Waschmaschinen

Die 7 besten Waschmaschinen im Test & Vergleich

Allgemeine Merkmale
Hersteller
T√ľr√∂ffnung
Fassungsvermögen
Energieeffizienzklasse
Maximale Schleuderdrehzahl
Schleudereffizienzklasse
Maße
Gewicht
Farbe
Funktionen
Anzahl Waschprogramme
Programme
Display
Aquastop
Mengenautomatik
Restlaufanzeige
Start-/Endzeitvorwahl
Kindersicherung
Knitterschutz
Effizienz und Verbrauch
Jahresstromverbrauch
Jahreswasserverbrauch
Vorteile

Waschmaschinen-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Grunds√§tzlich sind mit Frontlader und Toplader zwei Bauarten von Waschmaschinen zu unterscheiden. Frontlader haben dabei einen sehr hohen Marktanteil.
  • Um energie- und wassersparend zu waschen, ist es wichtig, eine Waschmaschine mit angemessener Nennkapazit√§t zu nutzen.
  • Das EU-Energielabel gibt Aufschluss √ľber wichtige Kennzahlen wie Strom- und Wasserverbrauch und erm√∂glicht eine Vergleichbarkeit der verschiedenen Modelle.
  • Funktionen wie eine Unwuchtkontrolle oder Sicherheitsfeatures wie Aquastop oder eine Kindersicherung sind unverzichtbar.
  • Regelm√§√üige Reinigung und Entkalkung ist weder zeit- noch abreitsaufwendig und erh√∂ht die Lebensdauer der Maschine erheblich.

In fast jedem Haushalt unverzichtbar: Waschmaschinen

Ob Single-Haushalt, Klein-, Gro√üfamilie oder Wohngemeinschaft ‚Äď eines darf seit Generationen in keinem Haushalt mehr fehlen: die Waschmaschine. Heutzutage ist es f√ľr die meisten undenkbar, die W√§sche mit der Hand zu waschen. Viele wissen wohl nicht einmal, wie dies √ľberhaupt geht.

Das erste Patent f√ľr eine Maschine, die unter anderem der Reinigung von Textilien diente, datiert auf das Jahr 1691. Der Engl√§nder John Tyzacke meldete es an und trat damit eine langsame, doch unaufhaltsame Entwicklung los. Elektrische Waschmaschinen wurden ab 1907 in New York und Chicago in industriellem Ma√üstab hergestellt. Vollautomatische Waschmaschinen schickten sich in den USA ab 1946 und in Deutschland ab 1951 an, die Privathaushalte zu erobern. In den 1960er und 1970er Jahren wurden die Ger√§te so g√ľnstig, dass sie auch f√ľr die breite Masse der Bev√∂lkerung erschwinglich waren.

Haben weltweit nur etwa 30 Prozent der Menschen Zugang zu einer Waschmaschine, verf√ľgten in Deutschland im Jahr 2017 nach Erhebung des statistischen Bundesamtes stolze 96,4 Prozent der Privathaushalte √ľber dieses praktische Ger√§t. Damit sind Waschmaschinen hierzulande nach K√ľhlschr√§nken das zweitpopul√§rste Haushalts-Gro√üger√§t.

Jeder, der schon einmal l√§ngere Zeit ohne Waschmaschine auskommen musste, wird verstehen, warum die Ger√§te so weit verbreitet sind. Die einzige praktische Alternative zur eigenen Waschmaschine w√§re der Gang in den n√§chsten Waschsalon. Dem gegen√ľber hat die Anschaffung eines eigenen Ger√§ts zahlreiche Vorteile:

  • Keine Anfahrt zum und Wartezeit im Waschsalon
  • Kein Transport des Waschguts
  • Anschaffungskosten amortisieren sich schnell im Vergleich zu Waschkosten im Salon
  • Waschsalons gibt es meist nur in gr√∂√üeren St√§dten

Top- oder Frontlader? Bauarten von Waschmaschinen

Grunds√§tzlich sind hinsichtlich der Bauart zwei verschiedene Typen von Waschmaschinen zu unterscheiden. Dabei handelt es sich um Frontlader- und Toplader-Waschmaschinen. Die Unterscheidung bezieht sich auf die Lage der √Ėffnung, durch die die Waschmaschine bef√ľllt wird: Bei Frontladern befindet sich die √Ėffnung an der Vorderseite, bei Topladern an der Oberseite. Beide Bauarten besitzen spezifische Vor- und Nachteile und eignen sich nicht f√ľr jede Einrichtungssituation.

Frontlader-Waschmaschinen

Mit einem Marktanteil von ann√§hernd 90 Prozent sind Frontlader die mit Abstand am h√§ufigsten verkaufte Waschmaschinenart in Deutschland. Wer gen√ľgend Platz f√ľr die meist 60 Zentimeter breiten, 60 Zentimeter tiefen und 85 Zentimeter hohen Ger√§te im heimischen Badezimmer oder auch in der K√ľche hat, sollte zu einem Frontlader greifen. Diesen Ratschlag geben wir guten Gewissens auf Grundlage der Vielzahl von Vorteilen, die diese Bauart gegen√ľber den Topladern mitbringt. Aufgrund des gro√üen Marktanteils gibt es eine breitere Modellvielfalt und damit eine gr√∂√üere Auswahl.

Die Ger√§te haben mit sechs bis neun Kilogramm ein h√∂heres Fassungsverm√∂gen als Toplader, wegen ihres breiteren Stands laufen sie ruhiger, sie bieten eine gr√∂√üere Auswahl verschiedener Waschprogramme, mehr Funktionen und Optionen, und ihre Oberseite ist entweder als Abstellfl√§che nutzbar oder die Ger√§te sind unterbauf√§hig und finden somit beispielsweise unter der Arbeitsplatte einer K√ľchenzeile Platz. Unterbauf√§hig bedeutet, dass sich die Abdeckung abschrauben l√§sst, um so die H√∂he der Waschmaschine genau soweit zu reduzieren, dass sie unter eine Arbeitsplatte von 85 Zentimetern H√∂he passt.

Ist jeder Frontlader unterbaufähig?

Zwar ist nahezu bei allen Frontladern die Abdeckung entfernbar, doch gibt es noch immer einige Modelle, bei denen sich Bauteile im Bereich des Deckels befinden. Um solche Ger√§te unterbauen zu k√∂nnen ben√∂tigt der Verbraucher ein separates Unterbaublech zum Schutz der Ger√§teoberseite. Problemlos unterbauf√§hige Ger√§te sind mit einer entsprechenden Angabe in der Ger√§tebeschreibung gekennzeichnet. Vorab gilt es aber sicherzustellen, dass sich die Arbeitsplatte der K√ľche tats√§chlich auf einer H√∂he von 85 cm befindet. H√§ngt sie tiefer, sind auch unterbauf√§hige Ger√§te nicht einpassbar.

Nur wenige Nachteile stehen diesen Vorteilen gegen√ľber: Es ist nach dem Initiieren eines Reinigungsprogramms nicht m√∂glich, dieses zu unterbrechen und die T√ľr zu √∂ffnen, um weitere W√§sche nachzulegen. In diesem Fall w√ľrde das bereits in der Waschmaschine befindliche Wasser auslaufen. Zum Be- und Entladen muss sich der Nutzer entweder b√ľcken oder in die Knie gehen. Dadurch, dass die Waschlauge w√§hrend des Waschvorgangs permanent in Kontakt mit der Gummidichtung ist, sind Frontlader anf√§lliger f√ľrs Auslaufen als Toplader. Gut ausgestattete Frontlader sind allerdings vergleichsweise g√ľnstig. Insgesamt liegen Ger√§te dieser Bauart innerhalb einer Preisspanne von etwa 250 bis 2.800 Euro.

Vorteile
  • Gut f√ľr den Unterbau geeignet
  • Meist gr√∂√üeres Fassungsverm√∂gen (6 bis 9 Kilogramm)
  • Mehr Waschprogramme
  • Laufen ruhiger
  • Hohe Standfestigkeit
  • Oberseite als Abstellfl√§che verwendbar oder unterbauf√§hig
  • Gr√∂√üere Auswahl an Modellen
Nachteile
  • Breiter (meist 60 cm)
  • Finden in engeren B√§dern keinen Platz
  • Beladen nur in geb√ľckter Haltung
  • Unterbrechen und Nachlegen von W√§sche nicht m√∂glich
  • Anf√§lliger f√ľr Auslaufen von Waschlauge bei defekter Gummidichtung

Toplader-Waschmaschinen

Bei Toplader-Maschinen √ľberwiegen zwar die Nachteile, doch sie haben f√ľr viele einen entscheidenden Vorteil: Sie sind mit einer Breite von nur 40 bis 45 cm deutlich schmaler als Frontlader und passen daher auch in kleinere Badezimmer. Aber auch aus anderen Gr√ľnden eignen sich Toplader f√ľr manche Verbraucher besser als Frontlader. So werden es beispielsweise √§ltere Menschen oder Personen mit Knie- oder R√ľckenleiden sch√§tzen, dass sich die Toplader im Stehen bef√ľllen lassen. Dadurch, dass sich die Gummidichtung an der Klappe des Ger√§tes befindet und sie nicht st√§ndig in Kontakt mit Wasser ist, sind diese Modelle zudem vergleichsweise auslaufsicher.

Und wem ist es noch nie passiert, dass er die Waschmaschine angestellt hat, nur um gleich danach zu merken, dass er ein Kleidungsst√ľck vergessen hat, das ebenfalls in die W√§sche sollte? Bei Topladern ist das kein Problem: Der Waschvorgang l√§sst sich jederzeit einfach unterbrechen, um weitere W√§sche hineinzulegen. Die Waschtrommel ist bei Topladern horizontal aufgeh√§ngt und dreht sich vertikal. Dadurch sind die Ger√§te weniger anf√§llig, in Unwucht zu geraten.

Toplader bringen aber auch einige Nachteile mit sich. Durch die geringe Standbreite sind sie weniger standfest, wodurch es bei schnellen Wasch- und Schleuderg√§ngen zu unruhigerem Betrieb und st√§rkerer Ger√§uschentwicklung kommt. Mit einem Fassungsverm√∂gen von viereinhalb bis sieben Kilogramm k√∂nnen sie mit Frontladern nicht mithalten. Sie sind nicht unterbauf√§hig und die Klappe muss stets frei bleiben. Die Oberseite ist nicht als Abstellfl√§che nutzbar, und √ľber der Waschmaschine m√ľssen immer mindestens 40 cm Freiraum bleiben, damit der Nutzer sie √∂ffnen kann. Da nur etwa zehn Prozent aller verkauften Neuger√§te Toplader sind, ist die Modellauswahl begrenzt und die Ger√§te sind mit Preisen zwischen 350 und 1.400 Euro meist teurer als Frontlader.

Vorteile
  • Schmaler (meist 40 cm)
  • F√ľr enge B√§der geeignet
  • Beladung im Stehen m√∂glich
  • Auslaufsicher
  • Nachladen w√§hrend des Waschvorganges m√∂glich
  • Ger√§t seltener in Unwucht
  • L√§ngere Lebensdauer wegen doppelter Trommellagerung
Nachteile
  • Nicht unterbaubar oder unterschiebbar
  • Geringeres Fassungsverm√∂gen (4,5 bis 7 Kilogramm)
  • Laufen meist unruhiger
  • Meist weniger Reinigungsprogramme
  • Oberseite muss frei bleiben
  • Produktauswahl geringer
  • Kein Sichtfenster
  • Vergleichsweise teuer

Sonderform Waschtrockner

Bei Frontladern ist es nat√ľrlich m√∂glich, einen Trockner auf die Waschmaschine zu stellen und die beiden Ger√§te so zu einem Waschturm zu kombinieren. Wem das allerdings zu hoch ist, der kann auch zu einem Waschtrockner greifen. Dabei handelt es sich um ein Ger√§t, das einer gew√∂hnlichen Frontlader-Waschmaschine sehr √§hnelt, jedoch die Funktionen einer Waschmaschine mit jenen eines W√§schetrockners kombiniert. Diese sind zwar platzsparend im Vergleich zu Einzelger√§ten, jedoch reichen sie in beiden Funktionsbereichen nicht an den technischen Stand von Einzelger√§ten heran.

Zudem ist es bei einem Einzelgerät nicht möglich, gleichzeitig eine Ladung Wäsche zu waschen, während eine weitere Ladung getrocknet wird.

Vorteile
  • Platzsparender als zwei Einzelger√§te
  • Umr√§umen der W√§sche in den Trockner entf√§llt
  • G√ľnstiger als zwei Einzelger√§te
Nachteile
  • Waschen und Trocknen nicht parallel m√∂glich
  • Hoher Energiebedarf
  • Beladekapazit√§t beim Trocknen geringer als beim Waschen
  • Trocknen dauert l√§nger als bei einem Einzelger√§t

Wie groß muss das Fassungsvermögen sein?

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist das Fassungsvermögen, bei Waschmaschinen auch als Nennkapazität bezeichnet. Die Nennkapazität geben Waschmaschinenhersteller in Kilogramm an. Die Gewichtsangabe bezieht sich dabei auf trockene Wäsche im normalen Baumwoll-Waschprogramm. Andere Programme, beispielsweise Wolle, Pflegeleicht, Mischwäsche oder Sportwäsche, sind auf geringere Wäschemengen ausgelegt.

Warum ist die Wahl der geeigneten Nennkapazität relevant?

Klar ist, je gr√∂√üer das Fassungsverm√∂gen, desto mehr W√§sche kann der Nutzer in einem Waschgang reinigen. Ist die Nennkapazit√§t zu gro√ü f√ľr den eigentlichen Bedarf gew√§hlt und bel√§dt der Nutzer diese daher h√§ufig nur halb und nutzt das volle Volumen nur selten aus, verbraucht die Waschmaschine mehr Strom als ein Modell mit kleinerer F√ľllmenge.

Leerlauf ist teuer!

Tests haben ergeben, dass Frontlader-Maschinen im 40-Grad-Baumwollprogramm im Durchschnitt pro Kilo Waschgut fast dreimal so viel Strom und Wasser verbrauchen, wenn die Trommel nur wenig gef√ľllt ist, verglichen mit voller Auslastung der Nennkapazit√§t. Die Trommel vollst√§ndig zu f√ľllen, rechnet sich also in jedem Fall!

Ist die Kapazität hingegen zu klein gewählt, muss der Nutzer die Waschmaschine mehrmals nutzen, um das Wäscheaufkommen zu bewältigen. Dies bedeutet nicht nur einen erhöhten Zeitaufwand, sondern schlägt sich in einem erhöhten Strom- und Wasserverbrauch nieder. Überlädt der Nutzer die Maschine fällt nicht nur das Waschergebnis schlechter aus, sondern es kann sogar dazu kommen, dass die Waschmaschine nicht mehr richtig schleudert. Schlimmstenfalls kommt es zu Lagerschäden.

Wie wähle ich die richtige Nennkapazität?

In aller Regel verf√ľgen Toplader √ľber f√ľnf bis sieben, Frontlader √ľber sechs bis neun Kilogramm F√ľllmenge. Auf dem Markt gibt es allerdings auch Ger√§te mit einem Fassungsverm√∂gen von zehn oder zw√∂lf Kilogramm sowie Waschmaschinen mit kleinerer Kapazit√§t von nur drei oder vier Kilogramm.

Die f√ľr einen Haushalt angemessene Gr√∂√üe ist vorrangig von der Personenanzahl abh√§ngig, die die Maschine gleichzeitig nutzen werden. In einem Singlehaushalt f√§llt beispielsweise deutlich weniger W√§sche an als in einer Familie mit zwei kleinen Kindern. In Wohngemeinschaften nutzen zwar typischerweise viele Personen dieselbe Waschmaschine, jedoch meist getrennt voneinander. Hier kann sich also trotz insgesamt hohen W√§scheaufkommens durchaus eine kleine Waschmaschine rechnen. Andererseits kann auch eine kleine Kapazit√§t f√ľr einen Singlehaushalt zu gering ausfallen, sofern diese Person ein besonders hohes W√§scheaufkommen hat, beispielsweise aus beruflichen Gr√ľnden oder durch h√§ufige sportliche Aktivit√§ten.

Interessenten m√ľssen sich folgende Fragen stellen:

  • Wie viele Personen werden ihre W√§sche gleichzeitig waschen?
  • Wie oft m√∂chten die Personen waschen?
  • Haben eine oder mehrere dieser Personen durch berufliche oder freizeitgestalterische Gr√ľnde ein hohes W√§scheaufkommen?
  • Sollen √∂fters gro√üe Textilprodukte wie Gardinen, Teppiche oder Bettbez√ľge gewaschen werden?

Ein allgemeing√ľltiger Schl√ľssel ist dementsprechend nicht abzuleiten. Wir bieten jedoch als grobe Orientierungshilfe folgende Umrechnungstabelle, um zu veranschaulichen, welches Fassungsverm√∂gen typischerweise f√ľr welche Haushaltsform angemessen erscheint:

Nennkapazit√§t Haushaltsgr√∂√üe in Personen Typischerweise geeignet f√ľr ‚Ķ
5 kg 1 oder 2 Singlehaushalt, Paare mit wenig Wäscheaufkommen
6 kg 2 oder 3 Durchschnittshaushalt
7 kg 3 oder 4 Familie mit hohem Wäscheaufkommen
8 kg 4 oder 5 Größere Familie mit hohem Wäscheaufkommen
9 kg Mehr als 5 Großfamilien

Energieeffizienzklassen bei Waschmaschinen

Worauf jeder Verbraucher beim Kauf einer neuen Waschmaschine unbedingt achten sollte, ist die Energieeffizienz. Eine gute Vergleichbarkeit schafft die Kennzeichnung mit dem EU-Energielabel.

Das EU-Energielabel f√ľr Waschmaschinen

Seit 2011 existiert die aktuelle Form des EU-Energielabels (auch EU-Label, Energieetikett oder Energielabel genannt) f√ľr Waschmaschinen. Seit Beginn des Jahres 2015 ist die Angabe des Labels als gesetzlich vorgeschriebene Verbraucherinformation auch im Online-Handel verpflichtend. Die Werte auf dem Energielabel beziehen sich auf ein Standardwaschprogramm, in aller Regel bei 60 Grad Waschtemperatur, das pro Jahr 220 Mal durchgef√ľhrt wird. Grundlage der Berechnung ist also ein angenommener viermaliger Betrieb pro Woche.

Seit 2012 gibt es Waschmaschinen der Klasse A+++. Noch immer ist dies die bestm√∂gliche Energieeffizienzklasse. Seit 2013 sind die Energieeffizienzklassen B bis D obsolet, da Ger√§te dieser Klassen nicht in den Handel gebracht werden d√ľrfen. Derzeit ist bei Neuger√§ten sogar A+ die schlechteste noch zugelassene Klasse. In die Berechnung der Energieeffizienzklasse flie√üen folgende Faktoren ein:

  • Energieverbrauch bei 60-Grad-Waschprogramm bei voller Beladung
  • Energieverbrauch bei 60-Grad-Waschprogramm bei Teilbeladung
  • Energieverbrauch bei 40-Grad-Waschprogramm bei voller Beladung
  • Energieverbrauch bei 40-Grad-Waschprogramm bei Teilbeladung
  • Energieverbrauch in Ruhe eingeschaltet
  • Energieverbrauch in Ruhe ausgeschaltet

Waschmaschinen in der Energieeffizienzklasse A++ verbrauchen zirka 12 Prozent weniger Kilowattstunden Strom als solche der Klasse A+. Ein Ger√§t der Klasse A+++ spart gegen√ľber einem der Klasse A+ in etwa 20 Prozent Energie.

Folgende Angaben enthält das Label:

  1. Name des Herstellers und Markenbezeichnung sowie Name des Modells
  2. Energieeffizienzklasse von A+ bis A+++
  3. Farbige Balken zur Darstellung der Klassen, die ab A abwärts bereits obsolet sind
  4. Stromverbrauch pro Jahr bei 220 Waschgängen in Kilowattstunden
  5. Wasserverbrauch pro Jahr bei 220 Waschgängen in Litern
  6. Nennkapazität der Waschmaschine
  7. Schleuderleistungsklasse, auch Schleuderwirkungsklasse, die die Restfeuchte in der Wäsche nach dem Schleudern in einer Skala von A (weniger als 45 Prozent Restfeuchte) bis G (90 oder mehr Prozent Restfeuchte) angibt
  8. Angabe der Geräuschemission beim Waschen (oben) und Schleudern (unten), jeweils in Dezibel
  9. Nummer der zugrundeliegenden EU-Verordnung

Worauf sollte ich beim Vergleich der Label-Werte achten?

Neben dem reinen Energieverbrauch gibt das Label also auch Aufschluss √ľber den Wasserverbrauch der Waschmaschine. Der Wert bezieht sich allerdings nur auf den Verbrauch im Standardprogramm. Andere Waschprogramme und Zusatzfunktionen gehen mit einem ganz anderen Wasserverbrauch einher. So steigt er beispielsweise durch einen Extra-Sp√ľlgang oder das Vorw√§scheprogramms an. Ein Eco-Programm verbraucht hingegen weniger Wasser und Energie.

Relevant f√ľr Menschen, die nach dem Waschen die W√§sche mit einem W√§schetrockner trocknen, ist zudem ein Vergleich der Schleuderleistungsklasse sinnvoll, denn je trockener die W√§sche aus dem Schleudergang kommt, desto weniger Energie ben√∂tigt hernach der Trockner, um die Restfeuchte zu bew√§ltigen. Doch auch f√ľr Personen, die die W√§sche lufttrocknen ist ein Vergleich dieses Wertes von Belang. Je besser die Schleuderleistung, desto schneller kann man die W√§sche wieder von der Leine nehmen.

Steht die Waschmaschine in der Wohnung und nicht im Keller, sollten Verbraucher auf eine möglichst geringe Geräuschemission beim Waschen und Schleudern achten. Manche Maschinen bieten inzwischen sogar gesonderte leise Programme. Als besonders leise gelten Werte von 50 Dezibel beim Waschen und 70 Dezibel beim Schleudern. 50 Dezibel entsprechen etwa der Lautstärke von Vogelgezwitscher oder leise eingestellter Radiomusik, 70 Dezibel der eines Haartrockners beim Friseur.

Grunds√§tzlich gilt, dass nur ein Vergleich von Waschmaschinen mit gleichem Fassungsverm√∂gen sinnvoll ist, denn selbstverst√§ndlich ben√∂tigen fassungsst√§rkere Ger√§te mehr Energie und Wasser als ein kleineres Ger√§t. Wer dennoch Ger√§te mit verschiedenen F√ľllmengen vergleichen m√∂chte, teilt den Zahlenwert des Energieverbrauchs durch die Kilogrammangabe der Kapazit√§t und erh√§lt einen Quotienten, der den Stromverbrauch pro Kilogramm W√§sche angibt. Die Quotienten sind unabh√§ngig von der Maschinengr√∂√üe vergleichbar.

Beispielrechnung zum Vergleich von Geräten mit verschiedenem Fassungsvermögen

  • Maschine A: 158 kWh/annum Energieverbrauch, 8 Kilogramm Fassungsverm√∂gen; das bedeutet 19,75 kWh pro Kilogramm W√§sche im Jahr
  • Maschine B: 121 kWh/annum Energieverbrauch, 6 Kilogramm Fassungsverm√∂gen; das bedeutet 20,17 kWh pro Kilogramm W√§sche im Jahr
  • Fazit: Maschine A ist energieeffizienter

Komfort und Sicherheit: Auf welche technischen Features kommt es an?

Das technische Grundprinzip, nach dem Waschmaschinen funktionieren, ist immer identisch. Nach Bef√ľllen der Maschine mit W√§sche, Waschmittel und Weichsp√ľler, Auswahl des gew√ľnschten Programmes und einem Druck auf die ‚ÄěStart‚Äú-Taste erledigt sie alles ohne weiteres Zutun.

Im ersten Schritt durchtr√§nkt die Maschine das Waschgut mit erw√§rmter Waschlauge. Ein Elektromotor bewegt dabei die Trommel und stellt sicher, dass alle W√§schest√ľcke benetzt werden. Durch wechselndes Drehen in beide Richtungen lockert die Waschmaschine w√§hrend des Waschvorgangs die W√§sche kontinuierlich auf und erzeugt mechanische Reibung. Im n√§chsten Schritt pumpt die Maschine die Waschlauge mit der Laugenpumpe ab und sp√ľlt die W√§sche mit klarem Wasser. Nachdem sie auch dieses abgepumpt hat, setzt der Schleudervorgang bei hoher Drehzahl ein, um die Feuchtigkeit aus dem Waschgut so weit wie m√∂glich zu entfernen.

Welche technischen Zusatzfeatures sind sinnvoll?

Neben Standardwaschprogrammen haben moderne Waschmaschinen nat√ľrlich einiges mehr zu bieten. Wir zeigen, welche Zusatzfeatures viele Ger√§te inzwischen mitbringen und wieso sie sinnvoll sind.

Mengenautomatik und Beladungssensor

Die Mengenautomatik hilft dem Verbraucher aktiv, Wasser und Energie zu sparen, indem sie vollautomatisch die Wassermenge der Beladungsmenge anpasst. Befindet sich also weniger W√§sche in der Trommel, verbraucht die Maschine auch weniger Wasser und wendet weniger Energie auf, um dieses Wasser aufzuheizen. Beladungssensoren dienen dazu, das F√ľllgewicht in der Trommel m√∂glichst genau zu bestimmen. Dieses Gewicht zeigt die Waschmaschine auf einem Display an, sodass der Nutzer leicht absch√§tzen kann, ob er noch weitere W√§sche zugeben sollte, um mehr Energie und Wasser zu sparen. Ist die Beladungsanzeige um eine Dosieranzeige erweitert, zeigt das Display zus√§tzlich an, welche Menge an Waschmittel f√ľr die jeweilige W√§schemenge ausreichend ist.

Startzeitvorwahl und Restzeitanzeige

Vor allem f√ľr Berufst√§tige ist dieses Feature sehr sinnvoll. √úber eine Auswahl k√∂nnen sie die Start- oder Abschlusszeit f√ľr die verschiedenen Waschprogramme angeben. Die Waschmaschine startet dann automatisch den Waschvorgang, der beispielsweise genau dann enden soll, wenn der Nutzer von der Arbeit nach Hause kommt. Der Verbraucher kann dann die W√§sche sofort nach der Beendigung herausnehmen. Die sofortige Herausnahme aus der Waschmaschine beugt dem Zerknittern der W√§schest√ľcke vor. Den gleichen Zweck erf√ľllt die Restzeitanzeige: Ein Display zeigt dem Nutzer an, wie viel Zeit das ausgew√§hlte Waschprogramm noch bis zum Abschluss ben√∂tigt.

Aquasensor

Der Aquasensor dient der automatischen Optimierung und Anpassung des Waschprogramms. Dies funktioniert √ľber eine Analyse des Verschmutzungsgrades der abgepumpten Waschlauge. Ist diese stark verschmutzt, erh√∂ht die Waschmaschine automatisch die Anzahl der Sp√ľlg√§nge oder verl√§ngert deren Dauer.

Unwuchtkontrolle

Die Unwuchtkontrollfunktion z√§hlt inzwischen zu der Standardausstattung einer Waschmaschine. Eine Unwucht entsteht in der Waschtrommel, wenn das Gewicht der durchn√§ssten W√§sche ungleichm√§√üig verteilt ist. Dies kann beim Schleudergang langfristig zum Verschlei√ü der Lager der Waschtrommelaufh√§ngung f√ľhren. Zudem √§u√üert sich eine Unwucht in einem unruhigen Betrieb: Die Maschine wackelt hin und her, was in Mietsh√§usern gegebenenfalls st√∂rend f√ľr die Nachbarn sein kann. Bei einer Maschine mit Unwuchtkontrolle kann dies nicht passieren, da sie die W√§sche durch sukzessives langsames Drehen der Trommel gleichm√§√üig verteilt, bevor der Schleudergang einsetzt.

Aquastop und Mehrfachwasserschutz

Sollte der Zulaufschlauch einmal undicht sein oder sogar platzen, ist dieses Feature Gold wert: Er bewahrt den Nutzer mitunter vor einem Wasserschaden. Aquastop ist ein Schutzsystem, das sich am Wasseranschlussschlauch befindet und die Wasserzufuhr mittels Absperrventil dann unterbricht, wenn es zu einem Druckabfall im Schlauch kommt.

Der Mehrfachwasserschutz wird auch dann aktiv, wenn die Waschmaschine selbst undicht ist. Ein Niveauschalter registriert dabei stets den Wasserstand innerhalb der Maschine, ein Schwimmer erfasst einen steigenden Wasserstand in der Bodenwanne. Sollte das Wasser eine bestimmte H√∂he √ľberschreiten, stoppt die Maschine die Wasserzufuhr und pumpt √ľbersch√ľssiges Wasser ab.

Kindersicherung

Waschmaschinen √ľben mit ihrer durch das Sichtfenster sichtbare Trommel und den bunt blinkenden Bedienelementen eine Faszination auf Kleinkinder aus. Umso wichtiger ist es f√ľr Haushalte mit Nachwuchs, dass ihre Waschmaschine √ľber eine elektronische Kindersicherung verf√ľgt. Diese sorgt daf√ľr, dass Kinder nicht versehentlich den Waschgang starten oder bei laufender Waschmaschine das Programm ver√§ndern k√∂nnen. Sie sperrt die Programmfunktionen und deaktiviert das Bedienpanel. Die meisten Modelle verf√ľgen hierf√ľr √ľber eine eigene Taste, die die Kindersicherung aktiviert und auch wieder deaktiviert.

Wie reinigt und pflegt man eine Waschmaschine

Reinigung und Pflege moderner Waschmaschinen ist bei Weitem nicht mehr so aufw√§ndig, wie es noch vor wenigen Jahrzehnten der Fall war. F√ľhrt der Nutzer einige Ma√ünahmen regelm√§√üig durch, erfordert die Pflege wenig Zeitaufwand und die Maschine erreicht eine hohe Lebensdauer.

Reinigung der Gummidichtung

Auf der Gummidichtung der Waschmaschine lagert sich gerade bei Frontladern regelm√§√üig ein wenig Kalk und Schmutz ab. Zudem sind die Gummimanschetten im feuchten Zustand anf√§llig f√ľr Schimmelbildung. Daher ist es ratsam, die Manschette nach jedem Waschgang mit einem feuchten Tuch von Schmutz zu befreien und sie anschlie√üend mit einem weiteren Tuch abzutrocknen. Chemische Reinigungsmittel sind Gift f√ľr die Manschette: Sie k√∂nnen das Material angreifen, spr√∂de machen und so Wassersch√§den verursachen.

Nach jedem Waschgang ist es zudem ratsam, die T√ľr der Waschmaschine offen stehen zu lassen. Auf diese Weise k√∂nnen der Innenraum und die Gummidichtung trocknen, ohne dass es zu Geruchsbildung im Inneren der Waschmaschine kommt.

Reinigung der Waschmittelschublade

In der Waschmittelschublade lagern sich mit der Zeit Waschmittelreste an, die nicht vollst√§ndig in die Maschine gesp√ľlt werden konnten. Dies f√ľhrt zu Bakterienbildung, was sich in unangenehmer Geruchsentwicklung, Schmutzablagerung oder Schimmelbildung √§u√üert. Schlimmstenfalls schlagen sich diese Ablagerungen in der Waschmaschine oder auf der W√§sche nieder. Daher ist es ratsam, die Schublade regelm√§√üig im Abstand von einigen Monaten mit einem feuchten Tuch zu reinigen. Bei hartn√§ckiger Verschmutzung ist die Verwendung von Essig ratsam. Einige Schubladen sind vollst√§ndig herausnehmbar und sp√ľlmaschinenfest, sodass sie die Nutzer auf diese Weise reinigen k√∂nnen. Hierzu ist ein Blick in das Benutzerhandbuchs des jeweiligen Modells anzuraten. Ist die Schublade entfernbar, jedoch nicht sp√ľlmaschinenfest, weicht der Nutzer sie vor der Reinigung einige Zeit in einem Wassereimer ein, um hartn√§ckige Verschmutzungen zu beseitigen.

Reinigung des Flusensiebs

Ist das Flusensieb mit Fasern zugesetzt und damit verstopft, √§u√üert sich das in Form eines unangenehmen Geruchs aus der Maschine und an der W√§sche. Auch in der W√§sche vergessene Gegenst√§nde wie Feuerzeuge oder Kleingeld k√∂nnen in das Flusensieb gelangen und es verstopfen. Manche Ger√§te reagieren mit einer Fehlermeldung und einer Blockade der Ger√§tet√ľr. Meist pumpt die Waschmaschine das Wasser nicht mehr ab und der Schleudervorgang beginnt nicht.

Tritt dieses Problem auf, √∂ffnet der Nutzer die Klappe am Fu√ü des Ger√§ts, l√§sst das Restwasser durch den Ablassschlauch aus der Maschine in ein Gef√§√ü laufen und schraubt anschlie√üend das Flusensieb heraus. Dieses reinigt er unter flie√üendem, lauwarmem Wasser. Nach der vollst√§ndigen Reinigung des Siebs und der Gummidichtungen schraubt er es wieder ein und nimmt die Maschine wieder in Betrieb. Um zu starken Verschmutzungen vorzubeugen, empfiehlt es sich, diese Reinigung als halbj√§hrliche Routine durchzuf√ľhren.

Kochwaschgang

Im Sinne des energiesparenden Waschens operieren Waschmaschinen heute vorrangig mit niedrigen Wassertemperaturen. Waschmittel wirken auch unter diesen Bedingungen, doch l√∂sen sich einige Mittel nicht vollst√§ndig auf. Daher ist es ratsam, in regelm√§√üigen Abst√§nden einen Kochwaschgang bei leerer Waschtrommel durchzuf√ľhren. Dabei l√∂sen sich s√§mtliche Waschmittelablagerungen in der Waschmaschine und in den Leitungen auf. Dies minimiert die Geruchsbildung und verl√§ngert die Lebensdauer.

Entkalken der Maschine

Je nach Härtegrad des Wassers ist es notwendig, die Maschine in regelmäßigen Abständen mit Entkalker, Essig oder Zitronensäure zu entkalken.

Entkalken lohnt sich!

Ist die Maschine verkalkt, verbraucht sie bis zu 30 Prozent mehr Strom, kann einen elektrischen Schaden erleiden oder einen Wasserschaden verursachen. Erstes Indiz ist meist, dass die W√§sche nicht mehr sauber wird, da die verkalkten Heizst√§be nicht mehr die gew√ľnschte Waschtemperatur erzeugen.

Der Nutzer sollte sich zun√§chst beim zust√§ndigen Wasserwerk √ľber den H√§rtegrad des Wassers in seiner Region erkundigen. Liegt dieser Wert unter 4, sollte er die Maschine alle sechs Monate entkalken. Liegt der Wert h√∂her, ist es ratsam, jeder W√§sche einen Entkalker-Tab oder Entkalker-Pulver beizugeben.

Der Vorgang des Entkalkens ist einfach:

  • Entkalker ins Waschmittelfach oder in einer Kugel in die Maschine geben
  • H√∂chste Temperatur einstellen
  • Waschgang ohne W√§sche mit Entkalker starten
  • Maschine w√§hrend des Vorgangs anhalten oder auf ‚ÄěEinweichen‚Äú stellen
  • Waschgang normal beenden

Was ist beim Waschen mit der Waschmaschine zu beachten?

Steht die neue Waschmaschine in den eigenen vier W√§nden, ist es damit noch lange nicht getan. Wie die Maschine zu bedienen ist, welches der vielen Programme sich f√ľr welchen Zweck eignet, welches Waschmittel sich f√ľr welche Temperaturen und welche Kleidung eignet und welches Kleidungsst√ľck gewaschen werden darf, ist beileibe nicht immer selbsterkl√§rend.

Welches Waschprogramm ist wof√ľr geeignet?

Bedienpanels moderner Waschmaschinen sind in aller Regel mit mehreren Tasten oder einem Drehschalter ausgestattet, welche zur Anwahl des Waschprogramms dienen. Die Programme gliedern sich meist nach Art der zu waschenden Textilien und weiterer Parameter, wie der gew√ľnschten Waschtemperatur. Daneben gibt es weitere Tasten oder Schalter f√ľr verschiedene Zusatzfunktionen, wie etwa Schnellwaschprogramm, Vorw√§sche oder Zusatzsp√ľlen. Die Palette an M√∂glichkeiten und Kombinationsoptionen erweitert sich dabei stetig.

So gibt es inzwischen zahlreiche Spezialwaschgänge, die sich mit Sonderfunktionen kombinieren lassen, beispielsweise einem eigenen Programm zur Tierhaarentfernung. Daneben enthält das Panel noch weitere Tasten, die der Auswahl von Schleuderdrehzahl, Temperatureinstellung, Startzeitauswahl oder der Zusatzoptionen dienen. Ein Display stellt Details zur Programmauswahl und zum Ablauf der Programme optisch dar. Displays sollten folgende Angaben liefern:

  • Restlaufzeit des Waschprogramms
  • Startzeitanzeige
  • Angabe des aktuell ausgew√§hlten Programms
  • Status der Kindersicherung
  • Anzeige bei Beendigung des Programms
Standardprogramme
Standardprogramme

Standardprogramme, oft auch als Hauptprogramme bezeichnet, setzen sich in aller Regel aus einer Kombination von Gewebeart, Farbe oder √Ėkowaschgang mit der gew√ľnschten Waschtemperatur zusammen. Beispiele hierf√ľr sind Baumwolle 40 Grad, Koch-/Buntw√§sche, pflegeleichte W√§sche und Wolle. Eine moderne Waschmaschine kann so in Kombination mit den Temperaturstufen 30, 40, 60 oder 90 Grad Celsius schnell auf bis zu 20 Standardwaschprogramme kommen.

Spezialprogramme
Spezialprogramme

Spezialprogramme erg√§nzen die Standardprogramme durch Spezifizierung. Sie sind auf bestimmte Stoffe oder Verschmutzungsgrade zugeschnitten, wie etwa dunkle Textilien, leicht verschmutzte Baumwollw√§sche oder S√§uglingskleidung. F√ľr besonders empfindliche St√ľcke gibt es beispielsweise ein ‚ÄěHandw√§sche‚Äú-Programm oder die sogenannten ‚ÄěMix‚Äú-Programme (f√ľr Mischgewebe aus Baumwolle und Synthetik).

Schnellprogramme
Schnellprogramme

Derartige Programme, oft als Kurzprogramme oder in der Programmauswahl der Waschmaschine als ‚ÄěExpress‚Äú oder ‚ÄěSuper Express‚Äú bezeichnet, sind auf die schnelle W√§sche geringer Mengen leicht verschmutzter Textilien zugeschnitten. Die Waschdauer betr√§gt in aller Regel weniger als 30 Minuten, die Waschtemperatur maximal 30 Grad Celsius.

Eenergieeffiziente Programme
ECO-Programme

Stark im Trend sind und immer weiter ausgebaut werden Energiespar-, √Ėko-, oder ECO-Programme. Im Vergleich zu Standardprogrammen sparen diese Programme Wasser und Energie. Wie beim Standardprogramm ist der Spareffekt umso gr√∂√üer, je vollst√§ndiger die F√ľllmenge der Maschine ausgesch√∂pft ist. Eco-Programme dauern l√§nger als Standardwaschg√§nge, da sie mit niedrigeren Temperaturen arbeiten und die W√§sche stattdessen l√§nger im Wasser einweichen lassen.

Welche Waschmittel gibt es und wof√ľr eignen sie sich?

Waschmittel und Weichsp√ľler gibt der Nutzer in drei getrennte F√§cher ein. Bei Frontladern befinden sich diese in einer Schublade an der Frontseite, bei Topladern an der Innenseite der Klappe. Die Art und Menge des Waschmittels richtet sich nicht nach der Waschmaschine, sondern nach der Art und Menge der zu waschenden Textilien. Zu unterscheiden sind dabei Voll-, Bunt-, Feinwaschmittel und Weichsp√ľler.

Vollwaschmittel
Vollwaschmittel

Sie eignen sich f√ľr nahezu alle W√§schearten bei allen Waschtemperaturen. Da Vollwaschmittel allerdings Bleichmittel und optische Aufheller enthalten, sollten sie sich nicht f√ľr empfindliche, farbige Textilien verwendet werden. F√ľr sie sind Bunt- oder Feinwaschmittel die bessere Wahl. Vollwaschmittel eignen sich hervorragend f√ľr wei√üe und stark verschmutzte Textilien bei Waschtemperaturen von 30 bis 95 Grad Celsius.

Buntwaschmittel
Buntwaschmittel

Im Temperaturbereich von 20 bis 60 Grad Celsius sind Buntwaschmittel f√ľr Waschladungen mit verschiedenfarbigen Textilien die beste Wahl. Sie verhindern die wechselseitige Verf√§rbung, k√∂nnen allerdings einen v√∂lligen Farberhalt nicht garantieren.

Feinwaschmittel
Feinwaschmittel

Feinwaschmittel sind ebenso wie Spezial-Waschmittel oder Waschmittel f√ľr spezielle Wasserh√§rten eine Speziall√∂sung. Sie eignen sich f√ľr empfindliche Stoffe f√ľr Waschg√§nge bei 30 Grad Celsius Waschtemperatur. Seide, Wolle, Funktionstextilien, Feinstrumpfhosen und Textilien aus Cellulosefasern, wie beispielsweise Lyocell und Viskose, erfordern immer Feinwaschmittel.

Weichsp√ľler
Weichsp√ľler

Weichsp√ľler sind inzwischen fester Bestandteil von fast jedem Waschgang. Sie verhindern die Trockenstarre der W√§sche, machen die Kleidungsst√ľcke so weicher und leichter b√ľgelbar. Meist geben entsprechende Zus√§tze der W√§sche zudem einen dezenteren Duft. In Synthetikstoffen reduziert der Weichsp√ľler die elektrostatische Aufladung zwischen den Fasern. Abzuraten von der Verwendung von Weichsp√ľlern ist beim Waschen von Handt√ľchern oder Geschirrt√ľchern. Diese b√ľ√üen durch den Weichsp√ľler, der die Fasern sch√ľtzend umh√ľllt, Saugkraft und Wasseraufnahmekapazit√§t ein.

Was bedeuten die Waschhinweise in der Kleidung?

Vor dem Waschen neuer Kleidung stellt sich oft die Frage: Welcher Pflege bedarf dieses spezielle Textil? Um Farbe und Struktur des Stoffs bei der Reinigung bestm√∂glich zu schonen, empfiehlt es sich, sich an den Waschsymbolen zu orientieren. Diese sind f√ľr die L√§nder Europas, Israel, USA und Japan standardisiert.

Die bis zu f√ľnf Waschsymbole finden sich (in der immer gleichen Reihenfolge) zumeist auf einem wei√üen Einn√§her in der linken Innennaht. Dabei gilt folgende Reihenfolge und Symbolik:

  • Waschsch√ľssel: Waschen
  • Dreieck: Bleichen
  • Quadrat: Trocknen
  • B√ľgeleisen: B√ľgeln
  • Kreis: Chemische Reinigung
Waschen
Waschen

Die Zahl im W√§schekorb gibt die maximale Waschtemperatur an. Dabei bedeutet ‚Äě30¬į‚Äú, dass die W√§sche bei maximal 30 Grad Celsius gewaschen werden sollte. Es gibt eine alternative Schreibweise, bei der Punkte verwendet werden: Ein Punkt entspricht 30 Grad, zwei Punkte 60 Grad und drei Punkte 90 Grad Celsius. Die maximale Schleuderanzahl ist m√∂glich, wenn sich kein waagerechter Strich unter dem W√§schekorb-Symbol befindet. Ein Strich bedeutet ‚Äěschonend schleudern‚Äú und zwei Striche sind ein Schleuderverbot. Eine Hand im Wasser weist auf Handw√§sche hin, und ist das Symbol durchgestrichen bleibt leider nur eins: Nicht waschen! Hier kann nur die chemische Reinigung helfen.

Bleichen
Bleichen

Dieses Waschsymbol, ein Dreieck, steht immer an zweiter Stelle. Ein leeres Dreieck erlaubt die Bleiche. Befinden sich zwei parallele Striche darin, ist nur die Bleiche mit Sauerstoff erlaubt. Ist es durchgestrichen, darf das Textil nicht geblichen werden.

Trocknen
Trocknen

Dargestellt durch ein Quadrat mit innenliegendem Kreis ist die M√∂glichkeit, das Kleidungsst√ľck im Trockner zu trocknen. Ein Punkt verweist auf schonende, zwei auf sehr schonende und drei Punkte auf ausgesprochen schonende Trocknung. Ein durchgekreuztes Symbol bedeutet: Keinen Trockner benutzen!

B√ľgeln
B√ľgeln

Das Symbol ist relativ selbsterkl√§rend. Durchgestrichen bedeutet es ein B√ľgelverbot. Ein Punkt erlaubt das B√ľgeln bei maximalen 110 Grad. Zwei Punkte ziehen die Temperaturgrenze bei 150 Grad und drei Punkte bei 200 Grad.

Chemische Reinigung
chemische Reinigung

Ein Kreis symbolisiert die professionelle Reinigung. Findet sich kein weiterer Hinweis, entscheidet das Reinigungsunternehmen, wie zu verfahren ist. Ist der Kreis durchgestrichen, darf das Kleidungsst√ľck nicht gereinigt werden. ‚ÄěF‚Äú verweist auf die Reinigung mittels Kohlenwasserstoff, ‚ÄěP‚Äú auf die Verwendung des L√∂sungsmittels Perchlorethylen und ‚ÄěW‚Äú auf die sogenannte Nassreinigung. Ein bis zwei waagerechte Striche unter dem Reinigungssymbol bedeuten eine schonende, beziehungsweise sehr schonende Reinigung.

¬†Weiterf√ľhrende Testberichte

Anmerkung: Aus Gr√ľnden der Verf√ľg- und Machbarkeit war es uns nicht m√∂glich, die hier vorgestellten Waschmaschinen selbst zu testen. Es handelt sich hierbei lediglich um einen datenbasierten Waschmaschinen-Vergleich.

Waschmaschinen-Tests und -Vergleiche

Aus Gr√ľnden der Mach- und Verf√ľgbarkeit war es leider nicht m√∂glich, dass unsere Redaktion die in unserem Vergleich vorgestellten Waschmaschinen selbst testet. Die Bewertungen und das entsprechende Ranking sind also nicht auf Grundlage eines eigenen Tests der Produkte entstanden, sondern basieren prim√§r auf den Testergebnissen von Produkttests bekannter Testinstitutionen und -portale. Die von unserer Redaktion durchgef√ľhrten Recherchen beschr√§nkten sich allerdings nicht allein auf die Resultate von Produkttests anderer Testportale, sondern bezogen auch die Bewertungen von Verbraucherorganisationen ein. Unser Redaktionsteam hat Tests, Herstellerangaben und Produktbewertungen ausgewertet und pr√§sentiert die Ergebnisse sie in diesem Vergleich.

Bei der Stiftung Warentest sind Waschmaschinen ein ‚ÄěDauerbrenner‚Äú. Auf ihrer Website gibt es¬† einen gro√üen Fundus an Waschmaschinen-Tests, die regelm√§√üig aktualisiert werden. Seit 2014 durchliefen 69 Modelle einen Test. Den ausf√ľhrlichen Testbericht zu jedem Modell und Details zur Zusammensetzung des Testurteils finden Interessenten auf der Website der Stiftung Warentest (test.de). 2018 hat die Stiftung die letzte Aktualisierung des Waschmaschinen-Tests vorgenommen. Im Zuge dieser Aktualisierung testeten die Experten 15 neue Waschmaschinenmodelle. Dem Test mussten sich insgesamt bereits 64 Frontlader und f√ľnf Toplader stellen.

√Ėko-Test hat bislang leider noch keinen Test von Waschmaschinen vorgenommen. Da jedoch bei vielbetriebenen Ger√§ten wie Waschmaschinen der Energieverbrauch ein wichtiges Kriterium darstellt, w√§re ein Test sehr w√ľnschenswert.