefeuchtet werden. Auch den Reiniger sollten Nutzer nur auf das Tuch und nie direkt auf den Monitor sprĂŒhen.

Vorsicht bei Antireflexionsschicht

Viele Bildschirme sind mit einer Antireflexionsschicht versehen, die wÀhrend der Bildschirmnutzung unangenehme Spiegelungen verhindern soll. Ungeeignete Reiniger mit Alkohol oder anderen Substanzen könnten diese Schicht ablösen.

Die richtige Bildschirmreinigung – Schritt fĂŒr Schritt

  1. Monitor ausgeschalten und Netzstecker ziehen.
  2. Losen Staub mit einem trockenen Mikrofasertuch entfernen.
  3. Der Rahmen des Monitors mit einem leicht feuchten Mikrofasertuch abwischen.
  4. Den Bildschirm ebenfalls mit einem leicht feuchten Mikrofasertuch sÀubern.

Tests von Gaming-Monitoren

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Gaming-Monitoren.

Die Bandbreite unterschiedlicher Ausstattungsvarianten ist groß und entsprechend schwer fĂ€llt vielen Kunden die Auswahl. Ebenso wie bei anderen Produkten kann daher ein Blick auf aktuelle Testergebnisse sinnvoll sein. Eines der renommiertesten Testinstitute ist die Stiftung Warentest. Bereits seit den 1960er Jahren testen die Testexperten unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen. Wenn die Tester der Stiftung einen Test durchfĂŒhren und die Ergebnisse anschließend in der Zeitschrift „test“ sowie online prĂ€sentieren, wird dies in der Regel mit großem Interesse aufgenommen. Neben der Stiftung Warentest fĂŒhren auch viele Fachmagazine wie Chip, Computer Bild und PC-Magazin aktuelle Testergebnisse.

Stiftung Warentest: Monitore im Test

Einen eigenen Test zum Thema Gaming-Monitor fĂŒhrte die Stiftung Warentest bisher noch nicht durch. Den letzten Test in der Kategorie Monitore veröffentlichten die Tester im August 2019. Damals wurden insgesamt 15 Monitore mit Bildschirmdiagonalen zwischen 24 und 27 Zoll (60 und 69 Zentimeter) genauer unter die Lupe genommen. Insgesamt konnten fĂŒnf Monitore mit guten Ergebnissen ĂŒberzeugen und die Testnote 2,2 (Gut) ergattern. Die BildqualitĂ€t des Preis-Leistungssiegers ist laut Ansicht der Testexperten mit derjenigen des Testsiegers vergleichbar. Auch wenn kein spezieller Gaming-Monitor-Test durchgefĂŒhrt wurde, finden sich in der Produktauswahl dennoch zwei Exemplare, die auch fĂŒr Gamer geeignet sind. GrundsĂ€tzlich wurde von den Testexperten kritisiert, dass sich nur ein Teil der Monitore individuell einstellen lĂ€sst.

PC Magazin: Gaming-Monitore mit 27 Zoll im Test

Getestet wurden insgesamt neun Gaming-Monitore mit gutem Preis-LeistungsverhĂ€ltnis. FĂŒr den Test von PC Magazin waren insbesondere die Testkriterien BildqualitĂ€t, Ergonomie, Ausstattung, Energieeffizienz und Kundenservice relevant. Bei der BildqualitĂ€t spielten insbesondere die Reaktionszeit und der Input-Lag eine wichtige Rolle. Die Tester wiesen darauf hin, dass alle Gaming-Monitore im Test mit guter Spiele-Performance ĂŒberzeugten. Geworben wurde mit einer Reaktionszeit von einer Millisekunde, teilweise fielen die Reaktionszeiten jedoch leicht höher aus. Allerdings fallen diese Differenzen so gering aus, dass dieser Punkt vernachlĂ€ssigbar ist.

Eindeutiger Testsieger wurde das Modell 27GK750F-B von LG. Der Gaming-Monitor erhielt eine Gesamtwertung von 85 Punkten und wurde mit der Testnote „Sehr gut“ bewertet. Er bietet eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und besitzt eine BildschirmgrĂ¶ĂŸe von 27 Zoll. Diesen Monitor empfiehlt PC Magazin insbesondere Profi-Gamern. Er ist das einzige Modell im Test mit Full-HD-Panel und maximaler FreeSync-Bildwiederholrate von 240 Hertz. Knapp hinter dem Testsieger liegt das Exemplar G-Master GB2760QSU-B1 Red Eagle von Iiyama. Es wurde mit „Gut“ bewertet und erhielt insgesamt 84 Punkte. Der zweitplatzierte Gaming-Monitor wird vom PC Magazin als Preis-Leistungs-Sieger empfohlen.