24-Zoll-Monitore

Die 7 besten 24-Zoll-Monitore im Test & Vergleich

Bildeigenschaften
Auflösung
Helligkeit
Kontrast
Reaktionszeit
Blickwinkel
Beschichtung
AnschlĂŒsse
VGA-Anschluss
DVI-Anschluss
HDMI-Anschluss
DisplayPort
Extras
Lautsprecher
Höhenverstellbar
Vorteile

24-Zoll-Monitor-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Mit einer Diagonale von 61 Zentimetern eignet sich der ebenso gĂŒnstige wie auch flexible 24-Zoll-Monitor als Allrounder fĂŒr GamerInnen, Filmfans und BĂŒroangestellte gleichermaßen.
  • Je nach Anwendung kommt es auf verschiedene Eigenschaften an: WĂ€hrend der Bildschirm im Gaming-Bereich mit einer geringen Reaktionszeit glĂ€nzen muss, ist fĂŒr Grafiker eher die farbechte Darstellung entscheidend.
  • Ähnlich verhĂ€lt es sich mit dem verbauten Panel, das fĂŒr die optimale Displaydarstellung relevant ist: Die IPS-Technologie eignet sich besonders fĂŒr die Bildbearbeitung, die TN-Technik hingegen mehr fĂŒr Spieler.
  • Die Verbindung zwischen dem Monitor und dem PC oder der Konsole erfolgt meist ĂŒber einen HDMI-Anschluss.
  • Auch die richtige Einstellung des Bildschirms trĂ€gt zu einem angenehmen Seherlebnis bei.

Klein, aber oho - Der 24-Zoll-Monitor als vielseitige StandardgrĂ¶ĂŸe

Bei einem Monitor handelt es sich um das visuelle AusgabegerĂ€t eines Computers oder einer Konsole, das Dokumente und Bilder, aber auch Spiele und Filme flimmerfrei sowie in feinen Abstufungen abbildet. Die Bildschirme sind aus dem heutigen Alltag kaum noch wegzudenken und werden unter anderem zur Bildbearbeitung, zum Gaming oder zur BĂŒroarbeit eingesetzt. Zu den meistverkauften GrĂ¶ĂŸen zĂ€hlen 24-Zoll-Monitore. Zwar erscheinen die Bildschirme inzwischen eher klein, vor allem im Vergleich zu den erhĂ€ltlichen 30-Zoll-Varianten, vereinen aber die maximale GrĂ¶ĂŸe bei der Aufstellung auf einem Schreibtisch und den damit verbundenen geringen Sitzabstand. Ein 24-Zoll-Monitor passt auf jeden Schreibtisch und lĂ€sst sich zudem problemlos mit weiteren Bildschirmen kombinieren.

Trotz der beliebten mobilen Alternativen, sei es das Smartphone, das Tablet oder der Laptop, greifen im privaten wie auch beruflichen Bereich die meisten Verbraucher auf einen externen Monitor zurĂŒck. Manche Haushalte verzichten sogar auf einen Fernseher und begnĂŒgen sich stattdessen mit einem Monitor in Kombination mit einem Computer, beispielsweise als Alternative fĂŒr die KĂŒche. 24-Zoll-Bildschirme werden zudem immer gĂŒnstiger, wobei sie stets die aktuellste Technik bieten.

Der Preis hĂ€ngt von dem Modell und dem entsprechenden Einsatzzweck ab. WĂ€hrend ein gewöhnlicher Full-HD-Monitor zwischen 100 und 200 Euro kostet, zahlen Spielebegeisterte fĂŒr einen Gaming-Bildschirm bis zu 600 Euro. Bei 4K-Modellen mĂŒssen VerbraucherInnen mit 350 bis 1.000 Euro rechnen.

Da der falsche Monitor nicht nur fĂŒr einen leeren Geldbeutel, sondern auch fĂŒr Kopf- und Nackenschmerzen sorgen kann, ist es wichtig, dass der Bildschirm gegebenenfalls schwenkbar sowie höhenverstellbar ist und eine gute BildqualitĂ€t bietet. Wir zeigen, worauf es beim Kauf eines 24-Zoll-Monitors besonders ankommt.

IPS, UHD und HDMI? Eine Kaufberatung im Dschungel der Technikbegriffe

Im Begriffsdschungel der Monitore finden sich KundInnen hĂ€ufig schwerlich zurecht. Zudem hat jeder Verbraucher und jede Verbraucherin andere PrĂ€ferenzen und WĂŒnsche. Neben der technischen Ausstattung spielt beispielsweise auch die Ergonomie eine wichtige Rolle. Um Interessierten die Auswahl zu erleichtern und sie darĂŒber zu informieren, worauf es wirklich ankommt, folgt eine kleine Kaufberatung.

Die Panel-Technologie

Bei einem Panel handelt es sich um die Displaytechnologie im Monitor, sozusagen dessen HerzstĂŒck. Werden Leuchtdioden fĂŒr die Hintergrundbeleuchtung eingesetzt, spricht man von LED-Monitoren, einer speziellen Bauart von LCD-Monitoren. Die kleinen Dioden sind nicht nur besonders strom-, sondern auch platzsparend. Je nach Ausrichtung der Kristalle im Inneren werden unterschiedliche Farben durchgelassen. Dabei steuert das Monitor-Panel die Bewegung der Kristalle, welche die Farben, Kontrastwerte und Geschwindigkeit der Darstellungen beeinflusst. Die Plasma-Technologie wird erst fĂŒr Monitore mit einer BildschirmgrĂ¶ĂŸe ab 94 Zentimetern verwendet.

Bei der Panel-Technologie wird zwischen einem IPS-, TN- und VA-Panel unterschieden. Die sehr verbreitete Twisted-Nematic-Panel-Technologie ist zwar reaktionsstĂ€rker und energiesparender als die IPS-Variante, dafĂŒr sind aber die FarbrĂ€ume kleiner und die Kontraste ebenso wie die Farben von der Perspektive abhĂ€ngig. Vor allem Grautöne werden hĂ€ufig nicht optimal dargestellt. Solche Monitore eignen sich aufgrund der hohen Bildwiederholfrequenz eher fĂŒr GamerInnen.

Monitore mit der In-Plane-Switching-Technik sind zwar etwas langsamer als ihre Konkurrenten, doch der Kontrast und die Farben sind aus jedem Blinkwinkel gut. Auf diese Weise erkennen BetrachterInnen selbst aus einer schrÀgen Ansicht noch alles. Ihre BildqualitÀt ist beeindruckend, die Kontraste sind optimal und die Farbwiedergabe besonders lebendig, weshalb vor allem GrafikerInnen derartige Monitore schÀtzen. Problematisch sind allerdings die Lichthöfe in den unteren Ecken, die oftmals aufgrund der geringeren BildhomogenitÀt entstehen.

Neben den beiden Klassikern wurden weitere Techniken entwickelt, die allerdings eher als Hybride beziehungsweise Varianten der TN- und IPS-Technologie zu betrachten sind, darunter AH-IPS, PLS und AD-PLS. VA-Panels (Vertical Alignment) zeichnen sich durch ihre korrekte Farbstellung aus. Ihr Bild ist zwar weniger kontrastreich, allerdings intensiv genug. Sie eignen sich daher ebenfalls fĂŒr BildbearbeiterInnen oder GelegenheitsnutzerInnen. Bessere Kontrastwerte sowie einen sehr stabilen Betrachtungswinkel bietet ein MVA-Panel (Multi-domain Vertical Alignment). Diese Technologie kommt vor allem bei GrafikerInnen und FotografInnen, sprich in der Bildbearbeitung, zum Einsatz.

Die Bildwiederholfrequenz

FĂŒr GamerInnen wichtig, da jede noch so minimale Verzögerung der Darstellung des Spielgeschehens wertvolle Reaktionszeit kostet. Empfehlenswert ist eine Bildwiederholfrequenz von mindestens 60 Hertz. Da das Auge 60 Bilder pro Sekunde wahrnimmt, wird es dadurch entlastet. FĂŒr Spiele liegt die optimale Framerate zwischen 120 und 144 Hertz, wobei es immer auch von der Industrie geschönte Zahlen gibt.

Die Reaktionszeit

Die Reaktions- oder Latenzzeit ist besonders unter GamerInnen ein relevantes Kaufkriterium. Sie gibt an, wie lange es dauert, bis ein Pixel von einem Zustand zu einem anderen wechselt. Dabei handelt es sich um den sogenannten „Schwarz-zu-Schwarz-Wechsel“ beziehungsweise im Englischen „Grey-to-Grey“. Je niedriger die Reaktionszeit ist, desto flĂŒssiger ist auch die Bildwiedergabe. Ist sie zu hoch, kann es bei schnellen Szenen zu UnschĂ€rfe-Effekten kommen. FĂŒr einen sauberen Bildwechsel sollte die Latenzzeit nicht mehr als zwei Millisekunden betragen.

Die Auflösung

Je nach Auflösung des Monitors ist eine unterschiedliche Kristall- beziehungsweise Pixelanzahl verbaut. Mit einer höheren Pixelanzahl wird auch das Bild schĂ€rfer dargestellt. Bei einem 24-Zoll-Monitor genĂŒgt natĂŒrlich eine geringere Anzahl fĂŒr eine gute BildqualitĂ€t als etwa fĂŒr einen 27-Zoll-Bildschirm. Auf einer kleineren FlĂ€che wirkt die gleiche Anzahl von Pixeln nĂ€mlich noch schĂ€rfer.

Am verbreitetsten ist eine Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixeln, die dem Full HD-Standard entspricht. Bei einer Ultra HD-Auflösung kommen 3.840 mal 2.160 Pixel zum Einsatz. Da jedoch mit einer höheren Pixelzahl auch eine langsamere Reaktionszeit des Monitors einhergeht, baut sich das Bild bei einer höheren Auflösung langsamer auf. Ein Gamer oder eine Gamerin, der den Monitor nicht nur fĂŒr seine Spiele, sondern auch fĂŒr Filmeschauen nutzen möchte, muss einen Kompromiss finden. Wer seine Zeit am liebsten mit Computerspielen verbringt und ein gĂŒnstiges Modell sucht, sollte sich fĂŒr einen Full-HD-Monitor entscheiden. FĂŒr andere Zwecke bietet sich hingegen ein Ultra-HD-Bildschirm an.

Die AnschlĂŒsse

Moderne Monitoren verfĂŒgen ĂŒber viele verschiedene AnschlĂŒsse, die NutzerInnen jedoch nicht unbedingt alle brauchen. Wir klĂ€ren fĂŒr Sie, welche in jedem Fall nötig sind. Obwohl er eher in der Zeit der Röhrenmonitore verbreitet war und heute entsprechend veraltet ist, wird hĂ€ufig noch immer der analoge VGA-Anschluss (Video Graphics Array) mit eingebaut. Mit ihm kann der Monitor maximal 1.920 mal 1.200 Pixel bei einer Bildfrequenz von 75 Hertz darstellen. Ebenfalls als veraltet gilt der DVI-Anschluss, mit dem der Bildschirm aber immerhin bis zu 2.560 mal 1.600 Pixel abbildet. Wichtig ist es, darauf zu achten, ĂŒber welche AnschlĂŒsse das GerĂ€t verfĂŒgt, an das der Monitor angeschlossen werden soll. Analoge EingĂ€nge kommen höchstens noch bei Ă€lteren Laptops zum Einsatz. Im Notfall verwenden NutzerInnen einfach einen Adapter.

Die kleineren HDMI-Stecker, die auch Tonsignale ĂŒbertragen, lösen zunehmend den VGA- beziehungsweise DVI-Anschluss ab. WĂ€hrend die Generation HDMI 1.0 die Standardauflösung von 1.920 mal 1.080 Pixeln ĂŒbertrĂ€gt, erlaubt HDMI 2.0 bei 60 Hertz die Ultra-HD- beziehungsweise 4K-Auflösung. Mithilfe eines HDMI-2.1-Anschlusses sind sogar Auflösungen in 4K bis zu 120 Hertz sowie Auflösungen in 8K bei 60 Hertz realisierbar. Über den HDMI-Anschluss koppeln NutzerInnen den Fernseher oder ihre Konsole mit dem Monitor. Mithilfe eines DisplayPorts verbinden sie nicht nur mehrere Monitore miteinander, sondern ĂŒbertragen auch den Ton. Auf diese Weise ist etwa eine Panoramasicht möglich

Achtung, Kabel exklusive!
Da bei den meisten gĂŒnstigen Bildschirmen im Lieferumfang kein HDMI-Kabel inbegriffen ist, mĂŒssen NutzerInnen dieses gegebenenfalls selbst anschaffen. Achten Sie beim Kauf auf die KabellĂ€nge, die bestenfalls zwischen zwei und fĂŒnf Meter betragen sollte.

Einige 24-Zoll-Bildschirme verfĂŒgen zusĂ€tzlich ĂŒber einen USB-Anschluss. Dieser ist jedoch keine SelbstverstĂ€ndlichkeit, sondern kommt vor allem bei hochpreisigen Modellen zum Einsatz. Der USB-Anschluss bietet die Möglichkeit, eine externe Festplatte, einen USB-Stick oder eine Webcam anzuschließen. VerfĂŒgt der Monitor nicht ĂŒber integrierte Lautsprecher, sollte zumindest ein Kopfhörereingang vorhanden sein.

Die Ergonomie

Um RĂŒckenschmerzen im Zuge langer Spiel-Sessions zu vermeiden, sollten GamerInnen bei der Wahl eines Bildschirms auch auf die Ergonomie achten. Monitore sind unterschiedlich breit und haben einen Standfuß, der im Idealfall fĂŒr die Neigungsfunktion, die Höhenverstellbarkeit und die Schwenk- beziehungsweise Drehfunktion verantwortlich ist. FĂŒr eine gesunde Sitzhaltung ist es wichtig, dass die Höhe und der Neigungswinkel des Bildschirms anpassbar sind. Wer nĂ€mlich gern Filme von der Couch aus auf dem Bildschirm schaut oder lĂ€ngere Zeit am Computer arbeitet, sollte zu einem Modell greifen, dessen ergonomische Funktionen individuell justierbar sind.

Um den Bildschirm einer gesunden Sitzhaltung optimal anzupassen, sind drei Funktionen nötig:

  • Die Tilt-Funktion, die das horizontale Neigen des Monitors bezeichnet.
  • Die Swivel-Funktion, mit welcher der Nutzer den Bildschirm vertikal um die eigene Achse dreht.
  • Die Pivot-Funktion, die es erlaubt, den Monitor horizontal um die eigene Achse zu drehen.

Mit diesen Funktionen lĂ€sst sich der Monitor jeder KörpergrĂ¶ĂŸe anpassen. Ebenfalls praktisch sind die Einstellungen etwa in Meetings, um den Bildschirm zu drehen und ihn auf diese Weise auch anderen Personen zu zeigen. Die 90-Grad-Drehbarkeit sorgt zudem dafĂŒr, dass sowohl eine DIN-A4- als auch eine DIN-A-3-Ansicht möglich ist.

Die Helligkeit und der Kontrast

Die QualitĂ€t der Bildwiedergabe hĂ€ngt auch von den Helligkeits- und Kontrastwerten ab, die wiederum voneinander abhĂ€ngig sind. In Candela gemessen, gibt der Helligkeitswert an, wie hoch die LichtstĂ€rke pro FlĂ€che ist. Der Kontrastwert verrĂ€t, wie groß der Unterschied zwischen dem dunkelsten und dem hellsten Pixel ist. Beide Werte sollten möglichst hoch sein. Es ist ein Helligkeitswert zwischen 200 und 400 Candela pro Quadratmeter sowie ein Kontrastwert von bestenfalls 1000:1, mindestens jedoch 700:1, vorgesehen.

Zubehör und Zusatzfeatures

Da die integrierten Lautsprecher schlecht sind, empfiehlt es sich, externe zu kaufen. Ebenfalls nĂŒtzlich, aber eher bei hochpreisigen Modellen enthalten, ist eine integrierte Webcam sowie ein Mikrophon. Sonderausstattungen geben nicht selten den Ausschlag bei der Kaufwahl, denn diese verbessern unter UmstĂ€nden die BildqualitĂ€t und erleichtern das Nutzungserlebnis. Darunter fallen beispielsweise folgende Features:

  • Die Funktion AMD Freesync and NVIDIA G-Sync korrigiert Bildfehler wie das Tearing, wodurch die Bilder zerrissen wirken. Außerdem entfernt sie Ruckler, etwa bei einer konstanten Bildwiederholrate, sodass der Verlauf flĂŒssiger erscheint.
  • Mit der Helligkeitssteuerung passen Nutzer die Bildwiedergabe so an, dass sie flicker- und schlierenfrei erfolgt. Dies verhindert das ErmĂŒden der Augen. Außerdem werden UnschĂ€rfe-Effekte bei schnellen Bewegungen und Laggings, also das Hinterherhinken des Bildes, beseitigt.
  • Low Blue Light reduziert das blaue Licht, welches die Monitore ausstrahlen. Dieses kann nĂ€mlich unter anderem zu
  • Die Funktion AMD Freesync and NVIDIA G-Sync korrigiert Bildfehler wie das Tearing, wodurch die Bilder zerrissen wirken. Außerdem entfernt sie Ruckler, etwa bei einer konstanten Bildwiederholrate, sodass der Verlauf flĂŒssiger erscheint.
  • Mit der Helligkeitssteuerung passen Nutzer die Bildwiedergabe so an, dass sie flicker- und schlierenfrei erfolgt. Dies verhindert das ErmĂŒden der Augen. Außerdem werden UnschĂ€rfe-Effekte bei schnellen Bewegungen und Laggings, also das Hinterherhinken des Bildes, beseitigt.
  • Low Blue Light reduziert das blaue Licht, welches die Monitore ausstrahlen. Dieses kann nĂ€mlich unter anderem zu AugenschĂ€den, Kopfschmerzen und Schlafbeschwerden fĂŒhren.

FĂŒr GamerInnen, GrafikerInnen oder BĂŒroarbeiterInnen - Die verschiedenen Typen

Eine Bildschirmdiagonale von 24 Zoll entspricht ungefĂ€hr 61 Zentimetern. In diese Kategorie sind auch Monitore eingeschlossen, die leicht darunter liegen. Die Zollangabe ist nicht mit dem Format zu verwechseln: So kann ein 24-Zoll-Monitor ein 4:3-, aber auch ein 16:10-Format aufweisen, ohne dass sich etwas am Zollwert Ă€ndert. Je nach Anwendungsbereich und persönlicher PrĂ€ferenz eignen sich verschiedene Typen von 24-Zoll-Monitoren. Schließlich sind GamerInnen andere Kriterien wichtig als BildbearbeiterInnen.

Der Gaming-Monitor

Ob Konsole oder PC – da es bei Game-Gefechten hĂ€ufig auf jede Millisekunde ankommt, benötigen ZockerInnen einen Monitor mit guter Reaktionszeit (ein bis zwei Millisekunden). Die Reaktionszeit des Monitors beeinflusst die Bilddarstellung – bei schnellen Bilderfolgen sollte die Reaktionszeit also kurz ausfallen, da ansonsten die QualitĂ€t leidet. Hier kommt es auf hohe Bildwiederholungsraten (60 bis 144 Hertz) an, die selbst die schnellsten Bewegungen ohne Ruckler oder UnschĂ€rfe-Effekt darstellen. Mithilfe der höheren Leistung verbunden mit einer besseren BildqualitĂ€t ist ein optimales Spielerlebnis garantiert. Gaming-Monitore verfĂŒgen in der Regel ĂŒber ein IPS-Panel und bieten Full-HD-Auflösung. Da weniger Pixel schneller laden, ist eine Ultra-HD-Auflösung bei Gaming-Bildschirmen nicht zu empfehlen.

Die Helligkeit in der Regel sehr hoch ist, womit auch der Stromverbrauch im Vergleich zu anderen Arten von 24-Zoll-Monitoren wesentlich höher ausfÀllt. Zudem sind Gaming-Bildschirme teurer.

Der Bildbearbeitungsmonitor

FĂŒr die Bildbearbeitung sind 24 Zoll das Minimum, um jedes Detail erkennbar zeigen. Bei der Panel-Technologie greifen Hersteller auf IPS oder AH-IPS fĂŒr eine optimale Farbwiedergabe zurĂŒck. Auch hinsichtlich der Auflösung ist das Optimum, sprich Ultra-HD, selbstverstĂ€ndlich am besten. Anders als beim Gaming-Monitor stören hier weder eine höhere Reaktionszeit noch weniger Hertz bei der Bildwiederholung, da hier weniger schnelle Bilderwechsel zu erwarten sind, sondern vor allem das Gesamtbild betrachtet wird. Wer lĂ€nger am Monitor arbeitet, sollte zudem darauf achten, dass er sich ergonomisch justieren lĂ€sst, um den Komfort ebenso wie die Konzentration bei Detailarbeiten aufrechtzuhalten.

Bildbearbeitungsmonitore bieten die nötige Technik, um Bilder und Videos sauber und farbecht darzustellen.

Der Multimedia- und Office-Monitor

Multimedia-Monitore eignen sich perfekt zum Arbeiten im BĂŒro oder auch nur zum Entspannen mit einem Film. Die Allround-Talente dienen NutzerInnen zum Surfen, Serien-Schauen und Chatten. Bei der Panel-Technologie handelt es sich in der Regel um IPS. Welche Auflösung der Verbraucher oder die Verbraucherin wĂ€hlt, liegt an den eigenen Vorlieben beziehungsweise den finanziellen Mitteln. FĂŒr die Filmwiedergabe sollte die Bildwiederholung einen möglichst hohen Wert aufweisen, wĂ€hrend die Reaktionszeit so gering wie möglich sein muss. Auch die Ergonomie ist wichtig, um etwa vom Sofa aus bequem Filme schauen zu können.

HĂ€ufig sind Office-Monitore besonders stromsparend und energieeffizient konzipiert, dafĂŒr aber weniger fĂŒr grafische Arbeiten oder aufwendige Spiele geeignet. Multimedia- und Office-Bildschirme sind hingegen gĂŒnstiger als Gaming- oder gar 4K-Monitore.

Die Hochpreisigen: 4K- und Curved Monitore

4K-Monitore punkten mit der höchsten Bildschirmauflösung von 3.840 mal 2.160 Pixeln, die eine beeindruckende SchÀrfe ermöglicht. Der Unterschied zu einem Monitor mit niedriger Auflösung ist beim Filmeschauen oder Spielen, aber auch bei der Bilderwiedergabe sofort ersichtlich. Nachteilig ist, abgesehen von den hohen Anschaffungskosten, vor allem die Notwendigkeit eines HDMI- oder DisplayPort-Kabels.

Bei einem Curved-Monitor ist die BildschirmflĂ€che, wie es der Name bereits vermuten lĂ€sst, gebogen, wodurch eine komfortable Perspektive entsteht, bei der BetrachterInnen tiefer in das dargestellte Geschehen eintauchen können. Besonders GamerInnen kommen hier auf ihre Kosten, da sie Spieldetails besser wahrnehmen und tiefer in das Geschehen eintauchen. Aufgrund des 21:9-Formats ist die FlĂ€che so groß wie zwei Monitore nebeneinander. Allerdings ĂŒberzeugt in der Regel nur das frontale Sichtfeld mit einem grandiosen Seherlebnis und einer natĂŒrlichen Bilddarstellung.

Welcher Monitor sich fĂŒr welche BeschĂ€ftigung eignet, fasst folgendes Video von „Zenchillis Hardware Reviews“ noch einmal zusammen:

Zu dunkel, zu nah, zu groß: Die richtige Einstellung

Um RĂŒcken-, Nacken- und Kopfschmerzen zu vermeiden und gleichzeitig das bestmögliche Seherlebnis zu garantieren, ist es wichtig, den Monitor richtig einzustellen. Mit folgenden Tipps bleiben Ihnen Beschwerden dieser Art erspart:

  • Passen Sie die SchriftgrĂ¶ĂŸe und den Zoom so an, dass Sie so wenig wie möglich scrollen mĂŒssen, um Ihre Augen zu entlasten.
  • WĂ€hlen Sie einen matten Bildschirm, da die glĂ€nzende Alternative bei einfallendem Sonnenlicht ein lĂ€stiges Spiegeln verursacht, was die Augen auf Dauer ermĂŒdet.
  • Aufgrund der variierenden LichtverhĂ€ltnisse ist es außerdem unpraktisch, den Monitor direkt vor ein Fenster zu stellen. Passen Sie die Blickrichtung entsprechend an.
  • Stellen Sie die obere Bildschirmzeile auf Augenhöhe ein, um sowohl die Augen- als auch die Halsmuskulatur zu entspannen, wenn Sie nach unten blicken. Dies gelingt am besten durch eine 35-Grad-Neigung nach hinten.
  • WĂ€hrend sich fĂŒr einen Film das 16:9- oder 16:10-Format anbietet, empfiehlt sich fĂŒr eine Textbearbeitung eher das 4:3-Format. Stellen Sie also sicher, dass bei dem Modell der Wahl jedes gewĂŒnschte Format möglich ist.
  • Bei einem 24-Zoll-Monitor empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 70 Zentimetern zum Bildschirm, andernfalls ĂŒberlasten Sie Ihre Augen.

Freie Sicht durch regelmĂ€ĂŸige Reinigung

FingerabdrĂŒcke und Staub beeintrĂ€chtigen hĂ€ufig das Film- oder Spielerlebnis und erschweren die Arbeit am Bildschirm. Wer hĂ€ufig und lange am Monitor arbeitet und ein klares Bild haben möchte, sollte ihn in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden reinigen. Gehen Sie folgendermaßen vor, um Streifen und Kratzer zu beseitigen:

  • Schalten Sie den Monitor aus, um Staub und Schmutz bestmöglich darauf zu erkennen.
  • Wischen Sie den Staub mit einem trockenen, fusselfreien Mikrofaser- oder einem feuchten, aber keinesfalls nassen Baumwolltuch ab, indem Sie langsame, kreisende Bewegungen ohne Druck durchfĂŒhren.
  • Tragen Sie ab und an eine kleine Menge Reinigungslösung direkt auf das Tuch auf, nicht jedoch auf den Monitor, und wiederholen Sie die Prozedur bei besonders hartnĂ€ckigen Stellen.
  • FĂŒr schwer erreichbare Stellen bieten sich WattestĂ€bchen an.
  • Lassen Sie den Monitor trocknen und schalten Sie ihn erst anschließend wieder ein.

FĂŒr eine milde Reinigungslösung kombinieren VerbraucherInnen einfach destilliertes Wasser und weißen Essig im VerhĂ€ltnis 1:1. Auf Reiniger mit Alkohol oder Ammoniak sollten sie komplett verzichten, da sie zu aggressiv auf die Schutzschicht des Monitors einwirken. Ebenso wenig eignen sich Glasreiniger und Scheuermittel, da diese hĂ€ufig Schlieren hinterlassen Es empfiehlt sich, den Bildschirm einmal pro Woche grĂŒndlich zu reinigen.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Wichtig: Es handelt sich hierbei um einen 24-Zoll-Monitor-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Einige bekannte Testportale haben bereits weiterfĂŒhrende Testberichte zu 24-Zoll-Monitoren veröffentlicht. Unter anderem hat die Stiftung Warentest im August 2019 acht Monitore mit einer Bildschirmdiagonale von 24 Zoll genau unter die Lupe genommen. Die ExpertInnen der Stiftung Warentest haben die Bildschirme auf ihre BildqualitĂ€t, ihre Handhabung, ihre Vielseitigkeit sowie ihre Umwelteigenschaften getestet. In der Testkategorie BildqualitĂ€t, die 55 Prozent der Gesamtbewertung ausmacht, beurteilten die ExpertInnen zum Beispiel Standbilder ĂŒber HDMI in einem Sehtest sowie die FarbgleichmĂ€ĂŸigkeit und die Grauabstufungen bei Filmen in HD-Auflösung. Insgesamt erhalten sechs der acht Testkandidaten das Testurteil „gut“, die zwei ĂŒbrigen 24-Zoll-Monitore bewerten die Experten mit der Note „befriedigend“. Den ersten Platz teilen sich zwei Monitore mit der Gesamtnote 2,2: der Dell U2419HC und der Eizo EV2457 FlexScan. Der Dell-Monitor punktet im Test vor allem mit seinen Umwelteigenschaften (Note 1,5), das Eizo-Modell dagegen mit seiner Vielseitigkeit (Note 1,5). Das Schlusslicht im Test-Ranking bildet der Monitor Acer ED242QR mit der Note 2,8. Mit seiner schnellen Reaktionszeit und dem gebogenen Display eignet er sich zwar gut fĂŒr GamerInnen, vollends ĂŒberzeugt er die ExpertInnen der Stiftung Warentest aber in keiner der Testkategorien und erhĂ€lt viermal die Einzelwertung „Befriedigend“.


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