Pizzastein

Die 7 besten Pizzasteine im Vergleich

Material
Hitzebeständig bis
Geeignet f√ľr Kohlegrill
Geeignet f√ľr Gasgrill
Form
Maße
Durchschnittliche Aufheizzeit
Gewicht
Lieferumfang

Pizzastein-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Mithilfe eines Pizzasteines zaubern Nutzer auch in der heimischen K√ľche eine knusprig-leckere Pizza wie beim Italiener.
  • Bei den komplett aus Naturmaterialien bestehenden Steinen, die W√§rme sehr lange speichern k√∂nnen, ist eine Vorheizzeit einzuplanen.
  • Bei der Reinigung sollte der Nutzer nach M√∂glichkeit auf Wasser und spitze Gegenst√§nde verzichten. Zu empfehlen ist ein Ceranfeld-Schaber.

Das Funktionsprinzip des Steinofens

Bei einem guten Italiener werden nicht nur die Zutaten f√ľr den Pizzateig sowie dessen Belag sorgsam ausgew√§hlt. Auch der Steinbackofen, der in einem italienischen Restaurant auf keinen Fall fehlen darf, bringt spezielle Eigenschaften mit.

Der Steinofen f√ľr die sehr popul√§re, traditionelle Steinofen-Pizza wird mit Holz geheizt.

Die Steinplatten, mit denen das Innere des Ofens ausgekleidet ist, k√∂nnen aus unterschiedlichen Materialien bestehen, etwa aus Cordierit, Granit, Speckstein oder Schamott(e). Diese speichern die W√§rme √ľber viele Stunden und lassen die Pizza so in Windeseile unvergleichlich knusprig werden, ohne dass dabei die Zutaten auf dem Teigboden austrocknen w√ľrden.

Der¬†Pizzastein in der heimischen K√ľche¬†funktioniert¬†im Prinzip¬†genauso wie¬†der gro√üe, fest verbaute¬†Pizzaofen¬†beim Italiener. Dabei nimmt der Pizzastein das Schwitzwasser unter dem Teig auf und absorbiert dieses. Ferner gart die direkte Kontakthitze die Pizza schneller durch. Je nach Dicke des Steines, in der Regel zwischen 15 und 50 Millimetern, wird er 25 bis 45 Minuten vor dem Backen im Ofen bei maximaler Temperatur ‚Äď fast immer 250 Grad Celsius ‚Äď aufgeheizt. Die W√§rmezufuhr wird w√§hrend des Backvorganges nicht abgedreht. Die Ober- und Unterhitze-Funktion ist f√ľr das Backen einer Pizza stets der Umluft vorzuziehen. Der Pizzastein kommt in den kalten Ofen auf den unteren oder mittleren Gitterost, damit die Luft auch unter ihm zirkulieren kann. Daher eignet sich kein Backblech. Auch das¬†direkte Auflegen auf den Ofenboden ist¬†dementsprechend¬†nicht zu empfehlen¬†‚Äď zumal die Platte dort zu einem Hitzestau f√ľhren und die Heizspiralen besch√§digen kann.

Kein durchgeweichter Teigboden mehr

Nach der Aufheizzeit gibt der Pizzastein die hohe Temperatur langsam und √ľber die gesamte Auflagefl√§che verteilt wieder ab. Nun wird der rohe Teig inklusive Belag, am einfachsten mithilfe der Pizzaschaufel, auf den Stein bef√∂rdert. Die¬†gespeicherte W√§rme des Steins geht direkt auf die Unterseite des Teiglings √ľber. Diese direkte W√§rme√ľbertragung und die extrem verk√ľrzte Backzeit macht die Pizza unvergleichbar kross. Die Zutaten werden vor Verbrennung und Aromaverlust gesch√ľtzt.

Und dank der Beschaffenheit des Steines wird Feuchtigkeit auch abtransportiert ‚Äď staut sich also nicht an. Hierbei entstehen die f√ľr Steinofenpizza typischen Blasen im Teig. Der Vorteil: Durch den Pizzastein bekommt die Pizza beim Backen eine krosse Kruste, und der Boden klebt nicht am Stein oder am Pizzaschieber an. Tipp: Den Pizzaschieber mit Mehl best√§uben ‚Äď dann l√∂st sich die Pizza noch leichter. Je nach Dicke des Teigs ist die Pizza binnen f√ľnf bis zehn Minuten fertig. Die Zubereitung einer Pizza auf dem Rost oder dem Backblech dauert mindestens doppelt so lange.

Welche Unterschiede macht die Dicke des Pizzasteines aus?

Je nach Backvorrichtung bieten sich unterschiedlich dicke Pizzastein-Modelle an. Ist w√§hrend des Backens ein nachtr√§gliches Zuheizen nicht m√∂glich, etwa weil Holzkohle, gesch√ľrtes Feuer oder Glut verwendet werden, empfiehlt sich ein dicker Stein, der die W√§rme √ľber einen sehr langen Zeitraum abgibt. Bei der Verwendung im Backofen oder auf dem Gasgrill sind d√ľnnere Steine zwischen 15 und 30 Millimeter anzuraten, da dickere Modelle eine l√§ngere Aufheizzeit ben√∂tigen und die d√ľnneren Steine vor der n√§chsten Pizza erneut und ohne gro√üen Zeitaufwand erhitzt werden k√∂nnen.

Beim Herausnehmen der fertiggebackenen Pizza besteht gro√üe Verbrennungsgefahr. Mit einem Pizzaschieber oder einer¬†Pizzaschaufel ber√ľhren die Pizzaiolo weder den hei√üen Ofen noch die nicht weniger hei√üe Teigscheibe. Eine echte Erleichterung!

F√ľr die Zubereitung ohne Backofen empfiehlt sich die Nutzung eines Kugelgrills mit Deckel. Durch die Abdeckung entsteht zus√§tzliche Hitze im Garraum, sodass auch der Belag der Pizza sch√∂n knusprig wird. Der Hobbykoch kann hierf√ľr sowohl einen Holzkohle- oder als auch einen Gasgrill verwenden.

Auswahl der Form

Wichtige Faktoren bei der Anschaffung eines Pizzasteins sind die Form und die Gr√∂√üe. Zun√§chst gilt es zu pr√ľfen, ob der gew√ľnschte Stein mit seinen Abmessungen problemlos in den Ofen gelegt werden kann oder ob zu gro√üz√ľgige Ma√üe dies erschweren oder behindern. Ob die Wahl dabei auf ein rundes oder eckiges Modell f√§llt, ist zweitrangig.

F√ľr gro√üe Pizzen, etwa in Gr√∂√üe eines Blechs, ausreichend f√ľr eine Familie, eignet sich aber eher eine viereckige Variante. F√ľr die Zubereitung auf einem Kugel-Gasgrill ist aufgrund der Passform die runde Variante zu bevorzugen. Diese Modelle haben in den meisten F√§llen einen Durchmesser von 26, 30 oder 33 Zentimetern.

Vorteile
  • Unvergleichlich knuspriger Pizzaboden
  • Leichte Reinigung
  • Geringer Anschaffungspreis
  • Lange Haltbarkeit des Materials
  • Backt knusprig, ohne Belag zu verbrennen
Nachteile
  • Verf√§rbungen k√∂nnen unsch√∂n aussehen
  • Vorheizzeit und somit Energiekosten erh√∂hen sich

In folgendem Video von pizzasteinverstand wird die Funktionsweise eines Pizzasteines demonstriert:

Welches Material ist am besten?

Die Vielfalt an Pizzasteinen ist sehr groß. Vier verschiedene Materialien dominieren den Markt:

  • Speckstein
  • Keramik
  • Schamotte beziehungsweise Schamott
  • Cordierit

Speckstein: Auch zum Bau eines Steinofens geeignet

Speckstein speichert die W√§rme besonders lange und wird daher auch beim Bau von Stein√∂fen verwendet. Die Aufheizzeit ist vergleichsweise lang, aber immer noch k√ľrzer als bei Cordierit.

Keramik: Vergleichsweise teuer bei schlechterer Wärmespeicherung

Keramik ist als Material beliebt, das es leicht ist und sehr schnell warm wird. Daf√ľr speichert es die W√§rme aber auch nicht so gut wie andere Materialien. Das macht m√∂glicherweise ein Nachheizen notwendig.

Schamotte(e): Naturmaterial aus Quarzsand

Schamott ist ein vergleichsweise g√ľnstiges Material und wird auch f√ľr den Bau von Kaminen verwendet.

Vorteile und Eigenheiten der Cordierit-Varianten

Die Verwendungsdauer von Cordierit-Steinen liegt generell √ľber der von Schamott-Steinen in normaler Qualit√§t. Aufgrund ihrer Materialit√§t lassen sich Cordierit-Platten auch einfacher reinigen: Sie haben keine gr√∂√üeren Poren, in denen sich Zutaten wie Mehl festsetzen k√∂nnten. Die Herstellung erfolgt komplett ohne Chemie. Es werden nur nat√ľrliche Rohstoffe verwendet, die bei etwa 1.200 Grad Celsius gebrannt werden. Man k√∂nnte auch von einem K√ľchen-Produkt in Bio-Qualit√§t sprechen.¬†Aufgrund der Art der Herstellung sind diese Pizzasteine absolut lebensmittelecht.

Viele der Cordierit-Steine verf√ľgen √ľber eine Glasierung, die sie wasserfest macht. Jedoch sind manche Modelle nur an der Oberseite versiegelt. Daher sollte der Umgang mit Wasser auch bei diesen Varianten sparsam ausfallen. Eine mechanische Reinigung f√§llt aufgrund der glasierten Oberfl√§che leichter. Die Aufheizzeit ist vergleichsweise gering.

Nachteile der Cordierit-Varianten

Ein echter Schamott-Stein besteht aus Ton. Daher ist eine hervorragende W√§rmespeicherung gegeben. Nach dem Aufheizen wird diese gleichm√§√üig und langsam an den Pizzaboden abgegeben. Die offenen Poren bei den naturbelassenen Produkten sorgt daf√ľr, dass¬†√ľbersch√ľssige Feuchtigkeit in Form von Dampf abgeleitet werden kann. Die meisten Cordierit-Varianten sind allerdings glasiert. Diese Impr√§gnierung nimmt der Restfeuchtigkeit die M√∂glichkeit zu verdampfen, da die Poren des Steines versiegelt sind. Daher sind diese bei ambitionierten Pizzab√§ckern nicht sonderlich beliebt.¬† Au√üerdem ist das Material im Vergleich eher teuer.

Die¬†Farbver√§nderungen¬†an der Oberfl√§che m√∂gen f√ľr einige Nutzer¬†vielleicht unansehnlich¬†sein,¬†haben aber keinen Einfluss auf die Funktionalit√§t. Der Schamott-Stein hat, je nach Herkunft, einen unterschiedlichen Natur-Farbton. Dieser kann gelblich oder hellgrau sein. Die Schattierungen machen jeden Schamott-Stein zu einem Unikat ‚Äď keiner gleicht dem anderen.

Pflege und Reinigung

Farbliche Ver√§nderungen sind aufgrund der Lebensmittel, mit denen das Naturprodukt in Ber√ľhrung kommt, normal und so gut wie nicht zu verhindern. Da in der Regel mit einer Temperatur von 200 bis 250 Grad gearbeitet wird, stellt dies kein Problem dar: Anhaftende Keime werden effektiv abget√∂tet.

Erstreinigung nach dem Kauf

Vor der ersten Verwendung sollten Nutzer den Stein mit einem feuchten, aber nicht nassen Tuch und ohne Sp√ľlmittel abwischen. Schmutz aus dem Produktionsprozess und √úberbleibsel von der Verpackung aus Papier und Plastik werden so vom Stein entfernt. F√ľr alle Varianten gilt: Nutzer gehen immer auf Nummer sicher, wenn sie sich an die Reinigungs- und Pflege-Hinweise in der Gebrauchsanleitung halten.

Nach der Verwendung

Auf einem¬†ausreichend aufgeheizten¬†Pizzastein bleiben¬†in der Regel keine Teigreste haften, da der Pizzaboden durch die gleichm√§√üige Hitze Fl√ľssigkeit verliert und knusprig durchbackt. Verunreinigungen kommen in der Regel dann zustande, wenn der Teig Risse oder L√∂cher hat und die Tomatenso√üe oder der Belag so auf den hei√üen Stein gelangen oder wegen eines zu gro√üz√ľgigen Belages von der Pizza fallen. In diesem Fall brennen die Zutaten an, und es entwickelt sich Rauch im Ofen. Die Folge sind fettige und farblich unsch√∂ne R√ľckst√§nde am Stein.

Doch wie reinigen Nutzer die Naturprodukte, ohne dass es Schaden nimmt? Am schonendsten ist die Reinigung mit einem K√ľchenschaber, ein Ger√§t, das auch f√ľr die Reinigung von Ceran-Kochfeldern genutzt wird. Dazu lassen Hobbyb√§cker den Stein erst vollst√§ndig ausk√ľhlen und entfernen dann s√§mtliche Pizzarest. Sie reinigen die Oberfl√§che anschlie√üend mit einem K√ľchentuch oder mit einem feuchten Schwamm. Generell sollten die Nutzer versuchen, eher wenig Wasser zu verwenden.

Den Pizzastein nicht im heißen Zustand reinigen

Vor der Reinigung muss der Stein zuerst abk√ľhlen, sonst kann er Schaden nehmen. Kommt die hei√üe Platte mit Wasser in Ber√ľhrung, f√ľhrt dies mitunter zur Bildung von Spr√ľngen. Sp√ľlmittel greifen das Naturprodukt an und sollten daher gar nicht verwendet werden. Genauso sch√§dlich w√§re ein Reinigungsversuch in der Sp√ľlmaschine.

Wenn eine gr√ľndliche Reinigung unbedingt sein muss

Generell ist von einer¬†regelm√§√üigen, gr√ľndlichen Reinigung abzuraten, da sie die Oberfl√§che des Pizzasteines angreift. F√ľr die S√§uberung sollte der Nutzer einen Stahlschwamm oder Schmirgelpapier verwenden und die Verschmutzung sehr vorsichtig damit entfernen. F√§llen, denn das Material wird schnell abgetragen. Hartn√§ckige Verschmutzungen beseitigt der Nutzer vorsichtig mit einem Stahlschwamm.

Eine weitere Reinigungsmethode, die im Internet kontrovers diskutiert wird, ist die S√§uberung des Steines mithilfe eines Hochdruckreinigers. Hierbei sollte der Nutzer den Pizzastein gegen Verrutschen sichern und anschlie√üend vorsichtig abstrahlen. Hier ist darauf zu achten, dass beim Hochdruckreinigen nur klares Wasser ohne Reinigungszus√§tze verwendet wird. Diese k√∂nnen ‚Äď √§hnlich wie bei der Handw√§sche ‚Äď das Material angreifen. Zudem ist es m√∂glich, dass Sp√ľlmittelreste in Ritzen des Steins verbleiben und bei der anschlie√üenden Verwendung auf die Lebensmittel √ľbergehen.

In jedem Fall sollten die Anwender den gereinigten Pizzastein vor der n√§chsten Nutzung gr√ľndlich trocknen lassen, um Abplatz-Sch√§den im hei√üen Ofen durch verbleibende Wasserreste zu vermeiden. Auch die Reinigung in der Sp√ľlmaschine ist ausgeschlossen. Das hei√üe Wasser und die Reinigungsmittel w√ľrden den Stein aufquellen lassen.

Pyrolyse

Als Pyrolyse wird die bei einigen Back√∂fen vorhandene Option bezeichnet, das Ger√§t √ľber einen Zeitraum von etwa drei Stunden auf √ľber 500 Grad zu erhitzen. W√§hrend dieser Hitzephase verfallen Staub und Essensreste zu Asche. Danach reinigen Nutzer das Ger√§t durch Ausfegen oder Auswischen. Zwar kommt es w√§hrend dieses Vorganges zu einem erh√∂hten Stromverbrauch, jedoch sparen sich Nutzer auch die Anschaffung eines teuren Reinigungsmittels.

Pyrolyse-Funktion des Backofens nutzen

Falls der heimische Backofen √ľber eine Pyrolyse-Funktion verf√ľgt, k√∂nnen Nutzer ihren Pizzastein auf diese Weise einfach und effektiv reinigen. Die hohen Temperaturen sorgen daf√ľr, dass Verunreinigungen schlicht ausgebrannt werden. Nach einer l√§ngeren Abk√ľhlphase fegen Nutzer die Staubreste von der Oberfl√§che oder wischen diese unter Einsatz von einer kleinen Menge Wasser ab.

Varianten gegen Monotonie

Dem Ideenreichtum bei der Speisenzubereitung sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Sollte die Lust auf Pizza doch einmal abebben, kann der Nutzer auch einmal eine andere Speise auf seinem Pizzastein backen. Auch franz√∂sische, knusprig-d√ľnne Flammkuchen, etwa mit Speck und Zwiebeln, gelingen auf dem praktischen K√ľchenhelfer perfekt! Zudem sind viele leckere Brot-Varianten und knackige Br√∂tchen sind m√∂glich.

Ursprung der Pizza

Die Pizza erlebte ihren Aufstieg in S√ľditalien ab der Mitte des 18. Jahrhunderts, zu der Zeit, als dort die Tomate immer popul√§rer wurde. Sie galt als Arme-Leute-Essen, das auf der Stra√üe verkauft wurde. Diese urtypische Pizza wurde nur mit Oliven√∂l getr√§ufelt und mit Tomatenscheiben und Oregano oder Basilikum belegt.

Die Urform der heutigen Pizza ist aber deutlich √§lter. Die eng verwandten lingurischen Focaccia, fladenbrotartige Backwaren, waren bereits in der Antike verbreitet. Da f√ľr die Zubereitung eine sehr hohe Temperatur n√∂tig ist und diese in den eigenen vier W√§nden nicht zu erreichen war, wurden die Pizzen einst vorbereitet und dann zur n√§chsten B√§ckerei gebracht und dort knusprig aufgebacken zu werden. Der Handwerkszweig der¬†Pizzaiolo, der Pizzab√§cker mit eigenem Steinofen, der den Teig selbst herstellt, belegt und backt, entstand erst sp√§ter.

Inzwischen hat die Pizza ihren festen Platz auf dem europ√§ischen Speiseplan gefunden. Neben selbst gemachten Varianten aus dem italienischen Restaurant oder aus der heimischen K√ľche werden heutzutage Pizzen gern auch als Fertiggerichte verzehrt. Laut des Ern√§hrungsreports 2017 der Bundesregierung steigt der Trend zur schnellen, m√ľhelosen Essenszubereitung. Kein Wunder, dass immer mehr Tiefk√ľhlpizzen verkauft werden. Auch das Bestellen von Pizzen bei Lieferdiensten √ľber das Internet ist sehr beliebt, vor allem bei jungen Menschen.

Pizza-Rezept

Die Teigscheiben gelingen umso besser, je d√ľnner der Pizzateig ausgerollt wird, er sollte dabei jedoch nicht rei√üen und keine L√∂cher haben. Auf einem Pizzastein gelingt die Pizza stets besser als auf einem Backblech.

Benötigte Zutaten und Zubereitungsschritte

F√ľr den Grundteig ben√∂tigen Pizzab√§cker f√ľr vier Portionen lediglich 500 Gramm Mehl, 5 Gramm Trockenhefe, 300 Milliliter Wasser und einen Teel√∂ffel Salz.

Im ersten Schritt br√∂seln sie die Hefe in das kalte Wasser unter R√ľhren hinein. Nachdem sie Mehl und Salz hinzugegeben haben, vermengen sie alles mit dem Knethaken des Handmixers. Nun formen sie einen Klo√ü, legen ihn in eine Sch√ľssel, decken diese mit Klarsichtfolie ab und lassen ihn anderthalb Stunden bei Zimmertemperatur gehen. Alternativ stellen sie ihn √ľber Nacht in den K√ľhlschrank.

Nach der Gehzeit teilen sie den Teig in vier gleich gro√üe St√ľcke und rollen diese auf einer leicht bemehlten Arbeitsfl√§che von innen nach au√üen zu einem d√ľnnen Teller aus. Anschlie√üend belegen sie den Teig mit den gew√ľnschten Zutaten, beispielsweise Tomatenso√üe und Mozzarella.

Die Pizzen legen sie nacheinander auf ein im Backofen auf 250 Grad vorgeheiztes Backblech und schieben sie f√ľr 12 bis 15 Minuten in eine Schiene des unteren Drittels des Backofens. Anschlie√üend belegen sie die Teiglinge auf Wunsch mit einigen Bl√§ttern frischem Basilikum und w√ľrzen mit Salz, Pfeffer und Oregano. Einige Nutzer tr√§ufeln gerne auch noch etwas Oliven√∂l √ľber die hei√üe Pizza.

Und zum Schluss ein paar interessante Fakten

‚Äď In den USA werden pro Sekunde 350 Pizza-St√ľcke verkauft
‚Äď Die Pizza Hawaii, an dessen kulinarischer Berechtigung sich die Geister scheiden, kommt urspr√ľnglich aus Kanada
‚Äď Im Jahr 2015 a√ü jeder Deutsche durchschnittlich elf Tiefk√ľhlpizzen

Weiterf√ľhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Pizzastein-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Bisher verzeichnen weder die Stiftung Warentest noch¬†√ĖKO-TEST, die beiden wohl bekanntesten Testinstitute Deutschlands, einen Pizzastein-Test. Auch anderweitig ist im Internet kein Test zum Thema aufzust√∂bern. F√ľndig werden Interessierte lediglich bei¬†grill-kenner.de. Ein Favorit der Tester ist der vergleichsweise d√ľnne Pizzastein von¬†Santos, der nicht nur schnell aufheizt, sondern auch die Hitze gut speichert. Ein weiterer Favorit ist das Testprodukt von¬†Esprevo. Seine Vorteile: Es ist d√ľnn, solide antihaftbeschichtet und dank seitlicher Griffe gut kontrollierbar.

Einen Einzeltest bietet¬†Backen macht gl√ľcklich. Im Jahr 2015 nahm die Testerin einen Pizzastein von¬†Pimotti¬†unter die Lupe. Ihr Testfazit: Das Testprodukt ist zwar gro√ü und unhandlich, sorgt aber f√ľr ein schmackhaftes Ergebnis.