Externe Festplatten

Die 7 besten externen Festplatten im Test & Vergleich

Speicherkapazität
Formfaktor
USB 3.0
USB 2.0
Cache
Geschwindigkeit
Lesegeschwindigkeit
Schreibgeschwindigkeit
Farbe
Maße
Gewicht
Vorteile

Externe-Festplatten-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Eine externe Festplatte ist ein zus√§tzlicher Datenspeicher, den Sie nicht in den PC einbauen m√ľssen, sondern einfach per Kabel an das Ger√§t anschlie√üen.
  • Externe Festplatten sind ideale Sicherungsspeicher f√ľr wichtige Daten aus der Schule, dem Studium, dem Beruf oder f√ľr die private Fotosammlung.
  • Ein Backup auf der externen Festplatte sch√ľtzt Sie bei einem Defekt der internen Festplatte vor Datenverlust.
  • Inzwischen sind externe Festplatten f√ľr gro√üe Datenmengen zu erschwinglichen Preisen erh√§ltlich.
  • F√ľr die Verwendung unterwegs, etwa auf Gesch√§ftsreisen, eignen sich kleine, leichte und sto√üunempfindliche und somit portable SSD-Festplatten am besten.

Viel Speicherplatz f√ľr wenig Geld

Externe Festplatten sind Speichermedien, die in einem eigenen Geh√§use verbaut sind und sich daher ideal zum Transport und somit zum Datenaustausch eignen. Aber auch f√ľr die Datensicherung sind sie ideal. So k√∂nnen Nutzer wichtige Daten beispielsweise doppelt, intern auf der Festplatte des Laptops oder Computers, sowie als Sicherung auf der externen Festplatte ablegen. Bei Defekt einer Festplatte k√∂nnen Sie auf die Dateikopie zur√ľckgreifen.

Neben der redundanten, also doppelten Datenspeicherung sind externe Festplatten aber noch f√ľr eine Reihe weiterer Anwendungen geeignet:

  • Datenarchivierung: √Ąltere, nicht mehr h√§ufig ben√∂tigte Daten werden auf der externen Festplatte ausgelagert. Das spart Speicherplatz auf der internen Festplatte ein und erh√∂ht die √úbersichtlichkeit.
  • Kapazit√§tserweiterung: Sie haben einen √§lteren PC oder Laptop, der √ľber eine vergleichsweise geringe Festplattenkapazit√§t verf√ľgt? Der Speicherplatz geht absehbar zur Neige oder ist voll? Dann k√∂nnen Sie eine externe Festplatze zur Kapazit√§tserweiterung nutzen und entsprechend der Gr√∂√üe dieser neue Dateien ablegen.
  • Mediensammlung: Externe Festplatten eignen sich hervorragend f√ľr die Speicherung gro√üer Datenmengen. Egal, ob die Filme, Serien oder die Musiksammlung, Urlaubs- oder Familienfotos, das alles ben√∂tigt oftmals mehr Platz, als auf dem Computer selbst vorhanden ist.

Anschluss und Aufstellort

Externe Festplatten werden in der Regel per USB-Kabel mit dem PC verbunden. Einige Modelle ben√∂tigen eine zus√§tzliches Stromversorgung, andere Modelle begn√ľgen sich mit dem Strom, der √ľber den USB-Anschluss geliefert wird. Nutzer k√∂nnen die externe Festplatte entweder auf den Schreibtisch neben Computer oder Laptop stellen, oder, um die Gefahr der Besch√§digung durch Herunterfallen zu minimieren, unter dem Schreibtisch auf dem Fu√üboden betreiben.

Vorteile digitaler Speicherung

Bei der digitalen Speicherung steigt der r√§umliche Platzbedarf mit der Gr√∂√üe der Fotosammlung oder der Menge der Dateien nicht an: Alles ist auf dem Computer oder dem Speichermedium verf√ľgbar. Externe Festplatten bieten dabei im Vergleich zu anderen Speicherm√∂glichleiten wie USB-Sticks oder CDs, DVDs oder Blu-ray-Discs eine besonders gro√üe Kapazit√§t zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verh√§ltnis. Die Gr√∂√üe von externen Festplatten im Privatnutzer-Bereich reicht von einigen hundert Gigabyte bis hin zu einstelligen Terabyte-Werten.

Gefahr des Datenverlustes

Doch bei digital gespeicherten Daten besteht die Gefahr des Verlusts. In diesem Fall sind die Erinnerungen unwiederbringlich verloren. Die Gr√ľnde f√ľr den Datenverlust k√∂nnen vielf√§ltig sein. Digitale Speichermedien haben keine unbegrenzte Haltbarkeit. In der Regel verschieben Anwender die geschossenen Bilder von der Digitalkamera oder dem Smartphone zun√§chst auf den Computer, also auf eine Festplatte. Hier w√§hnen sie ihre Erinnerungen in Sicherheit, aber genau da beginnt das Problem. Auch eine Festplatte hat nur eine gewisse Lebensdauer.

Gefahr des Datenverlustes

Doch bei digital gespeicherten Daten besteht die Gefahr des Verlusts. In diesem Fall sind die Erinnerungen unwiederbringlich verloren. Die Gr√ľnde f√ľr den Datenverlust k√∂nnen vielf√§ltig sein. Digitale Speichermedien haben keine unbegrenzte Haltbarkeit. In der Regel verschieben Anwender die geschossenen Bilder von der Digitalkamera oder dem Smartphone zun√§chst auf den Computer, also auf eine Festplatte. Hier w√§hnen sie ihre Erinnerungen in Sicherheit, aber genau da beginnt das Problem. Auch eine Festplatte hat nur eine gewisse Lebensdauer.

Laut des Technikportals chip.de betr√§gt die durchschnittliche Lebensdauer einer in den Computer eingebauten Festplatte f√ľnf bis zehn Jahre. Allerdings gibt es Ausrei√üer in beide Extreme: So kann eine Festplatte die prognostizierte Lebensdauer durchaus um ein paar Jahre √ľberschreiten, aber andererseits auch nach einer viel k√ľrzeren Nutzungsdauer einen mechanischen Defekt erleiden. Es empfiehlt sich also, die Festplatte in regelm√§√üigen Abst√§nden zu ersetzen.

Dann sind die Daten nur noch in Teilen rekonstruierbar. In manchen Fällen können sie lediglich von PC-Spezialisten unter hohem Kostenaufwand wiederhergestellt werden oder sind unwiederbringlich verloren.

Was kann man mit einer externen Festplatte anstellen?

Die Verwendungsm√∂glichkeiten f√ľr externe Festplatten sind vielf√§ltig. So k√∂nnen Nutzer sie einsetzen, um eine Spiegelung, also ein komplett identisches Abbild der Daten auf ihrem Computer zu erstellen. F√§llt dann eines der zwei Speichermedien aus, k√∂nnen sie auf die Kopie zur√ľckgreifen. Alternativ setzen viele Anwender externe Festplatten ein, um ihren Speicherplatz auf Computer oder Notebook zu erweitern, sobald die verbauten Festplatten ihre Kapazit√§tsgrenze erreicht haben. Das ist allerdings nur f√ľr weniger wichtige Daten sinnvoll. Geht hier eine der Festplatten kaputt, sind die hierauf gespeicherten Daten verloren, sofern Sie kein separates Backup erstellt haben. Im Folgenden listen wir diese und weitere Verwendungsm√∂glichkeiten noch einmal auf.

Externe Festplatten lassen sich nutzen als:

  • Backup, also Sicherungsspeicher f√ľr Daten jeglicher Art von Computer und Notebook,
  • Speichererweiterung, also als separate Festplatte. Daten werden dabei nicht gesichert,
  • Gro√üer mobiler und transportabler Speicher, um Dateien aller Art mit Familienmitgliedern, Freunden und Kollegen zu tauschen,
  • Festplatte f√ľr moderne Fernseher, TV-Receiver oder Spielekonsolen wie Xbox oder Playstation zum Aufnehmen oder Wiedergeben von Medien,
  • Netzwerkspeicher (NAS), damit Dateien im Heimnetzwerk zur Verf√ľgung stehen.

Lebensdauer verschiedener Speichermedien

Im Folgenden geben wir eine √úbersicht √ľber die durchschnittliche Lebensdauer verschiedener Speichermedien.

SpeichermediumDurchschnittliche Lebensdauer
Klassische Festplatten 5‚Äď10 Jahre
CDs, DVDs 10‚Äď30 Jahre
Blu-ray-Discs 50‚Äď80 Jahre
SSD-Festplatten, USB-Sticks, SD-Cards 10‚Äď30 Jahre
Die durchschnittliche Lesbarkeit von Daten auf verschiedenen Speichermedien im Vergleich.

Bei herk√∂mmlichen Festplatten kommt es auf eine pflegliche Behandlung an. St√∂√üe oder St√ľrze k√∂nnen den mechanischen Lese- und Schreibkopf derart besch√§digen, dass ein Auslesen der Daten nicht mehr m√∂glich ist. Nicht in Gebrauch und bei optimalen Lagerbedingungen k√∂nnen klassische FMestplatten auch l√§nger, in etwa 10 bis 30 Jahre, durchhalten.

Optische Medien, also CDs, DVDs und Blu-ray-Discs, verarbeitet das System durch Laserabtastung. Ihre Lebensdauer h√§ngt unter anderem davon ab, ob es sich um gekaufte und somit gepresste oder selbst gebrannte Exemplare handelt. Die gekauften Scheiben sind widerstandsf√§higer gegen Sonnenstrahlung, Kratzer und hohe Luftfeuchtigkeit. Blu-ray-Discs sind aufgrund ihrer stabileren Schutzschicht robuster als CDs und DVDs. Falsche Lagerung und mechanische Einfl√ľsse wie Kratzer oder Zerbrechen k√∂nnen die Lebensdauer, vor allem bei selbstgebrannten Scheiben, jedoch drastisch reduzieren.

Moderne SSD-Festplatten, USB-Sticks und SD-Cards bestehen aus vielen einzelnen Flash-Speicherzellen. Die Speicherzellen nutzen sich bei jedem Speichervorgang ein wenig ab und k√∂nnen daher nicht beliebig oft √ľberschrieben werden. Je seltener diese Speichermedien also in Benutzung sind, desto l√§nger halten sie. Auch eine sichere Aufbewahrung erh√∂ht die Lebensdauer. Die sehr platzsparenden Baugr√∂√üen bedingen auch, dass man diese Datentr√§ger schnell verlieren kann. Bewahren Sie die Datentr√§ger daher so auf, dass Sie sie im Bedarfsfall wiederfinden.

Externe Festplatten als sichere Alternative zu Online-Speichern

Ein weiterer Grund f√ľr die Verwendung einer externen Festplatte ist die Skepsis gegen√ľber der Sicherung sensibler Daten in sogenannten Cloud-Speichern im Internet. Bei Cloud-Speichern handelt es sich um Online-Speicherplatz, den Kunden bei einem entsprechenden Anbieter buchen. Im Prinzip funktioniert das Ganze √§hnlich wie eine externe Festplatte. Die Daten werden hierbei √ľber die Internetleitung auf die Anbieter-Server hochgeladen.

Viele Nutzer fragen sich, wie sicher ihre Daten bei dieser Verfahrensweise sind. Schlie√ülich m√∂chte nicht jeder seine intimen Fotos oder seine Steuerunterlagen au√üerhalb der eigenen vier W√§nde gespeichert wissen. Zu gro√ü ist die Angst, dass Hacker den Zugang zur Cloud erlangen und die Daten stehlen k√∂nnten. Die Angst, dass Fremde in das ‚Äěprivate Fotoalbum‚Äú blicken, l√§sst viele von der Cloud-Idee Abstand nehmen. Zudem haben Nutzer Bedenken, was die einzelnen Anbieter mit den Daten anstellen. Daher ist ein genaues Studium der AGB n√∂tig, um sicherzustellen, dass der Anbieter die Daten nicht auswertet, zu Marketingzwecken verwendet oder verkauft.

Wie und warum eine zusätzliche Cloud-Nutzung sinnig ist

Beim Sichern gilt: Regelm√§√üige Backups sind das A und O. Zudem sollten sich Anwender Gedanken dar√ľber machen, ob die Nutzung einer Cloud neben der Verwendung einer externen Festplatte eine Option sein k√∂nnte, denn die Sicherung auf einer externen Festplatte hat eine entscheidende Schwachstelle.¬†

Die Methode, die Daten auf einer externen Festplatte, die an den Computer angeschlossen ist oder in der Schreibtischschublade aufbewahrt wird, zu sichern, hat eine entscheidende Schwachstelle.

Wenn Nutzer das Original, also den Computer oder Notebook, und die Sicherung in unmittelbarer N√§he aufbewahren, sind die Daten nicht vor Ereignissen wie einem Einbruch, einem Feuer oder einem Wasserschaden gesch√ľtzt. M√∂chte der Nutzer die Daten nicht verlieren, sollte er √ľber die zus√§tzliche Verwendung eines Cloud-Speicherdienstes nachdenken. Hierbei ist es allerdings wichtig, die Daten vor dem Hochladen in die Cloud zu verschl√ľsseln, sodass weder der Cloud-Anbieter noch ein Hacker etwas mit den Daten anfangen k√∂nnen. Zugang hat nur der Nutzer mit dem entsprechenden Passwort.

Verschiedene Arten externer Festplatten

Grunds√§tzlich gilt f√ľr digitale Medien: Wer nicht kopiert, verliert. Regelm√§√üige Updates, unabh√§ngig von der Wahl des Speichermediums sch√ľtzen vor Datenverlust. Doch es gibt Unterschiede bei der Art der Festplatten, die in die Geh√§use der externen Speichererweiterungen verbaut werden. Grob gilt es, zwischen den klassischen Magnetfestplatten, auch HDD genannt, und den modernen Flash-Speichern, auch SSD genannt, zu unterscheiden. Wir erl√§utern die Eigenheiten und Vorz√ľge im Folgenden.

HDD (Hard Disk Drive): G√ľnstig, aber unhandlich

Bei HDDs handelt es sich um klassische Magnetfestplatten mit einem Lese- und Schreibkopf. Der gr√∂√üte Vorteil: Auch Varianten mit sehr viel Speicherplatz sind vergleichsweise g√ľnstig. Es gibt sie in den Baugr√∂√üen 2,5 Zoll und 3,5 Zoll. Sie unterscheiden sich in der H√∂he des Geh√§uses beziehungsweise der Festplatte. Festplatten der kleineren Bauweise haben ein ung√ľnstigeres Preis-Leistungsverh√§ltnis.

Das bedeutet, dass Sie bei 3,5-Zoll-Varianten numerisch mehr Speicher f√ľr ihr Geld bekommen. Daf√ľr sind sie auch schwerer, lauter und weniger handlich. W√§hrend sie neben der Datenverbindung noch ein externes Netzteil ben√∂tigen, begn√ľgen sich viele 2,5-Zoll-Varianten mit einem USB-Datenkabel, das die n√∂tige Stromversorgung liefert. In der folgenden Tabelle stellen wir die zwei Baugr√∂√üen noch einmal gegen√ľber.

Externe 2,5-Zoll-HDD-FestplatteExterne 3,5-Zoll-HDD-Festplatte
Geringes Gewicht, geringes Betriebsgeräusch, gut zu transportieren Höheres Gewicht, etwas lauter, unpraktischer im Transport
Oftmals reicht ein USB-Anschluss aus Benötigt einen zusätzlichen Stromanschluss
Schlechteres Preis-Speicherplatz-Verhältnis Bestes Preis-Speicherplatz-Verhältnis
Vergleich der zwei Baugrößen bei klassischen Magnetfestplatten (HDDs).

SSD (Solid State Drive): Klein & robust, aber teurer

Bei SSDs handelt es sich um ‚ÄěFestplatten‚Äú mit verbauten Flash-Speicherchips. Sie sind also einem USB-Stick oder einer SD- oder microSD-Speicherkarte √§hnlicher als einer klassischen Magnetfestplatte. Normalerweise haben SSDs eine Baugr√∂√üe von maximal 2,5 Zoll. Viele Modelle sind auch deutlich kleiner. F√ľr sie gibt es dann spezielle Einbaurahmen

Geschwindigkeit

Dank ihrer Technik arbeiten SSDs deutlich schneller als HDDs. Eine schnelle USB-3.0-Schnittstelle und ein geeignetes Kabel vorausgesetzt sind die Zugriffszeiten und die Zeiten, die f√ľr das Kopieren der Daten ben√∂tigt werden, deutlich geringer. So erreichen SSDs, die Anwender mit einem schnellen USB-3.0-Kabel an einen entsprechenden Port am Computer oder Laptop anschlie√üen, laut des Computermagazins PC-Welt, mehr als die dreifache Geschwindigkeit von USB-HHDs.

Auch Dateien werden bei einer SSD schneller gefunden und ge√∂ffnet. W√§hrend bei HDDs ein Lese- und Schreibkopf ‚Äď vergleichbar mit der Nadel eines Plattenspieler ‚Äď an die entsprechende Stelle springen muss, k√∂nnen die entsprechenden Speicherzellen einer SSD n√§mlich direkt angesprochen werden.

Weniger anf√§llig f√ľr St√∂√üe und St√ľrze

Ein weiterer gro√üer Vorteil: Die SSD-Speicher sind weniger anf√§llig f√ľr St√∂√üe und St√ľrze, da keine beweglichen Teile verbaut sind. Nichtsdestotrotz haben Sie besonders lange etwas von ihrer SSD, wenn Sie sie m√∂glichst pfleglich behandeln. SSDs eignen sich besonders gut f√ľr die portable Nutzung unterwegs, da sie neben dem Datenkabel kein weiteres Stromkabel ben√∂tigen und vergleichsweise leicht sind. Um Kabel und SSD sicher zu transportieren, empfiehlt sich der Kauf einer Schutztasche.

Waren SSDs auch mit kleinen Speicherplatzgr√∂√üen fr√ľher absolut unerschwinglich, sind die Preise inzwischen stark gefallen. Pro Gigabyte zahlen Sie trotzdem mehr als bei einer HDD. Die SSDs sind nicht unendlich oft beschreibbar, die einzelnen Speicherzellen verschlei√üen mit der Zeit. Die von den Herstellern angegebene Richtwerte t√§glicher Beschreibungszyklen sind allerdings so hoch gegriffen, dass Sie als Privatanwender in puncto Lebensdauer keine Beeintr√§chtigung feststellen d√ľrften. Im Gegenteil: In den meisten F√§llen halten die SSD-Medien sogar l√§nger durch als ihre magnetischen Vorg√§nger. Wir fassen die Vor- und Nachteile der HDDs und SSD noch einmal zusammen.

Speichermedien mit HDD-TechnikSpeichermedien mit SSD-Technik
Hohe Speicherkapazit√§ten zu g√ľnstigen Preisen Vergleichsweise geringere Speicherkapazit√§ten zu h√∂heren Preisen
Empfindlich gegen√ľber St√∂√üen & Schl√§gen Robust
Vergleichsweise schwer und laut Vergleichsweise geringes Gewicht, leise
Vergleichsweise langsamerer Zugriff Schnelle Zugriffs-Geschwindigkeiten
Niedrige Transferraten Hohe Transferraten
Teilweise zusätzliches Netzkabel vonnöten Funktioniert ohne Netzkabel
Gegen√ľberstellung von Vor- und Nachteilen der einzelnen Speicherl√∂sungen.

SSHD (Solid State Hybrid Drive): Nischenprodukt, das beide Vorteile vereint

SSHDs werden auch Hybridlaufwerke genannt. Es handelt sich um eine Kombination einer klassischen Festplatte mit einem modernen SSD-Speicher. Dabei sind beide Speichertypen in einem Gehäuse vereint und werden auch als eine Festplatte angezeigt. Der deutlich kleiner ausfallende SSD-Speicher wird vom System mit häufig verwendeten Dateien beschrieben, der größere HDD-Speicher dient als Ablage aller anderen, nicht so häufig verwendeten Dateien. Es ist daher auch nicht möglich, Daten wie ein Betriebssystem gezielt auf dem SSD-Teil abzulegen.

Es handelt sich um ein Nischenprodukt: Eine SSHD stellt immer einen Kompromiss aus Geschwindigkeit und gro√üen Speicherraten dar und ist bei externen Festplatten wenig verbreitet. F√ľr die meisten Nutzer ist je nach pers√∂nlichen Vorlieben der Griff zu einer HDD oder SSD sinnvoller.

Weitere Kaufkriterien

Neben der Entscheidung f√ľr eine HDD oder eine SSD gibt einige weitere Faktoren, von denen Sie Ihre Kaufentscheidung abh√§ngig machen sollten. Wir z√§hlen die wichtigsten Kriterien auf.

Speicherkapazität

Die Frage, wie viel Festplattenkapazit√§t Sie ben√∂tigen, sollte zu den Hauptkriterien bei der Kaufentscheidung geh√∂ren. Eine Digitalfoto-Sammlung kann schnell 20, 50, oder auch √ľber 100 Gigabyte an Speicherplatz beanspruchen. Planen Sie daher eine entsprechende Speicherplatz-Reserve ein, um die externe Festplatte lange benutzen zu k√∂nnen, ohne Speicherplatz-Probleme zu bekommen. Wegen des schlechteren Preis-Leistungsverh√§ltnisses lohnen sich externe SSDs bis maximal 500 Gigabyte. M√∂chten Sie mehr Daten speichern, greifen Sie zu externen HDDs. Diese weisen ein besseres Preis-Leistungs-Verh√§ltnis auf. Aktuell gibt es Modelle mit bis zu 12 Terabyte Speicherplatz. Eine solche Kapazit√§t ben√∂tigen Privatnutzer in aller Regel aber auch nicht. ¬†¬†

Anschlussarten

Wie bereits erw√§hnt funktionieren die 3,5-Zoll-Festplatten in der Regel nicht ohne ein zus√§tzliches Stromkabel, w√§hrend sich viele 2,5-Zoll-Festplatten sowie SSD-Festplatten mit einem Datenkabel begn√ľgen. Bei der Art der Datenschnittstelle gibt es jedoch einige Unterschiede. Wir geben einen √úberblick, welche Anschluss-Arten sich f√ľr Sie eignen k√∂nnten.

USB 2.0 / USB 3.0
USB 3.0

Der mit Abstand weitverbreitetste Anschluss f√ľr Festplatten ist USB. Allerdings sollten K√§ufer, die gr√∂√üere Datenmengen √ľbertragen m√∂chten, darauf achten, dass sowohl die gew√ľnschte Festplatte und der Computer als auch das verwendete Kabel den modernen Standard USB 3.0 unterst√ľtzen. Sie erkennen sowohl Kabelstecker als auch Anschl√ľsse in der Regel an der blauen Farbe. Der Geschwindigkeitsvorteil ist enorm. Im Vergleich zum alten Standard USB 2.0 werden die Daten etwa zehnmal schneller √ľbertragen.

FireWire
Firewire

FireWire ist ein √úbertragungsstandard von Apple. Entsprechende Schnittstellen werden seit Mitte der neunziger Jahre ein elektronischen Ger√§ten wie Camcordern und Festplatten verbaut, um Daten auf Computer zu √ľbertragen. Mit der zunehmenden Konkurrenz durch den USB-Standard und die von Apple entwickelte Thunderbolt-Schnittstelle spielt FireWire fast keine Rolle mehr. Einige wenige externe Festplatten werden aber neben der USB-Schnittstelle noch mit einer zus√§tzlichen FireWire-Schnittstelle geliefert, damit Kunden mit betagter Hardware diese Modelle nutzen k√∂nnen.

Thunderbolt
Thunderbold

Die Schnittstelle eignet sich f√ľr die Verwendung an Apple-Hardware, beispielsweise einem iMac oder einem MacBook. Mehr als doppelt so hohe Daten√ľbertragungsraten sind m√∂glich, aber nur wenn eine SSD verbaut ist. Nutzer, die keinen Thunderbolt-Anschluss haben sowie Nutzer, die nicht auf diese Geschwindigkeiten angewiesen sind, greifen zu einem Modell mit USB-3.0-Anschluss. Diese sind auch deutlich g√ľnstiger. Selbst Thunderbolt-Anschlusskabel sind vergleichsweise teuer.

eSATA
eSATA

Der eSATA-Anschluss, auch Serial ATA genannt, ist im Bereich der externen Festplatten ein Nischenprodukt. Damit Nutzer die geringen Geschwindigkeitsvorteile gegen√ľber USB 3.0 ausnutzt k√∂nnen, m√ľssen sie sich f√ľr ein Modell mit SSD-Laufwerk entscheiden. Einige wenige Computer verf√ľgen √ľber die notwendige Schnittstelle, bei Notebooks ist sie kaum verbreitet. Die USB-Schnittstelle hat sich gegen√ľber eSATA durchgesetzt.

LAN
LAN

Eine externe Festplatte mit LAN-Anschluss kommt immer dann zum Einsatz, wenn verschiedene Nutzer in einem Haushalt mit ihren Geräten wie Computern, Fernsehern oder Smartphones auf die Daten zugreifen möchten. Die Festplatte wird dann an den Router angeschlossen. Dieser tauscht ankommende und abgehende Signale per Kabel oder WLAN. Die Funktion ist mit der eines Network Attached Storage (NAS) vergleichbar.

WLAN
WLAN

Externe Festplatten sind auch mit einer WLAN-Schnittstelle verf√ľgbar. In diesem Fall ist kein Router vonn√∂ten, um Daten mit anderen Ger√§ten wie Computern oder Smartphones zu tauschen. Wie bei den Modellen mit LAN-Schnittstelle k√∂nnen Nutzer entweder diesen Netzwerkmodus oder die Verbindung per USB-Schnittstelle verwenden. Ein gleichzeitiger Betrieb ist aus technischen Gr√ľnden nicht m√∂glich.

In der folgenden Tabelle fassen wir die √úbertragungsgeschwindigkeiten der einzelnen Verbindungstechnologien zusammen.

√úbertragungsstandardMaximale √úbertragungsgeschwindigkeit
USB 2.0 62 MB/Sekunde
WLAN 75 MB/Sekunde
FireWire 100 MB/Sekunde
LAN 125 MB/Sekunde
USB 3.0 625 MB/Sekunde
eSATA 750 MB/Sekunde
Thunderbolt 5.000 MB/Sekunde
Verschiedene √úbertragungsstandards externer Festplatten und ihre maximalen Verbindungsgeschwindigkeiten.

Wie sichtbar geworden ist, gibt es zwischen den einzelnen Übertragungsstandards große Unterschiede. Während die meisten Standards mit dreistelligen MB-Werten unterhalb der 1-Gigabyte-Grenze von 1.024 MB verbleiben, ermöglicht Thunderbolt eine Übertragungsgeschwindigkeit von fast 5 GB pro Sekunde.

N√ľtzliche Zusatzinfos

Haben Sie sich f√ľr ein Modell entschieden und warten auf die Lieferung, stellen Sie sich vielleicht ein paar Fragen bez√ľglich notwendigen Vorarbeiten, der Lagerung sowie der Lebensdauer. Wir haben wichtige Infos f√ľr die Zeit nach dem Kauf zusammengestellt.

Welche externe Festplatte f√ľr Mac kaufen?

Im Prinzip eignen sich alle externen Festplatten f√ľr Apple-Ger√§te. Sie sollten aber darauf achten, dass ihr Ger√§t m√∂glichst √ľber eine USB-3.0- oder eine Thunderbolt-Schnittstelle verf√ľgt, und die Kaufentscheidung dann von diesen Schnittstellen abh√§ngig machen. Thunderbolt ist als √úbertragungsstandard dabei noch einmal schneller als USB 3.0. Macs verwenden das Dateisystem HFS+. Eventuell m√ľssen Sie die externe Festplatte daher vor der ersten Verwendung unter Angabe dieses Dateisystems formatieren. Achtung: Dieser Vorgang l√∂scht alle Daten auf der externen Festplatte. Stellen Sie sicher, dass sich keine wichtigen Daten mehr darauf befinden, beziehungsweise ein Backup davon vorhanden ist.

Muss ich die externe Festplatte formatieren?

So gut wie alle externen Festplatten werden vorformatiert ausgeliefert. Sie brauchen in der Regel also nichts zu tun und k√∂nnen sofort nach dem Anschlie√üen mit der Verwendung beginnen. Eine seltene Ausnahme sind jedoch Festpatten, die nicht mit dem aktuellen Windows-Dateisystem NTFS formatiert sind, sondern mit seinem Vorg√§nger FAT32. Dieses hat ein Limit von vier Gigabyte f√ľr die maximale Dateigr√∂√üe. Wenn Sie gr√∂√üere Dateien auf einer solchen Festplatte ablegen m√∂chten, m√ľssen Sie diese mit NTFS neu formatieren. Achtung: Dieser Vorgang l√∂scht alle auf der externen Festplatte vorhandenen Daten unwiederbringlich. Sind also bereits Daten vorhanden, kopieren Sie diese bitte unbedingt auf ein anderes Medium. Tipp: M√∂chten sie eine Festplatte von mehreren Computern mit mac- und Windows-Betriebssystemen gleichzeitig nutzen, denken Sie √ľber den Kauf einer Netzwerkfestplatte nach. Diese Speicher verf√ľgen √ľber ein eigenes Betriebssystem und m√ľssen daher nicht speziell auf ein System angepasst werden.

Bekannte Hersteller: Seagate Expansion Portable | Intenso Memory | Maxtor | WD elements | WD My Passport | Canvio | Seagate | Intenso | Toshiba | Western Digital | Freecom

Wie lagere ich die externe Festplatte?

Ideal sind k√ľhle, trockene Orte wie Schr√§nke oder Schreibtischschubladen. Keller oder Dachb√∂den sind weniger geeignet, da potenziell auftretende Feuchtigkeit der Elektronik schaden und die Daten somit unbrauchbar machen kann. Achten Sie darauf, dass die Festplatte nicht herunterfallen kann oder St√∂√üe abbekommt. Das betrifft vor allem die klassischen Festplatten (HDDs), beispielsweise, wenn sie am Rand der Schreibtischplatte stehen und herunterfallen. Eine permanente Datenverbindung und Stromversorgung senkt die Lebensdauer der Speicher. Besser alle Verbindungen trennen oder bei vorhandenem Netzstecker die Stromversorgungunterbrechen. Wichtige Daten sollten Sie unbedingt √ľber ein zus√§tzliches Backup absichern. Das ist entweder mit einer weiteren externen Festplatte oder √ľber einen Cloud-Speicherdienst m√∂glich.

Meine Festplatte macht plötzlich laute Klackgeräusche. Was bedeutet das?

Vermutlich handelt es sich um eine klassische Festplatte, die einen schweren Schaden am Lese- und Schreibkopf (einen sogenannten Headcrash) aufweist. Sie sollten die Festplatte sofort ausschalten, falls sich wichtige Daten darauf befinden. Damit erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Experten später in der Lage sind, Daten wiederherzustellen. Eine Reparatur im eigentlichen Sinne ist nicht möglich. Am besten Sie sehen sich nach einem neuen Modell um.

Weiterf√ľhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die externen Festplatten nicht selbst getestet.

Bei unserer Suche nach weiterf√ľhrenden Testberichten sind wir bei der Stiftung Warentest f√ľndig geworden. In Bezug auf konkrete Produktempfehlungen hat der Test keine Relevanz mehr: er ist fast zehn Jahre alt. Dieser Zeitraum ist in der Computerbranche eine Ewigkeit. Die Speicherkapazit√§ten haben sich inzwischen deutlich vergr√∂√üert, und die SSD-Technik war zum Testzeitpunkt noch nicht ausgereift und schlicht unerschwinglich. Einige Feststellungen der Tester haben aber weiterhin Bestand. Bei 3,5-Zoll-Magnetfestplatten bekommen Nutzer den meisten Speicherplatz f√ľr ihr Geld. Daf√ľr sind diese Platten aber auch empfindlicher, was vor allem f√ľr h√§ufige Transporte unpraktisch ist. Die kompakteren, portablen 2,5-Zoll-HDDs sind demnach laut der Tester besser f√ľr Reisen geeignet. Was die Stiftung Warentest damals noch nicht schreiben konnte: Aufgrund ihrer noch geringeren Gewichts und der Unempfindlichkeit gegen√ľber St√∂√üen und St√ľrzen sind externe Festplatten mit SSD-Technik die beste Wahl f√ľr Nutzer, die die kleinen Datentresore h√§ufig mit zu Terminen und Gesch√§ftspartnern nehmen.

Einen deutlich aktuelleren Test aus dem Jahr 2019 finden Kaufinteressenten auf der Homepage des Computermagazins Chip. Drei Viertel der Note macht f√ľr die Tester die gemessenen Performance im Bereich ‚ÄěLesen‚Äú aus. Schlie√ülich verwenden die meisten Nutzer die Speicher vorrangig dazu, bereits auf dem Ger√§t gespeicherte Inhalte abzurufen, zu bearbeiten oder zu streamen. Werden die Daten langsam abgerufen, dauert das √Ėffnen lange oder es kommt beim Streaming zum Stocken, dem sogenannten Buffering. Weitere 15 Prozent der Wertung macht die Schreibgeschwindigkeit aus: Langes Warten darauf, dass Dateien auf die externe Festplatte verschoben werden, kann f√ľr Nutzer nervig sein. Die verbleibenden zehn Prozent entfallen auf die Mobilit√§t. Hierbei geht es um die Frage, wie schwer und wie gro√ü die Zusatz-Speicher sind und wie leicht sie sich transportieren lassen. Auch die Frage, wie unempfindlich die externe Festplatten gegen St√∂√üe und St√ľrze sind, spielt f√ľr die Tester eine Rolle.

Auf dem ersten Platz mit der Wertung 1,0 landen punktgleich die Modelle Toshiba Canvio Advance 2TB und Toshiba Canvio Premium 2TB. Ganz knapp dahinter landen mit der Test-Wertung 1,1 die Modelle Toshiba Canvio Basics 2TB und Toshiba Canvio Basics 4TB. Einen immer noch ‚Äěsehr guten‚Äú dritten Platz im Test erreicht das Modell Freecom Tough Drive 3.0 2TB.

F√ľr Sparf√ľchse sehr interessant: Die Tester errechnen bei allen Modellen den Preis pro Gigabyte. Am g√ľnstigsten kommen Nutzer bei der externen Festplatte mit dem meisten Speicherplatz weg: der Toshiba Canvio Basics 4TB mit 2,5 Cent pro Gigabyte. Mit 5,5 Cent pro Gigabyte ist die Freecom Tough Drive 3.0 2TB laut Testergebnis am teuersten.