Unsere Redakteure bewerten die Produkte unabhängig, Netzsieger verdient aber gegebenenfalls Geld, wenn Sie unsere Links anklicken. Erfahren Sie mehr.

LOADING

Anti-Spyware

Die beste Anti-Spyware im Vergleich

Diego Diana

Schutzfunktionen

Performance

Bedienung

Hilfe & Support

Aktiv vor Spyware schützen

Das Wichtigste in Kürze
  • Anti-Spyware ist eine spezielle Antivirus-Software für den Schutz persönlicher Daten.
  • Ein Spyware-Tool durchforstet den Computer nach potentiellen Spionen und setzt deren Aktivitäten ein Ende.
  • Die Funde werden deaktiviert und zu einem Quarantäne-Ordner gesendet.
  • Digitale Spione sind nicht nur ärgerlich, sondern wirken sich unter anderem negativ auf die Arbeitsgeschwindigkeit des Rechners aus.
  • Mit einigen Präventivmaßnahmen schützen sich User aktiv vor dem Befall durch Spyware.

1. Spyware aktiv entfernen

Spyware: Eine ernst zu nehmende Bedrohung
Laut einer Recherche des IT-Verbandes Bitkom wurde circa ein Drittel der deutschen Betriebe zwischen 2012 und 2013 Opfer von Cyberangriffen.

Das Internet ist nicht nur eine schier unerschöpfliche Informationsquelle, sondern auch eine riesige Werbeplattform. Im besten Fall erscheinen die Produkthinweise nur am Rand oder sehr dezent auf einer Homepage. Im schlechtesten Fall blitzen Pop-Ups auf, die jedes Mal umständlich weggeklickt werden müssen – so wird aus dem Surfen im Netz schnell eine nervenaufreibende Angelegenheit. Wer die Werbung dann doch einmal genauer betrachtet, dem fällt schnell auf, dass oft ausgerechnet die Produkte beworben werden, nach denen man bereits zuvor suchte – ein klarer Fall von personalisierter Werbung. Doch wie kommen die Anbieter der angepriesenen Artikel an diese Informationen? Möglich macht das eine besondere Art von Software – die sogenannte Spyware. Sie hackt sich in das System und sammelt unbemerkt Informationen über Surf- und Kaufverhalten.

Wer verbreitet Spyware?

Spyware kann auf verschiedenen Wegen auf dem Rechner gelangen, so tarnt sich diese beispielsweise gern als Applikation. Beim Herunterladen des Programmes installiert sich die Spyware automatisch auf dem Rechner. Die meiste Adware verbirgt sich allerdings hinter unseriösen Webseiten wie Glücksspiel- oder Erotik-Portalen. Hier lauert die Spyware einen ahnungslosen Besucher auf und schleust sich beim Aufrufen der Homepage in den Computer ein, um dort unbemerkt die Aktionen des Nutzers auszuspähen.

Was geschieht mit den gestohlenen Informationen?

In den meisten Fällen landen die persönlichen Daten in den Händen von Unternehmen und werden zur Erstellung eines Kaufverhalten-Profils verwendet. Das erklärt die personalisierte Werbung in Form von Pop-Ups und Bannern, auf welche der User beim Navigieren regelmäßig stößt. Die Gefahren, die Spyware mit sich bringt, übersteigen dennoch oft diesen harmlosen Bereich. Unter anderem gelingt es Hackern und Identitätsdieben mit der Hilfe von Schadprogrammen, Passwörter und PINs abzugreifen oder Online-Bankkonten auszuplündern.

Ein unentbehrlicher Schutz gegen Spyware

Das Perfide an Spyware ist deren vermeintliche Harmlosigkeit: Einmal installiert, versteckt sich das Programm unter dem Deckmantel einer nützlichen Anwendung. Vor allem für Computer-Neulinge ist es dann sehr schwierig, die Gefahr von der brauchbaren Applikation zu unterscheiden und die Spyware als Schadsoftware zu entlarven.

Schutz
Der digitale Schutz eines Virenscanners ist für die Security im Internet unentbehrlich.

Mittlerweile existieren Programme, die sich für das Suchen und Entfernen von Spyware und ähnlichen Anwendungen eignen. Mit der Hilfe unterschiedlicher Tools durchforstet das digitale Helferlein den Computer nach den unerwünschten Eindringlingen, enttarnt verdächtige Aktionen und leitet entsprechende Gegenmaßnahmen ein.

Nur wenige Hersteller bieten Anti-Spyware-Tools als separates Produkt an. Normalerweise gehört es zum Portfolio von Antivirenprogrammen oder Security-Suiten. Ein integriertes Scan-Tool durchsucht den Computer und benachrichtigt den User im Falle einer potenziellen Spyware-Infektion. Die gefährlichen Funde werden dann direkt vom System entfernt oder in einem speziellen Quarantäne-Ordner gesammelt. Dieser Ordner erlaubt es dem Nutzer, einen Blick auf die potentiellen Funde zu werfen und über den Verbleib der jeweiligen Datei im Einzelfall zu entscheiden. Mit nur einem Mausklick kann er dann die nützlichen Anwendungen wiederherstellen und die wirklich schädlichen Files endgültig vernichten.

2. Ist mein PC von einer Spyware infiziert?

Ohne die Unterstützung einer gut ausgestatten Antivirus-Software sind Nutzer den Machenschaften von Spyware schutzlos ausgeliefert. Die Schädlinge durchbrechen unbemerkt die Schutzsysteme des Computers, sammeln heimlich persönliche User-Daten und beobachten dessen Aktivitäten. Je nach Spyware unterscheidet sich auch die Form der Attacke. Einige Schadprogramme lauern zum Beispiel unter der Oberfläche scheinbar harmloser Webseiten. Sobald der Nutzer die infizierte Internetseite aufruft, wird die Malware unauffällig aktiviert und lädt sich heimlich auf den Computer. Andere Schadprogramme verbreiten sich dagegen durch Share- und Freeware. Dabei handelt es sich um nützliche Software oder Plug-ins, die im Internet kostenlos angeboten werden. Ihre Nutzungsbedingungen autorisieren die heimliche Übertragung persönlicher Daten an Dritte. Mit der Zustimmung bewilligt der User somit die Installation der dazu nötigen Spyware.

Wie kann Spyware am PC erkannt werden?

Obwohl Spyware im Hintergrund agiert, gibt es zumeist eindeutige Signale, die auf einen Befall hinweisen. Unter anderem stellen eine langsame Arbeitsweise der CPU oder unerwartete Störungen im Browser die üblichen Folgen einer Spionage-Aktion des Schädlings dar. Diese typischen Anzeichen, deuten auf eine Attacke mit Spyware an:

Der Rechner
Häufig bremst Spyware die Arbeitsgeschwindigkeit eines Computers spürbar aus. Einige Funktionen reagieren nicht auf die Befehle des Nutzers, das Betriebssystem stürzt regelmäßig ab.
Der Browser
Weitere Symptome zeigen sich außerdem in der Funktionsweise des Browsers. Es kann unter anderem vorkommen, dass der Internet-Explorer nicht die gewünschten Webseiten aufruft, oder dass bei einer Web-Suche eigenartige Ergebnisse angezeigt werden. Nicht selten ändert Spyware auch die Startseite.
Das Surfen im Internet
Infolge eines Spyware-Angriffes läuft das Navigieren im Internet äußerst langsam. Aktivitäten wie etwa das Herunterladen von Programmen und Upgrades werden beeinträchtigt. Nicht zuletzt sollte der Nutzer auf unerwartete Verbindungsversuche achten. Viele Spionage-Programme sind daran erkennbar, dass sie ohne Erlaubnis eine Internetverbindung herstellen.

Spyware auf mobilen Endgeräten

Die „aktiven Inhalte“
Der Begriff „aktive Inhalte“ bezeichnet Programme, welche die Ausführung von Online-Animationen und Videos ermöglichen. Diese Applikationen werden manchmal von unseriösen Webseiten ausgenutzt, um Spy- und andere Malware unbemerkt auf den Computer zu schleusen.

Auch Smartphones und Tablets bleiben von Spyware-Angriffen nicht verschont. In mobilen Geräten macht sich die Präsenz von Spionage-Software anhand einiger spezifischer Symptome bemerkbar. Ein infiziertes Smartphone arbeitet zum Beispiel langsam, da die Schadprogramme seinen Prozessor stark auslasten. Auch ein zu hoher Verbrauch des Datenvolumens weist auf einen möglichen Angriff hin. Die Spionage-Programme nutzen die Internetverbindung des Handys, sodass die verfügbaren Gigabyte viel schneller als erwartet ausgeschöpft werden. Treten derartige Ungereimtheiten auf, empfiehlt es sich, suspekte Programme zu löschen. Hinter solchen Anwendungen verstecken sich die meisten Schadprogramme. Es empfiehlt sich zudem dringend, eine Anti-Spyware-App auf dem Mobilgerät zu installieren. Zum Schutz von Handys und Tablets existieren mittlerweile zahlreiche Schutzprogramme, die maximale Sicherheit garantieren.

3. Die nötige Prävention

Nicht nur bei echten Krankheiten, sondern auch bei digitalen Viren und Malware gilt: Vorsorge ist immer besser als Nachsorge. Einige Präventivmaßnahmen können dem Nutzer dabei helfen, die Sicherheit des Computers zu erhöhen und die Wahrscheinlichkeit einer Spyware-Attacke zu verringern.

Vorsichtiges Surfen
Praevention
Eine gute Anti-Spyware ermöglicht sicheres Navigieren im Internet.

Wie bei anderen Cyberbedrohungen gilt auch für Spyware die allgemeine Regel: je unseriöser die Webseite wirkt, desto höher fällt die Wahrscheinlichkeit einer Infektion aus. Beim Surfen sollte der Nutzer deshalb im besten Fall nur sichere und vertrauenswürdige Webseiten aufrufen. Wird dagegen eine unbekannte Internetseite aufgerufen, empfiehlt es sich, die Ausführung von aktiven Inhalten zu deaktivieren. Diese Funktionen sind oft für die Aktivierung einer Spyware verantwortlich. Ein regelmäßiges Update des Webbrowsers und des Betriebssystems schützt dabei, die Sicherheitslücken im Computer zu reduzieren.

Nutzungsbedingungen überprüfen

Nicht selten lauern Spyware und Spionage-Apps auch hinter kostenlosen Plug-ins. Ein wahlloses Herunterladen derartiger Programme und anderer Tools führt daher häufig zur Aktivierung der gefährlichen Schadsoftware. Vor der Installation sollten User deshalb zuerst abwägen, ob die Anwendung tatsächlich notwendig ist. Außerdem empfiehlt es sich, einen Blick in die Lizenzvereinbarungen zu werfen, da sich hier zumeist wichtige Auskünfte über die Datenschutzbestimmungen finden. Derartige Dokumente enthalten oft wichtige Auskünfte über den Umgang des Software-Herstellers mit sensiblen Daten.

Installation eines zuverlässigen Schutzes

Eine gute und stets aktuelle Anti-Spyware ist für das sichere Navigieren unentbehrlich. Vor dem Kauf sollte der Nutzer auf die Programm-Ausstattung achten. Ein Anti-Spyware-Scanner ist besonders hilfreich, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen. Notwendig ist nicht selten auch eine Firewall, welche den User benachrichtigt, falls sich die Applikation mit dem World Wide Web verbindet.

4. Die verschiedenen Arten von Spyware

Das Ziel einer Spyware besteht darin, die persönlichen Informationen des Nutzers auszuspähen und sensible Daten an unbefugte Dritte zu übermitteln. Spionage-Softwares bedienen sich jedoch unterschiedlicher Vorgehensweisen. Art und Gefahrenpotential der Malware definieren häufig den Infektionsweg. Dementsprechend existieren auch unterschiedliche Mittel und Wege, um die Bedrohung zu beseitigen.

Im Fall einer Spyware-Infektion ist die korrekte Beurteilung des Problems von entscheidender Bedeutung. Nur mit der richtigen Diagnose kann der User die Schadsoftware rechtzeitig entfernen und ihre Aktivität auf dem Rechner möglichst minimieren.

Adware-Symbol

Adware

Der Terminus „Adware“ bezeichnet Programme, die nervende Online-Werbung erzeugen. Häufig verstecken sich derartige Anwendungen in Freeware und entfalten ihr Potential erst nach der unbedachten Installation. Nach der Installation modifiziert die Adware häufig die Toolbar und verändert die Startseite des Internet-Browsers.
HiJacker-Symbol

Browser-Hijacker

Um in das System einzudringen, nutzen Browser-Hijacker Sicherheitslücken im Browser aus. Hierauf manipulieren diese die Systemeinstellungen. Nicht selten haben Browser-Hijacker noch weitere Schadprogramme im Schlepptau, so etwa Würmer oder Trojaner.
Keylogger-Symbol

Keylogger / Passwort-Diebe

Wie Browser-Hijacker profitieren diese Programme von den Sicherheitslücken im Browser. Nach der Installation protokolliert eine solche Anwendung sämtliche Eingaben. Auf diese Weise gelangt das bösartige Programm an Passwörter und PINs des Nutzers.
PUP-Symbol

Potentiell Unerwünschte Programme“ (PUP)

Bei den sogenannten „Potentiell unerwünschten Programmen“ (kurz „PUP“) handelt es sich um Softwares, die mit vorgetäuschten Virus-Meldungen falschen Alarm schlagen. Diese Schädlinge machen sich auf dem Rechner mit Mitteilungen wie „Ein Virus hat Ihren Computer infiziert“ bemerkbar. In den meisten Fällen liegt allerdings keine Gefährdung für System und Daten vor. Derartige Benachrichtigung sind nicht nur störend. Ein PUP verhält sich oft wie eine Spyware: Sie ändern unbefugt die Einstellungen des Browsers und beeinträchtigen seine Funktionen.

5. Schützen kostenlose Programme auch zuverlässig?

Neben kostenpflichtigen Produkten findet sich im Internet auch kostenlose Anti-Spyware wie das Produkt SUPERAntiSpyware. Einmal auf dem PC installiert, versprechen diese kostenlosen Schutzprogramme maximale Wirksamkeit gegen Spyware, Adware, Malware, Würmer und andere Arten von Viren. Wer seinen Spyware-Schutz möglichst ohne jeden finanziellen Aufwand erhalten möchte, für den erscheint eine solche Alternative auf den ersten Blick sicherlich sehr attraktiv. Zum Nulltarif erhält der User alle wichtigen Abwehr-Tools, welche auch kostenpflichtige Programme zur Verfügung stellen. Eine Firewall zum Schutz vor unbefugten Netzwerkzugriffen oder ein Scan-Modus zur regelmäßigen Kontrolle der gespeicherten Dateien gehören zur Grundausstattung einer freien Anti-Spyware. Doch wie sieht es mit ihrer Effizienz aus? Können frei downloadbare Antivirus-Programme dem Vergleich mit ihren kostenpflichtigen Pendants standhalten?

Kostenlose Antispyware oft selbst Spyware

User, die sich für ein kostenloses Programm entscheiden, sollten sich vor der Installation über das tatsächliche Können informieren. Denn viele Produkte halten einfach nicht, was sie versprechen. Zum Beispiel weist die Firewall große Sicherheitslücken auf oder wichtige Funktionen müssen mitunter separat dazu gekauft werden. Manche kostenlose Anti-Spyware ist sogar für den Rechner schädlich. Hinter ihren Funktionen verstecken sich etwa gefährliche Adware und Keylogger.

Der Schutz ist mangelhaft oder funktioniert nicht richtig

Infektion
Ein System-Scanner benachrichtigt den Nutzer über Spyware-Befall.

Unter den kostenlosen Anti-Spyware-Programmen finden sich nur selten solide Produkte. Im Vergleich zu den kostenpflichtigen Konkurrenten verfügen diese Programme allerdings über einen sehr beschränkten Funktionsumfang. Der Malware-Scanner arbeitet häufig mit einer veralteten Signatur-Datenbank zusammen, und auch der Quarantäne-Ordner erfüllt allenfalls bedingt seinen Zweck. Die Folgen sind für Nutzer unangenehm: Das Schutzsystem erkennt nicht die wahren Bedrohungen, stattdessen werden ohne besonderen Grund nützliche Funktionen deaktiviert.

6. So vergleichen wir

Unerfahrene User, die sich zum ersten Mal nach einer Anti-Spyware umschauen, haben bei der Suche viele Faktoren zu berücksichtigen. Einige Produkte eignen sich perfekt für den Schutz gegen aktuelle und gefährliche Schadprogramme, verlangen aber vom User zugleich tiefergehende Computerkenntnisse. Andere Anwendungen zeichnen sich dagegen zwar durch hohe Benutzerfreundlichkeit aus, verfügen allerdings über beschränkte Scan-Funktionen, die gegen die neusten Bedrohungen wenig taugen. Nicht zuletzt ist die Kompatibilität mit dem Betriebssystem ein weiterer Aspekt, den der Kunde beim Kauf einer Anti-Spyware berücksichtigen muss.

Um Personen eine allgemeine Orientierungshilfe zu geben, hat die Redaktion die besten Anti-Spyware-Lösungen unter die Lupe genommen und miteinander verglichen. In unserem Anti-Spyware-Test erfahren Leser schnell, welche Funktionen und Anwendungen zum Schutz des Computers die verschiedenen Softwares anbieten. Um die diversen Produkte unparteiisch zu analysieren und zu beurteilen, hat sich die Redaktion auf die folgenden vier Bewertungskriterien festgelegt:

Schutzfunktionen

Im Anti-Spyware-Test werden zuerst die verschiedenen Tools, welche die Programme zum Schutz des PCs zur Verfügung stellen, untersucht. Der Fokus liegt hier hauptsächlich auf den Funktionen gegen Spyware-Bedrohungen. Einige Anwendungen wie ein Spam-Schutz und ein Anti-Keylogger, welche das Ausspähen der Computer-Aktivitäten verhindern, sind in einer zuverlässigen Software unentbehrlich. Die besten Anti-Spyware-Lösungen verfügen zudem über ein effizientes Scan-System, das die Sektionen des Rechners nach potentiell schädlichen Files durchsucht. Dadurch erhält der Nutzer einen präzisen Überblick über die PC-Abläufe und kann schnell diejenigen deaktivieren, die er für gefährlich hält. Neben einer zuverlässigen Grundausstattung gegen Spyware beinhalten hochwertige Programme diverse Schutzfeatures gegen andere Bedrohungen wie etwa Trojaner, Würmer, Viren oder Phishing-Programme. So entfernt der User sämtliche gefährliche Malware von seinem Computer. Nicht zuletzt sollten User auf Sicherheitsvorrichtungen für ein geschütztes Online-Banking achten. Denn wenn es ans Geld geht, werden Datendiebstähle schnell nur allzu schmerzhaft spürbar.

Performance

Außerdem sind die technischen Anforderungen, welche für einen reibungslosen Ablauf auf dem PC sorgen, ungemein wichtig. Hier erfahren die Leser, ob die Software nur mit Windows kompatibel ist oder der Anbieter auch eine Version für Mac zur Verfügung stellt. Weiterhin werden hier die verschiedenen Versionen der Betriebssysteme aufgelistet, welche die Anti-Spyware-Software unterstützt. Zudem beeinflusst das Installations-Verfahren die Benotung. Eine Installation muss schnell und problemlos erfolgen und darf andere Computer-Prozesse nicht beeinträchtigen.

Bedienung

Selbstverständlich entscheidet auch eine intuitive und übersichtliche Benutzeroberfläche über den Erfolg einer Anti-Spyware-Lösung. Der dritte Bewertungspunkt konzentriert sich deshalb auf die Handhabung der Programme. Die Benutzeroberfläche ist von zentraler Bedeutung. Die verschiedenen Schnittstellen des Programmes müssen klar und deutlich strukturiert sein, sodass auch Computer-Neulinge dessen Funktionen beherrschen. In die Bewertung fließen zudem die Befehlselemente, welche den Umgang mit der Software zusätzlich erleichtern. Einige Programme beinhalten einen Backup-Ordner, der einen präzisen Überblick über die von der Anti-Spyware entfernten Files ermöglicht. Rettungsfunktionen helfen dem User außerdem dabei, die hier gelandeten Dateien wiederherzustellen, wenn sie ungefährlich sind. Wie jede Antivirus-Software benötigt eine Anti-Spyware zuletzt eine regelmäßige Aktualisierung ihrer Schutzfunktionen. Gute Produkte laden die nötigen Updates automatisch ohne ein Zutun des Anwenders herunter.

Hilfe & Support

Auch bei einer sehr benutzerfreundlichen Software können sich jederzeit Fragen oder Probleme seitens der Nutzer ergeben. Dieser letzte Punkt im Test thematisiert den Support der verschiedenen Hersteller. Zunächst liegt der Fokus auf der Homepage der Anbieter. Neben ausführlichen Auskünften über die Tools sind hier eine FAQ-Schaltfläche für die erste Hilfe unerlässlich. Einige Hersteller bieten außerdem ein Community-Forum, über welches der Nutzer Rat von anderen Usern einholen kann. Lässt sich das Anliegen auf diesen Wegen nicht lösen, ist der Direktkontakt von besonderer Bedeutung. Zu diesem Zweck stellen gute Anbieter einen E-Mail-Support oder eine telefonische Hotline zur Verfügung, auf welche man im Ernstfall zurückgreifen kann.

badgeFazit der Redaktion

Aus der Benotung der einzelnen Kategorien – in jeder können dabei maximal 5.00 Punkte erzielt werden – errechnen wir eine Gesamtnote für jedes Produkt. Daraus ergibt sich die Platzierung der Anbieter. Hierbei sollte der Leser jedoch nicht vergessen, dass der Vergleich lediglich als Orientierungshilfe dient. Welcher Aspekt letztendlich ausschlaggebend ist, muss jeder Interessent für sich selbst abwägen.

Aufgrund des großen Funktionsumfangs hat das Programm Bitdefender Antivirus Plus im Vergleich besonders gute Noten erhalten. Die Software überzeugt vor allem durch die Tools zum Schutz vor Phishing-Programmen und die zuverlässigen Scan-Funktionen, welche die Computer-Prozesse durch das innovative Cloud-System nur geringfügig belasten. Neben diesem Produkt hat die Anti-Spyware Kaspersky Anti-Virus ebenfalls gute Noten erhalten. Zu einem vergleichsweise erschwinglichen Preis sichert sich der User hier interessante Anwendungen für die Abwehr gegen Trojaner, Viren und Adware. Außerdem besitzt die Anwendung eine übersichtliche Benutzeroberfläche. Für all diejenigen, die auf der Suche nach einem ganz besonders benutzerfreundlichen Tool sind, erweist sich SpyHunter als ein sehr empfehlenswertes Programm. Seine sehr übersichtliche Oberfläche erleichtert den Umgang mit den wichtigsten Scan-Funktionen, ohne die Qualität des Schutzes vor Schädlingen zu beeinträchtigen.