Unterwasserkameras

Die 7 besten Unterwasserkameras im Test & Vergleich

Produktinformation
Hersteller
Outdoor-Eigenschaften
Wasserdicht bis
Stoßfest
Staubdicht
Bildqualität
Auflösung
Stärke optischer Zoom
Optischer Bildstabilisator
Konnektivität
MicroUSB
USB Typ C
USB 2.0
HDMI-Anschluss
Bluetooth-fähig
WLAN-fähig
Speicher
Interner Speicher
MicroSD
Display
Displaygröße
Touchscreen
Gorilla Glass
Sonstiges
GPS
Manuelle Einstellung möglich
Akkulaufzeit
Maße
Gewicht

Unterwasserkamera-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Hochwertige Unterwasserkameras gibt es in unterschiedlichen Qualit√§tsstufen und Preisklassen f√ľr Einsteiger wie auch Profis.
  • Die Tauchtiefe, der Pixelwert und das Objektiv z√§hlen neben dem Preis zu den wichtigsten Kaufkriterien.
  • Viele Unterwasserkameras bieten hilfreiche Zusatzfunktionen wie WLAN und WiFi, GPS oder auch einen Kompass.
  • Sollte das Ger√§t angesichts der anspruchsvollen Rahmenbedingungen unter Wasser an seine Grenzen geraten, sorgt sp√§testens die nachtr√§gliche Bildbearbeitung f√ľr brillante Ergebnisse.

Scharfe Bilder unter der Wasseroberfläche

Die Unterwasserwelten unseres Planeten geh√∂ren zu den faszinierendsten Eindr√ľcken √ľberhaupt. Wie sch√∂n w√§re es, diese farbenpr√§chtigen Bilder dauerhaft festzuhalten und die Erinnerungen jederzeit wieder aufleben zu lassen. Eine hochwertige Unterwasserkamera bietet genau diese M√∂glichkeit.

Digitale Unterwasserkameras ähneln anderen digitalen Kameras sehr. Allerdings sind sie dank ihres speziellen Gehäuses absolut wasserdicht und insgesamt wesentlich kompakter als Kameras, die ausschließlich an Land Verwendung finden. Unterwasserkameras kommen vor allem beim Schnorcheln, Tauchen und Schwimmen zum Einsatz. Sie bieten folgende Vor- und Nachteile:

Vorteile
  • Wasserdicht
  • Sto√üfest
  • Frostsicher
  • Einfache Bedienung
  • Inklusive Bildstabilisator
  • WiFi und GPS in der Regel Standard
  • Hohe Serienbild-Geschwindigkeit
  • Hohe bis sehr hohe Bildqualit√§t
Nachteile
  • Mitunter nur ein geringer Zoom einstellbar

Die unterschiedlichen Unterwasserkamera-Arten

Unterwasserkameras lassen sich in unterschiedliche Kategorien einteilen, die wir hier näher erläutern:

  • Digitale Unterwasserkameras: Diese digitalen Kompaktkameras weisen kein zus√§tzliches Geh√§use auf. Sie eignen sich f√ľr den Einsatz in Tiefen von bis zu zehn Metern und bieten eine Laufzeit von maximal einer Stunde.
  • Unterwasser-Geh√§use: ‚ÄěNormale‚Äú Fotokameras und Action-Camcorder lassen sich in speziellen Unterwasser-Geh√§usen unterbringen. Diese Geh√§use bestehen in der Regel aus einer hochwertigen Folie, die gleichzeitig stabil und flexibel ist. Unterwassergeh√§use sind einsetzbar f√ľr Tauchtiefen von bis zu zehn Metern. Diese Angabe bezieht sich nicht auf die Wasserdichtigkeit, sondern auf den Tiefendruck, der unterhalb dieser Grenze herrscht. Ab hier l√§sst sich die Digitalkamera nicht mehr bedienen.
  • Spezielle Unterwasserkameras: Bei dieser Kategorie handelt es sich um sehr hochwertige Kameras, die speziell f√ľr den Einsatz unter Wasser konstruiert sind. Sie liefern hervorragende Bildergebnisse bei Tiefen von 50 Metern und mehr.
  • Einweg-Unterwasserkameras: Diese Art digitale Unterwasserkamera befindet sich in einem dichten Geh√§use. Die Bilder werden auf einem klassischen Film gespeichert, der entwickelt werden muss. Solche Einweg-Modelle sind sehr preiswert und k√∂nnen etwa 24 bis 28 Fotos aufnehmen. Tests haben gezeigt, dass sie noch bei einer Tauchtiefe von etwa 15 Metern genutzt werden k√∂nnen.

Darauf kommt es beim Kauf an

Beim Fotografieren von Objekten unter Wasser muss eine Kamera recht hohe Erwartungen erf√ľllen. Die Sichtweite ist deutlich geringer als an Land, was unter anderem durch die Schwebestoffe im Wasser verursacht ist. Hinzu kommt der h√∂here Brechungsindex, der im Wasser h√∂her ist als in der Luft und bestimmte Licht-Wellenl√§ngen filtert. Eine hochwertige Unterwasserkamera sorgt dennoch f√ľr exzellente Bilder ohne Blau- oder Gr√ľnstich. Wer bereits Erfahrung im Fotografieren unter Wasser hat, wei√ü, dass die Meerestiere sich immer in Bewegung befinden und auch die Str√∂mungen ein anspruchsvolles Hobby daraus machen.

Beim Kauf einer Unterwasserkamera sind daher unterschiedliche Punkte zu beachten, damit die Ergebnisse scharf und farbtreu sind. Zu den wichtigsten Kaufkriterien gehören

  • die maximale Tauchtiefe,
  • das Display,
  • der Pixelwert,
  • das Objektiv,
  • die Bedientasten,
  • die Bildbearbeitung,
  • die Videoerstellung sowie
  • zus√§tzliche Funktionen.

Auch die Marke beziehungsweise der Hersteller k√∂nnen bei der Wahl der idealen Unterwasserkamera durchaus eine Rolle spielen, da viele Hobby- und Profi-Fotografen auf ‚Äěihren Hersteller‚Äú oder ‚Äěihre Marke‚Äú schw√∂ren.

Die maximale Tauchtiefe

Der Wert der maximalen Tauchtiefe h√§ngt unmittelbar mit der Wasserdichtigkeit der Kamera zusammen. Je tiefer der Fotograf taucht, desto h√∂her ist der Druck, der auf die Unterwasserkamera wirkt. Sehr hochwertige Modelle eignen sich f√ľr Tauchtiefen von 50 Metern und mehr. Entsprechend aufw√§ndig sind diese Kameras konstruiert. Preislich liegen sie im obersten Segment. Wer in einem Badesee fotografieren m√∂chte, wird vermutlich mit einer preiswerten Kamera zufrieden sein, die sich f√ľr Tiefen bis etwa f√ľnf Meter eignet.

Der Markt bietet jedoch recht g√ľnstige Unterwasserkameras, die f√ľr Tiefen von bis zu 25 Metern ausgelegt sind. Wichtig ist hier, genau zu √ľberlegen, f√ľr welche Einsatzzwecke die Kamera genutzt werden soll. Grunds√§tzlich ist immer eine h√∂here Kalkulation empfehlenswert.

Das Display

Taucher- und Schnorchelbrillen verzerren die Sicht auf das Display, Schwebeteilchen im Wasser tun ihr Übriges dazu. Umso wichtiger ist die Größe und Schärfe des Displays. Empfehlenswert sind Unterwasserkameras, deren Display eine Größe von wenigstens 2,5 Zoll aufweist.

Der Pixelwert

Wer gestochen scharfe Unterwasser-Bilder schießen möchte, sollte unbedingt auf den Pixelwert der Kamera achten. Bewegt sich der Wert um die zehn Megapixel, sollten die Ergebnisse mehr als zufriedenstellend sein. Abhängig vom gesamten Preis-Leistungs-Verhältnis der Unterwasserkamera darf der Pixelwert gern höher ausfallen.

Das Objektiv

Ein pr√§zises und lichtstarkes Objektiv erm√∂glicht hervorragende Aufnahmen auch in gr√∂√üerer Tiefe bei schlechteren Lichtverh√§ltnissen. Das Linsensystem sollte anhand eines optischen Zooms m√ľhelos verstellbar sein. In der Regel bietet eine gute Unterwasserkamera einen zus√§tzlichen digitalen Zoom, der eine Vergr√∂√üerung in f√ľnf Stufen anbietet. Ein Bildstabilisator kompensiert die Bewegung des Fotografen beim Ausl√∂sen und sorgt daf√ľr, dass die Bilder nicht verwackeln. F√ľr Einsteiger in die Unterwasser-Fotografie ist ein mittleres Weitwinkel-Objektiv mit einer 35 Millimeter Brennweite empfehlenswert. Ein solches Objektiv bietet eine gr√∂√üere Sch√§rfe und verhindert zu starke Verzerrungen.

Die Bedientasten

In Produktbeschreibungen zu Unterwasserkameras findet sich h√§ufig der Begriff ‚ÄěHaptik‚Äú. Gemeint ist damit die Sensibilit√§t der Bedientasten der Kamera. Sind die Finger des Fotografen nass, so sind sie weniger empfindlich. Entsprechend lassen sich die Tasten der Kamera nicht so exakt bedienen wie an Land. Es ist sinnvoll, eine Unterwasserkamera mit gr√∂√üeren Tasten zu w√§hlen. Diese lassen sich auch nach l√§ngerer Zeit unter Wasser m√ľhelos bedienen.

Die Bildbearbeitung

Gute Unterwasserkameras sind mit einer gewissen Anzahl an Funktionen ausgestattet, die der automatischen Bildbearbeitung dienen. Gern gesehen ist die Autofokus-Funktion, die f√ľr gelungene Schnappsch√ľsse sorgt. Die Linse stellt sich innerhalb einer halben Sekunde scharf und nimmt das anvisierte Motiv in bestm√∂glicher Qualit√§t auf. Ebenfalls sinnvoll ist der automatische Wei√üabgleich, denn dieser Filter l√§sst alle Farben auf dem Foto deutlich realistischer und brillanter erscheinen. Im Meer und in anderen Gew√§ssern √§ndern sich die Lichtverh√§ltnisse ununterbrochen. Ein automatischer Wei√üabgleich kompensiert diese Ver√§nderungen und passt sich den jeweils vorherrschenden Bedingungen optimal an.

Die Videoerstellung

Bewegte Bilder vermitteln noch einmal einen ganz anderen Eindruck der Unterwasser-Welten. Kein Wunder also, dass die Video-Funktion ein beliebtes und gefragtes Zusatzfeature f√ľr diese Kameras darstellt. Ein solches Ausstattungsmerkmal erh√∂ht den Preis einer Unterwasserkamera zwar deutlich, aber die Investition kann sich durchaus lohnen. VGA-Kameras und Videos in HD-Qualit√§t sind aktueller Standard.

Zusätzliche Funktionen

Je h√∂herwertig die Kamera f√ľr Unterwasser-Aufnahmen ist, desto umfangreicher sind die Zusatzfunktionen. WLAN und WiFi bieten eine komfortable √úbertragung der Daten auf den Computer. Besitzt die Kamera eine GPS-Funktion, lassen sich die Koordinaten des Ortes ermitteln, an dem das Bild entstanden ist. Nicht selten sind Outdoor-Kameras mit weiteren Funktionen ausgestattet, zum Beispiel mit einem Kompass, einem Barometer oder auch einem H√∂hen- und Tiefenmesser.

Der Preis

Die Anschaffungskosten spielen nat√ľrlich auch bei der Unterwasserkamera eine tragende Rolle. Wer ein sehr preiswertes Modell findet, das nicht in die Kategorie ‚ÄěEinweg-Kamera‚Äú f√§llt, sollte genau hinschauen: Wie umfangreich ist die Ausstattung? Was leistet die Kamera?

Einfache Einweg-Unterwasserkameras sind bereits f√ľr etwa zehn Euro erh√§ltlich. H√∂herwertige Modelle mit diversen Funktionen kosten im Schnitt 300 Euro. Nach oben ist alles offen; so liegen Profi-Modelle preislich deutlich h√∂her, weisen daf√ľr allerdings auch entsprechende Spezial-Funktionen auf. Je nach Modell, Ausstattung und auch Marke kann der Anschaffungspreis des ‚ÄěFerraris unter den Kameras‚Äú in die Tausende gehen.

Die Gewährleistung

Beim Kauf einer neuen Unterwasserkamera greift die gesetzliche Gew√§hrleistungsfrist von 24 Monaten, die H√§ndler in jedem Fall einhalten m√ľssen. Zeigt sich bereits im ersten halben Jahr nach dem Kauf ein Ger√§temangel oder -schaden, kann der Nutzer diesen beim Verk√§ufer reklamieren und um Umtausch, Ersatz oder R√ľcknahme bitten. Die Hersteller der Kameras gehen davon aus, dass solche M√§ngel bereits beim Kauf ‚Äď zumindest im Ansatz ‚Äď vorhanden waren. K√∂nnen die Hersteller nachweisen, dass der Nutzer den Schaden selbst verursacht hat, besteht selbstverst√§ndlich kein Anspruch auf Gew√§hrleistung.

Treten die M√§ngel nach einem halben Jahr oder sp√§ter auf, muss der Nutzer beweisen, dass ein von Anfang an vorhandener Materialfehler die Ursache ist. Zahlreiche H√§ndler und Hersteller nehmen das defekte Ger√§t allein aus Gr√ľnden der Kulanz zur√ľck und bieten eine angemessene Ersatzleistung an.

Die Garantie

Bei der Gew√§hrleistung handelt es sich um eine gesetzlich vorgeschriebene Haftung bei M√§ngeln. Die Garantie dagegen ist eine freiwillige Leistung des Herstellers. √úblich sind Garantiefristen von zw√∂lf, 24 oder 36 Monaten. Viele Hersteller bieten beim Kauf der Unterwasserkamera gegen Geb√ľhr eine Garantiezeit-Verl√§ngerung oder auch zus√§tzlichen Kundenservice an. Der Kunde verliert seinen Anspruch auf die Garantie, wenn er an der Kamera Ver√§nderungen vornimmt, die nicht vorgesehen sind. Ma√ügeblich daf√ľr ist die jeweilige Bedienungsanleitung.

Tipps zur Pflege und Reinigung

Eine Kamera, die unter Wasser Fotos schie√üen soll, muss zwingend intakte Dichtungen aufweisen. Feinste Fremdk√∂rper wie Staubpartikel und Sandk√∂rner k√∂nnen diese Dichtigkeit beeintr√§chtigen und auf Dauer verschlei√üen. Darum ist bei der Kamera vor und nach jedem Gebrauch sorgf√§ltig zu pr√ľfen, ob die Dichtungen an allen Anschl√ľssen, am Akku und an der Speicherkarte sauber und in einwandfreiem Zustand sind.

Wird die Kamera nicht genutzt, sollte sie in einer hochwertigen Tasche aufbewahrt werden. So haben Staub und Schmutz keine Chance. Um die Linse sauber zu halten, sollten die Finger frei von Sonnencreme und √§hnlichen fetthaltigen Substanzen sein. Andernfalls kann sich schnell ein tr√ľber Schleier √ľber die sonst farbenpr√§chtigen Bilder legen.

Die wichtigsten Pflegetipps auf einem Blick

Um möglichst lange etwas von dem Gerät zu haben, gilt es, folgende Tipps und Hinweise rund um die Pflege einer Unterwasserkamera zu beachten:

  • Feuchtigkeit im Unterwassergeh√§use ist stets zu unterbinden. Hierf√ľr eignen sich Silika-Gel-P√§ckchen, die die Feuchtigkeit aufnehmen und l√§stiges Beschlagen auch bei Temperaturschwankungen verhindern.
  • Die Rillen in den Dichtungsgummis m√ľssen fixiert sein. Au√üerdem sind die Dichtungen selbst regelm√§√üig zu pr√ľfen. Sand und sonstiger Schmutz sind sorgf√§ltig zu entfernen. Spr√∂de Gummidichtungen sollten Nutzer umgehend austauschen.
  • Salzwasser ist sofort nach Gebrauch von der Kamera zu sp√ľlen, damit sich keine trockenen Salzkrusten bilden. Unterwegs reicht die Menge klaren Leitungswassers in einer handels√ľblichen Flasche v√∂llig aus; zu Hause k√∂nnen Nutzer das Geh√§use in klarem Wasser einweichen.
  • Zur Entfernung von trockenem Salz, Schmutz und √§hnlichem eignen sich Mikrofaser-T√ľcher und antistatische Pinsel, die speziell f√ľr Kameras entwickelt wurden.
  • Mit einem in Alkohol getauchten Wattest√§bchen l√§sst sich Dreck in Ritzen und Ecken m√ľhelos entfernen.
  • Nach der Reinigung sollte die Kamera wenigstens einen Tag lang trocknen.
Extra-Tipp

Wird die Unterwasserkamera l√§ngere Zeit nicht verwendet, ist eine durchdachte Lagerung sinnvoll. Der Akku sollte vollst√§ndig aufgeladen sein und die Kamera selbst sollte an einem k√ľhlen, dunklen und trockenen Ort aufbewahrt werden. Batterien sind unbedingt zu entfernen, da auslaufende Batteries√§ure immense Sch√§den anrichten kann.

Die besten Foto- und Videoergebnisse unter Wasser

Um wirklich unvergessliche Erinnerungen auf Bild zu bannen, sollten Nutzer die nachfolgenden Punkte unbedingt beachten:

  • Die Bedienungsanleitung vermittelt zahlreiche wichtige Informationen, die von Sicherheitshinweisen √ľber die Funktionalit√§t bis hin zu wertvollen Tipps reichen. Vor der ersten Nutzung sollten K√§ufer die Anleitung daher sorgf√§ltig studieren.
  • Die Akkus der Unterwasserkamera sollten immer vollst√§ndig aufgeladen sein.
  • Auf der Speicherkarte sollte immer ausreichend Speicherplatz zur Verf√ľgung stehen. Je h√∂her die Aufl√∂sung der Bilder und Videos, desto mehr Platz ben√∂tigen sie.
  • Ein erster Alltagstest an Land ist immer empfehlenswert. Dies gilt f√ľr die allgemeinen Funktionen und f√ľr die zus√§tzlichen Features. Wer sich vorab mit den M√∂glichkeiten der Unterwasserkamera vertraut macht, erreicht ‚Äěim Ernstfall‚Äú beste Ergebnisse.
  • Die Dichtigkeit der Kamera l√§sst sich beispielsweise im Badesee oder im Schwimmbad testen.
  • Mittags ist die beste Zeit zum Fotografieren unter Wasser. Das Sonnenlicht f√§llt zwischen 11 und 14 Uhr senkrecht ins Wasser, sodass keine k√ľnstlichen Lichtquellen ben√∂tigt werden.
  • Je n√§her das Motiv, desto besser das Ergebnis. Das hei√üt: Der Nutzer sollte so nah wie m√∂glich an das Fotomotiv herangehen.
  • Beste Ergebnisse werden dann erzielt, wenn sich das Objektiv mit dem Motiv auf gleicher H√∂he befindet.
  • Die Serienbildfunktion liefert eine gro√üe Fotoauswahl, aus der Fotografen das beste Bild m√ľhelos heraussuchen k√∂nnen.
Gut zu wissen

Die Kamera sollte nicht sofort nach dem Tauchgang geöffnet werden, damit kein Wasser eintreten kann. Auch am Strand sollte die Kamera geschlossen bleiben, um Verschmutzungen im Inneren zu vermeiden.

Tests von Unterwasserkameras

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Unterwasserkameras.

Die Stiftung Warentest stellte im Laufe der Zeit eine umfangreiche Test-Datenbank mit mehr als 570 Digitalkameras zusammen. Vertreten sind s√§mtliche Kameratypen, die der Markt bietet: Von der kleinen Digicam √ľber Systemkameras mit Wechselobjektiven bis hin zur Spiegelreflexkamera sind alle Varianten vertreten. Das Update kam im August 2019: Im Zuge dessen wurden die Datenbank um vier neue Kompaktkameras und vier Systemkameras mit Wechselobjektiv erweitert.

Getestet wurden die Panasonic Lumix DC-G91 sowie die neue Canon EOS 250D. Bei letzterer handelt es sich um eine recht preiswerte Spiegelreflexkamera, die sich vor allem f√ľr Einsteiger bestens eignet. Sie ist entweder mit Standardzoom f√ľr etwa 750 Euro oder mit Reisezoom f√ľr ungef√§hr 930 Euro erh√§ltlich. Die Panasonic Lumix mit Standardzoom liegt etwa 200 Euro dar√ľber.

Interessant ist hier der Test der wasserdichten Fujifilm FinePix XP140. Laut Testbericht liefert die kleine Outdoor-Kamera zwar keine √ľberragenden Ergebnisse, √ľberzeugt aber mit dem kleinen Preis von etwa 200 Euro. Das durchaus erschwingliche Modell eignet sich laut Stiftung Warentest als ‚ÄěSpa√ükamera‚Äú f√ľr die Sommermonate.

Weiterhin liegt aus Juni 2019 ein aussagekr√§ftiger Test-Bericht zu Action-Cams vor. Die Stiftung Warentest wies darauf hin, dass die GoPro Hero f√ľr viele Nutzer zwar als das Ma√ü der Dinge gilt, zum Testsieger schaffte es dieses Modell jedoch bisher nicht. Getestet wurden bisher insgesamt 35 Modelle; die Liste wurde im Juni um neun neue Action-Cams erweitert, darunter die Marken GoPro und Rollei. Zum Testsieger wurde die Hero 7 Black gek√ľrt.

Die Stiftung Warentest kritisierte unter anderem die Apps mancher Modelle, die auch dann Daten ins Internet senden, wenn der User diese Funktion deaktiviert. Die zuletzt getestete Action-Cam aus dem Hause Rollei zeigt, dass es auch anders geht. Sie liefert ebenfalls eine Smartphone-App, die allerdings darauf verzichtet, Daten ins Internet zu senden.

Ein weiterer aussagekr√§ftiger Test zum Produkt Unterwasser- und Outdoor-Kamera wurde im Juli 2019 von CHIP ver√∂ffentlicht. Als Testsieger gl√§nzte die Olympus TG-5, die √ľber eine Aufl√∂sung von 18 Megapixeln und einem Sensor in der Gr√∂√üe 1/2,3 Zoll verf√ľgt. Der optische Vierfach-Zoom bietet eine Brennweite von 4,5 bis 18 Millimetern und zeigt sich im Weitwinkel √ľberraschend lichtstark. Mit dieser Kamera erstellte Videos werden im UHD-Format auf der Speicherkarte abgelegt. Das Geh√§use ist robust und wasserdicht bis zu einer Tauchtiefe von 15 Metern.

Als hochwertige Alternative nannte CHIP im Test die Panasonic Lumix DC-FT7, die mit zahlreichen Features √ľberzeugt. Das Geh√§use ist √§u√üerst robust und bis zu einer Tauchtiefe von 31 Metern wasserdicht. Das Ausstattungspaket beinhaltet einen 4,7-fach Zoom mit einer Brennweite von 4,9 bis 22,8 Millimetern. Die Sensor-Aufl√∂sung betr√§gt 20,2 Megapixel und √ľbertrumpft in diesem Punkt sogar den Testsieger. Au√üerdem ist bei diesem Modell UHD-Video als Standard-Feature enthalten.