Frontlader-Waschmaschinen

Die 7 besten Frontlader-Waschmaschinen im Test & Vergleich

Allgemeine Merkmale
Hersteller
Maße
Gewicht
Farbe
T√ľr√∂ffnung
Funktionen
Display
Mengenautomatik
Restlaufanzeige
Start-/Endzeitvorwahl
Kurzprogramm
Kindersicherung
Knitterschutz
Effizienz und Verbrauch
Fassungsvermögen
Energieeffizienzklasse
Maximale Schleuderdrehzahl
Schleudereffizienzklasse
Jahresstromverbrauch
Jahreswasserverbrauch
Geräuschemission
Lautstärke maximal
Vorteile

Frontlader-Waschmaschinen-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Frontlader-Waschmaschinen sind im deutschen Raum deutlich st√§rker verbreitet als die Toplader-Modelle.
  • Frontlader unterscheiden sich in Bezug auf das Fassungsverm√∂gen der Trommel, das auf die Gr√∂√üe und den Bedarf des jeweiligen Haushalts abgestimmt werden kann, sowie bez√ľglich ihrer Funktionalit√§ten.
  • Ein Mehr an Funktionen spiegelt sich auch im Anschaffungspreis wider.
  • Bei regelm√§√üiger Pflege und Reinigung des Frontladers k√∂nnen durch mangelnde Hygiene bedingte Reparaturen vermieden werden.

Was ist eine Frontlader-Waschmaschine und was zeichnet sie aus?

Wer eine neue Waschmaschine braucht und sich f√ľr einen Frontlader entschieden hat, sieht sich einem gro√üen Angebot gegen√ľber. Da f√§llt es schwer, das richtige Ger√§t auszuw√§hlen. Was Frontlader k√∂nnen, welche Special-Features sie bieten und welche Energiebilanz sie aufweisen ‚Äď wir haben die wichtigsten Fakten in diesem Ratgeber zusammengefasst, der Sie bei der Kaufentscheidung unterst√ľtzen wird.

Die Frontlader-Modelle gelten heute als Standard bei Waschmaschinen. Deshalb sind sie auch in den meisten privaten Haushalten zu finden und haben dort das fr√ľher weit verbreitete Toplader-Modell abgel√∂st. Das charakteristische Merkmal der Frontlader-Waschmaschine ist das an der Vorderseite angebrachte Sichtfenster. √úber dieses sogenannte Bullauge wird der Frontlader mit W√§sche bef√ľllt. Auf der Oberseite der Frontlader-Waschmaschine befindet sich eine glatte Arbeitsfl√§che, sodass dieser Platz zum Be- und Entladen sowie anderweitig sinnvoll genutzt werden kann.

Meistens handelt es sich um freistehende Modelle. Als Unterbauger√§t kommen Frontlader nicht so oft zum Einsatz. M√∂glich ist au√üerdem, zwei Ger√§te aufeinander zu stapeln. So k√∂nnen Nutzer einen W√§schetrockner platzsparend auf die Waschmaschine stellen. Die H√∂he eines Frontladers betr√§gt etwa 85 Zentimeter, w√§hrend die Tiefe zwischen 57 und 64 Zentimetern variiert und die Maschine eine Breite von rund 60 Zentimetern aufweist. Auch aufgrund der Tatsache, dass der Frontlader von vorne beladen wird, hat diese Waschmaschinenvariante einen erh√∂hten Platzbedarf. Abh√§ngig von der Raumgr√∂√üe und vom Anschluss kann sie im Badezimmer, in der K√ľche, in einem Abstellraum oder in einer Waschk√ľche im Keller oder in einem Wirtschaftsraum aufgestellt werden. Frontlader eignen sich f√ľr kleine Haushalte ebenso wie f√ľr mehrk√∂pfige Familien, da sie in unterschiedlichen Trommelgr√∂√üen angeboten werden. So sind sie auf dem Markt mit einer Trommelgr√∂√üe f√ľr f√ľnf Kilogramm Zuladung bis zu einer Kapazit√§t von 10 Kilogramm erh√§ltlich.

Frontlader-Waschmaschinen zeichnen sich au√üerdem durch √úbersichtlichkeit und eine einfache Bedienung aus und sind in unterschiedlichen Energieeffizienzklassen erh√§ltlich. Zahlreiche Zusatzfunktionen machen den Frontlader zu einem modernen Waschvollautomaten. Das gilt f√ľr Dosierautomatiken f√ľr Fl√ľssigwaschmittel ebenso wie f√ľr Timer und Wasserstopp. Modernste Ger√§te kommunizieren au√üerdem mit dem Netz, sodass sie sich nicht nur √ľber das Display, sondern auch √ľber Smartphone und App bedienen lassen.

Die Frontlader-Waschmaschine: Vorteile und Nachteile

Der Frontlader hat viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Welche das sind, dar√ľber informiert die nachfolgende Tabelle.

Vorteile
  • Kompakte Waschmaschine mit einem stabilen Stand
  • Der Frontlader kann frei stehen, auch ein Unterbau oder Stapelbau ist m√∂glich
  • Aufgrund der Breite von Frontladern sehr gute Laufruhe beim Schleudern
  • Gro√üe Modellauswahl mit unterschiedlichem Fassungsverm√∂gen und Trommelgr√∂√üen f√ľr kleine bis gro√üe Haushalte
  • In unterschiedlichen Preisklassen erh√§ltlich
  • Zus√§tzliche Arbeits- oder Ablagefl√§che auf der Oberseite
  • Waschgang ist durch das Bullauge jederzeit einsehbar
  • Verschlei√üarmer, leiser Betrieb
  • Intuitive Bedienf√ľhrung durch √ľbersichtliche Anordnung der Programme auf der Vorderseite der Waschmaschine
  • Zahlreiche Waschprogramme und Spezialprogramme
  • Sparsamer Wasserverbrauch und Energieverbrauch, ausgewiesen durch Energieeffizienzklassen
  • Waschkorb kann zum einfachen Be- oder Entladen der Trommel mit W√§sche direkt vor dem Bullauge platziert werden
  • Die neuesten Modelle lassen sich nicht nur √ľber das Display, sondern auch √ľber Smartphone und App bedienen
Nachteile
  • Zum Bef√ľllen der Maschine muss der Nutzer in die Hocke gehen
  • Durch das Bef√ľllen der Maschine von vorne hat sie einen gro√üen Platzbedarf
  • H√∂here Reparaturkosten im Vergleich zu Topladern

Frontlader: Basic Modell und High-End-Version ‚Äď eine Gegen√ľberstellung

Die Kaufentscheidung wird erleichtert, wenn eine Basic Version und eine High-End-Version einander gegen√ľbergestellt werden. Dadurch wird deutlich, welche M√∂glichkeiten Frontlader bieten. Gleichzeitig wird dem Nutzer bewusst, welche M√∂glichkeiten er tats√§chlich aussch√∂pfen m√∂chte und welche nicht.

Basic-Version
  • Kleines Fassungsverm√∂gen von 5 bis 7 Kilogramm
  • Energieeffizienzklasse im A+-Bereich
  • Niedrigere Schleudereffizienzklasse
  • Vergleichsweise h√∂herer Energieverbrauch
  • H√∂here Betriebsger√§usche beim Waschen und Schleudern
  • H√∂here Restfeuchte nach dem Schleudern
  • Standardprogramme und nur wenig oder keine Zusatzprogramme
High-End-Version
  • Gro√ües Fassungsverm√∂gen von bis zu 10 Kilogramm
  • Energieeffizienzklasse A++ oder A+++
  • Hohe Schleudereffizienz
  • Vergleichsweise niedriger Energiebedarf
  • Leise Betriebsger√§usche beim Waschen und Schleudern
  • Niedrigere Restfeuchte nach dem Schleudern
  • Standard- und zahlreise Zusatzprogramme

Die Basic- und die High-End-Version eines Frontladers unterscheiden sich insbesondere bei den Sonderprogrammen und Special-Features, die bei der Basic Version kaum zu finden sind. Auch bez√ľglich der Energiebilanz schneidet die teurere High-End-Version sehr viel besser ab. Diese Extras schlagen sich auf die Preisbilanz nieder, sodass K√§ufer √ľberlegen sollten, welche Besonderheiten sie tats√§chlich haben und entsprechend bezahlen wollen.

Kaufberatung: Was beim Kauf eines Frontladers wichtig ist

Um auch wirklich den Frontlader zu kaufen, der zu Ihren pers√∂nlichen Bed√ľrfnissen am besten passt, ist es wichtig, umfassend √ľber die Eigenschaften und Ausstattungsmerkmale dieser Waschmaschine informiert zu sein.

Was vor dem Kauf √ľberlegt werden sollte ‚Äď Eigenschaften und Ausstattungsmerkmale

Kompakt, effektiv, leise und energieeffizient sind die Eigenschaften, die häufig im Zusammenhang mit dem Kauf einer Waschmaschine genannt werden.

Größe und Standortwahl

Die Kaufentscheidung orientiert sich auch an der Gr√∂√üe des Ger√§tes, die entscheidend f√ľr die Standortwahl der Waschmaschine ist. Frontlader sind rund 60 Zentimeter breit und knapp 85 Zentimeter hoch. Auch die Gr√∂√üe der T√ľr√∂ffnung, der √Ėffnungswinkel und die Anschlagseite ‚Äď rechts oder links ‚Äď sind ma√ügeblich, wenn es darum geht, den passenden Standort f√ľr den Frontlader zu finden. Ein Toplader ist schmaler und passt deshalb auch in kleinere Nischen hinein. Daf√ľr ragt ein solches Modell aber auch tiefer in den Raum hinein.

Trommelvolumen

Das Trommelvolumen orientiert sich an der Gr√∂√üe des Haushalts. Es gibt Trommeln, deren Fassungsverm√∂gen f√ľnf oder sieben Kilogramm betr√§gt, sodass sie f√ľr kleinere Haushalte und f√ľr Einzelpersonen geeignet sind. Bei gr√∂√üeren Haushalten ab drei oder vier Personen ist eine Trommelgr√∂√üe von acht oder zehn Kilogramm empfehlenswert.

Wussten Sie schon, dass Sie bei einer halben Beladung der Trommel nicht die H√§lfte an Energie und Wasser einsparen? Stattdessen sinkt der Energieverbrauch gerade mal um 20 bis 30 Prozent. Deshalb ist es sinnvoll, die Waschmaschine immer voll zu laden und auf die f√ľr den Haushalt passende Trommelgr√∂√üe zu achten.

Bedienbarkeit und Bedienelemente

Zur Ausstattung einer Waschmaschine geh√∂rt ihre Bedienbarkeit, die einfach, √ľbersichtlich und selbst erkl√§rend gestaltet sein sollte, sodass nicht jedes Mal das Handbuch bem√ľht werden muss. LC-Displays, Drehkn√∂pfe und verschiedene Auswahlschalter sorgen daf√ľr, dass beispielsweise die Umdrehungszahl und die Startzeit des Waschprogramms eingestellt werden kann. H√∂herpreisige Frontlader lassen sich √ľber direktes Tasten oder einfaches Wischen, den sogenannten¬†M Touch, steuern. Je mehr Auswahlm√∂glichkeiten zur Verf√ľgung stehen, desto gro√üz√ľgiger sollte das Display gestaltet sein, dass das aktuell laufende Programm, die Startzeit, die verbleibende Restlaufzeit, die Temperatur, die Umdrehungszahl sowie Informationen zur Kindersicherung anzeigen sollte. In Bezug auf die Bedienbarkeit spielt auch das Flusensieb eine wichtige Rolle, das gut zu erreichen, zu √∂ffnen und zu schlie√üen sein sollte, damit es regelm√§√üig gereinigt werden kann.

Schleuderzahl und Schleuderwirkungsklasse

Die maximale Schleuderzahl beziehungsweise die Schleuderwirkungsklasse entscheiden dar√ľber, mit welcher Restfeuchte die W√§sche aus der Waschmaschine kommt. Je h√∂her die maximale Schleuderleistung ist, desto weniger Restfeuchte verbleibt in der W√§sche, sodass sie beim Trocknen im W√§schetrockner schneller trocken wird und einen geringeren Stromverbrauch aufweist. Frontlader mit bis zu 1.800 Umdrehungen pro Minute (U/min) sparen beim Trocknen im W√§schetrockner mehr Energie. Je schneller sich die Waschmaschinentrommel dreht, desto mehr Feuchtigkeit wird aus der W√§sche geschleudert. Wird die W√§sche h√§ufiger an der Luft oder in einem W√§schetrockenraum getrocknet, reichen niedrigere Drehzahlen aus, die √ľberdies die W√§sche schonen. Die Schleuderleistung sollte allerdings nicht unter 1.200 U/min liegen. Die auf dem Energielabel ausgewiesene Schleuderwirkungsklasse gibt an, wie wirkungsvoll der Schleudervorgang die Feuchtigkeit aus der W√§sche bef√∂rdert. Diese Wirksamkeit wird von der Europ√§ischen Union genormt und, abh√§ngig von der verbleibenden Restfeuchte, in Schleuderwirkungsklassen A bis G bezeichnet.

Restfeuchtigkeit nach dem Schleudern in Prozent Schleuderwirkungsklasse
45 Prozent A
54 Prozent B
63 Prozent C
72 Prozent D
81 Prozent E
Unter 90 Prozent F
90 Prozent und mehr G

Geräuschentwicklung beim Waschen und Schleudern

Nutzer, die den Frontlader in der Wohnung aufstellen m√∂chten, werden auch auf die Ger√§uschentwicklung achten. Die Bandbreite reicht von leise bis sehr laut, wobei die Ger√§uschbelastung w√§hrend des Waschvorgangs st√§rker ins Gewicht f√§llt als beim nur wenige Minuten dauernden Schleudern. Denn trotz teilweise sehr hohen Drehzahlen wird hier nur kurzzeitig ein hoher L√§rmpegel erreicht. Daf√ľr lohnt sich ein Blick auf das Energielabel, auf dem sowohl der L√§rmpegel beim Schleudern als auch w√§hrend des Waschgangs ausgewiesen ist. Im Hinblick auf die Lautst√§rke ist die Luftschallemission entscheidend, die in Dezibel (dB) gemessen wird. Frontlader mit einer Lautst√§rke von rund 49 Dezibel, was leiser Radiomusik entspricht, sind sehr ger√§uscharm. Selbst beim Schleudern erreichen sie Werte zwischen 77 bis 79 Dezibel, was mit der Lautst√§rke eines Staubsaugers vergleichbar ist. Manche Frontlader zeichnen sich durch sogenannte Silent-Programme aus, die einen sehr leisen Waschgang gew√§hrleisten, sodass Waschen zu jeder Tageszeit m√∂glich ist.

Die verschiedenen Waschprogramme

Preisg√ľnstige Frontlader verf√ľgen √ľber verschiedene Standardprogramme. Dazu geh√∂ren Kalt- und Hei√üwaschprogramme mit unterschiedlichen Temperatureinstellungen, die von 30 Grad Celsius √ľber 40 und 60 bis zu 90 Grad Celsius reichen. Nutzern, denen diese Standardprogramme ausreichen und die keine Spezialprogramme brauchen, k√∂nnen diesbez√ľglich Geld sparen.

Handelt es sich jedoch um einen Haushalt, in dem Kleidungsst√ľcke aus unterschiedlichsten Materialien gewaschen werden, lohnt es sich, Geld in einen Frontlader zu investieren, der diese Bed√ľrfnisse erf√ľllt. Beispiele f√ľr Spezialprogramme sind unter anderem Waschprogramme f√ľr empfindliche Materialien oder Farben, zum Beispiel f√ľr dunkle W√§sche, f√ľr Outdoor- und Sportkleidung sowie Funktionsmaterial, f√ľr Wolle, Mischw√§sche, Intensivw√§sche, S√§uglingsw√§sche, f√ľr Daunen, Seide oder Spitze, f√ľr feine Unterw√§sche, f√ľr Baumwoll- und Synthetik-Textilien. Der Vorteil der Spezialprogramme ist, dass sie zum Beispiel dunkle W√§sche mit sanften Trommelbewegungen und einer geringen Temperatur waschen, um die Farbintensit√§t zu erhalten.

Spezialprogramme f√ľr Babyw√§sche, die oftmals unter dem Begriff ‚ÄěBaby-Protect‚Äú gef√ľhrt werden, gew√§hrleisten einen besonders intensiven Waschgang. Zu den Spezialprogrammen geh√∂ren au√üerdem Kurzschleuder- und Stufenschleuderprogramme, die besonders gewebeschonend sind, sowie eine freie Temperaturwahl, die unabh√§ngig vom jeweiligen Waschprogramm eingestellt werden kann. Zus√§tzliche Funktionen wie Einweichprogramme, eine mit Sensoren gesteuerte Schaumkontrolle und eine gute Ger√§uschd√§mmung sind gut, aber nicht zwingend notwendig.

Dar√ľber hinaus gibt es weitere Sonderprogramme, die energiesparend arbeiten oder auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet sind. Beispiele sind Kurz-, Energiespar-, Allergiker- oder Tierhaarprogramme. Kurz- oder Expressprogramme haben eine Waschdauer von 15 bis 30 Minuten und eignen sich f√ľr das schnelle Reinigen kleinerer Mengen leicht verschmutzter W√§sche. Energiesparprogramme werden auch als ‚ÄěEco‚Äú bezeichnet. Sie laufen oftmals l√§nger, sparen daf√ľr Strom und Wasser. Die speziellen Tierhaarprogramme entfernen durch einen weiteren Sp√ľlgang in der Kleidung festsitzende Tierhaare besonders effizient, wof√ľr Haustierbesitzer dankbar sein werden.

Zus√§tzliche Features ‚Äď welche sind wichtig, welche nicht?

Je umfangreicher die Ausstattung eines Frontladers ist, umso teurer ist auch die Waschmaschine. Deshalb ist es wichtig, sich √ľber den tats√§chlichen Bedarf vor dem Kauf Gedanken zu machen. Bestimmte Waschprogramme, eine Mengenautomatik und Energiesparprogramme geh√∂ren heutzutage zum Standard eines Frontladers. Dar√ľber hinaus gibt es spezielle Features, die noch mehr Komfort bieten, die jedoch nicht zwingend notwendig sind, n√§mlich diese:

Restlaufanzeige

Die Restlaufanzeige zeigt auf dem Display an, wie lange der aktuell laufende Waschvorgang noch benötigt.

Startzeitvorwahl

Mit einer Startzeitvorwahl haben Verbraucher die M√∂glichkeit, die Startzeit f√ľr den Beginn des Waschvorgangs mithilfe eines Timers oder einer Uhr einzustellen. Diese besondere Funktion ist vor allem f√ľr berufst√§tige Nutzer sinnvoll, die sehr fr√ľh das Haus verlassen beziehungsweise erst sp√§t am Abend nach Hause kommen und sich an die Ruhezeiten in einem Wohnhaus halten m√∂chten. Dann kann die W√§sche tags√ľber gewaschen werden und ist nach Feierabend bereits fertig, sodass sie nur noch aus der Maschine geholt werden muss.

Mengenautomatik

Mit einer Mengenautomatik ist der Frontlader in der Lage, den Wasserverbrauch selbstst√§ndig an die jeweilige F√ľllmenge anzupassen, da sie den Wasserstand in der Trommel messen kann. Das bedeutet, dass bei einer gro√üen Beladungsmenge mehr Wasser in die Trommel geleitet wird als bei einer kleineren Menge W√§sche. Es gibt auch Mengenautomatik-Programme, die die Dauer des Waschganges an die jeweilige Beladungsmenge anpassen k√∂nnen.

Beladungssensor

Der Beladungssensor erkennt die Beladungsmenge. Er zeigt an, ob und wie viel Wäsche in die Trommel passt.

Schaumerkennung

Kommt es zu einer √ľberm√§√üigen Schaumbildung, sorgt eine Detektionsautomatik daf√ľr, dass die Trommelgeschwindigkeit angepasst beziehungsweise bei Bedarf zus√§tzlich gesp√ľlt wird, um ein √úberlaufen zu verhindern.

Energiebilanz ‚Äď niedriger Wasser- und Stromverbrauch

Es empfiehlt sich, beim Kauf eines Frontladers auf niedrige Energieverbrauchswerte zu achten. Trotz einer verbesserten Energiebilanz bei Waschmaschinen gibt es noch immer betr√§chtliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ger√§ten. Oftmals weisen in der Anschaffung g√ľnstige Ger√§te einen h√∂heren Energieverbrauch aus. Seit der Reform des Energielabels im Jahr 2010 kennzeichnet A+++ die h√∂chste Energieeffizienzklasse bei Waschmaschinen, w√§hrend mit A+ gekennzeichnete Ger√§te die geringste Effizienz aufweisen. Insoweit werden auf dem Markt Frontlader in den Energieklassen A+, A++ und A+++ angeboten.

Alle Hersteller von Haushaltsger√§ten sind nach EU-Vorgaben dazu verpflichtet, den Energieverbrauch mit dem Energielabel zu kennzeichnen. Auf dem EU-Effizienzlabel k√∂nnen Verbraucher den Energieverbrauch eines Jahres ablesen. Bei der Berechnung wird davon ausgegangen, dass w√§hrend eines Jahres 220 Waschg√§nge mit voller und teilweiser Beladung bei einer Temperatur von 60 Grad beziehungsweise 40 Grad Celsius erfolgen. Auf dem Energielabel nicht zu sehen ist die Reinigungswirkung. Allerdings m√ľssen heutzutage alle auf dem Markt befindlichen Ger√§te mindestens die Kriterien der Klasse A erf√ľllen. Bei Frontladern der Klasse A+++ liegt der Energieverbrauch um fast 30 Prozent niedriger als bei Waschmaschinen, die mit dem A+ Label gekennzeichnet sind. Ger√§te unter der Effizienzklasse A+ d√ľrfen auf dem europ√§ischen Markt nicht mehr in Verkehr gebracht werden.

Auf dem EU-Label f√ľr Frontlader befinden sich noch weitere Angaben, n√§mlich diese

  • Hersteller- und Produktname
  • Durchschnittlicher Stromverbrauch, angegeben in Kilowattstunden (kWh) pro Jahr
  • Energieeffizienzklasse
  • Schleudereffizienzklasse
  • Ger√§uschemission in Dezibel (dB) w√§hrend der Schleuderphase und der Waschphase
  • J√§hrlicher Wasserverbrauch
  • Maximale Beladungsmenge in Kilogramm (kg)

Bei den Angaben auf dem Energielabel handelt es sich um den durchschnittlichen Verbrauch, der sich immer das Baumwollprogramm bei der Waschwirkung von 60 Grad Celsius bezieht. Dabei muss diese Temperatur nicht erreicht werden, sondern die ihr entsprechende Waschleistung. Je höher die Energieeffizienzklasse eines Frontladers ist, desto geringer fallen die Stromkosten aus. Besonders energiesparende Geräte mit dem Label A+++ kommen in der Summe auf Werte zwischen 89 und 160 Kilowattstunden im Jahr, wobei der durchschnittliche Wasserverbrauch unter 9.000 Litern liegt. Im Vergleich dazu haben weniger energiesparende Geräte einen durchschnittlichen Wasserverbrauch von bis zu 13.000 Litern jährlich und benötigen etwa 210 Kilowattstunden Energie, sodass sich mit einer guten Energieeffizienzklasse die Strom- und Wasserkosten deutlich senken lassen.

Sicherheitsvorrichtungen am Frontlader: welche es gibt und warum sie wichtig sind

Jede moderne Waschmaschine sollte mit den GS-, CE- und VDE-Zeichen ausgezeichnet sein. Sie sollte au√üerdem ein integriertes Wasserschutzsystem haben (‚ÄěAqua-Stopp‚Äú) und die M√∂glichkeit bieten, bei blockiertem Programm das Wasser ablaufen zu lassen.

Integriertes Wasserschutzsystem

Neuere Modelle sind mit einem integrierten Wasserschutzsystem ausger√ľstet. Diese Systme sch√ľtzen vor undichten Stellen, vor dem Platzen eines Schlauches und vor dem √úberlaufen von Wasser. Abh√§ngig vom Hersteller k√∂nnen sie unterschiedlich konzipiert sein. Entsteht zum Beispiel ein Leck im Waschautomat oder im Zulaufschlauch, wird √ľber ein elektrisches Sicherheitsventil die Wasserzufuhr gestoppt. Oftmals befindet sich in der Waschtrommel ein Niveauschalter, der den Wasserstand pr√ľft. √úbersteigt dieser ein bestimmtes Niveau, wird die Wasserzufuhr gestoppt und die Entleerungspumpe automatisch eingeschaltet. Aufgrund dieser Systeme ist es nicht notwendig, sich permanent in der N√§he der Waschmaschine aufzuhalten. Die Schutzma√ünahmen laufen automatisiert an, sodass bei einem Defekt ein Einschreiten nicht erforderlich ist. Auch ein Zudrehen des Wasserhahns nach jedem Waschvorgang ist entbehrlich, da die Sicherheitsventile bei einem ausgeschalteten Frontlader verschlossen sind.

Vorteile eines integrierten Wasserschutzsystems
  • Ein Wasserschaden ist nahezu unm√∂glich.
  • Das Ger√§t muss w√§hrend des Waschvorgangs nicht permanent beaufsichtigt werden.
  • Entsteht trotz der Schutzma√ünahmen ein Schaden, obliegt die Haftung dem Hersteller oder der Versicherung.
  • Einige Hersteller geben eine lebenslange Garantie gegen Wassersch√§den.

Komfortable Wasserentleerung

Wichtig ist au√üerdem, dass bei blockiertem Programm ein Abpumpen des Wassers m√∂glich ist. Daf√ľr gibt es in vielen F√§llen ein separates Programm.

Kindersicherung

Wer Kinder hat, sollte auf eine Kindersicherung nicht verzichten. Einige Frontlader haben eine vorprogrammierte Kindersicherung, die lediglich eingeschaltet werden muss. Solange sie aktiv ist, können die Programmeinstellungen des Frontladers nicht verändert werden. Eine eingeschaltete Kindersicherung verhindert außerdem, dass der Frontlader von Kindern eigenmächtig gestartet werden kann.

Unwuchtkontrolle

Nahezu jeder Frontlader besitzt heutzutage eine Unwuchtkontrolle. Eine Unwucht tritt auf, wenn das Gewicht der W√§sche in der Trommel ung√ľnstig verteilt ist. Das kann passieren, wenn sich beispielsweise ein W√§schest√ľck mit enorm viel Wasser vollsaugt und sehr schwer wird. Probleme treten durch die Unwucht insbesondere beim Schleudern auf, da aufgrund des erh√∂hten Gewichts enorme Kr√§fte auf die Trommel einwirken. Daf√ľr sind in der Waschmaschine Lager verbaut, die diese enorme Krafteinwirkung aufnehmen sollen. Die Unwuchtkontrolle hat die Aufgabe, den Verschlei√ü der Lager zu minimieren. Bez√ľglich der Art und Weise, wie die Unwucht gemessen wird, kann es zwischen den verschiedenen Waschmaschinenherstellern Unterschiede geben.

Die Funktionalität des Frontladers erhalten: mit der richtigen Pflege

Bei modernen Frontladern ist der Pflegeaufwand nicht besonders hoch. Wichtig ist vor allem die regelm√§√üige Pflege nach jedem Waschgang. Wer die nachfolgenden Tipps befolgt, kann Reparaturen vermeiden, die auf mangelnde Pflege zur√ľckzuf√ľhren sind, und die Lebensdauer der Waschmaschine verl√§ngern. Grunds√§tzlich reicht es aus, wenn der Frontlader drei bis vier Mal im Jahr mit einem speziellen Waschmaschinenreiniger von Schmutz und Seifenresten befreit wird.

Bakterien und Pilze vermeiden

Um Bakterien in der Waschmaschine effektiv abzut√∂ten, ist es wichtig, mindestens einmal im Monat eine W√§sche mit 60 Grad Celsius oder sogar mit einem Kochwaschgang zu waschen, gegebenenfalls auch ohne Textilien. Denn erst ab einer Temperatur von 45 Grad Celsius werden Bakterien und Pilze zuverl√§ssig beseitigt. Das gilt insbesondere f√ľr die Verbraucher, die ihre W√§sche dauerhaft bei Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad Celsius waschen, um Energie zu sparen. Das kann dazu f√ľhren, dass sich Waschmittel in Pulverform nicht vollst√§ndig aufl√∂sen und in der Maschine verbleiben und dass sich Schimmel und Bakterien in der Waschmaschine ansiedeln, was zu einer sehr unangenehmen Geruchsbildung f√ľhren kann.

Frontlader regelmäßig entkalken

In Regionen, in denen die Wasserhärte besonders hoch ist, sollte der Frontlader zwei Mal im Jahr entkalkt werden. Entkalker gibt es in Pulver- und in Gelform. Auch Essig eignet sich, um die Waschmaschine zu entkalken. Allerdings weisen Waschmaschinenhersteller darauf hin, dass Essigsäure Dichtungen und Schläuche der Waschmaschine angreifen kann.

Frontlader mit Essig entkalken

Dazu geben Sie einen halben Liter Essig direkt in die leere Trommel des Frontladers, schlie√üen die T√ľre und stellen die h√∂chstm√∂gliche Waschtemperatur ohne Vorw√§sche ein. Sobald die H√∂chsttemperatur erreicht wird, wird die Pausetaste gedr√ľckt, sodass der Essig rund eine Stunde seine volle Wirkung entfalten kann. Anschlie√üend l√§uft das normale Waschprogramm weiter. Alternativ kann der Essig bei jeder W√§sche anstelle von Weichsp√ľler zugegeben werden. Dadurch werden nicht nur Kalkablagerungen vermieden, die W√§sche wird au√üerdem kuschelweich.

Flusensieb regelmäßig reinigen

Das Flusensieb hat die Aufgabe, die Laugenpumpe vor Verstopfung zu sch√ľtzen. Das macht deutlich, wie wichtig eine regelm√§√üige Reinigung des Flusensiebs ist. Dazu wird das Sieb nach √Ėffnen der Klappe herausgenommen und unter flie√üendem Wasser mit einer weichen B√ľrste vorsichtig gereinigt. Geschieht das nicht regelm√§√üig, kann sich auf den Textilfasern, die im Flusensieb h√§ngen bleiben, Schimmel bilden.

Bullaugengummi reinigen

Auch das Gummi des Bullauges sollte regelm√§√üig ges√§ubert werden. Andernfalls sammeln sich in den Falten Waschmittelr√ľckst√§nde und Feuchtigkeit. Das ist nicht nur ein guter N√§hrboden f√ľr Bakterien und Pilze, sondern beschleunigt den Verschlei√ü des Bullaugengummis. Das gilt √ľbrigens auch f√ľr Regionen, in denen kalkhaltiges Wasser durch die Leitungen flie√üt, welches ebenfalls dazu neigt, die Gummimanschette des Frontladers anzugreifen. Sie kann durch kalkhaltiges Wasser schnell spr√∂de und damit wasserdurchl√§ssig werden. Ein trockenes Tuch reicht aus, um Wasserreste von der Gummimanschette zu entfernen.

Waschmittelschublade reinigen

Gleiches gilt f√ľr die Waschmittelschublade, die oftmals stiefm√ľtterlich behandelt wird. Auch sie muss einer regelm√§√üigen Reinigung unterzogen werden, um R√ľckst√§nde von Waschmittel und Weichsp√ľler konsequent zu beseitigen. Dazu wird die Schublade herausgezogen und mit hei√üem Wasser und einer B√ľrste f√ľr die Zwischenr√§ume gereinigt, wobei eine Zahnb√ľrste aufgrund ihrer kleinen Gr√∂√üe f√ľr die Reinigung ideal ist. Bei hartn√§ckigen Verschmutzungen und Ablagerungen ist es sinnvoll, die Waschmittelschublade vorab in warmem Wasser einzuweichen.

Wer bei der Pflege des Frontladers besonders sorgfältig sein möchte, kann einen Zettel an der Waschmaschine befestigen. Er erinnert nicht nur an die regelmäßige Pflege und daran, was wann gereinigt werden muss, sondern dokumentiert die Pflege, sodass nichts vergessen wird.

Weiterf√ľhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich von Frontlader-Waschmaschinen. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Auf dem Testportal der Stiftung Warentest¬†finden sich insgesamt 69 Testergebnisse zu Waschmaschinen, darunter 64 Frontlader¬†und f√ľnf Toplader. Erst im Herbst 2018 wurde der Test-Datenbank 15 Frontlader hinzugef√ľgt. Zum Testverfahren geh√∂rte auch ein Dauertest mit 1.840 Waschg√§ngen. Zwar gab es hier keine gro√üen Ausf√§lle, daf√ľr schw√§chelten aber vier Testmodelle beim Schutz vor Wassersch√§den.

Die Stiftung Warentest testete die Waschmaschinen in f√ľnf Testkategorien, n√§mlich ‚ÄěFunktion‚Äú, ‚ÄěDauerpr√ľfung‚Äú, ‚ÄěHandhabung‚Äú, ‚ÄěUmwelteigenschaften‚Äú und ‚ÄěSchutz vor Wassersch√§den‚Äú. Alle Modelle im Test mussten verschiedene Waschprogramme durchlaufen. Hinsichtlich der Handhabung schauten sich die Tester die Gebrauchsanleitung, die Waschmittelzugabe, die¬† Bedienelemente, das Einf√ľllen und Herausnehmen der W√§sche, das Reinigen und Pflegen der Maschine, die Lockerheit der W√§sche und die Restlaufanzeige an.

Bei den Frontlader-Maschinen aus dem Jahr 2018 teilen sich drei Testger√§te den ersten Platz: die¬†Bosch WAG284911¬†f√ľr 645 Euro, die¬†Miele WKF 311 WPS SpeedCare¬†f√ľr 1.090 Euro und die¬†Siemens WM14G491¬†f√ľr 640 Euro. Alle drei Testsieger erhielten die Testnote 1,6 und somit das Qualit√§tsurteil ‚ÄěGut‚Äú. Im Jahr zuvor wurden die¬†Bosch WAW28570¬†f√ľr 625 Euro und die¬†Siemens WM14W570¬†f√ľr 645 Euro zu den Testsiegern gek√ľrt, ebenfalls mit der Testnote 1,6. Alles in allem ergatterten 48 Testmodelle das Testurteil ‚ÄěGut‚Äú, sieben erhielten ein ‚ÄěBefriedigend‚Äú, vier ein ‚ÄěAusreichend‚Äú und drei ein ‚ÄěMangelhaft‚Äú.