Gartendusche

Die 7 besten Gartenduschen im Vergleich

Höhenverstellbar
Höhe maximal
Höhe minimal
Spike
Vorteile
Nachteile

Gartendusche-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Gartenduschen dienen der Erfrischung und Reinigung des Körpers. Besonders praktisch sind sie in der NĂ€he eines Pools oder einer Sauna.
  • Sie verfĂŒgen entweder ĂŒber einen Wasseranschluss fĂŒr einen Gartenschlauch, einen Tank oder einer Wasserleitung zum Haus.
  • Um flexibel zwischen heißem und kaltem Wasser zu wechseln, bieten sich Modelle mit Solarelementen zum Aufheizen des Tankinhalts an.
  • Premium-Modelle kommen mit Zusatzfunktionen wie Fußduschen und abnehmbaren Handbrausen daher.

Duschen im Freien – ein sommerlicher Luxus

Sobald es wĂ€rmer wird, zieht es viele ins Freie. Sport macht an der frischen Luft einfach mehr Spaß – genau wie das Entspannen danach. Wer einen eigenen Garten hat, kann dort in der heißen Jahreszeit ein Planschbecken aufbauen oder im fest installierten Pool schwimmen. Insbesondere im Hochsommer kommt zu solchen AnlĂ€ssen die Lust nach AbkĂŒhlung auf – am besten, ohne dafĂŒr ins Haus gehen zu mĂŒssen. Dies ist der glorreiche Moment der Gartenduschen, die als fortgeschrittene Form des Gartenschlauchs angesehen werden können: Schließlich spenden sie kĂŒhles Nass an heißen Sommertagen, reinigen den Körper nach dem Outdoor-Training und befreien ihn vor dem Sprung in den Pool oder dem Gang zurĂŒck ins Haus von Schmutz.

Aber nicht nur als ErgĂ€nzung zum Planschbecken oder Pool eignen sich Gartenduschen hervorragend. Heimurlauber, die lieber in die eigene Sauna als ins Wasser gehen, profitieren ebenfalls von ihnen. Sie erholen sich erst drinnen und genießen anschließend draußen die finale AbkĂŒhlung. FĂŒr die Nutzung einer gĂŒnstigen mobilen Gartendusche brauchen Sie meist nicht mehr als einen gewöhnlichen Anschluss fĂŒr GartenschlĂ€uche an der Hauswand. DarĂŒber hinaus gibt es alles Erdenkliche an Luxus: Hochwertigere Außenduschen werden beispielsweise fest montiert und bedienen sich der hĂ€uslichen Wasserleitungen, um ebenso kaltes wie auch warmes Wasser zu liefern.

Gartenduschen: Von einfach bis mondÀn

Je nach Platz, AusstattungswĂŒnschen und Preisvorstellungen eignet sich eher der Gartenschlauch mit Brause, die Solardusche, die Campingdusche oder die Gartendusche mit Warmwasseranschluss fĂŒr den heimischen Garten.

Kaltwasser aus dem Gartenschlauch mit Brause

Im untersten Preissegment geht es bei den schlichten Gartenduschen los, die nur aus einem Gartenschlauch und einem Brausekopf bestehen. Solche Varianten haben den Vorteil der MobilitĂ€t, etwa dank Rasen-Standfuß. Allerdings sind sie allenfalls etwas fĂŒr Hartgesottene, denn natĂŒrlich kommt bei ihnen nur kaltes Wasser aus der Leitung. Deshalb erfrischen sie eigentlich nur im Sommer – ansonsten ist ihre Wassertemperatur von acht bis zwölf Grad Celsius fĂŒr die meisten Wasserratten zu niedrig.

Batteriebetriebene Modelle schaffen Abhilfe: Sie heizen Wasser im eigenen Tank auf höhere Temperaturen auf. Solche Außenduschen, die warmes Wasser bereitstellen, sind sehr flexibel einsetzbar und decken den Mittelklassebereich ab. Ihr Preis liegt je nach Ausstattung bei 100 bis 300 Euro.

Vorteile
  • Einfache Installation
  • Unbegrenzte Wassermenge
  • Meist mobil
  • GĂŒnstig in der Anschaffung
Nachteile
  • Kein Warmwasser

Die Solardusche und ihre Besonderheiten

Wer der Umwelt etwas Gutes tun will, greift zu Solarduschen mit Tank. Dabei handelt es sich nicht um AusfĂŒhrungen mit Solarzellen, die Strom produzieren und das Wasser dann elektrisch erwĂ€rmen. Vielmehr verfĂŒgen diese Duschen ĂŒber dunkel gehaltene Tanks. Das darin gespeicherte Wasser wird durch die Sonneneinstrahlung erhitzt. In der Regel ist der Tank bei solchen Modellen allerdings nicht allzu groß, damit das Wasser schnell warm wird. Ihre StandardgrĂ¶ĂŸen liegen bei 20 bis 35 Litern. Noch dazu gilt hier besondere Vorsicht: Wenn der Tank zum Aufheizen ĂŒber lange Zeit in der prallen Sonne steht, besteht VerbrĂŒhungsgefahr. Diese lĂ€sst sich durch Zumischen von Kaltwasser und vorsichtiges Ertasten der Wassertemperatur vermindern.

Vorteile
  • Bei ausreichender Sonneneinstrahlung Warmwasser verfĂŒgbar
  • Ohne Stromanschluss nutzbar
  • Besonders umweltfreundlich
  • Edle Varianten zur Festinstallation
Nachteile
  • Platz im Garten mit direkter Sonneneinstrahlung nötig
  • VerbrĂŒhungsgefahr bei Entnahme stark erhitzten Wassers

Die Vorteile einer Campingdusche

Etwas gĂŒnstiger im Vergleich zu Solarduschen sind sogenannte Campingduschen mit Tank. Es handelt sich meist um leichte und mobile, dunkel gehaltene PlastiksĂ€cke, die das Wasser bei Sonneneinstrahlung aufwĂ€rmen und ĂŒber einen Auslass an der Unterseite abgeben. Daher sind sie bei Campern und Besuchern von Musikfestivals beliebt. Campingduschen teilen sich mit Solarduschen weitere Vorteile: Weder ein elektrischer Anschluss noch eine permanente Wasserversorgung sind erforderlich. DafĂŒr besteht hier ebenfalls die Gefahr, sich zu verbrennen.

Vorteile
  • Integrierter Tank fĂŒr warmes Wasser
  • Mobil und ohne Stromanschluss nutzbar
Nachteile
  • Direkte Sonneneinstrahlung zur Aufheizung nötig
  • VerbrĂŒhungsgefahr
  • Meist nur mit kleinen Tanks erhĂ€ltlich

Die Gartendusche mit Warmwasseranschluss

Dauerhaftes DuschvergnĂŒgen in allen Lebenslagen bieten nur Premium-Gartenduschen, die an den Kalt- und Warmwasseranschluss des Hauses andocken. Dessen Zentralheizung bedient sie permanent mit perfekt temperiertem Wasser. An der Dusche selbst stehen hĂ€ufig Ein- oder Zweihandarmaturen fĂŒr die Temperaturwahl zur VerfĂŒgung.

Preislich gibt es Unterschiede in puncto Look und Material der Duschen. Es stehen Rasenduschen in allen erdenklichen AusfĂŒhrungen zur Auswahl: Die einen bestehen aus geöltem Holz, die anderen aus Edelstahl, unterschiedlichen Kunststoffarten oder Aluminium. Gerade bei fest installierten Modellen spielt auch das Design eine Rolle. Jedes Material erfordert eine bestimmte Art der Pflege. Beachten Sie dazu unbedingt die jeweiligen Empfehlungen der Hersteller oder Installateure.

Besonders hochwertige Modelle mit Sichtschutz aus Stein, Metall oder einem Bodenabfluss gibt es auch, entweder als kommerzielle Produkte oder in Form von Sonderanfertigungen durch Installateure. Sie finden bei Bedarf ihren Platz in der NĂ€he der Hauswand, etwa auf der Terrasse. Ebenso lassen sie sich in Form von Kabinen flexibel im Garten platzieren. NatĂŒrlich haben diese Duschen ihren Preis und ihre Montage ist entsprechend aufwendig. DafĂŒr hat jeder im Haushalt etwas von ihnen, egal wann und mit welcher Temperatur sie erfrischen oder aufwĂ€rmen sollen.

Vorteile
  • Warm- und Kaltwasser flexibel regulierbar
  • Warmwasser auch ohne Sonneneinstrahlung
Nachteile
  • Hohe Aufbau- und Wartungskosten
  • Nicht fĂŒr den mobilen Einsatz geeignet

Darauf kommt es beim Kauf an

Beim Kauf einer Gartendusche sind eine Reihe an Kaufkriterien zu beachten. Beispielsweise spielen die TankgrĂ¶ĂŸe, die Art und Vielseitigkeit des Duschkopfes, das Vorhandensein einer Fußbrause und eines Temperaturwahlhebels, das Material und damit die Langlebigkeit der Dusche sowie der Anschaffungspreis eine Rolle.

Höhe und TankgrĂ¶ĂŸe

Je nach FamiliengrĂ¶ĂŸe entscheidet sich der Kauf nach der Höhe und Verstellbarkeit der Dusche. DarĂŒber hinaus ist die TankgrĂ¶ĂŸe entscheidend. Bei Planschpartien sollte schließlich genug Wasser fĂŒr alle Beteiligten vorhanden sein. Dabei gelten folgende Richtwerte: Ein Tank mit 20 Litern reicht fĂŒr eine Person, die sich grĂŒndlich duscht. Einen Tank mit 35 Litern können sich zwei Personen gut teilen. Wer mehr Wasser auf einmal fĂŒr mehr als zwei Personen nutzen will, braucht entweder ein teureres Modell mit einem grĂ¶ĂŸeren Tank oder greift zu einer Festinstallation.

Art und Vielseitigkeit des Duschkopfes

Der Duschkopf ist einer der wichtigsten Aspekte beim Kauf einer Gartendusche. WĂ€hrend gĂŒnstigere Modelle oft einen fest angebrachten Kopf haben, ist er bei wertigen Produkten schwenk- und höhenverstellbar, Letzteres meist zwischen 1,50 und 2,20 Metern. Dank solcher Funktionen können alle Familienmitglieder beziehungsweise GĂ€ste die Dusche auf ihre jeweiligen BedĂŒrfnisse einstellen.

Es gibt Modelle, die neben dem normalen Duschstrahl eine breitgefĂ€cherte Regenfunktion oder einen gebĂŒndelten Massagestrahl erzeugen können. Kinder haben außerdem Spaß an AusfĂŒhrungen mit abnehmbaren Köpfen oder Handbrausen – und eine kleine Wasserschlacht schadet doch eigentlich niemandem.

Fußbrause oder -waschhahn und Termperaturwahlhebel

ZusĂ€tzlich verfĂŒgen manche Gartenduschen ĂŒber eine Fußbrause oder einen Fußwaschhahn. Werden sie neben SteinflĂ€chen oder Ă€hnlichen Wegen positioniert, verschmutzen diese nicht so schnell, weil die nackten Fußsohlen nach dem Duschen frei vom Rasen- oder Poolschmutz sind. Mit solchen HĂ€hnen lassen sich ĂŒbrigens auch hervorragend Gießkannen oder Wassereimer fĂŒllen, was die Gartenarbeit erleichtert.

Wenn die Dusche nur Kaltwasser spendieren soll, reicht ein Modell mit einer einfachen Armatur. Eine Mischbatterie mit zwei Bedienelementen gibt es nur an Duschen mit Kalt- und Warmwasserregelung.

Material

Planen Sie 50 bis 100 Euro fĂŒr ein zugehöriges Bodenelement aus Holz oder Stein ein, damit kein Matsch auf dem Rasen entsteht. Falls in dieser Hinsicht gespart werden soll, gibt es zum Beispiel Duschen mit integriertem Rasendorn fĂŒr einen festen Stand.

ZusĂ€tzlich zum Bodenschutz ist es immer ratsam, einen Sickerschacht auszuheben. Dann hat das Wasser – gerade bei Duschen mit Leitungsanschluss – genug Platz nach unten, um abzulaufen. Ein solcher Schacht sollte zwischen 80 bis 100 Zentimeter tief und mit Kies ausgefĂŒllt sein, was ebenfalls zu den Gesamtkosten beitrĂ€gt.

Anschaffungspreis

Je nach Budget verzichten Sie vielleicht auf das eine oder andere Element, um eher in ein langlebiges Material oder – bei Solarmodellen – in einen grĂ¶ĂŸeren Wassertank investieren zu können. GrundsĂ€tzlich sollten Sie mindestens 100 bis 300 Euro fĂŒr eine gute Gartendusche einplanen. Alles darĂŒber gehört zur Luxuskategorie; bei Preisen darunter erwarten Sie hingegen hĂ€ufiger EnttĂ€uschungen.

Hinweise zur Platzierung und Lagerung

Überlegen Sie am besten als nĂ€chstes, welches Zubehör eventuell noch fehlt – etwa ein langer Gartenschlauch fĂŒr den Anschluss oder einen Zwei-Wege-Verteiler fĂŒr den Wasserhahn. Sonst lĂ€uft am Ende vielleicht die Dusche, aber es gibt kein Wasser fĂŒr den Sprinkler und die Blumen wachsen nicht mehr.

Kann ich eine Gartendusche selbst bauen?

Es gibt eine besonders gĂŒnstige Option, eine Gartendusche selbst zu bauen: einfach einen Gartenschlauch mit oder ohne Duschkopf beziehungsweise angeschlossenem Sprinkler an einen mittelhohen Ast eines Baums im Garten hĂ€ngen und den Wasserhahn aufdrehen – fertig ist die DIY-Dusche.

Der ideale Aufstellort

Gartenduschen machen sich je nach Modell und Anwendungsart an unterschiedlichen Orten gut. Bei der Nutzung nach dem Besuch der Kellersauna eignet sich etwa ein Platz in der NÀhe der Kellertreppe. Wenn das Planschbecken im Sommer einen festen Ort hat, sollte die Dusche dort und zugleich nah an einem Weg oder der Steinterrasse stehen. So vermeiden Sie Schmutzbildung durch zu Rasentritte und erfrischen sich immer schnell nach der jeweiligen AktivitÀt.

Die Solardusche ist ein Spezialfall, denn sie braucht viel Sonnenlicht, um das Wasser im Tank aufzuheizen. Zentral fĂŒr die Wahl des Aufstellorts sind die Haupttageszeiten, an denen die Dusche in Gebrauch ist. Bei hĂ€ufigen Nachmittagsrunden im Pool sollte sie beispielsweise am spĂ€ten Vormittag oder mindestens zur Mittagszeit in der Sonne stehen. Dann ist das Wasser spĂ€ter am Tag ordentlich warm. Bedenken Sie außerdem, wie ihr Tank befĂŒllt wird: Bei einem Schlauchanschluss ist der Ort nur von der LĂ€nge des jeweiligen Schlauchs begrenzt. Wenn die Dusche einen von Hand zu fĂŒllenden Tank hat, sollte sie möglichst in der NĂ€he des nĂ€chsten Wasserhahns entfernt stehen. Sonst wird sein AuffĂŒllen schnell zur Last, besonders bei großen FĂŒllmengen.

Wie mache ich die Gartendusche winterfest?

Vor dem Winter reinigen Sie zunĂ€chst die Dusche sorgfĂ€ltig. Hier profitieren Sie von abnehmbaren Bestandteilen, etwa Duschköpfen, Tanks und Fußbrausen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die WasserzufĂŒhrung. Die Leitungen sollten vor der Frostzeit komplett leer sein, um LeitungsschĂ€den zu vermeiden, wobei ein EntwĂ€sserungsventil am Hahn hilft. Wer die Dusche auch im Winter nutzen will, muss unbedingt auf eine gute Isolierung der Leitungen achten.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Gartenduschen nicht selbst getestet.

Auf der Suche nach weiterfĂŒhrenden Testberichten werden Kaufinteressenten enttĂ€uscht: Weder die renommierte Stiftung Warentest oder die Zeitschrift ÖKO-TEST noch das ETM-Testmagazin oder die Zeitschrift Haus & Garten Test nahmen sich bislang dem Thema an.

Lediglich fĂŒr die mobilen Camping-Duschen gibt es einen ausfĂŒhrlichen Vergleichstest mit mehreren Produkten. Das Branchenmagazin Caravaning fĂŒhrte ihn 2017 durch und verglich fĂŒnf verschiedene Duschen, die sich vor allem fĂŒr den mobilen Einsatz eignen. Neben zwei Duschen der Firma Reich, die an Caravans montiert sind, schauten sich die Tester eine Solardusche von Fritz Berger sowie zwei Außenduschen ohne Solarfunktion von Camp4 und Comet an. Letztere kann das Wasser im Tank mithilfe von zwei 6-Volt-Blockbatterien oder eines 12-Volt-Kabels fĂŒr ZigarettenanzĂŒnder aufheizen. Das Wasser aus der Dusche von Camp4 ist immer kalt.

Die drei getesteten Duschen, die sich nicht aus dem Tank des Caravans speisen, hatten allesamt recht niedrige Fassungsvermögen: zweimal 20 Liter – bei Fritz Berger und Comet – sowie im Fall des Modells von Camp4 sogar nur 12 Liter. Letzteres Testmodell heizt zwar das Wasser nicht mit auf, dafĂŒr besteht keine VerbrĂŒhungsgefahr und es ist ein zwei Meter langer Brauseschlauch im Lieferumfang enthalten. WĂ€hrend sie alle einfach aufzustellen und zu transportieren sind, merkten die Tester bei den fest verbauten Duschen an, dass ihre Montage am Fahrzeug nicht immer einfach ist und auch einiges mehr kostet. DafĂŒr steht am Ende der Komfort einer flexiblen Temperaturregelung und eines höheren Wasservolumens zur VerfĂŒgung.