Powerbanks

Die 7 besten Powerbanks im Test & Vergleich

Technische Merkmale
Hersteller
Powerbank-Typ
AkkukapazitÀt
Gewicht
Maße
Akkutyp
Verarbeitung und Bedienung
Material
Einschaltknopf
Ladestandsanzeige
Ausstattung
Typ EingÀnge
Anzahl USB-AusgÀnge
Maximale Eingangsleistung (bei 5 V)
Maximale Ausgangsleistung
ErhÀltliche Farben
Erkennt maximalen Ladestrom
Sicherheitsfunktionen
LIeferumfang
ErhĂ€ltliche GrĂ¶ĂŸen

Powerbank-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • FĂŒr jedes Budget gibt es die passende Powerbank. Jedoch muss klar sein: Wer wenig investiert, kann auch wenig erwarten.
  • Wer Leistung will, muss zahlen: Die Investition in ein GerĂ€t der gehobenen Preisklasse lohnt sich also.
  • Eine Powerbank eignet sich nicht nur zum Laden von Smartphones, sondern dient abhĂ€ngig von der Leistung auch als Energiequelle fĂŒr Tablets, Bluetooth-Lautsprecher und Laptops.
  • Bei Powerbanks gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Leistung und Gewicht. Somit sind die leistungsstĂ€rksten Modelle gleichzeitig die schwersten.

Powerbanks: Die mobile Energiequelle

Wer sein Smartphone oder seinen Tablet-PC unterwegs intensiv nutzt, kennt die Situation: Zum denkbar ungĂŒnstigsten Zeitpunkt hat das GerĂ€t nicht mehr ausreichend Akkuladung. Befindet sich dann keine Steckdose in der NĂ€he, ist guter Rat teuer. Mit einer Powerbank gehört dieses Problem der Vergangenheit an. Dabei handelt es sich um einen mobilen Energiespeicher, also einen Akkumulator. Mit ihrer Hilfe laden Nutzer ihr Handy und andere GerĂ€te einfach unterwegs auf. HierfĂŒr ist die Powerbank mit entsprechenden AnschlĂŒssen versehen, sodass sie die aufzuladenden GerĂ€te unkompliziert anschließen können. Schon nach kurzer Zeit sind sie wieder voll einsatzbereit. Um diesen Komfort nutzen zu können, ist es jedoch notwendig, zunĂ€chst die Powerbank selbst an einer Steckdose aufzuladen. AbhĂ€ngig von der AusfĂŒhrung kann dies entweder an einer Steckdose oder auch an einem ZigarettenanzĂŒnder im Auto erfolgen.

Im Grunde sind alle Powerbanks gleich aufgebaut. Ihr HerzstĂŒck ist ein Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkumulator. Dieser wird mithilfe einer Ladebuchse entweder ĂŒber eine Steckdose oder am Bordnetz eines Fahrzeugs aufgeladen. Mithilfe des vollstĂ€ndig geladenen Akkus der Powerbank lassen sich nun andere GerĂ€te aufladen, die mit einem Akku ausgerĂŒstet sind, seien es Smartphones, Tablet-PCs oder auch Laptops. FĂŒr die EnergieĂŒbertragung zum EndgerĂ€t steht an der Powerbank zumindest ein USB-Ausgang zur VerfĂŒgung. AbhĂ€ngig vom Modell können auch mehrere (verschiedene) AusgangsanschlĂŒsse vorhanden sein.
Verschiedene Powerbank-Typen

Die Auswahl an Powerbanks am Markt ist schier grenzenlos. Zahlreiche Hersteller buhlen um die Gunst der Verbraucher und bringen immer wieder neue Modelle auf den Markt. Die GerĂ€te unterscheiden sich in puncto GrĂ¶ĂŸe, Leistung und Funktionsumfang. Es haben sich unterschiedliche Typen beziehungsweise Leistungsklassen etabliert:

  • Powerbanks der unteren Preisklasse
  • Powerbanks der gehobenen Preisklasse
  • Hochleistungs-Powerbanks mit Zusatzfunktionen

FĂŒr welche der Preis- beziehungsweise Leistungsklassen sich Kaufinteressierte entscheiden und welche Funktionen sie benötigen, hĂ€ngt davon ab, wie und in welchem Umfang sie die Powerbank nutzen möchten.

Powerbanks der unteren Preisklasse

Eine Powerbank der niedrigsten Preis- und Leistungsklasse ist abhĂ€ngig vom Hersteller und Anbieter bereits ab etwa 10 bis 15 Euro erhĂ€ltlich. Die Preise reichen in dieser Klasse bis etwa 35 Euro. HierfĂŒr bekommen Verbraucher fĂŒr gewöhnlich sehr leichtgewichtige, kompakte GerĂ€te, die einfach zu bedienen sind. Ihre Leistung ist allerdings begrenzt, sodass ihre KapazitĂ€t hĂ€ufig fĂŒr nicht mehr als eine Ladung ausreicht. Eine detaillierte Ladestandsanzeige gehört in der Regel ebenso wenig zum Funktionsumfang wie eine Auswahl an verschiedenen AnschlĂŒssen. FĂŒr Gelegenheitsanwender sind diese gĂŒnstigeren Alternativen jedoch völlig ausreichend.

Vorteile
  • Sehr preisgĂŒnstig
  • In der Regel sehr leicht und kompakt
  • Einfach in der Anwendung
Nachteile
  • Meist sehr geringe LadekapazitĂ€t
  • RegelmĂ€ĂŸig mit nur einem Anschluss ausgestattet
  • Keine differenzierte Ladestandsanzeige

Powerbanks der gehobenen Preisklasse

Wer sich fĂŒr eine Powerbank der mittleren beziehungsweise gehobenen Preisklasse entscheidet, darf deutlich mehr Leistung und zumeist einen grĂ¶ĂŸeren Funktionsumfang erwarten. Ihre KapazitĂ€ten reichen meist fĂŒr mehrere LadegĂ€nge aus. DarĂŒber hinaus sind sie in der Regel mit einer genauen Ladezustandsanzeige ausgestattet. Da sie mit mehreren AnschlĂŒssen versehen sind, können Nutzer diverse GerĂ€te zugleich laden. Je nach Leistung sind sie sogar fĂŒr das Laden grĂ¶ĂŸerer GerĂ€te wie Laptops geeignet.

Allerdings sind solche Energiespeicher deutlich teurer. Die Preise fĂŒr eine Powerbank dieser Klasse beginnen bei etwa 50 Euro und können bis weit ĂŒber 100 Euro reichen. Zudem geht mit der höheren Leistung auch ein höheres Gewicht einher, wodurch sie sich nicht immer leicht transportieren lassen. Hinzu kommt, dass die funktionsreicheren GerĂ€te hĂ€ufig komplizierter zu bedienen sind.

Vorteile
  • Leistungsstark mit KapazitĂ€ten fĂŒr mehrere LadevorgĂ€nge
  • Oftmals mehrere AnschlĂŒsse
  • Meist genaue Anzeige des Ladezustandes
  • Unter UmstĂ€nden sogar fĂŒr grĂ¶ĂŸere GerĂ€te geeignet
Nachteile
  • Deutlich preisintensiver
  • Aufgrund der höheren KapazitĂ€t grĂ¶ĂŸer und schwerer
  • Mitunter komplizierter zu bedienen

Hochleistungs-Powerbanks mit Zusatzfunktionen

Wer mit einer Powerbank nicht nur mobile GerĂ€te laden, sondern darĂŒber hinaus zum Beispiel im Notfall sogar sein Auto starten möchte, muss zu einem GerĂ€t der Hochleistungsklasse greifen. Eine Powerbank dieser Kategorie kann schnell 100 bis 150 Euro kosten, ist dafĂŒr aber unter UmstĂ€nden tatsĂ€chlich „der Retter in der Not“ und stellt nicht nur einen sehr hochwertigen Akkuaufbau, sondern auch enorme Leistungsreserven zur VerfĂŒgung, die fĂŒr zahlreiche Ladungen ausreichen. DarĂŒber hinaus sind sie meist zum zeitgleichen Laden mehrerer GerĂ€te geeignet.

Die Kehrseite der Medaille: HochleistungsgerĂ€te sind fĂŒr gewöhnlich sehr schwer und benötigen vergleichsweise lange zum Aufladen ihres Akkus. DarĂŒber hinaus erfordert das Starten eines Autos unter UmstĂ€nden weiteres Zubehör wie ein ÜberbrĂŒckungskabel.

Vorteile
  • Sehr hohe KapazitĂ€t
  • Enorme StromstĂ€rken
  • Meist zum Laden mehrerer GerĂ€te geeignet
  • Besonders hochwertiger Akkuaufbau
Nachteile
  • Teuer
  • In der Regel sehr schwer
  • Vergleichsweise lange Aufladezeit

Die passende Powerbank fĂŒr jeden Anspruch

Wer sein Smartphone nur selten so intensiv nutzt, dass er es unterwegs aufladen muss, kommt mit einer gĂŒnstigen Powerbank bestens zurecht. Sie ist der Energiespeicher fĂŒr den absoluten Notfall und aufgrund ihres geringen Gewichts leicht zu transportieren. Das regelmĂ€ĂŸige Streamen von Filmen und Serien, Spielen oder auch Musikhören auf einem mobilen EndgerĂ€t „frisst“ jedoch eine Menge Energie. Eine Powerbank, die ein mobiles EndgerĂ€t gleich mehrmals aufladen kann, ist in diesen FĂ€llen ein Muss. Wer auf Reisen zusĂ€tzlich sicher gehen möchte, dass das Auto immer sicher anspringt, sollte tatsĂ€chlich in eine kostenintensive Hochleistungs-Powerbank mit Jump Start-Funktion investieren.

Darauf ist beim Kauf zu achten

Wer sich eine Powerbank zulegen möchte, sollte sich nicht einfach fĂŒr das erstbeste, greifbare Exemplar entscheiden. Ein Spontankauf fĂŒhrt oftmals dazu, dass das betreffende GerĂ€t nicht zu den individuellen BedĂŒrfnissen des Anwenders passt. Ein Vergleich verschiedener Modelle lohnt sich. Beachtet er folgende Punkte, findet jeder Verbraucher exakt die Powerbank, die seinen persönlichen Anforderungen am besten gerecht wird.

Leistung und KapazitÀt der Powerbank

Das wohl wichtigste Kriterium beim Kauf einer Powerbank besteht in der Beurteilung von Leistung und KapazitĂ€t. Die KapazitĂ€t einer Powerbank wird vom Hersteller in der Maßeinheit Milliamperestunden (mAh) angegeben und lĂ€sst eine Aussage darĂŒber zu, wie lange die Powerbank ein angeschlossenes externes GerĂ€t mit Energie versorgen, also aufladen, kann. Moderne Smartphones sind aufgrund ihrer LeistungsfĂ€higkeit sehr „energiehungrig“ und besitzen entsprechend große Akkus.

Eine Powerbank mit einer KapazitĂ€t von 5.000 Milliamperestunden bietet lediglich die Möglichkeit, solche GerĂ€te einmal aufzuladen. Möchte man mit einer Ladung der Powerbank also ein Handy mehrmals oder mehrere GerĂ€te gleichzeitig aufladen, sind höhere KapazitĂ€ten notwendig. In diesem Fall ist eine Powerbank mit einer KapazitĂ€t von mindestens 15.000 bis 20.000 Milliamperestunden die richtige Wahl. Einige Spitzenmodelle bieten KapazitĂ€ten von 25.000 oder gar 30.000 Milliamperestunden. Auf solche Produkte sollte man allerdings nur zurĂŒckgreifen, wenn absehbar ist, dass ĂŒber mehrere Tage keine fest installierte Stromquelle zur VerfĂŒgung stehen wird. Schließlich steigt der Preis einer Powerbank im VerhĂ€ltnis zur gebotenen KapazitĂ€t.

Mehr Leistung zahlt sich aus!

Viele der preisgĂŒnstigsten Powerbanks bieten nur genug KapazitĂ€t fĂŒr eine Ladung. Mehr Leistung kostet mehr Geld, lohnt sich aber in den meisten FĂ€llen.

Die GrĂ¶ĂŸe spielt doch eine Rolle 



 zumindest dann, wenn es um den Kauf einer Powerbank geht. GrĂ¶ĂŸe und Gewicht des GerĂ€tes nehmen entscheidenden Einfluss auf dessen Handhabung und den Bedienkomfort sowie auf die PortabilitĂ€t. Schließlich möchte niemand tĂ€glich einen kiloschweren Energiespeicher mit sich herumschleppen, nur damit er im Bedarfsfall das Handy aufladen kann. Gewicht, Abmessung sowie Leistung und KapazitĂ€t einer Powerbank hĂ€ngen in der Regel jedoch direkt zusammen. Das bedeutet: Je leistungsstĂ€rker die Powerbank beziehungsweise je höher deren KapazitĂ€t, desto höher ihr Gewicht und desto grĂ¶ĂŸer die Abmessungen. Es gilt also, einen Kompromiss zwischen Leistung und einfacher Handhabung zu finden. Fakt ist: Wer maximale Leistung wĂŒnscht, kommt ums „Schleppen“ nicht herum.

Am Markt sind Powerbanks in nahezu jeder GrĂ¶ĂŸe erhĂ€ltlich. WĂ€hrend einige Modelle nur wenig grĂ¶ĂŸer als eine Zigarettenschachtel sind und kaum 100 Gramm wiegen, haben andere das Format eines kleinen Buches und können durchaus 500 Gramm und mehr auf die Waage bringen.

Wie viele AnschlĂŒsse an der Powerbank sind wirklich notwendig?

Der grĂ¶ĂŸte Teil der am Markt erhĂ€ltlichen Powerbanks ist mit nur einem Ausgang zum Aufladen von GerĂ€ten versehen. In den meisten FĂ€llen ist dies völlig ausreichend. Wer allerdings beabsichtigt, gleich mehr als nur ein GerĂ€t unterwegs aufzuladen, kommt nicht umhin, eine Powerbank mit mehreren AnschlĂŒssen auszuwĂ€hlen. Dieses Ausstattungsmerkmal treibt den Preis ebenfalls in die Höhe.

Weiterhin ist darauf zu achten, welche Art von USB-AnschlĂŒssen die Powerbank bietet – fĂŒr den Fall, dass zum Beispiel ein USB-C Port benötigt wird. Die PrĂŒfung des Lieferumfangs lohnt sich ebenfalls. Meist ist nur ein USB-Kabel enthalten, auch wenn die Powerbank mehrere AnschlĂŒsse bietet. Weitere eventuell benötigte Ladekabel mĂŒssen Verbraucher separat anschaffen.

NĂŒtzliche Funktionen

Oftmals merken wir erst sehr spĂ€t, dass die Akkuladung unseres Smartphones oder eines anderen mobilen EndgerĂ€tes zur Neige geht. MĂŒssen wir diese jedoch möglichst schnell weiter nutzen, ist es wichtig, dass ihr Akku möglichst schnell aufgeladen wird. In diesem Fall ist es von Vorteil, wenn die Powerbank ĂŒber eine sogenannte Quick-Charge-Funktion verfĂŒgt. Mit ihrer Hilfe lĂ€sst sich die Aufladezeit fĂŒr den Akku des EndgerĂ€ts auf ein Minimum verkĂŒrzen. Ebenso ist es sinnvoll, wenn eine Powerbank die Option bietet, selbst aufgeladen zu werden, wĂ€hrend sie Energie an die zu ladenden EndgerĂ€te abgibt. Insbesondere Modelle mit mehreren LadeausgĂ€ngen lassen sich auf diese Weise als Stromsplitter nutzen. Zugleich sind sie nach dem Aufladen der EndgerĂ€te dank voller Akkuaufladung direkt wieder einsatzbereit.

Wie viel Energie bleibt noch? Die Ladestandsanzeige einer Powerbank

Wer eine Powerbank effizient nutzen möchte, muss stets darĂŒber informiert sein, wie viel Energie in dem externen Akku noch zur VerfĂŒgung steht. Gerade bei gĂŒnstigen Modellen liefert die Ladestandsanzeige darĂŒber kaum Auskunft. Anhand der LEDs, mit denen der Ladezustand angezeigt wird, lĂ€sst sich meist nur erkennen, ob noch Energie vorhanden ist, jedoch nicht deren Menge. Hochwertige Powerbanks bieten hingegen eine differenzierte Anzeige des Ladezustands. Mit bis zu zehn LEDs bieten Sie die Möglichkeit, den Ladezustand bis auf zehn Prozent genau abzulesen. So geht dem Anwender nie mehr die Energie aus. Übrigens: Die meisten Powerbanks entladen sich bei lĂ€ngerer Nichtbenutzung teilweise selbst. Wie hoch dieser Ladungsverlust ist, lĂ€sst sich ebenfalls an der Ladestandsanzeige der Powerbank ablesen.

Besondere Powerbanks fĂŒr besondere Anforderungen

Wer sein Smartphone tatsĂ€chlich immer und ĂŒberall sowie selbst unter widrigsten Bedingungen mit Energie versorgen will, muss sich nach einer Powerbank umsehen, die einiges aushĂ€lt. Eine solche Powerbank kann zum Beispiel schlagfest, gegen Spritzwasser geschĂŒtzt oder wasserdicht sein. DarĂŒber hinaus sind entsprechende Modelle in der Regel staubdicht. Sie eignen sich unter anderem fĂŒr den Einsatz auf der Baustelle, zum Klettern und Campen oder gar fĂŒr Wassersport und Fliegen. Diese Robustheit hat jedoch ihren Preis: Eine Outdoor-Powerbank ist im Normalfall deutlich teurer als ein herkömmliches GerĂ€t mit vergleichbarer KapazitĂ€t.

Design ist alles

FĂŒr viele Anwender spielen nicht nur Leistung, KapazitĂ€t und Gewicht eine wichtige Rolle bei der Auswahl ihrer Powerbank. Das GerĂ€t soll im Idealfall auch ein möglichst schickes und ansprechendes Design bieten. Am Markt stehen zahlreiche Produkte in den unterschiedlichsten AusfĂŒhrungen zur VerfĂŒgung. Von der Powerbank im SchlĂŒsselanhĂ€nger-Format aus hochwertigem Aluminium bis hin zu preisgekrönten Design-Ikonen ist nahezu alles möglich.

Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akku?

Nahezu alle derzeit erhĂ€ltlichen Powerbanks sind entweder mit einem Lithium-Ionen- oder einem Lithium-Polymer-Akku ausgerĂŒstet. Doch welche dieser beiden Varianten ist die bessere? Die Antwort lautet: keine. Hinsichtlich ihrer Zellchemie unterscheiden sich diese beiden Alternativen ĂŒberhaupt nicht. Der Lithium-Polymer-Akku stellt ausschließlich eine spezielle Bauform des Lithium-Ionen-Akkus dar. In Letzterem ist das Elektrolyt in flĂŒssiger Form vorhanden, im Lithium-Polymer Akku hingegen in Form einer als feste oder gelartige Folie. Dadurch lassen sich unterschiedliche Aufbauten des Akkus realisieren, unter anderem eine sehr flache Bauweise. Powerbanks mit Lithium-Polymer-Akku sind dem entsprechend deutlich kompakter als solche mit herkömmlichem Lithium-Ionen-Akku. Außerdem lĂ€sst sich das Gewicht mithilfe der Lithium-Polymer-Technologie leicht reduzieren. Ansonsten gibt es jedoch keinerlei Unterschiede hinsichtlich der Leistung und KapazitĂ€t.

Tipps zur richtigen Verwendung und Pflege

Wer die die nachfolgenden Tipps zur Verwendung und Pflege einer Powerbank befolgt, kann die Lebensdauer des externen Akkus sowie seine LeistungsfÀhigkeit optimieren.

Geeignete LadegerÀte verwenden

Ist bei der Powerbank ein Netzteil im Lieferumfang enthalten, sorgt dieses automatisch fĂŒr die richtige Ladespannung des Akkus. Gibt es jedoch nur eine USB-Ladebuchse, mĂŒssen Nutzer darauf achten, dass es tatsĂ€chlich die benötigte Ladespannung von fĂŒnf Volt bereitstellt und diese konstant hĂ€lt. Andernfalls könnte der Akku Schaden nehmen, was die Leistung beeintrĂ€chtigt und die Lebensdauer reduziert.

Der optimale Ladezustand

Lithium-Ionen-Akkus und Lithium-Polymer-Akkus halten am lÀngsten, wenn sie stets im sogenannten optimalen Ladezustand gehalten werden. Dieser liegt zwischen etwa 30 und 70 Prozent der möglichen Gesamtladung. Wer also auf eine maximale Aufladung verzichten kann, sollte den Aufladevorgang der Powerbank spÀtestens bei 70 Prozent unterbrechen. Auch die allererste Ladung muss entgegen weit verbreiteter Meinungen nicht vollstÀndig erfolgen.

Powerbank nach Möglichkeit entleeren

Wird eine Powerbank regelmĂ€ĂŸig komplett entleert, fĂŒhrt dies in der Regel zu einer deutlichen VerkĂŒrzung der Lebensdauer. Es ist daher sinnvoll, eine leere Powerbank nach Möglichkeit sofort wieder zu laden, um eine BeschĂ€digung der Akkuzellen zu vermeiden.

Hohe Temperaturen vermeiden

Ist eine Powerbank ĂŒber lĂ€ngere Zeit sehr hohen Temperaturen ausgesetzt, nehmen die darin enthaltenen Akkuzellen zwangslĂ€ufig Schaden. Sie verlieren ihre LeistungsfĂ€higkeit, was im schlimmsten Fall zum Totalausfall der Powerbank fĂŒhren kann. Am höchsten ist das Risiko, wenn nicht nur hohe Temperaturen herrschen, sondern der Akku darĂŒber hinaus auch noch komplett geladen ist.

Tests von Powerbanks

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Powerbanks.

Wer genau wissen möchte, welche Powerbank tatsÀchlich hochwertig und leistungsstark ist, sollte die Ergebnisse betrachten, die sich aus dem Test zahlreicher externer Akkus durch die Stiftung Warentest und COMPUTER BILD ergaben. Sie helfen, die richtige Kaufentscheidung zu treffen.

Der Powerbank-Test der Stiftung Warentest

Bereits im Jahr 2016 testete das wohl bekannteste deutsche Testinstitut, die Stiftung Warentest, 20 Powerbanks. Eines der Untersuchungsergebnisse: Die wenigsten Testmodelle liefern tatsĂ€chlich die vom Hersteller angegebene KapazitĂ€t. Dennoch konnten einige Modelle im Test durchaus ĂŒberzeugen. Die Intenso Slim Powerbank S10000 etwa erhielt das Testurteil 1,7 in der Klasse ĂŒber 10.000 Milliamperestunden. Die Realpower PB-2600 hingegen erreichte mit der Note 2,5 zwar gerade noch ein „gutes“ Testergebnis, ist dafĂŒr aber mit 70 Gramm besonders leicht.

Der Powerbank-Test von COMPUTER BILD

Auch COMPUTER BILD fĂŒhrte einen Test mit Powerbanks verschiedener KapazitĂ€tsklassen durch. In der Testkategorie bis 5.000 Milliamperestunden wurde das Testmodell Aukey PB-Y17 mit der Note 2,4 Testsieger, wĂ€hrend die Verbatim Pocket Power Pack 5200 mit 3,3 am schlechtesten abschnitt.

Bei den Powerbanks ab 10.000 Milliamperestunden konnte das TestgerĂ€t GP International MP10MA am meisten ĂŒberzeugen und fuhr die Gesamtnote 1,7 ein. Letzter in dieser Testkategorie wurde die Intenso Powerbank S10000, die ĂŒber ein Ergebnis von 3,2 nicht hinauskam.

In der Testkategorie bis 20.000 Milliamperestunden siegte mit einer Gesamtnote von 2,3 die Ansmann Powerbank 20.8 Typ C QC 3.0. Verlierer in der Runde der leistungsstÀrksten externen Akkus war die Terratec Powerbank P5 mit einem Testergebnis von 3,0.