Fitnessbike

Die 7 besten Fitnessbikes im Vergleich

Technische Daten
Rahmengröße
Gewicht
Zulässiges Gesamtgewicht
Material Rahmen
Reifengröße
Erhältliche Farben
Ausstattung
Schaltung
Anzahl Gänge
Handbremse
R√ľcktrittbremse
Beleuchtung
Ständer
Nachteile

Fitnessbike-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Bei Fitnessbikes handelt es sich um auf Performance optimierte Tourenr√§der.
  • Als Sportger√§te dienen sie dem Muskel- und Ausdauertraining.
  • Sie sind in erster Linie als Zweitfahrr√§der geeignet. F√ľr den t√§glichen Gebrauch ben√∂tigen Fitnessbikes einen Umbau auf Stra√üentauglichkeit.
  • Man unterscheidet drei verschiedene Kategorien: Komfort-Fitnessbikes, Allround-Fitnessbikes und Speed-Fitnessbikes.

Das Fitnessstudio auf zwei Rädern

In den letzten Jahren dominierte das E-Bike den Fahrrad-Markt. Auch heute noch sind die komfortablen Zweir√§der sehr beliebt. Der Fahrradindustrie ist dieser Umstand hoch anzurechnen: Schlie√ülich ist es dem E-Bike zu verdanken, dass viele Menschen wieder den Weg auf das Fahrrad zur√ľckgefunden haben. F√ľr √ľbergewichtige Personen, Senioren mit schwachem Muskel- und Knochenapparat oder Menschen, die schon ewig nicht mehr auf einem Fahrrad gesessen haben, waren die E-Bikes die Rettung. Seit den 1980er Jahren ist der Fahrradmarkt aber sehr dynamisch. Existierten vorher nur gew√∂hnliche Gebrauchs- und sportliche Rennr√§der, kamen (abgesehen von der kurzen Bonanzarad-Mode) inzwischen etliche neue Typen auf dem Markt.

Die Entwicklung des Fitnessbikes

Mit den BMX-Fahrrädern wurden die pedalbetriebenen Zweiräder geländegängig. Die wenige Jahre später folgenden Mountain-Bikes stellten den dominierenden Fahrradtyp der kommenden Jahrzehnte dar. Jeder neue Boom verdrängte jedoch nicht die vorher beliebten Typen, sondern ergänzte das Angebot nur immer weiter. Es folgten die Trekking-Bikes, die Retro-Bikes und die Stadtfahrräder. Nun sind die Fitnessbikes auf dem Markt und besetzen eine kleine, aber feine Nische im weiten Feld der Fahrradindustrie.

Als Sport- und Spa√üger√§te sind Fitnessbikes dezidiert dazu geeignet, den¬†K√∂rper zu trainieren. Aus diesem Grund sollte es zwar keine ‚ÄěFitness-E-Bikes‚Äú geben, da dies der Idee dieses neuen Fahrradtyps zuwiderlaufen w√ľrde. Der Markt hat jedoch seine eigenen Gesetze, weshalb es bereits die ersten ‚ÄěFitness-E-Bikes‚Äú zu kaufen gibt.

Anders als ‚ÄěGebrauchsfahrr√§der‚Äú sind sie ideal, um Tagestouren mit festen Zwischenzielen oder lange Radtouren durchzuf√ľhren. Allerdings kommen Fitnessbiker jeden Abend in ihr Zuhause zur√ľck. Ein Fitnessbike wird nicht mit Gep√§ck beladen, sondern bleibt auf das N√∂tigste reduziert. Diese¬†Reduktion auf das Wesentliche¬†ist ab Gesch√§ft beziehungsweise ab Werk so weit, dass ein Fitnessbike keine Stra√üenzulassung hat. Um diese zu erhalten, sind Beleuchtung, Schutzbleche, Reflektoren und Klingel dazuzukaufen und zu montieren. Erst dann steht einer ausgedehnten Radtour nichts mehr im Wege.

Was genau ist also ein Fitnessbike?

Ein Verk√§ufer w√ľrde es folgenderma√üen formulieren: Bei einem Fitnessbike handelt es sich um ein Rennrad mit geradem Lenker. Hier w√ľrden einige Hersteller oder auch Liebhaber jedoch sofort widersprechen. Zwar stimmt es, dass ein Fitnessbike wie ein Rennrad mit geradem Lenker aussieht. Bei einem Fitnessbike sind aber s√§mtliche Komponenten auf das ideale Verh√§ltnis zwischen Ausdauer und Belastbarkeit ausgelegt. Rennr√§der sind hingegen Sportger√§te f√ľr vergleichsweise kurze Eins√§tze. Hersteller legen hier vor allem Wert auf die maximale Einsparung von Gewicht ‚Äď auch zu Lasten der Haltbarkeit. Ein Fitnessrad soll allerdings¬†sowohl leicht als auch robust¬†sein.

Dar√ľber hinaus sind die Rahmengeometrie und die Pedalerie eines Fitnessbikes so gestaltet, dass sie eine gerade K√∂rperhaltung unterst√ľtzen. Ein Fitnessbike ist daher eben kein Rennrad mit geradem Lenker, sondern vielmehr ein¬†auf Performance optimiertes Tourenrad.

Der Einsatz des Fitnessbikes

Fitnessbikes sind auf Trainingszwecke ausgerichtet und f√ľr diese Eins√§tze optimiert. Damit sollen sie das Fitnessstudio erg√§nzen beziehungsweise bei entsprechender Witterung sogar ersetzen. Das schr√§nkt ihre Gebrauchstauglichkeit ein. Bereits die erforderlichen Anbauten f√ľr eine Stra√üenzulassung akzeptieren viele Fitnessbike-Fahrer nur widerwillig.

Fitnessbikes sind¬†die idealen Zweitfahrr√§der. F√ľr den Tagesgebrauch sollte also noch ein weiteres Fahrrad zur Verf√ľgung stehen. Das gilt vor allem dann, wenn es sich beim Fahrrad um das prim√§re Fortbewegungsmittel handelt. Da Fitnessbikes vergleichsweise teuer sind, werden sie gern gestohlen. Allerdings m√∂chte ein Fitnessbike-Fahrer sein Sportger√§t nicht mit kiloschwerer Sicherheitstechnik zuh√§ngen. Der Einsatz des Fitnessbikes ist also in der Regel auf die Trainingsrunde mit anschlie√üender Heimkehr in den sicheren Hafen beschr√§nkt. F√ľr alles andere, was anderweitig mit dem Fahrrad zu erledigen ist, sollte ein zus√§tzliches robustes, g√ľnstiges und gut abschlie√übares Fahrrad vorhanden sein.

Wenn ausgew√§hlte Touren mit dem Fitnessrad anstehen, die nur mit dem Auto erreichbar sind, braucht es Vorbereitung. Fitnessr√§der sind zwar standardm√§√üig mit Schnellspannern f√ľr R√§der und Pedale ausgestattet, dennoch sollte es nicht einfach achtlos in den Kofferraum eines Wagens geworfen werden. Die Gefahr ist zu gro√ü, dass die Pedale den Rahmen zerkratzen oder einen Gelsattel aufrei√üen. F√ľr den Transport der Fitnessbikes sind der¬†Fahrrad-Dachgep√§cktr√§ger oder der Fahrradhalter¬†f√ľr die Heckklappe beziehungsweise die Anh√§ngerkupplung besser geeignet.

Die verschiedenen Varianten

Fitnessbikes gibt es in drei unterschiedlichen Kategorien:

  • Komfort
  • Allround
  • Speed

Komfort-Fitnessbikes

Ein Komfort-Fitnessrad ist dem klassischen Mountainbike beziehungsweise seiner schmaleren Variante, dem Trekking-Rad, sehr √§hnlich. Daf√ľr spricht die¬†Federung der Vordergabel. Es ist f√ľr leichtere Gel√§ndeeins√§tze wie Schotterwege oder gut befahrbare Waldwege noch verwendbar. Die R√§der haben im Vergleich zu Mountainbikes einen gr√∂√üeren Durchmesser. Dadurch ist das Komfort-Fitnessrad schneller als ein Mountainbike. Dar√ľber hinaus ist das Komfort-Fitnessbike konsequent auf Leichtbau ausgerichtet. Das macht es nicht nur schnell, sondern auch¬†transportabel.

Crosser-Bikes: Die Hybride

Zwischen dem Komfort-Fitnessrad und dem Mountainbike gliedert sich inzwischen noch das sogenannte ‚ÄěCrosser-Bike‚Äú ein. Dieses Fitnessrad mit erweiterter Gel√§ndeg√§ngigkeit und konsequentem Leichtbau unterscheidet sich von den Trekking-R√§dern vor allem im Gewicht. Trekking-R√§der waren bislang die R√§der, die unterhalb der Mountainbikes eingeordnet waren. Sie eignen sich aber eher dazu, sie mit Satteltaschen zu bepacken und wochenlang auf Tour zu gehen. Daf√ľr sind weder Crosser-Bikes noch Fitness-R√§der geeignet.

Allround-Fitnessbikes

Das Allround-Fitnessrad lässt sich als Mix aus Fitnessrad und Crossbike verstehen. Es ist geländegängiger als ein Komfort-Fitnessbike und kann damit eine größere Auswahl an Strecken befahren. Gleichzeitig ist es aber noch immer ein Fitnessrad, mit dem Radfahrer hohe Geschwindigkeiten erreichen können. Deshalb besitzt das Allround-Fitnessrad auch einige Eigenschaften des klassischen Rennrads.

Speed-Fitnessbikes

Das Speed-Fitnessbike ist mit großen Laufrädern und einer Bereifung ausgestattet, die eine gute Bodenhaftung bieten. Es kommt dem klassischen Rennrad sehr nahe. Neben der Sitzposition und der Form des Lenkers unterscheidet sich das Speed-Mountainbike vor allem durch die Tretkurbel und den Komfort der Gangschaltung vom Racer. Bei der Geländegängigkeit muss das Speed-Fitnessbike aber, wie das Rennrad auch, passen.

Der Aufbau eines Fitnessbikes

Fitnessbikes bestehen √ľblicherweise aus folgenden Elementen:

  • Rahmen und Gabel¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†
  • Gangschaltung
  • Bereifung¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†
  • Tretkurbel und Pedale
  • Bremsen
  • Lenker

Der Rahmen

Beim Rahmen kommt es darauf an, um welchen Typ Fitnessrad es sich handelt. Auf Geschwindigkeit optimierte Speed-Fitnessr√§der haben meist einen¬†handgefertigten Rahmen¬†undeine¬†starre Gabel aus¬†Carbonfaser. Dies verleiht ihnen eine hohe Verwindungssteifigkeit und ein sehr niedriges Gewicht. Allerdings vertragen Rahmen aus Carbonfaser St√ľrze und Schl√§ge nur sehr schlecht. Bei direkter Krafteinwirkung k√∂nnen sie leicht zerbrechen. Darum sollten Carbonfaser-Fitnessbikes keinesfalls im Gel√§nde zum Einsatz kommen.

Bei Allround-Fitnessbikes wird meist ein¬†Rahmen aus¬†Aluminiumrohr¬†und eine¬†Gabel aus Carbonfaser¬†verwendet. Sie bieten dem Rad den idealen Kompromiss zwischen Robustheit und niedrigem Gewicht. Das Komfort-Fitnessbike wird hingegen gem√§√ü den W√ľnschen des Anwenders konfiguriert.

Die Gangschaltung

Bei der Gangschaltung gibt es nur geringe Unterschiede zwischen den einzelnen Typen der Fitnessbikes. Speed-Fitnessbikes haben eine etwas¬†h√∂here √úbersetzung, damit Fahrer auch auf gerader Strecke richtig ‚ÄěGas geben‚Äú k√∂nnen. Allround-Fitnessbikes sind etwas¬†niedriger √ľbersetzt, sodass auch st√§rkere Steigungen gut zu bew√§ltigen sind.

Die Bereifung

Die Bereifung hängt vom jeweiligen Einsatz ab. Komfort- und Allround-Räder haben eine leicht bis stärker profilierte Bereifung. Speed-Fitnessbikes besitzen meist eine Glattbereifung, um auf asphaltierten Wegen möglichst wenig Reibungswiderstand zu erzeugen.

Tretkurbel und Pedale

Position und Auslegung der Tretkurbel sind auf die Sitzposition hin optimiert. Auf einem Fitnessrad sitzen Radfahrer mit geradem R√ľcken. Die Hersteller der Pedaltechnik haben bereits einige f√ľr Fitnessr√§der optimierte Modelle herausgebracht. Auf Fitnessr√§dern, vor allem auf den Speed-Varianten, werden gemeinhin¬†Klick-Pedale¬†verwendet. Das bedeutet, dass die Schuhe des Fahrers auf dem Pedal einrasten. Damit kann er die Druckbewegung des tretenden Fu√ües durch eine Zugbewegung des anderen Beins unterst√ľtzen.

Darauf kommt es beim Kauf an

F√ľr viele Verbraucher ist es die gr√∂√üte Schwierigkeit beim Kauf eines Fitnessbikes, die eigene Wunschvorstellung exakt zu definieren. Da es dem Begriff ‚ÄěFitnessbike‚Äú noch an einer exakten Definition mangelt und die Variabilit√§t bei dieser Fahrradgruppe entsprechend hoch ist, kommt ein weiteres Problem hinzu: Praktisch jedes Fahrrad l√§sst sich als Fitnessbike bezeichnen.

Kunden haben indes stets drei W√ľnsche, die ein Fitnessrad erf√ľllen sollte:¬†Qualit√§t,¬†Funktionalit√§t¬†und Individualit√§t. Der Preis ist hier meist zweitrangig. Die Qualit√§t muss stimmen, es muss die gew√ľnschte Leistung bringen und es muss zum Kunden passen. Aus diesem Grund gibt es keine Fitnessbikes ‚Äěvon der Stange‚Äú. Jedes einzelne Fahrrad wird auf den Kunden ma√ügeschneidert, damit es seiner Funktion als Trainingsger√§t so nahe wie m√∂glich kommt.

Als unterste Preisgrenze f√ľr ein Fitnessrad sind 1.000 Euro beinahe zu knapp. Allein der Rahmen kann bereits so viel kosten. Realistisch betrachtet sollten K√§ufer mit¬†Anschaffungskosten zwischen 1.500 und 2.000 Euro¬†rechnen, um ihr Wunschfahrrad zu erhalten. Bei diesem Preis sollte dann auch ein ordentliches, leistungsstarkes und individuell zugeschnittenes Fahrrad m√∂glich sein.

Kein Fahrrad f√ľr Schn√§ppchenj√§ger

Fitnessbikes sind heute noch nicht durchg√§ngig bei allen Fahrradherstellern im Programm. Das hat den Vorteil, dass dieser junge Zweig der Fahrradtechnik bislang nur von exzellenten Firmen bedient wird. Diese Modelle haben jedoch ihren Preis: Ein Fitness-Bike ist daher niemals ein ‚ÄěSchn√§ppchen‚Äú, sondern immer eine Investition, die gut √ľberlegt sein will.

Die Pflege und Instandhaltung

Als professionelles Sportger√§t ben√∂tigt das Fitnessbike ein gewisses Ma√ü an Pflege und Wartung. Ihr Fitnessbike sollten Sie deshalb¬†nach jeder Ausfahrt waschen. Das ist in wenigen Handgriffen erledigt und verhindert, dass sich Schmutzkrusten verh√§rten. Das Fetten von Bowdenz√ľgen, Kette und Umwerfer sollten Sie jedoch vorher lernen. Besonders bei der Schmierung der Kette ist das Motto ‚Äěviel hilft viel‚Äú fehl am Platz. Wenn die Fahrradkette bereits vor √Ėl trieft, wird sich der √Ėlfilm nach der n√§chsten Ausfahrt in eine Schleifpaste verwandeln. Diese tr√§gt mit jeder Umdrehung der Kette mehr Material von den Kettengliedern ab, sodass sie beginnt, sich zu l√§ngen. Die Schaltbarkeit setzt sich herab und irgendwann rei√üt die Kette endg√ľltig.

Zuverl√§ssigkeit ist hier ein sehr wichtiger Faktor: Schlie√ülich werden Fitnessbikes dazu verwendet, weite Strecken zu fahren. Ein Fitnessbiker hat auf diesen Touren meist keinerlei Gep√§ck oder Ausr√ľstung dabei, sondern will sich ganz auf sein Training konzentrieren. Wenn das Fahrrad jedoch zwischendurch versagt, ist der Fahrer in Schwierigkeiten.

Wer noch unerfahren mit der Pflege von Fahrr√§dern ist, sollte es sich von einem Profi zeigen lassen. Letzten Endes sparen Sie damit hohe Werkstattkosten und k√∂nnen mit Stolz von sich behaupten, Ihr Fahrrad richtig zu beherrschen. Solange man aber noch kein Profi in der Fahrradwartung ist, geh√∂rt eine¬†regelm√§√üige Inspektion in der Fachwerkstatt¬†dazu. Da es sich um recht hochwertige Produkte handelt, ist eine regelm√§√üige Inspektion beim Fahrradh√§ndler des Vertrauens vorteilhaft. Vor allem beim ‚ÄěEinmotten‚Äú und ‚ÄěAusmotten‚Äú sollte der Fachh√§ndler alle sensiblen Punkte wie den Reifendruck, das Profil, die Sicherheit und die Einstellung von Bremsen, Gabel und Schaltung √ľberpr√ľfen.

Weiterf√ľhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich von Fitnessbikes. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Die¬†Stiftung Warentest¬†nahm sich vor einigen Jahren den zu der Zeit neu aufkommenden Fitnessbikes an. Im Heft vom Mai 2003 findet sich ein ausf√ľhrlicher Vergleich mit √ľber 30 R√§dern. Siebzehn Jahre sind in der Entwicklung der Fahrradtechnik aber eine halbe Ewigkeit. Heute hat dieser Test also keine Relevanz mehr.

Das Portal¬†Radfahren.de¬†testete im Jahr 2017 sechs Fitnessbikes aus der Budget-Klasse f√ľr weniger als 1.000 Euro. Es fiel sofort ins Auge, dass in dieser Preisklasse sogar Fahrr√§der des etablierten Motorrad-Herstellers¬†KTM¬†verf√ľgbar sind. Das¬†Strada 800 Speed¬†schlie√üt im Test nicht nur mit guten Noten ab, sondern wird sogar als Einsteiger-Rad empfohlen. Der g√ľnstige Preis von 899 Euro tr√§gt mit Sicherheit dazu bei. Betrachtet man das¬†Strada 800 Speed¬†jedoch genauer, ist nur schwer zu erkennen, wo die Eigenst√§ndigkeit zum Fitnessbike zu finden ist. Tats√§chlich handelt es sich bei diesem ‚Äď mit Sicherheit sehr guten ‚Äď Fahrrad vielmehr um ein konventionelles Rennrad. Dazu geh√∂rt auch der gebogene Rennrad-Lenker.

Noch g√ľnstiger als das Rennrad von¬†KTM¬†ist der von¬†Radfahren.de¬†gek√ľrte Preis-Leistungs-Sieger. Das¬†Roadlite 6.0¬†von¬†Canyon¬†kostet lediglich 799 Euro. Das ist f√ľr ein Fitnessbike ‚Äěvon der Stange‚Äú zwar die unterste akzeptable Preisklasse, daf√ľr bekommen K√§ufer aber einiges geboten: Der Aluminium-Rahmen macht das Fahrrad mit 10,3 Kilogramm zu einem Leichtgewicht. Auf den Rahmen gibt der Hersteller aber eine Garantie von sechs Jahren, was f√ľr einen Aluminium-Rahmen beachtlich ist.

Das Fitness- und Lifestyle-Magazin¬†FIT FOR FUN¬†nahm 2012 einige Fahrr√§der unter die Lupe, die als Fitnessbike angeboten wurden. Bei diesem Vergleichstest f√§llt auf, dass zahlreiche Hersteller und H√§ndler selbst noch Probleme mit dieser Bezeichnung haben. So wird das von den Testern mit ‚ÄěSehr gut‚Äú bewertete und als ‚Äěsehr ausgewogen‚Äú gelobte¬†Felt¬†QX100 von gro√üen Fahrradh√§ndlern nur profan als ‚ÄěHerrenfahrrad‚Äú bezeichnet. Genauso steht es um das¬†Cube Nature.¬†FIT FOR FUN¬†bewertet es als Fitnessbike mit der Testnote ‚ÄěSehr gut‚Äú. F√ľr¬†Cube¬†selbst ist die¬†Nature-Baureihe aber die Bezeichnung der Tourenfahr√§dern vorbehalten. Diese Unsch√§rfen ziehen sich durch den gesamten Test. Letzten Endes ist der beste Tipp f√ľr unentschlossene Kaufwillige vielleicht der, sich nicht so sehr von den Begriffen, Benennungen und Bezeichnungen durcheinander bringen zu lassen.