Barttrimmer

Die 7 besten Barttrimmer im Test & Vergleich

Allgemeine Merkmale
Farbe
Gewicht
SchnittlÀnge minimal
SchnittlÀnge maximal
Anzahl Schnittstufen
Anzahl AufsteckkÀmme
Material Klinge
Klingen selbstschÀrfend
Klingen selbstölend
Wasserdicht
Technische Daten
Stromversorgung
Ladestandsanzeige
Betriebsdauer
Ladezeit
Schnellladefunktion
Ladestation
Abwaschbar
Kabellos
ReinigungsbĂŒrste
Vorteile

Barttrimmer-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Barttrimmer eignen sich nicht fĂŒr die Komplettrasur, sondern fĂŒr das KĂŒrzen des Bartes und das Schneiden von Konturen.
  • Die GerĂ€te unterscheiden sich in ihrer Funktionsweise und sind je nach Nutzen unterschiedlich ausgestattet.
  • FĂŒr die Wahl des richtigen Barttrimmers ist der Barttyp ausschlaggebend.
  • Die QualitĂ€t eines Trimmers hĂ€ngt von den Funktionen, der Ausstattung und der Handhabung ab. Achten Sie auf die Herstellerangaben!

Welchen Nutzen haben Barttrimmer?

Ein Bart ist seit jeher vieler MĂ€nner steter Begleiter. Vom Altertum bis hin in die Moderne werden BĂ€rte getragen und gepflegt: als modischer Trend, politisches Statement oder aus gutem Ton. Heute ist die Gesichtsbehaarung beliebter denn je. Wer sich dem Trend anschließt, der muss jedoch darauf achten, dass sein Bart gepflegt aussieht. HierfĂŒr sind Barttrimmer, auch als Bartschneider bezeichnet, unabdingbar. Mit ihnen bringt der BarttrĂ€ger seinen Bart auf die gewĂŒnschte LĂ€nge und wĂ€hlt einen individuellen Stil. Einzelne herausstehende Barthaare können dem Aussehen schnell etwas Ungepflegtes geben. Mit einem Barttrimmer erhĂ€lt der Bart schnell und einfach ein gepflegtes Aussehen.

Haartrimmer ≠ Barttrimmer

Manche MĂ€nner nutzen Haarschneider auch fĂŒr den Bart, doch wie der Name bereits vermuten lĂ€sst, gibt es einen Unterschied: Haartrimmer sind fĂŒr die Kopfbehaarung konzipiert. Anordnung und Beschaffenheit der Klingen sind anders. Diese sind deutlich gröber und zumeist aus Edelstahl. Haarschneider erfordern zudem weitaus weniger PrĂ€zision.

WÀhlen Sie Ihr GerÀt

Die Auswahl an Bartschneideprodukten ist groß. Es ist wichtig, sich vor dem Kauf eines Barttrimmers ĂŒber die verschiedenen BartpflegegerĂ€te zu informieren, um nicht durch Bezeichnungen und Labels verwirrt zu werden.

Rasiermesser/ Shavette

Wer es traditionell mag, kann auch heute noch zum klassischen Rasiermesser greifen. Die Handhabung erfordert zwar etwas Übung und Fingerfertigkeit, allerdings bekommen Bart und Konturen auch eine persönliche Note.

Rasierhobel

Dies ist ein Rasierer zur Nassrasur. Die auswechselbare Klinge ragt ein StĂŒck auf beiden Seiten des Hobelkopfes heraus, um Verletzungen zu vermeiden. Er bietet somit mehr Sicherheit als ein Rasiermesser. Der Hobel entfernt Barthaare komplett.

Systemrasierer

Die Weiterentwicklung des Rasierhobels und das gegenwĂ€rtig gĂ€ngigste GerĂ€t fĂŒr die Nassrasur. Der Rasierer besitzt einen auswechselbaren Mehrklingenkopf und wird ebenfalls benutzt, um Barthaare komplett zu entfernen.

Elektrorasierer

Sie sind elektrische Rasierer fĂŒr den Trocken- und den Nassbetrieb. Elektrorasierer sind wenig prĂ€zise, da die LĂ€nge der Klingen nicht verstellbar ist. Sie sind fĂŒr eine geschmeidige Vollrasur gedacht.

Barttrimmer

Bartschneider dienen dem KĂŒrzen des Barts. Die Klingen sind sehr dĂŒnn und ihre LĂ€nge zudem verstellbar. Aufgrund ihrer hohen PrĂ€zision lassen sich mit einem Trimmer auch Konturen schneiden. Sie eignen sich fĂŒr jeden Barttyp.

Detail- /PrÀzisionstrimmer

Diese GerĂ€te haben kleinere Köpfe als normale Trimmer. Mit ihnen lĂ€sst sich sehr prĂ€zise auch unter der Nase oder am Kinn schneiden. Sie sind nicht vorrangig fĂŒr das KĂŒrzen der Haare gedacht, sondern fĂŒr die Pflege der Konturen.

Multigroomer

Der Alleskönner unter den SchneidegerĂ€ten. Sie eignen sich sowohl fĂŒrs Haareschneiden als auch fĂŒr die Enthaarung des Körpers sowie die Bartpflege. PrĂ€zises Bartschneiden ist aufgrund der groben Einstellungen jedoch nicht möglich.

Worauf gilt es beim Kauf eines Barttrimmers zu achten?

Sie sollten sich zunĂ€chst fĂŒr ein Produkt entscheiden, das ihrem Barttyp gerecht wird. FĂŒr die Pflege eines Mehrtage- oder Vollbarts eignet sich ein herkömmlicher Barttrimmer. Falls Sie TrĂ€ger eines Musketierbarts oder Henriquatres sind, empfiehlt sich zusĂ€tzlich ein Detailtrimmer. Wer seinen Bart nur grob kĂŒrzen und andere Körperbehaarung rasieren möchte, sollte zum Multigroomer greifen. Neben der Art des Produkts sind auch die Ausstattung und Eigenschaften des Rasierers von Relevanz: Klingen, AufsĂ€tze, Akku, Funktionen, Reinigung und Handhabung sollten auf den prĂ€ferierten Nutzen abgestimmt sein. Letztendlich ist auch der Preis entscheidend. Hochwertige Modelle sind zumeist belastbarer und weisen ein sauberes Schnittbild auf.

Klingen

Klingen

Die Beschaffenheit der Klingen ist maßgeblich fĂŒr die Effizienz des Trimmers. Hier gilt es, darauf zu achten, wie die Klingen beschichtet sind: Carbon, Titan, Keramik oder Edelstahl. Die Beschichtung verleiht den Klingen eine erhöhte Festigkeit und sorgt fĂŒr deren Langlebigkeit. Carbon- und Titanbeschichtungen sind insgesamt hĂ€rter. Einige Modelle verfĂŒgen zudem ĂŒber selbstölende und selbstschĂ€rfende Klingen. Erstere werden ĂŒber einen Öltank im GehĂ€use wĂ€hrend des Bewegens automatisch geölt. SelbstschĂ€rfende Klingen sind wĂ€hrend des Betriebs so ausgerichtet, dass sie sich schĂ€rfen, indem sie aneinander reiben. Die Klingen mĂŒssen dementsprechend kaum gewechselt werden. Doch auch in solchen FĂ€llen sind fĂŒr die meisten Modelle Ersatzklingen erhĂ€ltlich.

AufsÀtze

AufsÀtze

Je nach gewĂŒnschter BartlĂ€nge ist ein anderer Aufsatz nötig. Es können auch spezielle, feinere AufsĂ€tze gewĂ€hlt werden, die fĂŒr die Konturen konzipiert sind. An manchen GerĂ€ten lĂ€sst sich die KlingenlĂ€nge direkt am GerĂ€t einstellen. Diese Modelle sollten ĂŒber eine Sperrfunktionen verfĂŒgen, die verhindert, dass die gewĂ€hlte Einstellung durch zu festen Druck beim Rasieren verstellt wird. Falls Sie mit AufsĂ€tzen arbeiten, ist es wichtig, auf deren Festigkeit zu achten. Edelstahl ist robust und verbiegt beim Rasieren nicht. Die AufsĂ€tze sollten weder zu hart noch zu weich sein. Trotz eines flexiblen Trimmkopfes muss eine stabile Handhabung gewĂ€hrleistet sein.

Akku

Akku

Mit einem Akku lĂ€sst sich der Bartschneider auch unterwegs nutzen. GerĂ€te mit einer LED-Ladestandsanzeige informieren Sie ĂŒber den Akku-Status. Mit einer zusĂ€tzlichen Schnellladefunktion mĂŒssen die Trimmer nur wenige Minuten aufladen, um mindestens eine Rasur zu ermöglichen. Bartschneider mit Nickel-Metallhydrid-Akkus sind preisgĂŒnstig, haben jedoch auch eine lange Ladezeit. Trimmer mit Lithium-Ionen-Akku sind zwar teurer, aber auch hochwertiger und langlebiger. Manche Bartschneider lassen sich neben der Ladestation auch per Kabel betreiben. In diesem Fall sind Sie nicht auf die Station angewiesen und können den Schneider sogar wĂ€hrend des Betriebs laden. Solche Modelle sind allerdings nicht komplett wasserfest. Viele Trimmer, die per Ladestation geladen werden, dagegen schon.

Funktionen

Funktionen

Allen voran sollten Sie auf die Angaben zur SchnittlĂ€nge und -breite achten. Denn je grĂ¶ĂŸer die Auswahl und je feiner die Abstufungen sind, desto flexibler ist die Bartpflege. Die Schnittbreite ist vorrangig fĂŒr Konturen und „engere“ Gesichtspassagen, wie unterhalb der Nase oder am Mund, relevant. Moderne Barttrimmer verfĂŒgen zudem ĂŒber einige praktische Gimmicks: Ein Haarabsauger sorgt dafĂŒr, dass ein Großteil der Haare direkt nach dem Schneiden eingesaugt wird. FĂŒr das prĂ€zise Trimmen von Bartkanten dient eine Laser-Projektion. Auf das Gesicht projizierte Linien dienen hierbei als FĂŒhrungshilfe. Die Memory-Funktion des Trimmers speichert die Einstellungen fĂŒr den nĂ€chsten Bartschnitt.

Reinigung

Reinigung

Im Sinne der GerĂ€tepflege empfiehlt sich ein wasserfestes Modell. Bei der Produktbeschreibung sollten Sie auf den Unterschied zwischen „abwaschbar“ und „wasserfest“ achten. Ersteres bedeutet, dass lediglich der Scherkopf leicht mit Wasser zu reinigen ist. „Wasserfest“ heißt dagegen, dass das gesamte GerĂ€t unter Wasser gereinigt und genutzt werden kann. Bei der Nutzung ist lediglich darauf zu achten, dass die NĂ€sse am Trimmer sowie am Bart zu einem beeintrĂ€chtigten Ergebnis fĂŒhren kann. Greifen Sie auf eine ReinigungsbĂŒrste zurĂŒck, mit der der Barttrimmer nach jeder Nutzung gesĂ€ubert werden sollte. Die BĂŒrsten sind meist inklusive; eine ZahnbĂŒrste tut es aber ebenfalls.

Handhabung

Handhabung

Bevor Sie einen Barttrimmer erstmalig nutzen, sollten Sie diesen in die Hand nehmen und ausprobieren, wie sich das GerĂ€t zu ihren Bewegungen verhĂ€lt. Die Griffergonomie kann das Schnittbild negativ beeinflussen, sofern der Bartschneider nicht richtig in der Hand liegt. Der Griff sollte eine bequeme Handhabung und Rutschfestigkeit bieten. Hier empfehlen sich Modelle mit Gummigriff und ergonomischer Form an. Schmale und kantenfreie GerĂ€te eignen sich besonders gut, da sie leicht handhabbar sin und eine prĂ€zise FĂŒhrung erlauben. Zudem sollten die Bedienelemente leicht erreichbar und so angeordnet sein, dass ein versehentliches DraufdrĂŒcken wĂ€hrend des Trimmvorgangs vermieden wird.

Was muss beim Trimmen des Barts beachtet werden?

Wenn der Barttrimmer zum ersten Mal genutzt wird, dann empfiehlt es sich, zunĂ€chst eine lĂ€ngere Einstellung auszuwĂ€hlen. Anschließend können Sie sehen, ob Ihnen die LĂ€nge gefĂ€llt. Falls nicht, ist es immer noch möglich, den Bart weiter zu trimmen. FĂŒr einen Vollbart werden SchnittlĂ€ngen von ĂŒber 10 Millimeter gebraucht, wĂ€hrend die Einstellung fĂŒr einen Dreitagebart ab 0,1 Millimeter beginnen sollte. Sie sollten darauf achten, den Bart nicht im feuchten Zustand zu trimmen, da die Barthaare glatter sind. Das Trimmen der glatten Haare kann zu ungleichmĂ€ĂŸigen Ergebnissen fĂŒhren. Bewegen Sie Bartschneider mit Aufsatz entgegen der Haarwuchsrichtung; ohne Aufsatz ist das Trimmen auch mit der Wuchsrichtung möglich. GrundsĂ€tzlich gilt es, starkes AufdrĂŒcken zu vermeiden, da dies zu Hautirritationen fĂŒhren kann. Zudem sind mehrere Wiederholungen empfehlenswert, um alle hervorstehenden Haare zu kĂŒrzen.

Zu wem passt ein Bart?

Ein Bart steht nicht jedem. Er sollte auf das restliche Erscheinungsbild abgestimmt sein und zum individuellen Bartwuchs passen. Ein Bart sitzt nur dann gut, wenn er die Gesichtslinien seines TrĂ€gers harmonisch ergĂ€nzt und unterstreicht. Zu beachten ist auch, dass der getrimmte Bart und die Haut darunter gepflegt werden mĂŒssen: Öl, Wachs und Pomade machen die Haare weich und geben der Haut Feuchtigkeit. RegelmĂ€ĂŸiges KĂ€mmen und BĂŒrsten hilft, damit der Bart nicht verfilzt.

Bartpflege leicht gemacht

Die Bartpflege erfordert Zeit. Wer sie nicht hat, sollte ihn lieber abrasieren. Ein gutsitzender Bart muss nicht nur bis zur entsprechenden Passform getrimmt, sondern auch darĂŒber hinaus gepflegt werden. Barthaare bedĂŒrfen der tĂ€glichen WĂ€sche. Ihre Struktur hat mehr Ähnlichkeit mit Scham- und Achselhaaren denn mit dem Haupthaar. In diesen Körperzonen befinden sich TalgdrĂŒsen, die körpereigene GerĂŒche produzieren. Um also unangenehmen GerĂŒchen vorzubeugen, ist die regelmĂ€ĂŸige Reinigung mit Bartshampoo unumgĂ€nglich.

Anschließend sollte der Bart getrocknet und geglĂ€ttet werden. Nutzen Sie zum Trocknen einen handelsĂŒblichen Föhn, optional kann der Bart bei entsprechender LĂ€nge mit einem GlĂ€tteisen geglĂ€ttet werden. FĂŒrs KĂ€mmen eignen sich eigens fĂŒr die Gesichtsbehaarung konzipierte BartkĂ€mme oder -bĂŒrsten. Letztere massieren die Haut und entfernen Talg wĂ€hrend Erstere auch robusteres Haar entknoten. Es empfiehlt sich, einen Kamm aus weichem Material, wie Holz, Horn oder Naturkautschuk, zu wĂ€hlen. Aber egal, ob aus diesem Material oder doch aus Metall: Achten Sie auf eine gute Verarbeitung.

Damit die Gesichtsbehaarung möglichst geschmeidig und weich bleibt, lohnt der Griff zum Bartöl. Diese Mischung aus einem TrĂ€geröl und einem duftgebenden Stoff macht den Bart geschmeidig. Zudem erhĂ€lt er einen angenehmen Duft und einen gesunden Glanz. Bartpomade verleiht vor allem Festigkeit. Damit die Haare nicht in alle Richtungen abstehen und der Bart die Form behĂ€lt, die ihm das Trimmen verliehen hat, empfiehlt es sich, den Haaren ein wenig Pomade zuzufĂŒhren. Ein paar gekonnte Handstriche zĂ€hmen auch das widerspenstigste Gesichtshaar.

BĂ€rte brauchen Halt

Pomade wird hĂ€ufig auch als Wachs bezeichnet. Doch dies ist nicht ganz richtig: Wachs ist nur ein Bestandteil der Pomade, zusĂ€tzlich sind Fett, Pflanzenöl, Vitamine und Parfum enthalten. Je mehr Wachs in einer Pomade verarbeitet ist, desto fester ist diese. FĂŒr sehr festen Halt empfiehlt sich Bartwichse. Wer seinen Bart lieber natĂŒrlich weich mag, sollte zum Bartbalsam greifen.

Vom Stoppel bis zum Vollbart: Bartmode

Viele Barttypen sind keine Neuerscheinungen des 21. Jahrhunderts, sondern lassen sich in vielen verschiedenen Jahrhunderten wiederfinden. Mit dem Bart ist es letztendlich wie mit dem Rad: Er lÀsst sich nicht neu erfinden. Allerdings gibt es zig Varianten, die sich zum Teil nur marginal voneinander unterscheiden. Jeder Barttyp bedarf einer anderen Art der Pflege.

DreitagebĂ€rte mĂŒssen zum Beispiel kurzgehalten werden. Sie sollen natĂŒrlich wirken und ungewollt. Sie dĂŒrfen nicht zu sehr wuchern, aber auch nicht aussehen wie aufgemalt. Der Vollbart dagegen darf ruhig etwas wuchernder sein, allerdings sollte er in Form gehalten werden. Bei einigen Vollbartvariationen, wie dem Bandholz, ist es wichtig, den Backenbart dĂŒnn zu halten, da eine „LöwenmĂ€hne“ meist wenig hermacht. Wiederum andere Bartstyles, wie der Garibaldi, leben von eben jener FĂŒlle, die das Gesicht runder erscheinen lĂ€sst. Ein Musketierbart bedarf eines ausgefallenen Oberlippenbartstylings. Egal, ob Henriquatre, Goatee, Fu Manchu oder Soul Patch: Ein gutaussehender Bart will gepflegt sein.

Stoppelbart

Dies ist der Klassiker unter den BĂ€rten. Auch MĂ€nner mit wenig Bartwuchs oder dĂŒnnem Barthaar können dem Modetrend folgen. Die KomplexitĂ€t hĂ€lt sich in Grenzen: Lassen Sie den Bart ein paar Tage wachsen und kĂŒrzen Sie in anschließend regelmĂ€ĂŸig auf wenige Millimeter; fertig ist der natĂŒrliche Bart-Look. Aber auch ein Dreitagebart will gepflegt werden: Das Waschen des Gesichts beziehungsweise der Barthaare und das gelegentliche Einölen sind ratsam fĂŒr Haut und Haar. Der Pflegeaufwand gestaltet sich jedoch vergleichsweise gering.

Vollbart

Dieser Bart ist ein weiterer Klassiker. Voraussetzung ist ein halbwegs flĂ€chendeckender Bartwuchs. Wichtig ist, dass der Vollbart nicht wuchert, sondern in Form geschnitten wird. Viele MĂ€nner sind stolz auf ihre Gesichtsbehaarung, allerdings ist sie auch nicht jedermanns Sache: Die Pflege ist recht aufwendig. Ein Vollbart muss regelmĂ€ĂŸig gewaschen, gekĂ€mmt und geölt werden. Dies ist fĂŒr eine saubere und gutriechende PrĂ€sentation der Gesichtsfrisur unabdingbar. ZusĂ€tzlich empfiehlt sich eine BĂŒrste, um die darunterliegende Haut zu massieren und Talg zu entfernen.

Kinnbart

Klein, aber Oho. KinnbĂ€rte bedecken lediglich einen Teil des Gesichts. Wahlweise kann der Bart auch um die Unterkieferpartie erweitert werden. Die KomplexitĂ€t von KinnbĂ€rten hĂ€lt sich in Grenzen, da sie meist minimalistisch ausfallen und kurzgehalten werden. Doch da es sich auch hier um einen Bart handelt, mĂŒssen Sie diesem die entsprechende Pflege entgegenbringen. RegelmĂ€ĂŸiges Waschen ist unabdingbar, um Geruchsbildung vorzubeugen. Auch anschließendes KĂ€mmen ist ratsam, damit vor allem lĂ€ngere Haare nicht verknoten. Insgesamt fĂ€llt der Pflegeaufwand jedoch minimal aus.

Kinn- und Oberlippenbart

Die Kombination aus Kinn- und Oberlippenbart ist ein Bart-Look, der bereits vor Jahrhunderten in Mode gewesen ist. Entweder lassen Sie die Enden der beiden EinzelbĂ€rte Ă  la Henriquatre zusammenwachsen oder Sie halten sie getrennt. Die Wangen- und Halspartie werden komplett rasiert. Wer sich fĂŒr den abgetrennten Schnurrbart entscheidet, der muss darauf achten, dass der Bart trotzdem symmetrisch ausfĂ€llt. Zudem ist die Verbindung des Kinnbarts zum Soul Patch wichtig, um eine optische BrĂŒcke zu schlagen. Der Pflegeaufwand ist minimal, allerdings sind diese Barttypen recht ausgefallen und erfordern FingerspitzengefĂŒhl in ihrer Gestaltung.

Kotelettenbart

Diese Form der Gesichtsbehaarung ist heutzutage nicht mehr so gĂ€ngig wie noch vor einigen Jahrzehnten. Wahlweise können Sie sich auf die Koteletten beschrĂ€nken. Im Falle des Backenbarts sind die Wangen mit Bart bedeckt und gehen in den Schnurrbart ĂŒber. Einzig die Kinn- und Unterlippenpartie bleiben frei. Es ist wichtig, dass die Kanten zur Kinninnenseiten gerade geschnitten werden und eine Linie nach oben hin zu den Mundwinkeln bilden. Der Kotelettenbart kann je nach Geschmack einige Zentimeter lĂ€nger getragen werden. Der Bartstyle ist recht simpel, allerdings fĂ€llt die Pflege etwas umfangreicher aus. Faustregel: mehr Bart, mehr Pflege.

Oberlippenbart

Auch oberhalb der Lippen gibt es Styling-Potential. Beim Hufeisen oder dem Fu Manchu wĂ€chst der Bart seitlich nach unten. Es kann alternativ auch lediglich das Oberlippenhaar frisiert werden. Dabei bleibt es dem Geschmack ĂŒberlassen, wie ausgefallen der Schnurrbart im Endeffekt aussieht. Sie können ihn sehr buschig wachsen lassen oder ihn auf ein Minimum reduzieren. Gezwirbelte Enden ergeben ein besonders extravagantes Äußeres. Mal abgesehen vom klassischen Schnurrbart sind OberlippenbĂ€rte trotz ihrer wenigen Haare ein recht komplexer Stil: Sie erfordern einen sehr akkuraten Schnitt und zudem viel Pflege, damit sie formschön bleiben.

Dies sind nur einige der bekannten und beliebten Bartstyles. Es gibt viele weitere Möglichkeiten, das Gesicht mit Haaren zu akzentuieren. Oft sind es nur kleine, aber feine Unterschiede zwischen den Stilformen. Wichtig ist vor allem, dass der Bart zum individuellen Bartwuchs sowie zum gesamten Erscheinungsbild des TrÀgers passt.

Wenn sich das Wachstum in die LĂ€nge zieht

Der lĂ€ngste Bart, den je ein Mann besessen hat, gehörte Hans Nielsen Langseth. Mit 5,33 Metern hĂ€lt der 1927 verstorbene Norweger auch heute noch den offiziellen Rekord fĂŒr den lĂ€ngsten Bart.

FĂŒhrende Hersteller von Barttrimmern

Auf dem Barttrimmermarkt gibt es viele Produkte von zahlreichen Herstellern. Im Folgenden finden Sie einige Beispielmodelle der marktfĂŒhrenden Hersteller.

AEG

Die Allgemeine ElektricitĂ€ts-Gesellschaft setzt bei ihren Barttrimmern vor allem auf Design. Der HSM/R 5638 besitzt ein einzigartiges Aussehen, ist allerdings weniger handlich als die Produkte der Konkurrenz. Das GerĂ€t ist multifunktional einsetzbar und eignet sich als PrĂ€zisionstrimmer sowie als Haarschneider. Auch mit den Modellen 5596 und 5614 der Reihe HSM/R lĂ€sst sich das Kopfhaar kĂŒrzen. SĂ€mtliche GerĂ€te sind unter Wasser abwaschbar, funktionieren mit einem Akku und besitzen ausschließlich Edelstahlklingen. Die AEG-Barttrimmer sind mit vergleichsweise wenigen Funktionen ausgestattet, kosten aber auch nur 15 bis 20 Euro.

BaByliss

Das französische Unternehmen stellt Barttrimmer her, die je nach Modell entweder eine SchnittlĂ€nge von 0.4 bis 12 Millimeter oder von 1 bis 35 Millimeter haben. Erstere Kategorie umfasst GerĂ€te, die zwischen rund 40 und 80 Euro kosten. Die Bartschneider können auch als PrĂ€zisionstrimmer eingesetzt werden. Der Japanese Steel Barttrimmer wirbt mit Klingen, die aus der japanischen Schmiedekunst stammen. Der Beard Trim ist fĂŒr LĂ€ngen von bis 35 Millimeter gedacht. Das mit einem HaarauffangbehĂ€lter versehene Modell ist bereits fĂŒr etwa 40 Euro zu kaufen ist. Der I-Stubble von BaByliss ist ein PrĂ€zisionstrimmer fĂŒr LĂ€ngen von 0,4 bis 5 Millimeter, der eine digitale Anzeige der SchnittlĂ€nge mitbringt. Das GerĂ€t kostet allerdings rund 100 Euro.

Braun

Die Barttrimmer der BT-Serie bieten bis zu 39 verschiedene SchnittlĂ€ngen und werben zudem mit lebenslang scharfen Klingen dank SelbstschĂ€rfefunktion. DarĂŒber hinaus verfĂŒgen die Trimmer des deutschen Herstellers ĂŒber eine AutoSense-Technologie. Diese erkennt Ihren Bartwuchs und passt die Leistung des Motors an die Bartdichte an. Die Braun-GerĂ€te besitzen eine Schnellladefunktion und sind 100 Prozent wasserdicht. Die Trimmer eignen sich somit auch fĂŒr unterwegs. Die Modelle unterscheiden sich in ihrem Zubehör und in ihrer KompatibilitĂ€t mit den verschiedenen AufsĂ€tzen. Der BT3021 eignet sich zum Beispiel ausschließlich fĂŒr kĂŒrzere BĂ€rte. Der BT7040 und der BT7020 können lange BĂ€rte schneiden sowie auch als PrĂ€zisionstrimmer genutzt werden. Je nach Modell und Anbieter sind die GerĂ€te fĂŒr rund 30 bis 60 Euro zu haben.

Grundig

Das deutsche Unternehmen vertreibt Barttrimmer in den Produktionsserien MC und MT. Das Modell MT 6340 besitzt einen hochwertigen Schneidsatz aus Carbon und 30 verschiedene Schnittstufen. Das GerĂ€t erhielt ein gutes QualitĂ€tsurteil in einem Test von Haus & Garten Test und ist fĂŒr rund 30 Euro zu kaufen. Der MC 9542, der sich auch unter fließendem Wasser nutzen lĂ€sst, konnte die Redakteure des ETM TESTMAGAZINS ĂŒberzeugen. Der Preis des Modells belĂ€uft sich auf rund 40 Euro. Die Grundig-Trimmer fallen im Durchschnitt gĂŒnstiger aus als die der Konkurrenz. Der deutsche Hersteller legt bei seinen Bartschneidern besonderen Wert auf die QualitĂ€t der Klingen: Carbon, Titan und Keramik gehören zum Standard.

Panasonic

Der japanische Elektronikkonzern bietet verschiedene Barttrimmer-Serien an. Einige Modelle, wie der ER-GB96, verfĂŒgen dank verschiedener AufsĂ€tze ĂŒber bis zu 58 SchnittlĂ€ngen. Kopf-, Körper- und Barthaare können auf eine LĂ€nge von 0,5 bis 30 Millimeter geschnitten werden. Die Bedienung geschieht ĂŒber ein Einstellrad - Ebenso wie bei der GC-Serie, die sich durch ihre x-förmige Schermesserform auszeichnet. Die bis zu 39 LĂ€ngeneinstellungen des ER-GC71 lassen sich nicht nur fĂŒr die einfache Rasur, sondern auch fĂŒr das Ziehen von Linien und Bearbeiten von Kanten nutzen. Preislich bewegen sich die GerĂ€te zwischen rund 40 und 100 Euro. Als japanisches Unternehmen wirbt Panasonic zudem mit japanischer Schwerschmiedekunst: Die Rasierklingen sind aus Yasuki-Hagane-Edelstahl, aus dem traditionell Samurai-Schwerter hergestellt werden.

Philips

Der niederlĂ€ndische GerĂ€tehersteller ist besonders innovativ, wenn es um Bartschneidetechnologie geht. Das Unternehmen wirbt mit dem weltweit ersten Bartschneider mit Lasereinsatz. Der BT9297/15 projiziert eine Linie auf Ihr Gesicht, an der Sie entlangschneiden. Mit Hilfe der 17 verschiedenen SchnittlĂ€ngen und den selbstschĂ€rfenden Klingen lĂ€sst sich ein prĂ€zises Ergebnis erzielen. Das Modell kostet rund 90 Euro. Eine weitere Innovation, mit der Philips wirbt, ist die OneBlade-Technologie. Der OneBlade Face QP2530/30 ist mit einem Schermesser ausgestattet, das 200 Mal pro Sekunde schneidet. Die AufsĂ€tze des 50 Euro teuren Trimmers eignen sich fĂŒr verschiedene Bartstyles, am besten allerdings fĂŒr kĂŒrzere Drei- bis FĂŒnftagebĂ€rte. Eine zweitseitige Klinge ermöglicht zudem das Schneiden von Konturen.

Remington

Der US-amerikanische Hersteller bietet mit seiner MB-Serie verschiedene Barttrimmermodelle, die zwischen 30 und 80 Euro kosten. Der MB6850 ist ein innovatives VakuumgerĂ€t, das bereits wĂ€hrend der Anwendung bis zu 95 Prozent der Barthaare auffĂ€ngt. Die verschiedenen AufsteckkĂ€mme des rund 70 Euro teuren GerĂ€ts ermöglichen sowohl das Schneiden des Barts als auch der Haupthaare. Der MB4700 kostet etwa zehn Euro mehr und bietet eine Memory-Funktion und SenseSpeed-Technologie. Erstere speichert die letzten vier LĂ€ngeneinstellungen und zeigt diese auf dem LED-Display an. Letztere passt die Geschwindigkeit der titanbeschichteten Klingen automatisch dem Grad der Gesichtsbehaarung an. Remington bietet mit dem MB010, dem MB050 und dem MB070 auch PrĂ€zisionstrimmer fĂŒr 30 bis 60 Euro an. Die wasserfesten GerĂ€te besitzen zweiseitig abgerundete Klingen, die auch gegen die Wuchsrichtung eingesetzt werden können.

WeiterfĂŒhrende Tests

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Barttrimmer nicht selbst getestet.

Haus & Garten Test

Die Testzeitschrift Haus & Garten Test hat 2019 insgesamt zehn Akkubarttrimmer getestet (Stand: 29.10.2019). Die Redakteure haben die Funktion, Handhabung, Verarbeitung sowie die Ökologie in puncto Stromverbrauch und die Sicherheit der GerĂ€te bewertet. Die Trimmer sind sich insgesamt sehr Ă€hnlich und unterscheiden sich lediglich im Detail voneinander. Testsieger ist der Panasonic ER-GD51. Der Barttrimmer besitzt als eines von drei GerĂ€ten im Test eine hochwertige Lithiumbatterie und kann als eines von vieren unter fließendem Wasser gereinigt werden. Das japanische Produkt hat LĂ€ngeneinstellungen von 0,5 bis 10 Millimetern und kostet rund 60 Euro.

Der Preis-Leistungssieger ist der Koenic KBT 200. Der Rasierer der Saturn-Eigenmarke verfĂŒgt zwar nicht ĂŒber eine Lithiumbatterie, lĂ€sst sich aber auch unter Wasser reinigen und fĂŒr BartlĂ€ngen von 0,5 bis 5,5 Millimetern nutzen. Das Koenic-Modell muss per Ladestation aufgeladen werden, da der Netzbetrieb anders als beim Konkurrenten von Panasonic nicht möglich ist. Das GerĂ€t kostet 15 Euro und ist somit das gĂŒnstige Produkt im Test.

Die Redakteure haben darĂŒber hinaus den Philips BT5502 zum Öko-Sieger erkoren. Das niederlĂ€ndische Modell besitzt wie auch der Testsieger eine Lithiumbatterie und kann optional direkt an die Steckdosen angeschlossen werden. Der Stromverbrauch des rund 55 Euro teuren Rasierers ist vergleichsweise gering.

ETM TESTMAGAZIN

Im Jahr 2016 hat das ETM TESTMAGAZIN sieben Bart- und Haarschneider einem Vergleichstest unterzogen. Die Redakteure haben die Ausstattung, Anwendung und Leistung der GerÀte getestet beziehungsweise bewertet. Testsieger ist der Panasonic ER-GB80-S503 mit einer sehr guten Wertung von 96,57 Prozent. Das GerÀt bietet 40 verschiedene Schnittstufen und eine lange Akkulaufzeit. Zudem konnten die Tester gute Ergebnisse beim Haareschneiden erzielen. Auch das Trimmen des Barts ist mit dem Panasonic-Rasierer aufgrund des integrierten PrÀzisionstrimmers möglich. Die Klingen des GerÀts sind hautschonend, und der Motor wies die geringste LautstÀrke im Test auf. Allerdings hat das Modell das höchste Gewicht aller TestgerÀte, was die Handhabung erschwert. Zudem ist es mit rund 80 Euro das teuerste Produkt im Test.

Der Preis-Leistungs-Sieger ist der AEG HSM/R 5596 mit einer guten Wertung von 81,43 Prozent. Er ist bereist fĂŒr etwa 30 Euro zu haben. Die zehn verschiedenen Schnittstufen lassen sich vor der Nutzung fixieren, sodass versehentliches Verstellen wĂ€hrend der Rasur nicht möglich ist. Zudem verfĂŒgt das GerĂ€t ĂŒber ein Effiliermesser, mit dem die Haare ausgedĂŒnnt werden. Bei einer Ladezeit von acht Stunden hat der AEG-Schneider mit rund 40 Minuten Laufzeit die geringste Akkuleistung im Test. Zudem fĂ€llt das Trimmen ohne Aufsatz vergleichsweise schlecht aus: Das Schneiden der Konturen dauert relativ lange und hinterlĂ€sst zudem sichtbare Bartstoppeln.

Das Schlusslicht des Tests ist der MIA HC 0274+NT mit dem QualitĂ€tsurteil „befriedigend“ und einer Wertung von 80,64 Prozent. Mit rund 25 Euro ist er der gĂŒnstigste Barttrimmer im Test. Das MIA-Modell verfĂŒgt ĂŒber eine Effilierfunktion sowie ĂŒber einen integrierten Nasen- und Ohrhaartrimmer. Das Rasieren der Bart- und Haupthaare muss öfter wiederholt werden, um das gewĂŒnschte Ergebnis zu erzielen. Aufgrund der hĂ€ufigen Wiederholungen wird die Haut gereizt. Die höchsten der 25 verfĂŒgbaren Schnittstufen sorgten zudem fĂŒr unsaubere Ergebnisse, da die Kammzacken wackelten und sich unter Druck leicht bogen.