Geschirrspüler

Die 7 besten Geschirrspüler im Test & Vergleich

Produktinformation
Hersteller
Material Gehäuse
Maße
Energieeffizienzklasse
Jahresstromverbrauch
Trocknungseffizienzklasse
Jahreswasserverbrauch
Anzahl Maßgedecke
Anzahl Spülprogramme
Programme
Dauer Standardreinigungszyklus
Lautstärke
Oberkorb höhenverstellbar
Aquastop
Aqua-Sensor
Kindersicherung
Unterbaufähig
Restlaufanzeige
Besteckkorb
Gewicht

Geschirrspüler-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Geschirrspüler senken den Energie- und Wasserverbrauch.
  • Je nach Größe eignen sich Geschirrspüler für Singles, Paare und große Familien.
  • Moderne Geschirrspüler passen Programme und Laufzeit der Verschmutzung und Beladung an.
  • Gängige Spülmaschinenbreiten sind 45 und 60 Zentimeter. Unterbaugeräte sind voll- und teilweise in die Küchenzeile integrierbar, Standgeräte können überall aufgestellt werden.

Sauberes Geschirr ohne Spülen per Hand

Das Spülen schmutzigen Geschirrs gehört für die meisten Menschen zu den unbeliebtesten Aufgaben im Haushalt. Wer hat schon Lust, nach einem üppigen, selbstgekochten Abendessen gefühlte Stunden in der Küche zu verbringen, um Berge von schmutzigen Tellern, Töpfen und Pfannen zu spülen? Wie praktisch, wenn man es sich stattdessen gemütlich mit einem Glas Wein auf dem Sofa bequem machen kann, während der Geschirrspüler den Abwasch übernimmt.

Geschirrspüler spülen nachhaltig, blitzsauber und sparen wertvolle Zeit. Die praktischen Haushaltsgeräte gibt es in verschiedenen Größen, sodass sich für nahezu jede Küche das passende Modell finden lässt. Je nach Bauart stehen sie frei im Raum oder gliedern sich nahtlos in die Einbauküche ein.

Verschiedene Bauarten

Verbraucher finden auf dem Markt eine riesige Auswahl verschiedener Geschirrspüler. Die erste Unterscheidung kann nach Unterbaugerät oder Aufbaugerät erfolgen. Letztere werden auch als freistehende Geschirrspüler oder Standgeräte bezeichnet. Am häufigsten greift der Verbraucher allerdings zum Unterbau-Geschirrspüler. Welches Gerät geeignet ist, hängt vom künftigen Stellplatz in der Küche ab. Soll das Gerät in der Küchenzeile untergebracht werden, ist eine voll- oder teilintegrierte Bauart zu wählen. Steht der Geschirrspüler außerhalb der Küchenzeile, muss es ein freistehendes Gerät sein.

Freistehende Geschirrspüler

In seiner einfachsten Variante steht der Geschirrspüler frei im Raum. Freistehende Geschirrspüler brauchen weder eine Abdeckung auf der Oberseite noch eine Verkleidung der Öffnungsklappe. Wie auch die Unterbaugeräte sind die Standgeräte in verschiedenen Ausführungen mit klassisch-weißen oder trendigen Edelstahl-Fronten erhältlich. Die integrierte Abdeckplatte kann als Stand- und Ablagefläche genutzt werden – auch für eine Waschmaschine oder einen Wäschetrockner. Lediglich als Unterstand für den Kühlschrank eignen sich freistehende Geschirrspüler nicht, da sie zu viel Wärme entwickeln. Die Auswahl an Standgeräten ist ähnlich groß wie bei den Unterbau-Geschirrspülern. Alle führenden Hersteller, wie Miele, Bosch, Bauknecht, AEG und Siemens bieten freistehende Spülmaschinen an.

Vorteile
  • Beliebige Position im Raum
  • Turmbauweise mit Waschmaschine oder Trockner
Nachteile
  • Belegt Stellfläche
  • Höhere Anschaffungskosten

Geschirrspüler für den Unterbau

Sogenannte Unterbau-Geschirrspüler sind in die Küchenzeile integrierbar. Sie lassen sich in vollintegrierbare und teilintegrierbare Geschirrspülmaschinen unterscheiden. Welche Bauart gewählt wird, hängt vom persönlichen Geschmack, den Kosten und dem Zeitpunkt der Integration ab. Wird der Geschirrspüler nachträglich eingebaut, kann eine passende Küchenfront zum Abdecken der Frontseite des Spülers unter Umständen nicht mehr erhältlich sein.

Vollintegrierbare Geschirrspüler

Der vollintegrierte Geschirrspüler hat an der Frontseite keine Bedienblende. Die gesamte aufklappbare Fronttür der Spülmaschine wird durch eine Küchenfront-Platte verdeckt. Ist keine Küchenfront in passender Größe vorhanden, kann der Geschirrspüler auch mit seiner herstellerseitigen Front in Weiß oder Edelstahl untergebaut werden. Meist wird jedoch eine Front der Küchenzeile mit der Tür des Geschirrspülers verschraubt. Damit der Geschirrspüler dennoch bedient werden kann, ist das Bedienfeld im innenliegenden oberen Rahmen der Geschirrspüler-Tür eingesetzt. Einige Geräte projizieren die Statusanzeige, wie etwa die Restlaufzeit des Spülgangs, auf den Fußboden. Ansonsten muss die Tür geöffnet werden, um den Fortschritt, das gewählte Programm oder die Restlaufzeit zu sehen.

Vorteile
  • Harmonisches Bild durch ganzflächige Verkleidung der Tür
  • Keine versehentliche Bedienung möglich
  • Zusätzliche Geräuschdämmung
Nachteile
  • Häufig teurer als andere Modelle
  • Bedienung nur bei geöffneter Klappe möglich
Teilintegrierbare Geschirrspüler

Bei den sogenannten teilintegrierten Geschirrspülmaschinen ist die Bedienblende ist der oberen Vorderseite der Geschirrspüler-Klappe eingelassen. Damit ist das Bedienfeld auch bei geschlossenem Geschirrspüler sichtbar und bedienbar. Optisch kann das Bedienfeld allerdings den harmonischen Gesamteindruck der Küchenzeile stören. Auch der teilintegrierte Geschirrspüler kann bis zum Bedienfeld mit einer Küchenfront-Platte verkleidet werden.

Vorteile
  • Display ist jederzeit ablesbar
  • Bedienung ohne Öffnen einer Klappe möglich
  • Meist günstiger als vollintegrierte Modelle
Nachteile
  • Häufig etwas lauter als vollintegrierte Geräte
  • Fügt sich nicht nahtlos in das Design der Küche ein

Wichtige Kaufkriterien für den Geschirrspülerkauf

Moderne Geschirrspülmaschinen folgen den neuesten technischen Weiterentwicklungen und den Konsumentenwünschen – wie etwa bei den angebotenen Reinigungsprogrammen. Für die Auswahl des zum Haushalt passenden Geschirrspülers sind jedoch einige Überlegungen anzustellen:

Unterschiedliche Geschirrspülerbreiten

Geschirrspüler werden in unterschiedlichen Gerätebreiten angeboten. Gängige Geschirrspüler-Breiten sind 45 Zentimeter (für sechs oder mehr Maßgedecke) und 60 Zentimeter (für 12 oder mehr Maßgedecke). Die Standardbreite von Unterschränken beträgt 60 Zentimeter, bei einer Tiefe von ebenfalls 60 Zentimetern – genau passend für einen Geschirrspüler mit 60 Zentimetern Breite.

Für Singles oder Haushalte, in denen wenig schmutziges Geschirr anfällt, sind die Standard-Geschirrspüler mit 60 Zentimetern Gerätebreite oft zu groß. Muss lange gesammelt werden, um die Spülmaschine zu füllen, trocknen Essensreste ein und es müffelt mitunter aus dem Gerät. Nicht zuletzt haben Singlehaushalte nicht immer ausreichend Geschirr und Besteck, um einen großen Geschirrspüler mit 12 Gedecken zu füllen.

Für kleinere Haushalte bieten sich schmalere Geräte mit 45 Zentimetern Breite an. Auch wenn im Bereich der Spüle nur wenig Platz ist, lässt sich unter Umständen doch noch ein 45 Zentimeter breiter Geschirrspüler integrieren. Die großen Hersteller von Elektro-Küchengeräten, der sogenannten „Weißen Ware“, bieten fast alle auch schmalere Geschirrspülmaschinen mit 45 Zentimetern Breite an.

Das Fassungsvolumen der Spülmaschine

Wie viel in den Geschirrspüler passt, geben Hersteller üblicherweise anhand von Maßgedecken an. Die EU-Norm EN 50242 definiert ein Maßgedeck folgendermaßen:

  • Ein Suppenteller
  • Ein Essteller
  • Ein Dessertteller
  • Eine Untertasse
  • Eine Tasse
  • Ein Trinkglas
  • Ein Bestecksatz aus Messer, Gabel, Esslöffel, Dessertlöffel und Teelöffel.

Große, 60 Zentimeter breite Geschirrspüler fassen bis zu 14 Maßgedecke. Die schmaleren Geschirrspüler für Singles und Paare reinigen sechs oder mehr Maßgedecke in einem Durchlauf. Wie viel Geschirr allerdings tatsächlich in der Spülmaschine Platz findet, entscheidet die Aufteilung der Geschirrspülerkörbe sowie die Einräumetechnik des Anwenders.

Praktisch: Flexible Korbsysteme

Ober- und Unterkörbe können mit Vario-Scharnieren in der Höhe verstellt werden. So lässt sich beispielsweise der obere Korb weiter nach oben verstellen, um im unteren Platz für hohe Gläser zu schaffen.

Programme des Geschirrspülers

Eco-Programm, Intensivprogramm oder Glasprogramm - welche Programme sind sinnvoll? Herkömmliche Spülmaschinen bieten meist zwischen drei und zwölf Programme an. Neben einem Basissatz an Standardprogrammen werben insbesondere die höherpreisigen Modelle mit speziellen, innovativen Programmen für das Geschirrspülen. Welche Spezial-Reinigungsprogramme gesucht werden sollen, hängt unter anderem von der Haushaltsgröße, der Art des zu spülenden Geschirrs und den Kochgewohnheiten ab. Zu den gängigsten Programmen zählen folgende:

Schnellprogramm
  • Für leicht verschmutztes Geschirr
  • 20 bis 30 Minuten Laufzeit
  • 45 bis 55 Grad Celsius Wassertemperatur
Eco-Programm
  • Für normal verschmutztes Geschirr
  • Spart Energie und Wasser, benötigt dafür aber mehr Zeit
  • 180 bis 240 Minuten Laufzeit
  • 45 bis 55 Grad Celsius Wassertemperatur (geringerer Druck)
Normalprogramm
  • Normal verschmutztes Geschirr
  • 60 bis 120 Minuten Laufzeit
  • 60 bis 65 Grad Celsius Wassertemperatur
Intensivprogramm
  • Stark verschmutztes Geschirr
  • 60 bis 120 Minuten Laufzeit
  • 65 bis 75 Grad Celsius Wassertemperatur
Hygieneprogramm
  • Zum Spülen von Geschirr für Babys und Kleinkinder
  • Meist als Zusatzfunktion zum gewählten Spülprogramm
  • 70 bis 75 Grad Celsius Wassertemperatur
Glasprogramm
  • Zum Spülen hochwertiger Gläser
  • Niedrige Wassertemperatur von 40 bis 45 Grad
  • Mit optimalem Härtegrad des Wassers zum Schutz vor Glaskorrosion

Die Sicherheit des Geschirrspülers

Idealerweise läuft der Geschirrspüler, wenn niemand im Haus ist, und bei der Rückkehr ist das Geschirr gespült und bereits zum Wegräumen abgekühlt. Versicherungsrechtlich sollen Haushaltsgeräte jedoch nicht unbeaufsichtigt bleiben. Damit weder in Anwesenheit noch in Abwesenheit der Besitzer ein Wasserschaden auftritt, statten die Hersteller ihre Geräte mit verschiedenen Sicherheitssystemen aus.

AquaStop

Ein Absperrventil gibt den Wasserzulauf nur bei eingeschaltetem und funktionstüchtigem Gerät frei. Platzt ein Zulaufschlauch, schließt ein Magnetventil, damit die Wasserzufuhr direkt am Anschluss unterbrochen wird. Die meisten Geschirrspüler, insbesondere die Varianten der marktführenden Hersteller, sind mit dem AquaStop-System ausgestattet. Möglich ist auch, das AquaStop-System nachzurüsten.

Watercontrol

Die Geschirrspülmaschine ist herstellerseitig mit Sensoren für den Wasserstand sowie einer Bodenwanne ausgerüstet. Füllt sich die Bodenwanne mit Wasser oder wird einer der Sensoren nass, schaltet sich das Gerät automatisch ab. Gleichzeitig wird der Wasserzulauf unterbrochen.

Waterproof-System

Das Waterproof-System, kurz WPS, ist eine Weiterentwicklung des Features Watercontrol und eine Besonderheit der Miele-Geschirrspüler. Beim Waterproof-System werden zusätzliche Ventile und ein doppelwandiger Zulaufschlauch integriert, die für noch mehr Sicherheit sorgen.

Die Energieeffizienz: Strom- und Wasserverbrauch

Geschirrspüler sparen gegenüber dem manuellen Spülen des Geschirrs Zeit, Wasser und Energie. Die Anschaffung eines Geschirrspülers kann sich positiv auf die Strom- und Wasserrechnung auswirken. Wie energieeffizient die verschiedenen Modelle sind, lesen Verbraucher von dem Energie-Label ab, mit dem alle Geschirrspüler ausgezeichnet werden müssen. Unter anderem findet sich auf diesem Label die Energieeffizienzklasse des Geschirrspülers (A+++ bis D). Die höchste Energieeffizienz hat ein Geschirrspüler der Klasse A+++.

In die Berechnung der Energieeffizienz geht der jährliche Strom- und Wassererbrauch von 280 Spülgängen, also fünf bis sechs Spülgängen pro Woche, ein. Dabei werden das Normalprogramm und durchschnittlich verschmutztes Geschirr berücksichtigt. Für Haushalte mit relativ wenig Geschirr und weniger Spülgängen kann auch das günstigere Gerät mit einer etwas schlechteren Energieeffizienzklasse die bessere Wahl sein.

Mehr Energie sparen dank Warmwasseranschluss

Normalerweise wird kaltes Wasser zugeführt und durch interne Heizelemente auf die geforderte Spültemperatur erhitzt. Hat die Küche einen Anschluss an eine Solarthermie oder eine andere effiziente Brauchwasseranlage, lohnt es sich häufig den Geschirrspüler an einen Warmwasseranschluss anzuschließen. Dann wird bereits aufgewärmtes Wasser in das Gerät gepumpt und der Geschirrspüler spart sich die Energie zum Erhitzen.

Die Betriebslautstärke

Die Lautstärke des Geschirrspülers wird in Dezibel (dB) angegeben. Soll in der Wohnküche die Geräuschbelastung minimiert werden, empfiehlt sich ein möglichst niedriger Wert. Gute Geräte kommen mit 45 dB und weniger aus.

Pflege und Betrieb des Geschirrspülers

Genauso wie sich beim Abspülen per Hand Essenreste in der Spüle sammeln, lagern sich diese auch im Geschirrspüler ab. Dementsprechend wichtig ist eine regelmäßige Reinigung des Haushaltsgeräts.

Sieb regelmäßig säubern

Im Innenraum der Spülmaschine lassen sich fast alle Bestandteile einfach abnehmen und reinigen. Besonders wichtig ist das Säubern der Siebe an den Seiten oder im Boden des Geschirrspülers, in denen sich Essenreste ansammeln. Diese sollten Verbraucher nach jedem Spüldurchlauf entnehmen und mit warmem Wasser abspülen. Bei stärkeren Verschmutzungen und Fettablagerungen helfen Spülmittel und eine Bürste.

Reinigungstabs und Spülmaschinensalz

Bei jedem Waschgang müssen Reinigungs-Tabs mit integriertem Klarspüler oder Spülmaschinenpulver und zusätzlich flüssiger Klarspüler zugegeben werden. Die Behälter für die Reinigungsmittel sind meist auf der Innenseite der Tür angebracht.

Spülmaschinensalz wird im Boden des Geräts eingefüllt, um das Wasser weicher zu machen. Hartes Wasser hinterlässt Kalkrückstände auf dem Geschirr und reduziert die Reinigungsleistung. Das Spülmaschinensalz enthält Calcium- und Magnesium-Ionen, die das Wasser enthärten und damit Kalkablagerungen in der Spülmaschine und auf dem Geschirr verhindern.

Klarspüler für glänzendes Geschirr

Sogenannter Klarspüler sorgt dafür, dass das Geschirr in der Spülmaschine besser trocknet und verhindert, dass sich Kalk- und Wasserflecken bilden.

Sechs nützliche Anwendungstipps

  • Grobe Speisereste entfernen und im Biomüll entsorgen.
  • Kein Vorspülen, um Energie und Ressourcen zu schützen.
  • Beim Einräumen darauf achten, dass heißes Wasser alles Geschirr erreichen kann.
  • Erst einschalten, wenn der Geschirrspüler voll beladen ist.
  • Reinigungsmittel nicht überdosieren, an die Herstellerangaben in der Bedienungsanleitung halten.
  • Für leicht verschmutztes Geschirr möglichst die Sparprogramme oder das Eco-Programm nutzen.

Den Geschirrspüler entkalken

Damit der Geschirrspüler möglichst lange reibungslos läuft, sollten Anwender ihn regelmäßig entkalken. Das funktioniert zum Beispiel gut mit Natron und Essigessenz:

  1. Etwas Natron auf den Boden der leeren Spülmaschine streuen.
  2. Essigessenz in das Pulverfach füllen.
  3. Das Standardprogramm (hohe Temperatur) ohne Vorspülen laufen lassen.
  4. Abkühlen lassen und nach dem Öffnen der Klappe den Raum gut lüften.

Tests von Geschirrspülern

Wichtig: Es handelt sich hierbei um einen Geschirrspüler-Vergleich. Wir haben die oben vorgestellten Produkte nicht getestet.

Die Stiftung Warentest hat zuletzt in der Ausgabe 11/2018 einen Spülmaschinen-Test veröffentlicht. Dieser Test war eine Premiere für den „Dauertest“: Von jedem der Test-Modelle liefen je drei Geräte monatelang rund um die Uhr, um eine zehnjährige Nutzung zu simulieren. Dass von fast allen getesteten Geschirrspüler-Modellen ein Gerät vorzeitig ausfiel, fanden die Tester der Stiftung Warentest bedenklich. Kein einziger Geschirrspüler erhielt die Testnote „Gut“. Bei den 19 Testgeräten handelte es sich um 13 vollintegrierte Einbaugeräte mit verdeckter Blende und sechs teilintegrierte Geschirrspüler mit sichtbarer Bedienblende.

Testsieger mit der Testnote 2,6 („befriedigend“) wurde der Geschirrspüler von Bosch SMV45IX01E. Er konnte die Tester mit seiner Sicherheit sowie in der Dauerprüfung überzeugen. Auf Platz zwei lag die Geschirrspülmaschine Beko DIN28410 mit der Gesamtnote 2,7. Den dritten Platz sicherte sich die Constructa CG5A04V9 Spülmaschine mit einer glatten 3,0. Insgesamt erhielten von den 19 getesteten Geschirrspülern zwölf Geräte das Testurteil „befriedigend“, die übrigen sieben Modelle bewerteten die Tester mit einem „Ausreichend“.

Im Geschirrspüler-Test aus dem Vorjahr (2017) sahen die Resultate der Stiftung Warentest deutlich besser aus. Beste Testnoten konnten die Hersteller Miele und Siemens erreichen. Bei Miele führten die Modelle Miele G 6770 SCVi (vollintegriert) und Miele G 6730 SCi (teilintegriert) jeweils mit der Gesamtnote „Gut"“(2,2) das Ranking der Einbaugeräte an. Allerdings sind diese Geschirrspüler auch recht teuer. Auch Siemens wurde zweimal mit der Testnote „Gut“ (2,2) ausgezeichnet, wobei die Geräte fast nur die Hälfte kosten. Der Siemens SN558S06TE (teilintegriert) und Siemens SN658X06TE (vollintegriert) sind baugleich und zudem besonders geräuscharm.

Insgesamt hat die Stiftung Warentest aktuell über 100 Geschirrspüler getestet. Bislang liegt der 60 Zentimeter breite Geschirrspüler Miele G 6260 SCVi, der von der Stiftung Warentest im Jahr 2016 getestet wurde, unangefochten an der Spitze. Mit der Testnote 1,9 überzeugte er mit allen Waschprogrammen und einem sehr geringen Strom- und Wasserverbrauch.