Backöfen

Die 7 besten Backöfen im Test & Vergleich

Produktinformation
Hersteller
Material Gehäuse
Einbauherd
Beheizungsarten
Fassungsvermögen
Heißluft
Energieverbrauch konventionell
Energieverbrauch Umluft
Energieverbrauch Heißluft
Energieeffizienzklasse
Selbstreinigungsfunktion
Restwärmeanzeige
Kindersicherung
Display
Maße
Farbe
Zubehör

Backfoen-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Tests haben gezeigt, dass teure Backöfen durchaus ihr Geld wert sind. Sie sind zuverlässiger als günstige Geräte und bieten eine wesentlich bessere Ausstattung.
  • Optimale Back-, Koch- und Grillergebnisse lassen sich am besten mit einem Elektrobackofen erzielen. Auch wenn der Gasbackofen noch immer einige Anhänger hat, ist er heute schlicht nicht mehr zeitgemäß.
  • Wer einen neuen Backofen kauft, sollte dessen Installation in jedem Fall von einem Elektrofachmann durchführen lassen. Alles andere kann lebensgefährlich sein!
  • Ein Backofen ist nicht unbedingt ein Herd. Letzterer bietet nämlich zusätzlich zum Backrohr immer auch eine Kochstelle, etwa in Form eines Ceran- oder Induktionskochfeldes.

Der Backofen: Was ist das eigentlich

Ein Backofen darf, neben der Kochstelle, in keiner voll ausgestatteten Küche fehlen. Bei einem Backofen handelt es sich um ein beheizbares Gerät, das speziell für die Zubereitung von Speisen entwickelt wurde. Anders als der Name vermuten lässt, ist der Backofen jedoch nicht nur zum Backen geeignet. Darüber hinaus lässt sich das Gerät zum Braten und zum Grillen nutzen. Besonders hochwertige Geräte sind darüber hinaus mit einer Dampfgarer-Funktion ausgestattet, welche die schonende Zubereitung von verschiedensten Speisen ermöglicht.

Als alternative Bezeichnung für den Backofen werden seit jeher die Begriffe Backröhre oder Backrohr verwendet. Wichtig ist, dass die Begriffe Backofen und Herd oft gleichbedeutend verwendet werden, jedoch nicht das gleiche Gerät bezeichnen. Denn bei einem Herd handelt es sich stets um eine Kombination zweier Geräte, nämlich des Backofens selbst und einer dazugehörigen Kochstelle. Beide Geräte sind in der Regel miteinander verbunden und werden mithilfe der gleichen Bedienelemente gesteuert.

Unterschiedliche Backofen-Typen

Zahlreiche Hersteller bieten Backöfen in unterschiedlichen Bauweisen und mit teils erheblichen Unterschieden im Funktionsumfang an. Die gängigsten Typen sind:

  • Der klassische Backofen ist nach wie vor die meistverkaufte Variante. Er bietet ausschließlich die typischen Betriebsarten eines Backofens.
  • Der Dampfgarer-Backofen. Bei solchen Geräten steht zusätzlich zu den herkömmlichen Betriebsarten eine Dampfgar-Funktion zur Verfügung. Sie erlaubt das schonende Garen von Speisen bei relativ niedrigen Temperaturen mithilfe von Dampf.
  • Die Backofen-Mikrowellen-Kombination. Diese Geräte bieten alle Funktionen eines klassischen Backofens, sind darüber hinaus jedoch mit einer Mikrowellen-Funktion ausgestattet. Mit ihrer Hilfe lassen sich zum Beispiel Speisen schnell erwärmen oder Gefrorenes zügig auftauen.
  • Der Mini-Backofen. Solche Backöfen sind im Vergleich zu klassischen Backöfen überaus kompakt gestaltet. Dadurch besteht die Möglichkeit, sie auf der Küchenarbeitsplatte zu platzieren. Ihr Garraum ist jedoch wesentlich kleiner und sie haben deutlich weniger Heizleistung, sodass sie nur einen Bruchteil der Leistungsfähigkeit eines vollwertigen Backofens zur Verfügung stellen.

Klassischer Backofen

Verbraucher, die sich für einen klassischen Backofen entscheiden, erhalten ein recht vielseitiges Gerät mit attraktiven Preis-Leistungsverhältnis. Bereits ein solcher Backofen bietet den Vorteil, dass man darin verschiedenste Speisen zubereiten kann.

Vorteile
  • für viele Zubereitungsarten geeignet
  • preiswert
  • nahezu immer mit Ober- und Unterhitze, Heißluft, Umluft
  • auch mit Pizza- und Auftaustufe, 3D-Umluft und Selbstreinigung erhältlich
Nachteile
  • nur bedingt zum Erwärmen geeignet
  • für spezielle Gartechniken nicht geeignet

Dampfgarer-Backofen

Ein Dampfgarer-Backofen ist wesentlich vielseitiger als herkömmlich Backöfen, bietet jedoch ebenfalls nicht nur Vorteile.

Vorteile
  • noch mehr Zubereitungsmöglichkeiten
  • Dampfgaren oder Heißluft mit Dampfgaren gegen Austrocknen der Speisen
  • Teig geht dank Dampf besser auf
  • bietet auch alle Funktionen eines herkömmlichen Backofens
  • kein separater Dampfgarer notwendig
Nachteile
  • hohe Anschaffungskosten
  • Festwasseranschluss oder stetiges Nachfüllen des Wassertanks notwendig
  • mitunter verkomplizierte Küchenplanung durch den Wasseranschluss

Backofen mit integrierter Mikrowelle

Bei einem Backofen mit integrierter Mikrowelle steht dem Nutzer zusätzlich zur herkömmlichen Hitzeerzeugung im Backofen bei Bedarf Mikrowellenenergie zur Verfügung.

Vorteile
  • schnelle Zubereitung von Speisen
  • einfaches Aufwärmen und Auftauen
  • keine zusätzliche Mikrowelle erforderlich
  • Platzersparnis in der Küche
Nachteile
  • in der Regel höherer Energieverbrauch als konventionelle Backöfen
  • mitunter fehlen einige Funktionen der klassischen Mikrowelle

Der Mini-Backofen

Ein Mini Backofen ist eigentlich nicht als vollwertiger Backofen zu bezeichnen. Er ist wesentlich kleiner und weniger leistungsstark. Zudem bietet er meist nur die Grundbetriebsart Oberhitze.

Vorteile
  • sehr kompakt, selbst für kleinste Küchen und Kochnischen geeignet
  • geringste Anschaffungskosten
  • herkömmliche Steckdose reicht aus
  • optimal für Singles und alle, die nicht oft backen
Nachteile
  • in der Regel nur Oberhitze
  • keine Heißluft- oder Grillfunktion
  • zum Backen von Kuchen nur bedingt geeignet
  • wesentlich kleinerer Backraum

Welcher Backofen-Typ der jeweils geeignetste ist, hängt von den Ansprüchen des zukünftigen Besitzers ab. Je wichtiger dem Anwender vielseitige Möglichkeiten der Nutzung und der Speisenzubereitung sind, desto eher lohnt sich der Kauf eines klassischen Backofens oder gar eines Kombigerätes mit integriertem Dampfgarer oder einer integrierten Mikrowelle.

Mini-Backöfen nur für Anspruchslose

Ein Mini-Backofen ist kein vollwertiger Backofen. Versierte und anspruchsvolle Köche sollten daher zumindest einen klassischen Backofen mit allen typischen Betriebsarten anschaffen.

Backofen-Kaufberatung: Nützliche Tipps und Denkanstöße

Wer sich einen neuen Backofen zulegen möchte, sollte sich, bevor er sich für ein bestimmtes Modell entscheidet, über diverse Gesichtspunkte Gedanken machen. Die folgenden Tipps und Informationen sollen helfen, schnell und sicher das geeignetste Gerät zu finden.

Standbackofen oder Einbaubackofen kaufen?

Backöfen werden sowohl als Standgeräte als auch in Form von Einbaugeräten angeboten. Die Wahl zwischen den beiden Varianten hängt vor allem davon ab, was die eigene Küche hergibt. In den meisten Küchenzeilen ist jedoch bereits ein Platz für einen Einbaubackofen vorgesehen, oftmals in erhöhter Position. Diese bietet den Vorteil einer erheblichen einfacheren und komfortableren Benutzung des Backofens ohne lästiges Bücken.

Kombination oder Backofen und Kochstelle jeweils separat?

Ob man sich für Backofen und Kochstelle als zwei getrennte Geräte oder für einen Herd entscheidet, der beides beinhaltet, ist oftmals sowohl eine Frage der eigenen Vorliebe als auch der Möglichkeiten in der Küche. In den meisten Fällen empfiehlt sich jedoch eine getrennte Anschaffung beider Geräte. Denn ein wesentlicher Nachteil einer Backofen-Herd-Einbaukombination besteht darin, dass diese aufgrund eines gemeinsamen Bedienelementes nicht getrennt voneinander betrieben werden können und an der gleichen Stelle eingebaut werden müssen. Ein erhöhter Einbau des Backofens ist somit nicht möglich.

Wichtige Betriebsarten beziehungsweise Heizarten von Backöfen

Welche Heizarten der Backofen haben muss, den man kaufen möchte, hängt von den eigenen Ansprüchen bei der Zubereitung von Speisen und Backwaren ab. Nahezu jeder moderne Elektrobackofen ist heute mit den Heizarten Ober- und Unterhitze sowie Heißluft und Umluft ausgestattet. Diese reichen bereits für die meisten gängigen Aufgaben aus. Wer seinen Backofen noch flexibler nutzen möchte, achtet darauf, dass eine Grillfunktion zur Verfügung steht. Besonders anspruchsvolle Köche wählen einen Backofen mit Dampfgar- und/oder Mikrowellen-Funktion oder gar Sous Vide-Funktion zum Vakuumgaren. Die letztgenannten Betriebsarten wirken sich deutlich preissteigernd aus. Ein derart ausgestatteter Backofen ist selten unter 1.000 Euro zu haben.

Wie viele und welche Funktionen dürfen es sein?

Der Funktionsumfang eines Backofens sollte vor dem Kauf ebenfalls genau unter die Lupe genommen werden. Während einige Funktionen eher als Spielerei gelten können, sind andere essenziell für die praktische Nutzung des Geräts. Eine Schnellaufheizung zum Beispiel ist nicht unbedingt nötig, aber durchaus nützlich, wenn die Zeit zum Kochen oder Backen knapp ist. Ist eine Mikrowelle integriert, kann man sich die Anschaffung eines separaten Geräts getrost sparen. Einige Backöfen bieten zusätzlich zur Zeit- und Temperatureinstellung sowie zur Betriebsart weitere Einstellmöglichkeiten. So ist etwa einstellbar, ob die Temperatur während der Garzeit ab- oder zunehmen soll. Viele Backöfen bieten zudem fest hinterlegte Zubereitungsprogramme für unterschiedlichste Speisen. Sie lassen sich auf Knopfdruck abrufen und erleichtern dadurch das Kochen und Backen erheblich.

Ein Display sollte heute beim Backofen Standard sein. Es gibt jederzeit Auskunft über die eingestellten Parameter. Weitere mögliche Funktionen sind zum Beispiel eine Zeitschaltautomatik, ein Kurzzeitwecker, ein integrierter Drehspieß sowie eine eingebaute Kindersicherung oder ein Bratenthermometer. Was davon tatsächlich benötigt wird, muss jeder Nutzer selbst entscheiden.

Reicht der Platz in der Küche aus?

Kauft man einen Herd, sollte man vorher selbstverständlich sicherstellen, dass dieser in den vorgesehenen Platz in der Küche passt. Die Außenmaße eines Backofens werden von den Herstellern stets angegeben, sodass sich leicht prüfen lässt, ob ein bestimmtes Modell geeignet ist. Einbaubacköfen sind darüber hinaus maßlich so genormt, dass sie problemlos in eine Einbaunische mit den Maßen 560 x 590 mm (Höhe x Breite) passen. Für besonders kleine Küchen gehören darüber hinaus Kompaktbackofen zum Angebot der Hersteller. Sie haben eine Höhe von nur 45 cm.

Manuell reinigen oder Backofen mit Reinigungsfunktion anschaffen?

Wer einen Backofen intensiv nutzt, muss ihn regelmäßig gründlich reinigen. Es lohnt sich daher, vor dem Kauf zu prüfen, ob der favorisierte Backofen komplett von Hand gesäubert werden muss oder eventuell entsprechende Funktionen zu Verfügung stellt. Die meisten Backöfen sind im Garraum mit Emaille beschichtet. Dieses besonders glatte Material sorgt dafür, dass Schmutz nur schlecht anhaften kann. Jedoch muss man bei der manuellen Säuberung von Emaille vorsichtig sein; aggressive Schwämme oder gar Scheuermittel könnten die Beschichtung beschädigen oder zerstören. Andere Backöfen bieten eine sogenannte katalytische Selbstreinigung. Bei solchen sind in der Emaillebeschichtung zusätzliche Partikel enthalten, die während des Backens Schmutz in Kohlendioxid und Wasserdampf zerlegen. Aber auch diese Oberflächen verlangen eine vorsichtige Reinigung.

Die aktuell modernste Option ist die pyrolytische Selbstreinigung. Hierfür gibt es ein separates Reinigungsprogramm. Bei diesem heizt der Backofen auf über 500° C auf. Bei diesen extrem hohen Temperaturen verglühen Schmutz und Fett, zurück bleibt nur Asche, die einfach ausgekehrt werden kann. Ein Backofen mit dieser Funktion ist deutlich teurer als andere Modelle. Zudem verbraucht die Pyrolyse viel Energie und ist daher vergleichsweise teuer.

Mitgeliefertes und optionales Zubehör für den Backofen

Im Hinblick auf Zubehör bleibt ebenfalls jedem Käufer selbst überlassen, was er für notwendig und nützlich oder verzichtbar erachtet. Im Lieferumfang nahezu jedes Backofens sind meist ein oder zwei Backbleche sowie ein Backrost enthalten. Bei hochwertigen Modellen gehören darüber hinaus manchmal eine Fettauffangpfanne oder eine Universalpfanne zur Grundausstattung. Optional sind zumeist Pizzasteine oder Brotbackformen erhältlich. Es gilt zudem zu entscheiden, ob der Backofen mit Teleskopauszügen oder einem Backwagen ausgerüstet sein soll. Letzterer bietet bei bodennahem Einbau deutliche Vorteile, ist jedoch bei einem hoch eingebauten Backofen meist störend.

Auf die Geräuschentwicklung achten!

Die Geräuschentwicklung des Backofens ist ein Gesichtspunkt, der beim Kauf nicht ganz außer Acht gelassen werden darf. Die Hersteller sind verpflichtet, den Lärmpegel ihrer Geräte im Betrieb anzugeben. Je niedriger der angegebene Wert in Dezibel (dB) ist, desto leiser und weniger störend ist der Backofen, während er sich in Benutzung befindet.

Wie viel Energie verbraucht das gewünschte Gerät?

Angesichts steigender Energiepreise empfiehlt sich ein Vergleich der Energieklasse in Frage kommender Backöfen. Je besser diese ist, umso weniger Strom verbraucht das Gerät. Jedoch ist es ratsam, nicht allein die Energieklasse zu betrachten. Vielmehr ist sie erst in Kombination mit dem tatsächlichen Stromverbrauch während verschiedener Betriebsarten tatsächlich aussagekräftig. Auch dieser ist bei einem Backofen in der Regel angegeben.

Laufende Kosten und Anschaffungskosten

Eng im Zusammenhang mit dem Energieverbrauch stehen die laufenden Kosten eines Backofens. Je effizienter das Gerät, desto geringer die Stromkosten. Auch der Anschaffungspreis sollte bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielen. Schließlich ist ein neuer Backofen bereits ab etwa 200 bis 300 Euro zu haben. Wer jedoch ein hochmodernes und leistungsfähiges Gerät mit vielen Funktionen haben möchte, kann hierfür problemlos auch deutlich mehr als 1.000 Euro ausgeben.

Der Backofen: Nützliche Hinweise zur Verwendung und Pflege

Einen Backofen normal aufzuheizen spart gegenüber der Schnellaufheizung auf Dauer viel Energie und reduziert somit die Stromkosten. Die Schnellfunktion ist also nur sinnvoll, wenn die Zeit zum Kochen wirklich einmal sehr knapp bemessen ist.

Ist der Backofen verschmutzt, ist es wichtig, ihn direkt im Anschluss an die Nutzung zu reinigen. Werden stattdessen weitere Garvorgänge mit verschmutztem Garraum durchgeführt, brennt sich der Schmutz erst richtig fest und ist nur noch unter Mühen zu entfernen.

Das Standardprogramm ist oft nicht nur auf eine optimale Zubereitung, sondern zugleich auf Energieeinsparung ausgelegt. Es zu nutzen ist also meistens sinnvoll.

Bei der Außenreinigung eines Backofens ist stets besondere Vorsicht geboten. Insbesondere Edelstahl- oder lackierte Fronten sind empfindlich gegen aggressive Reiniger. Sie könnten dauerhafte Flecken, Kratzer und Beschädigungen hinterlassen.

Backöfen niemals selbst anschließen!

Nur qualifizierte Fachleute (Elektriker) dürfen einen Backofen anschließen. Falsch angeschlossene Backöfen stellen eine permanente Gefahr für Leib, Leben und Besitz dar, da es auch nach Jahren noch zu Kabelbränden (und in Folge Wohnungsbränden) kommen kann. Keine Versicherung übernimmt Schäden, die durch einen unsachgemäß angeschlossenen Backofen entstanden sind.

Tests von Backöfen

Wichtig: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Backöfen.

Da der Backofen zu jenen Elektro-Großgeräten gehört, die nahezu jeder Haushalt benötigt, verwundert es nicht, dass zum Beispiel die Stiftung Warentest regelmäßig einen Backofen-Test durchführt. Beim letzten derartigen Test im Jahr 2019 stellte die Organisation insgesamt 13 elektrische Backöfen auf den Prüfstand. Dabei handelte es sich ausschließlich um Geräte aus dem unteren und mittleren Preissegment, da diese am häufigsten verkauft werden. Im Test vertreten waren nahezu alle bekannten Hersteller mit mindestens einem Gerät.

Markenqualität schneidet deutlich besser ab

Zusammenfassend lässt sich zum Backofen-Test der Stiftung Warentest sagen, dass sich die Anschaffung eines etwas teureren Backofens durchaus lohnt. Denn im Test erhielt keiner der deutlich günstigeren Kandidaten eine Note, die besser war als „befriedigend“. Die getesteten Markengeräte von Bosch, Miele, Neff und andren jedoch waren durchweg „gut“.

Verschiedene Testkriterien sind besonders wichtig

Beim Test der Stiftung Warentest flossen unterschiedliche Kriterien in die Bewertung der einzelnen Backöfen mit ein. Die Wärmeverteilung und er Wärmenachschub machten mit 35 Prozent den Löwenanteil an der Gesamtnote aus, es folgten die Handhabung mit 20 Prozent sowie die Reinigung, Zeiteinhaltung, Sicherheit und Umwelteigenschaften mit je 10 Prozent. Die restlichen 5 Prozent entfielen auf die gleichmäßige Bräunung von Toast.

Testsieger hängt die Konkurrenz um Längen ab

Testsieger im Backofen-Test der Stiftung Warentest wurde der Neff B45CR22N0, notengleich mit dem Siemens HB634GBS1. Beide erhielten die fast sehr gute Gesamtnote 1,9. Auch die Modelle der Hersteller Miele, Bosch und AEG schlossen insgesamt mit der Note "gut" ab. Zum Vergleich: Der im Test ebenfalls bewertete Herd von IKEA ist nicht nur sehr viel preiswerter, sondern leider auch deutlich schlechter. Er erreichte mit einer Gesamtnote von 3,5 gerade eben noch die Schulnote "befriedigend". Wie die Ergebnisse aus dem vorgestellten Test zeigen, lohnt es sich also, beim Kauf eines Backofens etwas tiefer in die Tasche zu greifen.