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Dating Apps

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Die besten Dating Apps 2016 im Test

Das Wichtigste in Kürze
  • Dating Apps versprechen die Welt der schnellen Flirtkontakte.
  • Neben den üblichen Chat-Funktionen können sie auch in der Nähe befindliche Mitglieder anzeigen. Dadurch kann sich der virtuelle schnell in einen Flirt vor Ort verwandeln.

Jeder, der eine Dating-App bereits benutzt hat, weiß, wie sehr es schmeichelt, wenn das erste Match blinkt. Teilweise heißt es sogar „It´s a match - Silvi Star steht auf dich“, „Du hast einen Crush - Ihr mögt euch beide“ oder „Volltreffer – Alex Kid mag dich auch“. Das Ego wird poliert und die potentielle Möglichkeit, einen tollen Menschen kennenzulernen, ist greifbar nah.

Bis zum ersten Chat ist es nicht weit. Auch das erste Date rückt immer näher. Das Kribbeln im Bauch ist spürbar, doch oft ist die Überraschung ebenso groß wie die Euphorie zu Beginn. Alles ist möglich: Von der großen Liebe bis zur Riesenenttäuschung. Die Apps machen aus dem Kennenlernen einen spielerischen Zeitvertreib.

In kürzester Zeit lassen sich sehr viele Menschen kennenlernen, teilweise sogar mehr als uns lieb ist. Bei der Vielzahl von sogenannten Matches den Überblick zu behalten, wird von Match zu Match schwerer. Aber es macht einfach unglaublich viel Spaß zu flirten.

1. Match, Crush oder Volltreffer – mit einem Wisch zur großen Liebe

Flirten zählt auch zur größten Motivation der User auf den Dating-Plattformen. Da die Apps oft auch Anlaufstelle für schnelle Sexerlebnisse sind, ist es nicht verwunderlich, dass für viele der Nutzer die Hauptmotivation ein One Night Stand ist. Auch neue Kontakte und Dating sind für die User wichtig, um die App zu nutzen.

Mehr als 200 Millionen flirtwillige Nutzer weltweit

Infografik zu Mobile Dating
Über 40 % der Nutzer verwenden Dating-Apps zum flirten.

Das mobile Kennenlernen hat unser Dating-Verhalten komplett auf den Kopf gestellt. Was ist nur aus der romantischen Vorstellung des ersten Kennenlernens beziehungsweise Flirts an der Bar, in der U-Bahn oder im Park geworden? Sitzen wir jetzt tatsächlich mit unserem Smartphone in der Bar und lassen unseren Dating-Radar laufen, um jemanden kennenzulernen? „Tindern“ wir in der U-Bahn bis ein anderer User uns matcht oder spazieren wir im Park, um zu chatten?

Ganz so dramatisch ist es glücklicherweise noch nicht. Dennoch sagen rund 72 Prozent der User, dass sich ihr Dating-Verhalten stark verändert hat und 21 Prozent der Smartphone-Besitzer lernen über Mobile-Dating mehr Menschen kennen. Besonders kurios ist, dass jeder Fünfte auch während der Arbeitszeit auf mobilen Dating-Seiten aktiv ist. Fakt ist aber auch, dass 49 Prozent der mobilen Dating-App-User das mobile Dating oberflächlicher finden als das am Computer.

Mehr als 200 Millionen Menschen nutzen mobile Dating-Apps weltweit. Allein in Deutschland hat der Markt einen geschätzten Wert von 25 Millionen Euro. Der Trend des mobilen Datings hat sich aus der homosexuellen Szene entwickelt. Grindr ist der Vorreiter. Die App gibt es seit dem Jahr 2009. Über die App werden Fotos von Männern in der näheren Umgebung angezeigt.

Mit einem Klick auf ein Bild erscheint dann das Kurzprofil und die Männer können angeschrieben werden. Das Potential der Apps haben kurz darauf auch die heterosexuellen Singlebörsen erkannt und sind auf den Zug aufgesprungen. Mittlerweile gibt es jede erdenkliche Form und Ausprägung der Apps. Sie reichen vom GPS-gesteuerten Online-Radar über oberflächliche Kurzprofile bis hin zu ausformulierten Präsentationen.

Zwischen 2009 und 2013 haben sich in Deutschland fast 8.8 Millionen Singles eine mobile Dating-App heruntergeladen. Und der Trend ist steigend. Die Deutschen sind führend im deutschsprachigen Raum und stechen sowohl die Schweiz als auch Österreich aus. Die Deutschen flirten mobil, aktiv und leidenschaftlich. Zu den größten Plattformen in Deutschland zählenLovoo, Badoo und Tinder.

Infografik zum Download von Dating-Apps
Zwischen 2009 und 2013 wurden im deutschsprachigen Raum knapp 12 Millionen Dating-Apps downgeloaded.

Die Apps funktionieren

Alle getesteten Apps haben bewiesen, dass in kürzester Zeit ein Chat zu Stande kommt und problemlos neue Bekanntschaften gemacht werden können. Bei der einen oder anderen App verging etwas mehr Zeit, ehe es „gefunkt“ hat, aber alles in allem funktionieren die mobilen Flirt-Chats reibungslos.

Die große Liebe oder doch nur ein multimedial gebrochenes Herz?

Nie wieder Single – die digitale Welt macht es uns so unglaublich einfach. Erst über eine Dating-App kennengelernt, dann mit spannenden Fotos angeregt gechattet und anschließend das erste Rendezvous. So könnte sich die große Liebe entwickeln. Bei dem ein oder anderen wird das sicherlich klappen.

Deutlich wird aber auch, dass je oberflächlicher die App, desto oberflächlicher die Intentionen der Nutzer. Das sollte man natürlich nicht pauschalisieren, aber im Hinterkopf behalten. Denn was gibt es Schlimmeres als eine Vielzahl multimedial gebrochener Herzen. Aber bis dahin gilt: Schreiben, Chatten, Daten und Sich Verlieben.

2. Sex sells - Sexting auch

Sexting – ein prickelnder Trend unter jungen Menschen. Über Dating Apps lassen sich Fotos und Videos einfach und bequem von der Couch aus verschicken. Fotos, die teilweise mehr preisgeben als nur eine unschuldige Landschaft oder das Mittagessen im Büro. Es geht um Bilder, die erotische Spannung erzeugen und die Stimmung anheizen: Ein Lächeln hier, ein aufblitzender Ausschnitt da und zu guter Letzt das Komplettpaket – ein Bild in Unterwäsche mit Duckface.​

Die multimediale Verführung ist  vielseitig und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Alles ist erlaubt, was einem selbst und dem gegenüber oder besser gesagt, dem am anderen Ende der Leitung, gefällt. Auf den Punkt gebracht: Sexting ist der private Austausch von selbst produzierten intimen Fotos, Videos und Nachrichten über das Smartphone.

Dating-App-Test: Wie schnell kommt es zum ersten Chat
Im Netzsieger-Test kam bei Tinder der erste Chat bereits nach 10 Minuten zustande.

Im Grunde eine nette Sache, solange die erotischen Inhalte nur zwischen den beiden Beteiligten geteilt werden. Peinlich wird es aber, wenn sich das Bild verselbstständigt und in den Weiten des Internets seine Kreise zieht. Doch wie kann das passieren?

Einer der größten Fauxpas ist das intime Bild unbedacht an den falschen Adressaten zu schicken. Anstatt im Chat-Fenster des Freundes oder der Freundin landet das pikante Foto bei einem entfernten Bekannten oder in einer Gruppe. Schlimmer hätte es nicht kommen können. Selbst die Mama oder ein enger Freund hätten das Foto peinlich berührt wieder gelöscht. Aber jetzt ist es zu spät. Das Bild wurde veröffentlicht und macht durch seinen viralen Charakter die Runde in den sozialen Netzwerken.

Der erste Gedanke ist: „Wie lösche ich dieses Bild aus dem Internet?“ Es ist ein Trugschluss davon auszugehen, dass über Apps verschickte Bilder komplett gelöscht werden. In der Regel befinden sich die Fotos zwar nicht mehr sichtbar an der Oberfläche, werden aber auf einem Server abgelegt. Technikaffine Hacker können, somit das Bild problemlos wiederherstellen und illegal weiterverwenden. Ein anderer Faktor sind Ex-Partner, die wutentbrannt intime Bilder veröffentlichen. Eifersucht oder andere Formen des Ärgers können Menschen dazu bringen ganz Persönliches im Internet bekannt zu machen.

Die möglichen Risiken des Sextings lassen sich allerdings durch die bewusste Nutzung umgehen:

  • Bevor ein erotisches Bild abgeschickt wird, sollte immer noch einmal der Empfänger gecheckt werden
  • Am besten auf das Ablichten von Gesicht und anderen markanten Merkmalen verzichten
  • Nie davon ausgehen, dass die Fotos komplett gelöscht werden
  • Nie unbedacht intime Fotos versenden
  • Automatische Upload-Funktionen im Handy ausstellen
Vor- und Nachteile von Online-Dating
Die Vorteile und Nachteile des Online-Datings. Flirten ist zwar von überall möglich, allerdings muss der User oft Geduld mitbringen und erhält meist nicht sofort eine Antwort.

Wisch und weg – Die große Liebe als „Match“

Was den Sexting-Hype ausgelöst hat, sind die neuentstandenen Dating- und Chat-Apps. Sie haben herkömmliche Single-Börsen vor allem bei den 15 bis 40-Jährigen abgelöst. Was vor Kurzem noch über detaillierte Profile und dem Zusammenspiel ausgeklügelter Parameter funktionierte, ist mittlerweile denkbar einfach geworden. In kürzester Zeit lassen sich spannende Menschen finden, treffen und eventuell sogar tiefgründiger kennenlernen.

Zu den beliebtesten Apps gehören Tinder, Grindr, Snapchat und Happens:

3. Die Dating-Apps im Überblick – Nie wieder alleine:

Tinder

Die App ist mit dem Facebook-Profil verknüpft und findet Singles in der nähren Umgebung. Nach dem „hot-or-not-Prinzip“ wird dann ausgewählt. Gibt es eine Übereinstimmung – ein so genanntes Match – geht ein Chat-Fenster auf und es kann losgehen.

Grindr

Grindr ist eine der beliebtesten Dating-Apps für homo- und bisexuelle Männer. Über die App werden Fotos von Männern in der näheren Umgebung angezeigt. Mit einem Klick auf ein Bild erscheint dann das Kurzprofil und die Männer können angeschrieben werden. Die Anwendung ist optimal für  spontane Dates geeignet.

Dating-Apps - Mädchen flirtet übers Smartphone
Ob unterwegs oder vom Bett aus. Dating-Apps sind immer zur Stelle.

Snapchat

Snapchat verfolgt ein denkbar einfaches Konzept. User können problemlos Fotos von sich an Freunde schicken. Bevor ein Bild das Smartphone verlässt, wird der Zeitraum eingegrenzt wie lange das verschickte Bild zu sehen ist. Anschließend verschwindet es von der Bildfläche. Aufgrund dieser Funktion wird die App häufig für Sexting genutzt. Die User sollten sich allerdings nicht täuschen lassen: Das Bild ist zwar oberflächlich nicht mehr zu finden, dennoch wird es auf einem Server abgelegt und kann von Profis gefunden werden.

Happens

Die französische Dating-App läuft über die GPS-Technologie. Raffiniert erkennt es Benutzer der App, deren Wege sich kreuzen. Sollte das passieren, erscheint ein Foto mit kurzen Profil-Daten. Auf einer kleinen Karte kann man sehen, wo sich die Wege gekreuzt haben. Wenn einem die angezeigte Person gefällt, klickt man auf ein kleines Herz – „It`s a crush“. Auch hier kann das Chatten beginnen.

Dating goes mobile

Flirt im cafe
Das Happy-End eines Online-Flirts: Das erste Date im Café

Egal, ob Partner-Anzeige in der Zeitung, Single-Treff per Videotext, Online-Dating im World Wide Web oder nun der Flirtchat per Smartphone – dort, wo es Medien zur Kommunikation gibt, wird auch schnell geflirtet. Schließlich kann man Leute nur dort treffen, wo sie sich aufhalten. Und im Informationszeitalter ist das ohne Zweifel das Internet. Da immer mehr Menschen nicht mehr einfach nur ein Handy, sondern ein Smartphone besitzen, ist es kein Wunder, dass es im mobilen Netz ebenfalls anfängt zu knistern.

Kritiker weisen zwar auf die Oberflächlichkeit und Schnelligkeit dieser Kontaktform hin. Im Vergleich mit Online-Singlebörsen haben die Dating-Apps jedoch einen entscheidenden Vorteil: Sie verbinden Online-Dating mit dem wirklichen Leben. Ein Online-Radar zeigt potentielle Flirtpartner in der näheren Umgebung an, wenn man rausgeht. Der Single muss nicht vor dem PC hocken bleiben und sehnsüchtig auf eine Nachricht beziehungsweise auf eine Antwort warten. Ideal sind die Flirt-Apps daher auch für alle, die gern unterwegs sind.

Dating-Apps kombinieren digitale Kommunikation mit kleinen Flirt-Abenteuern, die ein bisschen Augenzwinkern in den Alltag bringen. Die Netzsieger-Redaktion wünscht dabei viel Spaß!

4. So vergleichen wir

Der Netzsieger-Test umfasst die Aspekte Performance, Bedienung, Datingpotential, Sicherheit & Zahlung sowie Hilfe & Support. In diesen Rubriken wurden die verschiedenen Apps mit je einer Punktzahl von 0.00 bis 5.00 bewertet; auf diese Weise wird eine Gesamtpunktzahl errechnet, aus deren Mittelwert sich die letztendliche Platzierung ergibt.

In dieser Rubrik vergleichen wir das Wesentlich, nämlich wie gut die Chancen für Nutzer stehen, über die App jemanden zum Flirten und vielleicht auch für mehr zu finden. Neben den totalen Mitgliedszahlen sind hier auch die Verteilung der Geschlechter sowie das Durchschnittsalter für uns von Interesse.

Ein Test auf Herz und Nieren. Wie flott arbeitet die Anwendung, wie schnell und zuverlässig funktioniert die Suche und mit welchen Betriebssystemen ist das Ganze überhaupt kompatibel.

Eine gut gefüllte App muss sich auch gut bedienen lassen. Deswegen vergleichen wir die Programme auch anhand ihrer Bedienbarkeit. Kurze Wege, Übersichtlichkeit und spannende Funktionen stehen hier für uns im Vordergrund bei der Bewertung.

Persönliche Daten im Internet und an unbekannte Firmen weiterzugeben birgt immer ein gewisses Risiko. Daher nehmen wir die Anbieter unter die Lupe, durchforsten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und prüfen das Angebot auf den Umgang mit Daten und auf versteckte Kosten.

Gerade noch lief der heiße Flirt und dann versagt die App. Hier ist guter Rat teuer. Darum sollte eine gute App auch über einen guten Kundenservice verfügen. In dieser Kategorien vergleichen wir deshalb nicht nur über welche Kanäle die Anbieter Hilfe zur Verfügung stellen, sondern auch wie diese beim Kunden ankommt.

badgeFazit der Redaktion

Die mobilen Singlebörsen wurden alle nach dem gleichen Prinzip beleuchtet und bewertet. Dabei erzielten die Dienste von Jaumo (1. Platz), Badoo (2. Platz) und Tinder (3. Platz) die höchsten Bewertungspunkte. Am Ende jedes Tests folgt noch eine kurze Zusammenfassung, in welcher der Leser die wichtigsten Punkte nochmals gebündelt vor sich hat.