AV-Receiver

Die 7 besten AV-Receiver im Vergleich

Produktdetails
Maße
Gewicht
Stromversorgung
Leistung
Bluetooth-fähig
USB-Anschluss
HDMI-Anschluss
3D-fähig
Fernbedienung
Vorteile

AV-Receiver-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • AV-Receiver stellen eine Schnittstelle f√ľr mehrere Audio- und Videoger√§te im Heimkino dar.
  • Raumklang gibt es in unterschiedlichen Varianten: von 5.1 bis 13.1.
  • Um die Boxen gut positionieren zu k√∂nnen, bringen viele Receiver ein eigenes Programm zur Einmessung mit.
  • Bei den HDR-Standards m√ľssen TV-Ger√§t und Receiver √ľbereinstimmen.

AV-Receiver: Die Schaltzentrale des Heimkinos

AV-Receiver sind¬†mehrkanalige Verst√§rker, die sowohl Audio- als auch Videodaten empfangen und weiterverarbeiten k√∂nnen. Ein Radiotuner ist ebenfalls verbaut. Sie sind daher einerseits zum Anschluss von Videoger√§ten wie VHS-Rekordern, DVD- und Blu-Ray-Playern sowie andererseits von Audiospielern wie CD-Playern und Plattenspielern geeignet. Von herk√∂mmlichen Hi-Fi-Verst√§rkern unterscheiden sie sich durch die Anschl√ľsse f√ľr Videoger√§te und die h√∂here Anzahl an Kan√§len. W√§hrend Hi-Fi-Verst√§rker in erster Linie f√ľr Stereo-Lautsprecherpaare ausgelegt sind, eignen sich AV‚ÄďReceiver ebenso f√ľr mehrkanalige Systeme wie¬†Dolby 5.1¬†oder¬†7.1.

Sie sind deswegen besonders praktisch, weil sie die¬†F√§higkeiten mehrerer Ger√§te¬†in sich vereinen, ohne viel Platz einzunehmen. Von der Breite entsprechen Sie dem bei Hi-Fi-Ger√§ten √ľblichen Ma√ü. Der Nutzer kann w√§hlen, von welcher Quelle das Signal kommt, das die angeschlossenen Lautsprecher ausgeben. Das gilt ebenso f√ľr die Videoquelle, da AV-Receiver √ľber eine Auswahl von Videoausg√§ngen verf√ľgen. Sie sind also gewisserma√üen die Schaltzentrale vieler Heimkino-Systeme.

Ein klassischer UKW-Radiotuner ist von Haus aus an Bord, weil dessen Einbau die Hersteller kaum vor h√∂here Produktionskosten stellt. Seit Dezember 2020 sind alle AV-Receiver au√üerdem mit einem DAB+-Tuner zum Empfang von digitalen Radioprogrammen ausgestattet. Dar√ľber hinaus ist in vielen Ger√§ten die M√∂glichkeit zum Empfang von Internetradio integriert.

Darauf kommt es beim Kauf an

Da AV-Receiver in der Lage sein m√ľssen, die unterschiedlichsten Audio- beziehungsweise Videoformate zu empfangen und gegebenenfalls zu konvertieren, gibt es entsprechend viele Kriterien, in denen sich die Ger√§te voneinander unterscheiden.

Gewicht und Größe

Um ein stimmiges Bild im Hi-Fi-Rack abzugeben, entsprechen Breite und Tiefe der AV-Receiver den Ma√üen, wie sie auch CD-Player und Kassettendecks haben. Lediglich in der H√∂he gehen die meisten Modelle dar√ľber hinaus, was allein schon dem¬†gr√∂√üeren Anschlussfeld auf der R√ľckseite¬†geschuldet ist. Das Gewicht spielt hingegen kaum eine Rolle, da die Verst√§rker in den meisten F√§llen am selben Platz verbleiben und selten umgebaut werden.

Leistung und Impedanz

Ein wesentlich wichtigeres Unterscheidungsmerkmal ist die Leistung der Verst√§rkereinheit pro Kanal. Der Verst√§rker stellt eine bestimmte Leistung bereit, welche die Lautsprecher verbrauchen. Neben der Ausgangsleistung in Watt geben die Hersteller oft auch Watt-RMS f√ľr die Leistung an. Bei Lautsprechern steht die Watt-Angabe immer f√ľr die Belastbarkeit. Der Nutzer sollte beim Kauf also darauf achten, dass die Werte von Boxen und AV-Receiver zueinander passen.

In diesem Zusammenhang spielt auch die Impedanz, angegeben in Ohm, eine Rolle. Wenn die¬†Lautsprecher eine h√∂here Impedanz¬†als an den Ausg√§ngen des AV-Receivers angegeben haben, sinkt ihre Leistung entsprechend. Kompatible Boxen f√ľr den Heimkino-Gebrauch sind allerdings meist auf die g√§ngigen Werte ausgelegt.

Mehrkanal-Standards

AV-Receiver sind in der Lage, je nach integriertem Decoder verschiedene Surroundsound-Tonformate wiederzugeben. Hier sind die Formate 5.1 beziehungsweise 5.2 sowie 7.1 und 7.2 am gebr√§uchlichsten. Die erste Ziffer gibt an,¬†wie viele Lautsprecher¬†den Klang aus unterschiedlichen Richtungen abspielen, um den Raumklang zu erzeugen. Die 1 oder 2 bezieht sich auf die Zahl der Subwoofer, die f√ľr die Tieftonwiedergabe zust√§ndig sind. Das System macht sich dabei die Besonderheit zunutze, dass tiefe T√∂ne nicht so pr√§zise zu orten sind.

Schnittstellen

Um f√ľr m√∂glichst viele Audio- und Videoger√§te ger√ľstet zu sein, verf√ľgen AV-Receiver √ľber eine Vielzahl von Schnittstellen: von HDMI und ARC √ľber USB bis hin zu Bluetooth.

Von HDMI bis SCART

Besonders wichtig ist der HDMI-Anschluss, ein digitaler Port, der Bild und Ton gleichzeitig transportiert. An den HDMI-Eingang lassen sich beispielsweise CD-, DVD- und Blu-Ray-Player, Spielekonsolen und Beamer anschließen. Der HDMI-Ausgang des Receivers lässt sich wiederum mit dem Fernseher oder Monitor verbinden.

Der Component-Video-Anschluss √ľbertr√§gt das Bildsignal √ľber drei getrennte Cinch-Kabel. Bei sehr hochwertigen Ger√§ten kommen BNC-Buchsen zum Einsatz. Diese Technik gilt seit der Verbreitung digitaler Anschl√ľsse eigentlich als veraltet. Ebenfalls analog, von der √úbertragungsqualit√§t jedoch nicht ganz so gut, ist der S-Video-Anschluss. Dieser ist bei vielen √§lteren Computern anzutreffen und meist als 4-polige DIN-Buchse ausgef√ľhrt.

Composite Video ist ein einkanaliges Bild√ľbertragungsverfahren, dessen √úbertragungsqualit√§t noch unter der von S-Video rangiert. In Europa hat sich daf√ľr der SCART-Anschluss durchgesetzt ‚Äď aber auch dieser gilt inzwischen als veraltet. √Ąltere Ger√§te wie VHS-Rekorder oder bereits betagte Spielekonsolen k√∂nnen √ľber diese Schnittstelle dennoch angeschlossen werden. Von den genannten Video-Eing√§ngen sind allerdings stets die HDMI-Varianten zu bevorzugen, weil diese die beste Bild- und Ton-√úbertragungsqualit√§t bieten.

ARC und AUX

Eine Besonderheit stellt der mit ‚ÄěARC‚Äú gekennzeichnete HDMI-Port dar. Die Abk√ľrzung steht f√ľr ‚ÄěAudio Return Channel‚Äú. Hier empf√§ngt der AV-Receiver das¬†Tonsignal des Fernsehers.

Das ist n√ľtzlich, wenn eine Sendung direkt auf dem TV abgerufen wird, etwa durch die vorinstallierte App eines Streamingdienstes. Dann wird der Ton der Sendung von der am Receiver angeschlossenen Anlage abgespielt, ohne dass der Nutzer ein gesondertes Audiokabel verlegen muss. Die HDMI-Verbindung ist mit derjenigen identisch, auf welcher der Fernseher das Bildmaterial empf√§ngt, was von anderen Quellen √ľber den Receiver l√§uft.

AUX-Ausg√§nge in Form von Stereo-Cinch-Steckern sind daf√ľr geeignet, Tonsignale per Kabel an weitere Peripherieger√§te wie Audiorekorder oder Aktivboxen zu senden.

USB, (W)LAN und Bluetooth

USB-Anschl√ľsse sind ein praktisch, um¬†Inhalte von einem USB-Stick¬†oder einer externen Festplatte einzulesen. Ein LAN-Anschluss stellt die Verbindung zum Heimnetzwerk her. So kann der Nutzer √ľber den Receiver auf seinen Medienserver zugreifen und die dort gespeicherten Inhalte abrufen, wenn der Mehrkanal-Receiver mit dieser Funktion ausgestattet ist. Das ist auch √ľber WLAN m√∂glich, oft ist die kabellose Verbindung aber etwas st√∂ranf√§lliger. Bluetooth ist ebenfalls eine M√∂glichkeit, eine drahtlose Verbindung zwischen Abspielger√§t und AV-Receiver herzustellen. Das kann der PC, Laptop oder das Smartphone sein.

Einen guten √úberblick √ľber die F√ľlle von Anschl√ľssen, die ein AV-Receiver bieten kann, fasst das folgende¬†YouTube-Video des Kanals¬†digitalzimmer¬†zusammen.

Unterst√ľtzte Formate

G√§ngige Audioformate, die von AV-Receivern unterst√ľtzt werden, sind¬†MP3,¬†FLAC und DSD. W√§hrend bei MP3-Dateien eine starke Datenreduktion vorliegt, sind FLAC-Dateien im Vergleich deutlich gr√∂√üer. Daf√ľr weisen sie eine bessere und im Gegensatz zu MP3 sogar verlustfreie Klangqualit√§t auf. Hier muss jeder f√ľr sich entscheiden, wie viel Wert er auf eine Unterst√ľtzung dieser Formate legt. Wer ohnehin keine FLAC-Dateien mit dem AV-Receiver h√∂ren m√∂chte, kann auf diese Unterst√ľtzung verzichten. Das gilt genauso f√ľr das DSD-Verfahren. Es kommt haupts√§chlich bei Super-Audio-CDs zur Anwendung. Die klanglichen Vorteile dieser Technik sind in der Fachwelt jedoch umstritten.

Etwas komplizierter ist der Sachverhalt bei den Tonformaten, in denen die Filme kodiert sind. Im Heimkino sind die drei Systeme Dolby, DTS und Auro am verbreitetsten. Der jeweilige Name lässt auch direkt auf das Unternehmen schließen, das diese Technik entwickelt hat.

Dolby

Dolby Surround¬†codiert Toneffekte im Stereosignal so, dass bei einem kompatiblen Receiver ein Raumklang entsteht. Der Nutzer kann einen oder zwei Surround-Kan√§le nutzen, also entweder zwei oder vier Lautsprecher einsetzen. Ein Center-Kanal wird aus den gleichen Anteilen der Frontsignale gebildet. Zwar existiert kein eigener Subwoofer-Kanal, dieser kommt jedoch einfach durch Filtern der tiefen Frequenzen zustande. Bei¬†Dolby¬†Digital¬†gibt es bis zu f√ľnf diskrete Kan√§le f√ľr den Raumklang und einen ausgewiesenen Subwoofer Kanal (5.1). Wer nicht √ľber diese Anzahl von Lautsprechern verf√ľgt, kann den Receiver so konfigurieren, dass er das Signal √ľber andere Konfigurationen wie 2.0 oder 2.1 ausgibt.¬†Dolby¬†TrueHD¬†ist eine unkomprimierte Weiterentwicklung von¬†Dolby¬†Digital, mit der bis zu 7.1 Kan√§le m√∂glich sind.

DTS

DTS ist gewissermaßen parallel zu Dolby entstanden und komprimiert die Daten weniger stark. Hier gibt es auch das 5.1-Format und die Möglichkeit, dieses je nach persönlichen Gegebenheiten auf 2.0 herunterzurechnen. Mit DTS-HD Master Audio ist eine verlustfreie Codierung gegeben, die ebenfalls bis zu 7.1 Kanäle abbilden kann.

Auro 3-D

Dieses Verfahren ist von der Aufstellung der Lautsprecher her etwas aufwendiger, weil es nicht wie¬†Dolby¬†oder¬†DTS¬†mit zwei, sondern mit drei Ebenen arbeitet. Jeder Kanal ist bereits fertig abgemischt in die Tonspur codiert. Diese L√∂sung erm√∂glicht Kan√§le von 9.1 bis 13.1. Charakteristisch f√ľr das Format ist der √ľber dem H√∂rplatz angebrachte Lautsprecher mit dem ‚ÄěVoice-of-God‚Äú-Kanal.

Video-Upscaling

Neben diesen Techniken der Audio-Dekodierung verf√ľgen einige AV-Receiver √ľber die M√∂glichkeit, das Videoeingangssignal f√ľr hochaufl√∂sende Bildschirme aufzubereiten. Daf√ľr ist die Bezeichnung Video-Upscaling oder auch Video-Upsampling gebr√§uchlich.

Die Funktion des Scalers besteht darin, das vorhandene Videosignal in eine andere Auflösung umzurechnen. So kann die DVD-Auflösung mit 576 Zeilen in Full HD mit 1.080 Zeilen hochgerechnet werden, damit bei einem Full-HD-Fernseher ein saubereres Bild ohne sichtbare Pixel entsteht. Allerdings sind heutzutage auch viele Fernseher mit dieser Technologie ausgestattet. Im Zweifelsfall testen Sie einfach, welche Upscaling-Einheit, ob im Receiver oder TV, das bessere Bild produziert.

Doch egal, welche Variante Sie w√§hlen: Upscaling kann niemals ein niedrig aufgel√∂stes Videosignal in echtes HD oder UHD konvertieren. Das Signal wird lediglich zu einer h√∂heren Aufl√∂sung hochgerechnet. Zwar sorgt ein guter Scaler f√ľr ansehnliche Ergebnisse. Aber um die HD-Formate voll auszureizen, m√ľssen alle Abspiel- und Aufnahmeger√§te die HD-Technik unterst√ľtzen.

Fernseher, Monitore und Beamer k√∂nnen Bilder immer nur in einer Aufl√∂sung gleichzeitig zeigen. Daher ist es wichtig, Signale in anderer Aufl√∂sung durch die Upscaling-Funktion des Receivers anzupassen. Um das zu erreichen,¬†berechnet das Ger√§t im Original fehlende Bildinformationen¬†und f√ľgt sie dort ein, wo sie im Original eigentlich sein m√ľssten. Diese Erweiterung um neue Bildpunkte, die in Echtzeit erfolgt, nennen einige Hersteller auch Interpolation.

Welche HDR-Standards sind wichtig?

Die Abk√ľrzung HDR steht f√ľr ‚ÄěHigh Dynamic Range‚Äú. Diese Technik hat nichts mit der reinen Bildaufl√∂sung zu tun, sondern erm√∂glicht einen¬†h√∂heren Kontrastumfang. Auf der IFA 2017 wurden zwei konkurrierende Techniken vorgestellt, n√§mlich¬†Dolby Vision¬†und HDR10+. Es ist wichtig, dass AV-Receiver und Fernseher dieselbe Technologie unterst√ľtzen. Das ist meist der Fall, wenn beide Ger√§te vom selben Hersteller stammen. So unterst√ľtzt¬†Samsung¬†oft kein¬†Dolby¬†Vision, einige Receiver oder Fernseher von¬†LG¬†hingegen kein HDR10+.

Kann ich Boxen per Funk anschließen?

Die Vielzahl von Satellitenboxen, die eine 5.1- oder gar 7.1-Anlage verlangt, macht nicht nur die Aufstellung, sondern auch die Verkabelung zu einer echten Herausforderung. Das haben die Hersteller erkannt und Systeme entwickelt, bei denen der AV-Receiver den Ton komplett √ľber Funk zu den Boxen und zum Subwoofer √ľbertr√§gt. Wenn diese Funktion nicht in den AV-Receiver integriert ist, gibt es auch die M√∂glichkeit, diese mit einem speziellen Funk-Kit nachzur√ľsten. Sie werden von mehreren Herstellern angeboten. Das Sendemodul wird dann einfach mit den entsprechenden Audioausg√§ngen verbunden und das Empfangsmodul an den Subwoofer oder die Aktivlautsprecher angeschlossen.

Bekannte Marken

Yamaha | Marantz | Denon | Teufel | Sony

Die richtige Positionierung des Surround-Systems

Damit der Surroundklang seine Wirkung entfalten kann, ist die richtige Aufstellung der Boxen elementar. Was die Bedienung des Anschlussfeldes betrifft, gibt es im Internet gute Tipps. Das folgende Video des YouTube-Kanals HEIMKINORAUM hilft Ihnen beim richtigen Anschließen und bei der Positionierung der einzelnen Lautsprecher-Einheiten.

Um das komplette System einzumessen, also an jede Box die f√ľr ihre Position optimalen Kl√§nge zu senden, haben viele Ger√§te ein entsprechendes Programm integriert. In diesen F√§llen geh√∂rt ein¬†Messmikrofon¬†zum Lieferumfang. Ein optimales Ergebnis erreicht der Nutzer, wenn er dieses auf einem Stativ an der Betrachterposition platzieren kann, wo es nicht wackelt und keine Schallreflektionen, etwa von Sessellehnen, entstehen k√∂nnen. Au√üerdem ist ein mit Lasertechnologie arbeitender Distanzmesser hilfreich, um den Abstand zu den Lautsprechern genau zu √ľberpr√ľfen.

Nach dem Testdurchlauf zeigt das Programm die gemessenen Abst√§nde der Betrachterposition zu den jeweiligen Boxen an. Diese kann der Nutzer nun mithilfe des Distanzmessers √ľberpr√ľfen und gegebenenfalls im Men√ľ korrigieren. Mit dem Verfahren ist gew√§hrleistet, dass die Anlage m√∂glichst gut auf die besonderen Schalleigenschaften des Raumes reagiert und somit f√ľr einen realistischen Raumklang sorgt.

Weiterf√ľhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die AV-Receiver nicht selbst getestet.

Die¬†Stiftung Warentest¬†testete im Jahr 2020¬†zw√∂lf verschiedene AV-Receiver. Sowohl Modelle mit Streaming als auch auf den Heimkino-Einsatz spezialisierte Ger√§te nahmen die Tester unter die Lupe. Als Testsieger ging der¬†Denon AVR-S650H¬†hervor. Er erhielt die Gesamtnote ‚Äěgut‚Äú (1,8). Die Fachleute lobten besonders den sehr guten Klang sowie die bequeme Handhabung. Auch das stabile Geh√§use und der insgesamt leise Betrieb brachten dem¬†Denon¬†Pluspunkte ein. Der Nutzer muss jedoch auf¬†Dolby Atmos¬†und DAB+-Radio verzichten. Allerdings kann man von einem Ger√§t dieser Preisklasse eine¬†Dolby‚ÄďAtmos-Ausstattung auch nicht unbedingt erwarten. Gleichwohl bietet der¬†Denon AVR-S650H 5.2-Unterst√ľtzung.

Als etwas teurere Alternative geben die Tester den¬†Marantz NR1510¬†an. Die Testnote von 1,8 ist mit der des genannten¬†Denon¬†identisch. Neben dem guten Klang und der bequemen Steuerung ist es vor allem die Anschlussvielfalt, welche die Tester √ľberzeugte. Sechs HDMI-Eing√§nge und ein HDMI-Ausgang bieten viele Optionen. Das im Vergleich zu den Konkurrenten recht flache Geh√§use erhitzte sich im Betrieb stark. Auch der¬†Marantz¬†bietet zwar keine¬†Dolby‚ÄďAtmos-Dekodierung, unterst√ľtzt aber HDR-Inhalte wie HDR10, HLG oder¬†Dolby Vision¬†und ebenfalls ‚Äď wie der¬†Denon¬†‚Äď 5.2-Sound.

Wer mehr Kan√§le ben√∂tigt und nicht auf¬†Dolby Atmos¬†verzichten m√∂chte, ist mit dem¬†Denon AVR-X1600H DAB¬†gut beraten. Er landet knapp hinter den beiden Testsiegern mit derselben Gesamtnote ‚Äěgut‚Äú (1,9). Seinen Klang bewerten die Tester als sehr gut, auch die bequeme Men√ľf√ľhrung erntete Lob. Au√üer¬†Dolby Atmos¬†hat dieser AV-Receiver noch ein DAB+-Radio mit an Bord. Der Empfang dieses Tuners lie√ü jedoch etwas zu w√ľnschen √ľbrig. Au√üerdem verhinderte der etwas hohe Stromverbrauch ein noch besseres Testergebnis.


Teaserbild: © surasak / stock.adobe.com | Abb. 1: © Netzsieger | Abb. 2: © el lobo / stock.adobe.com | Abb. 3: © Maksym Yemelyanov / stock.adobe.com | Abb. 4: © Lidia / stock.adobe.com | Video: digitalzimmer / YoutTube | Abb. 5: © Netzsieger | Video 2: HEIMKINORAUM / YouTube