Vakuumierer

Die 7 besten Vakuumierer im Vergleich

Marinierfunktion
Pulse-Funktion
StÀrkeregulierung
Maße
Gewicht
Schlauchanschluss
Folien inklusive
Beutellos
Cutter inklusive
Rollenfach

Vakuumierer-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Ein Vakuumierer drĂŒckt mithilfe einer Pumpe den Sauerstoff nahezu komplett aus dem Beutel.
  • Um Lebensmittel und GegenstĂ€nde zu vakuumieren, brauchen Sie spezielle Beutel, die je nach Modell unterschiedlich konzipiert sind.
  • Vakuumierte Lebensmittel sind nicht nur lĂ€nger haltbar, sondern auch kompakter und dadurch leichter zu verstauen.
  • Die Watt- und Pumpenleistung eines GerĂ€ts geben Auskunft ĂŒber dessen Effizienz.
  • Vakuumgaren oder Sous-vide ist eine beliebte Methode, mit vakuumierten Lebensmitteln zu kochen.

FĂŒr die (halbe) Ewigkeit

Lieber zu viel als zu wenig – ein Motto, das in vielen KĂŒchen an der Tagesordnung steht. Wenn Sie mit einem Blick in den KĂŒhlschrank feststellen, dass Sie zu viel eingekauft haben, oder sich fragen, was Sie mit den Essensresten vom Vortag machen sollen, droht vielen Lebensmitteln bereits der MĂŒlleimer. Mit einem Vakuumierer erĂŒbrigt sich das verschwenderische Wegwerfen von Lebensmitteln: Dieser schließt mittels Unterdruck Nahrungsmittel luftdicht ein. Dadurch sind sie nicht nur lĂ€nger haltbar, sondern auch wesentlich leichter zu verstauen.

Vakuumierer kommen sowohl in privaten als auch in professionellen Bereichen, wie zum Beispiel in Gastronomie- und Produktionsbetrieben, zum Einsatz. Die Ziele der Nutzung bleiben stets gleich: frische Lebensmittel lĂ€nger haltbar machen, Essensreste aufbewahren sowie vorgekochte Speisen portionieren und lagern. DarĂŒber hinaus bleiben nicht nur Vitamine, Mineralien und NĂ€hrstoffe erhalten, sondern auch die Aromen und der Geschmack. Dabei spielt es keine Rolle, welche Speise Sie vakuumieren: Obst, GemĂŒse, Fisch, Fleisch, Brot, Kuchen oder andere Desserts; sogar Suppen und Soßen können Sie luftdicht einschließen. Achten Sie bei flĂŒssigen Speisen darauf, dass der Vakuumierer das Essen nicht aufsaugt. Weiche Nahrungsmittel könnten eventuell zerdrĂŒckt werden, weshalb Sie beim Vakuumiervorgang stets anwesend sein sollten, um das GerĂ€t gegebenenfalls manuell abzuschalten. Egal ob fertig gekochte Hauptspeisen mit Beilage oder rohe Zutaten, ein Vakuumierer erspart Ihnen nicht nur Arbeit, sondern auch ĂŒberflĂŒssige Ausgaben, da Lebensmittel lĂ€nger haltbar bleiben und nicht weggeworfen werden mĂŒssen.

Die GerĂ€te saugen die Luft fast vollstĂ€ndig aus den speziell dafĂŒr vorgesehenen Vakuumierbeuteln heraus und sorgen dafĂŒr, dass die Lebensmittel kaum Sauerstoffkontakt haben. So verlangsamen Sie nicht nur den Verfaulungsprozess, sondern beugen auch Gefrierbrand vor, sofern Sie die Lebensmittel in der Gefriertruhe lagern.

Brandgefahr

Gefrierbrand entsteht dann, wenn Sie Nahrungsmittel in undichten BehÀltern, in denen sie austrocknen können, einfrieren. Zwar stellt Gefrierbrand kein Gesundheitsrisiko dar, jedoch geht mit ihm eine zÀhe Konsistenz und ein schlechterer Geschmack einher.

Zu guter Letzt können Sie Vakuumierer auch fĂŒr etwas anderes als Nahrungsmittel verwenden. SĂ€mtliche kleineren Objekte, die Sie vor Staub und Feuchtigkeit sowie Oxidation schĂŒtzen möchten, lassen sich bequem in Vakuumierbeuteln unterbringen. Je nach GrĂ¶ĂŸe des Vakuumierers können Sie sogar kleinere KleidungsstĂŒcke luftdicht und platzsparend verschließen.

Vorteile
  • Erhöhte Haltbarkeit von Lebensmitteln
  • Erhalt der Vitamine, Mineralstoffe und Aromen
  • Kein Gefrierbrand
  • Platzsparendes Verstauen von Nahrungsmitteln und GegenstĂ€nden
Nachteile
  • Aufsaugen der FlĂŒssigkeiten möglich
  • Quetschgefahr bei weichen Lebensmitteln

Wie funktioniert ein Vakuumierer?

Ein VakuumiergerĂ€t entzieht dem Beutel unter Einsatz einer Pumpe die Luft. Die Besonderheit ist, dass sie nicht nur herausgesaugt, sondern mittels eines Kolbens nahezu komplett „herausgedrĂŒckt“ wird; dabei entsteht ein Unterdruck von bis zu minus 0,8 Bar. In dem entstehenden Vakuum bleiben die Lebensmittel lĂ€nger frisch, da die ĂŒblichen Oxidations- und Zersetzungsprozesse durch den Mangel an Sauerstoff verlangsamt werden. Sobald die Kolbenpumpe die Luft entfernt hat, verschweißt das GerĂ€t den Beutel.

Worin besteht der Unterschied zu einem FolienschweißgerĂ€t?

Ein FolienschweißgerĂ€t dient zum Verschweißen diverser Verpackungen, wie zum Beispiel Kaffeepackungen oder NudeltĂŒten. Der Unterschied zu einem Vakuumierer besteht darin, dass ein FolienschweißgerĂ€t lediglich die TĂŒte verschweißt. Der Inhalt ist folglich luftdicht verschlossen, allerdings befindet sich in der TĂŒte noch Luft. So erhöhen Sie die Haltbarkeit der Lebensmittel lediglich um ein paar Tage, ohne sie dabei platzsparender zu machen. Sie können auch einfache Gefrierbeutel mit einem FolienschweißgerĂ€t verwenden, aber bedenken Sie, dass Vakuumierbeutel zu steif fĂŒr ein FolienschweißgerĂ€t sind. Diese Beutel sind ausschließlich fĂŒr Vakuumierer gedacht.

Darauf kommt es beim Kauf eines Vakuummierers an

Um vergĂ€ngliche Lebensmittel effizient zu vakuumieren, bedarf es eines GerĂ€ts mit entsprechender Leistung. Auch wenn VakuumiergerĂ€te selbststĂ€ndig arbeiten, sollte Sie stets auf die verfĂŒgbaren Extras und die manuelle Bedienung achten.

Wattleistung

Wattleistung

FĂŒr den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch ist ein Vakuumierer mit rund 100 Watt ausreichend. Ein leistungsstarkes GerĂ€t ist meist teurer und eher fĂŒr professionelle Bereiche gedacht. Je höher die Wattleistung eines Vakuumierers, desto effektiver und schneller das GerĂ€t. Wenn Sie also mehrere Beutel schnell hintereinander vakuumieren möchten, sollten Sie ein Modell mit einer hohen Wattleistung auswĂ€hlen.

Pumpenleistung

Pumpenleistung

Vakuumierer arbeiten mit einer Kolbenpumpe, welche die Luft aus dem Beutel herausdrĂŒckt. Deshalb ist neben der Watt- vor allem die Pumpenleistung wichtig. Der Wert wird in Litern pro Minute angegeben und informiert darĂŒber, wie viel Liter das GerĂ€t binnen einer Minute aus dem Beutel herauspumpen kann. FĂŒr einen Privathaushalt ist ein GerĂ€t mit etwa zehn Litern pro Minute angebracht.

Druckregulierung

Druckregulierung

Wenn Sie diverse Lebensmittel vakuumieren möchten, ist es von Vorteil, wenn Ihr GerĂ€t ĂŒber verschiedene Stufen verfĂŒgt. Das automatische Programm ist vor allem bei empfindlichen und weichen Nahrungsmitteln nicht immer angebracht, da zu viel Unterdruck diese zerdrĂŒcken könnte. Wenn sich der Druck, der auf den Beutel ausgeĂŒbt wird, nicht regulieren lĂ€sst, sollte das GerĂ€t wenigstens ĂŒber einen Stopp-Knopf verfĂŒgen. So können Sie einschreiten und manuell festlegen, wann der Beutel ausreichend vakuumiert wurde.

Schweißnaht

Schweißnaht

Nachdem der Beutel vakuumiert wurde, verschweißt ihn das GerĂ€t automatisch. Die meisten Vakuumierer versiegeln den Beutel mit einer Schweißnaht. Manche Modelle erledigen dies mit zwei oder gar drei SchweißnĂ€hten. So ist das Lebensmittel sicherer verpackt. Selbst wenn sich eine Naht löst, kommt es nicht mit der Umgebungsluft in Kontakt. Optional können Sie manuell eine weitere Schweißnaht erzeugen, indem Sie den Beutel im Anschluss an das Versiegeln abermals in den Vakuumierer geben.

FlĂŒssigkeitsabscheider

FlĂŒssigkeitsabscheider

Beim Vakuumieren von FlĂŒssigkeiten sollten Sie besonders vorsichtig sein. Da es passieren kann, dass das VakuumiergerĂ€t wĂ€hrend des Betriebs die FlĂŒssigkeit aus dem Beutel heraussaugt, sind manche Modelle mit einem FlĂŒssigkeitsabscheider ausgestattet. Dieser verhindert, dass die FlĂŒssigkeit ins Innere gelangt und das GerĂ€t beschĂ€digt. Einige Vakuumierer verfĂŒgen ĂŒber eine Taste, ĂŒber deren Knopfdruck sich die Pumpengeschwindigkeit drosseln lĂ€sst, um die FlĂŒssigkeit vorsichtig zu vakuumieren.

Einige Kriterien sind zwar nicht essenziell beim Kauf eines Vakuumierers, können allerdings einen Unterschied in der tÀglichen Nutzung machen:

  • Überhitzungsschutz: Dieser ist bei den meisten GerĂ€ten vorhanden und verhindert, dass das GerĂ€t zu heiß wird. Bevor der Vakuumierer ĂŒberhitzt, schaltet er sich automatisch ab.
  • Schweißbalken: Der Schweißbalken verschließt den Vakuumbeutel. Es ist von Vorteil, wenn dieser mit Teflon beschichtet ist, damit der Beutel nicht am Heizdraht haften bleibt.
  • LaustĂ€rke: Die LautstĂ€rke der meisten VakuumiergerĂ€te betrĂ€gt etwa 65 Dezibel. Dieser Schallpegel entspricht der LautstĂ€rke einer NĂ€hmaschine oder eines Fernsehers in ZimmerlautstĂ€rke.
  • Vakuumierschlauch: An manche GerĂ€te können Sie einen Vakuumierschlauch anschließen. Dieser ist besonders fĂŒr das Vakuumieren von festen LebensmittelbehĂ€ltern und FlĂŒssigkeiten aller Art von Vorteil.

Welche Vakuumierbeutel brauche ich?

FĂŒr einen Vakuumierer mĂŒssen Sie spezielle Vakuumierbeutel nutzen. Herkömmliche Gefrierbeutel sind nicht mit den GerĂ€ten kompatibel. Die meisten Vakuumierbeutel sind geruchs- und geschmacksneutral sowie frei von Weichmachern. Je nach GerĂ€tetyp bedĂŒrfen Sie einer anderen Art von Beutel: Balkenvakuumierer verwenden Beutel mit einer Wabenstruktur, Kammervakuumierer nutzen glatte Siegelbeutel und fĂŒr einen Handvakuumierer brauchen Sie Beutel mit Zip-Verschluss. DarĂŒber hinaus sollten die Beutel nicht breiter als der Schweißbalken des Vakuumierers sein. Wenn Sie Lebensmittel mit Knochen oder GrĂ€ten vakuumieren, eignen sich besonders dicke Beutel, da diese reißfester sind. Zudem sollten sie kochfest sein, wenn Sie gedenken, die Lebensmittel zu kochen oder in der Mikrowelle aufzuwĂ€rmen.

Welche Alternativen gibt es?

Vakuumierbeutel einmalig zu nutzen, ist wenig nachhaltig. Deshalb ist es sinnvoll, wiederverwendbare Beutel zu kaufen, die im Idealfall spĂŒlmaschinenfest sind. Verwenden Sie die Beutel jedoch nur erneut, wenn Sie sie komplett gesĂ€ubert haben. Eine Vakuumierrolle bietet Ihnen die Möglichkeit, die GrĂ¶ĂŸe des Beutels selbst festzulegen. Falls Ihr Vakuumierer ĂŒber einen Schlauch verfĂŒgt, können Sie auch spezielle Plastikboxen vakuumieren. Flaschen lassen sich mit besonderen AufsĂ€tzen ebenfalls vakuumieren: Drehen Sie den Verschluss auf die Flasche und setzen Sie den Schlauch an. So machen Sie SĂ€fte lĂ€nger haltbar.

Die verschiedenen Vakuumierer-Typen

Je nachdem, ob Vakuumierer fĂŒr private oder professionelle Zwecke Verwendung finden, unterscheiden sich die Modelle.

Balkenvakuumierer

Diese VakuumiergerĂ€te werden auch Außenvakuumierer genannt, weil Sie den Beutel von außen an den Schweißbalken heranhalten. Schließen Sie den Deckel und wĂ€hlen Sie ein Programm aus. FĂŒr einen Balkenvakuumierer brauchen Sie Beutel mit spezieller Struktur, die auch als goffriert beziehungsweise gaufriert bezeichnet wird.

Vorteile
  • Leichte Handhabung
  • Kompakt
  • FĂŒr den Hausgebrauch geeignet
  • Ohne Wartungsaufwand
Nachteile
  • Vakuumieren von FlĂŒssigkeiten eventuell problematisch
  • VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸig leistungsschwach

Kammervakuumierer

Bei einem Kammervakuumierer legen Sie den Beutel in die namensgebende Kammer, in der das GerĂ€t ein Vakuum herstellt. Anschließend wird nahezu die gesamte Luft aus dem Beutel verdrĂ€ngt. Da die Kammer viel Platz bietet, ist es möglich, mehrere Beutel zeitgleich zu vakuumieren. Im Gegensatz zum Balken- beziehungsweise Außenvakuumierer brauchen Sie hier glatte Beutel, sogenannte Siegelbeutel. Kammervakuumierer kommen aufgrund ihrer GrĂ¶ĂŸe vor allem in professionellen Bereichen wie Gastronomie- oder Cateringbetrieben zum Einsatz.

Vorteile
  • Höhere Leistung
  • Vakuumieren von mehreren Beuteln möglich
Nachteile
  • Wartungsaufwendig
  • GrĂ¶ĂŸerer Platzbedarf

Handvakuumierer

Der dritte GerĂ€tetyp ist besonders handlich und leicht. Handvakuumierer nehmen Sie in die Hand und setzen sie an die entsprechende Öffnung des Beutels. HierfĂŒr benötigen Sie spezielle Beutel, die ĂŒber eine kreisrunde Anschlussstelle und einen Zip-Verschluss verfĂŒgen. Dank des Verschlusses können Sie den Beutel auch mehrmals verwenden. Die GerĂ€te werden mit einem Netzteil oder Batterien betrieben. Das Vakuumergebnis fĂ€llt zwar vergleichsweise dĂŒrftig aus, hĂ€lt aber die Lebensmittel im Inneren lĂ€ngere Zeit frisch. Die leichten und kompakten AusfĂŒhrungen eignen sich vor allem auf Reisen oder beim Camping.

Vorteile
  • FĂŒr unterwegs geeignet
  • Wartungsfrei
  • Leicht bedienbar
Nachteile
  • Wenig Leistung
  • Vakuumergebnis von geringer QualitĂ€t

Kochen mit Vakuum

Vakuumierte Lebensmittel sind nicht nur lĂ€nger haltbar, sondern auch zum Kochen geeignet. Mittlerweile erfreut sich die KĂŒche des Sous-vide großer Beliebtheit. Übersetzt bedeutet der Ausdruck nichts weiter als „unter Vakuum“ – und genau das ist das Geheimnis: Sie vakuumieren gewĂŒrztes Fleisch, Obst oder GemĂŒse und garen das Essen schonend in einem Wasserbad; Temperaturen von unter 100 Grad Celsius sind fĂŒr Sous-Vide bestens geeignet. Auf diese Weise bereiten Sie die Lebensmittel verzehrfertig auf, ohne dass die Mineralstoffe und Vitamine beim Kochen verloren gehen. Da das Essen zudem knackig bleibt, mĂŒssen Sie es weder matschig noch zerkocht servieren.

Eine besondere PrÀgung

„Gaufrieren“ (von französisch „gaufre“, also „Waffel“ oder „Wabe“) oder eingedeutscht auch „Goffrieren“ bedeutet so viel wie „PrĂ€gen“ und ist ein Druckverfahren, das ein Muster in die OberflĂ€che eines Objekts eingeprĂ€gt. Es findet nicht nur in der Papier-, Verpackungs- und Textilindustrie sowie in der Lederverarbeitung und im Buchdruck, sondern auch in der Lebensmitteltechnik und -industrie Verwendung: Gaufrierte beziehungsweise gestanzte Beutel ermöglichen das Vakuumieren von Nahrungsmitteln.

Mit einem Vakuumbeutel können Sie außerdem Speisen wesentlich effektiver marinieren. BefĂŒllen Sie den Beutel mit Nahrungsmitteln und der Marinade. Anschließend vakuumieren Sie den Beutel. Die Marinade wird gleichmĂ€ĂŸig verteilt und die Aromen ziehen schneller in das Essen ein.

Vakuumiert wÀhrt am lÀngsten

Mit einem Vakuumierer erhöhen Sie die Haltbarkeit Ihres Essens um mehrere Tage, wenn nicht sogar Monate. Behalten Sie jedoch stets den Überblick ĂŒber Ihre vakuumierten Lebensmittel. Denn auch im vakuumierten Zustand sind Nahrungsmittel verschieden lange haltbar.

Lebensmittel bei Zimmertemperatur UngefĂ€hre Haltbarkeit „nicht vakuumiert“ UngefĂ€hre Haltbarkeit „vakuumiert“
Brot 2 bis 3 Tage 7 bis 8 Tage
Kekse 4 bis 6 Monate 12 Monate
Wein 2 bis 3 Tage 20 bis 25 Tage
Alkoholfreie GetrÀnke 7 bis 10 Tage 20 bis 25 Tage
Lebensmittel bei KĂŒhlschranklagerung UngefĂ€hre Haltbarkeit „nicht vakuumiert“ UngefĂ€hre Haltbarkeit „vakuumiert“
Rindfleisch 3 bis 4 Tage 30 bis 40 Tage
GeflĂŒgel 2 bis 3 Tage 6 bis 9 Tage
Frisches Obst 3 bis 7 Tage 8 bis 25 Tage
Rohes GemĂŒse 5 Tage 18 bis 20 Tage
Lebensmittel bei Gefrierfachlagerung UngefĂ€hre Haltbarkeit „nicht vakuumiert“ UngefĂ€hre Haltbarkeit „vakuumiert“
Fleisch 6 Monate 24 bis 36 Monate
Backwaren 6 bis 12 Monate 24 bis 36 Monate
Fisch 6 Monate 24 bis 36 Monate
Die ungefÀhre Haltbarkeit von Lebensmitteln im vakuumierten und nicht-vakuumierten Zustand je nach Lagerung.

Mit diesen Handgriffen nutzen Sie Ihren Vakuumierer effektiv und erreichen die gewĂŒnschte Haltbarkeit Ihrer Lebensmittel:

  • Vakuumieren Sie die Nahrungsmittel so frisch wie möglich.
  • SchĂ€len Sie Obst und GemĂŒse wie Äpfel und Kartoffeln, bevor Sie sie vakuumieren.
  • Blanchieren Sie gasbildende GemĂŒse- und Obstsorten, wie zum Beispiel Spargel, Kohl oder Bohnen.
  • Frieren Sie FlĂŒssigkeiten vorab ein, um zu verhindern, dass der Vakuumierer sie aufsaugt.
  • Vakuumieren Sie zubereitete und rohe Speisen nicht im selben Beutel.
  • Verwenden Sie lieber mehrere Beutel und legen Sie nicht zu viele Lebensmittel hinein.
  • Regulieren Sie den Vakuumiervorgang bei druckempfindlichen Nahrungsmitteln manuell.
  • Trennen Sie den Beutel sauber auf, um ihn anschließend abermals vakuumieren zu können.
  • Vermeiden Sie bei offen gelagerten Lebensmitteln direkte Sonneneinstrahlung.

Vorsicht, heiß!

Der Schweißdraht ist noch sehr heiß, nachdem Sie einen Beutel vakuumiert und verschweißt haben. Seien Sie also vorsichtig, wenn Sie eine weitere TĂŒte an das GerĂ€t halten oder es ausschalten. Warten Sie, bis der Vakuumierer abgekĂŒhlt ist, bevor Sie ihn gegebenenfalls im Schrank verstauen.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Vakuumierer nicht selbst getestet.

Die Stiftung Warentest testete 2018 insgesamt sechs Vakuumierer. Großen Wert legten die Tester auf die Vakuumier- und VerschweißfĂ€higkeit der GerĂ€te. Die Handhabung floss zu gleichen Teilen in die Test-Wertung mit ein. Zu guter Letzt ĂŒberprĂŒften die Tester die Sicherheit und die Umwelteigenschaften der Vakuumierer. Erstere Kategorie beinhaltet unter anderem die Spannungsfestigkeit und die potenzielle Verletzungsgefahr, wĂ€hrend letztere Test-Kategorie den Stromverbrauch und die verwendeten Materialien umfasst.

SĂ€mtliche Test-GerĂ€te erhielten in puncto Sicherheit das QualitĂ€tsurteil „sehr gut“. Auch in der Test-Kategorie „Vakuumieren und Verschweißen“ erzielten alle Vakuumierer im Test gute Ergebnisse. Einzig der Rommelsbacher VAC 155 stach im Test negativ heraus, da die Tester keine Test-Note vergeben konnten: Die Funktionsweise der drei geprĂŒften GerĂ€te unterschied sich so stark, dass die Tester von einem QualitĂ€tsurteil absahen. Mit 126 Euro ist das Modell das teuerste GerĂ€t im Test.

Test-Sieger ist der VC 10 von Caso mit der Test-Note 2,0. In der Kategorie „Vakuumieren und Verschweißen“ vergaben die Tester die beste Note des Tests (2,1). Auch in puncto Handhabung und Umwelteigenschaften erzielte das rund 65 Euro teure GerĂ€t gute Ergebnisse.

Auf dem letzten Platz liegt der Unold Vakuumierer Design mit der Test-Note 3,6. Das VakuumiergerÀt erhielt zwar in fast allen Kategorien gute Wertungen, jedoch wurde die Test-Note aufgrund umstÀndlicher Reinigungsmöglichkeiten abgewertet. Mit etwa 75 Euro ist das Unold-Modell das drittteuerste GerÀt im Test.

Das Test-Magazin Haus & Garten Test unterzog 2019 insgesamt 16 Vakuumierer einem Test. Die Redakteure testeten die GerĂ€te in den Kategorien „Funktion“, „Handhabung“, „Verarbeitung“, „Ökologie“ und „Sicherheit“. Unter den Test-GerĂ€ten befinden sich sieben „einfache“ Modelle, die bis zu 130 Euro kosten, und neun „Vakuumierer der Oberklasse“, die fĂŒr mehrere Hundert Euro im oberen Preissegment zu finden sind.

Unter den Vakuumierern fĂŒr maximal 130 Euro ist der Caso HC 170 der Test-Sieger. Das GerĂ€t besitzt eine Taste fĂŒr manuelles Vakuumieren, eine entnehmbare Vakuumkammer und einen Vakuumierschlauch. ZusĂ€tzlich sind zehn Folienbeutel im Lieferumfang enthalten. Das rund 110 Euro teure Caso-Modell ist der teuerste Vakuumierer in dieser Preisklasse.

Mit etwa 50 Euro ist der VS-121116 von Emerio zum Preis-Leistungs-Sieger des Tests auserkoren worden. Das handliche GerÀt wird mit einer Folienrolle geliefert und besitzt zwei Tasten, mit denen Sie die VakuumstÀrke einstellen können.

In der Oberklassen-Sektion tat sich der Caso FastVAC 500 als Test-Sieger hervor. Das 240-Euro-GerĂ€t ist entsprechend grĂ¶ĂŸer als die kleinere Konkurrenz. Es wird mit zwei Folienrollen geliefert und besitzt neben der ĂŒblichen Status-LED-Anzeige ebenfalls eine Fortschrittanzeige. Über die Bedienung können Sie die Schweißdauer und die VakuumstĂ€rke auswĂ€hlen sowie die Marinierfunktion und den Impulsbetrieb des GerĂ€ts nutzen.

Zu guter Letzt zeichneten die Tester den Multivac home. von Home. als Meisterklasse-GerĂ€t aus. Der Kammervakuumierer verfĂŒgt ĂŒber mehrere Einstellungen, inklusive diverser VakuumstĂ€rken und einer Marinierfunktion. Das MenĂŒ ist bequem ĂŒber einen Drehknopf zu bedienen sowie ĂŒber eine Symbol- und Zifferanzeige ersichtlich. Das Modell ist mit rund 1.500 Euro der teuerste Vakuumierer im Test.