Wischroboter

Die 7 besten Wischroboter im Vergleich

Staubsaugerfunktion
Akkulaufzeit
Akku inklusive
Timer-Funktion
Anti-Stoß-Sensoren
Fallschutz bei Treppen
Form
Durchmesser
Maße
LautstÀrke maximal
Sprachsteuerung
Steuerung per App
Gewicht
Ladezeit
Garantie
Handbuch
Vorteile

Wischroboter-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Wischroboter befreien glatte OberflĂ€chen von groben Staubflusen, Flecken und Haaren.
  • Je nach Wischmethode lassen sich unterschiedlichen Verschmutzungen vom Boden entfernen.
  • Kombi-GerĂ€te können sowohl saugen als auch wischen.
  • Mit Sensoren analysieren Wischroboter einen Raum, um eine digitale Karte zu erstellen und besonders effizient vorzugehen.
  • Wischroboter kehren automatisch zur Ladestation zurĂŒck, wenn sie ihren Akku aufladen mĂŒssen oder ihre Arbeit erledigt haben.

High-Tech-Haushaltshelfer

Egal wie oft Sie einen Boden von Staub und Flecken befreien, schnell sammeln sich wieder die ersten Flusen, das nĂ€chste Glas mit FlĂŒssigkeit kippt um oder das Haustier tobt durch die Zimmer. ZurĂŒck bleiben Staub, WasserrĂ€nder und Tierhaare. So kann das Wischen des Bodens schnell zur Sisyphusarbeit werden. Vor allem, wenn Sie den restlichen Haushalt ebenfalls fĂŒhren und das mit Arbeit sowie Familie vereinbaren mĂŒssen. In diesem Fall können Sie sich Hilfe ins Haus holen und einen Wischroboter auf Ihre Böden ansetzen. Die kleinen, runden GerĂ€te patrouillieren durch Ihre Wohnung und machen dabei dem Schmutz den Garaus.

Sie sind fĂŒr diverse, glatte FlĂ€chen, wie zum Beispiel Fliesen, PVC-Böden oder Laminat geeignet und verbrauchen fĂŒr die Reinigung weniger Wasser als ein herkömmlicher Wischmopp. Dabei verrichten die Roboter ihre Arbeit leise und unkompliziert. Die intelligente Navigation und der Akkubetrieb erlauben es ihnen durch die Wohnung zu fahren, ohne auf sich aufmerksam zu machen oder Sie in Ihrem tĂ€glichen Leben zu stören.

FĂŒr wen ist ein Wischroboter geeignet?

Wischroboter sind fĂŒr all jene geeignet, die die Last des Bodenwischens von ihren Schultern nehmen möchten. Die Roboter entfernen durch feuchtes Wischen Staubreste oder Flecken, die dem Staubsauger noch widerstanden. Wischroboter eignen sich fĂŒr eine regelmĂ€ĂŸige Grundreinigung oder auch nur gelegentliches Durchwischen. Vor allem Haustierhalter und Allergiker profitieren von den GerĂ€ten: Ohne große Aufwand befreien Sie Ihren Haushalt regelmĂ€ĂŸig von Tierhaaren und anderen allergieauslösenden Substanzen auf dem Boden. Je nach Wohnsituation bietet sich Trocken- oder Nasswischroboter an. Erstere sind fĂŒr kleine Haushalte vollkommen ausreichend, wĂ€hrend Letztere besonders in großen HĂ€usern nĂŒtzlich sind, in denen das Wischen per Hand besonders mĂŒhselig wĂ€re.

Vorteile
  • Zeitersparnis
  • Bequeme Grundreinigung
  • Geringer Wasserverbrauch
  • FĂŒr diverse BodenoberflĂ€chen
  • Besonders leise
  • Kabellos
Nachteile
  • Schwierigkeiten bei fettigen oder festgetrockneten Flecken
  • Große Staubflusen werden feucht und bleiben liegen
  • Probleme bei Ecken, Kanten und TĂŒrschwellen

Zweckdienliche Vielfalt

AbhÀngig von der Wischtechnik, die sie anwenden, lassen sich die handlichen Roboter mit Wischfunktion in drei Untergruppen einteilen:

Trockenwischroboter

Wischroboter Symbol

Diese Modellklasse verzichtet komplett auf den Einsatz von Wasser und entfernt besonders grĂŒndlich letzte Staubreste, die beim Staubsaugen ĂŒbergangen worden sind. Die Roboter verwenden ein trockenes Tuch, mit dem sie losen Schmutz von der BodenoberflĂ€che aufnehmen. Diese Wischroboter können deswegen keine flĂŒssigen Verschmutzungen entfernen, dafĂŒr aber groben Schmutz zusammenkehren. Bei einigen Modellen ist es möglich, dass Tuch zuvor per Hand anzufeuchten, sodass sich die Wischleistung erhöht.

Nasswischroboter mit Mikrofasertuch

Wischroboter Symbol

Die Roboter wischen nass, verfĂŒgen jedoch ĂŒber keinen Wassertank, der regelmĂ€ĂŸig Wasser bereitstellen wĂŒrde. Stattdessen bringen Sie ein feuchtes Tuch unter dem Roboter an. So kann das GerĂ€t leichte Verschmutzungen und auch Flecken entfernen. Da das Tuch schnell austrocknet und verschmutzt, muss es nach jedem Wischdurchgang ausgetauscht oder, wenn es wiederverwendbar ist, ausgespĂŒlt werden.

Nasswischroboter mit Wassertank

Wischroboter Symbol

Dank eines eingebauten Frischwassertanks sind die Roboter in der Lage, das Tuch selbst zu befeuchten. Manche Modelle spritzen das Wasser mit SprĂŒhdĂŒsen direkt auf den Boden vor ihnen. Höherpreisige GerĂ€te können zudem die Zugabe von Reinigungsmittel regeln, um auch stĂ€rkere Verschmutzungen zu entfernen, sobald sie welche erkennen. Die Wischroboter verwenden jedoch vergleichsweise viel Wasser, weshalb Sie darauf achten sollten, wo und wie Ihr Roboter den Boden wischt. Empfindliche Böden wie Parkett könnten eventuell Schaden nehmen.

Was muss ich beim Kauf eines Wischroboters beachten?

Eine zu Ihren Böden passende Wischtechnik und -leistung ist entscheidend bei der Wahl Ihres Wischroboters. Achten Sie also auf den Wischunterbau des GerĂ€ts. Einige Modelle nutzen ein Tuch, andere fahren den Boden mit BĂŒrsten ab. Informieren Sie sich außerdem ĂŒber die Navigationsmöglichkeiten des Wischroboters. Hier schlagen sich preisliche Unterschiede deutlich nieder, da teurere Modelle oft intelligenter in puncto Fortbewegung sind. Cleveren Robotern mĂŒssen Sie nicht hinterherlaufen, um deren Fahrtweg zu kontrollieren und zu korrigieren. Je grĂ¶ĂŸer die zu wischende FlĂ€che ist, desto grĂ¶ĂŸer sollte die SpeicherkapazitĂ€t des Akkus sein. Achten Sie zudem darauf, dass das GerĂ€t klein genug ist, um auch unter Ihren Möbeln und in den Winkeln und Nischen Ihrer Wohnung wischen zu können.

Wischunterbau

Die meisten Wischroboter arbeiten mit TĂŒchern. Diese kommen entweder im trockenen oder im feuchten Zustand zum Einsatz. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um einen herkömmlichen Putzlappen, der an einem Gestell an der Unterseite des Roboters angebracht ist. Manche Modelle haben speziell zum GerĂ€t passende Reinigungsrollen.

MehrwegtĂŒcher und -rollen können Sie per Hand oder auch in der Waschmaschine waschen und mehrmals verwenden. Nach mehreren Wochen beziehungsweise WischdurchgĂ€ngen sollten Sie die TĂŒcher oder Rollen jedoch entsorgen und neue kaufen. Hersteller bieten meist mehrteilige Sets an, die zwischen 10 und 20 Euro kosten. Bei wöchentlichem Gebrauch des Wischroboters werden Sie rund zwei Dutzend wiederverwendbare TĂŒcher pro Jahr brauchen. FĂŒr den gleichen Preis bekommen Sie rund drei- bis viermal so viele EinmaltĂŒcher. Diese sind allerdings weniger umweltfreundlich.

Wassertank

Sofern Sie sich fĂŒr ein GerĂ€t mit eingebautem Wassertank entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass der Tank ĂŒber ausreichend Fassungsvermögen verfĂŒgt, sodass der gesamte Raum in einem Durchgang gewischt werden kann. Einen kleinen Tank mĂŒssen Sie hĂ€ufiger auffĂŒllen, eventuell sogar den Wischvorgang unterbrechen.

WassertankgrĂ¶ĂŸe in Millilitern RaumgrĂ¶ĂŸe in Quadratmetern
100 < 100
200 100 – 150
300 150 – 200
400 200 – 250
500 > 250
Die Tabelle zeigt, welche WassertankgrĂ¶ĂŸe fĂŒr welche RaumgrĂ¶ĂŸe angebracht ist.

Meist ist der Wassertank entnehmbar, sodass Sie ihn bequem unter dem Wasserhahn nachfĂŒllen können. In seltenen FĂ€llen ist der Tank auch festverbaut, sodass Sie das Wasser zum Roboter bringen mĂŒssen.

Zu viel des Guten

Achten Sie darauf, dass ein Wischroboter mit Wassertank nicht an Ecken und Kanten hĂ€ngen bleibt. Denn auch wenn der Roboter feststeckt, wird regelmĂ€ĂŸig Wasser auf das Tuch oder den Boden aufgebracht. Falls Sie einen empfindlichen Boden wie Parkett oder Holzdielen haben, könnte der regelmĂ€ĂŸige Wasseraustritt diesem schaden.

Navigation

Einfache Wischroboter-Modelle arbeiten mit schlichter BerĂŒhrungsmechanik, die reagiert, sobald das GerĂ€t gegen ein Hindernis stĂ¶ĂŸt. In diesem Fall entfernt es sich in einem anderen Winkel und wischt solange weiter, bis es erneut auf ein Hindernis trifft. Premium-Wischroboter sind hingegen mit Sensoren ausgestattet, die das Areal scannen. Sie fertigen wĂ€hrend des ersten Wischdurchgangs eine digitale Karte der RĂ€umlichkeiten an, sodass sie nicht gegen Möbel oder andere etwaige Hindernisse fahren und wissen, wo sich TĂŒrschwellen befinden. Einige Modelle erkennen sogar Teppichböden und sparen diese fĂŒr den Nasswischvorgang aus. Die angefertigte Karte speichert der Wischroboter fĂŒr den nĂ€chsten Durchgang ab. Sie wird gegebenenfalls erneuert, wenn Sie Möbel umstellen. Einige Wischroboter verfĂŒgen sogar ĂŒber eine Mehrfachgeschoss-Kartenspeicherung und fertigen fĂŒr jede Etage im Haus eine eigene Karte an. Sie können den einzelnen RĂ€umen Bezeichnungen geben und den Roboter gezielt losschicken, um Verschmutzungen zu entfernen.

Die meisten Wischroboter fahren auf RĂ€dern und ziehen das Tuch ĂŒber den Boden unter sich. Einige Modelle, die den Boden mit einer BĂŒrstenrolle reinigen, besitzen keine RĂ€der. Stattdessen bewegen sie sich durch die Rotation der BĂŒrste vorwĂ€rts. Die Putzkraft wird durch das Eigengewicht der Roboter erreicht, der auf der Rolle aufliegt.

Bedienung

Wischroboter sind grundsĂ€tzlich leicht zu bedienen. Meist genĂŒgt ein Knopfdruck, um das GerĂ€t auf Reinigungstour zu schicken. Je nach Modell können Sie das sogar per Fernbedienung erledigen. Viele GerĂ€te lassen sich auch per App steuern. So haben Sie die Möglichkeit, die Arbeit Ihres Helfers zu programmieren und zu ĂŒberwachen. Bei Nasswischrobotern können Sie die Wassermenge, die pro Wischdurchgang genutzt werden soll, einstellen. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Ihre Böden empfindlich sind und durch zu viel Wasserauftrag Schaden nehmen wĂŒrden. Mit sogenannten No-Mop-Zonen teilen Sie dem Roboter mit, welche Areale er nicht wischen soll. Das ist vor allem bei Teppichen hilfreich, sofern der Wischroboter diese nicht selbststĂ€ndig erkennt.

Manche Wischroboter sind mit einer Kamera ausgestattet, sodass Sie die Arbeit Ihres Helferleins aus der Ego-Perspektive ĂŒberwachen können. Sie haben die Möglichkeit, den Weg des Roboters nachzuverfolgen und zu kontrollieren, ob er Stellen auslĂ€sst. Mit einer eingebauten GPS-Funktion können Sie zudem den Weg des Roboters im Nachhinein verfolgen und ĂŒberprĂŒfen, ob er den gesamten Raum gewischt hat. Wer aus der körperlichen Arbeit des Wischens ein kleines Handygame machen möchte, kann seinen Wischroboter auch per App manuell steuern. Dies ist nicht nur ein verspieltes Extra, sondern auch eine nĂŒtzliche Funktion, wenn das GerĂ€t bestimmte Ecken und problematische Bereiche der WohnrĂ€ume nicht grĂŒndlich genug abfĂ€hrt. Im Bedarfsfall können Sie den Roboter auch zurĂŒck zur Ladestation schicken.

Achten Sie auf die Datenschutzrichtlinien des Herstellers und kontrollieren Sie die App regelmĂ€ĂŸig auf Firmware-Updates fĂŒr Ihren Wischroboter. Manche Modelle sind WLAN-fĂ€hig und werden immer wieder mit Updates aktualisiert. Viele Wischroboter haben Smart-Home-Funktionen und lassen sich mit Amazon Echo oder Google Home per Sprachbefehl steuern.

Geschwindigkeit
Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit eines Wischroboters unterscheidet sich je nach Modell. Eine schnell erledigte Reinigungsarbeit wĂŒnscht sich zwar jeder Anwender, sie ist aber bei diesen Robotern nicht immer optimal. Vor allem Nasswischroboter dĂŒrfen fĂŒr ihre Arbeit etwas langsamer fahren, um auch hartnĂ€ckigere Flecken zu bearbeiten. Trockenwischroboter sind meist schneller, da sie eher ĂŒber den Boden „gleiten“ und Beschmutzungen nur oberflĂ€chlich einsammeln.

Akku
Akku

Eine lange Akkulaufzeit ist bei Wischrobotern besonders empfehlenswert, damit die zu reinigende FlÀche binnen einer Akkuladung gewischt werden kann. Manche Modelle wischen eine FlÀche solange, bis der Akku leer ist, wÀhrend andere nur so lange unterwegs sind, bis sie den kompletten Raum einmal abgefahren haben. Falls sie das nicht mit einer Ladung des Akkus schaffen sollten, fahren sie zwischendurch zur Ladestation, um den Akku aufzuladen.

Ladestation
Ladestation

Nicht alle Wischroboter besitzen eine Ladestation. Manche Modelle mĂŒssen Sie mit einem Kabel direkt an die Steckdose anschließen. Jedoch können Sie eine Ladestation separat erwerben. Diese hat den Vorteil, dass Ihr Wischroboter einen festen Abstellort hat und nach seinem Wischdurchgang dorthin zurĂŒckkehrt. Achten Sie darauf, dass die Ladestation eine Abtropfschale hat. Wenn der Wischroboter in der Station steht und auflĂ€dt, tropft das nasse Tuch eventuell auf den Boden darunter.

Maße
Maße

Wenn der Roboter auch unter oder hinter Ihren Möbeln wischen soll, sollten Sie sich fĂŒr ein möglichst kleines GerĂ€t entscheiden. Die meisten Modelle sind zwischen 5 und 10 Zentimetern hoch. TĂŒrschwellen können fĂŒr besonders handliche Roboter jedoch ein Problem darstellen; mit flachen Schwellen von bis zu 1,5 Zentimetern haben die meisten GerĂ€te allerdings keine Schwierigkeiten.

LaustÀrke
LautstÀrke

Im Gegensatz zu Saugrobotern sind Wischroboter sehr leise. Hier vernehmen Sie lediglich den Antriebsmotor und das gelegentliche Pumpen des Wassertanks. Um störende Stoß- und SchlaggerĂ€usche oder gar SchĂ€den am GerĂ€t oder Ihrem Mobiliar wĂ€hrend des Wischvorgangs zu vermeiden, sollten Sie sich fĂŒr einen Roboter mit Umgebungssensoren entscheiden. Dieser erkennt Hindernisse, bevor er dagegen fĂ€hrt.

Extrafunktionen
Extrafunktionen

Je mehr Funktionen Ihr Wischroboter besitzt, desto selbststĂ€ndiger kann er im Haushalt helfen. Mit der Zeitprogrammierung geben Sie Ihrem Wischroboter die Informationen, wann er wo wischen soll. Mithilfe von Infrarotsensoren kann das GerĂ€t auch in dunklen RĂ€umen seiner Aufgabe nachgehen. Manche Modelle besitzen Sensoren, die erkennen, ob Stellen noch verdreckt sind. Dann fĂ€hrt der Roboter abermals ĂŒber die entsprechende Stelle.

Worin besteht der Unterschied zu einem Saugroboter?

Saugroboter ĂŒbernehmen den Schritt, der vor dem Bodenwischen erledigt wird. Sie saugen den Boden und nehmen Staub, Haare und gröbere Verschmutzungen wie Sand auf. Auch Teppichböden können so von Schmutz befreit werden. Saugroboter fangen den Dreck in einem eingebauten BehĂ€lter auf, den Sie regelmĂ€ĂŸig ausleeren mĂŒssen. Wischroboter hingegen kĂŒmmern sich um glatte, ebene FlĂ€chen und entfernen die Dinge, die ein Saugroboter nur schwer eingesaugt bekommt, zum Beispiel FlĂŒssigkeitsrĂŒckstĂ€nde, feinen Staub oder widerspenstige Haare. In Kombination arbeiten die GerĂ€te am effektivsten: Der Saugroboter macht die Vorarbeit, wĂ€hrend sich der Wischroboter um den letzten Rest kĂŒmmert und fĂŒr Glanz sorgt.

Welchen Vorteil bietet ein Saug-Wischroboter?

Weil gerade die Kombination von Saug- und Wischroboter so effizient ist, haben manche Hersteller Saug-Wischroboter im Sortiment. Diese Kombi-GerÀte bieten den Vorteil, dass sie sowohl auf glatten BodenbelÀgen als auch auf Teppichen effektiv arbeiten. Andere Hersteller gehen einen anderen Weg und kombinieren die Saug- und die Wischfunktion nicht in einem GerÀt, sondern lassen ihre separaten Saug- und Wischroboter per Software-Update miteinander kommunizieren. So können Sie beispielsweise Roboter von iRobot koppeln: Sobald der Saugroboter Roomba seine Aufgabe erledigt hat, startet der Wischroboter Braava jet automatisch.

Gut gewartet ist halb gereinigt

Die regelmĂ€ĂŸige Wartung und Reinigung Ihres Wischroboters ist wichtig, damit das GerĂ€t fĂŒr die Reinigung Ihrer Wohnung sorgen kann. Reinigen Sie den Wassertank alle zwei Monate ausgiebig von innen. ZusĂ€tzlich sollten Sie ihn regelmĂ€ĂŸig ausspĂŒlen. Waschen Sie die ReinigungstĂŒcher nach jedem Wischdurchgang aus oder geben Sie sie in die Waschmaschine. EinmaltĂŒcher können nur einmalig genutzt und anschließend entsorgt werden. Befreien Sie die BĂŒrsten beziehungsweisen Rollen ebenso regelmĂ€ĂŸig von eingedrehten Haaren und Staubflusen, damit die Reinigungskraft erhalten bleibt.

Zum Wohl der Wohnung

Mit wenigen Tricks können Sie dafĂŒr sorgen, dass Ihre RĂ€umlichkeiten keinen Schaden davontragen.

  • Stellen Sie die Ladestation auf Fliesen oder eine wasserunempfindliche Unterlage, wenn sie keine Tropfschale hat. So verhindern Sie, dass der Boden nass wird, wenn der Wischroboter in der Station auflĂ€dt.
  • Lassen Sie Ihren Wischroboter nicht (zu lange) unbeaufsichtigt fahren. Hat das GerĂ€t eine Störung oder bleibt hĂ€ngen, können Sie eingreifen und eventuelle WasserschĂ€den vermeiden.
  • Wischen Sie klebrige Flecken mit der Hand weg, weil Wischroboter diese meist nicht entfernen können. Schlimmstenfalls bleibt die Substanz am Roboter kleben und zieht Schlieren durch die Wohnung.

Die Roboterschmieden

Einige Hersteller haben sich in puncto Haushaltshelfer besonders hervorgetan und unterschiedliche Modelltypen entwickelt.

Medion

Die Modelle der Reihe MD von Medion arbeiten sowohl mit einer Reinigungsrolle als auch mit einem Putzlappen. Die Rolle sammelt gröberen Schmutz wie Haare und WollmĂ€use auf. Der dahinter angebrachte Lappen entfernt feinere Verschmutzungen und zieht das Wasser ab, das der Roboter zuvor auf den Boden gesprĂŒht hat. Die Reinigungsrolle von Medion kostet rund 15 Euro. Pro Jahr kommen Sie ungefĂ€hr mit 4 StĂŒck aus, da eine einzelne Rolle wiederverwendbar ist. Sie mĂŒssen sie lediglich regelmĂ€ĂŸig von Haaren und Staub befreien. Das Wischtuch kostet etwa 20 Euro. Da es beim Putzen erst an zweiter Stelle zum Einsatz kommt, hĂ€lt ein Tuch ein ganzes Jahr vor. Sie können es bei Bedarf in die Waschmaschine geben. Der Medion MD fĂ€hrt nicht von allein in die Ladestation; diese Aufgabe mĂŒssen Sie fĂŒr den Roboter ĂŒbernehmen. Medion hat auf eine Timer-Einstellung verzichtet. Sie können das GerĂ€t lediglich manuell starten.

ECOVACS

Robotermodelle der Reihe DEEBOT OZMO von ECOVACS gehören zu den Intelligentesten ihrer Art. Die Roboter vermissen den Raum, den er reinigen soll, und erstellt eine Karte, optional auch auf mehreren Etagen. Per App können Sie die Aufgaben der GerĂ€te genau definieren. So legen Sie beispielweise virtuell RĂ€ume fest, die zu sĂ€ubern sind. Sobald die Roboter die kartografierte Grenze erreicht, Ă€ndert er die Richtung. An Treppen kehren sie automatisch um, da ein nach unten gerichteter Sensor den Höhenunterschied erkennt. Die praktischen GerĂ€te sind besonders kompakt gebaut, sodass sie auch unter grĂ¶ĂŸeren Möbeln saugen und wischen können. Der DEEBOT OZMO reinigt den Boden mit BĂŒrsten, die Sie im Set nachkaufen können. Die Saug- und Wischroboter von ECOVACS, die zusĂ€tzlich ĂŒber eine Saugfunktion verfĂŒgen, brauchen einen Feinstaubfilter, den Sie mindestens einmal jĂ€hrlich austauschen sollten.

Sichler

Die Saug- und Wischroboter von Sichler zeichnen sich durch ihr kompaktes Design und die verschiedenen Reinigungsoptionen aus. Die Modelle der Reihe PCR sind mit elf Sensoren ausgestattet und sĂ€ubern den Boden in fĂŒnf Reinigungsmodi, unter anderem im Zufalls-, Wand-zu-Wand- oder S-Linien-Modus. Die Sensoren erkennen umliegenden Staub, sodass der Roboter diese aufsaugen kann. Optional lassen sich die Sichler-Roboter mit einem Wassertank und einem Wischaufsatz erweitern, sodass die Saugroboter ebenfalls als Wischroboter fungieren. Sie können die Sichler-GerĂ€te mit einer Fernbedienung steuern oder feste Reinigungszeiten programmieren. Das Besondere an den PCR-Modellen von Sichler ist die UV-Lampe an der Unterseite der Roboter: Das ultraviolette Licht vermindert die Bakteriendichte auf dem Boden.

Zaco

Der Hersteller Zaco, vormals iLife, bietet mit seinen Robotern der V5-Reihe, frĂŒher unter dem Namen Beetles bekannt, Modelle, die entweder als Saug- oder als Wischroboter eingesetzt werden können. HierfĂŒr entnehmen Sie den StaubbehĂ€lter und ersetzen ihn durch einen Wassertank. Mit dem Wasser wird das Mikrofasertuch an der Unterseite befeuchtet. Einziger Nachteil im Vergleich zu anderen Saug- und Wischrobotern ist jedoch, dass der Zaco V5 nicht automatisch zwischen seinen Putzmodi wechseln kann; stattdessen wechseln Sie manuell zwischen Saug- und Wischfunktion. Sie können den Roboter bequem per Fernbedienung steuern und ihn seines Amtes walten lassen: Sensoren erkennen umliegende Möbel und auch Treppen. Je nachdem, um welche Art von Verschmutzung es sich handelt, können Sie die BĂŒrsten des Roboters abnehmen. Dies ist besonders bei gröberem Schmutz sinnvoll, der sich in den BĂŒrsten verfangen wĂŒrde.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Wischroboter nicht selbst getestet.

Die Stiftung Warentest testete 2020 insgesamt sieben Saug- und Wischroboter, darunter zwei reine Wischroboter. Bei den Kombi-GerĂ€ten gingen die Saug- und Wischleistung mit jeweils 20 Prozent in die Gesamtwertung ein. Bei den reinen Wischrobotern machte die Wischleistung insgesamt 40 Prozent aus. DarĂŒber hinaus ließen die Tester der Stiftung Warentest die Navigation zu 30 Prozent ins Gesamtergebnis einfließen, die Handhabung zu 15 Prozent und die Umwelteigenschaften ebenfalls zu 15 Prozent. AuffĂ€llig im Test ist, dass keines der GerĂ€te ein gutes Ergebnis erzielte. Die Leistung der Saug- und Wischroboter fiel lediglich durchschnittlich aus. Die reinen Saugroboter schnitten im Test der Stiftung Warentest hingegen besser ab.

Testsieger ist der ECOVACS DEEBOT OZMO 930 mit der Testnote 3,1. Der Roboter erfĂŒllt sĂ€mtliche Sicherheitsstandards und verfĂŒgt ĂŒber ein gutes Navigationssystem. Doch die Saug- und Wischleistung des Kombi-GerĂ€ts beurteilten die Tester lediglich mit „befriedigend“. Zudem bewerteten sie das Datensendeverhalten der App als kritisch. Mit etwa 540 Euro ist der DEEBOT OZMO von ECOVACS der teuerste Saug- und Wischroboter im Test.

Als besten reinen Wischroboter beurteilten die Redakteure der Stiftung Warentest den Braava jet m6 von iRobot mit der Testnote 3,5. Der Roboter erzielte in den meisten Teilbereichen gute Noten, auch in puncto Wischfunktion. Allerdings mussten die Tester eine Abwertung vornehmen, da das iRobot-GerĂ€t nicht den Sicherheitsstandards entspricht: Ein nicht ausreichend isoliertes Kabel birgt die geringe Gefahr eines Stromschlags. DarĂŒber hinaus ist auch das Datensendeverhalten der iRobot-App zur Bedienung des Braava jet m6 kritisch. Mit rund 660 Euro ist der Wischroboter von iRobot das teuerste Produkt im Test.

Auf dem letzten Platz des Tests liegt das Saug- und Wischrobotermodell 790T von Proscenic mit der Testnote. 4,2. Die Saug- und Wischleistung des Proscenic 790T erhielt lediglich das Testurteil „ausreichend“. In allen Testkategorien erzielte das Proscenic-Modell nur durchschnittliche Resultate. Zwar hĂ€lt Proscenic mit seinem GerĂ€t sĂ€mtliche Sicherheitsstandards ein, jedoch beurteilten die Tester das Datensendeverhalten der App als kritisch.

Das Verbraucherportal CHIP365 unterzog 2020 ebenfalls zwei Wischroboter einem Test. Die Redakteure testeten den iRobot Braava jet m6 und den Moneual Everybot RS 700 in den Testkategorien „Setup und Inbetriebnahme“, „Reinigungsleistung“, „Wartung und Pflege“, „LautstĂ€rke“ sowie „ArbeitsflĂ€che und Akkulaufzeit“. Vor allem in puncto Navigation stellte der Braava von iRobot seine Vorteile unter Beweis. Das 700 Euro teure Modell arbeitet mit Sensoren, die eine intelligente Bodenabdeckung gewĂ€hrleisten. Der Everybot von Moneual funktioniert hingegen ohne Sensoren und Ă€ndert die Fahrtrichtung, sobald er auf einen Gegenstand trifft. Da das 200-Euro-Modell nicht prĂ€ventiv fĂ€hrt, kann es sich leicht in spitz zulaufenden Ecken verfangen. Aufgrund des höheren Gewichts, das auf dem Putzlappen ruht, konnte der Everybot jedoch mit einer beeindruckenden Reinigungsleistung punkten. Nur lose liegende Staubflocken und Haare wirft er eventuell durch die BĂŒrsten zur Seite. Hier ĂŒberzeugt der iRobot Braava von sich: OberflĂ€chlichen Schmutz nimmt dessen Tuch effizient auf.

Die Tester ziehen das Fazit, dass der Braava jet m6 von iRobot verlĂ€sslicher, kompakter und intelligenter ist als die Konkurrenz von Moneual. Der Everybot ĂŒberzeugt hingegen durch seine reine Putzkraft und den gĂŒnstigen Preis. FĂŒr eine große Wohnung empfehlen die Tester deswegen den iRobot Braava und fĂŒr kleinere RĂ€umlichkeiten den RS 700 von Moneual.