Einbaugeschirrspüler

Die 7 besten Einbaugeschirrspüler im Test & Vergleich

Produktinformation
Hersteller
Material Gehäuse
Maße
Energieeffizienzklasse
Jahresstromverbrauch
Trocknungseffizienzklasse
Jahreswasserverbrauch
Anzahl Maßgedecke
Anzahl Spülprogramme
Dauer Standardreinigungszyklus
Lautstärke maximal
Oberkorb höhenverstellbar
Aquastop
Aqua-Sensor
Kindersicherung
Besteckkorb
Restlaufanzeige
Gewicht

Einbaugeschirrspüler-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Der Einbaugeschirrspüler zählt zu den beliebtesten Haushaltsgeräten in Deutschland. In mehr als zwei Dritteln der Haushalte ist er ein fester Bestandteil der Küchen-Grundausstattung.
  • Für eine neugeplante Küche ist ein Einbaugeschirrspüler, der sich nahtlos in die Küche einfügt, die beste Wahl.
  • Erwiesenermaßen verbraucht das Geschirrspülen mit einem Einbaugeschirrspüler deutlich weniger Wasser als das Spülen von Hand.
  • Die meisten Küchengegenstände sind heute spülmaschinenfest. Damit sind Hitzeschäden durch die Reinigung im Geschirrspüler mittlerweile sehr selten geworden.

Was zeichnet einen Einbaugeschirrspüler aus?

Jeder kennt die Situation: Der Abend mit dem gemeinsamen Essen mit Freunden und Familie war schön, doch keiner hat Lust, das ganze schmutzige Geschirr abzuspülen. Wie gut, wenn der Einbaugeschirrspüler bereits in der Küche auf seinen Einsatz wartet. Hierbei handelt es sich um eine Reinigungsmaschine speziell für Geschirr, Besteck und Kochgeschirr sowie eine Vielzahl von Küchenutensilien.

Der Geschirrspüler reinigt das Geschirr, indem er es mit Wasser unter hohem Druck und hohen Temperaturen abspült, während zugleich ein spezielles Geschirrreinigungsmittel im Inneren der Maschine wirkt, das Essensreste löst. Nach dem Spülgang erfolgen das Abpumpen des Schmutzwassers und ein weiterer Spülgang mit Klarwasser.

Ein Einbaugeschirrspüler zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er in vorhandene Küchenmöbel eingebaut, also integriert wird. Damit unterscheidet er sich von einem freistehenden oder einem Unterbau-Geschirrspüler, die neben oder unter der Arbeitsplatte aufgestellt werden, ohne mit den Küchenmöbeln verbunden zu sein.

Die Erfindung der Geschirrspülmaschine

Als Erfindern des Geschirrspülers gilt heute Josephine Cochrane, die 1886 ein Patent für eine mit Wasserdruck betriebene Reinigungsmaschine für Küchengeschirr einreichte. Miele baute ab 1929 die ersten Spülmaschinen in Deutschland und Europa. Doch erst in den 1960er Jahren setzte sich der Geschirrspüler flächendeckend bei uns durch.

Gängige Typen von Einbaugeschirrspülern

Der Einbaugeschirrspüler ist mittlerweile die bei uns am häufigsten gekaufte Geschirrspülmaschine. Abhängig von ihrem individuellen Anspruch greifen Verbraucher dabei auf unterschiedliche Varianten des Einbaugeschirrspülers zurück. Gängige Arten sind:

  • Der vollintegrierte Einbaugeschirrspüler
  • Der teilintegrierte Einbaugeschirrspüler
  • Der Einbaugeschirrspüler für Single-Haushalte mit geringerer Breite

Der vollintegrierte Einbaugeschirrspüler

Hierbei handelt es sich um den "Undercover-Agenten" unter den Geschirrspülern. Denn er wird nach dem Einbau in den vorgesehen Küchenschrank mit einer Möbelplatte versehen, die sich optisch nicht von den angrenzenden Türen und Schubladen der Küche unterscheidet. Dadurch wird der Einbaugeschirrspüler quasi unsichtbar. Bei solchen Modellen befinden sich die Bedienelemente an der Innenseite der Klappe und sind somit erst nach deren Öffnung sicht- und nutzbar. Funktionell bietet der vollintegrierte Einbaugeschirrspüler keine wesentlichen Besonderheiten gegenüber anderen Modellen.

Vorteile
  • Keine Unterbrechung der klar strukturierten Küchenfront
  • Zusätzliche Geräuschdämmung durch die aufmontierte Möbelplatte
  • Ebenso leistungsstark wie vergleichbare freistehende oder teilintegrierte Modelle
  • Bestens für Design-Puristen geeignet
Nachteile
  • Mitunter teurer als andere Modelle
  • Bedienung des Geräts kann nur bei geöffneter Klappe erfolgen
  • Montage der Schrankfront unter Umständen diffizil oder hakelig
  • Keine Anzeige, zum Beispiel der Restdauer, an der Außenseite des Geräts möglich

Der teilintegrierte Einbaugeschirrspüler

Im Vergleich zum vollintegrierten Modell versieht man einen teilintegrierten Geschirrspüler zwar ebenfalls mit einer passenden Möbelplatte. Diese endet jedoch unter dem Bedienpanel des Gerät, das dadurch sichtbar und jederzeit frei zugänglich bleibt. Die Farbe des Bedienelements kann variieren. Beliebt sind heute vor allem Geräte mit Bedieneinheit aus Edelstahl. Passend zur jeweiligen Küche sind aber auch Panels in Weiß, Schwarz oder Braun erhältlich. Oftmals ist auf dem Bedienteil zusätzlich ein Display untergebracht, dass alle Informationen zum aktuellen Spülgang oder, außerhalb des Betriebs, die Uhrzeit, darstellt.

Vorteile
  • Bedienpanel kann als zusätzliches Designelement genutzt werden
  • Nutzung der Bedienelemente und Ablesen des Displays jederzeit möglich
  • Leistungsmäßig keine Unterschiede zu vollintegrierten Modellen
  • Mitunter günstiger als baugleiche vollintegrierte Einbaugeschirrspüler
Nachteile
  • Meist etwas höherer Geräuschpegel als bei vollintegrierten Modellen
  • Keine unterbrechungsfreie Küchenfront möglich
  • Montage der Frontplatte oftmals komplizierte als beim vollintegrierten Einbaugeschirrspüler
  • Passt aufgrund des Bedienelement-Designs nicht vorbehaltlos zu jeder Küche.

Single-Einbaugeschirrspüler mit geringerer Breite

Die meisten am Markt erhältlichen voll- oder teilintegrierten Einbaugeschirrspüler sind maßlich so genormt, dass sie in gängige, 60 Zentimeter breite Einbauschränke eingebaut werden können. Ist die Küche hierfür nicht groß genug oder benötigt man schlicht nicht so viel Platz im Geschirrspüler, ist ein Single-Einbaugeschirrspüler eine gute Lösung. Diese Geräte weisen eine reduzierte Breite von entweder 45 oder 50 cm auf. Sie sind für Single- und Paarhaushalte mit geringerem Aufkommen an schmutzigem Geschirr konzipiert, ansonsten aber ebenso leistungsfähig wie ihre "großen Geschwister". Die meisten Single-Modelle verbrauchen weniger Wasser als größere Geschirrspüler. Bei komplett ausgeplanten Küchenzeilen ist es allerdings schwer, nachträglich ein breiteres Gerät einzubauen, wenn zum Beispiel das Geschirraufkommen aufgrund von Familienzuwachs steigt.

Vorteile
  • Ermöglichen automatisches Geschirrspülen selbst in kleinsten Küchen
  • Verbrauchen oft weniger Wasser als die großen Modelle
  • Sind als voll- und teilintegrierte Variante erhältlich
  • Sparen Platz, der als Stauraum genutzt werden kann
Nachteile
  • In der Anschaffung nicht selten teurer als ein Modell in Normalbreite
  • Kommt mehr Geschirr zusammen, reicht ein Spüldurchgang nicht aus
  • Nicht in alle Küchen integrierbar
  • Nachträglicher Einbau eines breiteren Geräts häufig nicht möglich

Überlegungen und Tipps zum Kauf

Hat man sich erst einmal entschieden, dass die eigene Küche mit einem teil- oder vollintegrierten Einbaugeschirrspüler beziehungsweise einem extra schmalen Gerät ausgestattet werden soll, beginnt die "Qual der Wahl" erst richtig. Denn alle Varianten sind in breiter Auswahl und von zahlreichen Herstellern am Markt vorhanden. Dabei reichen die Preisspannen für einen Einbaugeschirrspüler von etwa 300 bis rund 1.500 Euro, was die Entscheidung für ein bestimmtes Gerät ebenfalls nicht unbedingt leichter macht. Neben den Ergebnissen aus einem Geschirrspüler-Test können die nachfolgenden Tipps helfen, ein Gerät passend zu den eigenen Anforderungen und Bedürfnissen zu finden.

Den Einbauort für den Geschirrspüler berücksichtigen

Bereits vor dem Kauf sollte klar sein, wo der Einbaugeschirrspüler letztlich eingebaut wird. Bei vorhandenen Küchen ist der Platz meist durch das alte Gerät vorgegeben. Handelt es sich um eine Küchenneuplanung dürfen Wasser- und Stromanschluss an der betreffenden Stelle nicht vergessen werden. In der Regel bietet sich ein Einbau in direkter Nähe zur Spüle an. Dann kann deren Wasseranschluss problemlos mitgenutzt werden und es muss kein störanfälliger, langer Zu- und Ablaufschlauch durch die halbe Küche verlegt werden. Ebenfalls wichtig: Vor dem Kauf prüfen, ob vom Küchenhersteller überhaupt passende Frontplatten für das Gerät angeboten werden oder diese zumindest aus anderen, optisch passenden Platten zugeschnitten werden können.

Wie viel Geschirr sollte in den Geschirrspüler passen?

Dies ist eine ganz essenzielle Frage. Denn schließlich sollte der gewählte Geschirrspüler im Idealfall das komplette anfallende Geschirr aus einer Mahlzeit für die ganze Familie in nur einem Spülgang reinigen. Die meisten 60 Zentimeter breiten Einbaugeschirrspüler sind für 12 bis 14 sogenannte Maßgedecke ausgelegt. In ein 50 oder gar nur 45 Zentimeter breites Gerät passt natürlich deutlich weniger hinein. Ist jedoch nicht mehr Platz für die Spülmaschine vorhanden, ist ein schmaleres Gerät der bestmögliche Kompromiss zwischen Platzbedarf und Fassungsvermögen.

Extra Tipp: Es lohnt sich zu prüfen, ob ein Einbaugeschirrspüler mit Besteckschubladen, höhenverstellbaren Körben und anderen Zusatzfunktionen ausgestattet ist. Sie erleichtern das Be- und Entladen der Maschine oftmals enorm und sparen dadurch Zeit und Aufwand.

Was ist ein Maßgedeck?

Es handelt sich hierbei um die zentrale Maßeinheit zur Angabe der Kapazität einer Spülmaschine. Die EU-Norm EN 50242 legt genau fest, welche Bestandteile ein Maßgedeck hat: einen Suppenteller, einen Essteller, einen Dessertteller, eine Untertasse, eine Tasse, ein Trinkglas, eine Gabel, ein Messer sowie einen Ess-, einen Tee- und einen Dessertlöffel.

Der Energie- und Wasserverbrauch

Beim Kauf eines Einbaugeschirrspülers darf keinesfalls unberücksichtigt bleiben, wie viel Strom und Wasser das Gerät pro Spülgang verbraucht. Es lohnt sich, mehrere, im Hinblick auf Ihre Ausstattung und Technik gleichwertige Geräte miteinander zu vergleichen. Denn diese unterscheiden sich teils enorm, was den Verbrauch an Wasser und Strom angeht. Wer abschätzen kann, wie oft die Maschine jährlich in Betrieb ist, kann auf diese Weise leicht feststellen, wie viel Geld er mit einem sparsameren Einbaugeschirrspüler tatsächlich einsparen kann. Aufschluss über die Umweltverträglichkeit und den Energiebedarf des Geräts geben sowohl das Energielabel als auch die in der Beschreibung angegebenen Verbrauchswerte.

Handhabung, Ergonomie und Übersichtlichkeit

Wer einen Einbaugeschirrspüler nahezu täglich nutzt, braucht ein Gerät, das sich durch eine einfache und intuitive Bedienung auszeichnet. Vor dem Kauf ist also zu prüfen, ob alle Bedienelemente gut erreichbar angeordnet sind. Teilintegrierte Geschirrspüler sind hier oftmals im Vorteil gegenüber vollintegrierten Geräten. Dies liegt unter anderem daran, dass ihr Display den Nutzer jederzeit über das eingestellte Spülprogramm und dessen Fortschritt informiert. Wichtig ist ebenso, dass die einzelnen Programme eindeutig gekennzeichnet und die Symbole der Bedienelemente gut ablesbar sind. Dies erleichtert die Bedienung des Gerätes.

Ausstattung und Funktionen

Die Ausstattung und die Funktionen, die ein Einbaugeschirrspüler bietet, sind in den meisten Fällen eng mit dem Preis des Geräts verbunden. Höherwertige und damit teurere Maschinen stellen dem Nutzer in der Regel deutlich mehr Spülprogramme und Zusatzfunktionen zur Verfügung. Hier gilt es abzuwägen, was tatsächlich benötigt wird. Es sollten jedoch zumindest zwei bis drei Programme mit unterschiedlicher Spültemperatur vorhanden sein. Dann ist es möglich, auf verschiedene Verschmutzungsgrade des Geschirrs flexibel zu reagieren. Einige Geräte bringen außerdem spezielle Programme für Glas oder für halbe Beladung mit oder und bieten die Möglichkeit einer Startzeitvorwahl. Ebenfalls haben vor allem hochwertige Modelle oftmals einen Energiesparmodus zu bieten. Verbraucher sollten sich also bereits vor dem Kauf darüber klar werden, welche Funktionen sie unbedingt benötigen und auf welche sie getrost verzichten können. Weniger wichtig sind zum Beispiel Kurzprogramme, Schonprogramme sowie eine automatische Türöffnungsfunktion. Sie werden in der Regel nur sehr selten genutzt oder sind schlicht unnötig und treiben nur den Preis der Maschine in die Höhe.

Trocknungswirkung der Einbauspülmaschine

Einbaugeschirrspüler unterscheiden sich teils deutlich in ihrer Trocknungswirkung. Während bei hochwertigen Maschinen das Geschirr am Ende des Spülvorgangs quasi „staubtrocken“ aus dem Gerät kommt, müssen vor allem bei vielen günstigen Modellen nahezu alle Teile nochmals von Hand nachgetrocknet werden. Am besten schneiden in dieser Hinsicht Einbaugeschirrspüler mit Zeolith-Technologie ab. Das Mineral reagiert mit Wasser, nimmt dieses auf und setzt dabei Wärme frei. Dadurch können optimale Trocknungsergebnisse erzielt werden. Das hat natürlich seinen Preis: Mindestens 600 Euro sollten Sie für ein solches Gerät einplanen.

Sicherheit des Einbaugeschirrspülers

Ein Wasserschaden aufgrund einer ausgelaufenen Spülmaschine kann teuer werden. Insbesondere dann, wenn der Einbaugeschirrspüler nicht mit Schutzvorrichtungen ausgestattet ist, die entweder den Hersteller oder eine Versicherung zur Übernahme der Kosten verpflichten. Daher ist darauf zu achten, dass ein Geschirrspüler zumindest ein sogenanntes Aquastop-System mitbringt. Noch besser ist ein Rundum-Wasserschutz. Bei Maschinen, die hiermit ausgestattet sind, verschwindet das Ventil mit dem Schlauch in der Regel komplett unsichtbar im Inneren des Geschirrspülers. Gibt es kleine Kinder im Haushalt, sollte der Einbaugeschirrspüler außerdem mit einer Kindersicherung versehen sein. Sie verhindert das unbeabsichtigte Öffnen und Einschalten des Geräts und kann dadurch schwere Verbrennungen und Verbrühungen verhindern.

Der Geräuschpegel der Einbauspülmaschine

Oft vernachlässigt wird beim Kauf eines Einbaugeschirrspülers dessen Geräuschpegel im Betrieb. Spätestens wenn das Gerät das erste Mal zum Einsatz kommt, fällt dann auf, dass es doch recht laut ist. Dies kommt vor allem bei niedrigpreisigen Maschinen nicht selten vor. Es ist also durchaus lohnend, die Dezibel-Werte verschiedener Einbaugeschirrspüler vor dem Kauf zu vergleichen. Die Entscheidung sollte möglichst für eine Maschine mit niedrigem Wert fallen. Andere Faktoren, wie etwa der Energieverbrauch oder die Sicherheit sind jedoch stets stärker zu gewichten.

Tipps zur Verwendung und Pflege

Um die bestmögliche Leistung aus einem Einbaugeschirrspüler herauszuholen, ist es wichtig, sich vor der Inbetriebnahme mit allen Funktionen und Programmen vertraut zu machen. Dadurch wird eine optimale Nutzung des Gerätes möglich. Hieraus wiederum folgt ein geringerer Verbrauch an Strom und Wasser. Die genaue Lektüre des Gerätehandbuchs ist also für jeden Käufer ein absolutes Muss.

Den Einbaugeschirrspüler nicht überladen

Dieses Glas muss noch rein und dieser Topf auch noch. Wer seinen Geschirrspüler ständig überlädt, tut sich damit keinen Gefallen. Denn dadurch leidet stets die Reinigungsleistung. Je voller die Maschine ist, desto weniger kommen Wasser und Reinigungsmittel in die letzten Ecken.

Einbaugeschirrspüler regelmäßig reinigen und Spülmaschinensalz verwenden

Die Front des Geschirrspülers sowie die Bedienelemente sollten ausschließlich mit warmer Seifenlauge und keinesfalls mit scharfen Reinigern gesäubert werden. Mindestens einmal pro Monat ist die Anwendung eines speziellen Spülmaschinenreinigers angeraten. Er entfernt hartnäckige Verschmutzungen und Fettbeläge, beugt schlechten Gerüchen vor und erhält dadurch die Leistungsfähigkeit der Maschine. Der Filter sollte ebenfalls regelmäßig gereinigt werden, um ein ungehindertes Ablaufen des Schmutzwassers zu gewährleisten. Wer außerdem noch Spülmaschinensalz verwendet, wirkt hartem Wasser und somit Kalkbelägen auf seinem Geschirr entgegen.

Reinigungsmittel nicht überdosieren

Spültabs sind flüssigem Geschirrreinigungsmittel stets vorzuziehen. Bei Letzterem kann es nämlich leicht zur Überdosierung kommen. Diese wirkt sich nicht nur auf die Reinigungsleistung aus, sondern beschädigt im schlimmsten Fall die Maschine.

Warnung

Niemals normales Spülmittel in einem Einbaugeschirrspüler verwenden! Hierdurch kommt es zu extremer Schaumentwicklung, die zu Defekten am Gerät führen kann.

Tests von Einbaugeschirrspülern

Wichtig: Hierbei handelt es sich um einen Einbaugeschirrspüler-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte nicht getestet.

Bereits mehrfach hat die Stiftung Warentest einen Test von Einbaugeschirrspülern beziehungsweise. Spülmaschinen durchgeführt. Der letzte Vergleichstest ist recht aktuell und stammt aus dem Jahr 2019. Insgesamt hat die Organisation mittlerweile mehr als 100 Geräte getestet. Im Test aus dem Jahr 2018 testete Stiftung Warentest 19 Geräte, davon 13 vollintegrierte und 6 teilintegrierte Spülmaschinen.

Testkriterien der Stiftung Warentest

Im Test von Geschirrspülmaschinen nimmt die Organisation die Geräte stets genau unter die Lupe. Bewertungskriterien sind dabei unter anderem:

  • Leistung im Sparprogramm
  • Leistung im Kurzprogramm
  • Leistung im Automatikprogramm
  • Energieverbrauch und Sicherheit
  • Verarbeitung und Bedienkomfort
  • Lautstärke im Betrieb

Die besten von Stiftung Warentest getesteten Einbaugeschirrspüler seit 2016

Die drei besten seit 2016 von Stiftung Warentest untersuchten Einbaugeschirrspüler stammen sämtlich vom renommierten Hersteller Miele. Den ersten und zweiten Platz mit einer Note von jeweils 1,9 erreichten der Miele G 6260 SCVi und der Miele G 6200 SCI, bei denen es sich um ein voll- und ein teilintegriertes Gerät handelt. Sie konnten unter anderem durch gute Leistungen in allen Waschprogrammen überzeugen und erreichten zudem die Note "gut" in den Bereichen Sicherheit und Handhabung. Auf dem dritten Platz folgt der vollintegrierte Miele G6770 SCVi mit einer Gesamtnote von 2,2. Bei ihm waren Automatik- und Kurzprogramm nur „befriedigend", was sich auf die Endbewertung auswirkte. Dafür war er jedoch sehr leise. Das erste Gerät eines anderen Herstellers folgt erst auf dem vierten Platz. Dabei handelt es sich um den freistehenden Bosch SMI46MW03E, also um keinen Einbaugeschirrspüler. Die Maschine erhielt die Gesamtnote 2,4. Auch sie ist sehr leise und bietet ein "gutes" Sparprogramm, während Automatik- und Kurzprogramm die Note „befriedigend“ erhielten.