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Cloud-Server

Das beste Cloud-Hosting im Vergleich

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Cloud-Server mieten

Cloud Server zeichnen sich duch ihre enorme Flexibilität aus - Unternehmen können diese daher perfekt an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Auch stellen sie eine gute Möglichkeit zur zentralen Datenverwaltung dar. Durch diese Art von virtuellen Servern ist die Internetpräsenz auch bei unerwartet vielen Zugriffen erreichbar. Das heißt, Nutzer können flexibler und schneller auf eine tagesaktuelle oder langfristige Beanspruchung Ihrer Server-Infrastruktur reagieren.

Das Wolken-Phänomen

Im Allgemeinen versteht man unter „Cloud-Computing” das Speichern von Daten in einem entfernten Rechenzentrum sowie die Ausführung von Programmen, die nicht auf dem lokalen Arbeitsplatz oder Server installiert sind. In der heutigen Zeit, in der immer höhere Bandbreiten für das Internet zur Verfügung stehen und die Verbindungsgeschwindigkeit kein Problem mehr darstellt, ist es ein weiterer logischer Schritt, immer mehr Dienste von lokalen Rechnern beziehungsweise ganze Server-Infrastrukturen in diese Wolke zu verlagern.

1. Was zeichnet einen Cloud Server aus?

Bei Cloud Servern handelt es sich um virtuelle Server, deren Rechenleistung und Speicherkapazität über die Cloud zur Verfügung gestellt werden. Sie verhalten sich aus Sicht der Anwender genauso, als wären es physische Server, und werden über eine Datenverbindung angesprochen.

cloud verbindungen
Cloud Server bieten vor allem Unternehmen viele Möglichkeiten

Idealerweise handelt es sich um jederzeit skalierbare Cloud Server, welche genau die Leistung zur Verfügung stellen, die gerade benötigt wird. Außerdem können meist alle Ressourcen bequem über einen Web-Zugang verwaltet werden.
Im Gegensatz zu einem fest zugeordneten Server-System lassen sich mit einem Cloud Server Strukturen schaffen, die genau für den Dienst, den sie bereitstellen sollen, zugeschnitten sind. Ob E-Mail-, Daten- oder Webserver: Sie verteilen die Ressourcen je nach Bedarf und Erwartung an die Performance.
Ein dediziertes System lässt sich beispielsweise durch Dopplungen in der Hardware gegen Ausfall und Datenverlust schützen. In der virtuellen Cloud bringen Server einen zusätzlichen Gewinn an Sicherheit: Durch ein ausgefeiltes Storage-System, das alle Daten auf mehrere Festplatten verteilt, zieht ein Ausfall bestimmter Hardware-Komponenten keine Einbußen an Erreichbarkeit und Datensicherheit nach sich.

Geringer Investitionsaufwand

Der Vorteil eines Cloud Servers ist, dass keine teuren Investitionen in eigene Infrastrukturen getätigt werden müssen. Das schafft Freiräume in der Wahl der Dienste und Services. Je nach Bedarf und Auslastung werden dem Kunden Ressourcen und Bandbreite zur Verfügung gestellt und berechnet. Die Infrastruktur besteht aus vielen Servern und Rechnern, die eine hohe Verfügbarkeit und Redundanz garantieren. Um den Sicherheitsbedürfnissen und den steigenden Anforderungen der Kunden gerecht zu werden, investieren die Anbieter stetig in eine aufwendige Absicherung Ihrer Infrastrukturen.

2. Auf diese Faktoren sollten Nutzer achten!

Bei der Wahl des passenden Providers gibt es einige Dinge zu beachten. Gerade wenn es sich um private Unternehmensdaten handelt, zögern viele Firmen, sich externen Dritten anzuvertrauen. Die folgenden Aspekte sollten daher unbedingt berücksichtigt werden:
Besonders derFirmensitz des Anbieters sowie die dort geltenden Datenschutzregeln spielen eine wesentliche Rolle. Bestenfalls betreibt der Provider seinen Service in Deutschland, da hier die strengen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes gelten.
In diesem Zusammenhang müssen Kunden auch unbedingt auf die Zugriffsrechte achten. Diese sollten ausschließlich beim Nutzer und dem Anbieter liegen.

Schlossmatrix
Das Thema Datenschutz sollte niemals aus dem Blickfeld rücken.

Ebenfalls lohnt sich ein Blick in die Zukunft: Oftmals gibt es gewisse Ausstiegsklauseln, die bei Vertragsende berücksichtigt werden müssen. Auch sollte geklärt werden, ob nach Vertragsende alle Daten (inklusive Sicherheitskopien) gelöscht werden.
Ein Aspekt, der häufig unbeachtet bleibt, ist das Thema „Verschlüsselungstechniken”. Kunden sollten unbedingt darauf achten, dass die Daten nicht nur bei der Übertragung zwischen ihnen und dem Rechenzentrum verschlüsselt werden, sondern auch im Rechenzentrum selbst. Im besten Fall werden die Daten bereits beim Nutzer vor Ort verschlüsselt und bleiben dies auch die ganze Zeit.​

3. So vergleichen wir

Da zahlreiche Anbieter Cloud Server zu unterschiedlichen Konditionen bereitstellen, ist es wichtig, sich einen Überblick zu verschaffen und zu klären, in welchen Faktoren sich die einzelnen Cloud Server unterscheiden. Bevor sich Kunden daher für einen Provider entscheiden, sollten sie sich die einzelnen Punkte anschauen und dann individuell entscheiden.
Netzsieger stellt an dieser Stelle fünf relevante Bewertungskriterien vor, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ausstattung, die Bedienung und die Leistung des jeweiligen Cloud Servers haben.

Ausstattung

Die Ausstattung eines Cloud Servers hängt in erster Linie von den Bedürfnissen des potenziellen Kunden ab. Aber auch die Größe eines Unternehmens spielt eine wichtige Rolle.
Unter diesem Bewertungskriterium wird auch geprüft, wie viele Zusatz- und Umlaut-Domains, Domainendungen und Subdomains vorhanden sind. Wichtig ist auch die Tatsache, ob die Provider E-Mail-Postfächer anbieten und ob eine DNS-Verwaltung vorhanden ist.

Bedienung

Bevor sich potenzielle Nutzer für einen Cloud Server entscheiden, sollten sie auf die Mindestvertragslaufzeit sowie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen achten.
Auch die Administrationsoberfläche spielt hierbei eine wichtige Rolle. Idealerweise ist diese so aufgebaut, dass sie die Server-Verwaltung um einiges erleichtert und angenehmer macht.
Ein sogenannter „Root-Zugriff” bestimmt zudem die Zugriffs- und Verwaltungsrechte der unterschiedlichen Kunden und sollte besonders in großen Unternehmen berücksichtigt werden.
Für eine einfachere Konfiguration bieten viele Anbieter ein Plesk-Panel an. Dabei handelt es sich um eine praktische Verwaltungsoberfläche, die keine Linux-Kenntnisse erfordert. Anwendungen wie Cronjobs erleichtern zudem die Arbeit, da sie Aufgaben automatisch übernehmen. Hilfreich sind auch bestimmte Programmiersprachen und Datenbanken. Diese sind allerdings nicht in allen Angeboten vorhanden.

Leistung

Abhängig von der Dimension eines Unternehmens variiert auch die Größe des benötigten Arbeitsspeichers. Viele Provider verfügen über einen sogenannten Inklusiv-Traffic, der dem Nutzer zur Verfügung steht. Während manche Provider unbegrenzten Traffic anbieten, können bei anderen Anbietern allerdings gewaltige Kosten entstehen.
Außerdem sind sowohl die Leistung des Prozessors als auch ein Dateiübertragungs-Protokoll (File Transfer Protocol, kurz: FTP) von zentraler Bedeutung. Die Verfügbarkeit des Servers dürfte ebenfalls für viele Kunden interessant sein. Diese ist oft in den AGB zu finden, manchmal werben Anbieter mit ihr aber auch bereits auf ihrer Website.

Sicherheit

Da es sich meist um vertrauliche und private Daten handelt, spielt die Sicherheit eine wesentliche Rolle. Durch hochsichere Rechenzentren, die sich bestenfalls in Deutschland befinden, kann diese größtenteils gewährleistet werden. Auch die Zugriffsrechte müssen berücksichtigt werden, denn nicht immer soll beispielsweise jeder Mitarbeiter auch auf alle Daten zugreifen können.
Zudem müssen regelmäßige Backups, Monitoring und automatische Neuinstallationen bedacht werden.

Hilfe und Support

Da sich die wenigsten Kunden ausreichend mit dem Thema Cloud Server auskennen, ist ein umfangreicher Support-Bereich von wesentlicher Bedeutung. Auf jeden Fall sollten ein Telefon- sowie ein E-Mail-Support zur Verfügung stehen. Außerdem geben ein FAQ-Bereich sowie ein Blog Lösungsansätze und Informationen zu Produkten.

badgeDas Fazit der Redaktion

Alle von Netzsieger getesteten Cloud Server durchlaufen jede dieser fünf Bewertungskategorien. Die ermittelten Einzelnoten werden am Ende in einer Gesamtnote verrechnet, aus welcher sich die Rangliste ergibt. Hierdurch wird versucht, nicht nur die spezifischen Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Server zu erläutern, sondern auch potentiellen Kunden bei ihrer individuellen Kaufentscheidung zur Seite zu stehen. Mit leichten Vorteilen konnten sich die drei Hersteller Hosteurope, Strato und JiffyBox von der restlichen Konkurrenz absetzen.