Senioren-Smartphone

Die 7 besten Senioren-Smartphones im Test & Vergleich

Allgemeine Merkmale
Maße
ErhÀltliche Farben
Gewicht
Produkteigenschaften
GrĂ¶ĂŸe Bildschirm
Auflösung Bildschirm
Arbeitsspeicher
Interner Speicher
MicroSD-Karten-Slot
SpeicherkapazitÀt SD-Karte maximal
Betriebssystem
Auflösung Kamera
Auflösung Frontkamera
Verbindungstechnologie
AkkukapazitÀt
Typ SIM-Karte
Notruftaste
Besonderheiten

Senioren-Smartphone-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Senioren-Smartphones ĂŒberzeugen mit einfacher Bedienbarkeit und Hilfen bei Seh- und HörschwĂ€chen.
  • Spezielle Funktionen wie eine Notruftaste oder GPS-Ortung tragen zur Sicherheit des Nutzers bei.
  • Senioren-Smartphones sind so individuell wie die Nutzer selbst, daher sind eine sorgfĂ€ltige AbwĂ€gung und das Ausprobieren verschiedener GerĂ€te vor dem Kauf wichtig.
  • Mit speziellen Apps rund um Gesundheit, Kommunikation und Unternehmungen holen Nutzer das Beste aus ihren Senioren-Smartphones heraus.
  • Die meisten Senioren-Smartphones sind hörgerĂ€tekompatibel und verhindern so StörgerĂ€usche beim Telefonieren.

Senioren-Smartphones ermöglichen die digitale Teilhabe von Àlteren Menschen

Wer denkt, die Ă€ltere Generation habe kein Interesse an moderner Technologie, irrt gewaltig: knapp ein Viertel der ĂŒber 60-JĂ€hrigen gibt laut des Statistikportals Statista an, sogar mehrmals tĂ€glich das Internet zu nutzen. Neben generell technikaffinen Senioren gibt es aber auch immer mehr Nutzer, die ĂŒber digitale KommunikationskanĂ€le mit ihren Kindern und Enkelkindern in Verbindung bleiben wollen.

Gerade dafĂŒr sind spezielle Senioren-Smartphones eine gute Wahl, denn sie ermöglichen den Zugang zu allen wichtigen Kommunikationstools und berĂŒcksichtigen dabei die mit dem fortschreitenden Alter einhergehenden EinschrĂ€nkungen beim Sehen und Hören. Vor allem fĂŒr Ältere und Rentner, die bislang noch kaum mit moderner Kommunikationstechnologie in BerĂŒhrung gekommen sind, bieten Senioren-Smartphones einen idealen Einstieg.

NatĂŒrlich bieten auch herkömmliche Smartphones bestimmte Bedienhilfen. So lassen sich auch bei GerĂ€ten mit Android- oder iOS-Betriebssystemen die Schriften vergrĂ¶ĂŸern und der Kontrast und die Displayfarben entsprechend dem Sehvermögen anpassen. Manche Smartphones verfĂŒgen sogar ĂŒber eine Vorlesefunktion. Senioren-Smartphones bieten darĂŒber hinaus aber noch eine Reihe weiterer hilfreicher Funktionen, die speziell auf die Ă€ltere Zielgruppe zugeschnitten sind.

Welche Vorteile bieten Senioren-Smartphones?

Eine der wichtigsten Eigenschaften von Senioren-Smartphones ist die einfache Handhabung. Sie bieten in der Regel eine angepasste MenĂŒfĂŒhrung und NutzeroberflĂ€che mit extra großen MenĂŒsymbolen. Dank ĂŒbergroßer Displays mit einfach zu bedienenden Touchscreens finden sich auch Senioren mit eingeschrĂ€nkter Sehkraft gut zurecht. Wer keine Touchscreens mag, kann auch zu GerĂ€ten greifen, die ĂŒber eine zusĂ€tzliche Tastatur oder ĂŒber eine ausklappbare Tastatur fĂŒr die am hĂ€ufigsten genutzten Aufgaben verfĂŒgen. Im Normalfall bieten Senioren- oder Rentner-Smartphones darĂŒber hinaus eine Notruftaste, ĂŒber der Nutzer schnell eine hinterlegte Nummer anrufen kann. Das kann entweder ein Familienmitglied sein oder auch direkt eine Notrufzentrale. Besonders hilfreich kann es sein, wenn das Modell die Möglichkeit der GPS-Ortung bietet. Senioren-Smartphones lassen sich zudem ganz einfach ĂŒber Bluetooth oder Induktion mit dem HörgerĂ€t verbinden, so werden StörgerĂ€usche beim Telefonieren unterdrĂŒckt.

NatĂŒrlich lassen sich auch die SchriftgrĂ¶ĂŸe und die LautstĂ€rke der Klingeltöne und Nachrichten entsprechend dem Seh- und Hörvermögen einstellen. Auch die Einstellung von Farben und Kontrasten sind bei Senioren-Smartphones speziell auf die BedĂŒrfnisse Ă€lterer Nutzer optimiert. Anders als bei herkömmlichen GerĂ€ten liegt also das Hauptaugenmerk weniger auf der Leistung und dem Design, sondern mehr auf der FunktionalitĂ€t und Benutzerfreundlichkeit. Dennoch warten selbst Senioren-Smartphones mittlerweile auch mit soliden Kameras und guter Rechenleistung auf. Wem der Speicherplatz zu klein ist, der kann ihn in manchen FĂ€llen auch mit einer microSD-Karte erweitern.

So finden Sie das passende Modell

Das Mobiltelefon-Angebot fĂŒr Senioren und Rentner ist mittlerweile sehr groß und es gibt verschiedene AnsĂ€tze der Hersteller, wie mit EinschrĂ€nkungen und speziellen BedĂŒrfnissen der Ă€lteren Nutzer umgegangen wird. Um einen Überblick ĂŒber das Angebot zu geben, erklĂ€ren wir hier die Unterschiede zwischen den verfĂŒgbaren Arten und Modellen.

Was ist der Unterschied zwischen Senioren-Handys und Senioren-Smartphones?

Senioren-Smartphones sind auf die BedĂŒrfnisse Ă€lterer Nutzer abgestimmte GerĂ€te mit Internetzugang, die es ermöglichen, herkömmliche Messenger-Dienste wie WhatsApp oder auch Videotelefonie via Skype zu nutzen. Zudem können sich Senioren hilfreiche Apps herunterladen und profitieren von individuellen Einstellungen, beispielsweise der SchriftgrĂ¶ĂŸe, der Farben und des höheren Kontrasts. Ein Senioren-Handy wiederum bietet keinen Touchscreen, sondern extra große, abgesetzten Tasten unterhalb des Displays. Die GerĂ€te sind im Normalfall leicht und ergonomisch gebaut, was sie in der Nutzung komfortabel und einfach macht. Auch hier lassen sich die SchriftgrĂ¶ĂŸe und die LautstĂ€rke an das individuelle Seh- und Hörvermögen anpassen. Mit Senioren-Handys können Nutzer Telefonate tĂ€tigen und SMS-Nachrichten schreiben, jedoch keine moderne KommunikationskanĂ€le nutzen und hörgerĂ€tekompatibel sind die GerĂ€te in der Regel ebenfalls nicht.

Folgende Tabelle fasst die Vorteile von Senioren-Smartphones noch einmal zusammen:

Vorteile
  • Weitere Zusatzfunktionen wie Notruftaste oder -App
  • Nutzung von modernen KommunikationskanĂ€len möglich
  • Oft hörgerĂ€tekompatibel
  • Optimale GrĂ¶ĂŸe von Display und Tasten
  • Nutzung von Senioren-Apps möglich
Nachteile
  • GrĂ¶ĂŸer und weniger handlich als Senioren-Handys
  • In der Regel teurer als Senioren-Handys

Der folgenden Tabelle können Sie die Vor- und Nachteile von Senioren-Handys entnehmen:

Vorteile
  • Leichte Bedienung dank großem Tastenfeld und ĂŒberschaubarem Funktionsumfang
  • Integrierte Notruftaste
Nachteile
  • Oftmals nicht kompatibel zu HörgerĂ€ten
  • Lassen sich lediglich fĂŒr Telefonate und SMS-Nachrichten nutzen

Welche Art geeignet ist, entscheidet sich also durch die geplante Nutzung. Wer wirklich nur ein GerĂ€t zum Telefonieren sucht, der sollte zu einem Senioren-Handy greifen – die GerĂ€te sind durch das Vorhandensein von Tasten am einfachsten zu bedienen, vergleichsweise gĂŒnstig und sie verfĂŒgen darĂŒber hinaus ĂŒber eine Notruftaste. Wer technikaffiner ist und einen grĂ¶ĂŸeren Funktionsumfang erwartet, der ist mit einem Senioren-Smartphone gut bedient.

WĂ€hrend MarktfĂŒhrer im Smartphone-Segment wie Samsung vor allem Bedienhilfen und alternative BenutzeroberflĂ€chen anbieten, gibt es ein paar spezialisierte Hersteller, die eigens fĂŒr die Senioren-Zielgruppe Produkte anbieten. Doro und Gigaset sind namhafte Anbieter, die mit ihren Handys und Smartphones auf die BedĂŒrfnisse Ă€lterer Nutzer eingehen und deren altersbedingte SchwĂ€chen mit cleverer Technik und speziellen Funktionen ausgleichen. FĂŒr Nutzer, die auf den Technikvorsprung großer Anbieter wie Apple, Huawei oder Samsung verzichten können, lohnt es sich auf jeden Fall, sich unter diesen Herstellern umzuschauen.

Im folgenden YouTube-Video von EMS Smartgeber wird beschrieben, welche Einstellungen Sie vornehmen können, damit sich die Nutzung von Android-Smartphones fĂŒr Senioren noch einfacher gestaltet. Beispiele sind das Einrichten von Kurzwahltasten, um Angehörige und Freunde einfacher und schnell zu erreichen sowie eine Vereinfachung des Smartphone-MenĂŒs.

Schnelle Hilfe: Notruf-Apps und Notruftasten im Vergleich

Eine wichtige Aufgabe von Senioren-Smartphones und Handys ist die Möglichkeit, ĂŒber eine Notruffunktion schnell und einfach Hilfe zu holen. Viele Handys haben auf der GerĂ€te-RĂŒckseite einen Notrufknopf oder Notruftaste, bei der eine vorformulierte SOS-Nachricht per an einen hinterlegten Kontakt gesendet wird.

Bei Smartphones mit GPS wird sogar der Aufenthaltsort an die Kontaktperson gesendet. Neben der SMS gibt es auch die Möglichkeit, im Notfall eine Liste von Rufnummern anzugeben, die das GerÀt selbststÀndig der Reihe nach abtelefoniert. Ist keiner der Kontakte in der Liste erreichbar, rufen die GerÀte automatisch den Rettungsdienst. Die folgende Tabelle fasst die Vorteile eines GerÀtes mit Notruf-Taste noch einmal zusammen:

Vorteile
  • Einfache und schnelle Handhabung
  • Bedienung auch bei eingeschrĂ€nkter Sicht möglich
Nachteile
  • Es besteht die Möglichkeit, versehentlich einen Notruf auszulösen

Eine Notfall-App funktioniert im Prinzip genauso, muss allerdings zunĂ€chst aus dem jeweiligen App-Store heruntergeladen werden. Zudem ist eine App nicht ganz so intuitiv, einfach und schnell zu bedienen wie eine Notruftaste. Es gibt sogar einige GerĂ€te, die StĂŒrze vom Nutzer registrieren können und daraufhin eigenstĂ€ndig Notrufe absetzen. Die folgende Tabelle bĂŒndelt die Vor- und Nachteile von Notruf-Apps:

Vorteile
  • Bietet auch Nutzern von Smartphones ohne Notruftaste schnelle Hilfe
Nachteile
  • Installationsaufwand
  • Bedienung ist komplizierter als bei einer Notruftaste

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Die Senioren-Smartphone-Modelle unterscheiden sich mitunter sehr voneinander. Daher sollten sich interessierte Nutzer vorab darĂŒber im Klaren sein, welche Zusatzfunktionen ihnen wichtig sind. WĂ€hrend einige GerĂ€te besonders gut geeignet sind fĂŒr Nutzer mit schwĂ€chelnder Sehleistung, unterstĂŒtzen andere Modelle besonders Senioren mit GehörschwĂ€che oder Koordinationsproblemen. Aus diesem Grund ist es nicht nur wichtig, sich entweder fĂŒr ein Handy oder fĂŒr ein Smartphone zu entscheiden, sondern sich auch unter den jeweiligen Arten ganz genau umzuschauen. Im folgenden Abschnitt beschreiben wir alle relevanten Kaufkriterien, sodass Sie die fĂŒr sich bestmögliche Entscheidung treffen können. Bezogen auf den Preis liegen die Senioren zugeschnittenen GerĂ€te in Ă€hnlichen Gefilden wie gewöhnliche Smartphone-Modelle.

Das Betriebssystem

Wer auf der Suche nach einem Senioren-Smartphone ist, kommt um Android nicht herum; iOS oder Windows spielen kaum eine Rolle in diesem Marktsegment. Der Vorteil von GerĂ€ten, die auf Android laufen ist, dass sie sehr flexibel und individuell konfigurierbar sind und sich so sehr gut an die BedĂŒrfnisse der Nutzer anpassen lassen. Es gibt sogar ein einige Hersteller wie Emporio oder Big Launcher, die eine Software speziell fĂŒr Senioren anbieten. Damit lĂ€sst sich die Standard-Android-OberflĂ€che in eine vereinfachte OberflĂ€che verwandeln, die schĂ€rfere Icons, mehr Kontrast und grĂ¶ĂŸere Eingabefelder aufweist. Diese Vorgehensweise ist ideal fĂŒr Android-Nutzer, die sich noch kein spezielles Senioren-Smartphone kaufen wollen und generell mit dem Touchscreen und der BenutzerfĂŒhrung gut zurechtkommen.

GrĂ¶ĂŸe und Auflösung des Touchscreen-Displays

Displays mit einer Bildschirmdiagonale ab vier Zoll sind besonders ĂŒbersichtlich und fĂŒr Nutzer mit eingeschrĂ€nkter SehfĂ€higkeit bei groß eingestellter Schrift noch gut bedienbar. Alles was ĂŒber fĂŒnfeinhalb Zoll hinausgeht, bietet zwar noch mehr sichtbare FlĂ€che, wird allerdings schnell unhandlich. Neben der richtigen DisplaygrĂ¶ĂŸe spielt auch die Auflösung eine wichtige Rolle fĂŒr die Lesbarkeit: Mindestens 1.280 x 720 Pixel sollten es schon sein, damit Bilder und Schrift scharf dargestellt werden. Auch das Annehmen eines Anrufs wird durch klare Anzeigen des Displays einfacher.

Senioren-Smartphones ĂŒberzeugen mit hoher AkkukapazitĂ€t

Die AkkukapazitĂ€t bei Senioren-Smartphones kann deutlich höher sein als bei herkömmlichen GerĂ€ten. Gerade fĂŒr Ă€ltere Menschen, die noch nicht viel Erfahrung mit Smartphones haben und nicht regelmĂ€ĂŸig darauf achten, ihr GerĂ€t aufzuladen, empfiehlt sich ein Modell mit besonders hoher AkkukapazitĂ€t. Damit wird die Gefahr minimiert, dass die GerĂ€te ungeladen herumliegen und im Notfall nicht fĂŒr Hilferufe zur VerfĂŒgung stehen.

Maximale Standby-Zeit

Die maximale Standby-Zeit misst die Akkulaufzeit, wenn das GerĂ€t zwar eingeschaltet ist, aber nicht benutzt wird. Bei Senioren-Smartphones reicht die maximale Standby-Zeit meist ĂŒber viele Tage, was ein großer Vorteil dieser GerĂ€te ist.

Maximale GesprÀchszeit

Die maximale GesprÀchszeit liegt deutlich unter der maximalen Standby-Zeit und beschreibt die Akkulaufzeit, die ein Nutzer maximal mit Telefonieren zubringen kann. Bei Senioren-Smartphones betrÀgt sie bis zu 18 Stunden.

Die Kamera – auch fĂŒr Hobbyfotografen geeignet

Nicht nur bei den Standard-Smartphones, sondern auch bei den GerĂ€ten speziell fĂŒr Senioren hat sich in Sachen Kamera einiges getan. Einige Modelle bieten nur eine Hauptkamera an der RĂŒckseite des GerĂ€ts, andere verfĂŒgen bereits ĂŒber eine zusĂ€tzliche Frontkamera, mit der Selfies geschossen oder Videotelefonate, etwa mit den Enkelkindern, getĂ€tigt werden können. Wem eine gute BildqualitĂ€t bei selbstaufgenommenen SchnappschĂŒssen wichtig ist, der sollte darauf achten, ein GerĂ€t mit einer Auflösung von mindestens acht Megapixeln zu wĂ€hlen. Übrigens: Der Kamerablitz lĂ€sst sich wie bei allen Smartphones als Taschenlampe benutzen.

Interner Speicher

Der verfĂŒgbare interne Speicher bei Senioren-Smartphones ist meist ĂŒberschaubar und variiert in der Regel zwischen vier und acht Gigabyte. Sie sollten bei der Kaufentscheidung aber auch darauf achten, wie viel Speicherplatz den Nutzern laut Hersteller verbleibt: Vorinstallierte Software kann die Möglichkeit, Apps zu installieren sowie Fotos und Videos zu speichern, einschrĂ€nken.

Wie viel Speicherplatz Ihre Daten verbrauchen

Wer mit Gigabyte als Maßeinheit fĂŒr Speicherplatz nicht viel anfangen kann, dem sei folgende Faustregel ans Herz gelegt: auf ein Gigabyte passen etwa 200 Fotos und 250 Musiktitel.

microSD-Kartenslot

Die begrenzte SpeicherkapazitĂ€t von Senioren-Smartphones kann besonders fĂŒr Hobbyfotografen oder Nutzer, die gerne Fotos ihrer Familie abspeichern, schnell zum Ärgernis werden. Nutzer, denen der interne Speicher des Senioren-Smartphones nicht ausreicht, sollten sich nach einem Modell mit microSD-Kartenslot umschauen. Durch eine microSD-Karte lĂ€sst sich der interne Speicher bei einigen Modellen entsprechend der KartenkapazitĂ€t erweitern. So können Sie oder Ihre Liebsten sorglos Fotos knipsen und abspeichern.

HörgerÀtekompatibilitÀt gegen lÀstige StörgerÀusche

Bei TelefongesprĂ€chen kann es bei TrĂ€gern von HörgerĂ€ten hĂ€ufig zu StörgerĂ€uschen kommen. Aus diesem Grund sind viele Senioren-Smartphones und einige Senioren-Handys so konstruiert, dass keine solche StörgerĂ€usche auftreten– diese Eigenschaft wird HörgerĂ€tekompatibilitĂ€t genannt.

GPS zur Ortung und zur Nutzung von Navigations-Apps

Smartphones verfĂŒgen zudem ĂŒblicherweise ĂŒber GPS-FunktionalitĂ€t. GPS wird beispielsweise von Navigations-Apps verwendet, um den Standort des Nutzers zu bestimmen. Aber auch andere Apps nutzen die Ortungsfunktion – Notruf-Apps auf Senioren-Smartphones können so schnell den Aufenthaltsort des Nutzers an eine Vertrauensperson senden.

Wi-Fi und Bluetooth

Verbindungstechniken wie Wi-Fi und Bluetooth sind Standardfunktionen von Smartphones – auch von Modellen, speziell auf die BedĂŒrfnisse von Senioren ausgelegt sind. Mit Wi-Fi können Nutzer ihr Smartphone ins heimische W-LAN-Netz einloggen, um das mobile Datenvolumen nicht ĂŒberzustrapazieren. Mit Bluetooth lassen sich andere Bluetooth-fĂ€hige GerĂ€te mit dem Smartphone verbinden. Dabei kann es sich beispielsweise um schnurlose Kopfhörer oder Lautsprecher handeln.

Ladestation und USB-Kabel

Zum Lieferumfang eines jeden Senioren-Smartphones gehört ein USB-Kabel, mit dem sich das Smartphone mit GerĂ€ten wie Desktop-Computern, Laptops und Tablets verbinden lĂ€sst, um Daten wie Fotos, Musik oder Filme zu senden. Das USB-Ladekabel dient außerdem dazu, den Akku des Smartphones wieder aufzuladen – entweder ĂŒber das LadegerĂ€t oder ĂŒber eines der zuvor beschriebenen GerĂ€te.

Wie unterstĂŒtzen Senioren-Smartphones bei altersbedingten BeeintrĂ€chtigungen?

Das Hauptmerkmal von Senioren-Smartphones ist die einfache Handhabung. Da die Augen, das Gehör und auch die Koordination mit zunehmendem Alter nachlassen können, gleichen altersgerechte GerĂ€te diese SchwĂ€chen durch bestimmte Eigenschaften aus. Die Schrift wird auf Senioren-Smartphones groß und kontrastreich dargestellt und auch die Icons sind klarer und selbsterklĂ€render als auf den herkömmlichen GerĂ€ten. Eine klare Farben- und Formensprache sowie einfache und intuitive Strukturen innerhalb von Applikationen und auf den Hauptseiten tragen zum VerstĂ€ndnis und damit zur Akzeptanz der Ă€lteren Nutzer bei. HörschwĂ€chen wird bei einigen Modellen durch eine HörgerĂ€te-KompatibilitĂ€t Rechnung getragen. Die GPS-Funktion ermöglicht es HilfsbedĂŒrftigen, Angehörigen oder anderen Befugten den eigenen Standort mitzuteilen. Auch die Ortung von orientierungslosen Personen ist möglich. Das ist speziell fĂŒr alleinlebende Senioren mit beginnender Demenz eine wichtige Funktion.

NĂŒtzliche Apps speziell fĂŒr Senioren

Neben technischen Funktionen wie die Notruftaste gibt es auch eine ganze Reihe von nĂŒtzlichen Apps, die sich auf jedem Smartphone installieren lassen. Der Play Store des Android-Betriebssystems bietet hier umfangreiche Möglichkeiten, das eigene Smartphone entsprechend der Vorlieben zu individualisieren. Wir geben einen Überblick ĂŒber Apps, die fĂŒr Senioren besonders interessant sein können.

Welche Apps dĂŒrfen auf keinem Senioren-Smartphone fehlen?

Sehr nĂŒtzlich sind beispielsweise Gesundheits-Apps, mit denen der Nutzer den Blutdruck oder die Insulinwerte erfassen und sogar mit dem behandelnden Arzt teilen kann. Wecker-Apps bieten eine tolle UnterstĂŒtzung bei der Erinnerung an regelmĂ€ĂŸige Medikamenteneinnahmen und SchrittzĂ€hler können eine tolle Motivation fĂŒr Nutzer bieten, sich auch im Alter fit zu halten. Fehlt dem Senioren-Smartphone eine Notruftaste, lĂ€sst sich diese mit einer Notruf-App entsprechend nachrĂŒsten. Neben Funktionen zur GesundheitsunterstĂŒtzung können auch Apps fĂŒr die Kommunikation heruntergeladen werden. Messenger-Dienste wie WhatsApp ermöglichen virtuelle Familientreffen ĂŒber Text, Sprachnachrichten oder Telefon. Außerdem können Gruppenchats erstellt und Dateien wie Fotos versendet werden. FĂŒr Senioren, die gerne viel unterwegs sind, bieten sich Apps von Verkehrsbetrieben wie der Deutschen Bahn an – zusammen mit Navigations-Apps wird dasvon Reisen besonders bequem und einfach.

Damit ist das Angebot an spannenden Apps aber noch lange nicht am Ende. Nutzer, die weit entfernt von ihrer Familie entfernt wohnen, finden wahrscheinlich Gefallen an Videotelefonie. Skype ist ein einfach zu bedienendes Kommunikationsmittel, ĂŒber das man chatten, telefonieren und sich per Video sehen kann. Außerdem ist es möglich, Fotos und andere Dateien zu versenden und direkt auf dem Smartphone abzuspeichern.

Des Weiteren gibt es viele Apps, mit denen Nutzer sich auch im Alter die Zeit vertreiben oder das Gehirn fit halten können. Egal ob KreuzwortrĂ€tsel, spezielle Fitness-Apps fĂŒr Senioren, Gehirnjogging oder Apps zum Lernen einer neuen Sprache – hier lohnt es sich, sich einfach mal umzuschauen und vielleicht das ein oder andere neue Interesse zu finden. Viele Angebote sind dabei kostenlos oder gegebenenfalls fĂŒr wenig Geld zu haben.

Den passenden Mobilfunk-Tarif finden

Zwar gibt es keine Smartphone- oder Handytarife speziell fĂŒr Senioren, dennoch können sich auch Ă€ltere Smartphone-Nutzer den Tarif passend zu ihren BedĂŒrfnissen aussuchen. In diesem Abschnitt geben wir einen Überblick, auf was es bei der Suche nach dem richtigen Vertrag oder Prepaid-Angebot ankommt. FĂŒr jedes Surf- und Telefonie-Verhalten findet sich ein passgenaues Angebot.

Vertrag oder Prepaid – was ist besser geeignet?

Die meisten VertrĂ€ge beinhalten heutzutage Flatrates fĂŒr die mobile Internetnutzung, den Versand von SMS und die Telefonie. GerĂ€t das Volumen-Limit der mobilen Internetnutzung in Sichtweite, erhalten Nutzer fĂŒr gewöhnlich eine Warnung, dass das Datenvolumen beinahe aufgebraucht ist. Die meisten Tarife drosseln ab dieser Schwelle die Internetgeschwindigkeit, sodass Anwender mit langsamem Tempo kostenfrei weitersurfen. Achtung: Einige wenige Tarife drosseln nicht und berechnen den Mehrverbrauch. Zudem sind die Zeiten von langen Vertragsbindungen vorbei: Heute bekommen Handynutzer mitunter gĂŒnstige Angebote, die jederzeit zum Monatsende kĂŒndbar sind. Wer dennoch keinen Vertrag abschließen möchte, der kann einen passenden Prepaid-Tarif wĂ€hlen. Telefonate, SMS und Internetnutzung werden hierbei im Voraus bezahlt. Dabei besteht die Gefahr, dass Anwender bei verbrauchtem Guthaben nicht mehr telefonieren können. Notrufe sind aber weiterhin möglich.

Tarif individuell auswÀhlen

Die Frage nach dem richtigen GerĂ€t und dem passenden Tarif lĂ€sst sich nicht pauschal beantworten. So individuell die BedĂŒrfnisse der Nutzer sind, so unterschiedlich sind die Angebote. Daher ist es wichtig, sich fĂŒr diese Entscheidung Zeit zu nehmen und sich der Unterschiede und Möglichkeiten bewusst zu sein. Vergleichen ist hier die Devise.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Senioren-Smartphone-Vergleich Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

 

In einem Test von Senioren-Smartphones und -Handys nahm Stiftung Warentest 2017 samt 15 GerĂ€te unter die Lupe. Darunter waren zwei Senioren-Smartphones und 13 Senioren-Handys. Ein wichtiges Ergebnis war, dass im Praxistest mit Ă€lteren Menschen die GerĂ€te ganz unterschiedlich abschnitten. GerĂ€te, die am besten in der Gruppe mit SehschwĂ€che getestet wurden, waren nicht zwangslĂ€ufig der Testsieger unter den Probanden mit Hör- oder Motorik-SchwĂ€chen. Schaut man nur auf die reinen Software-Lösungen, so konnten diejenigen ĂŒberzeugen, die auf Samsung-GerĂ€ten bereits vorinstalliert waren. Die Notruffunktion ist eines der wichtigsten Elemente von Senioren-Smartphones, beziehungsweise Senioren-Handys. Bei den getesteten GerĂ€ten stoppte allerdings die Notrufkette, sobald bei einem Kontakt der Anrufbeantworter anging.

FĂŒr Ă€ltere Nutzer, die mit Touchscreens nicht so gut zurechtkommen, bot eines der getesteten Smartphones die Möglichkeit, eine Tastatur mit Nummern ĂŒber den Touchscreen zu klappen, um so leichter Telefonnummern wĂ€hlen zu können. Zudem war ein Eingabestift mit im Lieferumfang enthalten – allerdings ging es bei StĂŒrzen vergleichsweise schneller zu Bruch. Ebenfalls getestet wurden Launcher-Apps, die die vorinstallierte NutzeroberflĂ€che durch eine vereinfachte OberflĂ€che ersetzt. Die Hauptprobleme dieser Lösungen waren Sicherheitsrisiken und das unnötige Versenden vieler Nutzerdaten. FĂŒr gut befunden wurde die Lösung von Samsung – der MarktfĂŒhrer bietet die Möglichkeit, in den „einfachen Modus“ zu wechseln, der die komplette OberflĂ€che ab Werk ersetzt. Dieser Ansatz stellt eine gute Alternative dar fĂŒr Nutzer, die noch nicht bereit sind, sich ein spezielles Senioren-Smartphone anzuschaffen oder noch keines benötigen.

Unter den zwei im Test verglichenen Modellen schnitt das Doro Liberto 825 „gut“ (2,4). Bei diesem Modell punkteten vor allem die Vielseitigkeit und die StabilitĂ€t des Smartphones. Das andere Senioren-Smartphone im Test, das Emporia Smart, erhielt die Note „befriedigend“ (3,0). Als kritikwĂŒrdig befanden die Tester die StabilitĂ€t des GerĂ€tes, und vergaben hier ein „ausreichend“, was zur Abwertung in der Gesamtnote fĂŒhrte.

Unter den Senioren-Handys wurden gleich 5 der GerĂ€te mit der Note „gut“ bewertet: Es handelt sich um die folgenden Modelle.

  • Panasonic KX-TU329
  • Doro PhoneEasy 613
  • Emporia Flipbasic
  • Doro Primo 366
  • Swissphone BBM 625