32-Zoll-Monitor

Die 7 besten 32 Zoll-Monitore im Vergleich

Bildeigenschaften
Auflösung
Helligkeit
Kontrast
Reaktionszeit
Blickwinkel
Beschichtung
AnschlĂŒsse
VGA-Anschluss
DVI-Anschluss
HDMI-Anschluss
DisplayPort
Extras
Lautsprecher
Höhenverstellbar
Sonstiges
Maße
Gewicht
Vorteile

32-Zoll-Monitor-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • 32-Zoll-Monitore erleichtern das simultane Arbeiten mit mehreren Programmen auf dem Computer. Sie sind auch zum Fernsehen, Streamen und Spielen geeignet.
  • Neben den blickwinkelstabilen IPS-Panels gibt es auch die kontrastreichen VA-Panels und die reaktionsschnellen TN-Panels.
  • Spezielle Technologien von AMD und Nvidia sorgen fĂŒr ein ruckelfreies Bild.
  • Beim Kauf kommt es nicht nur auf die Display-Technologie, sondern auch auf die Auflösung, die Bildwiederholfrequenz, die Pixeldichte, die Reaktionszeit und die AnschlĂŒsse an.
  • Die korrekte Positionierung ist wichtig, um HaltungsschĂ€den vorzubeugen.

32 Zoll-Monitor – die optimale GrĂ¶ĂŸe?

Computermonitore gibt es in den verschiedensten GrĂ¶ĂŸen, von 21,5 Zoll an aufwĂ€rts. In der Praxis sind kleine Monitore allerdings oft problematisch, weil auf ihnen schlicht zu wenig erkennbar ist. Die Regel „Je grĂ¶ĂŸer, desto besser“ ist aber auch mit Vorsicht zu genießen, da auf dem Schreibtisch in der Regel nur begrenzt Platz zur VerfĂŒgung steht. Außerdem verlangt ein grĂ¶ĂŸerer Monitor einen grĂ¶ĂŸeren Sitzabstand. Monitore mit einer Bildschirmdiagonale von 32 Zoll gelten als gute Lösung, da sie aufgrund ihrer GrĂ¶ĂŸe das Arbeiten mit PC-Anwendungen erleichtern und die meisten Schreibtische groß genug fĂŒr sie sind.

32-Zoll-Monitore sind in unterschiedlichen Formaten erhĂ€ltlich, die das VerhĂ€ltnis von Breite zu Höhe darstellen. Das 21:9-Format ist beispielsweise fĂŒr diejenigen hervorragend geeignet, die ĂŒber den PC gern Filme schauen. Auch BĂŒroanwendungen, deren Darstellung viel Platz benötigt, profitieren vom Breitbild-Format. Ebenso ist ein großer Bildschirm fĂŒr Gamer vorteilhaft, die damit mehr ins Spielgeschehen eintauchen können.

Die unterschiedlichen Panel-Typen

Das Panel ist funktionstechnisch gesehen das wichtigste Bauteil eines Monitors. Die bei der LCD-Technik verwendeten FlĂŒssigkeitskristalle können auf unterschiedliche Art und Weise angesteuert werden. Mittlerweile haben sich drei Verfahren durchgesetzt.

IPS-Panel

Die AbkĂŒrzung steht fĂŒr „In Plane Switching“. Das Bild dieser Panels ist sehr kontrastscharf. Die Anordnung der MolekĂŒle verlĂ€uft nicht senkrecht, sondern parallel zur AnzeigeflĂ€che. Das hat eine deutlich bessere Lesbarkeit aus einem seitlichen Blickwinkel zur Folge. Außerdem reagieren die Pixel schneller, Nachzieheffekte bei schnellen Videos oder Spielen gibt es hier folglich nicht. Daher ist dieser Panel-Typ gut fĂŒr Einsatzwecke wie Bildbearbeitung und Videoschnitt geeignet. Ein Manko ist allerdings der höhere Energiebedarf aufgrund der Hintergrundbeleuchtung.

Vorteile
  • Hohe KontrastschĂ€rfe
  • Gute BlickwinkelstabilitĂ€t
  • Geringe Reaktionszeit
Nachteile
  • Hoher Energiebedarf

VA-Panel

Die AbkĂŒrzung steht fĂŒr „Vertical Alignment“. Das heißt, dass sich die FlĂŒssigkeitskristalle bei Inbetriebnahme von einer vertikalen in eine horizontale Ausrichtung bewegen. Die Kontrastwerte sind sogar denen von IPS-Panels ĂŒberlegen. Allerdings weist diese Technologie einige Nachteile auf. Der Energieverbrauch liegt ĂŒber demjenigen der IPS-Panels, außerdem sind die Bildschirme nicht sonderlich hitzebestĂ€ndig. Bei einer BerĂŒhrung mit dem Finger verfĂ€rbt sich das Bild sofort dunkel.

Vorteile
  • Noch höhere Kontrastwerte als IPS-Panel
Nachteile
  • Höherer Energiebedarf als bei IPS-Panels
  • Wenig hitzebestĂ€ndig

TN-Panel

Die AbkĂŒrzung steht fĂŒr „Twisted Nematic“. Jedes Pixel eines solchen Panels besteht aus stĂ€bchenförmigen FlĂŒssigkristallen. Die permanente Hintergrundbeleuchtung erfolgt mittels LEDs. Diese Panel-Art ist unangefochten die erste Wahl fĂŒr Gamer. Wenn es um die reine Schnelligkeit geht, liegen TN-Panels an der Spitze, weil sie eine Reaktionszeit von weniger als einer Millisekunde haben. Die hohe Bildwiederholfrequenz von 240 Hertz (Hz) ist ebenfalls nur mit dieser Technologie möglich. Zudem ist diese Panel-Art sehr gĂŒnstig. In puncto Kontrast und BlickwinkelstabilitĂ€t können die TN-Varianten allerdings nicht mit den VA-Panels mithalten.

Vorteile
  • Minimale Reaktionszeit
  • Gute Bildwiederholrate
  • GĂŒnstig in der Anschaffung
Nachteile
  • Geringere BlickwinkelstabilitĂ€t
  • Etwas niedrigere Kontrastwerte

Darauf kommt es beim Kauf an

Neben dem Panel-Typ gibt es eine Reihe weiterer Kriterien, die Einfluss auf die Kaufentscheidung nehmen können. Dazu gehören unter anderem die Display-Technologie, die Auflösung, die Bildwiederholrate, die Ergonomie, das Gewicht und die verfĂŒgbaren Schnittstellen.

Display-Technologie

Bei der Technik des Displays wird zwischen LCD und LED unterschieden. Beim „Liquid Crystal Display“ bilden mit einem Farbfilter verbundene FlĂŒssigkristalle die Bildpunkte. Jeder Bildpunkt ist einem Transistor zugeordnet, dessen Spannung die Lage des Kristalls und damit die Farbe reguliert. An den RĂ€ndern des Displays liegende Leuchtstoffröhren sorgen fĂŒr die nötige Beleuchtung. Diese Röhren sind auch der Grund dafĂŒr, dass das Display etwas grĂ¶ĂŸer ist. Bei LED-Monitoren leuchten die Bildpunkte selbst. Jedes Pixel besteht aus drei Leuchtdioden in Rot, GrĂŒn und Blau. Das Gesamtbild kommt also durch das Prinzip der additiven Farbmischung zustande. LED ist die Technik, die sich bei den aktuellen Displays durchgesetzt hat, weil sich das Bild schnell aufbaut und die Monitore sowohl energiesparend sind als auch lange halten.

Bekannte Marken

Philips | Dell | Samsung | BenQ | HP

Auflösung

Mit Auflösung ist die Gesamtzahl der Pixel gemeint, aus denen das Bild besteht. Je mehr Pixel der Monitor zur VerfĂŒgung hat, desto prĂ€ziser und schĂ€rfer kann er das Bild darstellen. Bei 32-Zoll-Monitoren hat der Nutzer meist die Wahl zwischen den drei Auflösungen Full HD, WQHD und UHD. Full HD bezeichnet eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und damit insgesamt zwei Millionen Bildpunkten. Das klingt zwar nach viel, aber fĂŒr 32-Zoll-Monitore ist diese Auflösung im Grunde schon zu niedrig.

Besser ist es, in dieser GrĂ¶ĂŸe zu einem Monitor mit WQHD (Wide Quad High Definition) zu greifen. WQHD bietet eine vierfache HD-Auflösung, die folglich 1,8-mal so hoch ist wie Full HD. Ultra High Definition (UHD) wiederum bedeutet eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln. In Produkttests werden die Begriffe UHD und 4K zwar hĂ€ufig synonym verwendet, technisch gesehen ist das aber nicht ganz richtig, da es die echte 4K-Auflösung nur im Kino gibt. Der Unterschied der Bildpunkteanzahl zwischen UHD und 4K ist allerdings vergleichsweise gering.

Bildwiederholfrequenz

Diese Bildwiederholfrequenz gibt an, wie oft pro Sekunde der Monitor das Bild wechseln kann. Das ist bei rasanten Computerspielen natĂŒrlich wichtiger als bei Textbearbeitungen. StandardmĂ€ĂŸig bieten 32-Zoll-Monitore eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hertz, was fĂŒr die meisten Anwendungen genĂŒgt. Wer jedoch auf schnelles Gaming Wert legt, sollte einen Monitor mit einer höheren Frequenz wie etwa 144 Hertz wĂ€hlen. DarĂŒber hinaus sind inzwischen sogar Modelle mit einer Bildwiederholungsrate von 240 Hertz erhĂ€ltlich. Diese Anschaffung ist aber nur dann sinnvoll, wenn Sie ĂŒber einen ausreichend leistungsstarken Computer verfĂŒgen.

Pixeldichte

Ein weiteres interessantes Merkmal von Monitoren ist ihre Pixeldichte. Die gĂ€ngige GrĂ¶ĂŸe hierfĂŒr ist dpi, also „dots per inch“ (zu Deutsch: Punkte pro Zoll). Haben zwei verschieden große Monitore dieselbe Auflösung, verfĂŒgt der kleinere von ihnen ĂŒber die höhere Pixeldichte. Dieser Faktor kommt weniger beim Betrachten von Videomaterial zum Tragen als vielmehr beim Einsatz des 32-Zoll-Monitors als Computerbildschirm.

Die BenutzeroberflĂ€che von Windows ist beispielsweise auf Monitore mit 96 dpi optimiert. Bei den meisten aktuellen Smartphones liegt dieser Wert schon deutlich höher, weswegen das Bild darauf oft flĂŒssiger erscheint als auf Computermonitoren. Das ist natĂŒrlich auch der Tatsache geschuldet, dass der Abstand zu den Augen deutlich geringer ist.

Nur Displays der UHD-Klasse mit extrem hoher Pixeldichte können in dieser Hinsicht mit guten Smartphones mithalten. HierfĂŒr hat sich der Begriff HiDPI durchgesetzt. Apple taufte die mit dieser Technik ausgestatteten Bildschirme Retina-Display.

Reaktionszeit

Mit Reaktionszeit ist das Intervall gemeint, das der Monitor benötigt, um die Farben zu wechseln. Die Einheit hierfĂŒr ist Millisekunden (ms). Werte von zehn Millisekunden gelten bereits als absolut praxistauglich, nur Gamer werden Monitore mit einer deutlich geringeren Reaktionszeit bevorzugen, die bei einigen GerĂ€ten sogar nur eine Millisekunde betrĂ€gt. Manche Monitore erlauben es sogar, die Reaktionszeit je nach Bedarf anzupassen, da die schnellstmögliche Reaktionszeit meist auf Kosten der Farbkraft und Helligkeit geht.

Was hat es mit den Technologien AMD Free Sync und NVIDIA G-Sync auf sich?

Die beiden Hersteller AMD und NVIDIA sind die grĂ¶ĂŸten Konkurrenten auf dem Markt fĂŒr Grafikkarten. Beide haben ein eigenes Verfahren zur Bildoptimierung entwickelt. Das Funktionsprinzip ist weitestgehend identisch. Es beruht darauf, die Grafikkarte des Rechners mit der Bildwiederholfrequenz des Monitors zu synchronisieren, um Bildfehler wie beispielsweise Ruckler zu vermeiden. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass AMD seine Lösung softwareseitig implementiert hat. Die Anschaffung eines speziellen Monitors ist daher nicht zwangslĂ€ufig notwendig. Das G-Sync-Konzept von Nvidia hingegen ist eine Hardware-Lösung und funktioniert ausschließlich mit den teureren G-Sync-Monitoren. WĂ€hrend nur die neuesten G-Sync-Monitore mit Free Sync kompatibel sind, kann umgekehrt die Free-Sync-Lösung auch bei Ă€lteren G-Sync-Monitoren Verwendung finden.

Ergonomie

In puncto Ergonomie kommt es vor allem darauf an, ob der Monitor in der Höhe verstellbar und nach vorne oder hinten neigbar ist. Das ist insofern wichtig, als dass die Stellung des Monitors auch die Position desjenigen beeinflusst, der damit arbeitet.

Ein in der Höhe und Neigung verstellbarer Monitor erlaubt es, eine Position zu finden, die unter ergonomischen Gesichtspunkten optimal ist und damit ErmĂŒdungserscheinungen oder gar HaltungsschĂ€den vorbeugt. Da an manchen ArbeitsplĂ€tzen auch im Stehen gearbeitet wird, ist ein möglichst flexibel einstellbarer Monitor von Vorteil.

Gewicht

Das Gewicht des Monitors ist insbesondere dann relevant, wenn der Nutzer ihn an der Wand befestigen möchte. HierfĂŒr gibt es Halterungen nach dem sogenannten VESA-Standard. Im Produktdatenblatt des Monitors ist eine VESA-Kennzeichnung angegeben, anhand derer die passende Wandhalterung gefunden werden kann, sollte diese nicht bereits im Lieferumfang enthalten sein.

AnschlĂŒsse und Schnittstellen

Die vorhandenen AnschlĂŒsse sind wichtig, um den 32-Zoll-Monitor mit dem PC und anderen BĂŒrogerĂ€ten verbinden zu können. HDMI ist lĂ€ngst der verbreitete Standard fĂŒr die digitale Bild- und TonĂŒbertragung. Die meisten aktuellen Monitore verfĂŒgen ĂŒber mehrere solcher AnschlĂŒsse.

Ein DisplayPort ĂŒbertrĂ€gt Ton und Bild ebenfalls digital und ĂŒbertrifft den HDMI-Anschluss sogar in puncto Auflösung und Bildrate. Da die DisplayPort-Technik die neuere ist, sollten aber alle darauf achten, einen 32-Zoll-Monitor mit DisplayPort zu erwerben – nicht nur diejenigen, die sehr hohe AnsprĂŒche an die Farbwiedergabe haben. VerfĂŒgt der Monitor ĂŒber diesen Anschluss, ist damit eine nachhaltigere KompatibilitĂ€t mit sich stĂ€ndig verbessernden Standards wie 4K gewĂ€hrleistet.

Viele 32-Zoll-Monitore verfĂŒgen ĂŒber USB-Schnittstellen, an denen der Nutzer Tastatur, Maus oder externe Speichermedien wie USB-Sticks anschließen kann. Das ist praktisch, wenn die am PC vorhandenen freien USB-Ports knapp werden. Mittels des optischen Digitalausgangs TOSLINK ist es möglich, den Ton ĂŒber eine externe Soundbar auszugeben, sollte die KlangqualitĂ€t der im Monitor eingebauten Lautsprecher nicht ausreichen oder deren LautstĂ€rke zu leise sein.

Ältere AnschlĂŒsse wie VGA, SCART oder DVI sind nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ. Nur wer Ă€ltere GerĂ€te wie Beamer oder VHS-Videorekorder mit diesen AnschlĂŒssen besitzt und sie mit dem neuen Monitor nutzen möchte, benötigt solche Ports heute noch.

Ist ein spiegelndes oder mattes Display besser?

Aus ergonomischer Sicht ist ein mattes Display eindeutig zu bevorzugen. Bei glĂ€nzenden Displaypanels erscheinen auf dem Bildschirm oft ungewĂŒnschte Reflexionen von Lichtquellen im Raum – manchmal sogar das eigene Spiegelbild, erst recht dann, wenn vor dem eigentlichen Panel noch reflektierende SchutzglĂ€ser verbaut sind. Das lenkt nicht nur ab, sondern kann auf die Dauer sogar zu HaltungsschĂ€den fĂŒhren. Schließlich nimmt der Nutzer bereits bei geringen Lichtreflexen instinktiv Haltungen ein, mit denen er versucht, diese Spiegelungen zu vermeiden. FĂŒr das Arbeiten am Bildschirm sind daher matte Panels eindeutig besser geeignet. Bei spiegelnden Displays wirken Filme und Computerspiele zwar subjektiv farbkrĂ€ftiger und kontrastreicher, dieser Eindruck kann allerdings manchmal zu einem unnatĂŒrlich wirkenden Bild fĂŒhren.

Sind Curved-Displays noch zeitgemĂ€ĂŸ?

Insbesondere in der Gamer-Szene sind Curved-Displays mit einer geschwungenen OberflĂ€che sehr beliebt. Sie verleihen dem Nutzer durch ihre bessere Tiefendarstellung das GefĂŒhl, mehr in das Spielgeschehen einzutauchen, wofĂŒr die Bezeichnung Immersion gebrĂ€uchlich ist. Der Monitor hat auch beim Betrachten von Filmen und anderen Fernsehinhalten Vorteile, weil der Kontrast vor allen Dingen am Bildrand besser ist. Der Nachteil der Curved-Bauweise ist jedoch, dass das optimale Bild nur aus der mittigen Betrachterposition zu sehen ist. FĂŒr Filmabende mit mehreren Freunden sind diese Monitore daher ungeeignet. DarĂŒber hinaus beanspruchen die geschwungenen Displays auf dem Schreibtisch mehr Platz als die ohnehin schon großen 32-Zoll-Monitore. Anders als bei Fernsehern haben die Hersteller die Produktion von Curved-Monitoren nicht eingestellt.

Was ist bei der Platzierung eines 32-Zoll-Monitors zu beachten?

Der Nutzer sollte den Bildschirm so platzieren, dass der Blick leicht nach unten gerichtet ist. Keinesfalls sollte die Oberkante des Bildschirms auf Augenhöhe liegen. Das ist nicht nur bei den breiteren, sondern auch bei den höheren 32-Zoll-Monitoren zu beachten. WĂ€hrend fĂŒr den Abstand zwischen Augen und Bildschirm gemeinhin ein Mindestwert von 50 Zentimetern gilt, ist dieser fĂŒr die grĂ¶ĂŸeren Monitore entsprechend auf 70 bis 100 Zentimeter zu erhöhen. Um eine möglichst entspannte Haltung einnehmen zu können, sollte der Bildschirm gerade vor dem Nutzer platziert sein; Fenster und Beleuchtung sollten parallel zur Blickrichtung liegen. Eine falsche Anordnung ist oft Ursache fĂŒr Augen- und Kopfschmerzen.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die 32-Zoll-Monitore nicht selbst getestet.

Die Stiftung Warentest fĂŒhrte im Jahr 2019 einen umfassenden Test von PC-Monitoren durch. Getestet wurden insgesamt 15 Modelle mit Bildschirmdiagonalen von bis zu 27 Zoll. GrĂ¶ĂŸere Monitore kamen zwar nicht in die Auswahl, dennoch ist die Beurteilung der Testredakteure hilfreich und von Fall zu Fall auch auf grĂ¶ĂŸere Bildschirme ĂŒbertragbar. Preis-Leistungs-Sieger des Tests ist der 24 Zoll große HP 24fh. Seine BildqualitĂ€t rĂŒhmten die Tester als ebenbĂŒrtig mit den besten GerĂ€ten, allerdings fordert der niedrige Kaufpreis seinen Tribut in Form eines reduzierten Anschlussfeldes: Beim HP 24f ist lediglich ein HDMI-Anschluss vorhanden. In derselben VergleichsgrĂ¶ĂŸe bis 24 Zoll machen der Dell U2419HC und der Eizo EV2457 das Rennen. Ihr QualitĂ€tsurteil lautet „gut“ (2,2). Beide Modelle punkteten mit guter BildqualitĂ€t und hoher Helligkeit bei geringem Stromverbrauch. Der deutlich teurere Eizo bietet jedoch das etwas bessere Bild. In der GrĂ¶ĂŸe bis 27 Zoll gibt es bei der Stiftung Warentest drei Testsieger mit dem QualitĂ€tsurteil „gut“ (2,2). In puncto Ausstattung sticht der BenQ PD2700 heraus, da er eine UHD-Auflösung hat.

Das Technikmagazin CHIP liefert seinerseits eine ausfĂŒhrliche MarktĂŒbersicht zu Monitoren, darunter zahlreiche Modelle mit 32-Zoll-Bildschirmdiagonale. Das aktuell beste Modell ist laut Meinung der Experten der Philips P-line 329P9H mit der Gesamtnote „gut“ (1,7). BildqualitĂ€t, Ausstattung und Ergonomie sorgen mit Noten zwischen 1,4 und 1,6 fĂŒr einen deutlichen Vorsprung vor der Konkurrenz. Leichten Verbesserungsbedarf sieht CHIP lediglich bei der Energieeffizienz (3,0). Den Preis beurteilten die Tester als „gĂŒnstig“ (2,3).

Dahinter liegt ebenfalls mit der Note „gut“ (2,0) der wesentlich teurere Dell UP3218K. Insbesondere die Ausstattung (4,3) wertete CHIP als nicht mit dem Kaufpreis einhergehenden Erwartungen entsprechend. Folgerichtig liegt die PreiseinschĂ€tzung des Dell bei „sehr teuer“ (6,0). Unwesentlich schlechter in der Gesamtnote, aber deutlich gĂŒnstiger in der Anschaffung ist das Modell U2319Q aus demselben Haus, das mit guter BildqualitĂ€t und sehr guter Ergonomie ĂŒberzeugt. Der Philips P-line 328P6VUBREB liegt preislich noch einmal unter dem Dell U2319Q, schneidet insgesamt aber etwas besser ab. Den Preis bewerteten die Tester daher als „gĂŒnstig“ (1,8). Die gute bis sehr gute Ergonomie-Note (1,5) verdankt der Philips unter anderem seiner Pivot-Funktion, die auch die Hochkant-Nutzung erlaubt. Ausrutscher nach unten erlaubt sich dieser Monitor in keiner Disziplin. Als ebenfalls „gĂŒnstig“ in der PreiseinschĂ€tzung gilt der Samsung U32H850, der sich durch seine sehr gute Ergonomie-Note (1,3) als hervorragender BĂŒromonitor qualifiziert.


Teaserbild: © Gorodenkoff / stock.adobe.com | Abb. 1–2: © Netzsieger | Abb.3: © Bruno R.B S. / stock.adobe.com | Abb.4: © Sergey Ryzhov / stock.adobe.com | Abb.5: © Netzsieger