Externe Festplatten

Die 7 besten externen Festplatten im Test & Vergleich

Produktinformation
Hersteller
SpeicherkapazitÀt
GrĂ¶ĂŸe
USB 3.0
USB 2.0
Cache
Geschwindigkeit
Lesegeschwindigkeit
Schreibgeschwindigkeit
Farbe
Maße
Gewicht

Externe-Festplatten-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Externe Festplatte schafft zusĂ€tzliche SpeicherkapazitĂ€t. Fotos, Musik, Filme oder das Homeoffice und die Finanzen können auf die externen DatentrĂ€ger ausgelagert werden.
  • Externe HDDs sind leicht, klein und mobil - ideal, um Daten zwischen Schule, Beruf und Homeoffice zu transportieren.
  • Mehr Sicherheit: Wird das Notebook unterwegs genutzt, bleibt die externe Festplatte mit ihren sensiblen Daten zu Hause.

Was können externe Festplatten?

Zu viele Dateien auf der Festplatte und zu wenig Speicher fĂŒr neue Foto und Games? Dann muss zusĂ€tzlicher Speicherplatz her. Reicht der Speicherplatz auf Laptop oder PC nicht mehr aus, können Dateien auf die externe Festplatte ausgelagert werden. Die externen DatentrĂ€ger schaffen bei kompakter Bauweise gleich mehrere Terabyte Speicherplatz. Die gĂ€ngigsten GrĂ¶ĂŸen bei den externen Festplatten sind die Varianten von 1.000 bis 4.000 Gigabyte, entsprechend 1 bis 4 Terabyte.

Sie wiegen um die 200 Gramm und bieten mit Tausenden von Gigabyte jede Menge Platz fĂŒr Dateien. Kleine Festplatten mit 1 Terabyte sind bereits fĂŒr weniger als 40 Euro zu haben. Sie sind nicht nur leicht, sondern auch kompakt im Format – die externe Festplatte passt in jede Tasche.

Installationen oder komplizierte Software sind nicht erforderlich fĂŒr den Betrieb. Der externe DatentrĂ€ger wird ĂŒber den USB-Port von Notebook, Laptop oder Desktop in Betrieb genommen. Kabel einstecken und warten, bis das Laufwerk vom Betriebssystem erkannt und ein neuer Laufwerksbuchstabe zugewiesen wird. Nun können beliebige Daten auf der externen Festplatte abgelegt werden. Auch viele Programme lassen sich von externen Laufwerken aus starten.

Darum fÀllt die Wahl auf die externe Festplatte

Externe Festplatten haben alle Vorteile externer Speicher, ohne nennenswerte Nachteile aufzuweisen. Sie sind klein, sehr leicht und haben ein großes Speichervolumen. Der Zugriff auf die Daten ist ĂŒber USB 3.0 sehr schnell, sodass auch Anwendungen auf der externen Festplatte laufen können. Mit einem Speichervolumen von mehreren Terabyte lassen sich selbst sehr große Dateien oder ganze Datei-Bibliotheken auf den externen DatentrĂ€ger auslagern. Externen Festplatten sind außerdem kostengĂŒnstig, mobil und unabhĂ€ngig vom Hersteller kompatibel mit so gut wie allen Computern.

Bei den grĂ¶ĂŸeren externen 3,5 Zoll-Laufwerken ist hĂ€ufig eine separate Stromversorgung erforderlich. Normalerweise liefert der Hersteller den Netzadapter fĂŒr die Festplatte mit. Allerdings braucht damit auch die externe Festplatte eine eigene Steckdose und beim Transport ist das Netzteil fĂŒr die Festplatte mit einzupacken. Den kleinen Nachteil mit der zusĂ€tzlichen Stromversorgung hebt die 3,5 Zoll externe Festplatte mit ihrem grĂ¶ĂŸeren Speichervolumen wieder auf, denn die Laufwerke sind bis 12 zu Terabyte Speicherplatz erhĂ€ltlich. Wer sich fĂŒr das ultra-große Datenvolumen entscheidet, kann die 3,5 Zoll-Festplatte am Desktop-Computer anschließen und darauf einen praktischen NAS-Server betreiben.

Bei der externen Festplatte stimmen die Parameter: Der KÀufer erhÀlt Schnelligkeit, Datenvolumen und geringes Gewicht zu gleichzeitig erschwinglichen Preisen.

Vorteile
  • Kompakt, leicht und handlich
  • Großes Speichervolumen
  • USB Anschluss
  • Sofort einsatzbereit
  • Kein Zubehör erforderlich (2,5 Zoll ohne extra Stromversorgung)
  • Mobile, Daten zwischen Homeoffice und Firma transportieren
  • Gutes Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis
Nachteile
  • Langsamer als SSDs
  • Stoßempfindlich
  • ZusĂ€tzliches externes GerĂ€t
  • Sichern (Backup) einer weiteren Festplatte erforderlich

Mit externen Festplatten lassen sich Office-Daten, die Finanzen und andere sensible Informationen vertraulich und getrennt von anderen GerÀten aufbewahren. Wenn die Festplatte vom Computer und damit auch vom Internet getrennt ist, können die Daten auch keinem Computervirus oder Hackerangriff zum Opfer fallen.

Auf der externen Festplatte werden auch die Daten fĂŒr das Hobby, den Hausbau, Formulare und andere Informationen gesammelt. Die Speicherung auf externen Festplatten bietet durch die Trennung von allgemeinen und privaten Daten mehr Sicherheit. Musik kommt auf dem externen Laufwerk mit zur nĂ€chsten Partie, ohne dass sensible private Daten in fremden RĂ€umlichkeiten zugĂ€nglich sind. Zum Tauschen von Filmen und Spielen kann gleich die Festplatte verliehen werden, da sonst keine wichtigen Daten auf dem Laufwerk abgelegt sind.

Durch das kompakte Format und das geringe Gewicht sind externe Festplatten sehr mobil. Hinzu kommt, dass sich die DatentrÀger mit beliebigen Notebooks, Laptops, Desktops und anderen GerÀte, wie WLAN-Router und TV verbinden lassen.

SSDs - externer Datenspeicher der nÀchsten Generation

Lange hielten die externen Festplatten ihre fĂŒhrende Position unter den DatentrĂ€gern, denn Preis und SpeicherkapazitĂ€t stimmen bei den HDDs , den Harddisk Drives. Am Horizont zeichnet sich allerdings ein neuer Konkurrent ab: die leistungsstarken SSDs. Sie sind superschnell, allerdings noch immer richtig teuer. Haben Sie das Zeug, die altbekannte HDD abzulösen?

SSDs kommen ohne mechanische Teile aus, denn sie werden ausschließlich digital beschrieben und gelesen. Damit entfallen empfindliche Schreib-Lese-Köpfe und gewichtige Magnetscheiben, um die Datenmengen zu speichern. SSDs sind mit 500 bis 1.000 Gigabyte SpeicherkapazitĂ€t erhĂ€ltlich. FĂŒr das geringe Speichervolumen der SSDs muss allerdings viel bezahlt werden. Noch sind SSDs keine echte Alternative, denn sie sind vielen einfach zu teuer. Doch fĂ€llt ihr Preis, hat die alte Magnetfestplatte HDD vermutlich endgĂŒltig ausgedient. Die Preise fĂŒr externe SSDs liegen bei der 1 Terabyte Variante um 460 Euro, fĂŒr 2 Terabyte mĂŒssen 900 Euro berappt werden. Eine externe Festplatte mit vergleichbarer SpeicherkapazitĂ€t ist bereits fĂŒr weniger als 50 Euro erhĂ€ltlich.

Externe Festplatten sind mehr als nur eine Speichererweiterung

Wieder mehr Platz auf der internen Festplatte und mehr MobilitĂ€t fĂŒr die Daten. Doch es gibt noch andere gute GrĂŒnde sich ein externes Festplattenlaufwerk zuzulegen.

Datensicherung

Externe DatentrĂ€ger sind perfekt fĂŒr die Datensicherung oder die Auslagerungen speicherintensiver Sammlungen, etwa von Fotos, wie Videos und Musik. Der externe Speicher lĂ€sst sich wegschließen und auch digital verschlĂŒsseln.

Netzwerkspeicher

Wird der externe Datenspeicher mit dem USB-Anschluss des WLAN-Routers verbunden, können alle Nutzer im Heimnetzwerk auf die SSD oder HDD zugreifen. PC, Tablet, Smartphone und Notebook können den zusĂ€tzlichen Speicherplatz nutzen und auf dem gemeinsamen Laufwerk Dateien, wie Musik, Videos und Fotos teilen. Bei sehr großen Datenmengen kann sich die Installation eines NAS-Servers lohnen. In dem Fall sind 3,5 Zoll-Laufwerke mit extra großem Speichervolumen ideal.

Abspiel- und AufnahmegerÀt

SSD und Festplatte können zusammen mit vielen Smart-TVs als Videorecorder eingesetzt werden. Auf der externen Festplatte lassen sich Filme, Serien und Reportagen speichern.

Speicherplatzprobleme – Alternativen zur externen Festplatte

Der Speicherplatz der internen Festplatte ist schnell erschöpft. Das Terabyte oder gar nur 500 Gigabyte im Laptop reichen kaum aus, um Musik und Videos zu speichern. Zwar sind die CD und DVD noch immer eine Option, allerdings werden interne DVD-Laufwerke immer seltener, zudem sind die spiegelnden DatentrÀger langsam und kratzempfindlich. Zur Lösung der Platzprobleme auf dem Rechner gibt es jedoch auch andere Möglichkeiten:

Interne Festplatte austauschen

Klingt eigentlich trivial, die eingebaute und zu kleine Festplatte durch eine grĂ¶ĂŸere zu ersetzen. In der Praxis ist es allerdings oft eine aufwendige Prozedur. Ein vollstĂ€ndiges Backup und eine erneute Installation des Betriebssystems sind erforderlich. FĂŒr viele Laptop-Hersteller und Modelle finden sich Anleitungen fĂŒr einen Festplattenwechsel im Internet. Hardware und Arbeitsaufwand können allerdings teurer sein als eine zusĂ€tzliche Festplatte.

Vorteile
  • Keine externen GerĂ€te erforderlich
  • Sehr schneller Datenzugriff
Nachteile
  • Aufwendige Prozedur
  • Mitunter teuer
  • Eventuell Garantieverlust

USB Sticks

Die kleinen USB-Sticks sind fĂŒr wenig Geld erhĂ€ltlich. Allerdings ist ihre SpeicherkapazitĂ€t sehr beschrĂ€nkt und sie brauchen relativ lang fĂŒr einen Datenzugriff. USB-Sticks mit großer SpeicherkapazitĂ€t sind verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig teuer; eine externe Festplatte in der gleichen GrĂ¶ĂŸenordnung ist deutlich erschwinglicher.

Vorteile
  • Sehr klein, passen in das Portemonnaie
Nachteile
  • Langsam im Datenzugriff
  • Kleine SpeicherkapazitĂ€ten
  • Große Speicher teuer
  • Gehen leicht verloren

Externe SSDs

Vermutlich sind SSDs das Speichermedium der Zukunft. Im Moment ist die neue digitale Technik allerdings preislich noch wenig attraktiv. Doch SSDs sind superschnell, noch leichter, noch kompakter und noch robuster als die externen Festplatten. Und auch die SSD wird ĂŒber den unproblematischen USB-Port betrieben. FĂŒr eine erfolgreiche Zukunft bringen sie jedenfalls alles mit: Schnelligkeit und ein hohes Potenzial fĂŒr noch mehr SpeicherkapazitĂ€t.

Vorteile
  • Sehr schnell
  • Robust, weitgehend resistent gegen StĂ¶ĂŸe
  • Nahezu gerĂ€uschlos
  • Leichter als Festplatten
  • Keine Hitzeentwicklung
Nachteile
  • Sehr teuer
  • Nur kleine SpeicherkapazitĂ€ten (maximal 1 Terabyte)

Tipps zur Kaufentscheidung fĂŒr die externe Festplatte

Externe Festplattenlaufwerke unterscheiden sich in QualitĂ€t und Ausstattung nur wenig voneinander. Auch die Zugriffszeiten weisen selten nennenswerte Unterschiede auf. Zu den MarktfĂŒhrer bei den externen Datenspeichern gehören:

  • Samsung
  • Seagate
  • Western Digital
  • Intenso
  • WD Elements Portable
  • Porsche Design

Klassische Festplatte oder SSD

Die SSD hat viele Vorteile gegenĂŒber der magnetischen Festplatte. Gegen eine Kaufentscheidung sprechen der hohe Preis und die kleine SpeicherkapazitĂ€t. Wenn es vor allem um die Geschwindigkeit geht und Preis sowie Budget eine untergeordnete Rolle spielen, sind sie eine gute Wahl.

Die klassische Festplatte (HDD) im mobilen, externen Format ist optimal fĂŒr große Datenvolumen. Externe Festplatten sind gĂŒnstig und dauerhaft. Zwar ist die Festplatte weniger robust als die SDD; allerdings zeichnen sich die DatentrĂ€ger durch eine lange Lebenszeit aus. Soll eine große SpeicherkapazitĂ€t zum möglichst gĂŒnstigen Preis angeschafft werden, hat die externe Festplatte in ihrer klassischen AusfĂŒhrung die Nase vorn.

Technische Eigenschaften von externen Festplatten

Neben GrĂ¶ĂŸe und Preis gibt es noch weitere Merkmale und Überlegungen, die in die Kaufentscheidung beeinflussen. Soll das Laufwerk zum Beispiel ĂŒberwiegend am eigenen Schreibtisch werden oder auch mobil genutzt werden? Die Antwort auf diese Frage gibt Aufschluss darĂŒber, welche GrĂ¶ĂŸe und welches Gewicht die neue Festplatte haben sollte. Wird die externe Platte hĂ€ufig ein- und ausgepackt können auch das GehĂ€use und die StoßdĂ€mpfung eine Rolle spielen. Steht die Zugriffsgeschwindigkeit im Vordergrund, wĂ€re eine teurere SSD perfekt.

Kriterien fĂŒr die Auswahl externer Festplatten

Folgende Kriterien können fĂŒr die Kaufentscheidung wichtig sein:

  • Magnetplatte oder SSD?
  • 2,5 oder 3,5 Zoll Laufwerk?
  • SpeicherkapazitĂ€t
  • USB 2.0 oder USB 3.0?
  • Geschwindigkeit (Lesen/Schreiben)
  • Gewicht
  • GehĂ€use (Metall, leichter Kunststoff)
  • GerĂ€uschentwicklung

Klein oder sehr klein?

Kompakt sind beide der gelĂ€ufigen LaufwerksgrĂ¶ĂŸen. Die 2,5 Zoll Version der externen Festplatte ist etwas kleiner und leichter als die 3,5 Zoll-Platte. Allerdings sind die Unterschiede nicht wirklich groß und beide Formate passen in die Jackentasche. Auch können einige externe 3,5 Zoll-Laufwerke ohne externe Stromversorgung betrieben werden. Falls nicht, so ist unterwegs neben der Festplatte noch ein leichtgewichtiger Netzadapter mitzufĂŒhren – fĂŒr den auch noch vor Ort eine Steckdose gefunden werden muss. Mobil sind beide LaufwerksgrĂ¶ĂŸen. In der 3,5 Zoll-Variante sind grĂ¶ĂŸere SpeicherkapazitĂ€ten erhĂ€ltlich.

Terabyte-Festplattenspeicher

SpeicherkapazitÀten bis 500 Gigabyte werden eigentlich nur mit SSDs angeboten. Externe Magnetfestplatten starten bei 1 Terabyte, bevorzugt werden oft 4 Terabyte und mehr. Sollen eventuell Serveranwendungen auf der externen Festplatte installiert werden, kann sich der Griff zur 3,5 Zoll Festplatte mit 12 Terabyte lohnen.

Meist bieten die Hersteller innerhalb einer Modellreihe verschiedene SpeicherkapazitĂ€ten von 1 bis 4 Terabyte und mehr an. Wie Testberichte zeigen, unterscheiden sich die Modellreihen in Bezug auf Ausstattung und Zugriffsgeschwindigkeit nicht erheblich. Je nach geplanter Anwendung kann es sinnvoll sein, 2 mal 2 Terabyte zu kaufen, anstatt nur eine 4 Terabyte große Festplatte.

USB 2.0 oder 3.0?

Kann die externe Festplatte ĂŒber den USB 3.0 Anschluss betrieben werden, erfolgen die Lese- und Schreibzugriffe noch schneller. An die Geschwindigkeiten von SSDs kommen herkömmliche Festplatten allerdings nicht heran.

GehÀuse, Gewicht und GerÀuschentwicklung

Elektrische GerĂ€te sind allgemein stoß- und erschĂŒtterungsempfindlich. Das trifft auf herkömmliche Magnetfestplatten ganz besonders zu, SSDs sind jedoch relativ robust. Positiv zu bewerten ist ein GehĂ€use aus Alu. Es hĂ€lt das Gewicht der externen Festplatte in Grenzen und liefert etwas mehr WiderstandsfĂ€higkeit als die ĂŒblichen Plastik-Shells. Unterschiedliche GehĂ€use und die LaufwerksgrĂ¶ĂŸen können sich auf die GerĂ€uschentwicklung des Laufwerks auswirken. Insgesamt sind externe Festplatte allerdings ruhige Zeitgenossen, auch wenn sie, anders als SSDs, nicht völlig gerĂ€uschlos arbeiten.

Die externe Festplatte in Betrieb nehmen – so geht's

Im Lieferumfang sind ĂŒblicherweise die externe Festplatte, ein USB-Kabel, das Benutzerhandbuch, die Garantiekarte und eventuell Zusatzsoftware enthalten. Letztere ist allerdings nicht unbedingt erforderlich, denn die externen Speicher sind unter Windows ohne zusĂ€tzliche Software sofort nutzbar. Ist eine externe Stromversorgung fĂŒr den Betrieb der externen Festplatte nötig, wird dafĂŒr ĂŒblicherweise auch ein Adapter mitgeliefert.

Die Festplatte wird mit dem USB-Kabel an den USB-Port von Laptop, Notebook oder Desktop angeschlossen. Bei der erstmaligen Verbindung kopiert die externe Festplatte automatisch Treiber-Dateien auf den Laptop. Dies kann wenige Minuten dauern, dann meldet sich der Laptop mit einem neuen Laufwerk und neuem Laufwerksbuchstaben. Nun können bereits Daten auf die externe Festplatte verschoben oder kopiert werden.

Beim Betrieb mehrerer externer Festplatten ĂŒber einen USB-Hub kann unter UmstĂ€nden auch fĂŒr ein 2,5 Zoll-Laufwerke eine weitere Stromquelle erforderlich sein. Das ist kein Problem fĂŒr die meisten Hubs, die mit einem eigenen Netzadapter ausgeliefert werden. Wird der Hub mit der Steckdose verbunden, beziehen die angeschlossenen GerĂ€te ihren Strom nicht mehr vom Rechner.

Bevor die externe Festplatte abgeschaltet oder ausgesteckt wird, sollte sie unter Windows ordnungsgemĂ€ĂŸ entfernt werden: In der Windows-Taskleiste auf „Hardware sicher entfernen“ klicken und erst nach der SystembestĂ€tigung den Stecker ziehen.

FĂŒr zusĂ€tzliche Sicherheit kann die externe Festplatte verschlĂŒsselt werden. Geht allerdings das Passwort verloren, ist kein Zugriff auf die auf der Festplatte befindlichen Daten mehr möglich und das Laufwerk muss neu formatiert werden.

Schwachpunkt Mechanik – was Festplatten nicht mögen

Bei der Nutzung der herkömmlichen HDD Laufwerke sind ErschĂŒtterungen zu vermeiden, damit die empfindlichen mechanischen Bestandteile der Festplatte nicht beschĂ€digt werden. Anders sind SSDs konzipiert: Sie arbeiten ohne Magnetköpfe, Magnetscheiben oder andere mechanische Bauteile und sind darum weitaus robuster als herkömmliche HDDs. Einen Sturz vom Schreibtisch ĂŒberstehen sie oft unbeschadet.

Funfact: Polizeihund erschnĂŒffelt Festplatten

Der sÀchsische Polizeihund Artus stöbert als einziger Polizeihund Deutschlands CDs, Handys, Speicherkarten und selbst kleine, gerne versteckte oder verlorene USB-Sticks auf. Der belgische SchÀferhund riecht seltene Erden wie Lithium, aus denen externe DatentrÀger hergestellt sind.

Tests von externen Festplatten

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von externen Festplatten.

Chip.de hat im Juli 2019 in einem Test von externen Festplatten die beliebtesten Modelle mit 1 und 2 Terabyte unter die Lupe genommen. Am besten gefiel den Testern die Toshiba Canvio mit 1 Terabyte. Mit nur 2,5 Zoll GehĂ€use zeigte sich der Testsieger recht handlich und mit seinem 3.0 USB-Anschluss sehr schnell. Außerdem wirkt die Canvio mit ihrem matten Aluminium-GehĂ€use edel und robust. Mit nur mit 150 Gramm ist das Leichtgewicht aus der Canvio-Serie von Toshiba genau richtig fĂŒr die mobile Datenhaltung.

Den zweiten Platz im Chip.de-Test konnte die ebenfalls 2 Terabyte fassende Toshiba Canvio Premium ergattern. Beeindruckt hat die Tester der große Speicherplatz und die gute Performance. In ihrem Testurteil waren es vor allem die externen Toshiba-Festplatten, von denen Chip.de-Tester nachhaltig beeindruckt waren. Unter den ersten fĂŒnf Testsiegern konnte sich einzig die Seagate Maxtor M3 Portable mit 4 Terabyte behaupten. Wie auch ihr Kollege, die Samsung Canvio Basics 4 TB, ist auch die Maxtor M3 fĂŒr weniger als 100 Euro zu haben. Eine Extra-Stromversorgung war bei keinem der getesteten 2,5 Zoll-Modelle erforderlich.

Auch beim Test der Zeitschrift Computerbild machten die Toshiba Canvio-Serie das Rennen. Testsieger wurde die Toshiba Canvio Premium mit 2 Terabyte. In der 4 Terabyte-GrĂ¶ĂŸenklasse setze sich beim Test allerdings die Western Digital My Passport Ultra durch. Laut den Testern der Computerbild hat der Hersteller Samsung das gesamte Feld der SSDs unter Kontrolle. Die Samsung-SSDs ließen die Konkurrenz hinter sich und heimsten die besten Platzierungen ein. Testsieger wurde die Samsung Portable SSD T5 500GB und in der 1 Terabyte-Klasse die Samsung Portable SSD T5 1TB.